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Der perfekte Partner

222 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Partnerschaft ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der perfekte Partner

29.05.2012 um 14:40
Du sollst diskutieren - nicht zählen!


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jayjaypg Diskussionsleiter
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Der perfekte Partner

29.05.2012 um 14:41
@niurick
Wie ich anfänglich schrieb, ist dieser thread auch als empirische Feldstudie gedacht. Also gehört zählen auch dazu.


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Der perfekte Partner

29.05.2012 um 14:53
der perfekte partner so ein müll.

jede frau hat ihre macken oder jeder mann...

man muss nur mit klar kommen.


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Der perfekte Partner

29.05.2012 um 16:12
Wann ist denn ein Partner perfekt? Wenn er brav das tut, was ich will? Wenn er aussieht wie George Cloony (je nach Alter und Geschlecht zutreffendes einsetzen), wenn er jede Menge Kohle hat und nur daran interessiert ist, mich glücklich zu machen? Wenn er im Bett eine Eins ist? Viele Frauen stehen ja auf Männer mit Humor. Okay, kann er dann aussehen wie Quasimodo, Hauptsache er erzählt gute Witze? Natürlich habe auch ich so meine Vorstellungen, wie mein perfekter Partner sein sollte und ich hatte auch schon ein paar mal gedacht, ich hätte Mr. Right gefunden. Aber fast jedes Mal kam ich sehr schnell auf dem Boden der Wirklichkeit auf.
Meinen jetzigen Partner zählte ich erst einmal nicht zu den Perfekten. Ich fand ihn zwar nicht hässlich, aber rein äußerlich war er weit davon entfernt mein Traumprinz zu sein. Seine Intelligenz trug er nicht wie ein Reklameschild vor sich her, aber sein Humor war goldig. Die Tatsache, dass er ein paar Jahre jünger ist, schreckte mich auch erst einmal ab (mein Gott war ich damals dumm) Aber ich hielt ihn von Anfang an für einen sehr interessanten Menschen, bis ich so nach und nach merkte, dass ich einen Seelenverwandten gefunden hatte.
Was soll ich sagen, er hat sehr wohl seine Ecken und Kanten, wir ergänzen uns nicht immer und sind uns oft furchtbar ähnlich, vor allem da, wo ich ehe das Gegenteil bräuchte. Trotzdem habe ich in ihm einen Schatz entdeckt. Ich weiß nicht, ob er der perfekte Partner ist, aber er ist die Liebe meines Lebens. Wir lieben und streiten uns nun schon recht lange und ich habe nicht vor, das so bald zu beenden.


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jayjaypg Diskussionsleiter
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Der perfekte Partner

29.05.2012 um 19:19
@myrna
Nein. Nicht, wenn er brav tut, was ich will, sondern, wenn er aus eigenen Stücken das tut, was ich will. (Und ich weiß, dass jetzt wieder einige auf mich einprügeln werden, und: zurecht. Das ist ein wenig einfach dargestellt.) Aber so langsam kristallisiert sich doch das heraus, was ich meine.


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jayjaypg Diskussionsleiter
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29.05.2012 um 19:22
@myrna
Und das muß ich wohl als ein contra einstufen. 9:3.


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Der perfekte Partner

29.05.2012 um 20:42
@jayjaypg
Ist ja hier wie auf dem Tennisplatz (kicher).
Also, Du glaubst an den perfekten Partner?


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jayjaypg Diskussionsleiter
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Der perfekte Partner

30.05.2012 um 14:19
@Firehorse
Nun ja, eigentlich schon. Nur ist er mir noch nicht begegnet.


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Der perfekte Partner

30.05.2012 um 14:24
Zitat von jayjaypgjayjaypg schrieb:wenn er aus eigenen Stücken das tut, was ich will.
In der BDSM-Szene wird das auf den einfachen Merksatz gebracht:

Ich sage Dir, was Du tust und Du tust, was ich Dir sage.


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jayjaypg Diskussionsleiter
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30.05.2012 um 14:27
@Doors
Eigentlich schon witzig, aber hier möchte ich mal ausnahmsweise, dass ernsthaft diskutiert wird.


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Der perfekte Partner

30.05.2012 um 14:28
@jayjaypg

Es soll Menschen geben, für die ist der perfekte Partner der, der widerspruchslos alles tut, was man ihm sagt. Das ist keinesfalls witzig. Das ist Hörigkeit.


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jayjaypg Diskussionsleiter
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Der perfekte Partner

30.05.2012 um 14:32
@Doors
Ja. Aber ich hab doch schon geschrieben, dass ich das nicht meine. Insofern hab ich mich auch falsch ausgedrückt. Ich meinte eher der perfekt passende Partner. So wie Du und deine Partnerin. Das mit der Sonnenbrille. Es kann einen enorm aufregen, man kann es aber auch einfach irgendwie cool finden. Ich hatte mal eine Freundin, mit der ich recht nahe dran war. Sie war zelten, ich habe sie dort besucht, und sie hatte Dreck unter ihren Fingernägeln. Normalerweise geht sowas für mich gar nicht. Aber bei ihr fand ich das süß.


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Der perfekte Partner

30.05.2012 um 14:35
@jayjaypg

Beziehungen leben von Widersprüchen. Widersprüche zwingen einen, sich aktiv und intensiv nicht nur mit den Standpunkten anderer, sondern auch mit den eigenen auseinander zu setzen.


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Der perfekte Partner

30.05.2012 um 14:38
@Doors
Stimmt schon. Und je mehr ich darüber nachdenke, wird es wohl tatsächlich den perfekten Partner nicht geben. Es wird immer Sachen geben, die einen aufregen/nerven. Es sind wohl eher die Kleinlichkeiten. Finde ich jetzt solche Sachen wie Sonnenbrille/Fingernägel abstoßend, oder anziehend?


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Der perfekte Partner

30.05.2012 um 14:41
@jayjaypg

Beziehungen leben immer von Ausseinandersetzungen, durchaus auch von kreativem, konstruktivem Streit. Eine Beziehung unter dem Diktat der Harmonie ist tot wie alles Leben unter einer Diktatur.


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30.05.2012 um 14:44
@Doors
Du erkennst meinen Punkt noch nicht. Ich streite mich auch gerne und oft. Nur muß die Harmonie sozusagen immer im Subtext mitschwingen.


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Der perfekte Partner

30.05.2012 um 14:47
Die Kunst des kreativen Streitens, des konstruktiven Disputes, hat recht wenig mit den ordinären Anpöbeleien zu tun, die so manch' minderjähriger User schon für "Streit" hält. Einem "Streit" wohnt auch immer etwas "Wettstreit" inne, um die besseren Argumente, die geschliffeneren Formulierungen, schnelle und elegante Konter...
Also eher Florett-Fechten als Wirtshaus-Schlägerei.

Streit ist eine (nicht notwendigerweise feindselige oder manifeste) Uneinigkeit zwischen mehreren Akteuren oder Parteien. (Wikipedia)

Der Begriff Streitkultur kann unter vielen Aspekten (psychologisch, juristisch, literarisch, soziologisch, philosophisch, theologisch, historisch usw.) definiert werden. Er wird ähnlich wie der Begriff politische Kultur nicht nur als sozialwissenschaftlicher Terminus verwendet, sondern ist mittlerweile auch alltagssprachlich und politisch besetzt. Streitkultur zu besitzen bedeutet: mit Worten und Medien den eigenen Standpunkt vertreten zu können, ohne dem Anderen abzusprechen, dass auch er einen abweichenden Standpunkt besitzt und besitzen darf.

In einer demokratischen Gesellschaft gibt es weder einheitliche Meinungen noch Harmonie: Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Meinungen. Die parlamentarische Demokratie lebt von der politischen Auseinandersetzung, von gegensätzlichen Interessen und der Suche nach einem Ausgleich zwischen diesen Interessen.

Deshalb wird in der Politik vermehrt eine neue Streitkultur eingefordert. In der heutigen Mediengesellschaft werden Diskussion und Debatte häufig vermieden. Vielfach wird beklagt, dass Statements nur mehr mediengerecht formalisiert aufgesagt werden. Fairer Streit um die Sache und das Ringen um vernünftige Kompromisse sind in der Demokratie unerlässlich. Demokratie bedarf des Streites, der Streit braucht Streitkultur.


Der Grundsatz einer konstruktiven Streitkultur lautet: Konflikte zwischen Einzelnen und Gruppen sind Normalität. Sie sind die natürliche, ja notwendige Folge eines lebendigen menschlichen Zusammenlebens. Das Problem ist weniger, ob es Konflikte gibt, sondern wie sie ausgetragen werden, d. h. wie die Konfliktpartner miteinander streiten: besonnen-kooperativ oder gewalttätig.

Konstruktive Streitkultur heißt einander offen und fair die Meinung sagen, ohne zu verletzen. Eine konstruktive Streitkultur beinhaltet unter anderem folgende Elemente:

Streit wird als normales Alltagsphänomen angesehen.
Streit gilt als etwas grundsätzlich Erlaubtes.
Streit unterhalb einer bestimmten Eskalationsstufe wird anders behandelt als jenseits dieser Eskalationsstufe.
Die Austragung des Streits unterliegt intersubjektiv bekannten Fairness-Regeln.
Alle Streitparteien haben Rechte, z.B. das Recht, den Streit auf später zu verschieben oder sich Zeit zum Nachdenken zu nehmen.
Ein guter Streit endet mit einer Einigung und nicht mit dem Sieg der einen Partei über die andere.
Nach Beilegung des Streits ist die Beziehung zwischen den Konfliktgegnern nicht nachhaltig gestört.

In der Methodik des "Streiten-Lehrens" haben sich unter anderem folgende Maßnahmen bewährt, die freilich nicht ausnahmslos für alle Situationen passen müssen:

Auseinandersetzung mit den Regeln für faires Streiten
Aufklären über Störungen in der Streitkultur: z. B. über Sündenbock-Rollen, die Bedeutung von Vorurteilen für Gewaltbereitschaft
Einüben des Perspektiv-Wechsel, d. h. zu lernen sich in die Gefühle und Ängste des Streitpartners einzufühlen
Üben, im Streit kreativ Lösungen zu suchen und zu finden, die für alle Beteiligten befriedigend sind
Vorleben einer akzeptablen Streitkultur
Konsequenter Widerstand bei unangemessenem Streitverhalten

(Wikipedia, von mir gekürzt)


Das entspricht meinen Vorstellungen von "Streit". Und so verstehen wir beispielsweise innerhalb unserer Familie auch "Streit".

Alles andere ist Gezänk oder Anpöbelei.

Es ist riskant, wenn in einem "Beziehungsstreit" die Schlichtungsversuche immer nur von einer Seite kommen "Sei doch wieder lieb, Schatz."
Dann ist die Gefahr gross, dass der andere immer öfter einen Streit vom Zaun bricht, um sich immer mehr "Raum" anzueignen, und weil er es gerne sieht, wenn der andere wieder angekrochen kommt wie ein geprügelter Hund.

Nein, sowohl Streit als auch dessen Schlichtung sind schon ein gleichermassen hartes Stück Arbeit.


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Der perfekte Partner

30.05.2012 um 15:23
Der Perfekte Partner ist der, für den ich alle meine Vorstellungen davon was mein perfekter Partner ist, über Bord werfe weil ich einfach nur glücklich bin mit ihm zusammen zu sein :)


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Der perfekte Partner

30.05.2012 um 19:36
@Missesfee

Je weniger feste Vorstellungen man hat, desto grösser ist die Auswahl.


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Der perfekte Partner

30.05.2012 um 19:49
@Doors
da hast Du recht!

Ich war mit jemandem zusamen der so gar nicht zu dem gepasst hat worauf ich immer fliege :)
Aber das war mir vollkommen egal, er hat mich einfach Glücklich gemacht das war alles was gezählt hat :)


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