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Oft an den Tod denken

45 Beiträge, Schlüsselwörter: tot

Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 19:00
Hallo Leute,

Ich brauche mal wieder euren Rat.
Es geht um den tot der mich einfach nicht in ruhe lässt.
Ich bin erst 27 Jahre , aber ich denke schon seit meiner Kindheit oft über den tot nach und habe schreckliche angst vor dem Tot.

ich stelle mir immer vor wie es mal ist wenn meine Mutter stirbt , wie schlimm das sein wird für mich mal.Weil ich habe ein Top Verhältnis mit ihr.

oder meine Freundin mal stirbt und sie ist weg und ich sehe sie nicht mehr

Dann hab ich um mich angst da stelle ich mir vor wie es ist wenn ich sterbe weil ich angst habe an einem Gehirnschlag zu sterben oder so.

Das kann doch nicht normal sein


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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 19:11
@rubell
Jeder macht sich wohl so seine Gedanken über den eigenen Tod bzw. den von geliebten Menschen.
Du solltest Dich da aber nicht rein steigern.
Später, mit 85 Jahren, ärgerst Du Dich darüber, wieviel Zeit Du mit diesen düsteren Gedanken vertan hast. ;)

Was genau macht Dir denn solche Angst?


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Keysibuna
ehemaliges Mitglied

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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 19:16
Denke auch das du dich nicht so sehr reinsteigern solltest und deine Zeit lieber mit Freundin und deinen Lieben sinnvoll verbringen solltest.

Weniger darüber nachdenken und mehr lieben :)


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tic
ehemaliges Mitglied

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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 19:20
normal ist es auch nich.. Angst vor dem Tot bzw das Freunde oder Verwandte sterben schon aber nich so..

leb jeden Tag als ob es dein letzter wäre, verschwende keine Zeit und genieß das Leben..
und vor allem, tu was gegen deine Verlust Ängste..
seine Gedanken ändern is zwar schwierig aber man kann es..


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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 19:31
Danke schonmal für eure antworten.

So richtig schlimm ist er geworden , als mein Opa vor 2 Jahren gestorben ist und ich der letzte war der mit ihm sprach und der ihn gesehen hat. ich habe heute noch sein gesichtsausdruck vormir.

Seitdem denke ich auch, wieso musste ich der letzte sein, wieso nicht seine Frau oder seine Kinder die er zum letzten sieht.

Ein muss ich dazu sagen,dass mir erst nachdem Tod meines Opa bewusst geworden ist wie lieb ich ihn doch hatte,aber ich habe es ihm nie gezeigt.

Eins ist mir im ersten totes Jahr aufgefallen.
Ich habe wirklich jeden Tag an ihm gedacht und auf den Tag genau, wo er 1jahr tot ist nicht mehr.


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Keysibuna
ehemaliges Mitglied

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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 19:33
@rubell

Das ist normal und nennt sich Trauer.

Hoffe das du alles gut verarbeitest und wieder das Leben entdeckst :)


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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 19:42
@rubell
rubell schrieb:Ein muss ich dazu sagen,dass mir erst nachdem Tod meines Opa bewusst geworden ist wie lieb ich ihn doch hatte,aber ich habe es ihm nie gezeigt.
Das passiert leider oft.
Erst wenn jemand nicht mehr da ist, merkt man erst, wie lieb man denjenigen hatte.

Ging mir bei meinem Vater auch so.
Und ich ärgere mich bis heute und wahrscheinlich bis ans Ende meiner Tage, dass ich es ihm bei meinem letzten Besuch nicht noch einmal gesagt habe.
Ich wußte, das es der letzte Besuch war.
Aber ich denke, er wußte das selber.
Und genauso wird auch Dein Opa gewußt haben, dass Du ihn sehr lieb hattest.

Sieh nach vorne und lerne daraus, den Menschen, die Du liebst das auch ab und zu mal zu sagen.
Kann nicht schaden ... ;)


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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 20:47
rubell schrieb:Das kann doch nicht normal sein
Warum nicht? Jeder denkt mal über den Tod nach, auch ich manchmal, ich bin ja schon ein paar Tage älter als du.
Der Tod gehört zum Leben, du bist zwar jung, aber niemand weiss wann sein letztes Stündchen geschlagen hat.
Geniesse das Leben, du lebst nur einmal, lenke dich ab.
Es bringt nichts wenn du ständig an den Tod denkst, du lebst Jetzt und lebe dein Leben.


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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 20:49
Wir werden alle sterben - egal, ob wir daran denken oder nicht. Da das sicher ist, muss ich daran keine weiteren Gedanken verschwenden. Ich bin dafür, erst zu sterben und sich dann Gedanken darüber zu machen. Da ist dann noch ewig Zeit.


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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 20:59
Der Tod ist was ganz normales. Ich denke auch oft ueber den Tod nach, was mich aber in meinem Leben behindert.


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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 21:02
@rubell
prinzipiell kann jeder deine Gefühle nachvollziehen, ich auch.
Ich finde über den Tod nachzudenken ist nicht weiter schlimm, solange man dadurch nicht in seiner lebensweise eingeschränkt wird.
auch die angst davor, finde ich nicht weiter wild. Vor etwas, was man ansich nicht als Gefühl beschreiben kann, kannman auch Angst haben.
Aber so ist das nunmal und ändern kann man es nicht. Also finde wieder auf deinen Weg zurück.


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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 21:44
Ups. Ich wollte schreiben, dass es mich in meinem Leben NICHT behindert.


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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 21:48
Sagen wir mal so, der Tod ist eines der letzen Mysterien der Menschheit. Daher geht wohl auch eine sprichwörtlich morbide Faszination vom Sterben und dem Tod aus. Was kommt danach, wenn überhaupt und welchen Sinn hat unsere Existenz? Daher müssen wir alle wohl so oft an den Tod denken.


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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 22:02
@rubell
Jeder Mensch hat gewisse Phasen im leben, in denen er intensiv über den Tod nachdenkt, dass ist normal.
Doch wir haben nur dieses eine leben und deshalb lass dich nicht von Gedanken lähmen, welche eine Situation beschreiben die unabwendbar ist. Wenn der Tod kommt ist es so, bis dahin geniesse die Gegenwart.


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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 22:16
@rubell

Hast du denn schonmal jemanden verloren der dir in deinem Leben nahe stand?

Ich musste leider gerade erst kürzlich wieder das schmerzliche Gefühl erleben wie es ist wenn jemand aus der Familie dahinscheidet.
Es ist vielleicht etwas makaber das zu sagen aber irgendwie kann man nach dem ersten Todesfall einer nahestehenden Person mit weiter folgenden besser umgehen. Man "gewöhnt" sich daran, weiss wie man es verarbeiten kann. Es ist eine Erfahrung welcher ein jeder einmal machen muss.
Natürlich ist der Verlust sehr schmerzlich, ist er immer. Aber es ist eben der Lauf der Dinge und so wird es jedem einmal widerfahren.
Der Tod ist die einzige Konstante im Leben eines jeden einzelnen von uns, gegenwärtig jedenfalls noch...

Mach dir nicht zuviele Gedanken über das was noch passieren kann/soll/muss. Es ist leider unausweichlich. Aber sieh es positiv, da du ja weisst dass alles vergänglich ist bleibt dir jetzt umso mehr Zeit um mit deinen Liebsten etwas zu unternehmen und ihre Anwesenheit noch in vollen Zügen zu geniessen.
Ich hoffe für dich das du das noch viele Jahre tun kannst doch sei dir gewiss, der Abschied wird kommen.


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Zeo
ehemaliges Mitglied

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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 22:41
rubell schrieb:So richtig schlimm ist er geworden , als mein Opa vor 2 Jahren gestorben ist und ich der letzte war der mit ihm sprach und der ihn gesehen hat. ich habe heute noch sein gesichtsausdruck vormir.
Ich weiß wie das ist. Als Kind musste ich miterleben, wie jemand aus der Familie, der mir sehr nahe stand, furchtbar leidet und stirbt. Es war auch das erste Mal in meinem Leben, dass ich auf einer Beerdigung war. Danach lag ich jede Nacht stundenlang wach im Bett und habe über den Tod nachgedacht. Meine Schlussfolgerungen, über die ernüchternde Realität des Seins, hat mir den Lebenswillen genommen, sowie jede Motivation. Es war verdammt schwer, mein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen.

Die einzige Möglichkeit, mit dem Wissen klar zu kommen, dass alles, was man je erlebt, gelernt, gedacht und getan hat, irgendwann für immer weg sein wird, ist die, dass man aufhört für eine Zukunft zu planen, die man vielleicht gar nicht hat und anfängt, sich seine Wünsche in der Gegenwart zu erfüllen. Nicht sagen: "Jetzt noch drei Jahre durchhalten, dann wird alles besser." Denn in drei Jahren könnte es zu spät sein, etwas zu verändern. Ein Film ist auch immer dann am besten, wenn man ihn zum ersten Mal sieht. Also sollte man darauf achten, dass man nichts verpasst.


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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 22:42
Da empfehle ich ein Buch über Nahtoderlebnisse, das wird dir sehr viel Trost spenden und dir die Angst vor dem Tod nehmen.


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Arisu_Yuki
ehemaliges Mitglied

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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 22:45
rubell schrieb:Ich bin erst 27 Jahre , aber ich denke schon seit meiner Kindheit oft über den tot nach und habe schreckliche angst vor dem Tot.
Mach dir mal keine Gedanken =) Ich denke auch ab und zu über den Tod nach und zwar schon seit ich 8 war oderso =D Das ist ziemlich normal. Eigentlich erwische ich mich selbst auch noch relativ oft dabei, wie ich über den Tod nachdenke aber wie gesagt, ich denke mal es ist weitesgehend normal. Keiner von uns weiß, was nach dem Tod passiert. Das weckt halt ein bisschen die "Neugierde".


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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 22:48
Ich sehe es so wie @cassiopeia88 . Jeder Mensch hat irgendwann eine Phase, in der er sich intensiv mit dem Tod auseinandersetzt.
Die erste hatte ich als Kind. In der Zeitung stand was von einem kleinen Mädchen was ermordet wurde. Und ich verstand gerade so, was "Tot" überhaupt bedeutet.
Es war endgültig. Und ich habe tagelang getrauert. Richtig um das Mädchen geweint. Noch heute erinnere ich mich an den Namen: Nadine.
Dann starb mein Stiefvater, der mich mit meiner Mutter großzog, 8 Jahre lang. Dann starb der Cousin meines Opas, der mit ihm zusammenwohnte.
Und dann.... dann starben sie plötzlich wie die Fliegen.
Uroma, Uropa, Freunde meines Vaters, der Opa Mütterlicherseits.
Um jeden einzelnen habe ich getrauert, habe ich geweint.
Jedes mal wieder eine längere Phase, an der ich an den Tod dachte.
Jetzt habe ich eine Phase erreicht, in der ich an meinen ganz eigenen Tod denke. Seit mein Sohn so ein bisschen... na... "groß" wird.
Was ist wenn mich ein Auto überfährt? Wenn er ins Heim muss? Wird er sehr trauern? Ich kann ihm dann nicht helfen. Kann ihn jemand trösten?
Ich hab Angst, jeden Tag. Auch wenn ich es ungern zugebe.
Mich kann ein Auto Überfahren. Mich kann der schlag aus dem nichts treffen.
Wie ist es zu sterben? Tut es weh? Werde ich es merken und Angst haben?
Viel mehr gruselt's mich vor dem "Tot sein". Es ist mir zu Abstrakt. Es ist so endgültig. Und doch ist es "nichts".
Höre ich auf zu denken? Schalte ich komplett ab? Träume ich etwa?
Ich habe Angst, aufeinmal nicht mehr zu existieren. Aber ich kann es eben nicht wissen. Weil ich noch Lebe.
Und das tolle an der Sache? Ich werde es irgendwann alles erfahren. Und bis dahin habe ich hoffentlich noch viiiiel Zeit. Und solange werde ich meinen Sohn vom Kindergarten abholen, und mit ihm Schwimmen und auf den Spielplatz gehen. Ich passe schön auf, aber ich verkriech mich nicht daheim.
Denn entweder trifft es mich, und mich Überfährt ein Auto, oder eben nicht. Und bis dahin lass ich mir durch den Tod nicht das Leben versauen ;)

PS @rubell Ich denke, dein Opa weiß wie lieb du ihn hattest, auch wenn du es nicht so zeigen konntest. Manchmal sagt ein Augenblick, eine Geste mehr, als dreihundert Worte ausdrücken können. Sei einfach froh, dass du ihn solange hattest, und er nicht starb als du Klein warst, und nicht verstanden hättest, was "tot" bedeutet. :)
LG


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sixsuns
ehemaliges Mitglied

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Oft an den Tod denken

02.04.2013 um 23:28
Ich bin der Meinung der Tod ist etwas ganz normales sicher man will nicht gern darüber sprechen und man hat Angst davor aber wenn man es so sieht müsste man auch Angst davor haben Kinder zu kriegen weil sie eh irgendwann sterben wie jeder von uns und man weiß nicht wann
ein Bekannter von mir hatte Krebs er machte sich ständig Gedanken darüber seine Frau zu verlassen und wie es ihr gehen wenn er weg wäre schließlich allerdings hatte die Frau einen tödlichen Autounfall und starb damit vor ihm. Was ich damit sagen will niemand weiß wann er stirbt und wie es kann heute sein morgen oder in 80 Jahren sich deswegen ständig Gedanken zu machen ändert nichts daran und auch nicht daran das wir nicht wissen was danach kommt
ist schließlich noch niemand wirklich zurückgekommen
Man sollte sich deswegen also keine Gedanken machen und das Leben nehmen wie es denn kommt


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