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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

85 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mensch, Evolution, Tier ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

11.10.2011 um 19:47
"Das ist aber nichts was zum angeben taugt."

Unsere Hauskatzen beeindruckt das sehr. Die kriegen ja nicht mal den Kühlschrank auf.


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

12.10.2011 um 12:01
@moric
Zitat von moricmoric schrieb:Es gibt genauso viele Menschen, die sich für die Umwelt, die Tierwelt und auch die Natur einsetzen.
.......genau so Viele eher nicht, das sind eher Minderheiten in der Gesellschaft und einige Organisationen und die bräuchten die Welt nicht, wenn die von mir gemachte Aussage nicht stimmen würde. Das ist kein Gejammer, das sind Tatsachen.


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

12.10.2011 um 12:08
@Kayla

Wäre die Mehrheit der Menschen naturschützer, wären wir nie so weit gekommen. Nur durch die Unterwerfung der Natur sind wir so weit gekommen.

Die Quintessenz muss darin liegen das der Mensch sich die Natur so nutzbar macht, das sie für ihn das bestmögliche Umfeld bietet. Eine vollständige Zerstörung der Natur würde den Menschen auch zerstören. Absoluter naturschutznwürde den Menschen zurùck die Steinzeit zurückbringen.


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

12.10.2011 um 15:47
Zitat von ivi82ivi82 schrieb:ich denke aber nicht nur der verstand. es gibt auch tiere die denken können.
das wichtigste finde ich, was leider immer wieder zu kurz kommt. sind die gefühle emotionen eines menschen. die tiere gewiss auch haben. aber nicht in dieser fülle.
das ist sehr schwach argumentiert, wie bei den meisten posts die in die Richtung gehen.

Gefühle sind doch kein Unterschied von Mensch zu Tier!! Tiere, haben genauso Gefühle..und nur weil wir diese komplexer und vielleicht intensiver wahrnehmen, is da skein Unterschied zum Tier. Ein Hund erlebt seine Gefühle auch komplexer und intensiver als ein Krokodil..zb.
Zitat von ivi82ivi82 schrieb:außerdem was ist ein trieb beim menschen. ich habe keine. ok hunger, durst, liebe (kein sex). den braucht mensch auch nicht unbedingt. töten oder verletzen möchte ich auch niemanden. aus mitgefühl.
Also hast du jetzt Triebe oder nicht?^^. Das der Mensch keinen Sex braucht kann wohl kaum dein ernst sein? Ohne Sex gibt es obv. in der Zukunft wie in der Gegenwart keine Menschen :)
Oder was meinst du mit brauchen? Ein Hund überlebt doch auch ohne Sex...

Du glaubst Tiere möchten Töten und verletzen? Weile s innen so großen Spass bereitet? nein...
Ein Löwe tötet ne Antilope, ne Katze ne Maus, weil sie was zu fressen haben wollen. Viele von uns Menschen müssen das nicht tun, weil es andere für uns übernehmen (Schlachter).


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

12.10.2011 um 16:24
Zitat von trance3008trance3008 schrieb:Achso. Deswegen töten auch die Löwen den Nachwuchs anderer Löwen. Deswegen gibt es auch Vögel wie den Kuckuck, der seine Eier in fremde Nester schmuggelt. Deswegen fressen viele Arten von Spinnen ihren Partner nach der Paarung auf etc etc. Da gibt es etliche Beispiele für völlig gefühlloses, berechnendes Verhalten der Tiere. Auch ein Haustier würde sich in der freien Natur ganz anders verhalten, als daheim beim Herrchen, wo es 24/7 verhätschelt wird.
Also der Beitrag ist kompletter Schwachsinn, sorry.
Zitat von trance3008trance3008 schrieb:Achso. Deswegen töten auch die Löwen den Nachwuchs anderer Löwen.
Aber mit Sicherheit nicht in der Regel..
Da ist natürlich wieder kein unterschied zum Mensch. Denn wir tun das ja auch! Auch nicht in der Regel, aber es kommt vor.
Zitat von trance3008trance3008 schrieb:Deswegen fressen viele Arten von Spinnen ihren Partner nach der Paarung auf etc etc. Da gibt es etliche Beispiele für völlig gefühlloses, berechnendes Verhalten der Tiere.
Also, diese Vergleiche machen keinen Sinn. Klar verhaltet sich nciht jede Tierart auf diesem Planeten gleich. Dein Vergleich würde Sinn machen, wenn jede Tierart seinem Partner nach der Paarung aufrisst und wir das nicht tun. Ausserdem ist es wohl unfair das der Spinne vorzuwerfen, weil das zu ihrem naturell gehört.
Zitat von trance3008trance3008 schrieb:Auch ein Haustier würde sich in der freien Natur ganz anders verhalten, als daheim beim Herrchen, wo es 24/7 verhätschelt wird.
Glaubst du wir würden uns nicht anders verhalten, wären wir nicht unserer modernen Gesellschaft ausgesetzt?
Zitat von ivi82ivi82 schrieb:aber diese regeln und strukturen dienen auch nur einem . des überlebens und fortpflanzen.
und wozu dienen die Strukturen beim Menschen?
Zitat von ivi82ivi82 schrieb:ich glaube nicht das es aus angst ist den anderen zu verlieren. klar trauern überwiegend weibchen um ihre jungen. aber ich denke das ist nicht ganz das selbe. und ich weiß wie zärtlich eine elephantenkuh mit ihren jungen umgehen kann. eine gewisse zuneigung muß ja schon vorhanden sein. sonst würde sich die mama auch nicht drum kümmern. ich glaub edie väter haben da nicht die selben empfindungen
ne frage..

Was glaubst du, passiert wenn ein Löwenjunges von nem Tiger attackiert wird und die Famile dieses Löwenjungen das sieht?

und das die Mütter meist ne intensivere Bindung zu ihren Kindern haben als die Väter, ist doch beim Menschen genauso.


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

12.10.2011 um 17:59
@froggi
Zitat von froggifroggi schrieb:Absoluter naturschutznwürde den Menschen zurùck die Steinzeit zurückbringen.
..........da sind wir ja schon beim eigentlichen Problem, es sieht zur Zeit noch nicht danach aus, als wäre der Mensch, die Menschheit richtig mit der Natur umgegangen, sondern vielmehr danach, dass sie mehr zerstört hat, als je wieder in Ordnung gebracht werden könnte. Niemand will zurück in die Steinzeit, aber in einer zerstörten und vergifteten Natur haben wir Alle auch keine Chance ein menschlich und uns naturgemäßes Leben zu führen, vor allem nicht die Nachfolgegenerationen.


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13.10.2011 um 16:34
Zitat von DoorsDoors schrieb:Unsere Hauskatzen beeindruckt das sehr. Die kriegen ja nicht mal den Kühlschrank auf.
Gut ok vill taugt es zum angeben aber ich wäre nicht stolz auf so ne Leistung, wie denn auch, ich wär ja dann tot.


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

13.10.2011 um 17:51
Tatsächlich stimmen 98,5 % des Erbgutes des Schweins ( Beispielsweise) mit dem des Menschen überein. Gentechnisch gesehen also sind wir stärker mit einigen "Tieren" verwandt als viele das glauben möchten. Und in meinen Augen ist der Ausdruck:" Der zivilisierte Mensch" kein Wiederspruch. Der jenige der das behauptet geht lediglich davon aus, das Tiere zu denen wir als Homo Sapiens ebenfalls zählen, nicht im Stande wäre eine Zivilisation zu bilden. Für mich ist der Ausdruck lediglich der Versuch sich von den "Tieren" zu differenzieren.Wir können jedoch unsere Wurzeln nicht verschweigen.


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

13.10.2011 um 17:53
@Kayla

Kann dir nur zustimmen.

@froggi

Menschen zerstören aber leider ihre Umwelt und ich wäre da nicht stolz darauf.

@trance3008

Was du schreibst, ist größtenteils Bockmist. Klar sieht es für den verhätschelten Menschen so aus, als sei die Natur grausam, aber da hat alles ihren Sinn.
Die weibliche Spinne frisst die männliche nach der Paarung, weil sie das Protein braucht und bei diesen Arten das Männchen lediglich eh nur der Spermienbringer ist.
Löwenmännchen töten den Nachwuchs der zuvor verdrängten und ersetzten Rudelführer, weil sie ihre eigenen Gene verbreiten wollen und nicht die des anderen.

Menschen aber sollen angeblich Verstand besitzen, benehmen sich aber schlimmer als jedes Tier. Oder welches Tier verschmutzt seine Umwelt, vermehrt sich unkontrolliert, erfindet Religionen und sinnlose Traditionen, baut Massenvernichtungswaffen usw?


Der beste Beweis, dass Menschen dümmer sind als Tiere, ist doch, dass Menschen Gesetze brauchen, sonst benehmen sie sich wie die Axt im Walde. Tiere hingegen brauchen keine Gesetze untereinander.


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

13.10.2011 um 18:04
@Paka
Zitat von PakaPaka schrieb:Menschen aber sollen angeblich Verstand besitzen, benehmen sich aber schlimmer als jedes Tier.
Jetzt kommen wir wieder zu dem Punkt wo sich die Genies offenbaren, die alles durchschaut haben^^
Also los...
Zitat von PakaPaka schrieb:welches Tier verschmutzt seine Umwelt,
Im Grunde jedes, nur werden diese aufgrund der geringeren Anzahl von den natürlichen Abbaumechanismen der Natur wieder wettgemacht.
Zitat von PakaPaka schrieb:vermehrt sich unkontrolliert
Hasen in Australien, Heuschrecken in Afrika und eigentlich auch jedes andere Lebewesen das auf einmal bessere Lebensumstände als vorher vorfindet. By the way, du willst mir doch nicht im ernst erzählen, dass wir schlimmer sind als Tiere weil wir uns viel vermehren :D
Zitat von PakaPaka schrieb:erfindet Religionen
Oha da ist natürlich furchtbar^^. Leute versuchen Erklärungen für natürliche Phänomene zu finden oder suchen Trost im Glauben...das ist ja abartig :D
Zitat von PakaPaka schrieb:baut Massenvernichtungswaffen
Außer dem Menschen natürlich keins. Aber das ist sogar ein Beweis dafür das der Mensch verstand hat, denn dafür ist bekanntlich ein hoher IQ nötig. Was bringt dich denn auf den Gedanken, dass Tiere keine Massenvernichtungswaffen bauen würden wenn sie könnten?
Zitat von PakaPaka schrieb:Tiere hingegen brauchen keine Gesetze untereinander.
Ja, klappt auch super...Löwen töten die Kinder anderer Löwen, Gottesanbeterinnen fressen ihre Männchen auf. Da sind wir ja echt viel schlimmer.
Mein Gott, es gibt echt nichts was mich mehr ankotzt als diese Pseudoweisheiten nach dem Motto "der Mensch ist ja so scheiße"...


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

13.10.2011 um 19:46
@Schandtat

Und was mich ankotzt, dass es immer noch Menschen gibt, die glauben was besseres zu sein als Tiere und die Augen vor der Wahrheit verschließen.

Massenvernichtungswaffen zu bauen soll intelligent sein? Lächerlich.
Wenn Menschen so supertoll sind, wieso schaffen sie es dann nicht in Frieden zu leben?


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

13.10.2011 um 21:15
@Paka
Zitat von PakaPaka schrieb:Massenvernichtungswaffen zu bauen soll intelligent sein? Lächerlich.
Sorry, aber ich glaube hier hast du zweierlei nicht verstanden, bzw. vielleicht willst du es auch einfach niht verstehen.
1. Was ich mit meiner Aussage sagen wollte ist lediglich, dass der Bau einer Atombombe extrem hohe physikalische kenntnisse vonnöten sind. Hierbei von fehlender Intelligenz zu sprechen ist also mehr als unangemessen, es überrascht mich jedoch wenig, da angemessener Umgang mit Themen von denen man nichts versteht in diesem Forum offenbar eine Seltenheit ist. Naja, das muss jeder selber wissen.
2.Der Einsatz einer Massenvernichtungswaffe mag an sich natürlich schrecklich sein, ist aber, zumindest wenn man auf die beiden Beispiele die uns zur Anschauung zur Verfügung stehen, durchaus nicht unbedingt die falscheste Lösung. Ich will mich nicht der Illusion hingeben, dass du mir da nicht sofort wiedersprichst undnatürlich sagen wirst, dass die armen Japaner in Nagasaki ja nichts für den Krieg können usw. Aber bevor ich darauf mit einem Seitenlangen Post antworten muss (das hab ich nämlich neulich schon machen müssen) bitte ich dich vorsorglich dich über den Pazifikkrieg zu informieren, dir anzusehen wieviele Möglichkeiten bestanden hätten, mit einem Volk Frieden zu schließen, dass ausnahmslos für jede Insel bis zum letzten Mann kämpft und die Gewohnheit hatte Gefangene zu Tode zu foltern. Oder sieh dir am besten direkt "the Pacific" von Steven Spielberg an. Ich habe mich jetzt lange mit dem Thema beschäftigt und muss sagen, dass diese Serie einen der Authentischsten Berichte vom Kampf im Pazifik liefert. Erst DANN wenn man diese unglaublich sinnlosen und Kraftraubenden Kämpfe gesehen hat, und erst wenn man die endlosen Selbstaufopferungen der Japaner, sowie die Qualen der amerikanischen Rekruten miterlebt hat, erst DANN sollte man sich Gedanken darüber machen ob der Abwurf dieser Atombombe sinnvoll war oder nicht. Entschuldige bitte diese lange Ausführung, aber ist grade einfach mein Thema :D
3.Ich glaube nirgendwo habe ich "intelligent" mit "supertoll" gleichgesetzt. Zudem ändert die Tatsache das wir immer noch keinen vollständigen Frieden haben nichts daran, dass wir immernoch intelligenter als Tiere sind. Und zuguterletzt sollte einfach mal gesagt werden, dass wir in Europa jetzt schon etwas länger Frieden haben, und ich deshalb die Aussage "der Mensch kann nicht in Frieden leben" in "Manche Menschen können nicht in Frieden leben" ändern würde.


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

14.10.2011 um 06:50
@Schandtat
Zitat von SchandtatSchandtat schrieb:Ja, klappt auch super...Löwen töten die Kinder anderer Löwen, Gottesanbeterinnen fressen ihre Männchen auf. Da sind wir ja echt viel schlimmer.
Mein Gott, es gibt echt nichts was mich mehr ankotzt als diese Pseudoweisheiten nach dem Motto "der Mensch ist ja so scheiße"...
...........Sch.....ist er nicht, hat auch Keiner behauptet, aber er hat einen so hohen IQ, dass er blöde genug ist seinen Lebensraum zu vernichten. :):):)


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

15.10.2011 um 19:25
@Schandtat

Respekt. Ich unterschreibe jeden Satz von dir :)


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

15.10.2011 um 21:24
@Schandtat

Wenn die Intelligenz dazu genutzt wird um andere und letztendlich sich selbst zu vernichten, dann ist es keine, tut mir leid. Da kannst du noch so herumheulen und labern, dass andere keine Ahnung hätten, um von dir auf andere zu schließen.

Da nützt die beste Note in Physik nichts, wenn der Planet zugrundegeht.

@Kayla

So ist es, kein Tier ist so "schlau".

Was die Kaninchen in Australien angehen, die wurden auch erst vom Menschen dahingebracht. Von alleine wären die da nie hingekommen.


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

15.10.2011 um 23:32
@Paka

Ist ja schön und gut, wie du hier die Tierwelt am Lobpreisen bist, aber woher nimmst du dir eigentlich die Überzeugung darin, dass eben diese Tiere den Planeten nicht genauso zerstören würden, wenn sie den Intellekt des Homo Sapiens besäßen?

Es gibt immer zwei Seiten der Medaille. Intellekt kann zur Erschaffung von Großartigem dienen, genauso kann er aber dazu führen, dass das großartige Erschaffene das Potenzial zur Zerstörung hat.

Genauso verhält es sich auch in der Liebe. Sie kann so wunderschön und inspirierend sein, wenn sie erwidert wird. Sie kann aber auch umso grausamer werden, wenn sie durch ungünstige Umstände in Hass umschlägt. Und wäre es denn schlau pauschal zu behaupten, dass Liebe scheiße ist? Ich hoffe, du verstehst den Zusammenhang in diesem Vergleich und worauf ich hinauswill.


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

16.10.2011 um 11:24
Eine Zivilisation, die sämtliche ihrer Mitglieder einschließlich der sie am Leben erhaltenden Umwelt kontinuierlich vergiftet, die ca. 1,5 Mrd. Mitglieder täglich am Existenzminimum hält und sie gar verhungern und verdursten läßt, und die es sogar erlaubt, sich selbst vollkommen legal umzubringen, eine solche Zivilisation halte ich nicht für intelligent, sondern für gierig.

Als die USA, die Ton angebende Gesellschaftsgruppe in der Welt, vor ca. 40-50 Jahren ihre Nukleartechnologie einfroren und diese nicht weiter nutzbringend entwickelten und sich stattdessen dafür entschieden haben, alle Lebewesen auf diesem Planeten einschließlich der Atmosphäre mit den Rückständen aus Verbrennungsprozessen kontinuierlich zu vergiften, hat die ganze Welt es ihnen nachgemacht. Niemand wurde dazu gezwungen. Obwohl schon bei der Konstruktion und dem Bau des ersten Verbrennungsmotors allen Beteiligten die schädigende Wirkung klar war, haben alle mitgemacht. Der freie Wille des Einzelnen ist erforderlich, eine solche Denkweise weltweit aufrecht und für richtig zu halten.

In der Tierwelt sehen wir am Beispiel "Löwen", dass zunächst nur die Stärksten etwas zum Fressen bekommen. Die Zivilisation Menschen dagegen setzt diesem ganz natürlichen Verhalten jedoch die Krone auf, in dem sie ihre eigenen Mitglieder gewollt verhungern lässt. Etwa 1,5 Mrd. Menschen werden aus Gier kontinuierlich am Existenzminimum gehalten und müssen verhungern und verdursten. Und das, obwohl die vorhandenen Lebensmittel nicht nur für alle vorhandenen Menschen ausreichen, sondern noch für viele weitere Milliarden von Menschen. Das Problem hier ist nicht der Mangel an vorhandenen Lebensmitteln, sondern die Gier und der ganz gewollte Verzicht auf das Verteilen der vorhandenen und produzierten Nahrungsmittel. Eine solche, weltweit für richtig gehaltene Denkweise halte ich nicht für das Ergebnis von Intelligenz. Wir alle wollen das so. Würden wir das nicht wollen, gäbe es keinen Hunger in der Welt.

Eine Zivilisation, die sich für das beste und klügste hält, was aus allen untergegangenen Zivilisationen wie Ägypter, Römer, Griechen, Inkas und wie sie alle hießen, hervorgegangen ist, und die ihren eigenen Mitgliedern Suizid erlaubt und sie dafür auch noch bezahlen läßt, hat meines Erachtens das Prädikat "intelligent" nicht verdient. Wer es nicht glaubt, dass Suizid vollkommen legal und gewollt ist, der möge eine Schachtel Zigaretten herausholen und lesen, was auf der Verpackung steht: "Rauchen ist tödlich. Sie schädigen sich und Ihre Mitmenschen." Es ist vollkommen legal, sich selbst und die Mitmenschen zu schädigen. Denn nur weil es beim Rauchen etwas länger dauert, bedeutet nicht, dass es kein Suizid ist. Anders als bei diesen Selbstmordattentätern, die sich einen Sprengstoffgürtel umschnallen und sich selbst und viele andere Unschuldige umbringen, ist der schleichende Suizid mit Zigaretten/Tabak vollkommen legal. Nicht nur das. Die Gesellschaft ist sogar bereit, die Folgekosten während des schleichenden Suizids zu tragen. Krankenhausaufenthalte, Arztkosten, Amputationen, etc., alles ganz gewollt und normal. Das Akzeptieren von Suizid hängt von den Mitteln ab, mit denen er vollzogen wird. Sprengstoffgürtel sind verboten, Zigaretten dagegen erlaubt.

Eine Zivilisation, die eine, mit den drei hier aufgezeigten Beispielen, derart weltweit für richtig gehaltene Denkweise täglich in die Praxis umsetzt, kann ich nicht als intelligent bezeichnen. Sie wird untergehen, wie alle anderen Zivilisationen vor ihr.


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

16.10.2011 um 14:10
@Paka
Zitat von PakaPaka schrieb:Wenn die Intelligenz dazu genutzt wird um andere und letztendlich sich selbst zu vernichten, dann ist es keine, tut mir leid.
Muss dir nicht leid tun, denn was du sagst ist unlogisch und damit nicht gültig. Entweder man ist intelligent, oder nicht. Man kann einem Wesen nicht aufgrund seines IQs Intelligenz zusprechen um sie ihm dann aufgrund einer völlig anderen Sache wieder abzuerkennen. Das heisst: Man kann es natürlich schon, nur offenbart es halt eine sehr unwissenschaftliche und vor allem unsachliche Sicht der Dinge. Mit anderen Worten, du siehst die Sachzusammenhänge nicht so wie sie sind, sondern biegst sie dir so zurecht, dass sie deiner Meinung entsprechen.
Zitat von PakaPaka schrieb:Da kannst du noch so herumheulen und labern, dass andere keine Ahnung hätten, um von dir auf andere zu schließen.
Ich labere nicht rum um von mir auf andere zu schließen, ich stelle einfach nur aufgrund von verschiedenster Fakten die dir offenbar nicht bekannt sind fest, dass du keine Ahnung hast wovon du redest. Wenn dem nicht so ist, dann kannst du mich gerne mit den entsprechenden Belegen berichtigen. Wenn du keine Belege hast, dann solltest du evtl. erstmal darüber nachdenken ob das was ich sage wirklich so falsch ist.
Zitat von PakaPaka schrieb:Was die Kaninchen in Australien angehen, die wurden auch erst vom Menschen dahingebracht. Von alleine wären die da nie hingekommen.
Irrelevant.Das Thema war einzig und allein, dass Menschen deiner Meinung nach nicht intelligenter als Tiere sind weil sie nicht auf ihre Umwelt achten. Wenn du sagen willst das Tiere aus irgendwelchen Gründen (die du mir dann bitte mal erklären solltest) aufhören auf ihre Umwelt zu achten wenn sie von Menschen irgendwo hintransportiert werden, dann würde ich dir auf dieser Ebene sogar zustimmen. Das glaube ich aber nicht und daher stellt sich die Lage so dar: Die Kaninchen haben den halben Kontinent leer gefressen und sich demnach einen Scheiss um ihre Umwelt gekümmert. Fazit: Was du gesagt hast ist falsch.
Ich rechne natürlich damit, dass dir Dinge wie Logik nach wie vor ebenso scheissegal ist wie den Kaninchen die australische Flora und will dich deshalb daran erinnern, dass der Transport durch den Menschen längst nicht der einzige Weg für eine Art ist um in eine neue Umwelt zu kommen. Das ist im Verlauf der Erdgeschichte durch die Verschiebung der Kontinente schon häufig vorgekommen und es hatte für viele Arten ähnlich katastrophale Auswirkungen wie in meinem Beispiel. So zum Beispiel die Ausbreitung der Raubkatzen in Südamerika, welche zur Folge hatte das ein großteil der dort lebenden Riesenvögel ausstarb. Auch da waren den Katzen die Vögel vollkommen egal.

@trance3008
Zitat von trance3008trance3008 schrieb:Es gibt immer zwei Seiten der Medaille. Intellekt kann zur Erschaffung von Großartigem dienen, genauso kann er aber dazu führen, dass das großartige Erschaffene das Potenzial zur Zerstörung hat.
Ich nehme an das hast du schon bemerkt, aber ich denke hier ist eine gute Gelegenheit es nochmal anzubringen. Hier geht es nicht um eine sachliche Betrachtung des Menschen. Hier geht es schlicht darum, dass den Leuten hier irgendwas nicht passt und sie versuchen es weiter in den dreck zu ziehen und zu dramatisieren. Um mal wieder einen historischen Vergleich anzubringen: Mit Hitler ist es ungefähr dasselbe. Es gibt die ernsthaften Forscher die sich sachlich mit dem Thema auseinandersetzen und gut recherchierte Bücher schreiben mit denen man den Charakter Hitlers vielleicht irgendwann verstehen wird. Und es gibt solche in deren Büchern Hitler nicht nur ein Massenmörder, sondern auf einmal auch dumm, hässlich und impotent war. Und so ist das hier auch.
Zitat von trance3008trance3008 schrieb:Ich unterschreibe jeden Satz von dir :)
Danke...dann ist das wohl die richtige Gelegenheit um mich für die ganzen Rechtschreibfehler zu entschuldigen.

@oneisenough
Zitat von oneisenoughoneisenough schrieb:eine solche Zivilisation halte ich nicht für intelligent, sondern für gierig.
Um es nochmal klarzustellen. Ein Sachzusammenhang ist keine Meinungssache, es ist also vollkommen egal wofür du es HÄLST. Abgesehen davon schließen sich Gier und Intelligenz nicht aus, aber darauf sollte hier wohl jeder mit ein bisschen Nachdenken selbst kommen.

Zuletzt möchte ich mal sagen, dass das ganze Gerede von "Vernichtung der Umwelt usw." mehr als übertrieben ist. Ich empfehle jedem sich ein wenig mit der Erdgeschichte (oder generell mal mit Biologie) auseinanderzusetzen, dann werdet ihr feststellen, dass das Leben schon weitaus schlimmere Katastrophen als den Menschen überlebt hat. Verglichen mit dem was hier schon alles passiert ist, sind unsere Auswirkungen auf die Umwelt schlicht lächerlich.


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

16.10.2011 um 15:58
@Schandtat
Zitat von SchandtatSchandtat schrieb:Ein Sachzusammenhang ist keine Meinungssache, es ist also vollkommen egal wofür du es HÄLST.
Gilt das auch für deine folgende Meinung?
Zitat von SchandtatSchandtat schrieb:Verglichen mit dem was hier schon alles passiert ist, sind unsere Auswirkungen auf die Umwelt schlicht lächerlich.
Mit Menschen, die solche Denkweisen, wie ich sie in meinem vorherigen Beitrag aufgeführt habe, als lächerlich bezeichnen, will ich nichts zu tun haben.

Alles Gute für dich.


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Der Widerspruch des zivilisierten Menschen

16.10.2011 um 16:02
@Schandtat
Zitat von SchandtatSchandtat schrieb:dass das Leben schon weitaus schlimmere Katastrophen als den Menschen überlebt hat. Verglichen mit dem was hier schon alles passiert ist, sind unsere Auswirkungen auf die Umwelt schlicht lächerlich.
Was völlig unwichtig ist und überhaupt nichts zur Sache tut. Denn es geht hier um UNSER Überleben in erster Linie. Die Erde und Teile des Lebens überdauern alles. Meteoreinschläge, Flut, Klimaschwankungen, nukleare Vergiftungen - kein Problem für die Erde. Aber für UNS ist es ein Problem.


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