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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

248 Beiträge, Schlüsselwörter: Intelligenz, Ausbildung, Studium, Currywurst, Lehre, Student, Können

Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 11:08
@JimmyWho
JimmyWho schrieb: Hauptsache man findet einen Grund sich selbst durch das herabstufen des gegenübers höher zu stellen.
Das ist, meiner Meinung nach, die Quintessenz dieses Threads.
Es ist eher ein gesellschaftliches/menschliches "Problem", das Gegenüber immer herabstufen zu wollen, aus welchen Gründen auch immer.

Den "Zoff" zw. Akademiker und Nicht-Akademiker wird es auch immer geben, genau so wie der "Zoff" zw. Mann und Frau, ist ganz natürlich.


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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 11:13
@JimmyWho
Ok du hast Recht.
Aber wieso siehst es denn so eng?
Nehmen wir deine Beispiele: Eine Sekretärin kann vl. eine Differentialgleichung lösen, vl. auch nicht. (Vl. hat sie auch studiert und arbeitet beim Prof?) Aber auch wenn nicht, wieso sollte sie? Benötigt sie es für ihren Beruf oder Privat? Wohl kaum, wenn ja, dann muss sie es wissen, oder lernen!!! Oder sie muss die Gleichung in Auftrag geben und jemand wie du muss es lösen. Arbeitsverteilung, ganz was einfaches.

Dann nehmen wir dich, du kannst nen Kopierer bauen etc. hast aber keine Ahnung wie du es befüllen musst ok...
Aber vor/während/nach dem Studium wirst du irgendwann einen Kopierer füllen müssen, oder du lässt es andere machen oder musst nachfragen, weil du es nicht kannst. Also du musst deinen Hintern bewegen, sonst kannst du nichts drucken. Und wenn es jemand anderes für dich macht, wirst du es auch nie lernen und eigenständig drucken können. Und solche simplen Sachen gehören nunmal in den Alltag.
Oder nicht?
JimmyWho schrieb:Hauptsache man findet einen Grund sich selbst durch das herabstufen des gegenübers höher zu stellen.
Das kannst du ja auch wie ich sehe ;)
Jeder weiß immer über alles Bescheid und ist Allwissend ^^

Ausserdem gehe ich "einfache Datenmanagerin" davon aus, dass jemand der studiert oder studiert hat, einfach mehr auf den Kasten hat als ich. Ich hab ja nicht studiert und bin sicher unterbelichteter als die Studis.
Also ich hab schon eine gewisse Erwartungshaltung, das stimmt schon.
Aber dieses hochnäsige von Studierenden, weil sie sich in ihrem FB gut auskennen aber dafür im normalen Leben total absacken und ohne Hilfe nicht weiterkommen, das finde ich zum Kotzen.
Hier hat Crusi ja zugegeben, dass sie sich als etwas "besseres" sieht, aber sie auch zugibt dass sie Schwächen hat.
Aber es ist schon ein Unterschied ob ich mich im Job gut auskenne und dazu noch im Alltag super klar komm.
Oder ob ich mich in meinem FB gut auskenne aber im Alltag nix weiterbringe.
Student sein heißt nicht, alles andere ausblenden und einfach lernen lernen lernen. Oder feiern^^ Da gehört einfach Eigenverantwortung, Disziplin und Organisation dazu. Warum dann wundern, wenn Studis es im Job schwer haben.


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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 11:26
@liaewen
Ich habe doch nie gesagt das jemand dumm ist nur weil er nichts von DGL rechnerei versteht . Glaube man lernt das auch schon in der Oberstufe auf dem Gymnasium, ein studium wäre dazu Nu anscheinend nicht zwingend nötig. Aber es ist ja auch nur ein Beispiel dafür das ich sowas NICHT sagen/tun würde.

Im Normalfall bin ich aber auch dazu im stande einen Kopierer zu befüllen...

Sogar atmen, Essen und einkaufen gehen kann ich selbst. Das habe ich sogar ohne einen geringgebildeten survival experten während des Studiums geschafft.

@ThreadPolizist
Du hast schon ganz recht. Dieses Phänomen gibt es auch zwischen sonder/haupt/realschülern und den Gymnasiasten. Zwischen Nachbarn, Auto und Radfahrern.... Usw.... Dumm ist immer der andere.


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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 11:39
@JimmyWho
Hab ich das jetzt irgendwo erwähnt?
Meist rede ich von unbeholfenen Studierenden.
Also blöd hab ich hier sicher keinen bezeichnet. Ich glaube du weißt, dass das zwei Paar Schuhe sind. Und du verstehst sehr wohl auf was ich hinaus will.

Ich hatte in der Maturaklasse sehr wohl Differentialrechnung. Aber es ist wie bei Sprachen, wenn man es nicht benötigt vergisst man es sehr schnell. Ausserdem brauch ich das wie gesagt für meinen Job gar nicht. Auch privat muss ich sowas nicht haben. Vl. dann wenn ich mal Kinder in dem Alter habe die das lernen wäre es gut aufzufrischen..

Dann noch das Lesen lernen und wir sind einen Schritt weiter :troll:

Mal im Ernst. Es ist nunmal Tatsache, dass man von ca. 6-18 in einer !Schule! ist, wo man alles vorbereitet bekommt etc.
Aber an der Uni ist das nicht gleich. Und da sind viele eben überfordert.
Sogar langjährige Studierende sind tw. überfordert und müssen an der Hand gehalten werden. Das ist individuell. Aber es sind bei 18.000 wirklich nicht wenige die einen verzweifeln lassen.
Ich kann auch nur meine (schlechten) Erfahrungen mitteilen. Sorry, wenn ich es so erlebt hab ^^
Ausserdem war ich selber Studentin und werde es wieder werden. Die Seite kenne ich auch. Also ..


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 11:40
Emotionale Intelligenz oder soziale Kompetenz haben nichts mit einem Studienabschluss zu tun.
D. h. es gibt emotional und sozial Kompetente und Inkompetente mit sämtlichen Bildungabschlüssen.
Jetzt kann man natürlich hingehen und Dönekens erzählen à la "Ich kenn da aber einen der....", an der Sachlage ändert es aber nichts.
So dient der Thread dann gewissen UserInnen eigentlich nur noch dazu seine/ihre Komplexe offen zu legen.
Das entbehrt manchmal nicht einer gewissen Komik.
Sinn macht es keinen.


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crusi
ehemaliges Mitglied

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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 11:40
@JimmyWho
Ich denke die meisten Studenten können im Alltag überleben ;)
Aber wenn es um Bürokratie, Bafög etc. geht, sieht es schon wieder anders aus, weil es meist nie genug ist, was man an Dokumenten und Nachweisen abgibt.

Und ich kenne Fälle, da entscheiden die Mitarbeiter nach eigenem Ermessen, wer Leistungen erhält und wann, obwohl ihnen die rechtliche Seite per Dokument dargelegt wurde. Das grenzt schon an Korruptheit. Aber jeder kann vermutlich nur seine Sicht der Dinge beurteilen.


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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 11:43
@crusi
Schön wärs, wenn man auch alle abgeben könnte, die verlangt werden ;) Das ist schon mal die größte Hürde^^
Ausserdem glabuen alle Studierende, wir wollen sie nur ärgern, weil wir bestimmte Dokumente verlangen.
Aber was das dann alles mit sich zieht wissen die Studis nicht, sollen/müssen sie ja auch gar nicht. Weil das dann unsere Aufgabe ist. Nur als Beispiel.
Hauptsache es schreit jeder "Bürokratie" ...


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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 11:48
@emanon
Och, mich unterhält es eigentlich ganz gut. Somit macht der thread zumindest für mich Sinn.

Aber irgendwie drehen wir uns auch im Kreis, aber das ist hier bzw in allen Diskussions foren wohl die Regel.


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crusi
ehemaliges Mitglied

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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 11:52
@liaewen
Ich kenne leider nur Studierende, die vorher im Internet oder per Telefonat rescherchieren, was genau sie an nachweisen brauchen. Und wenn Dokumente dann 2 Monate vor Abgabefrist eingereicht werden und man trotz dieser langen Bearbeitungszeit sein Geld erst 3 Monate nach Semesterbeginn erhält, frage ich mich, was da schiefläuft.
Aber das ist nur die Seite der Studierenden.

Und unfair ist es auch denen gegenüber, die wie ich nicht fristgerecht an die Unterlagen kommen können, auch wenn sie es wollten. Sollen die Betroffenen deswegen etwa nicht studieren?
Wenn mir ein Aufschub eingeräumt wird, dann wird mir aber im Kleingedruckten immer gleich mit komplettem Zahlungsstopp gedroht^^


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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 11:52
@crusi
Och BAföG beantragen geht ja noch, zuwenig Geld zum Leben oder sterben ist es aber trotzdem. Könnte ruhig mehr sein, ich bekomme zwar keins mehr, aber man zahlt es eh zur Hälfte zurück neben den sonstigen Sozialabgaben....

Von nem arbeitslosen verlangt ja auch keiner das er die Hälfte der Leistungen nochmal extra abbezahlt.... Und die haben teils deutlich mehr Geld als ein Student der es eben nebenbei nicht noch schafft sich als 400 Euro Kraft zu betätigen.


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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 11:58
JimmyWho schrieb:Aber irgendwie drehen wir uns auch im Kreis, aber das ist hier bzw in allen Diskussions foren wohl die Regel.
Ist doch fast in jedem Thread so..^^
Jeder hat seine Ansicht und Standpunkt von einer bestimmten Sache. Ausser es geht um wissenschaftliche Themen, wo man eventuell etwas nachweislich beweisen kann/muss.

@crusi
Ja meist dauert es eben so lang, weil viele Anträge am Tisch liegen. Für jeden Einzelnen kommt es dementsprechend auch lange vor. Verstehe schon, so läuft es meistens.

Ich hab das schon gehört, dass sie in Deutschland viel strenger sind. Wenn man da bestimmte Fristen nicht einhält, dann muss man mit schlimmen Konsequenzen rechnen. Wir kriegen das immer von deutschen Studis mit.
Bei uns ist das alles sehr locker. Da geht man zum Chef und heult sich aus oder schreibt dem Chef ne sülzige Mail und man bekommt dann schon sofort ne Ausnahme :D
Aber irgendwo sind Fristen dazu da, damit sich die Studis an allgemeine Fristen halten und auch gewöhnen. Da arbeiten aber Behörden nicht unbedingt miteinander. Manche rufen bei uns an und fragen nach, damit sie sich auf bestimmte Fristen einstellen können.
Aber wenn die wirklich so streng sind kann ich deine Aufregung sehr wohl verstehen.


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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 12:04
@JimmyWho
Eins würde mich noch intressieren.
Muss JEDE/R zurückzahlen oder gibt es da Ausnahmen?
Bei uns ist es mit der Studienbeihilfe nämlich so:
Du kriegst dein Geld zwar, musst aber bestimmte Prüfungen/Abschnitte in einer bestimmten Zeit vorzeigen, damit der Anspruch weiterläuft. Wenn du aber die vorgeschriebenen Prüfungen nicht ablegen kannst, muss man bei uns auch zurückzahlen.


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ShortVisit
ehemaliges Mitglied

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03.12.2012 um 12:10
@liaewen
liaewen schrieb:Aber irgendwo sind Fristen dazu da, damit sich die Studis an allgemeine Fristen halten und auch gewöhnen.
Auch das gehört im weitesten Sinn zum Studium. Nach einem Abschluss ist eines der ersten Dinge, die der frischgebackenen Akademiker lernen muss, die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen und Termine einzuhalten, sonst ist sie/er den shiny new job sehr schnell wieder los :)

Auf der gleichen Linie liegt auch der für Studien - Anfänger dornenvolle Weg zu der Erkenntnis, dass zum Unterschied von der Schule nichts mehr vorgekaut serviert wird und der Fortschritt im Stoff gegenüber der Schule atemberaubend schnell ist. Diese noch halben Kinder (was Selbstständigkeit betrifft) sind damit sehr oft total überfordert, oft nicht einmal, was die Schwierigkeit des Stoffes betrifft, sondern damit, ihr Studieren zu organisieren und effizient zu leben.

Der Name "Universität" hat seinen Ursprung nicht umsonst aus dem lateinischen Satz:

"Universitas magistrorum et discipulorum" Gemeinschaft der Lernenden und Lehrenden, was besonders in den höheren Semestern mancher Studienrichtungen offensichtlich wird, wo von den angehenden Akademikern Zusammenarbeit mit Professoren und Dozenten bei echter Forschungsarbeit gefordert ist. In Dissertanten - Seminaren beispielsweise "unterrichtet" der Professor nicht, sondern bespricht als primus inter pares die Ideen der Doktoranden zusammen mit deren Kollegen.


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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 12:11
@liaewen
Also man muss nach dem 4semester einen gewissen punktestand haben damit die Zahlungen.weiter gehen. Die Zahlungen laufen maximal bis zum Ende der Regelstudienzeit. Zurückzahlen muss man erst nach endgütigem bestehen oder nichtbestehen. Sollte man überzahlt worden sein muss man sofort zurückzahlen. Nach bestandener Abschlussprüfung muss dann die Hälfte des erhaltenen Bafög zurück gezahlt werden.

In Deutschland, glaube das war die.Frage.oder ?


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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 13:19
@ShortVisit
Du hast es sehr schön erklärt, worauf ich eigentlich hinaus wollte.
Für Studierende wäre es auch viel einfacher wenn sie sich schon während dem Studium mit gewissen wichtigen Punkten ausseinandersetzen würden. Viele müssen am Anfang sehr viel lernen (damit meine ich nicht den Stoff).
Wie du sagst, im Job ist es ebenfalls wichtig effizient zu arbeiten. Heutzutage ist es auch nicht einfach den Job zu halten. Dafür muss man Leistungen bringen, aber das heißt nicht, nur weil ich ein guter Student war mit guten Noten, dass ich im Arbeitsleben klar komme.
Deswegen finde ich die Förderung während dem Studium sehr wichtig. Studierende sind meist eh ziemlich frei was ihre Einteilungen betrifft. So könnte man schaun, dass man in den Ferien oder auch mal ein Semester ein Praktikum macht. In versch. Arbeitsstellen. Um sich besser auf den zukünftigen Job vorbereiten zu können.
Lernen ist schön und gut, das muss auch sein. Aber mir ist es lieber, wenn ich ein zwei Semester länger brauch und viel Erfahrung gesammelt habe als, dass ich in der Regelstudiendauer fertig bin und schnell mal überfordert bin.

Ich kenne auch Studierende die ihre Doktorarbeit im zukünftigen Beruf schreiben. Die arbeiten und schreiben dazu dann die Doktorarbeit. Ist - wie ich finde - auch eine sehr gute Möglichkeit.

@JimmyWho
Ja genau. Danke für die Info. Das hat mich schon immer sehr intressiert.
In Österreich ist es eben ein wenig anders. Und wenn man die Voraussetzungen erfüllt bekommt man auch ca. 680€ Also auch nicht so wenig.
Rückzahlungen gibt es bei uns auch, aber auch bei bestimmten Umständen, zB wegen Versäumnis der Nachweispflicht.


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crusi
ehemaliges Mitglied

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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 13:51
liaewen schrieb:Deswegen finde ich die Förderung während dem Studium sehr wichtig. Studierende sind meist eh ziemlich frei was ihre Einteilungen betrifft. So könnte man schaun, dass man in den Ferien oder auch mal ein Semester ein Praktikum macht. In versch. Arbeitsstellen. Um sich besser auf den zukünftigen Job vorbereiten zu können.
Lernen ist schön und gut, das muss auch sein. Aber mir ist es lieber, wenn ich ein zwei Semester länger brauch und viel Erfahrung gesammelt habe als, dass ich in der Regelstudiendauer fertig bin und schnell mal überfordert bin.
Tja.. dafür bin ich ja auch, aber was will man machen.

In Deutschland sind sie m.E. nach sehr streng und dem Staat ist es auch egal, ob du dein Studium zwar mit (guten Noten) abschließt, aber hinterher einen psychischen Schaden davonträgst :D

Ich vermute auch, dass in Österreich und der Schweiz einfach nicht so viele Leute leben im Vergleich zu Deutschland und dass es deswegen an den Unis dort auch etwas gesitteter zugeht.


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03.12.2012 um 13:58
@crusi
Tw. finde ich die Strenge von Deutschland sehr gut, im Vergleich zu uns in Österreich.^^ Jedoch müssen die Studierenden mit viel mehr kämpfen und die haben es viel schwieriger.
Wir haben wirklich nicht umsonst 20% Deutsche alleine an unserer Uni.
In Wien hat man dann die restlichen Ausländer, die eben bessere Bedingungen als in ihrem Land haben und bei uns studieren.
Eigentlich geht es hier schon "eher" normal zu. Aber ich kann mich an die Demos der Studis in Wien erinnern, weil die zu viel Studierende hatten und somit nciht mehr in LV's kamen.
Auch wegen dem ganzen Bildungstourismus. Und die Zahlen steigen.
Vor allem weil wir so gut wie keine Zugangsbeschränkungen haben. Nicht wie in Deutschland - warten auf ein Studienplatz. Also die habens sicher schwieriger als unsere Studis.
Auch was die sozialen Leistungen betrifft.
Aber klar, schon alleine wenn man bedenkt wie viele Studis es in DE und AT gibt, springt für die bei uns einfach viel mehr raus.


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crusi
ehemaliges Mitglied

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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 14:03
@liaewen
Finde ich aber auch nicht gut, wenn man jetzt Ösi oder Schweizer wär und studieren möchte, aber "Ausländer" einem die ganzen Plätze wegschnappen.

Mich wundert, dass die bei euch überhaupt noch streiken. Bei uns war vor etwa einem halben Jahr in der Stadt [D] mal ein Bildungsstreik angesetzt, an dem hinterher kaum ein Student teilgenommen hat. Die dachten alle, dass das eh nichts bringt. Aber das ist ein Teufelskreislauf, wie soll isch dann überhaupt etwas verändern?


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Vorurteil: Studenten können doch nichts!

03.12.2012 um 14:12
@liaewen
Hier sind es mE nach 650€ , wobei die Eltern sobald sie mehr als 1040 Euro netto verdienen abzgl eines freibetrages für miete einen Teil oder das komplette BAföG zahlen müssen.

Doof wenn dann die Eltern das Geld nur auf dem Papier haben, dann kann man entweder klagen gegen die eigenen Eltern :D oder .... Naja was macht man dann eigentlich ?

Wenn man vorhat zu studieren sollte man sich im Vorfeld einfach von wohlhabenden Leuten adoptieren lassend das würde vieles deutlich vereinfachen.


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03.12.2012 um 14:23
@crusi
Ja leider kommt das gerade bei bestimmten Studien sehr häufig vor. Wie zB. Psychologie, Kommunikationswissenschaft, Recht und Wirtschaft, Rechtswissenschaften. So sind meine Beobachtungen.
Zum Glück sind es nur wenige Studiengänge daher fällt es nicht so ins Gewicht.
Aber in Wien ist es ein wenig anders, gerade Medizin etc.
Das witzige war ja, dass zur Aufnahmeprüfung 70% Deutsche angetreten sind 20% Österreicher und 10% restl. Ausländer. :D

Ändern kann man insofern selber oder mit Demos eh nix.
Es hängt leider an der Politik.
Die Uni's müssten mehr Geld bekommen und somit mehr Platz und Personal für die Studierenden schaffen, somit würde die Qualität der überfüllten und "leichten" Studien auch bessern.
Aber wenn weitere Budgetkürzungen gemacht werden, spüren es ja am Ende die Studierenden, die dann auf Treppen oder Foyer sitzen müssen um von der Vorlesung was mitzubekommen, weil man aus Geldmangel keine neuen Prof's einstellen kann oder Räume mieten kann.. -.-

@JimmyWho
lol :D
Aber ist es dann nicht wesentlich besser, wenn man vor dem Studium mal nen Jahr jobbt und Geld verdient und auszieht? Wird dann trotzdem das Einkommen von den Eltern herangezogen?


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