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Dysmorphophobie

255 Beiträge, Schlüsselwörter: Dysmorphophobie

Dysmorphophobie

29.11.2012 um 13:50
@Mrs.Mikaelson
Mrs.Mikaelson schrieb:Noch einmal: mir stellte sich nicht die Frage, einer möglichen Behandlung, ich blende dies systematisch aus.
Mir ging es vielmehr um die Frage, wie es um die vertretene Häufigkeit der Erkrankung geht.
Und mit Sicherheit wäre es mir möglich, mich in jedem Forum nach einer Weile wohl zu fühlen, dennoch sehe ich mich nicht wirklich als...tja, als "krank" an
Sich aber auf die eigene Wahrnehmung im Falle einer Erkrankung zu verlassen, ist ganz sicher nicht zielführend. Wenn du dich aber nicht behandeln lassen willst, in irgendeiner Form, dann ist das eben so.

Es ist ja auch die leider 'normale' Reaktion im ersten Moment... alle, die an diesen gearteten 'Störungen' leiden, sind erst Mal nicht bereit, sich in medizinische und/oder therapeutische Behandlung zu begeben... das ging mir in meiner depressiven Phase genau so.

Die Weigerung aber sollte man irgendwann mal selber in Frage stellen, sonst kommt man echt nicht weiter... das ist einfach so.

-----

Aber woher kommt denn die Weigerung, sich mit Mitbetroffenen auszutauschen? Weil du dich nicht "krank" fühlst?

In deinen Posts davor hast du dich aber ganz schön zum "Krank-Sein" bekannt.


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 13:54
@liaewen

Ja, eine komplette Amputation des Körpers.
Schon gut.^^

Ich kann mir denken, worauf du hinaus möchtest und zweifelsohne ist dies der korrekte Ansatz, doch nach etlichen Versuchen in der Richtung, kann ich aus meinen Erfahrungen schöpfen und behaupten dass sich dies als nicht langfristig durchführbar für mich erwies.
Mein Denken in dieser Richtung ist schon über einen sehr langen Zeitraum gefestigt.

@moric

Deine Meinung würde ich auch auf keinen Fall als abwegig bezeichnen.
Ich vertrete einfach die Überzeugung noch nicht komplett alle mir zur Verfügung stehenden Mittel ausreichend genutzt zu haben und zudem möchte ich diese Entwicklung auch nicht in der Hand eines Anderen wissen, dafür bin ich ohnehin schon zu sehr fremd bestimmt aufgrund meiner Lebensverhältnisse.

Es fällt mir einfach nicht leicht, mich als "krank einzuordnen, ich verbinde damit andere Bilder,verstehst du?


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 13:55
@Mrs.Mikaelson
Mrs.Mikaelson schrieb:Es fällt mir einfach nicht leicht, mich als "krank einzuordnen, ich verbinde damit andere Bilder,verstehst du?
Okay, daher noch mal die Frage:

Wie lange bist du dir schon deiner Erkrankung bewußt?

Und wie lange leidest du schon bewußt darunter?

Würde mich einfach mal interessieren.

ich nehme jetzt auch mal an, dass du dich nicht einer diagnostischen Untersuchung unterzogen hast. Liege ich da richtig?

Du weißt es also, praktisch, durch eigene Recherchen und Eigenbeobachtungen?


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Satanael
ehemaliges Mitglied

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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 13:57
Mrs.Mikaelson schrieb:Deine Meinung würde ich auch auf keinen Fall als abwegig bezeichnen.
Ich vertrete einfach die Überzeugung noch nicht komplett alle mir zur Verfügung stehenden Mittel ausreichend genutzt zu haben und zudem möchte ich diese Entwicklung auch nicht in der Hand eines Anderen wissen, dafür bin ich ohnehin schon zu sehr fremd bestimmt aufgrund meiner Lebensverhältnisse.
manchma hilft es, für eine kurze zeit einfach mal nicht die komplette kontrolle zu haben. alle zur verfügungstehenden mittel? ist hilfe von außen denn nicht auch eines dieser mittel? es muss ja nich tgleich zu medikamenten oder ähnlichem kommen, meist reichen einfache gespräche mit anderen/neuen menschen, um zu bemerken, was es eigentlich damit auf sich hat... oder aber sich selber wieder besser akpeztieren zu können.


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:01
@Mrs.Mikaelson
Verstehe. :/
Ich würde dir trotzdem den selben Rat wie die anderen geben. Mal mit einer fremden Person darüber zu reden.
Nicht mit Freund, Familie, Freunden sondern wirklich einer ausstenstehenden Person, natürlich auch eine professionelle Hilfe.
Wünsch dir dabei viel Erfolg, hoffentlich wirst du diese Gedanken mal los. Ein Leben sollte lebenswert sein.


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:02
@Mrs.Mikaelson
Verständnis ist ja in dem Fall keine Einbahnstraße. Verstehe ich dich, dann verstehst du mich auch. Und, ganz ehrlich, das hilft auch mir. Ich bin nicht komplett altruistisch, sondern ziehe hier aus diesem Thread auch meinen Nutzen. Und der ist in dem Fall...Verständnis. So leid mir dein Leid tut, irgendwo fühlt es sich "schön" an, dass ich mich darin wieder finde. Ist das so ok für dich ausgedrückt? Ich will hier nicht bösartig rüber kommen.

Gestern saß ich mit meinem Partner auf der Couch. Und er legt den Arm um mich und ich fang richtig an zu weinen. Er war total schockiert und fragt was los sei. Ich sage, ich bin kein Mensch und das ich den ganzen Tag schon einen wahnsinnigen Ekel vor dem Körper um mich herum habe. Versteht er nicht, wie auch? Kann er nicht verstehen. Er sagt, natürlich sei ich ein Mensch. Jaaaa, bin ich ja auch. Aber ich sehe mich nicht so. Er sieht nicht, was ich sehe. Und auch ich empfinde meine Sicht als total der Realität entsprechend. Mag sein, dass sie es nicht ist. Aber ich empfinde es aus vollster Überzeugung so.

Ich bin auch sehr schlecht darin zu artikulieren, wie genau ich mich sehe und was das für mich bedeutet. Das sieht von aussen dann nach einer totalen Ambivalenz aus. Ja, ich bin ein Mensch, aber mein Körper ist...nicht menschlich. Das ist vielleicht mein Versuch meine Ablehnung klar zu machen. Vom Kopf, ganz rational, weiß ich, dass mein Körper mein persönliches Schlachtfeld ist und ich Dinge auf diesen projiziere, die gar nichts mit ihm zutun haben. Dennoch empfinde ich aus tiefstem Herzen das mein Körper falsch und schuldig ist.

Aber, ich denke, dass man das hinter sich lassen kann. Zumindest zu großen Teilen. Ich weiß noch nicht wie. Ich hab viele Therapien gemacht und viele Symptome bekämpfen können, aber ich glaube diese Ablehnung ist das Kernproblem, welches alle anderen als Ursache diente. Und deswegen will ich dir auch keinen Rat geben. Wäre ja, als würde der Blinde dem Tauben was raten. Das fühlt sich falsch an. Trotzdem habe ich für mich Hoffnung, dass ich da mal einen Weg finden werde. Und auch für dich. Nur wie...keine Ahnung.


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:03
@moric

Bewusst mit der Thematik beschäftigen, tue ich mich seit Jahren, erste "andersartige" Verhaltensweisen wurden mit 13 Jahren aufffällig.
Wenn du wissen willst, was mit dir los ist und was da in deinem Kopf vor sich geht, bist du gewzwungenen zu recherchieren.
Fälschlicherweise kam ich von der Vermutung der Depression auf Boderline, fühlte mich allerdings mit der Symptomatik nicht vollständig angesprochen - lediglich Teilaspekte wurden meinem Verhalten gerecht.
Bis ich hierauf stiess und es entsprach/entspricht in völliger Übereinstimmung meinem Verhaltensmuster, was sollte ich davon halten?


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:04
@liaewen

Ich erhoffte mir dadurch Erleichterung,dass ich mich bereits in der Vergangenheit 2 Menschen anvertraute....allerdings geschah nichts in der zu erwartenden Form.
Ich fühlte mich weder verstanden, noch half es mir in meinem Empfinden.


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:05
@Mrs.Mikaelson

Ja, aber meine Güte, bist du es nicht auch leid, ständig irgendwelche Vermutungen über dich anzustellen? Schon seit so langer Zeit???

Laß' es doch mal endlich abchecken... meine Güte, es reißt dir doch keiner den Kopf ab!


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:09
@so.what

Das hört sich keinesfalls "bösartig" an - ich fühle dasselbige, wenn ich von anderen lese, welche sich darin wieder finden,sei unbesorgt.
Ja, es ist mehr als nur anstrengend einem Aussenstehenden auch nur annähernd das Bild aus den eigenen Gedanken näher zu bringen, ich weiss.
Wie sollte es auch verstanden werden?
Viele sind mehr als irritiert, dass ich bei möglichem Körperkontakt zurück zucke und ich kann demjenigen einfach nicht vermitteln dass ich nur zu vermeiden versuche, das dieser Ekel ausgesetzt sein muss.

Tja,der Weg ist nach wie vor unklar- dennoch bin ich überzeugt dass ich ihn für mich finden muss, das darf nicht Aufgabe eines anderen sein.


@moric

Du verstehst nicht...ich würde mich in dem Moment enttäuschen und zwar masslos.
Ich weiss,dass sich ein Weg finden wird, welcher mir bislang nur nicht bekannt scheint.
Und entschuldige mal, gerade weil dieser Zustand bereits so lange andauert,ist es für mich nicht schwer vorstellbar dass er nun einmal noch etwas anhalten wird.


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:11
@Mrs.Mikaelson
Und das Annehmen von Hilfe in Form von Therapie etc. würde sich für dich anfühlen, als hätte jemand anderes für dich den Weg gefunden?


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:12
@so.what

Absolut.Ja.Danke.


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:16
@Mrs.Mikaelson
Ich verstehe. Du wirst deinen Weg irgendwie ganz sicher finden :)!


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Satanael
ehemaliges Mitglied

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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:20
Mrs.Mikaelson schrieb:Fälschlicherweise kam ich von der Vermutung der Depression auf Boderline, fühlte mich allerdings mit der Symptomatik nicht vollständig angesprochen - lediglich Teilaspekte wurden meinem Verhalten gerecht.
Bis ich hierauf stiess und es entsprach/entspricht in völliger Übereinstimmung meinem Verhaltensmuster, was sollte ich davon halten?
mitlerweile bin ich dabei zu erkennen, dass (mindestens) teilbereiche verschiedener "symptomatiken" zutreffen können. ausgelacht zu werden oder als jemand anderes, als falsch hingestellt zu werden, weil man seinen gefühlen vertraut, verletzt ganz schön... besonders wenn man gerade wieder im begriff ist sich eben diesen gefühlen und besonders dem körper anzuvertrauen. sich selbst zu akzeptieren ist schon ein großer schritt und kosten in allem einiges an überwindung und kraft. umso verwunderlicher ist es dann zu sehen, wie sehr andere menschen auf einem rumhacken könn(T)en oder man selbst merkt, wie angreifbar man eigenltich wirklich ist.

innerlich manchmal das gefühl zu haben fliegen zu können und gleichzeitig mit diesen flügeln am boden festgenagelt. rational zu wissen, woran verschiedene situationen liegen können.


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:25
@Satanael

Dann scheine ich wohl seit Jahren "fest genagelt" zu sein - ein treffender Vergleich.
Doch das von dir beschriebene Vertrauen in die eigenen Gefühle, ist mir fremd - ich kann ihnen nicht trauen, sie sind schliesslich von meinem Körper produziert worden.


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:26
@Mrs.Mikaelson

so wie du dich fühlst, ging es mir in meiner Schulzeit auch, da ich eine etwas andere Nase habe als die meisten anderen, also sie ein wenig einer Schweinchennase ähnelt :D gab es in der Schule einpaar Kinder, die mich damit gehänselt haben und öfters Grunz geräusche in meiner Anwesendheit machten. Natürlich hat mich das verstört, da ich dagegen auch nichts machen konnte, weil die alle 2,3 Jahre älter waren als ich und so haben sich mit der Zeit bei mir minderwertigkeitskomplexe gebildet, ich habe mich total hässlich gefühlt und immer beobachtet, wenn ich auf der Straße entlang lief, musste alles Perfekt sitzen, weil ich das Gefühl hatte, jeder Mensch würde mich beobachten. Es war ziemlich extrem, naja aber ich blieb nach aussenhin immer ruhig und lies mir das nicht anmerken, war auch nicht so dass ich mich dann von der Gesellschaft abgegrenz hatte, hatte auch viele Freunde und einige feste Freundinen. Naja aber das Problem bestand immernoch, nur unterdrückte ich es, innerlich habe ich mich total hässlich gefühlt, aber lies keinen davon wissen. Naja es ging solange bis ich dann irgendwann begriff, dass alles was bei uns in dem Kopf vorgeht, nichts weiter als Kopffilme sind, die extreme Auswirkungen auf unser Leben haben, wenn wir uns zu sehr in diese Kopffilme vertiefen, z.B wenn man sich vorstellt, man ist auf einer Party, feiert, hat Spaß und plötzlich kommt jemand und erzählt dir, dass eine von dir geliebte Person, sagen wir mal die Mutter, bei einem Autounfall gestorben ist. Sofort kommen unzählige an Gedanken und Emotionen bei dir hoch, traurigkeit, vilt weisst du auch in dem Moment nicht was du mit deinem Leben anfangen sollst, da womöglich die wichtigste Person in deinem Leben gestorben ist. Du bist am Boden zerstört. Kurz darauf kommt eine andere Person und erzählt dir, dass die Information mit dem Unfall nicht stimmt und deine Mutter noch lebt. Und sofort entwickelt sich bei dir Wut auf die andere Person, erleichterung, dass deine Mutter doch nicht Tot ist und deine Welt ist sozusagen wieder in Ordnung. Aber alles hat sich nur in deinem Kopf abgespielt, um dich herum ist reingarnichts passiert..Naja und sowas kann halt in den verschiedensten Bereichen passieren, somit auch, dass du dich abgrundtief hässlich fühlst..du machst dir selber das Leben schwer, nur durch die Gedanken. Ich finde man muss einfach begreifen dass jeder Mensch auf seine eigene Weise schön ist und der Charakter, das wichtigste an einem Menschen ist...


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:26
Habe jetzt nur den Startpost gelesen. Was mich angeht ein Volltreffer. Neurodermitis, lass das Licht im Badezimmer meistens aus, damit es im Spiegel nicht auffällt.

Muss ich was gegen unternehmen. Setze dabei einerseits auf Sport, andererseits auf Psychologie, Aufbau des Selbstwerts und den Sprung ins kalte Wasser.

Jetzt wo ich es schreibe, das Licht könnt' ich in Zukunft anlassen...


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:31
@Motroad

Danke,dass du deine Geschichte geteilt hast, so etwas baut immer wieder Hoffnung auf.
Du hast also lediglich an deiner Grundeinstellung gearbeitet?
Über welchen Zeitraum hinweg?

@Edengefühle

Du hast dich der Problematik angenommen und das auf aktive Weise, damit bist du doch den ersten,ausschlaggebenden Schritt bereits gegangen.


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Satanael
ehemaliges Mitglied

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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:32
der geist und was darin vorgeht ist nicht das leben, erst im körper manifestiert, wird es zum leben.

wir brauchen nu rzu entscheiden, was wir in unserem körper als leben manifestieren wollen...


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Dysmorphophobie

29.11.2012 um 14:47
@Mrs.Mikaelson

Kein Problem, es freut mich einfach Menschen in irgendeiner Weise helfen zu können..
Naja Anfang dieses Jahres, habe ich gemerkt dass das so nicht weitergehen kann, da ich mir einfach in allem selber im Weg stand und mich dannach gesehnt habe wieder ohne diese Ängste zu leben, die seitdem ich 12 war bestanden, mittlerweile bin ich 17..also habe ich ca 4 Jahre mit dem Problem in mir gelebt. Naja man muss sich einfach bewusst werden, dass man ganz allein für sich lebt. Wenn man solche Probleme hat ist es einem egal wie man auch aussieht, man stellt sich das Aussehen ums vielfache schlimmer vor. Obwohl es in wirklichkeit garnicht so ist..Du solltest auch nicht selber nach den Gründen bohren, die dieses Problem bei dir auslösen, da du ziemlich leicht auf eine Falsche spur kommen kannst


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