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Wie denkst du primär?

69 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Glück, Suche, Sehnsucht, Zwänge, Vorgaben, Lebensabschnitte, Denke
Zeo
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Wie denkst du primär?

09.02.2013 um 07:06
shionoro schrieb:und natürlich verteidige ich den status quo.
Und deswegen werden wir nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.


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Wie denkst du primär?

09.02.2013 um 07:08
@Zeo

weil du nicht wirklich an der änderung interessiert bsit.

Du nimmst bereitwillig jede argumentation GEGEN den status quo an, ob sie sinn macht oder nicht, aus ablehnung der welt weil du dich nicht gut in ihr zurechtfindest.

Das basiert aber nicht auf vernunft.

Ich find mich auch nicht wirklich gut in der welt zurecht häufig, aber ich sehe ein, dass ich das nicht verallgemeinern kann und manche zustände die mir zwar nicht passen durchaus objektiv nicht schlecht sein müssen und ich damit leben muss, während andere unter vielen gesichtspunkten schlecht udn daher abzulehnen sind, wogegen ich mich dann auch einsetze.

Wofür setzt du dich ein, wenn du leute beschuldigst einen status quo zu verteidigen nehme ich an du setzt dich für eine verbesserung ein?


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Zeo
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09.02.2013 um 07:12
Was du machst hat auch relativ wenig mit Vernunft zu tun. Ich meine, du kannst keine Umstände ändern, wenn du sie auf der einen Seite verteidigst. Wie soll das gehen?
shionoro schrieb:Wofür setzt du dich ein, wenn du leute beschuldigst einen status quo zu verteidigen nehme ich an du setzt dich für eine verbesserung ein?
Nicht für "euch". Nur für mich. Du und alle, die den Status quo verteidigen, wollen ja nicht, dass man sich für irgendwas einsetzt, was dem widerspricht. Lebt ihn ruhig. Aber verlangt nicht von Anderen, es euch gleich zu tun.


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killimini
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09.02.2013 um 07:27
Ich erinner mich mit freude an mein vergangenes Leben, halte die Eindrücke, Erlebnisse und Lektionen in meinem Herzen fest ob gut oder schlecht, denn die Summe aus all dem ist mein heutiger Charakter.
Ich schaue mit freudigem Blick in Richtung Zukunft, lebe aber immer in der Gegenwart.


So lebe ich. :)


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09.02.2013 um 07:33
@Zeo

nein nein, so ist das nicht gemeint.

Schau, wir haben einen status quo.
Ich erkenne in diesem status quo, also in einer speziellen sache, kein problem.
Jemand kommt zu mir und sagt: hey, doch da ist ein problem.

Ich verteidige den status quo, denn sonst wäre ich nur ein mitläufer der die meinung übernimmt die gerade 'elitär' ist bzw. mit der es sich lcihter leben lässt (denn wenn ich sage ich hab eh keine chane und der status quo ist schlecht ist das eine entschuldigung nichts zu tun).

Jetzt komme ich aber entweder selbst darauf, oder jemand überzeugt mich, dass eine bestimmte sache wirklich schlecht ist und er oder ich, wir argumentieren für eine änderung.

Dann werde ich auch für diese Änderung argumentieren, aber wenn man nicht erstmal dens tatus quo verteidigt solange man nicht überzeugt ist ist das ganze von vornherien nichts wert, dann bedeutet es nur, die für sich selbst leichtere sichtweise zu übernehmen


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09.02.2013 um 07:35
@Zeo

Ich finde nicht, das sman behaupten kann, dass ich mich für nichts einsetze.
Ich wähle meine Kämpfe nur weise, kämpfe sie dann aber auch.
UNd das nicht 'gegen' irgendetwas um daran zu verbittern, sondern für etwas.

Siehst? Du denkst egoistisch und sagst du setzt dich nur für dich selbst ein. Das mach ich nicht., auf der anderen seite bist du jemand der kritisiert dass die gesellschaft bzw. ihre teile so egoistisch wären.

Du sagst eine sache ist schlecht, sagst aber zu gleich: Is mir egal ich will daran nichts ändern.

Wenn ich hier dafür argumentiere dass die welt nich so scheiße ist wie du es sagst sagst du mir ich verteidige den status quo.
Das stimmt aber gar nicht, ich diskutiere keien probleme weg, ich bin an lösungen interessiert.
Du nicht, du nimmst probleme als entschuldigungen dafür eben passiv zu sein, und DAS ist etwas was ich ablehne.


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Zeo
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09.02.2013 um 07:40
shionoro schrieb:Siehst? Du denkst egoistisch und sagst du setzt dich nur für dich selbst ein.
Weil nur das funktioniert. Von Anderen kriegt man nur zu hören "Aufregen bringt nix." "Kann man eh nicht ändern." "So ist das eben." Irgendwann hab ich mir dann gedacht: "Fein. Ihr akzeptiert die ganze Scheiße? Dann erstickt dran. Aber ich bin raus aus dem Spiel." Egoismus aus Notwendigkeit, verstehe er das?


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09.02.2013 um 07:44
@Zeo

Ich kann es nachvollziehen.
Für mich war es ein schritt aus der misanthropie heraus dazu dass ich versuche so viel positives in meinem umfeld zu bewirken wie möglich (unter der vorraussetzung dass ich mich selbst nnicht vernachlässige also einen helfer komplex entwickle).

ein Misanthrop sieht sich selbst als opfer, aber wenn man nachdenkt erkennt man, dass eigentlich alle Menschen opfer sind wenn man sich selbst eben als ein solches erkennt, da sich die Menschen in diesem Punkt nicht unterscheiden.
Wobei das opfer sein nicht bedeutet, dass man nicht zugleich ein unangenehmer Mensch ist und anderen schlimme dinge antut.

Jedenfalls würde ich daran gerne so viel wie möglich ändern, was aber nur möglich ist wenn ich den status quo zumindest als das gegebene akzeptiere und erkenne, dass man, wenn man etwas verändern muss, im rahmen des mglichen handeln muss.

Wer sagt, 'alles ist so schlecht dass man eh nichts ändern kann und alle menschen sind doof sodass es sich nicht lohnt' der wird nichts ändern-

Der wird in selbstmitleid zerfließen und unglücklich bleiben.


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Zeo
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09.02.2013 um 07:48
shionoro schrieb:Für mich war es ein schritt aus der misanthropie heraus dazu dass ich versuche so viel positives in meinem umfeld zu bewirken wie möglich (unter der vorraussetzung dass ich mich selbst nnicht vernachlässige also einen helfer komplex entwickle).
Und was würdest du sagen hat dir das gebracht? Was hat es verändert?


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09.02.2013 um 07:54
@Zeo

Das ich mich nicht mehr wie ein Opfer fühle und durch eigene entscheidungen ein glücklicheres leben führe.

Beispie:

Ich ahbe als ich jünger war für viele probleme meinen eltern die schuld gegeben und mich quasi dahinter verkrochen.
Für mich war es ein schritt zu erkennen, also wirklich zu erkennen, dass meine eltern auch nur menschen mit problemen sind die halt fehler machen und es für mich mehr sinn macht zwar klar meine eigenen entscheidungen mit verantwortung für mich zu treffen und eigeninitiative zu zeigen, aber trotzdem ein gutes unterstützende verhältnis zu meinen eltern zu führen.

Vorher war das nämlich ziemlich distanziert weil ich nichts an mich rangelassen hab.

das ist atürlich nur ein beispiel, im allgemeinen lebt es sich glücklicher wenn man selbst verantwortung für alles übernimmt aber sich dadurch nicht mehr selbst bemitleiden und als schwach erkenne muss


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Zeo
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09.02.2013 um 07:57
@shionoro
Außer deinem Denken hat sich also nichts verändert. Die Zustände sind gleich geblieben. Das würde mir nicht reichen. Was hab ich davon, mir die Hölle schön zu reden, wenn sie deswegen dieselbe bleibt?


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09.02.2013 um 08:01
@Zeo

Kann man so nicht sagen.
Schließlich spiegelt sich mein denken auch in meinem handeln wieder.
Ich hätte viele dinge für anderen Menschen nicht getan würde ich nicht so denken wie ich denke.


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09.02.2013 um 08:02
Du fragtest aber was MIR das gebracht hat.
Globale veränderungen sind natürlich langwierig, in meinem umgeld aber habe ich sicherlich sehr viel mehr positives gebracht als wenn ich weiterhin passiv geblieben wäre


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Zeo
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09.02.2013 um 08:09
shionoro schrieb:Ich hätte viele dinge für anderen Menschen nicht getan würde ich nicht so denken wie ich denke.
Auf der ersten Seite hab ich den TE was gefragt: "Was glaubst du daran groß verändern zu können, solange du nicht aufhörst, Erwartungen zu erfüllen?" Du willst Anderen gefallen? Davon profitieren sicher die, aber was bringt dir das? Was verändert es an den Zuständen, unter denen wir alle leben müssen? Unterm Strich hast du ja nicht mal für dich selbst was geändert. Also wo ist der Effekt geblieben?


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09.02.2013 um 08:18
@Zeo

unterm strich habe ich sowohl für mich selbst als auch andere etwas geändert, wie ich bereits schrieb.

Der einzige, dessen erwartungen ich erfüllen will bin ich selbst.
Das kann Deckungsgleich sein mit den Erwartungen von anderen, muss es aber nicht.

und so sollte es auch sein.

Erwartungen von anderen vorzuschieben ist lediglich eine weitere ausflucht vor der eigenen mündigkeit.

a la 'Ich will das hier eigentlich nicht, aber ich muss weil der und der das von mir will'.

In wirklichkeit heißt das nur, dass man entweder konflikte scheut oder davor zu sich selbst zu stehen.


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Zeo
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09.02.2013 um 08:22
shionoro schrieb:a la 'Ich will das hier eigentlich nicht, aber ich muss weil der und der das von mir will'.
Und du glaubst so handle ich? Dann hast du mich gänzlich missverstanden. Wenn ich etwas nicht will, dann tu ich es auch nicht. So führt man eine Veränderung herbei. Nicht nur darüber aufregen, sondern auch dagegen arbeiten. Eben nicht den Fehler begehen, anderen gefallen zu wollen.


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09.02.2013 um 08:24
@Zeo

nein, das sagte ich nicht.
So handelt jemand der nur erwartungen erfüllen will.

Was veränderst du denn damit konkret?
Du tust etwas nicht, was du nicht willst, was ja schonmal gut ist, aber momentan lebst du offenbar nicht wirklich so wie es dich glücklich macht.


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Zeo
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09.02.2013 um 08:38
shionoro schrieb:Was veränderst du denn damit konkret?
Wenn ich nicht getan hätte, was ich will, sondern was Andere wollen, hätte ich damals nicht einen totalen Scheißjob hingeschmissen, um mir einen besseren zu suchen. Heute kann ich mir aussuchen, mit welchen Leuten ich zu tun haben will und muss nicht irgendwelche Kollegenschweine ertragen. Ich hab mich auch nicht zu der stationären Aufnahme in die Klapsmühle zwingen lassen, obwohl ich regelrecht erpresst wurde, sondern mir die Freiheit genommen, zuhause bleiben zu dürfen, ohne dass irgendwelche Fremden meinen Tagesablauf kontrollieren. Es hat sich schon oft bezahlt gemacht, trotz aller Widerstände den Weg zu gehen, den man für richtig hält. Ich kann praktisch kompromisslos sein, ohne dass es mir schadet. Und ich hab die Freiheit zu tun, was ich will. Weil ich mir diese Freiheit genommen habe. Nicht weil sie mir geschenkt wurde. Und das ist viel mehr wert, als irgendein Status, oder Ansehen.
shionoro schrieb:Du tust etwas nicht, was du nicht willst, was ja schonmal gut ist, aber momentan lebst du offenbar nicht wirklich so wie es dich glücklich macht.
Das ist auch gar nicht möglich, weil die Bedingungen dafür, dass ich glücklich werde, nicht existieren.


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09.02.2013 um 08:43
@Zeo

dagegen sag ich ja auch nix.
Wobei du natürlich nicht weißt ob eine stationäre therapie keine positiven effekte geabt hätte, um das nur mal anzumerken.

Eine änderung des status quo kann genausogut eine therapie sein wenn man sie benötigt und man eben faktisch unzufrieden oder sogar krank IST.


Warum denkst du, dass es nicht möglich ist, dass du glücklich bist?

in dem fall wäre es ja ohnehin widersinig wenn du den status quo kritisierst, da du ja sowieso nicht davon ausgehst dass es einen besseren gibt


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Zeo
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09.02.2013 um 08:51
shionoro schrieb:Wobei du natürlich nicht weißt ob eine stationäre therapie keine positiven effekte geabt hätte, um das nur mal anzumerken.
Du hast keine Ahnung, wie ich bin. Wenn du glaubst, meine Misantrophie mit erzwungenem Sozialkontakt heilen zu können, irrst du gewaltig. Sowas macht mich erst richtig giftig.
shionoro schrieb:?in dem fall wäre es ja ohnehin widersinig wenn du den status quo kritisierst, da du ja sowieso nicht davon ausgehst dass es einen besseren gibt
Es gibt viele Schattierungen zwischen "Beschissen" und "Ganz toll". Und ich werd sicher nicht die schlechteste wählen und in diesem Zirkus mitspielen, den du als Status Quo bezeichnest.


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