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Panikstörung

91 Beiträge, Schlüsselwörter: Psychologie, Panik, Depressionen
ragged
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Panikstörung

30.12.2010 um 12:24
ich hatte einen partner mit ganz vielen ängsten, die durch diverse umstände in seiner kindheit entstanden und die er nie verarbeitet hat, weil er immer schwieg.
ich kann dazu nur sagen:
seine ängste waren stärker als alles andere.
er hat es nicht geschafft, sich helfen zu lassen.
er war der meinung, ihm wäre nicht zu helfen.
er hat unsere beziehung geschmissen.
er hat sich selber aufgegeben.
und schlussendlich hat er mich mit runter gezogen.
ich hab vor dieser beziehung, blauäugig wie ich war, geglaubt, dass die liebe das stärkste ist.
das stimmt nicht.
ängste können stärker sein!


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Panikstörung

14.07.2011 um 13:33
sirotzelot schrieb am 21.10.2010:Hallo, ich wollte mich gerne mal erkundigen wer von euch Erfahrungen mit Panikstörungen hat oder wissenswertes dazu beitragen kann.
Erfahrungen?
Mehr als ausreichend.
sirotzelot schrieb am 21.10.2010:Ist eine psychologische Behandlung unbedingt nötig?
Ich würde die Frage bejahen.
Wenn der Betroffene nicht mehr in der Lage ist,
sich eigenhändig aus dem Sog zu befreien, ist eine
therapeutische Behandlungsmaßnahme unumgänglich.
sirotzelot schrieb am 21.10.2010:Kann der/die Betroffene eigene Sachen unternehmen?
Das ist sicher stadienabhängig, inwieweit die Störung
fortgeschritten ist und der Betroffene deren Schlagkraft
entgegenwirken kann.

Als sich bei mir die generalisierte Angst, nicht auf
bestimmte Umgebungsreize bezogen, sondern einfach
frei entfachend, einstellte, verlor ich jegliche Kontrolle.

Entweder Angst oder Zwänge.

Zwänge übertünschten die Angst, womit
ich sie ausbalancieren konnte.

Waren keine Kontrollbedingungen mehr gegeben,
kam sie mit unsäglicher Gewalt. Wenn's richtig heftig
kommt, verharrt sie bis zu 24 Stunden, zugleich
traumübergreifend

Irgendwann stellen sich psychosomatische Beschwerden ein,
massive Schmerzen, die einen sogar kollabieren lassen können.

Glaub' mir, irgendwann fehlt dir jegliche Kraft, sich dem
zu widersetzen und sehnt dem Lebensende entgegen.

Sie ist ein ständiges Geleit.

Wenn du glaubst, sie eleminiert zu haben, reicht das kleinste Ereignis
in deiner Lebenssituation, welches dich belastet, negativen Stress
erzeugt, aus, um diesen ganzen Kreislauf neu zu entfachen.
sirotzelot schrieb am 21.10.2010:das Angst nützlich ist ist mir klar ;)
Aber wie du ja dann aus eigener Erfahrung kennst ist die Ansgt in diesem Zusammenhang unbegründet und mindert auch die Lebensqualität. Da sie einfach irrational ist und nicht vorhersehbar (zu einem hohen Grad)
Stimmt, sie ist irrrational, vor allem, wenn sie auf nichts bezogen ist,
oder in Erscheinung tritt, weil man Angst vor der Angst bekommt,
vor Krankheiten, plötzlicher Bangigkeit vor dem Tode.
Ayanna schrieb am 21.10.2010:Während einer solchen Panikattacke habe ich vor ALLEM um mich herum Angst... ich male mir aus, was als nächstes Schlimmes passieren kann, etwas explodiert, die Straßenbahn hat einen Unfall, es fängt an zu brennen, ein Terroranschlag etc.
Manchmal reicht sogar schon der Widerhall einer Sirene aus.
Ich kriege gleich solche Attacken, dass ich glaube, jemanden
mir Nahestehendem wäre etwas zugestoßen, oder das Haus stehe
in Brand, weil ich's nicht ordnungsgemäß verlassen habe, obwohl
ich manches Inventar bis zu 20-mal kontrolliert habe.

Die Angst suggeriert einem, man trage Schuld an allem, wäre seiner
Verantwortung nicht nachgekommen, wäre ein schlechter Mensch.
mystery90 schrieb am 21.10.2010:ich hatte sowas 'noch' nie aber ich denke jede angst (außer angeborenen ANGST,das sinnvoll ist und nicht beseitigt werden sollte) kann besiegt werdn wenn man sich ihr stellt.
Ging ich ebenso von aus.
Aber irgendwann bringt selbst die Konfrontation nichts mehr.
Sie findet immer einen Schlupfwinkel, der sie ungehindert
wüten lässt.
P.J.Black schrieb am 24.10.2010:Heilbar ist das nicht. Psychische Krankheiten oder seelische Störungen sind nicht heilbar. Der Betroffene Patient kann nur lernen mit seiner Angst umzugehen.
Genau.
Vergleichsweise nehm' ich mal das Beispiel des Herpes-Virus.
Sobald das Immunsystem brachliegt, kann's sich promt seinen
Weg bahnen.

Ähnlich verhält's sich mit der Angst, wenn die Psyche angespannt ist,
auch wenn man vorerst der Annahme war, alles wäre in Ordnung.

Die unbewussten Prozesse sind oftmals Hauptakteur des Dillemas.

Wie ein Stromschlag, ganz plötzlich.
Ayanna schrieb am 24.10.2010:Sie können eine Weile inaktiv sein, aber Rückfallgefahr besteht immer. Musste ich auch auf die harte Tour lernen...
Ich empfinde die Rückfälle als schwerwiegender.
Ihre Heftigkeit ist mit keiner anderen vorherigen Panik vergleichbar.
Mrs.Tragedy schrieb am 29.12.2010:Es ist immer leicht zu sagen ,, Stell dich deiner Angst'', aber die meisten wissen gar nicht wie schwer so etwas für einen betroffenen ist und wie viel überwindung es kostet.
Ich denke, Unbetroffene können es sich, wenn überhaupt,
höchstens annähernd vorstellen.
ragged schrieb am 30.12.2010:ich hab vor dieser beziehung, blauäugig wie ich war, geglaubt, dass die liebe das stärkste ist.
das stimmt nicht.
ängste können stärker sein!
Bedauerlicherweise muss ich dir beipflichten.


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Panikstörung

14.07.2011 um 13:36
Hier ein Link zu einem anderen Forum. Ich denke, dort können solche Fragen gut beantwortet werden:

http://www.psychic.de/forum/


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Panikstörung

15.07.2011 um 09:21
Hallochen

ich bin Angst / Paniker, Bipolar und Borderliner in einer Person. Wenn hier jemand einen Link zu einem kostenpflichtigen Dienst einstellt finde ich das in diesem Thread schon fragwürdig. Angst und Panik behandelt hier in Deutschland schon jeder Psychiater und jede vernünftige Tagesklinik, wobei ich schon die Antwort gegenben habe, Ja es muss behandelt werden. Angst und Panik gehen nicht mehr von alleine weg.

Weg bekommt man die Angst meiner Meinung nach nicht mehr aber man lernt in einer guten Tagesklinik in der Psychoedukation ne Menge über deren Wirkung und Angriffsmethoden, die Angstspirale und wie man aus ihr ausbrechen kann. Das wichtigste ist wirklich sich Hilfe zu suchen, es geht nicht anders. Alleine sich der Angst zu stellen bringt gar nichts.

Das Schlimmste daran ist ja, man kann aus heiterem Himmel eine Panikattacke bekommen, die vollkommen unbegründet ist. In dieser Panikattacke bekommt man natürlich keine Luft, jedenfalls nicht richtig. Dadurch hyperventiliert man, es wird einem schlecht, das kann dazu führen dass man auf einmal der Meinung ist, man ist schwer krank, hat zum Beispiel Lungenkrebs oder sonstwas und so eine Angstattacke kann einen im schwersten Fall bis in den Selbstmord treiben. Also, sofort zu einem Arzt und so schnell wie möglich in eine Tagesklinik. Mit soetwas ist nicht zu spaßen.


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chaosprinz
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Panikstörung

18.07.2011 um 20:24
@Ambrazura Ich bin bei dir, egal was ist . wir schafen das.


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Panikstörung

18.09.2011 um 23:05
Wenn ich mir hier so die Beiträge durchlese, dann bin ich irgendwo "erleichtert",dass es Menschen gibt, die anscheinend die gleichen Probleme/Ängste haben wie ich.
Ich leide seit einer gewissen Zeit unter Depressionen und starken Ängsten.
War aber deswegen noch nicht in Behandlung.
Die Ängste bestimmen meinen Alltag, auch wenn mir das manchmal gar nicht so richtig bewusst ist, weil es schon so "normal" ist..
Ich hab zuallererst unglaubliche Verlustängste.. dass meinem Partner oder meiner Familie was zustößt.. Egal ob irgendwo eine Sirene geht oder ich von einem Unfall höre, dann habe ich sofort Angst, dass es die Personen sein könnten, die mir so nahe stehen.
Oder dann hab ich wahnsinnige Angst im Dunkeln.. nachts bilde ich mir ein, dass irgendwer in meinem Zimmer steht.. ich mach dann ganz schnell das Licht an und seh in meinen Schränken, unter dem Bett und im Hausflur nach...
Dann habe ich totale Panik vor anderen Leuten zu reden.. also das ist total schlimm, ich habe oft in der Schule mündlich schlechte Noten bekommen,weil ich Angst hatte, was falsches zu sagen und dann ausgelacht zu werden..
Und ich habe Angst, wenn Leute an mir vorbeilaufen, die mich vllt nicht so mögen, dass sie sich im nächsten Moment vor mich und meinen Freund stellen und mir sagen, wie sehr sie mich hassen oder so.. obwohl ich genau weiß, dass ich denen nichts getan habe...
Eine weitere Angst ist die Höhenangst.. also das ist ein weiterer Punkt, mit dem ich nicht klar komme.
Ich glaub, das waren nur einige Ängste.. aber dann noch gemischt mit Depressionen..
Ich will einfach mein Leben wieder in die Reihe bekommen und glücklich sein, ohne ständig Angst zu haben, vor allem davor,nicht ernst genommen und akzeptiert zu werden.Ich fühle mich gegenüber anderen total minderwertig und klein..
Und die größte Angst ist immer noch, einen geliebten Menschen zu verlieren..


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Dr.Precht
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Panikstörung

19.09.2011 um 04:09
Ich empfehle definitiv eine Behandlung.
Das Wort "Panikstörung" beinhaltet schon eine ausreichend große Bewertung des Problems, dass es für mich nicht weiter von Belang wäre, wie stark diese ausgeprägt ist.


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DieSache
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Panikstörung

19.09.2011 um 11:47
@sirotzelot

denke am ehesten hilft bei Panikstörungen die sogenannte "Konfrontations-Therapie" in der der Patient betreut durch den Psychologen gezielt in Situationen gebracht wird, die diese Panikreaktionen auslösen und er/sie lernt, dass die Situation "aushaltbar" ist !

Therapie ist dann erforderlich, wenn das Problem (egal ob Panikstörung, oder andere die Lebensqualität einschränkende Störungen) zum Leidensdruck wird.

Ich denke einfach, man sollte Therapie nicht immer so negativ sehen, denn wenn man organische Probleme hat, begibt man sich ja auch in fachärztliche Behandlung, leider ist die Psyche allerdings komplexer, als manche körperliche, organische Erkrankung und bedarf zeitlich oft längerer Behandlung, als beispielsweise ein Knochenbruch. Zudem erfordert es Vertrauen zum behandelnden Arzt/Therapeuten und einiges an Geduld mit sich selbst !


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DieSache
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Panikstörung

19.09.2011 um 11:59
@Nänzchen

hm, dein Post lässt mich vermuten, dass du sogar schon knapp vor einer Zwangs-Störung bist, wenn ich lese, dass du Nachts nachschauen musst, ob da nicht doch irgendwo wer in der Wohnung ist !

Wenn du wirklich bereit sein solltest dir Hilfe zu holen, dann drück ich dir die Daumen, dass es dir gelingt Ängste und Unsicherheit zu überwinden und bitte lass dich nicht zu schnell demotivieren, wenns auch mal Rückschläge gibt, denn die wird es eventuell geben, war und ist zumindest bei mir so und ich will meine Pro-Therapie-Haltung nicht so darstellen, als wäre es so als nehme der Therapeut einem wirklich sofort alle Probleme ab. Vielmehr ist´s oft harte Arbeit, die sich aber wenn man Lebensqualität zurückerhalten will auf alle Fälle lohnt !


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Panikstörung

19.09.2011 um 12:56
@DieSache
Ja, es ist bei mir immer irgendein Zwang dahinter.. also da sag ich mir "wenn du jetzt nicht nachschaust, kannst du nicht einschlafen"...
Und ich schau am Tag bestimmt 10 mal nach, ob ich auch wirklich meine Pille genommen hab oO (extreme Angst vor einer Schwangerschaft).

Es wird klar erstmal schwierig werden, irgendwelchen Psychologen meine Probleme zu erzählen, weil da doch ganz schön viel Mut gebraucht wird... Aber natürlich will ich mir helfen lassen,gerade wo bald das Studium beginnt.. ich will mich ja auch darauf konzentrieren können.


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DieSache
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Panikstörung

07.10.2011 um 14:35
Toll, töne hier von Therapie hilft und bin selbst aktuell in keiner und kämpfe seit den Morgenstunden darum, dass ich eigentlich nen Termin hätte, mich aber nicht vor die Tür trau. Frau Hyde sie mögen zwar gute Tipps geben, aber scheinbar gelingt es ihnen ja selber nicht, sich danach zu halten und es selbst gebacken zu bekommen (doofe Klugscheißserin die sie sind !)...


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benn
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Panikstörung

11.10.2011 um 01:41
Panikstörungen können zum einen urplötzlich auftauchen und wieder verscwhinden, oder entwickeln sich durch gewisse Erlebnisse oder Ängste.
Im Grunde kann eine Therapie immer hilfreich sein !
Doch wenn man genau weiss, wodurch die Panik ausgelöst wurde, dann sieht es je nach Situation schon schlechter aus mit einem Therapie-Erfolg.

Im Falle von leichten Panikatacken oder Anbgstzuständen, kann man noch selbst was machen... aber wachsen die Ängste, dann wird es schwer noch selbst dagegen anzukämpfen.


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Panikstörung

11.10.2011 um 01:48
benn schrieb:Doch wenn man genau weiss, wodurch die Panik ausgelöst wurde, dann sieht es je nach Situation schon schlechter aus mit einem Therapie-Erfolg.
Wie meinst du das?

Ist's nicht besser, wenn der Auslöser bekannt ist,
damit man gezielt dem entgegenwirken kann?

Ich find' auftauchende Angst, ohne erkennbaren
Auslöser, wesentlich schlimmer.

Oder besziehst du dich speziell auf traumatische
Erlebnisse, die eventuell an der Entstehung beteiligt
sein könnten?


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benn
ehemaliges Mitglied

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Panikstörung

11.10.2011 um 02:04
Ok ich versuche es mal zu später Stunde etwas genauer zu erklären ;)

Es kommt darauf an, was die Panik bzw. die Ängste hervorgerufen hat.
Oftmals redet man sich Ängste ein oder setzt sich nur nicht mit dem auseinander, was letzten Endes diese hervor ruft.
Aber wenn diese Angst z.B. begründet ist durch Erfahrungen, die nicht im eigenen Verschulden liegen, so wird es immer schwerer dagegen anzukommen, auch für einen Psychotherapeuten.
Ein Psychologe kann dir sagen woher die Ängste kommen, wenn man das noch nicht weiss oder einen versuchen zu beruhigen in dem er dir klar macht, das deine Angst unbegründet ist (z.B. Angst im Dunkeln etc.) Aber wenn etwas vorgefallen ist, das weder zum Leben gehört, noch was jedem 10. wiederfährt, dann wird es schwer einen Ausweg zu finden.
Dann helfen letzten Endes nur noch Drogen die man verschrieben bekommt.


Panikatacken oder Angstzustände haben meistens keinen erkennbaren Grund in dem Moment, sind aber immer auf einen Auslöser zurück zu führen.
Aber wenn du unbegründet Angst hast obwohl du den Auslöser dafür kennst etc. dann wird es richtig schlimm.


Ich beziehe mich in sofern auf "traumatische Erlebnisse", wenn ich sage das es in dem Fall schwieriger werden kann, das ganze in den griff zu bekommen. (Je nach Auslöser halt)

Ich selbst habe extrme Panik vor unserem lieben Staat, da man mich schon bis Dato 4 mal unbegründet angeprangert hat, für Dinge die ich nie getan habe...
Hacken, Stein durch ne Scheibe werfen (war noch alles harmlos und hat sich schnell aufgeklärt), dann noch fahren ohne Versicherungsschutz und was dem ganzen die Krone aufgesetzt hat: Ich soll eine Hauswand mit Graffitti besprüht haben.
Da wurden sogar Foto und Fingerabdrücke gemacht .. und entlastende Beweise wollte niemand sehen bis der Anwalt die für teuer Geld eingereicht hat.
Aber als mir der Ermittler sagte, das ich mich "umhören solle ob nicht jemand etwas gesehen hat das mich entlastet", war es endgültig aus bei mir.

Mittlerweile fühle ich mich nur noch verfolgt, kriege kaum noch was auf die Reihe, weil ich mich kaum noch traue Auto zu fahren, einkaufen zu gehen etc.
Selbst der hin und Rückweg zur Arbeit ist der Horror für mich .. ich sitze in der Wohnung und habe von früh morgens bis ich schlafen gehe Angst, das es wieder klingelt, das man mir wieder was will ... diesmal noch schlimmeres unterstellt und mich mit nimmt.
Wenn ich auf der Autobahn hinter mir ganz klein im Rückspiegel nen Polizeiauto sehe, dann trete ich das Gas durch ... und weiche auf die nächste Abfahrt aus etc.
Ich bin auch schon einmal zur Nachtschicht einen 40km Umweg gefahren, weil ich die Clowns vor mir hatte ... bin langsamer gefahren und dann im Dorf als die um die Kurve waren .. Handbremse und ala James Bond eine 180 Grad Wendung und dann Gas....
Daher fahre ich auch nur noch wenn es nötig ist... Arbeit fahre ich schon meistens mit dem Bus, das Auto steht nur noch rum.
Wenn in der Straße mal ein Wagen von denen vorbei fährt, dann krieg ich Herzrasen, bin komplett aufgelöst, zitter und rauche eine nach der anderen ... gute 15 Minuten später renne ich aufs Klo und bleibe da mal eine gute Stunde sitzen, weil mein Magen sich verflüssigt hat.

Ich war damit schon bei so manchem Psychotherapeuten .. angefangen von "Man ist ja an allem selbst schuld" bis hin zu "so etwas habe ich noch nie erlebt bzw. gehört" war alles dabei.
Letzten Endes läuft es auf eines raus .... Drogen oder aber auswandern, weil ich probleme mit unserem System habe .. das hat mich einfach enttäuscht und psychisch zerstört.
ich ziehe zweiteres in Betracht, nur geht das nicht von heute auf morgen...



Achja.. ganz vergessen:
Ich hab deswegen schon ein Burn-Out Syndrom, Haarausfall und leichte Depressionen ... oder anderes gesagt: ich habe keine Energie mehr ! Und das mit 29.
Danke Vater Staat ich bin ein Wrack und krieg ich n entschuldigung, geschweige denn eine Entschädigung ? Fehlanzeige !


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petronius
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Panikstörung

11.10.2011 um 10:01
wow,einige haben sich hier ganz offen zu ihren beschwerden geäußert.
meine panikstörung fing in meinem 9.jahr an,später kam bipolar,depri,soz.phob.,borderl.u.migräne hinzu.
was gesprächs u.konfr.therapie betr.bin ich ohne erfolg austherapiert!
pillen hab ich immer abgelehnt!
mir hats immer sehr geholfen anderen zu helfen,so gehts mir jetzt garnicht schlecht.
einschränkungen sind halt einsamkeit u.verminderte leistung.
aber,so 'nen kleinen funken weisheit hab ich in den verg.24 jahren schon gefunden.


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petronius
ehemaliges Mitglied

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Panikstörung

11.10.2011 um 10:26
also konkret:das interesse von sich selbst auf andere lenken.
schauen,wie man helfen kann.
das gibt einem selbst auch wieder kraft zurück.


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DieSache
ehemaliges Mitglied

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Panikstörung

11.10.2011 um 11:58
@petronius

nur sollte man da wirklich achtsam bei sich selber bleiben, habs selbst oft erlebt, dass ich durch den Versuch Andern derenKkonflikte aufzudröseln mich selbst total verdrängt hatte. Und dann erkannte für alles im Alltag bleibt keine Kraft mehr. Man kommt auch mal schnell in einen Teufelskreislauf von Verdrängen, Eingeholtwerden und am Boden liegen...nicht immer ist das was wir tun das Richtige für die eigenen Problemlösungsversuche ;)


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BluePain
ehemaliges Mitglied

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Panikstörung

11.10.2011 um 12:38
Ich kriege Panik über, wenn

+ die Tür aufeinmal verschlossen ist und ich nicht diejenige war, die sie abgeschlossen hat
+ ich für eine längere Zeit in einem kleinen Raum bin
+ wenn es im Haus ZUU ruhig ist....(bei so einer Situtation mache ich immer gleich den Fernseher an)

Was ich dagegen tun kann, weiss ich nicht.


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petronius
ehemaliges Mitglied

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Panikstörung

11.10.2011 um 16:50
@DieSache
:)okay,du weißt wovon du sprichst!
die von dir angeführten negativen aspekte würde ich nur bedrohlich finden,wenn noch viel von mir übrig wär!

aber wenn man sich noch ans vorleben erinnern kann u.dahin zurück will,sollte man deinen post 100% übernehmen!
maß halten ist da schon angebracht.


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petronius
ehemaliges Mitglied

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Panikstörung

11.10.2011 um 17:28
@BluePain
beeinflussen die von dir angesprochenen ängste dein leben so,daß du es(den zustand) als nicht mehr tolerierbar empfindest?


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