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Ich weiß nicht weiter...

619 Beiträge, Schlüsselwörter: Lebenskrise

Ich weiß nicht weiter...

13.01.2012 um 23:32
Doors schrieb:Was werden wir essen, was werden wir trinken, womit werden wir uns kleiden? 32 Nach solchem allem trachten die Heiden.
Huch, das Abendland ist ja heidnisch!


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divinitus279
ehemaliges Mitglied

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Ich weiß nicht weiter...

14.01.2012 um 00:27
@Baumrinde

was sind deine Hobbies??? Von welcher Sache könntest du nie "genugkriegen"??


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TinaMare
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Ich weiß nicht weiter...

14.01.2012 um 00:35
Sorry @Baumrinde ... wenn ich das hier alles lese, weiß ich auch nicht weiter ...


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sanatorium
ehemaliges Mitglied

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Ich weiß nicht weiter...

14.01.2012 um 00:41
@Baumrinde
Alter ich versteh dich mehr als nur gut und ich denke das es noch mehr gibt, welche so denken wie wir. Mich hat es schon ziemlich geprägt, das mein Vater fast schon wie ein Sklave arbeitet, sich kaum etwas leisten kann, aber nicht checkt wie er ausgebeutet wird... Ich übertreibe nicht. Er ist fast nur zum Pennen zuhause, wenn er grad nicht zuhause pennt sitzt er in ner Kneipe und trinkt um wenigstens ETWAS in seiner Freizeit zu machen und abzuschalten... Bei meiner Mutter ist das so ähnlich, nur sitzt sie in der Freizeit halt nur vorm Laptop. Naja, es gibt wohl einige bzw wenige Berufe, in denen du fett Kohle verdienst und auch mehr Freiheiten hast, aber da wird nix draus mit nem Hauptschulabschluss...
Hab mir nicht alle 30 Seiten durchgelesen, also sorry falls es schon gefragt wurde:
Was sind so deine Interessen? Deine Hobbies?
Irgendwas wird sich schon finden lassen was du tun kannst, was dir auch Spaß bereitet...
Mach dein Ding, aber lass dich nich zum modernen Sklaven machen. Und selbst wenn du nich erfolgreich bist, mach dein Ding. Wenn du eher so der kreative Typ bist, oder musikalisch, was auch immer - Dann mach was damit, auch wenn du damit kein Geld verdienen wirst. Dadurch machst du wenigstens etwas, was für dich Sinn ergibt und wobei du aufblühst und hast die Kraft nebenbei Zeitarbeit oder sowas zu machen.


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Ich weiß nicht weiter...

14.01.2012 um 08:21
Ach ja, die Bohème...

Kinners, ist ja nett das ihr so schön gegen dieses ganze schröckliche System des deutschen Sklaventums wettert, aber genau dieses System, inklusive eurer arbeitenden Eltern, sorgt dafür, das ihr euch schön im warmen an euren PC setzen könnt und euch über dieses System beschweren könnt. Es sorgt dafür das ihr euch jahrelang "selbst finden" könnt und dabei nicht verhungert. Tätschelt euch das Händchen wenn ihr euch mal wieder völlig unverstanden fühlt und es nimmt hin, das ihr die Hand die euch füttert mit Verachtung straft. Wenn ihr mit diesem System nicht klar kommt, dann steigt entweder aus, dann aber richtig, oder verändert es. Dazu müsstet ihr aber auch was tun.
Ein Teufelkreis, nicht wahr? So oder so, IHR müsst selbst den Hintern hoch bekommen.
Ansonsten jammert ihr nur auf hohem Niveau...


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Ich weiß nicht weiter...

14.01.2012 um 18:35
@Irexis
Dazu möchte ich doch was sagen, und ich bin keine 17 oder 18 Jahre alt.
Dein letzter Beitrag könnte von meinen Eltern sein.

Meine Eltern haben beide auch geackert wie die Tiere, oberstes Gebot war sparen sparen sparen. Ich hatte eine tolle Kindheit, wir haben alles selber angebaut, verarbeitet, und wenn wir grade nicht mit anpacken mussten, waren wir herrlich "unbetreut", es hat niemand gekratzt, was wir so trieben. Notenstress gabs auch nicht, und ich durfte das Gymnasium besuchen, weil es Schülerfreifahrt und Gratisschulbuch gab, sonst wäre das gar nicht infrage gekommen.
Ich habe trotzdem mit 15 meinen ersten Arbeitsplatz angenommen, Geldverdienen war einfach wichtiger. Mit 18 hätte ich - auf Vermittlung meines Vaters - einen "lifetime - job" annehmen sollen, vor dem mir gegraut hat. Ich habe es nicht gemacht, es kam zum Bruch, und ich bin mit umgerechnet 150€ in der Tasche, einem Koffer und meinen Dokumenten über Nacht ausgezogen.

Dieses Gefühl der Freiheit, entkommen zu sein, aus unserer engen Welt, und festzustellen: das Gras ist überall grün. Ich bin zehn Jahre gereist, habe viel gesehen, und es hat mir das Selbstvertrauen gebracht, aus jeder Situation etwas zu machen.

Meine Eltern haben es zu erheblichen Wohlstand gebracht auf ihre Art, sie sind stolz darauf, aber sie haben sich nie etwas gegönnt, jetzt sind sie alt, und fürchten um ihre Ersparnisse. Sie verstehen bis heute nicht, dass mir ein Zimmer voller Bücher mehr wert ist, und meine über zwanzig Jahre alte Karre muß ich immer im Hof parken, wenn ich sie besuche, damit die Nachbarn das nicht sehen.

Ich verachte meine Eltern nicht, sie haben zielstrebig verfolgt, was sie für wertvoll hielten, und aus ihrer Sicht ist ihnen das gut gelungen.
Es wäre nur nie ein Lebenskonzept für mich gewesen, ein toller Neuwagen stand noch nie auf meiner Wunschliste, und ich habe eine einträgliche Stelle geschmissen, weils keine Freude mehr machte, und jetzt bin ich wieder zur Scholle zurück, und vielleicht mach ich in zwei Jahren was anderes.
Mich wundert es eigentlich, dass die jungen Leute nicht viel mehr remonstrieren, gegen die Arbeitswelt der Leihverträge und was es da inzwischen alles gibt.


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Zeo
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14.01.2012 um 18:44
freebee schrieb:Mich wundert es eigentlich, dass die jungen Leute nicht viel mehr remonstrieren, gegen die Arbeitswelt der Leihverträge und was es da inzwischen alles gibt.
Mich auch. Ich habe diesen Thread mitverfolgt, seit er eröffnet wurde, ohne mich selbst daran zu beteiligen. Ich wollte einfach nur sehen, wohin es geht. Und dieser Thread hat mir gezeigt, dass man als freiheitsliebender Mensch, der ein Problem mit diesem System hat, am besten gar nichts sagt und für sich selber eine Lösung findet, um dieser grausigen Routine zu entkommen. Denn die Mehrheit gönnt einem gar nichts anderes, als dass man die besten Jahre seines Lebens mit Arbeit vergeudet.


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Ich weiß nicht weiter...

14.01.2012 um 19:11
@Zeo
Da muß ich dir leider Recht geben. Diese Welt ist eigentlich ein Paradies, es gibt so viel Schönes, so viel zu entdecken. Wenn du jung bist, sieh zu, dass du entkommst, viele werden erst mit der midlife crisis wach, aber da ist die Sache meist gelaufen.
Ich bereue nichts, ich verachte auch niemand, der in der Doppelhaushälfte sein Heil sucht, aber es sollte nicht wie eine Religion über die gestülpt werden, die sagen: für mich kanns das nicht sein.
Man kann mit einem Weißbrot und einer guten Flasche Rotwein am Feuer unter freiem Himmel glücklich sein, oder mit seinem Stück Rollrasen vor der Terrasse.
Aber ich kann dir versichern, Freiheit trifft auf Freiheit, du kommst früher oder später ins passende Biotop.


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Zeo
ehemaliges Mitglied

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14.01.2012 um 19:17
freebee schrieb:Diese Welt ist eigentlich ein Paradies, es gibt so viel Schönes, so viel zu entdecken.
Und wenn man seine Tage in einem Büro verbringt, verpasst man das alles.
freebee schrieb:Aber ich kann dir versichern, Freiheit trifft auf Freiheit, du kommst früher oder später ins passende Biotop.
*g* Das wäre wirklich schön.


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14.01.2012 um 19:24
@freebee
Deine Eltern sind eine ganz andere Generation. Wie alt sind sie? Nachkriegskinder? Jede Generation ist anders, hat andere Werte. Ist dein Leben besser als ihres nur weil du dir vielleicht eine Freiheit genommen hast die sie nie hatten. Vermutlich hatten sie nie die Chance dazu.

Wieso ist Arbeit für euch eigentlich so negativ belegt? Ich arbeite gerne, mir macht mein Job, den ich mir selbst ausgesucht habe Spass, ich hab auch ne Menge probiert bevor ich mich für diesen Job entschieden habe. Und ich gebe ab. Jeden Monat zahle ich in ein System, das Leute denen es nicht so gut geht wie mir hilft, überleben zu können, vielleicht mit der Option selbst irgendwann wieder auf eigenen Beinen zu stehen und anderen mit ihren Abgaben dann zu helfen.

Dieses Sytsem wird verachtet, Leute die arbeiten gehen sind was? Lemminge? Erst komm ich und nach mir die Sinnflut. Das finde ich nun wieder egoistisch. Aber, jeder wie er will. Nur dann bitte auch komplett. Denn "Nehmen" tuen viele nur mit dem "Geben" da haberts dann.

Stellt euch mal einen Staat vor, in dem jeder sich nur um sich selbst kümmert. Ich möchte da nicht leben.


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Ich weiß nicht weiter...

14.01.2012 um 19:31
@Zeo
Zeo schrieb:Und wenn man seine Tage in einem Büro verbringt, verpasst man das alles.
Das definiert ja noch jeder für sich selbst. Einige zieht es hinaus in die Welt, so wie @freebee , für andere reicht der Wochenendtrip in den Harz oder der monatliche Besuch eines Konzertes oder sonstiges.
Ich bin beruflich viel gereist, meine Frau eigentlich überhaupt nicht. Wir sind beide keine Reisetypen, vor allem privat nicht. Wir geniessen die Zeit zu Hause. Und auch wenn man mal auf die Arbeit schimpft, gehen wir beide aus freien Stücken arbeiten. Es steht ja jedem in Deutschland frei, ob er arbeiten will oder nicht. Wenn man allerdings nicht arbeiten will, muss man auch mit den auftretenden Konsequenzen leben und nicht auf dem System rumhacken.
Man kann sich auch in gewissem Maße anpassen, ohne seine Freiheitsliebe aufgeben zu müssen.
Und um sich einen Traum zu erfüllen, muss man nunmal auch eine gewisse Gegenleistung bringen.
Ich tippe zum Beispiel mal, dass sich @freebee während der Zeit seiner Reisen mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielt, um sich das nächste Stück seiner Reise (seines Traums?) zu erfüllen.


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Zeo
ehemaliges Mitglied

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14.01.2012 um 19:39
Ich beschränke mich lieber wieder aufs mitlesen.


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14.01.2012 um 19:50
@Irexis
Irexis schrieb:Wieso ist Arbeit für euch eigentlich so negativ belegt?
Das frage ich mich auch. Natürlich kommt es vor, dass man manchmal lieber noch 2 Stunden liegenbleiben möchte am Morgen, aber Arbeit besteht für mich auch aus Erfahrungen, die man sammeln kann, Erlebnissen, an die man sich gern zurück erinnert, Kontakte, die man sonst wohl nie geknüpft hätte usw.
Meine Frau war auch über einen längeren Zeitraum (etwa 4 Jahre) arbeitslos, die wäre fast bekloppt geworden, weil sie nicht mehr wusste, wie sie den Tag verbringen sollte. Und auch wenn es nicht ihr Traumjob war, den sie nun hat, und abends manchmal ausgelaugt nach Hause kommt (12 Stunden Schicht in der Behindertenbetreuung incl. jedes zweite WE arbeiten) hat sie für sich entschieden, weiter dort zu arbeiten. Bei mir sieht es nicht anders aus. Ich wüsste auch nach einer gewissen Zeit nicht mehr, was ich den lieben langen Tag anstellen sollte.


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14.01.2012 um 19:51
@Irexis

Ja, meine Eltern sind Nachkriegskinder, und ich werfe ihnen nichts vor.

Ich habe nichts gegen Arbeit, ich bin im Gegenteil gern fleißig. Ich habe noch nie staatliche Hilfe in Anspruch genommen, und ein Teil meiner Freiheit besteht auch darin, möglichst von niemand was zu brauchen.
Ich habe aber großes Verständnis für jeden, der sich nicht einfügen will, und wenn jemand eingeredet werden soll, dass ein eintöniger schlecht bezahlter Job halt so sein muss, weil das Leben ist halt kein Ponyhof - nee.

@OddThomas

ich war bei einer Airline was das Reisen in dieser Form erst möglich gemacht hat, aber ich habe auch alle möglichen anderen Jobs gemacht.


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14.01.2012 um 19:58
@freebee
Das wollte ich damit ja auch ausdrücken. Man muss ja keine hohen Ansprüche haben, aber auch um die nicht so hoch gesteckten Ansprüche zu erreichen, muss man eine gewisse Leistung erbringen. Und die besteht in der Regel nicht darin nur auf den Staat oder die Gesellschaft zu schimpfen, und nicht mal bereit zu sein, etwas daran zu ändern.


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14.01.2012 um 20:04
@freebee
Das Leben ist immer das was man draus macht. Ich denke damit dürften wir auf gleicher Linie liegen.
Aber, die Denke, das man gut auf Staatskosten leben kann, aber nix zurückgibt, sorry, da krieg ich ne Krawatte. Ich hab nichts gegen Selbstverwirklichung, das hab ich selbst gemacht.
Ich habe nur etwas dagegen, das man das auf dem Rücken anderer austrägt. Jemanden, der sich ständig über diesen schlimmen Staat beschwert, aber die Annehmlichkeiten des selben durchaus zu schätzen weiß, denn kann ich nicht ernst nehmen. ÖffÖff ist dafür so ein wunderbares Beispiel. Predigt Wasser und säuft Wein.
In den 80ern gabs dieses Sprichwort für solche Typen: Back to the Roots, aber blos nicht zu Fuss.

Nur weil viele diese "eintönigen, schlecht bezahlten Jobs" machen, können sich andere hinsetzen und sich "selbst verwirklichen"

Ansonsten kann ich mich dem was OddThomas geschrieben hat, voll anschließen.

@OddThomas

Deine Frau macht einen dieser "schlecht bezahlten Jobs" und ich bin froh das es noch genug Menschen gibt die das tun...


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Ich weiß nicht weiter...

14.01.2012 um 20:13
@OddThomas

Ich glaube ich stelle hohe Ansprüche an meine Lebensqualität, meine Lebenszeit, und wie ich sie verbringe.

@Irexis
Irexis schrieb:Nur weil viele diese "eintönigen, schlecht bezahlten Jobs" machen, können sich andere hinsetzen und sich "selbst verwirklichen"
Und auf die Idee, dass man von einem anstrengenden Job auch leben können soll, und das einzufordern, kommt keiner mehr.
Irexis schrieb:Deine Frau macht einen dieser "schlecht bezahlten Jobs" und ich bin froh das es noch genug Menschen gibt die das tun...
Ich bin der Meinung seine Frau sollte ein anständiges Salär erhalten für eine anstrengende Arbeit.


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Ich weiß nicht weiter...

14.01.2012 um 20:18
@freebee
Und da sind wir genau am Knackpunkt. Deinen Punkten:
freebee schrieb:Und auf die Idee, dass man von einem anstrengenden Job auch leben können soll, und das einzufordern, kommt keiner mehr.
und
freebee schrieb:Ich bin der Meinung seine Frau sollte ein anständiges Salär erhalten für eine anstrengende Arbeit.
Kann ich nur vollständig zustimmen. Aber um das zu erreichen, hilft es nicht nur über das System oder den Staat zu meckern. Man wuss was tun. Und das geht nun mal nicht über im Internet rumnölen, das geht nur über die Politik. Und damit wären wir bei der never ending Story...

Ich muss weg, muss noch arbeiten *grins*

@freebee
@OddThomas
vielen Dank für den Gedankenaustausch. War nett :D


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Ich weiß nicht weiter...

14.01.2012 um 20:21
freebee schrieb:Und auf die Idee, dass man von einem anstrengenden Job auch leben können soll, und das einzufordern, kommt keiner mehr.
Ich beziehe das jetzt mal auf unsere Situation, da ich es nicht verallgemeinern will.
Die Bezahlung ist wirklich nicht berauschend, aber man kommt damit aus. Was natürlich auch daran liegt, wie ich weiter oben bereits schrieb, dass unsere Ansprüche auch nicht allzu hoch sind im Gegensatz für manch anderen. Was für uns als hoher Anspruch gilt, ist für den nächsten vielleicht definiert als ein schlechter Witz oder untere Kategorie, für andere, die vielleicht nicht in der Situation sind, dass beide berufstätig sind aber auch schon wieder recht hoch.
Für uns reicht es jedenfalls, um nach unseren Zielen zu Streben, ohne die Gewissheit zu haben, dass es nur Wunschdenken ist.
Deshalb haben wir uns unsere Ziele auch immer so gewählt, dass sie realisierbar sind.


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Ich weiß nicht weiter...

14.01.2012 um 21:10
Hi,

ich habe gerade deinen Eintrag gelesen und ein paar Antworten. Alle 30 Seiten hab ich mir auch nicht gegeben. Aus meiner Sicht kann ich dir in Kurzfassung von meinem Leben schreiben:

-Hauptschulabschluß
-Quali für Realschule erreicht
-Nur Party gemacht u. keinen Abschluß bekommen
-Lehrstelle gesucht...keine gefunden (nicht intensiv daran gearbeitet)
-In der Kantine gearbeitet und bei meinen Eltern mit 17 ausgezogen.
-Lehrstelle gefunden (Ausbilder ein Vollarsch)
-3 Jahre Ausbildung und in der Zwischenzeit mehrfach auf die Fresse gefallen und überall und in allem erdenklichem gewohnt
-Freunde starben u. ich dachte über das kurze Leben nach
-Aus Frust ging ich wieder total abfeiern
-Ich beendete meine Ausbildung u. bin umgezogen (200 KM) zu meiner Freundin.
-Ich jobbte überall und nirgends
-Mein Ausbildungsberuf wird "Reformiert" und ich bin quasi ohne Ausbildung....
-Ich jobbte und hasste den ganzen Scheiß
-Mein Vater starb kein Jahr vor seiner Rente
-Ich hasste alles noch mehr
-Ich kratze mein Geld zusammen und rief einen Freund an.
-Wir haben die Jobs gekündigt und führen mit nem Polo durch fast ganz Europa.
-Abgebrannt und keinen bzw. zu viele Pläne.
-Ärger mit dem Arbeitsamt (hatte nix u. wollte nix....da kamen die Grünen) unfassbar. Die Bundeswehr wollte mich auch ziehen. Hab selten so dumme Gesichter gesehen.
-Ich machte mich Selbstständig (ohne irgendeine Ausbildung)
-Aufs Maul gefallen
-Wieder auf Maul gefallen u. von Schrott u. Pfandflaschen gelebt.
-Kannst du dir denken
-Ich mach ne neue Firma aus meinen Erfahrungen auf
-Es läuft besser
-Viel besser
-Sehr gut u. ich kaufe mir mit meiner inzwischen zu meiner Frau gewordenen Freundin ein alles Schrotthaus mitten im Wald.
-Arbeiten/Sanieren/Arbeiten/Sanieren 3 Jahre ohne Pause
-Wir bauen das Haus autark um u. aus (Solar/Holzheizung usw. für kleines Geld)
-Firma läuft auf Grund von Gesetzänderungen in diesem seltsamen Land nicht mehr...
-Verkaufe die Firma und wir reisen...

Jetzt basteln wir gerade an der nächsten Firma. Mit dieser Firma wollen wir der Mensch- u. Tierheit etwas zurückgegeben. Ich war in meinem jungen Leben nie beim Amt und lasse mir von niemanden auf den Sack gehen. Aber ich war nicht immer so. Wochenlang könnte ich dir von dem ganzen Scheiß erzählen den ich gemacht habe und was mir passiert ist. Aber das ist vorbei u. wird auch in Zukunft passieren.

Du hast tolle Einstellungen und musst jetzt nur über deinen Schatten springen. Mach etwas für dich.
Kauf dir Klamotten, schneid deine Haar o. rasiere dir ne Glatze. Verändere dich.
Such dir nen Job. Scheiß egal welchen und zieh um ! Geh in eine andere Stadt. Bitte das Amt um Hilfe. Beschwer dich nicht, interessiert eh kaum einen.
Kauf keine Möbel sondern Werkzeug.
Bau deine Möbel u. sei kreativ.
Kauf keine Bilder, mal die Bilder selbst usw.
Träume !

Du wirst alles schaffen wenn du nur willst. Montag ist der ideale Tag dafür. So willst du nicht weitermachen, also wer außer du selbst hält dich auf ?

Und glaub mir ich kann dich gut verstehen.

Oh Mann, das hat mir echt irgendwie gut getan.


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