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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

97 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mann, Schwarz, Schwarzer Mann ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 14:18
Ja es gibt ihn ...den Schwarzen Mann.
Babys schmecken ihm in allen Varianten. Ob klein und roh als Snack oder in größerer Zahl lecker als Menü zubereitet. Früher geächtet und von Erwachsenen eingesetzt, um Kinder im Zaum zu halten, wird er heute oft von diesen heimlich herbeigewünscht. Schließlich ist er der Einzige, der das natürliche Gleichgewicht zwischen Erwachsenen und Babys konstant halten kann.

mib2

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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 14:19
Ja, das schon klar, aber dahinter könnte es sich ja um etwas realistisches handeln...die verfilmung deutet doch nur auf den Mythos hin, dann wird er ein wenig mit effekten aufgemotzt und voila der film ist in völlig abgeänderter Version vorhanden. Genauso wie bei Amytiville...beruht ja auch auf einer wahren Begebenheit...

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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 14:23
Fast alle Geschichten oder Filme haben anlehnungen an irgendwelche Legenden oder Mythen.
Diese sind dann aber doch so dermaßen umgeschrieben,das man die eigentliche Legende darin kaum noch erkennt.
Mal sehen was sich die Filmemacher sonst noch so einfallen lassen.

beiße nie die hand die dich füttert


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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 14:28
BEDROOM-VISITOR

Viele vom Entführungsphänomen Betroffene berichten von dunklen, meist bedrohlich wirkenden Gestalten, die nachts ins Schlafzimmer kommen und sich neben das Bett der Opfer stellen und sie beobachten. In Verbindung mit UFO-Entführungen wird hier zumeist von Außerirdischen gesprochen, allerdings gibt es auch auch Berichte vom "schwarzen Mann" oder gar von Kobolden und Zwergen.

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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 14:28
ich finde das so unglaublich schade, da man dann nicht mal ansatzweise an den wahren Mythos anknüpfen kann, und wenn man mehr darüber wissen will, dann spuckt Google meist nur die Filme aus..ich finde das zum Kotzen, besser man steigt wieder voll und ganz auf Bücher um, obwohl wenn ich mich in meinem Zimmer umsehe, kann ich mich vor Büchern kaum noch retten *lol*

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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 14:35
@goddessofblood
Mir geht es nicht anders,ich könnte euch mit den Büchern erschlagen.
Auch das man dann nichts findet ausser Seiten die die Filme bearbeiten finde ich schade.


beiße nie die hand die dich füttert


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skatermieze Diskussionsleiter
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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 14:37
lol.....das stimmt mit google....und wenn ich mein zimmer ansehe kann ich mich ebenfalls kaum noch retten vor Büchern....aber ich habe keins dass mir mehr über unseren Boogey sagt....manno mann....
A.Weihaupt - nennt man nicht diese Leute Stalker?


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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 14:39
was bedroomvisitors??
nicht wirklich...stalker sind ganz "normale" menschen,die irgendwann einem liebeswahn unterliegen und besessen von einer person sind.

ich finde der bedroomvisitor erklärt am besten den mythos des schwarzen mannes.

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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 14:40
Hexenwahn im Mittelalter



Eine der wichtigsten Fragen der modernen UFO-Forschung lautet: Wie lange reicht dieses Phänomen zeitlichzurück? Der berühmte Fall des Kenneth Arnold 1947 mag zwar am Anfang der aktuellen UFO-Forschung stehen, aber er bildet nich den Beginn des Phänomens. Die von Dr. Johannes Fiebag eingeführte und überzeugend vertretene Mimikry-Hypothese, die davon ausgeht, dass sich eine hinter diesem Phänomen verbergende fremde Intelligenz unseren Vorstellungen der jeweiligen Zeit geschickt anzupassen versteht, macht es notwendig, sich auch in weiter zurückliegenden Zeitepochen nach möglichen Eingriffen durch Unbekannt umzuschauen. Tarnt sich eine fremde Intelligenz heute hinter einem auf uns im Raumfahrtzeitalter massgeschneiderten Weltraumszenario, so könnte sie für ihre uns unbekannten Zwecke oder Ziele in anderen Zeitepochen ein anderes Szenario benutzt haben. Unter diesem Aspekt lohnt sich ein Blick in die Zeit des frühen bis späten Mittelalters, in die Zeit des Hexenwahns.

Auf der Suche nach möglichen Parallelen zwischen der Zeit der Hexenverfolgung und dem heutigen UFO- und Entführungsphänomen fallen insbesondere zwei Punkte auf: angebliche Flugerlebnisse sowie Konfrontationen mit nichtmenschlichen Wesen.

Behauptet heute eine Person, sie habe eine Begegnung mit einem humanoiden, fremdartigen Wesen und im Zusammenhang damit eine unerklärliche Flugreise und / oder einen Aufenthalt in einer fremdartigen Örtlichkeit gehabt, so folgern UFO-Forscher: wir haben es hier mit einer vom UFO-Phänomen betroffenen Person zu tun. Behauptete eine Person zur Zeit der Hexenverfolgung dasselbe, so hatte sie gute „Chancen“, angeklagt, verurteilt und hingerichtet zu werden. Denn mit dieser Aussage waren bereits zwei der wichtigsten Anklagepunkte gegeben: der „Hexenflug“ und der „Teufelskontakt“.

Solche Selbstbezichtigungen zur Zeit des Hexenwahns bereiteten den Angehörigen, Geistlichen und Gelehrten nicht nur der damaligen Zeit Kopfzerbrechen, bis heute sind diese zahlreichen Selbstbezichtigungen für Historiker, Psychologen und Hexenforscher ein strittiger Punkt, über den es noch keine allseits befriedigende Erklärung gibt.



Erstaunliche Gemeinsamkeiten

Liest man alte Prozessakten, so fällt einem auf, dass sich zahlreiche dieser angeblichen Kontakt- und Flugerlebnisse eher anhören wie eine unfreiwillige Entführung durch Unbekannt, als nach einem der im Volksglauben vorgestellten mutwilligen Ritte einer Hexe auf dem Besenstiel zwecks Stelldichein mit einem bocksgestaltigen Teufel. Einige dieser in den Prozessakten in grosser Anzahl zu findenden Flugerlebnisse gleichen in ihren Motiven auffallenderweise den heutigen Entführungserlebnissen: Der Bedroom-Visitor, das Mitgenommenwerden – oftmals durch massive Hindernisse wie Wand, Eisenstäbe, Fenster und ähnliches hindurch -, das Bringen des Betroffenen an eine unbekannte Örtlichkeit, Manipulationen am Körper des Betroffenen und das Zurückkehren, ohne zu wissen, wie. Die „Holung auf dem Bock“ oder das Mitgenommenwerden durch „Teufel“ oder „Dämonen“ konnte auch ausserhalb der eigenen vier Wände erfolgen, wobei der Kontakt sich meist an einsamer, abgelegener Stelle abspielte.







Stand eine Person, die sich solch eines Erlebnisses selbst bezichtigte, oder die – in der Mehrzahl der Fälle – von ihren Mitbürgern solcher Erlebnisse verdächtigt wurde, vor dem Hexenrichter, wurde sie meist so lange „zurechtgefoltert“, bis aus dem geheimnisvollen Wesen, mit dem konfrontiert worden zu sein sie angab, ein „normaler“ Teufel mit Bockshufen und Hörnern geworden war. Andererseits hatten die Richter auch keine Probleme damit, wenn eine angeklagte Person von einem Kontakt mit einem wie ein ganz normaler Mensch aussehenden Wesen berichtete oder von einem kleinen grauen Männchen (auch solche Fälle gibt es). Jeder Hexenrichter wusste doch, dass Teufel und Dämonen „Gestaltwandler“ waren, die nicht nur in jeder beliebigen Gestalt erscheinen konnten, sondern auch einem betroffenen Menschen ein „Geplärr“ vor die Augen zaubern können, so dass dieser meint, er sehe diese oder jene Gestalt, obwohl dies doch nur „Trug“ und „Schein“ sei. In der Regel jedoch waren die meisten Richter erst zufrieden, wenn die angeklagte Person von einem Wesen kontaktiert worden war, das den damaligen Vorstellungen um Teufel und Dämonen entsprach.

Aufhorchen lassen uns heute auch Details der sog. „Teufelsbuhlschaft“. Angeklagte Personen wurde vorgeworfen, mit Teufeln, Dämonen, Incubi oder Succubi geschlechtlich verkehrt zu haben. Die peinlichen Fragen der Richter förderten in vielen Fällen sehr verblüffende Antworten zutage, die immer wieder, unabhängig voneinander, in den Prozessakten auftauchen. Diese Schilderungen einer angeblichen Teufelsbuhlerei hören sich für uns heute eher an wie Fehlinterpretationen einer nicht durchschaubaren Manipulation durch Fremdwesen am Körper der Betroffenen; von diesen wurden sie als – wenn auch abartiger – Beischlaf mit einem „Teufel“ fehlgedeutet. Statt Lust bekannten die Betroffenen unangenehme Emfpindungen, meist sogar starke Schmerzen, sie schilderten einen merkwürdigen „Teufelspenis“: unübliche Form, eiskalt, wie aus Metall oder Horn, von Schuppen und Widerhaken ist die Rede; daneben tauchen auch Manipulationen an anderen Körperteilen der Betroffenen auf, am Kopf, an den Ohren usw. Eine Grete Spiller beispielsweise sagte 1604 im westfälischen Minden aus, der Teufel habe sie „ufgeblasen“. Oft ist von körperlichen Folgen die Rede wie Blutflecken, Mattigkeit, Lichtempfindlichkeit oder einem „Teufelsmal“. Gerade nach letzterem wurde emsig gefahndet, und jede noch so kleine Narbe, jedes Muttermal und jede andere auffallende Stelle des Körpers einer angeklagten Person konnte von den Richtern als Teufels- oder Hexenmal „identifiziert“ werden. Doch auffallenderweise gehören auch in einigen Fällen gerade Narben oder ähnliches als vom „Teufel erhalten“ zu den freiwilligen Selbstbezichtigungen, die ohne Folter ausgesagt wurden. In Hessen gibt es zum Beispiel einen Fall eines jungen Mädchens, das selbst dann noch bei ihrer Aussage blieb, eine bestimmte Narbe bei einem Kontakt mit einem fremdartigen Wesen erhalten zu haben, als ein ärztliches Gutachten sie hätte enlasten können.







Post-Abductions-Symptome – schon damals zur Zeit des Hexenwahns? Gerade diese auffallenden Selbstbezichtigungen betroffener Personen bereiteten Hexenforschern zu allen Zeiten Probleme. Damals wie heute – beim Entführungsphänomen – kam man auf gleiche Lösungsvorschläge:

* die Betroffenen bilden sich ihre Erlebnisse nur ein,

* die Betroffenen erliegen einem von Unbekannt initiierten Trug,

* die Betroffenen sind geisteskrank,

* die Betroffenen lügen.

Statistische Untersuchungen unserer Zeit konnten nicht bestätigen, dass unter denen, die Entführungserlebnisse gehabt zu haben behaupten, ein grosser Anteil an Geisteskranken und Lügnern sei – im Gegenteil: wir haben es bei diesen Betroffenen mit geistig normalen Menschen zu tun, die mit einem Phänomen konfrontiert werden, das sie selbst nicht verstehen; auch innerhalb der Hexenforschung studierten Psychologen und Ärzte die Prozessakten im Hinblick auf mögliche Geisteskrankheit der Angeklagten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass man es auch hier mit geistig gesunden Menschen zu tun habe, und der äusserst geringe Anteil an geistesgestörten Personen – nicht grösser als bei der Gruppe der Nichtbetroffenen – kann das Problem der Selbstbezichtigungen in keiner Weise erklären.

Vergleicht man alte Berichte aus den Hexenprozessakten mit dem modernen Entführungsphänomen, so entdeckt man viele Gemeinsamkeiten:

* angebliche Flugerlebnisse

* das „Geholt werden“ von Fremdwesen

* Manipulationen am Körper der Betroffenen

* das Mitgenommenwerden durch Fremdwesen, selbst durch massive Hindernisse hindurch,

* die Gestaltwandlerfähigkeit der Fremdwesen

* körperliche Folgen nach einem Kontakterlebnis.

Damals machten voreingenommene Richter unter Anwendung der Folter beispielsweise aus einem Kontakt mit einem „lichten Engelswesen“ einen „bocksfüssigen Teufel“ und verstanden es auch bei anderen Details, so lange auf die Angeklagten einzuwirken, bis ihr „Fall“ genau in das Motivschema passte. Diese Motive kannten die Richter aus dem berühmt-berüchtigten „Hexenhammer“; die beiden Verfasser des Hexenhammers beriefen sich auf alte Kirchenlehrer, und diese wieder auf Bibelstellen ebenso wie auf heidnische Götterlehren. So mögen die Faune und Satyrn der griechischen Mythologie durchaus Pate bei den späteren Teufels- und Dämonenvorstellungen gestanden haben.







Es ist sehr wahrscheinlich, dass unter den zur Zeit der Hexenverfolgung angeklagten Personen neben unschuldigen Opfern eines aus den Fugen geratenen Volksglaubens auch solche Personen waren, die mit echten Kontakterlebnissen konfrontiert wurden. Es lohnt sich, die alten Prozessakten unter diesem Aspekt zu studieren; die zahlreichen Parallelen sind zu auffällig, um nur auf Zufall zu beruhen. Es wäre eine für unsere Forschung wichtige Erkenntnis, zu wissen, dass das heutige sog. Entführungsphänomen bereits vor Hunderten von Jahren präsent war, verborgen hinter einer der damaligen Zeit angepassten Maske. Alte Hexenprozessakten könnten somit ein weiteres Indiz für die Richtigkeit der Mimikry-Hypothese liefern.



Literatur:

J.D. Baroja: Die Hexen und ihre Welt. Stuttgart 1967

K. Baschwitz: Hexen und Hexenprozesse. München 1963

J. Fiebag: Die Mimikry-Hypothese. In: Erich von Däniken (Hrsg.): Neue kosmische Spuren. München 1992

C. Haas: Hexenprozesse. Tübingen 1865

J. Hansen: Quellen und Untersuchungen zur Geschichte des Hexenwahns. Bonn 1901

R. Längin: Religion und Hexenprozess. Leipzig 1880

G. Schormann: Hexenprozesse in Deutschlang. Göttingen 1981

J. Sprenger / H. Institoris: Der Hexenhammer. München 1982 (Nachdruck)





Entführung oder Hexenflug?



Eine junge Frau befindet sich auf dem Heimweg, es ist bereits Abend, und sie geht durch die stille und einsame Landschaft, noch ein gutes Stück vor sich bis zu ihrer heimatlichen Ortschaft. Plötzlich taucht „etwas“ über ihr auf, sie hört ein merkwürdiges Sausen und fühlt Panik in sich aufsteigen ob dieses merkwürdigen Objektes über sich. Sie fühlt, wie sie irgendwie hochgehoben wird und sich dann in diesem merkwürdigen Objekt befindet. Sie wird niedergelegt, erblickt Wesen, wie sie sie noch nie zuvor gesehen hat und spürt, wie man sich an ihrem Körper zu schaffen macht. Und dann – eine Art Filmriss: plötzlich steht sie wieder auf dem einsamen Weg, von dem sie dies Objekt mitgenommen hatte.

Eine typische Entführung unseres 20. Jahrhunderts? Falsch! Bei diesem Erlebnis handelt es sich um den Bericht der Anna Jobstin, die im Jahr 1506 in Tirol als vermeintliche Hexe vor Gericht stand. Diese erste Begegnung mit dem Unbekannten habe sich vor ca. 30 Jahren zugetragen, so bekannte sie vor den Richtern, die dies als ihre erste Konfrontation mit dem Teufel und Dämonen interpretierten. Wir würden dies Erlebnis heute einordnen unter dem Stichwort „Erstkontakt“. Befragt durch die Richter, was dies für ein Objekt in der Luft gewesen sei, stammelte Anna etwas von einem „grossen Saus“ und „teuflischen Gespenst“, in das sie hinaufgenommen worden sei, und auch auf die Frage, was das denn für Wesen waren, die sie darinnen sah, meinte sie, sie könne nicht wissen, ob es tote oder lebendige Leute oder wer oder was auch immer gewesen wären.

Heute wäre Anna Jobstin nicht vor Gericht gekommen, sondern möglicherweise zu einem Hypnose-Therapeuten (oder zu Bärbel Schäfer in eine Talkshow!), der versucht hätte, mehr Details über dies bizarre Erlebnis herauszubekommen, besonders über die „missing time“ zwischen dem „Liegen im teuflischen Gespenst“ und dem sich einen Moment später Wiederbefinden auf dem Heimweg, um der Betroffenen zu helfen, mit diesem unfreiwilligen Erlebnis klarzukommen. Doch auch schon ohne Hypnose-Rückführung hätte dieser Fall im heutigen Entführungs-Motiv-Katalog einige Punkte gebracht:

* der Kontakt an einsamer, abgelegener Stelle

* das über der Person erscheinende unbekannte Flugobjekt

* das ins Objekt hinaufgeholt werden

* das Liegen und die Manipulation durch fremdartigen Wesen am Körper der Person

* die „missing time“ bzw. das Zurücksein am Ausgangsort, ohne zu wissen, wie man da hingelangt ist.



Aber hiess es damals nicht, Hexen fliegen auf Besen. Ofengabeln und Böcken durch die Luft? Man muss unterscheiden zwischen dem naiven Volksglauben und dem, was in den Gelehrtenstuben über den „Hexenflug“ gedacht wurde. Unter gebildeten Leuten wurde durchaus darüber disputiert, wie ein Körper, der schwerer ist als Luft, fliegen könne. Da man damals gerne Rat suchte im „Buch der Wahrheit“, der Bibel, fand man denn auch Antwort auf diese wichtige Frage: Menschen können nicht von allein fliegen, aber von Teufeln oder Dämonen durch die Luft getragen werden.







Stand nicht schon im Neuen Testament, dass der Satan den Erlöser durch die Luft getragen und ihn dann auf die Zinne des Jerusalemer Tempels gestellt habe? Thomas von Aquin meinte bereits etwa zwei Jahrhunderte vor dem berühmten Hexenhammer (1487), wenn der Teufel dies mit einem Körper zu tun vermag, so könne er es auch mit einem anderen, ja mit allen Körpern tun. Und hatte nicht ein Engel den Habakuk durch die Lüfte getragen?

Diese beiden biblischen Beispiele wurde immer wieder von Hexenrichtern und von Verfassern der Schriften über die Taten der „Hexen“ dafür herangezogen, dass gute Engel und böse Engel, Teufel und Dämonen Menschen durch die Luft zu transportieren und zu entführen imstande seien. „Die Zauberer, Hexen und Unholden“, so beteuerte der Hexenjäger Peter Binsfeld 1589 in seinem Hexentraktat, „werden oft dem Leib nach wahrhaftig und wesentlich von einem Ort zum anderen zu ihren Versammlungen getragen... Die bösen Geister sind in natürlicher Kraft und Wirkung vollkommen gleich wie die guten Engel... Aber die guten Engel können die Leiber von einem Ort zum anderen in gar kurzer Zeit tragen und führen, deshalb auch die bösen.“

Hexen – Entführte? – werden „realiter“ vom Teufel durch die Luft getragen, so glaubten auch die Geistlichen. Sogar ein so aufgeklärter Geist wie Lerchheimer, der dem Hexenwahn ausgesprochen skeptisch gegenüber eingestellt war, gab zu bedenken: „Es ist ohn Zweiffel unn unleugbar, das die geister, ob sie gleich selbst kein leib haben, doch die leibe und leiblichen Dinge von einem Ort zum anderen führen...“

Davon ist selbst im Jahr 1766 noch der Ordenstheologe Pater Agnellus März überzeugt. An einer Stelle seines Werkes, in dem er die Hexerei verteidigt, gibt es zwar zu, dass bezüglich der Hexenflüge viel „Lächerliches und Falsches“ erzählt und geglaubt werde, jedoch die Überführung (Entführung?) der Hexe durch die Luft sei unzweifelhaft eine „ganz natürliche Sache der Geister.“

Wie soll denn nun dies durch die Luft entführt oder getragen werden durch den Teufel oder durch Dämonen vonstatten gegangen sein? Dr. Johann Hartlieb, im 15. Jh. als Leibarzt eines Herzogs tätig, bringt es auf den Punkt: Ein „Ross“ kommt ins (!) Haus, der Reisewillige (oder eher unwillige!) setzt sich darauf und reitet durch die Lüfte davon. Aber, so Hartlieb schlau: „Das ros ist jn wärhait der recht teuffel...“!

Diese Behauptung fand denn auch Eingang in den ca. 30 Jahre später erschienenen Hexenhammer. Sprenger und Institor reden von Personen, die „auf Tieren, die jedoch keine wahre Tiere, sondern Dämonen in deren Gestalt waren, die Hexen trugen“, durch die Lüfte reisen.

Es ist schon eine recht bizarre Vorstellung: da verwandelt sich ein nichtmenschliches Wesen anscheinend mittels einer Art Mimikry in ein Tier – am liebsten in einen Ziegenbock -, lässt sich die vermeintliche Hexe rittlings obenauf setzen und fliegt mit ihr in den Himmel davon. Dieser dämonische Ritt wurde allgemein als die „Holung auf dem Bock“ bezeichnet. In den Prozessakten – und vor allen angesichts der umstrittenen und rätselhaften Selbstbezichtigungen Betroffener - die den Hexenforschern aller Zeiten bis heute Kopfzerbrechen bereiten – hört sich diese Holung auf dem Bock für uns heute eher an wie ein durchaus modernes Entführungsschema: ein Wesen dringt in die Räumlichkeiten des Betroffenen ein, die betroffene Person wird an einen anderen Ort gebracht, dabei nicht einmal selten mitten durch materielle Wände usw. hindurch, dort geschehen bizarre Dinge oder Manipulationen am Körper, nicht selten gefolgt von körperlichen Sekundärphänomenen wie Mattheit, Wunden, Blut, Körpermalen oder –narben (Hexenmal), und der mysteriöse Bock könnte durchaus vergleichbar sein mit unseren heutigen Screen-Memories, wo sich heutige Entführte in vielen Fällen an „harmlose Tiere“ wie Eulen, Rehe usw. erinnern, und erst unter Hypnose-Rückführung die darunter versteckte wirkliche Erinnerung zu Tage tritt. Wie sagte es so treffend schon Dr. Joh. Jakob Bräuner 1737 in seinem Werk „Entlarvter Teufflischer Aberglaube“ im Kapitel „Von Holung auf dem Bock“: „Dass er (der Teufel) sich aber zuweilen anstelle, als ob er diesen oder jenen in Bocksgestalt durch die Lüfte führete, solches mag wohl eine Verblendung oder solche Vorstellung sein.“ Statt von Verblendung reden die älteren Schriften zur Zeit des Hexenwahns immer wieder von Blendwerk und meinten damit eine Vorgaukelung einer vermeintlichen Realität, die die Betroffenen zu erleben meinten, die ihnen jedoch vom „Teufel“ vermittelt wurde. Man unterschied damals zwei Arten von Blendwerk: Blendwerk, das vor den Augen des Betroffenen geschehe, so dass er etwas sieht, was in Wahrheit hinter einer Maske verborgen, getarnt, ist, jedoch materiell anwesend ist, und Blendwerk, das sich im Kopf bzw. Gehirn oder Geist des Betroffenen abspiele, ebenfalls durch den „Teufel“ hervorgerufen. Ein „Teufel“ bekannte beispielsweise in einem Fall vor der kontaktierten / konfrontierten Person, die sich über sein Aussehen wunderte: „Ich mach mich, wie ich will!“ Mimikry at it’s best!

Theologieprofessor Delrio gab in seinen “Sechs Büchern zauberischer Untersuchungen…” zu bedenken, die Luftfahrt geschehe nicht bloss auf “Hirschen und anderem Getier”. Aus Prozessakten in Marburg aus dem Jahr 1638 erfährt man, dass „die Unholden ad Conventus nocturnus auf Besen und Böcken, gläsernen Kutschen vom Teufel transportieret werden und sonstet andere Dinge verrichten, welche wir mit der Vernunft schwerlich begreifen können, aber demnach in der Natur begründete Ursachen et physicos rationes, so dem Teufel als einem alten physico, besser als uns bekannt seind...“

Damit machten es sich die Herren Richter natürlich einfach. Dass Personen „realiter“ durch die Lüfte davongetragen werden, stand für sie fest, doch wie dies geschehe, wisse natürlich nur der Teufel!

Fakt ist: die Menschen zur Zeit des Hexenwahns glaubten an fliegende Hexen auf Besen usw., die Gelehrten in dieser dunklen Zeit meinten, der Teufel und seine Helfershelfer transportieren irgendwie die „Hexen“ durch die Lüfte; aus den Prozessakten jedoch ergibt sich ein Bild, das in auffallend vielen Fällen zu gut in unser heutiges Entführungsschema passt, um gänzlich zufällig zu sein. Hier lesen sich die Berichte der Betroffenen eher wie unfreiwillige Entführungen durch Unbekannt, wenn auch die Richter sich reichlich Mühe gaben, die einzelnen Details dem vorherrschenden Motivschema anzupassen. Die Richter waren derart auf einen bestimmten Fremdwesentyp festgelegt – nicht zuletzt durch einen stereotypen Fragenkatalog -, dass wir froh sein können, dass trotzdem die „falschen“ Antworten in etlichen Fällen mit ins Protokoll aufgenommen wurden, gefolgt von den – oft durch die Folter erzwungenen – ins Schema „passenden“ Aussagen der Betroffenen.

Das gründliche Studium alter Prozessakten aus der Zeit des Hexenwahns könnte uns helfen, die Frage zu beantworten, wie weit das heute so genannte UFO-Phänomen zeitlich zurückreicht.





Hexenflug oder Drogenrausch?



Können Hexen fliegen? Die Antworten in der Zeit des Hexenwahns sowohl als auch der Hexenforscher bis in unsere moderne Zeit hinein stellen recht verschiedene Ansichten und Vermutungen dar. Das einfache Volk zur Zeit der Hexenverfolgungen stellte sich Personen vor, die auf Besen, Ofengabeln oder Ziegenböcken durch die Lüfte fliegen, während die Geistlichen und die Gelehrten der damaligen Zeit eher davon ausgingen, dass Hexen nicht von sich aus fliegen können, sondern vom Teufel und / oder seinen Helfershelfern durch die Luft davongetragen werden. Doch nicht erst seit heute sucht man nach einer „vernünftigen“ Erklärung für die Hintergründe dieses „Wahns“ und „Aberglaubens“. Eine der am meisten bevorzugte Erklärung gerade für vermeintliche Flugerlebnisse der damaligen Zeit ist die Drogen-Hypothese.

Besonders Ärzte argwöhnten schon früh, dass durch die Anwendung narkotischer u.a. Mittel die „Hexen“ sich Träume verursacht hätten und nach dem Erwachen überzeugt gewesen seien, reale Flugerlebnisse gehabt zu haben. So sollen angeblich Salben, vorwiegend aus Solanazeen, hergestellt und zu Einreibungen verwandt worden sein. Es ist die Rede von delirischen Träumen durch die Verwendung von schlaf- und traumerregenden Giftpflanzen wie z.B. Belladonna (unsere Tollkirsche), Stechapfel oder Nachtschatten.

Doch die Sache hat einen gewaltigen Haken: diese Inhaltsstoffe tauchen in den von den angeklagten Personen vor dem Inquisitionsgericht genannten Flugsalben-Rezepten gar nicht auf! Schon Dr. Johannes Weyer, Leibarzt des Herzogs Wilhelm von Jülich-Cleve-Berg, gab in seinem kritischen Werk „Vom Blendwerk der Dämonen“ (1563) zu, dass diese Drogen „vielleicht hier und da“ die Ursache der Scheinerlebnisse gewesen sein könnten.

Was sagten die Betroffenen und Angeklagten über diese vermutete Flugsalbe? Nicht einmal über die Farbe und Konsistenz dieser Salbe gab es übereinstimmende Aussagen. Wenn auch in sehr vielen Hexenprozessen die Rede ist von dieser Flugsalbe, mit der angeblich Böcke, Stöcke oder Glieder des Körpers beschmiert worden sein sollen, so konnten doch die Richter über die Bestandteile niemals Sicheres erfahren.

Was wissen wir heute von den Salben? Über deren Bestandteile haben wir auf der einen Seite die alten Angaben aus den Prozessakten, auf der anderen Seite heutige Vermutungen. Beides widerspricht sich auffallend. In den Prozessakten werden als Rezeptzutaten fast immer ganz bizarre Stoffe genannt, die nur der Aberglaube als besonders wirksam in magischen Dingen kannte. Liest man diese alten Rezepturen, erscheinen sie einem wie eine Mischung aus naivstem Aberglauben und barem Unsinn. Ganz oben auf der Liste der grotesken Inhaltsstoffe: das Fett neugeborener Kinder. Oder: es bedarf einer Kröte, welche mit einer Hostie gefüttert werden muss und dann verbrannt wird. Die Asche werde dann mit dem Blut eines ungetauften Kindes und verschiedenen Kräutern vermischt, und zum Schluss wird Knochenmehl untergerührt, das aber unbedingt von einem Gehenkten stammen müsse. Judenlungen, Tatarenzungen, giftige Schlangen, Eidechsen, Fledermausblut und Spinnen sind weitere Rezeptzutaten, die von Angeklagten erfragt oder erfoltert wurden.

Wenn auch in alten Texten Kräuter als Bestandteile der Flugsalben genannt werden, so sind dies jedoch nur Ausnahmen. Auch hier tauchen in den Prozessakten eher Pflanzen auf, die der Volksglaube als wirksam betrachtete. Bilsenkraut als Salbenbestandteil ist nur eine modere Vermutung, und der Stechapfel, der häufig in späteren Werken über den Hexenwahn erwähnt wird, stammt aus der Neuen Welt und wurde erst im 17./18. Jh. in Mitteleuropa verbreitet. In den Prozessakten, die die Aussagen angeblicher Hexen beinhalten, ist in Sachen Flugsalbe weder von Bilsenkraut noch von Stechapfel oder Tollkirsche die Rede.

So stellte auch Dr. med Otto Snell, 1. Assistenzarzt der Kreisirrenanstalt zu München, 1891 in seinem Buch „Hexenprozesse und Geistesstörung“ fest: „Es ist geradezu undenkbar, dass unter den vielen Tausenden von Angeklagten, welche unter den Folterqualen und in der langen Kerkerhaft alles aussagten, was die Richter nur irgend wissen wollten, und unter den Tausenden, welche ihrem Beichtvater rückhaltslos beichteten, nicht einer gewesen sein sollte, der den wahren Grund der Zauberei“ – bzw. die wahre Rezeptur der Salbe – „angegeben hätte... Schliesslich ist es auch zweifelhaft, ob sich Acontium, Belladonna, Hyoscyamus, Solanum und Datura, welche hier in Betracht kommen, überhaupt dazu eignen, dauernd in solchen Quantitäten genossen zu werden, dass sie lebhafte Halluzinationen hervorrufen, welche dann für wirkliche Erlebnisse genommen werden können.“

Die Sache mit der Flugsalbe ist höchst zweifelhaft. Man fand so gut wie nie eine solche, und wenn, dann war es höchstens eine Substanz, die als Flugsalbe verdächtigt wurde. Mach ranzige Butter wanderte auf diese Weise vor das Inquisitionsgericht. Und sollte es diese Salbe doch gegeben haben, wie sollte sie dann so gleichförmige Visionen hervorbringen – noch dazu bei Tausenden von Anwendern gleichermassen?

Bereits zwischen 1610 und 1620 liess der spanische Inquisitor Salazar, der sehr skeptisch eingestellt war gegenüber dem, was man vemeintlichen „Hexen“ nachsagte, nach verdächtigen Flugsalben suchen. Die ihm von seinen Helfern überbrachten Mixturen und Rezepte liess er von Apothekern untersuchen und durch Experimente testen. Das Ergebnis erbrachte hinreichende Beweise dafür, dass jene Salben und Rezepturen unwirksam waren. Salazar schrieb in seinem Bericht: Es „wurde aufgrund von Experimenten, Erklärungen von Ärzten und Aussagen der Hexen selbst bewiesen, dass sie (die Salben) alle Erfindung und reiner Betrug waren und dass sie mit lächerlichen Mitteln und Methoden hergestellt waren.“

Schon Dr. Weyer befasste sich mit Flugsalben-Rezepten. Er gab genaue Inhaltsangaben dieser Salben bekannt, wobei er sich eher von seinen Vermutungen um rauscherzeugende Drogen leiten liess, als von den tatsächlichen absurden Rezeptangaben der angeklagten Personen.

Auch in neuerer Zeit wurden Experimente mit Flugsalben gemacht. Der Professor der Volkskunde Will Erich Peuckert in Göttingen rieb sich mit einer Salbe ein, deren Rezept aus dem Buch „Magiae naturalis“ von Johann Baptista Porta von 1560 stammte. „Selbstverständlich“ seien dabei alle „anstössigen und bestimmt unwirksamen Bestandteile“ weggelassen worden. Statt dessen wurde die Salbe ordentlich mit den Inhaltsstoffen angereichert, die spätere Mediziner als wirksam vermuteten! Das ist natürlich eine sehr unwissenschaftliche Art des Vorgehens. Peuckert hatte in der Tat nach dem Einreiben dieser „Hexensalbe“ ein Gefühl des Schwebens und einige undeutliche Träume. Hieraus zu schlussfolgern, dass damit die Wirkung der Salbe bewiesen und der Hintergrund über die Aussagen über Hexenflüge erhellt worden sei, ist voreilig. Wenn jemand mit gespannter Erwartung und voreingenommener Phantasie sich einem solchen Experiment unterzieht, der kann schon entsprechende Träume in sich erwecken und sich einbilden, dass nur die Salbe dies ausgelöst habe.

Dr. Snell befasste sich ebenfalls intensiv mit diesen Flugsalben. Er liess Rezepturen von seinen Apothekern zubereiten und probierte deren Wirkung in Selbstversuchen aus. Sein Fazit war negativ: nach seinen Versuchen hielt er es für falsch, diese angeblichen Flugerlebnisse angeklagter Personen mit der Drogen-Hypothese erklären zu wollen.

Aus all dem ergibt sich, dass die sog. Rauschgifttheorie, die heutigentags so gerne und oft die Hexenflugerlebnisse damaliger Zeiten erklären möchte, eigentlich nicht greift. Die alten Prozessakten bieten lediglich Abergläubisch-Groteskes, was die Zutaten zur sog. Flugsalbe anbelangt – und die schlaf- und traumerregenden Drogen sind lediglich neuzeitliche Vermutungen und widersprechen den alten Texten. Von dieser Seite her scheint das Problem un den Hexenflug nicht zu lösen zu sein.



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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 14:46
Man, das kann man doch net alles durchlesen..*g*
Das mit den Bedroomvisittors find ich eigentlich interessant, ich kenne das nur in Verbindung mit dem UfoPhänomen, kannst du noch mehr darüber posten???AUs welchem Land kommt der ursprüngliche Mythos und ist es in der heutigen Zeit auch noch aktuell???

Töte einen Menschen, und du bist ein Mörder.
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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 14:49
es ist nichts rassen feindliches soviel ich weiß kommt der schwarzemann von ganz früher es war um die 30 und 40 jahre soviel ich weiß da war in irgendeiner stadt ein serien killer unterwegs er war immer in schwarz gekleidet und seine gesicht war nie zzu erkennen weil nach zeugen aussagen er gar kein gesicht hatte nur die reine schwärze so wie eine schwarze wolke er wurde als schwarzer man bezeichnet


kann ja sein das es daherkommt


aufjedenfall ist eins sicher er wurde nie gefasst


vieleicht hat man sich deshalb die geschichte erzählt um kleine kinder zu erschrecken weil der damals nur kleine kinder ermordet hat und das auf eine grausame weise


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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 14:52
Das würde meine Theorie dann ja bestätigen....

Töte einen Menschen, und du bist ein Mörder.
Töte Millionen, und du bist ein Eroberer.
Töte alle, und du bist Gott.
(Edmond Rostand)



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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 14:58
yo hab noch was....aber schwenkt in ne andee richtung

Der Stern von Bethlehem
Ein unbekanntes Flugobjekt vor 2000 Jahren?

Einen kräftigen und wohlkalkulierten Lacher erntete vor Jahren ein Vortragsredner mit seiner Bemerkung: Da solle es immer noch Leute geben, die glauben, der Stern von Bethlehem sei ein Raumschiff gewesen!

Im Jahr 1910 wollte es eine gewisse Ellen S. Hunter aus Florida genau wissen: „Bitte teilen Sie mir doch mit“, schrieb sie an den berühmten Astronomen Lowell, „wo und wann ich nach dem Stern von Bethlehem Ausschau halten soll, welchen astronomischen Namen er trägt und wie gross er ist.“

Lowell liess ihr durch seinen Assistenten mitteilen, dass bislang noch keine befriedigende Erklärung gefunden“ worden sei dafür, welches astronomische Ereignis oder Objekt hinter dem Stern von Bethlehem stehe.

Gilt diese Auskunft so bis auf den heutigen Tag? Oder haben wir eine Erklärung gefunden für die mysteriöse Überlieferung um die Drei Weisen aus dem Morgenland, die einem Stern bis nach Bethlehem folgten?


Der Stern

Das wichtigste Detail dieser rätelhaften Geschichte um die Drei Weisen aus dem Morgenland ist zweifellos der „Stern von Bethlehem“. Man kann ohne Übertreibung sagen: dieser Stern ist Gegenstand einer Streitfrage seit den frühesten Tagen der Urkirche. Die alten Kirchenväter bemühten sich redlich, den Stern symbolisch zu deuten. Um eine natürliche Deutung dagegen bemühten sich ganze Generationen von Astronomen und astronomisch geschulter Theologen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden viele einander widersprechende Lösungsvorschläge veröffentlicht.

In den frühchristlichen Liturgien wurde gesungen von einem „Wunderzeichen am Himmel“. Gottfried von Weissenburg bedichtete in seinem althochdeutschen Evangelienbuch den „Wunderstern“, und die Künstler schwankten bei ihren Darstellungen, ob sie ihn 6-strahlig, 7-, 8-, 9- oder 10-strahlig verewigen sollten. Da gibt es Sterne, die sich auf einer runden Scheibe befinden, Sterne, die von einem Kreis umgeben sind, auch seltene radförmige Darstellungen, so wie beispielsweise auf einem Sarkophagrelief aus der frühchristlichen Zeit.



Was wusste man denn über den Stern?

Den grössten Eindruck hinterlassen hat offenbar seine überlieferte Helligkeit und Strahlkraft. Die alten Kirchenschriftsteller übertrafen sich jedenfalls gegenseitig in der Schilderung seines unsagbaren Glanzes. Er habe alle anderen Sterne überstrahlt und das ganze Firmament „gleich einer Sonne“ erleuchtet.

„Wir haben einen mächtig grossen Stern unter diesen Sternen strahlen und sie verdunkeln sehen, so dass die Sterne nicht schienen“, lässt das apokryphe Protevangelium die Drei Weisen berichten.

Dieser Stern soll von ungeheurer Grösse gewesen sein, so will es die apokryphe Schrift des Pseudo-Matthäus wissen – davon scheinen allerdings unzählige Künstler nichts gehört zu haben, die den Stern von übertrieben bescheidener Kleinheit an den Bildrand setzten.

Andernorts wieder glaubte man sich den Stern kreuzförmig oder radförmig vorstellen zu können. So heisst es beispielsweise in den Sahidischen Fragmenten: „Denn nicht war es ein Stern wie die Sterne insgesamt. Sondern es war ein grosser Stern in Gestalt eines Rades, indem sein Aussehen war wie ein Kreuz, das Lichtblitze aussendet, in dem Buchstaben an dem Kreuz geschrieben waren...“

Im 12. Jahrhundert kam ein Gelehrter auf die Idee, ein Engel habe den Stern „aus luftiger Materie“ gebildet. Überhaupt wurde immer wieder von einem Engel im Zusammenhang mit diesem Himmelsobjekt geredet. Schon die Herren Kirchenväter vermuteten, der Stern sei eigentlich ein in Sterngestalt auftretender Engel gewesen. So liess beispielsweise Ephraem, der Prophet der Syrer, einen der Drei Weisen zu seinen „Kollegen“ sagen: „Der Engel, welcher dir, wie du gesagt, erschienen, kam auch zu uns im Bilde des Sterns.“

Auf einigen alten Bildern wird der Stern von Bethlehem von einem Engel in der Luft gehalten. Eine solche Szene würde man heute ganz anders darstellen: ein unbekanntes Objekt am Himmel und ein fremdes intelligentes Wesen, das dafür sorgt, das es schwebt, fliegt, einen bestimmten Kurs einschlägt oder beibehält: mutet das nicht sehr modern an? Hätten unsere frühen Künstler nicht eher den Engel innerhalb des Sterns darstellen sollen? Sie stellten die Szene statt dessen eben so dar, wie sie sie ihrer Zeit gemäss verstanden, nachdem der ursprüngliche Originalbericht sicher nicht unbeschadet und durch die Zeit unverfälscht auf sie überkommen war. Interessanterweise spricht zumindest Ephraem von einem „Engel im Stern“.



Man möchte Kirchenvater Origenes recht geben, der sagte, mit den Gestirnen am Firmament dürfe man den Stern von Bethlehem nicht verwechseln.

Da auch der einfachste Deutungsversuch über eine so gesetzlose und seltsame Bewegung eines Sternes, der im Osten aufgeht, den Weg nach Westen weist, verschwindet und plötzlich im Südwesten von Jerusalem erscheint, über der Geburtsstätte stehen bleibt und einen Lichtkegel nach unten flutet, nicht zurecht kommen kann, so entschloss sich die Kirche schon sehr früh zu einer Annahme: Gott habe einen neuen, einzigartigen Stern von herrlicher Leuchtkraft geschaffen.

Ephraem Syrus schwärmte: Urplötzlich strahlte ein neuer Stern am Himmel! Stimmt, bestätigte Kirchenvater Augustin, ein neuer Stern nämlich, der einmal aufgegangen ist, um nie wieder gesehen zu werden und der alle Berechnungsversuche der Denker zu Schanden mache.

„Ein Stern, den keines Menschen Auge je gesehen!“ vermutete Paulinus von Aquileja, und so lässt auch Gottfried von Weissenburg seine Drei Weisen im „Evangelienbuch“ sagen: „Wir lasen viel im Sternenchor, dort sahen wir ihn nie zuvor...“

Die altchristlichen Schriftsteller und Denker einigten sich nun zunächst darauf, nur ein von Gott eigens geschaffener Stern von ungewöhnlicher Grösse und Leuchtkraft könne dies gewesen sein.



Noch viele Jahrhunderte später vertrat der berühmte Astronom Tycho de Brahe (1546-1610) dieselbe Auffassung: „Jener Stern war nicht von der Art der Gestirne am Himmel. Er war vielmehr Gottes eigenes Werk. Von welcher Art und Beschaffenheit aber dieser Stern gewesen ist, das zu erforschen, ist wohl den Menschen nicht gegeben. Denn er stand ausserhalb aller Naturgesetze und war zweifelsohne Gottes alleiniges unmittelbares Werk.“ Man ist erstaunt, eine ähnliche Aussage auch heute noch zu hören. So schreibt Prof. Werner Gitt, Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig in einem 1993 erschienen Buch: „ So bin ich fest davon überzeugt, dass es sich um einen eigens für die Reiseroute der Weisen bestimmtes neugeschaffenes Lichtzeichen (Stern) gehandelt hat, denn ‚bei Gott ist kein Ding unmöglich’“


Der Stern von Bethlehem – ein Komet?

Eine eigene Ansicht darüber, was für ein neues Himmelsgebilde dies gewesen sein könnte, hatte bereits Origenes im 2./3.Jahrhundert: „Ich bin der Meinung“, schrieb er, „dass der Stern, der den Weisen im Morgenland erschienen ist, ein neuer Stern gewesen, der mit denjenigen Sternen nichts gemein gehabt, die sich uns entweder an der Feste oder in den niederen Luftkreisen zeigen. Vermutlich ist er von der Art der Luftfeuer gewesen, die von Zeit zu Zeit zu erscheinen pflegen und von den Griechen...bald Kometen, bald feurige Balken, bald Heer- und Schwanzgestirne, bald Fässer, bald anders pflegen genannt zu werden.“

Seine Deutung des Sterns von Bethlehem als Komet vertrat er in einer Streitschrift gegen den griechischen Philosophen Celsus, hatte Origenes doch höchstpersönlich im Jahre 218 im April und Mai den Kometen Halley gesehen und somit eine Vorstellung von der eindrucksvollen Schau eines am Himmel stehenden Kometen.



Der Stern von Bethlehem – ein Komet? Ja: so Johannes Chrysorrhoas von Damaskus im 8. Jahrhundert. Aber: ein Komet, der eigens auf göttlichen Befehl für dieses Ereignis entstanden war, glaubte und ergänzte er.

Die Kometen-Hypothese fand auch viel später immer wieder ihre Anhänger. So schrieb beispielsweise 1742 ein gewisser J. Heyn aus Brandenburg in zwei seiner Sendschreiben, „dass der Stern, welcher den Weisen aus dem Morgenland erschienen, ein Komet gewesen“ sei.

Und wird nicht bis auf den heutigen Tag bei den volkstümlichen Krippen-Darstellungen der Stern von Bethlehem als Komet mit langem Schweif dargestellt? So überrascht es auch nicht, dass Kinder den Stern von Bethlehem fast immer völlig selbstverständlich als Kometen malen.

Etwas aber spricht gegen die Kometen-Hypothese: Im entsprechenden Bereich der sog. Zeitenwende gab es keinen Komteten. Ein Komet wird nur errechnet für die Jahre 44 v.Chr., 17 v.Chr. und 66 n.Chr.


Der Stern von Bethlehem: eine Planetenkonjunktion?

Am Anfang des 17. Jh. wischte dann der grosse deutsche Astronom Johannes Kepler (1571-1630) die Kometen-Hypothese mit einem neuen Deutungsvorschlag vom Tisch. Die eigentlich dürftigen Angaben aus dem 2. Kapitel des Matthäus-Evangeliums ermutigten ihn, astronomische Berechnungen anzustellen, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Es kam zu einer auch heute noch von vielen gebilligten Theorie. Er vermutete hinter dem Stern von Bethlehem ein astronomisches Ereignis, vergleichbar der von ihm selbst im Jahr 1603/04 beobachteten Konjunktion der Planeten Jupiter und Saturn: diese beiden Planeten waren am 17. Dezember 1603 dicht nebeneinander über den Himmel gezogen, und in den folgenden sechs Monaten kam es noch zwei mal zu einer ähnlichen Annäherung, davon einmal durch das Hinzukommen des Mars zu einer sog. „Planetenhäufung“.

Kepler errechnete nun, dass eine derartige Konjunktion nur alle 805 Jahre auftrete. Die letzten beiden Male hatte dies Ereignis im Jahr 799 und im Jahr 7 v.Chr. stattgefunden. Kepler behauptete nun: diese Konjunktion von Saturn und Jupiter im Sternbild der Fische im Jahre 7 v.Chr. sei „der Stern von Bethlehem“ gewesen. Er gab seine Entdeckung in vielen Büchern bekannt; sie geriet aber mehr oder weniger in Vergessenheit. Erst im 19. Jh. erinnerte man sich wieder dieser Hypothese.

Die Planetenkonjunktion des Jahres 7 v.Chr. gilt heute allgemein als das Ereignis von Bethlehem, so versicherte mir Dipl.-Physiker Joachim Prölss von der Sternwarte Bochum. Dieser Deutungsvorschlag hat sich als die geläufige astronomische Interpretation durchgesetzt, nachdem moderne Nachrechnungen bestätigten: im Jahre 7 v.Chr. trafen sich Jupiter und Saturn im Sternbild der Fische drei mal: im Mai, im Oktober und im Dezember. Doch ist dies wirklich des Rätsels Lösung?



Moderne Astronomen versuchten natürlich auch, die Ereignisabfolge der Bethlehem-Geschichte mit dieser Theorie in Einklang zu bringen. Die erste Konjunktion Ende Mai könnte die Drei Weisen zu ihrem Plan angeregt haben, nach Jerusalem zu reisen; die zweite Konjunktion Anfang Oktober habe sie unterwegs in ihrer Überzeugung bestärkt, sich auf dem richtigen Weg zu befinden, und Anfang Dezember habe die Konjunktion nach der Herodesbegegnung ihnen den Weg nach Bethlehem gewiesen. Auch für den sog. Sternstillstand über der Geburtsstätte mit dem eindrucksvollen und rätselhaften Lichtkegel haben unsere modernen Astronomen eine Erklärung parat: sie erklären die Lichterscheinung mit Zodiakallicht und geben aber zu, dass dazu ein absolut perfektes timing seitens der Drei Weisen nötig gewesen sei: nur am Abend des 12. Dezember 7 v.Chr. (+/- ein Tag), abends zwischen 20 und 21 Uhr habe man dieses Phänomen (wenn überhaupt) über Bethlehem sehen können.

Natürlich tauchte ob dieser schönen Erklärung die Frage auf: Handelt es sich bei der Bethlehem-Geschichte um rein zufälliges Zusammentreffen natürlicher Umstände? Waren die Drei Weisen aus dem Morgenland einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort? Bewunderten sie ein Zodiakallicht am Horizont – oder sahen sie einen unerklärlichen Lichtkegel von einem Himmelsobjekt herunterstrahlen, wie es die alten Texte behaupten? Verhielt sich der Stern – am Ziel angelangt – vielleicht (astronomisch ausgedrückt) wie ein Satellit, der sich synchron zur Erdbewegung bewegt und somit über der selben Stelle stehenzubleiben scheint? In einem stationären Orbit? Oder befand sich das Himmelsobjekt zum Zeitpunkt des rätselhaften „Sternenstillstands“ sehr viel näher am Ort des Geschehens?

Auch die nicht minder rätselhafte Beschreibung, dass der „Stern“ den Drei Weisen vorausgewandert sei, erklärte der moderne Astronom Stephenson so: jeder am Himmel stehende Stern scheine einen Wanderer zu begleiten.

Leider hat die Konjunktions-Hypothese ihre schwachen Stellen. Einmal war dieses dreimalige Ereignis trotz seines unbestritten grossen astronomischen Interesses ein ziemlich unauffälliger Vorgang! Zum anderen sprechen die Texte eindeutig von EINEM Stern. Konnte der Abstand zwischen Jupiter und Saturn so klein gewesen sein, dass beide scheinbar zu einem einzigen Lichtflecken verschmolzen? Die modernen Astronomen geben zu: nein, dazu konnte es nicht kommen, weil die beiden Planeten sich in verschiedenen Bahnebenen bewegen. Diese stets zwei Mondbreiten auseinander bleibenden Planeten konnten sich einfach nicht zu einem wie ein einziger Stern anmutenden Himmelskörper vereinigen. Ein schlauer Denker des 19. Jh., der sich ausgiebig mit dem Stern von Bethlehem befasste, hatte eine absolut lächerliche Erklärung parat: er vermutete, die Drei Weisen aus dem Morgenland seien offenbar so kurzsichtig gewesen, dass sie die beiden Planeten zu einem Stern am Himmel verschwimmen sahen!

Auch im 20.Jh. ist man angesichts dieses ärgerlichen Dilemmas mit den zwei Himmelskörpern sehr erfinderisch. Der Astronom Hoffmann verriet einmal während eines Vortrages im Zeiss-Planetarium in Berlin, dass vielfach bei Simulationen in Planetarien der Augenblick der Konjunktion von 7 v.Chr. bewusst optisch unscharf gemacht wird, damit die Zuschauer den Eindruck haben sollen, als wären beide Gestirne zu einem verschmolzen! Hier möchte man Hugo Kehrer zitieren, der zwei ausgezeichnete Bücher über den Stern von Bethlehem geschrieben hat: „Das hat der naive Volksglaube ruhig hingenommen.“


Andere Erklärungsversuche

Im Jahr 1980 stellte Ernst L. Martin aus Pasadena, Kalifornien, eine weitere zeitweise viediskutierte Konjunktion zur Debatte: eine aussergewöhnlich enge Begegnung der Planeten Venus und Jupiter im Sternbild Löwe am Abend des 17. Juni 2 v.Chr. Schon zehn Monate vorher, so Martin, am Morgen des 12. August des Jahres 3 v.Chr., waren die beiden Planeten einander ungewöhnlich nahe gekommen. Aber: abgesehen davon, dass es sich auch hier um zwei Himmelskörper und nicht um EINEN Stern handelte, hat diese Hypothese noch zwei weitere Schwachstellen: Diese Konjunktion kommt relativ häufig vor und ist somit eigentlich nichts besonderes; andererseits starb König Herodes schon zwei Jahre zuvor, nämlich im Frühjahr des Jahres 4 v.Chr. und kann also im Jahr 2 v.Chr. nicht mehr von den Drei Weisen aus dem Morgenland aufgesucht worden sein.



Doch so leicht lassen sich unsere Astronomen nicht entmutigen. Richard Stephenson von der Universität in Liverpool suchte mit zwei seiner Kollegen in alten chinesischen astronomischen Berichten über den Zeitraum von 10 v.Chr. bis 10 n.Chr. nach einem einzelnen hellen Stern. Er wurde auch fündig. Im Tchien-Han-Schu (einem astronomischen Traktak aus der alten Han-Dynastie) wurde von einem Himmelsobjekt berichtet, das im Jahre 5 v.Chr. erschienen sei und 70 Tage lang beobachtet werden konnte. Obwohl das Objekt im Text als Hui-Hsing beschrieben wurde, als ein Komet mit erkennbarem Schweif, kam Stephenson zu dem Schluss, dass es sich hier eher um eine Nova (=einen jener durchplötzlichen starken Helligkeitsausbruch gekennzeichneten Stern) gehandelt haben müsse. Der Stern hätte sich auch in der richtigen Himmelsumgebung befunden, um vor Morgengrauen in Erscheinung zu treten. Er wäre auch einigermassen hell gewesen, wenn auch nicht überaus strahlend.

Der amerikanische Mathematiker A.J.Morehouse fand in den chinesischen Berichten noch eine weitere erwähnte Nova, die im Jahr 4 v.Chr. aufgeflammt sei. Dieser Stern sei eventuell sogar noch an unserem Himmel zu sehen: als Pulsar mit dem unromantischen Namen PSR 1913+16b. Morehouse errechnete, dass dieser Stern einem am Südtor Jerusalems stehenden Beobachter über Bethlehem erschienen wäre.

In jüngster Zeit gesellte sich zu den unbefriedigenden astronomischen Deutungsvorschlägen noch eine spekulative Hypothese, die nicht minder erwähnenswert ist. In seinem Artikel „Boten aus dem All“ liess Dr.W.R.Drake verlauten: „Das einzige himmlische Objekt, das plötzlich über der Erde auftauchen könnte, nahe genug, um nur einem kleinen Kreis sichtbar zu sein, ein Objekt, das sich bewegt und ihm Folgende führt, dann still steht, ist ein intelligent gesteuertes Raumschiff.“

Vergleiche mit dem modernen UFO-Phänomen in all seinen Facetten zeigen Parallelen, die wir erst heute ziehen können und die es wert sind, genauer betrachtet zu werden. Denn solange noch keine von allen akzeptierte und überzeugende Erklärung gefunden wurde, ist der Stern von Bethlehem ein bislang unidentifiziertes Objekt im Himmelsbereich – und bleibt es auch so lange, bis eine Deutung gefunden wurde, die alle Details dieser erstaunlichen Erzählung stimmig erklärt!



Die Story um den Stern von Bethlehem: Parallele zum modernen UFO-Phänomen?


Die Reise nach Bethlehem

Wer waren die Drei Weisen aus dem Morgenland? Anscheinend vermag niemand mit Bestimmtheit zu sagen, wer sie waren bzw. ob es sie überhaupt gab. Als „Könige“ wurden sie erst im 3. Jahrhundert von Kirchenvater Tertullian betitelt, während vorher nur vage von Magiern die Rede war.

Auch ihre Dreizahl hat man in der frühchristlichen Zeit aus den verschiedenen Gaben – Myrrhe, Gold und Weiharuch – für das Jesuskind geschlossen. Als drei Personen tauchen sie zuerst im 2. Jh. auf Katakombenmalereien in Rom auf, und die erste schriftliche Erwähnung der Dreizahl geht auf Origenes zurück, der um ca. 200 n.Chr. in Alexandria als Vorsteher der christlichen Theologenschule wirkte.

Zu „Heiligen“ machte sie erst das Mittelalter.

Auf die Frage: Wer waren sie? ist noch keine endgültige Antwort gefunden worden. Die meisten Vermutungen sehen sie entweder als Magier oder Sterndeuter aus Persien, oder als Sternkundige aus Sippar oder Babylon.


Bedroom-Visitor?

Am Anfang ihrer Geschichte steht die Erscheinung eines Engels. Im Mittelalter erzählte man, sich an uralten Berichten orientierend, in einer Nacht sei zu den drei Männern ein Engel gekommen, der ihnen von einem neugeborenen König erzählte und ihnen ein strahlendes Objekt am Himmel zeigte, das sie zu diesem führen werde.



Dies Ereignis wird bereits in einem syrischen Text aus dem 4.Jh. geschildert: In dieser Nacht „ward ein Wachtengel nach Persien entsandt; der zeigte ihnen die Gestalt eines helleuchtenden Sternes.“

In den künstlerischen Darstellungen dieses Ereignisses findet man eine verblüffend modern anmutende Szene vor: Da liegen die drei Männer zusammen auf einem Bett oder Lager, und vor ihnen steht – quasi als bedrrom-visitor – ein Engel. Meist weist er mit einer Hand nach oben, um sie auf das Himmelsobjekt, das sie leiten soll, aufmerksam zu machen.

In einigen Überlieferungen heisst es auch, dieser Engel sei zu den an drei verschiedenen Orten lebenden Männern gekommen und habe jedem von seinem Besuch bei den beiden anderen berichtet.

Moderne Historiker mögen nicht so recht an den Engelsbesuch glauben. Es wird allgemein angenommen, ein astronomisch auffallendes Himmelsobjekt habe die Sternkundigen durch astrologische Auslegung zu der Reise veranlasst. Das widerspricht mehreren alten Texten, die eindeutig von einer Engelserscheinung am Anfang dieser Geschichte berichten. Es ist daher nicht von vorneherein abzulehnen, folgende Fragen zu stellen:

Wer mag dieser „Engel“ gewesen sein? Steckt ein wahrer Kern in der Erzählung von diesem „bedroom-visitor“? Woher kam er, und welcher Plan wurde damit verfolgt, die drei Männer nach Bethlehem zu senden? Und was war das für ein merkwürdiges Himmelsobjekt, das den Dreien vom Engel gezeigt wurde?

Da ist die Rede von einem „feurigen Stern... der glich seinem Lichte nach einer grossen Sonne“, lässt uns eine syrische Legende aus dem 4. Jh. wissen und behauptet, „...da ergoss sich plötzlich ein grosses Licht“ über die drei Männer.

Über dieses helle Himmelsobjekt werden zum Teil äusserst merkwürdige Aussagen gemacht. Kirchenvater Ephraem redet von einem „Engel im Stern“, während im Mittelalter die Kunde über ein Mädchen, das einen Knaben trage, die Runde machte, beides sei „im sterne“ zu sehen gewesen. Dies wird so schon in der äthiopischen „Vita Adami“ aus dem 6.Jh. behauptet. Es gibt auch künstlerische Darstellungen, die diesen Stern so darstellen. Das mittelalterliche Passional redet von einem „lichten Stern in eines kindes formeschaft“: dieses „Kind“ habe den drei Männern die Reise nach „iduea“ geboten, und so heisst es auch noch in einer Handschrift aus dem 15. Jh: „Esz sprach auch ein stym ausz dem stern.“



Was mag unsere Altvorderen zu diesen seltsamen Aussagen über den Stern veranlasst haben? Natürlich reden die meisten Texte schlicht und einfach von einem „Stern“, vergessen aber meist nicht, seine besondere Leuchtkraft und Helligkeit zu erwähnen.

All dies: entstammt es der reinen Volksphantasie? Oder geht es um historisch fundierte Mythenmotive? Oder entstammen diese Aussagen der „freudig erregten und siegesgewissen altchristlichen Volksseele“ – wie es sich Dreikönigsspezialist Hugo Kehrer fragte, und der dann zu der Annahme gelangte, die „kritische Auffassung“ verbiete es, in den Überlieferungen „ein historisches Faktum zu sehen“.

Fassen wir noch einmal zusammen: Wie auch immer unsere Altvorderen darauf kamen, auf jeden Fall ist in den Überlieferungen die Rede von einem nichtmenschlichen Wesen – „Engel“ -, das an der Lagerstatt der drei Männer auftauchte, ihnen ein aussergewöhnliches Objekt am Himmel zeigte, von dem ausgesagt wird: es habe hell gestrahlt, es habe einen Lichtschein auf die drei Männer herabgesandt, und man habe eine Stimme aus dem Objekt gehört bzw. es seien Personen darin oder daran gesehen worden, und es werde die drei Männer zu einem vorausbestimmten Ziel führen.

Das klingt auf jeden fall ganz anders als eine simple astronomische Himmelsbeobachtung. Haben wir es zu tun mit einem zielgerichteten Eingreifen durch Unbekannt?


Die rasante Reise

Über die Reiseroute und die Reisedauer gibt es unterschiedliche Aussagen. Geht man davon aus, dass die drei Weisen aus Persien kamen, so kann man von einer Entfernung bis nach Jerusalem von ca. 1000 bis 1500 km sprechen; kamen sie, wie ja ebenfalls vermutet wird, aus Sippar oder Babylon, so könnte man eine Entfernung von ca. 800 bis 900 km annehmen – beides natürlich Luftlinie.

Von den alten Kirchenvätern bis ins hohe Mittelalter hinein (und darüber hinaus) machte vor allem ein Punkt in Sachen „perfektes timing“ den Denkern und Deutern zu schaffen. Wie war es möglich, dass die drei Männer zum „richtigen“ Zeitpunkt in Bethlehem eintrafen (Sternstillstand über der Geburtsstätte), und dies schon wenige Tage nach Christi Geburt? Man fand zwei verschiedene Möglichkeiten, dies leidige Problem zu lösen: entweder sei der Stern schon vor Christi Geburt aufgegangen oder die Magier benutzten für ihre „schnelle Fahrt“ ein rasches Transportmittel.

Die Verfechter der ersten Theorie konnten nun die Magier ganz gemächlich nach Jerusalem ziehen lassen, gemütlich dem sie führenden „Stern“ folgend.

Die „Scripta Seth“ billigt den drei Weisen aus dem Morgenland zwei volle Reisejahre zu. Das Verkehrstempo auf den Karawanenstrassen war damals selbst mit dem schnellsten Transportmittel, dem Kamel, sehr gemächlich.

Doch Aussagen über eine lange Reisedauer der drei Männer gibt es überraschend wenig. Allgemein vorherrschend war die Meinung über eine ungewöhnlich rasche Reise der Drei. Zahlreiche Denker des Abendlandes haben sich den Kopf darüber zerbrochen, wie es eigentlich gekommen sei, dass die drei Magier so rasch und sicher den weiten Weg durch die unwirtlichen orientalischen Gegenden zurückgelegt haben. Denn so behaupteten es ja viele alte Texte.

Einige Kirchenschriftsteller behaupteten schlicht und einfach: der „göttliche Beistand“ habe die drei Weisen geführt und sozusagen „beschleunigt“. Die frühchristlichen Künstler haben sich alle Mühe gegehen, dieses „rasche Reisen“, diese „dringliche Hast“, bildnerisch darzustellen: da brausen zum Teil die drei Männer – anfangs gern als Mithraspriester dargestellt – dem Sturmwind gleich heran! Die Beine sind auf vielen dieser Bildwerke weit zurückgestellt, die Mäntelchen flattern im Zugwind nach hinten, und so rennen sie auf den Bildern bis direkt vor das Jesuskind.



Dieser Glaube an die hurtige Reise der drei Männer hat zum Teil kuriose Blüten getrieben. Da gibt es beispielsweise einen alten französischen Aberglauben: Wer schnell gehen will, lege ein mit den Namen der drei Weisen beschriebenes Briefchen in seinen Schuh, er könne dann an einem Tag so viel Wegs wandern, wie ein gewöhnlicher Reisender in drei Tagen!

Ebenso empfehlenswert soll es im Mittelalter gewesen sein, einen mit den Namen der Heiligen Drei Könige beschriebenen Pergamentstreifen an das Knie zu binden, er mache dann flinke Beine!

In diesem Zusammenhang ist es auch begreiflich, dass die Heiligen Drei Könige zu Schutzpatronen für die Reisenden, Pilger und Wallfahrer wurden, und dass die französischen Kartenhersteller des Mittelalters diesen Dreien eine besondere Verehrung zollten. Von den Schutzpatronen für die Reisenden ist es dann nur noch ein kleiner Schritt zu den Schutzpatronen für die Gasthäuser. So erhalten auch die von uns allen schon einmal vernommenen und einst äusserst beliebten Wirtshausnamen ihren tieferen Sinn: „Zu den Heiligen Drei Königen“, „Zu den drei Kronen“, „Zum Mohren“, „Zum Goldenen Stern“ usw.

Kritische Denker mochten sich mit der „Roadrunner“-Theorie nicht so ganz zufrieden geben. Sie kamen auf eine denkbar einfache Lösung des Problems „fixe Reise“: die drei Magier sind halt geritten! So spricht im 14. Jh. ein gewisser Giselher von Slatheim von „ros und pfert“, die „so snell wären, daz si in eime Tage alse vil gingen als ein man in zen tagen geriten mochte ur eime snelle pferte“.

Das mochte das gläubige Volk natürlich nicht so ganz hinnehmen. Schon früh hatte es sich herumgesprochen, dass es ja viel schnellere Tiere gebe: „super dromedarios“ – wie es die „Legenda aurea“ ausdrückt. So lässt denn auch das mittelalterliche Passionale die drei Weisen schleunigst „snelle tiere, dromedarii“, besteigen, und schon Werner von Tegernsee wusste 1172 in seinem „Marienleben“ über die Weisen auszusagen: „Eilends swungen si sich uf dromedarios“ und durchritten – im Schweinsgalopp sozusagen – „der werlt preite“.

Nun wissen wir es also ganz genau: flinke Dromedare verhalfen den Drei Weisen im Sausebraus nach Palästina! Dreikönigsspezialist Hugo Kehrer: „Das hat der naive Volksglaube ruhig hingenommen.“

Wie mag der Glaube an ein extrem rasche Reise der drei Männer zustande gekommen sein? An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf den syrischen Text aus dem 4. Jh. zurückkommen, der geradezu unglaubliches über diese Reise behauptet (und diese Handschrift ist einige Jahrhunderte näher am Ursprungsgeschehen, als all die mittelalterlichen „pferte“ und „dromedarii“!):

Die Reise der drei Magier soll „Beim Hahnenschrei“ begonnen haben, nachdem zuvor das überaus hell strahlende Objekt am Himmel den ganzen Ort (wo auch immer) in Aufregung und Erstaunen und Angst versetzt hatte. „Sie machten sich auf den Weg hinter jenem Sterne her, der ihnen erschienen war, und derselbe Engel, der den Propheten Habakuk aus Jerusalem genommen und dem Propheten Daniel, der in die Löwengrube zu Babylon geworfen war, das Frühstück gebracht hatte, führte die Perserkönige durch den Heiligen Geist nach Jerusalem.“ (Dieser Engel trug laut der Apokryphe „Vom Drachen zu Babel“ den Propheten Habakuk durch die Luft zu Daniel.)

Ein Engel also habe die Drei „durch den Heiligen Geist“ zum Ziel ihrer Reise geführt? Wie denn? Man kann sich nur schwer vorstellen, wie vor den Dreien ein Engel herrannte, auf einem Kamel vor ihnen herschaukelte oder auf einem Pferd vor ihnen herritt. Oder soll er geflogen sein? Tatsache ist, dass Engel erst ab etwa dem 5. Jh. mit Flügeln dargestellt wurden, zuvor aber flügellos vorgestellt worden sind!

An dieser Stelle ist einiges höchst merkwürdig und harrt darauf, modern interpretiert zu werden. Wie auch immer diese Reise vonstatten ging, laut diesem frühen syrischen Text war sie so schnell, dass all die „hurtigen Beine“ und „fliegenden Mäntelchen“ der drei Männer wie Kinderkram wirken: „Beim Hahnenschrei“ startete die Reisegruppe, und bereits „bei Tagesanbruch“ – desselben Tages! – „betraten sie Jerusalem“.

Darf man eine solche Aussage ernst nehmen? Man kann es sich natürlich leicht machen und – wie so vieles – auch diese Behauptung mit dem so gern benutzten „naiven Volksglauben“ vom Tisch fegen. Oder man macht es wie der Astronom Konradi Ferrari D’Occhieppo, der 1991 in seinem Buch über den Stern von Bethlehem argwöhnte: „Eine Antwort auf die Frage, ob blosser Zufall oder höhere Fügung die Magier... zeitgerecht nach Bethlehem gelangen liess, liegt jenseits der Zuständigkeit von Astronomie und Geschichtswissenschaft.“

Hat er Recht? Haben bisher weder die Astronomen noch die Geschichtsforscher eine allseits befriedigende Lösung des Rätsels um den Stern von Bethlehem und der „perfect-timing“-Reise der Drei Weisen aus dem Morgenland finden können?


Die letzte Etappe

Nach als äusserst kurz überlieferter Reise hatten nun die drei Magier Jerusalem erreicht. Der Stern war verschwunden, und die Drei fragten überall nach dem neugeborenen König, den sie ja aufsuchen sollten, doch selbst der in der Stadt regierende König Herodes konnte ihnen keine Auskunft geben.

Herodes soll prophetische Schriftrollen zu Rate gezogen haben, und beim Propheten Micha wurden seine Berater fündig: es wurde in dieser Schrift prophezeit, dass in der kleinen Stadt Bethlehem die Geburt eines neuen Königs stattfinden solle.

Die drei Magier machten sich auf den Weg nach dort. Der Stern, der eine Zeitlang verschwunden gewesen war, leuchtete ihnen wieder voran, diesmal in neuer Richtung. Sie sahen „jenen Stern vor sich hergehen, bis er ober jener Höhle zum Stillstand kam“, so die syrische Legende. Von Jerusalem bis Bethlehem sind es nicht einmal zehn Kilometer, reitend wäre man in etwa zwei Stunden dort. Der syrische Text lässt dann die drei Magier vor Maria und Joseph prahlen: „Beim Hahnenschrei verliessen wir Persien, und jetzt, in der dritten Tagesstunde, sind wir zu euch gelangt.“

Das nenne ich eine wirklich rasante Reise!!!


Der geheimnisvolle Sternstillstand

Lassen wir die drei Weisen dem kleinen Jesuskind ihre Gaben überreichen, die uns hier nicht weiter zu interessieren brauchen (denn auch diese drei Gaben vermochten bisher kein Licht in das Dunkel um den Herkunftsort der drei Männer zu bringen) – und befassen uns mit dem Stern, der nun, am Zielpunkt angekommen, oberhalb der Geburtsstätte stehengeblieben war. Nun allerdings passierte etwas Erstaunliches: „An der Höhle verwandelte er sich und wurde wie eine lichte Feuersäule von der Erde bis zum Himmel“, sagt es der alte syrische Text. Andere Überlieferungen wissen, dass plötzlich vom Himmelsobjekt „viele lange Strahlen“ ausgegangen seien, hinunterstrahlend auf die Geburtsstätte.











Die Künstler aller Zeiten haben sich redlich Mühe gegeben, dies sonderbare Sternverhalten bildnerisch darzustellen. So erscheinen auf manchen Bildern die Strahlen des Sternes geflammt, um sein plötzliches helles Aufleuchten zur Anschauung zu bringen. Auf anderen Darstellungen strahlt der Stern geradezu einen Lichtkegel auf die „Magier vor Jesus“-Szene herab.

Schaut man sich diese Bilder an, muten sie beklemmend modern an. Kennen wir nicht solche Lichtkegel, die von Objekten am Himmel nach unten strahlen, aus zahlreichen Zeugenberichten im Zusammenhang mit heutigen UFO-Sichtungen und –erlebnissen?

Es gibt sogar alte Darstellungen, da schwebt ein mit Himmelsbewohnern ausgestattetes – bemanntes? – Etwas, halbkugelförmig am oberen Bildrand, über der berühmten Bethlehem-Szene. Was wollten die Künstler damit darstellen? Den bewohnten Himmel (eine an sich schon phantastische Vorstellung)? Ein bemanntes Himmelsobjekt? Der kleine Stern, der auf manchen dieser Darstellungen innerhalb des Lichtkegels schwebt, wirkt irgendwie nicht überzeugend, beinahe deplaziert. Eine höchst originelle Lösung des Problems, diese von der erde bis zum „Himmel“ reichende Lichtsäule darzustellen!



In frühchristlichen und späteren Zeiten muss man sich zwangsläufig Gedanken darüber gemacht haben, wo denn eigentlich die vielen Engel herkamen, die zu Jesu Lebzeiten immer wieder auftauchten (und auch schon davor: der Engel bei der Jungfrau Maria, nach dessen Besuch sie „durch den Heiligen Geist“ geschwängert war): bei Jesus Geburt, bei den Hirten auf dem Felde, bei den Weisen aus dem Morgenland, bei der Garten-Gezemaneh-Szene kurz vor der Kreuzigung und bei der „Himmelfahrt“ Jesu, ganz abgesehen von den mannigfachen Engelskontakten Jesu, von denen die Apokryphen und ausserbiblische Berichte erzählen. Man wusste nur eines: die „Engel“ kamen „aus dem Himmel“. Und irgendwie schien ja auch ein „Engel“ mit dem „Stern“ in Zusammenhang zu stehen. Kaum ein Bethlehem- und Magier-Bild, auf dem nicht etliche Engel dargestellt sind!

Auffallend ist auch, dass solche Lichtkegel, die vom Himmel herabstrahlen, bei ganz besonderen Anlässen mehrmals auftraten: so bei der Taufe Jesu durch Johannes den Täufer, beim sog. Pfingstwunder (nach dem die Apostel plötzlich „in fremden Sprachen“ reden konnten), oder bei der Begegnung des Saulus mit der „himmlischen Stimme von oben“, nach der er zum allbekannten Paulus wurde.

Besonders eindrucksvoll schildert die gnostische Schrift „Pistis Sophia“ einen solchen Lichtkegel im Zusammenhang mit der noch immer unerklärten sog. „Verklärung“ des erwachsenen Jesus: sie spricht von einer „Lichtkraft“, die „kam herab über Jesus und umgab ihn ganz“. Seine ihm auf einen Berg gefolgten drei Lieblingsjünger sahen „ein Licht, das viele Lichtstrahlen aussandte“, die bis herab auf die Erde reichten. „Als jene Lichtkraft über Jesus herabgekommen war, umgab sie ihn allmählich ganz. Da fuhr Jesus auf und flog in die Höhe.“

Diese hier ganz banal in den Raum gestellte und doch beinahe unglaubliche Aussage bezieht sich nicht auf die sog. Himmelsfahrt Jesu, sondern dieser Vorfall soll schon einige Zeit vorher stattgefunden haben, denn diese Schrift schildert, wie Jesus am nächsten Tag mit demselben Lichtobjekt wieder auf dem Berg bei seinen dort ausharrenden Jüngern eintraf und zu ihnen herabschwebte. Gerade zu diesem in der Pistis Sophia geschilderten Vorfall bietet das heutige UFO-Phänomen gleichlautende Parallelen!

Was Jesu Taufe anbelangt, so redet schon ein Mozarabischer Kalender vom Jahre 961 davon, dass auch hierbei ein Stern erschienen sei. Und auch die Apokryphen beteuern, bei Jesu Taufe habe es eine Lichterscheinung gegeben, die vom Himmel zur Erde strahlte.


Fassen wir die überlieferte Ereignisfolge um den Stern von Bethlehem noch einmal zusammen:

Engelerscheinung (bedroom-visitor) bei den drei Männern und Sternerscheinung

„schnelle“ Reise, geleitet von einem Himmelsobjekt

Besuch bei Herodes: Himmelsobjekt „verschwunden“

Weiterreise nach Bethlehem, wieder geleitet von einem Himmelsobjekt

Sternstillstand – Lichtkegel – auf die Geburtsstätte und „perfektes timing“

Anweisung auf Umweg für den Heimweg .



Dies alles hört sich eigentlich eher an wie eine von Unbekannt geplante, durchgeführte und kontrollierte Aktion, als nacheiner simplen Reise dreier orientalischer Sternseher nach Entdeckung eines auffallenden Himmelsobjektes mit astrologischer Deutung, zumal wir noch keine allgemein anerkannte astronomische Deutung für diesen „Stern“ gefunden haben, der alle Details der Geschichte erklären würde. Und solange diese Erklärung noch aussteht, ist der Stern von Bethlehem vor allem eines: ein unidentifiziertes Himmelsobjekt mit eigenartiger Verhaltensweise.

Lebende Legende und Sperrwunder: 20 mal seit dem 19.6.2004
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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 17:20
Ach der Boogie Man, dat is son richtig harter Gangsta, ey voll krass!
Der "Boogie Man" aka. "der Schwarze Mann" hat Beef mit dem Silbernen Mann.
Während der Silberne Mann auf Schränken rumsitzt und nur spannt,
versteckt sich der Schwarze Mann unter Betten und frisst das Gehirn von kleinen Kindern. Der Boogie Man ist mit dem "Candy Man" aka. "der Weisse Mann" verwandt. Der Rübenzuckerweisse Candy Man wohnt in der Spiegelwelt,
zusammen mit seiner Frau "Bloody Mary", die Rote Frau.
Wenn man sie 3 mal im Spiegel ruft, erschrecken sie dich und gehen dir tierisch auf die nerven, du wirst sie nie wieder los.
Die Familie der "Farbigen" stammt aus Borneo.
Captain Tripz hat während seinen Ausgrabungen in Borneo
farbige Knochen gefunden, die nicht von normalen Menschen stammen können.
Ich hab einen Song über den Boogie Man,
von seinem Kollegen, dem schrecklichen Clown Violent J.
Boogie Woogie Woogie Woogie Wu, here comes the Boogie Man!

Insane Clown Posse - Boogie Woogie Wu

Boys and girls, it's nighty night time
Happy J the Clown has a nursery rhyme
It's about, The Boogie Woogie Man
Keep your light on as long as you can
Cuz when it cuts off, so does your head
Boogie Woogie Woogie waits under your bed
With a shank, splah!, up through the bottom
Little Jimmy Jimmy, uh, got em

"It's the one and only Boogie Man
He creeps, he hides, he sneaks, he slides
If your little feetsies are hanging off the edge of the bed
You're running on stumps motherfucker!!!"

[Violent J]
Well, moonlight fills the room that you sleep in
Things go bump in the night, me creeping
Ouch! Fuck! I stubbed my toe
If you'd just quit leaving your shit all over the fucking floor
Fuck it, you're dead anyway
And I'm gonna leave your head smack dab in the hallway
In the morning, when your daddy walks out
AAAAHHH!!! His foots in your mouth, thanks to the Boogie Man

[Chorus (1x)]
Boogie woogie woogie woogie wu (here comes the boogie man)
Boogie woogie woogie woogie wu (haha haha haha haha)
Boogie woogie woogie woogie wu (make way for the boogie man)
Boogie woogie woogie woogie wu (mom! dad! ah! no!)

[Violent J]
"Does the Boogie Man really exist?"
Well, is your mother a bald-headed freak bitch? yes
You fall asleep and you wake up dead
With a broken broom sticking out your forehead
I sing lullabies till you dose off
Tie you down and chew your fuckin toes off
And then spit em out back in your face
Splat! Fuck, wash your feet bitch!

"The world's famous Boogie Woogie Wu will come to you
Slumber parties, sleepovers, intimate nights
Whatever the occasion for the midnight hour
He will gladly come and fuck that shit up"

[Violent J]
I don't beat woman, fuck that, I'm above it (no no)
But I'll cut her fucking neck and think nothing of it
"I bet you didn't know the Boogie Man was a clown
But when you see the juggla, your holding your jugular"
With a swing, chop, stab, swing, chop
You're holding your neck together, but your nuts drop
And the cops do the best they can
They pull the axe out your face and say
"Was it the Boogie Man?"

[Chorus (1x)]

"Please don't let me fall asleep
Cuz the Boogie Man will creep
Through my window in my room
Stab me with a broken broom
Please don't let me fall sleep
Cuz the Boogie Man will creep
Through my window in my room
Stahhh... Boogie Woogie Woogie!"

"It's the incredible, undeadable Boogie Man
Go ahead, pull the covers over your head
Hide under them, he don't give a fuck
It'll just make it that much more easier
For him to suffocate your face!"

[Violent J]
There's three ways to stop me from doing what I do
What? you think I'm a tell you
"Mom, can you leave the door open a bit?"
Thanks, an easy way in, you fucking idiot
Now I stretch your neck out and play in like a banjo
Boomchicka boomchicka like that shit, yo?
Then I stretch it out more and fling your head through the wall
It's the Boogie Man y'all

[Chorus (1x)]


Es hängt alles davon ab,
wie wir die Dinge sehen
und nicht davon, wie sie sind
C.G. Jung



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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 21:47
@a.weishaupt

mannnnnnnnnnnnnn musst du immer silange beiträge schreiben oder einfügen das kann kein schwein lesen


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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 22:03
Oeh und Candyman ist nicht weiss,Candyman ist einer der wenigen farbigen Killer in der Horror Film Welt...


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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

05.05.2005 um 22:17
Oh peinlich, hab den Film zu lange nicht mehr gesehen,
vor ca. 10 Jahre :D
Ich dachte immer der hätte sich als Clown geschminkt???


Es hängt alles davon ab,
wie wir die Dinge sehen
und nicht davon, wie sie sind
C.G. Jung



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skatermieze Diskussionsleiter
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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

06.05.2005 um 07:54
lol....ne...verwechselst du jetzt mit dem Horrorstreifen "Es" - det war ein Clown...naja eigentlich eher ne mörderspinne(r)...


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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

06.05.2005 um 09:07
@finalbreak

was du kannst nicht lesen??na dann ab in die schule und schön das alphabet pauken.

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Wer ist "der Schwarze Mann"/ "Boogeyman"?

06.05.2005 um 09:13
*Gähn* bis man hier durch ist, dauert das ja Stunden...

Töte einen Menschen, und du bist ein Mörder.
Töte Millionen, und du bist ein Eroberer.
Töte alle, und du bist Gott.
(Edmond Rostand)



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