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Vergangenheit falsch verarbeitet

28 Beiträge, Schlüsselwörter: Psychologie, Vergangenheit, Verarbeiten

Vergangenheit falsch verarbeitet

25.11.2012 um 16:51
Hallo, gibt es eine spezielle Kategorie für dies in der Psychologie? Als Kind nimmt man das Leben wie es ist und akzeptierte es zufrieden weil man es anders nicht kennt. Als Erwachsene Person denkt man z.B. beim Thema Verhaltensmuster diese man von der Kindheit mitgenommen hat zurück und erst dann wird einem klar, wie schlimm die Kindheit eigentlich war.

Würde für solch eine Person heissen, sie müsste ihr erster Teil vom Leben neu Verarbeiten.

Danke und Liebe Grüsse


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Vergangenheit falsch verarbeitet

25.11.2012 um 16:54
Um was geht es dir jetzt genau, um unverarbeitete Kindheitserlebnisse?


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blackpony
ehemaliges Mitglied

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Vergangenheit falsch verarbeitet

25.11.2012 um 16:54
@asdf_90

naja kommt darauf an.... vielleicht fängt die Person mit der Arbeit, einer eigenen Wohung, Hochzeit oder das erste Kind ein neues Leben an und vergiss den ganzen rest


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Vergangenheit falsch verarbeitet

25.11.2012 um 17:00
@asdf_90
asdf_90 schrieb:sie müsste ihr erster Teil vom Leben neu Verarbeiten.
Ja muss man. Und das ist ganz schön schwer. Unter anderem, weil man erkennt, was durch eine lebenslange Fehleinschätzung, begründet durch Schiefläufe in der Kindheit, an einem unwiederbringlich vorbeigelaufen ist.
Die Zeit ist für manches einfach abgelaufen.
Man kann nur das Beste daraus machen und ab dem Zeitpunkt das neu Verarbeitete leben.
Es bleibt aber schwierig, weil einem viele Jahre Erfahrungswerte fehlen. Man fängt fast bei Null an, was einem über 50-Jährigen nicht so leicht nachgesehen wird.


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Vergangenheit falsch verarbeitet

25.11.2012 um 17:12
Ganz vergessen geht nie was, es kommen immer wieder Situationen die Erlebnisse hochwirbeln lässt.


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Keysibuna
ehemaliges Mitglied

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Vergangenheit falsch verarbeitet

25.11.2012 um 17:14
Na ja, es kommt immer darauf an welche Informationen man im Laufe des Lebens gesammelt hat und wie man die nötige "Werte" gesetzt hat um solch ein Urteil über Kindheit zu fällen.

Natürlich ist man nachhinein immer Schlauer und hätte gerne einiges anders gemacht.

Aber es ändert nichts daran sich vorzustellen wie es wäre wenn man sich anders entschieden oder die Umstände dafür wären.

Man muss nun mal diese Kindheit so hinnehmen wie es war und damit auch abschließen.

Und diese "Werte" mit denen wir messen ändern sich nun mal ständig, weil wir immer mehr dazu lernen und deshalb ändert sich das ganze Beurteilung.

Und wenn man sich ehrlich ist sollte man dabei auch nicht vergessen manche Kinder es viel schlimmer erwischt hat als uns!


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tic
ehemaliges Mitglied

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25.11.2012 um 17:39
google doch mal, da gibts definitiv ne "Kategoriein" der Psychologie ..


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25.11.2012 um 19:06
@asdf_90
Eigentlich gibt es für genau sowas Psychologen, die mit dem Patienten die Kindheit aufarbeiten. Aufarbeitung ist absolut notwendig, wenn die Kindheit so einschneidend war, dass es das normale Leben beeinträchtigt.
Verdrängung und versuchen zu vergessen ist hier nicht der richtige Weg.


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25.11.2012 um 19:15
Aber man kann doch auch gutes im Erwachsenen-Alter erleben bez. erkennen ?

Ich denke, die Kindheit ist immerhin immernoch besser, als was nachher kommen könnte...:)

Ich denke da zumbeispiel an eine Super JUgendzeit zurück und als Jugendlcher hat mans einfach einfacher, als mit nehmen wir jetzt einmal an als 40jähriger ?

Das Leben ist so wie es ist und man sollte es genau so nehmen...

...was man akzeptiert kann man schlussendlich auch verändern, aber man sollte auch nicht aufhören, an eine gute Jugendzeit zurückzudenken...

Manche haben es schwieriger als andere...aber da man ja immer mit dem eigenen Massstäben misst, bleibt einem nichts übrig für das zwischenmenschliche...

Dann wenn man anfängt nicht mit seinem Massstab zu messen, relativiert sich alles ein bisschen wieder, und man ist erst auch dann Imstande, den anderen zu helfen, da man sein Leben nicht mehr als Mittelpunkt sieht.

Sondern den Mitmenschen miteinbeziehen dürfte bez. kann :)

Allen noch einen guten & wohlfühl-Sonntagabend :)


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25.11.2012 um 20:16
Ich denke mal, wenn es das jetztige und weitere Leben beeinträchtigt, sollte man auf jeden Fall versuchen eine Therapie zu machen.
Leider kann keiner seine Kindheit löschen/verdrängen (zumindest nicht für lange Zeit) es wird immer wieder mal "hochkommen".
Nur man kann sich heute in der Gegenwart professionelle Hilfe suchen und daran arbeiten, wie man jetzt mit diesen ganzen Kinheitserinnerungen umgehen kann.


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Vergangenheit falsch verarbeitet

25.11.2012 um 20:43
@MiaLea

Stimmt.

Es kommt immer wieder hoch, wenn man es nur verdrängt, anstatt es zu verarbeiten. Und mit der Therapie, die in dem Moment so nötig wäre, wenn der alte Scheiß hochkommt, und es keinen Ausweg zu geben scheint, es also akut ist, dann versuche mal, einen Therapieplatz zu bekommen.


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Vergangenheit falsch verarbeitet

25.11.2012 um 20:56
@AllmySpott

Ich weiß, dies ist echt schwierig. Bin quasi in der selben Situation. Therapieplatz ist das eine, aber es muss dann ja auch noch die Chemie zwischen Klient und Therapeut passen.


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Vergangenheit falsch verarbeitet

25.11.2012 um 20:59
@MiaLea

Es ist unrealistisch, da noch wählerisch zu sein. Bei Wartezeiten von bis zu 1 Jahr.
Manche nehmen einen nicht mal auf die Warteliste. Ohne Vitamin B geht nichts.

Traurig, aber wahr.


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Vergangenheit falsch verarbeitet

25.11.2012 um 21:08
@AllmySpott

Wählerisch würde ich es nicht nennen.

Was hast du von einem Therapieplatz, wenn der Therapeut dir, aus welchen Gründen auch immer, nicht zusagt. Wie willst du dich dann ihm gegenüber öffnen?

Es würde dich, glaube ich, nicht wirklich weit bringen.

Oder kannst du das?


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25.11.2012 um 21:10
@MiaLea

Ich gebe dir ja recht, aber eben, es ist nicht einfach, und wenn du Jahre warten musst, ist das Problem wieder verdrängt.


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25.11.2012 um 21:21
@AllmySpott

Mit "viel Glück" ja. Aber oftmals ist es doch so, dass sich viele Verhaltensmuster, über jahre hinweg, verselbstständigt haben. Ich nehem mal z. B. nur das Vermeidungsverhalten.

Es gibt aber auch leider viel zu wenig gut ausgebildete Therapeuten.


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25.11.2012 um 21:29
MiaLea schrieb: Ich nehem mal z. B. nur das Vermeidungsverhalten.

Es gibt aber auch leider viel zu wenig gut ausgebildete Therapeuten.
Das sind nur Menschen und die vermeiden auch ganz gerne. Oder sie argumentieren dich in eine Sackgasse, und du bist nur noch am dich verteidigen gegen erfundene Vorwürfe.

Ich kann es nicht abschließend beurteilen, da noch in Arbeit.


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25.11.2012 um 21:41
@AllmySpott

Bei mir ist es ja auch noch in Arbeit. Ich wünsche dir aber dabei viel Glück und Erfolg!


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Anja-Andrea
ehemaliges Mitglied

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25.11.2012 um 21:43
@AllmySpott
Mir wird ja seit einiger Zeit von allen Seiten gesagt das ich eine Psychotherapie oder zumindest psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen. Warum wirst du ja wissen :-)
Aber irgendwie graut mir davor, auch weil es eben so lange Wartezeit gibt. Und zweitens glaub ich nicht das es mir irgendwie helfen kann, das einzige wäre wenn ich mich entgültig entschieden hätte dann brauchte ich eben die entsprechende Diagnose von einem Psychiater.


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25.11.2012 um 21:48
@Anja-Andrea

Die Gespräche helfen auf jeden Fall. Ich kann dort Situationen besprechen, die mich im Alltag immer wieder an Grenzen bringen, und es werden mir Wege aufgezeigt, wie ich anders als bisher damit umgehen kann.

Selbst wenn das eigentliche Problem nicht angesprochen wird, hilft doch alleine das schon mal weiter.
Es wird eine Vertrauensbasis aufgebaut, auf der man später weiter arbeitet, nehme ich an.


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