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Um Tiere ebenso wie um Menschen trauern - ok oder übertrieben?

537 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Mensch, Tiere, Tier, Trauer, Verlust, Trauern

Um Tiere ebenso wie um Menschen trauern - ok oder übertrieben?

15.11.2011 um 01:29
Die Tierhalter unter uns kennen es: Irgendwann stirbt leider das geliebte Tier. Nun gibt es Leute die den Tod eines Tieres genauso schlimm finden, wie den eines geliebten Menschens. Ich hab auch schon von Leuten gehört, die mehr um ein verstorbenes Tier trauerten, als um die Oma.

Ist sowas für euch nachvollziehbar oder einfach nur übertrieben? Wie stark trauert ihr selbst, wenn ein Tier stirbt? Und hat Jemand von euch vielleicht sein Tier auf einem Tierfriedhof beerdigen lassen, wenn ja wie war das für euch?


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Paka
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Um Tiere ebenso wie um Menschen trauern - ok oder übertrieben?

15.11.2011 um 01:35
Das ist völlig in Ordnung. Verstehe nicht, was daran übertrieben sein soll.

Mit dem Tierfriedhof hab ich keine Erfahrungen, da ich meine Tiere früher im Garten beerdigte. Und meinen jetzigen Kater hab ich seit der Jugend und 2 Umzügen noch, den Guten. Das bleibt auch noch so.


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Um Tiere ebenso wie um Menschen trauern - ok oder übertrieben?

15.11.2011 um 01:43
Viele menschen sehen ihr tier als treuer begleiter. schließlich haben wir sie ja so gut wie permanent um uns. wenn ich von der arbeit nach hause komme werde ich begrüßt. wenn ich wieder zur arbeit gehe vermisse ich mein tier. und so bauen wir eine sehr enge beziehung zu unseren tieren auf. sie sind immer da. wenn es ihnen schlecht geht leiden wir als würde ein teil von uns krank sein. wir knuddeln mit ihnen und entwickeln teilweise sogar eine eigene sprache (gesten-, mimik- und auch sprachbezogen). wir erzälen ihnen ziemlich viel, und wenn es uns schlecht geht sind sie da und lassen uns zumindest für eine zeit die welt um uns herum vergessen wenn mal wieder was schief läuft. wir kümmern uns um sie und erwarten nichts von ihnen. Wenn ein tier was uns jahrelang in diesem maß begleitet hat stirbt, dann hinterlässt es eine unglaubliche leere, einen tiefen krater in unserem ich, denn ein stück von uns stirbt auch mit diesem tier. man fühlt sich unendlich alleine denn all das fehlt auf einmal. und wenn man darum nicht trauern kann, worum denn dann?

Zum friedhof habe ich auch keine erfahrungen, aber irgendwann.. naja, damit außeinander gesetzt habe ich mich schon. ich glaube eine grabmiete liegt für 5 jahre irgendwo zwischen 300 und 500 euro.

aber mein kater hat eine krankenversicherung :)


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Um Tiere ebenso wie um Menschen trauern - ok oder übertrieben?

15.11.2011 um 12:14
Wenn man zu seinem geliebten Haustier eine enge Beziehung aufgebaut hat, so wird es einem nach seinem Tod seeeehr fehlen!
Das ganze ist noch stärker, wenn man mit dem Tier alleine lebt.

Ich habe es selbst durchgemacht, war auch einmal eine Weile mit meinen Hunden alleine.
Sie waren mir alles, teilten Freud und Leid mit mir und verstanden es auch, mich zu trösten, wenn ich denn Kummer oder Schmerzen hatte.

Ich habe heute leider keine Hunde oder andere Haustiere mehr, weil es nicht möglich ist. Jedoch trauere ich ihnen nach nun 4 Jahren immer noch hinterher !!!
Tiere sind die besten Freunde des Menschen !


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van_Orten
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15.11.2011 um 12:20
Am 25. November jährt sich der Todestag meines Hundes zum zweiten Mal...
Auch heute vergeht kaum ein Tag an dem ich nicht an ihn denke, und auch heute steigen mir allein beim Gedanken daran noch die Tränen in die Augen.
Natürlich habe auch ich schon geliebte Menschen verloren, aber der Verlust von Soul war der bisher schwerste Abschied...

Ich verstehe auch nicht warum man hier differenzieren sollte, welcher Mensch teilt schon soviel mit einem wie ein treuer Hund, der einen quasi ständig begleitet.... Mal abgesehen vom Beziehungspartner vielleicht....

Ich kann auf jeden Fall sagen das dieses Erlebnis das einzige ist von dem ich bisher sagen kann das es einschneidend in meinem Leben war; ab nun wird es für immer die Zeit davor und die Zeit danach geben....


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15.11.2011 um 12:28
Das ist vollkommen in Ordnung - schließlich ist ein Haustier ein Familienmitglied, sollte es zumindest sein.
Wir trauern immernoch um unser Strolchi und sind noch immer nicht bereit, uns einen neuen Vierbeiner anzuschaffen.
Ich kriege es noch nichtmal übers Herz, mein altes Ava wieder zu aktivieren, weil ich noch immer an unsern Kleinen denken muß.


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15.11.2011 um 13:02
Thalassa schrieb:schließlich ist ein Haustier ein Familienmitglied, sollte es zumindest sein.
Word! Mein Hund war auch ein Familienmitglied und nachdem er gestorben ist, war es wirklich extrem schwer für die Familie. Sogar dass einer aus der Familie krank wurde vor Trauer. Und wenn ich an meinen Schatz denke, könnte ich immer noch in Tränen ausbrechen und so sehr habe ich wohl nie einen Menschen vermisst. Zum Glück musste ich auch wenige Tode von Menschen miterleben. Aber trotzdem war das ein schlimmer Schlag und es wird immer noch getrauert. Das Leben geht aber weiter und man versucht ihn immer so schön in Erinnerung zu behalten wie er unser Leben bereichert hat.
Also, NEIN ich finde es nicht übertrieben. Wenn man 10 Jahre zb. ein Tier wie ein kleines Kind pflegen muss, sich um ihn kümmern muss etc. und da eine spezielle Bindung aufbaut, dann ist es nicht einfach.


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TinaMare
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15.11.2011 um 13:06
Trauer um ein geliebtes Tier können nur Menschen nachvollziehen, die jemals ein Tier an ihrer Seite hatten ...


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15.11.2011 um 13:10
Kommt drauf an, was man für ein emotionales Verhältnis zu dem betroffenen Tier bzw. Menschen hat. Jemand der ganz alleine ist und das geliebte Tier stirbt, aus dessen Sicht ist es sicherlich mit dem Verlust eines geliebten Menschen gleichzusetzen. Wenn aber jemand Freunde und Familie um sich herum hat und diese auch mag bzw. liebt und um ein Tier genauso viel trauert, erscheint mir das etwas suspekt.


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15.11.2011 um 13:10
@liaewen

Ja, ich kann dir nur zustimmen - ich war ja über 9 Jahre mit meinem (nachher unserm) Zwerg alleine und wir waren total auf einander fixiert. Als dann mein Freund zu mir zog, waren wir drei eine verschworene Gemeinschaft. Wir waren ja auch den ganzen Tag zusammen, da keiner von uns zum Arbeiten aus dem Haus muß. Aber, auch das muß und will ich sagen, wir sind froh, den Kleinen rechtzeitig erlöst zu haben, bevor er sich schlimm gequält hätte. Auch sowas gehört zur Tierliebe, auch wenn das die beinahe schwerste Entscheidung ist, die man treffen muß


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15.11.2011 um 13:13
Auch heute muß ich leider diese Entscheidung treffen. Ein Tier erlösen lassen. Warte gerade auf die Tierärztin und es ist MIST!!! Es ist zwar eine nachbarkatze, 20 Jahre schon alt, aber sie kam seit dem Sommer zu uns und suchte bei uns Schutz und Geborgenheit in ihren letzten Tagen...........Wir haben sie lieb gewonnen und es tut schon weh!!


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15.11.2011 um 13:13
@Thalassa
Wenn mann dann noch Tag und Nacht den Hund bei sich hat, ist es noch schlimmer denke ich.
Wir haben unseren auch "erlösen" müssen, weil er die restlichen Tage/Wochen nur mehr mit Schmerzen gelebt hätte. Da kann ich dir also nur zustimmen.


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Malthael
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15.11.2011 um 13:14
ja ganz besonders bei hunden verstehe ich das. kein mensch kann einen so gut verstehen wie sein treuer begleiter. der dich nie verurteilt und dich nie betrügt. ein hund kann alleine an deinem gesichtsausdruck dein gemütszustand erkennen. egal wie sehr du gute miene zum bösen spiel machst. dein hund durchschaut dich immer. und er leidet mit dir.


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15.11.2011 um 13:20
Als unsere Mieze schwer krank wurde und kurze Zeit später starb war auch die ganze Familie nicht mehr zu gebrauchen. Grade meiner Mutter und mir fiel der Abschied schwer, da wir eine recht enge Bindung zu ihr hatten. Bei anderen Tieren war das nicht anders.

Wenn ein geliebter Mensch stirbt empfinde ich persönlich das aber dennoch als schlimmer. Ist halt irgendwie doch ne andere Bindung die man zu seinen Mitmenschen hat.


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ivi82
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15.11.2011 um 13:20
ich mußte auch schon leider liebe familienmitglieder begraben. das schlimmste war unser familienhund. sie hatte leider milchleistenkrebs. als mein mom anrief und geweint hat, wußte ich das sie gestorben war. sie lag neben meiner mom im körbchen und schaute sie nur an. bis das herz aufhörte zu schlagen. wir haben ihr einen schönen platz im garten errichtet.
da ich auch schon meine mom verloren habe, kann ich sagen, das beide verluste gleich schlimm sind. nur der gedanke, das beide zusammen im jenseits sind läst mich lächeln.
ich will gar nicht drann denken, wenn es bei meinen beiden so weit ist. auf jeden fall möchte ich dann kein tier mehr. weil es jedesmal die hölle ist.

zur beerdigung.
mein bruder und seine frau, haben ihren hund einäschern lassen. und haben die kleine urne in der vitrine stehen. kosten waren so um die 300 euro. war auch ein kleiner hundi.
so werde ich es auch mit meinen machen. ist eine sehr schöne sache.


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15.11.2011 um 13:23
@Türkis Das ist übertrieben, obwohl ich starke Trauer um ein Tier nachvollziehen kann. Doch auf dieselbe Art und Weise, wie um einen Menschen, dass ist übertrieben und nicht in Ordnung.


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Malthael
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Um Tiere ebenso wie um Menschen trauern - ok oder übertrieben?

15.11.2011 um 13:24
ich hatte eine bartagame und obwohl sie kaltblüter sind, war sie sehr zutraulich und hat immer am terrarium fenster gekratzt wenn ich nachhause kam. ich habe die bartagame von meinem bruder übernommen. und ich hatte immer etwas mitleid mit ihr weil sie in so einem engen raum eingesperrt war. deswegen habe ich sie immer in meinem zimmer frei laufen lassen, wenn ich da war. sie kam manchmal zu mir und kletterte an meinem bein hoch und machte sich auf meinem oberschenkel gemütlich. da ging mir immer mein herz auf :D. als sie dann von uns ging war ich anfangs traurig aber zum schluss habe ich mich für sie gefreut, weil sie endlich frei war. ich habe sie in einem kleinen waldstück unter einem baum beerdigt. in der hoffnung, dass sie als vogel wiedergeboren wird und endlich ihre freiheit genießen kann. :)


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Um Tiere ebenso wie um Menschen trauern - ok oder übertrieben?

15.11.2011 um 13:25
@Türkis
@GrandOldParty
es hat niemand das Recht über die Trauer eines anderen zu urteilen..


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15.11.2011 um 13:26
Da diese Trauer ja auf den verlust einer großen liebe zurück zu führen ist, ist sie schon ok.
Es ist aber manchmal sonderbar wie man die Trauer auslebt. Als die katze einer guten Freundin starb, sperrte sie wochenlang den Kontakt zur aussenwelt und postete täglich virituelle Kerzen auf einem Onlinefriedhof für die Mitze und tauschte sich kultgleich mit den anderen Trauernden dort aus. Als ich sie daran erinnerte das draussen noch ein reaes Leben stt findet und sie es meiner Meinung nach langsam übertreibt...hat sie mir erst malö die Freundschaft gekündigt. War schon krass.Wir machten uns echt sorgen um sie.
Sie meinte aber, sie "will" den absoluten Schmerz empfinden.Sie will extrem trauern und unglücklich sein, -das wäre sie dem Tier schuldig.
Wem das nicht passt der könne sich aus ihrem Leben verpissen.
Manche steigern sich in ihrer Trauer in einen regelrechten Wahn...aber ich denke das tun sie nicht nur für Tiere, sondern würden es auch genau so für Menschen machen.


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Wolfsrocker
ehemaliges Mitglied

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Um Tiere ebenso wie um Menschen trauern - ok oder übertrieben?

15.11.2011 um 13:28
Ich würd nicht über eine tote Maus oder Meerschweinchen trauern jedoch bei Tieren die mich zehn oder mehr Jahre begleitet haben, trauer ich genauso hinterher wie einem Opa oder Oma, die ich zweimal im Jahr gesehen hab....


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