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Bewusstsein...

25 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bewusstsein ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
khan Diskussionsleiter
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Bewusstsein...

06.12.2003 um 05:38
Also... um es auf den Punkt zu bringen...

vor geraumer zweit... ich war etwa 3-4 Jahre alt... gab es einen Erwachens-Gleichen Zustand... ich machte meine Augen auf... und ich war mir selbst bewusst... ich kann mich hargenau an diesen Moment erinnern....

wie stehst mit euch... was bzw bis wie weit könnt ihr euer Gedächtnis führen??


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Bewusstsein...

06.12.2003 um 07:31
Ich habe das meiste vergessen....und wenn ich mich an etwas erinnere dann
kann dies weit zurück liegen, jedoch kann ich es nicht genau einordnen wie alt
ich zu dieser Zeit war. Dafür hab ich zum Glück ne grössere Schwester mit
einem sehr guten Erinnerungsvermögen :)


...leben heisst lieben!


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Bewusstsein...

06.12.2003 um 12:46
Ja ich denke dass auch ich so einen intensiven Moment hatte, aber ich denke, dass mir mein ichbewusstsein da nicht so gewahr wurde, vielmehr war es ein intensives erleben, eine jetzt noch intensive Erinnerung, diese fallen so ziemlich in die selbe Zeit.

Darüberhinaus ist und war eine Teilwahrnehmung irgendwo im Gehirn abgespeichert, eine gewisse Vorstellung von einer Räumlichkeit, zu deren dortigem Aufenthalt ich eigentlich zu klein war. Wir zogen vorher um.

Auf jedenfall muss ich so um die 3 Gewesen sein.


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Bewusstsein...

08.12.2003 um 08:37
ich hatte nie ein solches erlebnis! ich kann mich nicht an das erinnern, was war, als ich noch klein war und irgendwann, so mit 4 jahren, beginnen meine erinnerungen! komisch!
naja, vielleicht hatte ich ja doch so ein erlebnis, ich kann mich bloß nicht daran erinnern!

Nur die Besten sterben jung!
-böhse onkelz



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Bewusstsein...

08.12.2003 um 09:51
ich hab sowas glaube ich auch nie erlebt. vielleicht hab ichs auch vergessen. keine ahnung...

Die Frage von Zeitreisen bleibt offen. Ich werde darauf jedoch keine Wette abschließen. Der andere könnte ja den unfairen Vorteil haben, die Zukunft zu kennen. (Stephen Hawking)


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Bewusstsein...

09.12.2003 um 15:11
hallo ihr
also ich finde das ist nicht aussergewöhnliches wenn man sich an etwas erinnern kann wo man 3 oder 4 war also ich war zu dieser zeit im kindergarten und das ist lang lang her also vor 20 jahren und ich kann mich an so ziemlich alles erinnern was mit 4 jahren war oder mit 3.
nun ja was soll den nun darn so kommisch sein wenn du was behalsten hättest wo du 1 warst oder so da siet das vieleicht anders aus.

nun ja das siet wohl je´der anders na bis dann

lola

Nicht das Leben sonder Ihr seid euer schwerster Gegner


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Bewusstsein...

10.12.2003 um 13:18
ja, aber es geht ja um dieses ereignis, diesen "erwachensgleichen zustand", ich hatte, wie schon gesagt, nie ein solches erlebnis!

Nur die Besten sterben jung!
-böhse onkelz



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Bewusstsein...

16.12.2003 um 11:51
hallo du

ja dann solltest du mal den begriff erwachsenen gleich beschreiben was ist daran anders ein erwachsener nimmt es auch nciht anders war als ein kind was genau meinst du den damit und was für ein erlebnis war das denn das du da hattest.

nun ja kannst du ja mal schreiben wenn du willst.

bis dann
lola

Nicht das Leben sonder Ihr seid euer schwerster Gegner


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Bewusstsein...

16.12.2003 um 16:52
also bei mir ist es eher so, dass ich mich nur ganz selektiv an ein paar dinge erinnere... beispielsweise war ich als kleinkind in amsterdam im reichsmuseum. daran kann ichmich nicht erinnern, aber an ein riesengroßes bild, die nachtwache, und ich muss sagen, meine erinnerung ist verdammt detailliert, jedenfalls viel zu detailliert für das, was man so von einer zweieinhalbjährigen erwarten könnte. auch viel zu strukturiert, ich erinnere mich an den genauen aufbau des bildes, an strukturen, von denen ein kind noch keine ahnung hat, sowas erfordert ja auch ein gewisses maß an vorbildung. feinheiten auch, die ich jetzt als erwachsene wohl eher übersehen würde.

seltsam, oder?

gehts euch ähnlich?


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Bewusstsein...

17.12.2003 um 00:20
Einen solchen moment?
Ja, denn ahbe ich. Aber meine Erinnerung ist verblast.

Ich war etwa 3-4 Jahre alt (in dies ist das tüpische Alter, wo man sich später an Dinge erinnert). Ich war in unserer alten Wohnen. Ich seh ein Fesnter, durch das die Sonne scheint, aber wenn ich genauerhinsehen will, verblast alles wieder. Ich glaube, es war ein Tisch in der nähe und ich aß später am Tisch Nudeln. Tja, aber egal was ich amche, ich kann nur Vermutungen aufstellen. Versuche ich mich stärker zu Konzentrieren, um damit Einrichtungsgegenstände oder ähnliches zu erkennen, um die Situation zu erkennen, dann verblast alles. Plötzlich nimmt alles eine orm an, die nicht sein kann. Es kommen plötzlich Fragen auf, die ich nichtmehr beantworten kann. Oder besser gesagt, die ich mir nie beatwortete, weil diese Fragen Detailfragen sind.

Ich weiß immer noch ncith, was an diesem Tag besonderes war. Ich habe dieses Bild immer in Erinnerung, es hat scih in mir eingebrannt und will mir weder mehr antworten, noch verschwinden. Es ist eine Erinnerung, die so viele Fragen aufwirft, das ich sie niemals beantworten kann. Aber vielleciht würde es helfen, wenn ich mal wieder in unsere alte Wohnung schaue. Ob sie bezogen ist? Erkenne ich was darin wieder? Steht das Haus überhaupt noch?

Fragen, die die Angst aufkommen lassen....

Adios.

Zeit ist Geld, also ist Hektik Armut.

Krieg bringt Frieden; Soldat ist Freiheit; Paradox!

Ich bin eim heftiger Feind, doch noch ein bessere Freund



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khan Diskussionsleiter
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Bewusstsein...

17.12.2003 um 02:00
also... um diesen moment näher zu beschreiben...


ich war bei meiner tante in der wohnung... plötzlich wache ich auf... und bin mir bewusst wer ich bin... wo ich liege...

selbstbewusstsein eben...

ALLE anderen erinnerungen, die ich habe... kamen NACH diesem moment dieser erfahrung...

is schwer zu beschreiben...


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Bewusstsein...

25.12.2003 um 15:29
Also meint ihr, es gibt einen Punkt im Leben, von dem man quasi ein Bewusstsein hat, bzw. sich an das Geschehen erinnern kann?

Bor in deinen Wunden,
mach dir klar, dass du noch lebst!



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Bewusstsein...

26.12.2003 um 10:39
Also ich kann mich noch ganz genau daran erinnern wie ich mit 3 Jahren zum ersten und einzigen mal von meinem Vater den Hintern versohlt bekommen habe.Das wird mir zeitlebens in Erinnerung bleiben. *grins*

Das Leben ist zu kostbar um es dem Schicksal zu überlassen


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Bewusstsein...

26.12.2003 um 15:32
Es gibt mehrere Bewusstseinserweiterungen. Ich hab gelesen, dass diese auch als Geburten bezeichnet werden, dass jeder Mensch, vom Bewusstsein her, 12 mal oder so neugeboren wird.
Mit jeder dieser Geburten entwickelt man sich weiter und das Bewusstseinsspektrum wird größer...

Ich bin mir nicht sicher, wieviele Geburten es sind, und wann genau sie sind, aber ich werd sehen, ob ich das Buch nochmal besorgen kann...

Jedenfalls ist die erste Geburt die Zeugung. Der Moment, wo das Kind im Bauch entsteht...
Die zweite Geburt ist die uns unter Geburt bekannte Geburt. Der Moment, an dem das Kind auf die Welt kommt.

Tja, weiter kann ichs dann genau nicht mehr sagen, auf jeden Fall ist die Pubertät auch eine dieser Geburten.

Also, wenns euch interessiert, schau ich nochmal nach... :)

Bor in deinen Wunden,
mach dir klar, dass du noch lebst!



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Bewusstsein...

28.10.2005 um 23:44
Sein, Welten, Bewusstseine – oder – Wie man etwas über das Sein als Ganzes wissen kann (und über andere Welten, auch wenn man nicht aus der eigenen Welt hinausschauen kann)

(Ausschnitt aus der Schrift "Weltenlehre und Gottesbeweise" – veröffentlicht in der Interdis-Zeitschrift "bewusst werden - richtig leben" 7/2002)

Eines der Hauptforschungsobjekte der modernen Wissenschaft ist das Phänomen Bewusstsein. Dieser Text enthält eine logisch-erkenntnistheoretische Untersuchung über die Verteilung des Bewusstseins im Sein. Es zeigt sich einmal mehr, wie essenziell und fruchtbar die Untersuchung des Bewusstseins für das Verständnis unseres Daseins ist. Die hier gewonnenen Erkenntnisse berühren viele Zweige der Wissenschaft – u.a. Kosmologie, Physik, Biologie und Psychologie. Man erhält auf diese Weise sogar Einsicht in andere Welten, Dimensionen und Daseinsebenen, ebenso wie in virtuelle Erlebnisbereiche, Träume und außergewöhnliche Bewusstseinszustände.

Zunächst eine Bemerkung zur hier durchgeführten Begriffsbildung: Unser Bewusstsein können wir formal mit demselbem Recht als "Welt" bezeichnen und behandeln wie das physikalische Universum, das üblicherweise als Welt bezeichnet wird; ebenso kann formal als Welt mit Ereignissen behandelt werden: der Inhalt eines Traums, umgangssprachlich zu Recht Traumwelt genannt, ebenso der Inhalt eines subjektiv erlebten virtuellen Cyberspace, ebenso der Inhalt von Halluzinationen, selbstverständlich auch evtl. Schöpfungen unbekannter Götter, parallele Universen u.a.

Eine Annahme über das "Weltensystem" – also über die Verteilung der logisch möglichen Welten, einschließlich und vor allem der logisch möglichen Bewusstseine, im Sein – stellt zugleich eine voraussagende Theorie über den Ausgang von Experimenten dar. Deshalb sind Annahmen über das Weltensystem im Prinzip genauso experimentell überprüfbar wie jede andere Theorie! Und es gibt sowohl mögliche Weltensysteme, die in diesem Sinn sehr gut zu unseren Erfahrungen passen, als auch mögliche Weltensysteme, die sehr schlecht dazu passen; es ist vernünftig, erstere Weltensysteme eher für existent zu halten als letztere.

Beispiel:

Nehmen Sie bitte eine Münze in die Hand. Stellen Sie sich vor, Sie werden diese gleich loslassen, um zu sehen, was passiert. Stellen Sie sich weiter vor, diese Situation – so, wie Sie sie bewusst erleben – also ein subjektives Erleben wie Ihres, ein Bewusstsein wie Ihres (mit allen Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühlen, Erinnerungen usw.) käme über das gesamte Sein verteilt – also über alle Räume, Zeiten, Dimensionen, physikalischen Universen, alle Träume aller Wesen, alle Halluzinationen aller Wesen, alle virtuellen Welten, alle Schöpfungen aller Götter usw. verteilt – mindestens 10 Milliarden mal vor. Diese Milliarden Bewusstseine wären also, bis Sie die Münze loslassen, subjektiv absolut identisch. Stellen Sie sich schließlich vor, ab dem Loslassen der Münze würden sich all diese Milliarden Situationen bzw. Bewusstseine voneinander unterscheiden: In jeder Situation bzw. für jedes Bewusstsein von ihnen flöge die Münze in eine andere Richtung davon – darunter auch einmal so nach unten, wie Sie es gewohnt sind.

Das also ist die Annahme. Nun werden Sie gleich die Münze loslassen. Was wird passieren?

Die Münze wird (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) nicht wie gewohnt nach unten fallen!

Denn bis zum Loslassen der Münze haben Sie kein Kriterium dafür, welches der Milliarden Bewusstseine Sie sind bzw. in welcher der Milliarden Situationen Sie sich befinden. Denn voraussetzungsgemäß sind alle Bewusstseine bis dahin subjektiv identisch. Sie können daher nicht wissen, welches dieser Bewusstseine Sie sind bzw. in welcher dieser Situationen Sie sich befinden – folglich auch nicht, mit welchem Ergebnis das Experiment ausgehen wird. In jeder dieser Situationen könnten Sie gleich gut sein; jedes dieser Bewusstseine könnten Sie gleich gut sein. Jedoch nur in 1 von diesen Milliarden Situationen – bzw. nur für 1 von diesen Milliarden Bewusstseinen – fliegt die Münze nach unten. In allen anderen Fällen fliegt die Münze in eine andere Richtung. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Münze für Sie wie gewohnt nach unten fällt, ist somit maximal 1 zu 10 Milliarden. Das ist lächerlich gering. Kein vernünftiger Mensch wird damit rechnen, dass die Münze nach unten fliegt, und darauf auch nur das Geringste wetten!

Nun lassen Sie endlich die Münze wirklich los. Was passiert? Sie fällt wie gewohnt nach unten.

Was folgt daraus?

Dass die Annahme wohl falsch war! Also dass die angenommenen Bewusstseine höchstwahrscheinlich nicht zur Existenz kommen! In aller Unendlichkeit und in aller Ewigkeit nicht – weder real noch in Träumen noch virtuell noch "parallel" noch "auf höheren oder tieferen Daseinsebenen"...

Damit haben wir eine konkrete Information über das Sein als Ganzes und über alle Welten! Und das, obwohl wir nicht aus unserer eigenen Welt hinausschauen können!

Die gewonnene Information durchbricht sogar die erkenntnistheoretische "Descartessche Schranke", nach der man – von formalen Wahrheiten wie den logischen, mathematischen und ethischen abgesehen – keine sicheren, ja nicht einmal überzeugend zu begründende wahrscheinliche Erkenntnisse von Gegebenheiten haben kann, die außerhalb des eigenen Bewusstseins liegen. Damit meine ich: Bekanntlich kann mit der Methode des systematischen Zweifels fast alles in Frage gestellt werden, was außerhalb des eigenen Bewusstseins, außerhalb des eigenen subjektiven Erlebens liegen könnte. Aber die eben gewonnene Information kann auf diese Weise nicht angegriffen werden (jedenfalls nicht mit der gleichen Leichtigkeit) und ist sehr sicher!

Noch sicherer – nämlich mit einer Wahrscheinlichkeit, die sich nur infinitesimal (unendlich wenig) von 1 (= Gewissheit) unterscheidet – kann auf ganz ähnliche Weise folgender Schluss gezogen werden: Im Sein als Ganzes - egal, wie man es sich konkret vorstellt - gibt es nicht alle logisch möglichen Bewusstseine (in gleicher Anzahl)!

Diese und andere Erkenntnisse kann man gewinnen, ohne etwas von Astronomie, Physik, künstlicher Intelligenz, Biologie, Psychologie, Theologie, Esoterik usw. verstehen zu müssen.

Alle Welten bzw. Bewusstseine stehen auf faszinierende Weise miteinander in Zusammenhang – und zwar nicht in Zusammenhängen von Raum und Zeit, sondern von subjektivem Erleben (und vielleicht Information).

Quelle: Werner Spat



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Bewusstsein...

28.10.2005 um 23:45
Verändertes Bewusstsein

Schon seit jeher haben Menschen mit zum Teil gefährlichen Drogen experimentiert und dabei deren Wirkung sowohl positiv als auch negativ erfahren.





Der Amerikaner Trevor Maclnnes ist einer von vielen, der bewusst mit Drogen Versuche anstellt. In seiner New Yorker Wohnung tauchte er in völlig andere Bewusstseinsdimensionen ein: >> Ich bewegte mich auf eine Art Raumstation zu. Rechts und links von mir spürte ich zwei Wesen, die mich zu einer Plattform geleiteten. Im Inneren dieser Raumstation bemerkte ich weitere Gestalten, die etwa menschengroß waren und sich auf zwei Beinen fortbewegten <<, schildert er seine Erfahrungen.





,>>Zuerst dachte ich, es handle sich um Androiden --- menschenähnliche Maschinen ---, da sie wie eine Kreuzung zwischen Crashtest-Puppen und den Soldaten des Imperiums aus Krieg der Sterne aussahen. Doch es waren keine Roboter, sondern lebende Wesen. Sie verrichteten irgendwelche technischen Handgriffe und beachteten mich überhaupt nicht. Darüber hinaus spürte ich rings um mich herum eine unglaublich starke Kraft, die jedoch nicht bedrohlich war. Plötzlich sah ich eine Schar elfenartiger Krea­turen mit Gegenständen spielen, die wie kristallene Maschinen aussahen <<.





Neue Dimensionen



Dies klingt zunächst wie die klassische Beschreibung einer Entführung durch Aliens. Doch Trevor Mclnnes‘ Freunde, die die ganze Zeit über anwesend waren, versicherten, dass er niemals den Raum verlassen hatte. Mclnnes verdankte seine ungewöhnlichen Erlebnisse dem Halluzinogen N,N-Dimethyl-Tryptamin (DMT).

Mclnnes ist nur einer von tausenden von US-Bürgern, die mit dieser bewusstseinsverändernden Substanz experimentiert haben und dabei den verschiedensten Wesen begegnet sind --- darunter auch Außerirdischen, Engeln, Geistern und Göttern. Einige berichten von Nahtoderfahrungen, durch die sich die tief in ihnen verwurzelte Todesangst völlig auflöste und einer Art spiritueller Erleuchtung Platz machte. Bei vielen haben sich diese Erfahrungen tief eingeprägt und zu einer grundlegenden Veränderung ihres Lebens geführt.





Pflanzenhalluzinogene



Die Droge DMT unterscheidet sich von den meisten anderen vor allen Dingen dadurch, dass sie im menschlichen Körper selbst erzeugt werden kann. Neue Forschungen deuten darauf hin, dass die im Gehirn befindliche Epiphyse (Zirbeldrüse) für die Auslösung einer komplexen chemischen Kettenreaktion verantwortlich sein könnte, die zur Bildung von Tryptamin-Halluzinogenen führt. DMT gehört überdies zu den Hauptwirkstoffen einiger halluzinativer Pflanzen, die von verschiedenen südamerikanischen Volksstämmen zu kultischen Zwecken verwendet werden, so etwa Ayahuasca und Pilze wie der Psilocybe mexicana.

Die Droge Ayahuasca ist bei den Amazonasindianern weit verbreitet. Sie stammt aus einer Rankenart namens Banisteriopsis caapi und wird als Aufguss getrunken oder geschnupft. Banisteriopsis selbst --- auch caapi und yagé beziehungsweise yajé genannt --- enthält kein DMT Ihr Pflanzenwirkstoff ruft nur bläulich oder grau gefärbte Visionen hervor --- es sei denn, er wird mit DMT-haltigen Pflanzen vermischt.

In Verbindung mit DMT jedoch löst Banisteriopsis weitaus lebhaftere Farbvisionen aus und hat eine wesentlich stärkere halluzinative Wirkung. Ein Ayahuasca-Aufguss kann eine ganze Palette verschiedener Pflanzenzusätze enthalten. Er wird von den Indianern seit Generationen für Initiationsriten und zur Erlangung spiritueller Weisheit verwendet. Auch zum Weissagen, für Prophezeiungen sowie zum Durchführen von Astralreisen wird diese Droge verwendet. Dabei begeben sich die Betreffenden --- meist in Form eines Tieres --- zu fernen Orten, an denen sie bestimmte Ereignisse beobachten. Die hellseherischen Kräfte, die Ayahuasca verleihen soll, wurden bereits von vielen Menschen bestätigt, die diese Droge ausprobiert haben, so auch von dem Anthropologen Kenneth Kensinger.

Während einer Ayahuasca-Zeremonie bei den Cashinahua --- einem abgeschieden lebenden peruanischen Indianerstamm --- teilten sechs der neun Stammesangehörigen Kensinger mit, dass sie den Tod seines chai, des >> Vaters seiner Mutter <<, vorausgesehen hatten. Zwei Tage später erfuhr Kensinger per Funk vom Ableben seines Großvaters.





Magische Pilze



In vielen Teilen Südamerikas spielen auch >> heilige << oder >> magische << Pilze bei kultischen Handlungen eine sehr große Rolle. Die Verwendung dieser Halluzinogene lässt sich möglicherweise sogar bis in die Zeit um 1000 v. Chr. zurückverfolgen. Schriftlich wurde der Einsatz dieser Pilze erstmals Ende des 16.Jahrhunderts von dem spanischen Priester Bernardo Sahagún festgehalten. Der Geistliche berichtete in seiner Chronik einem Pilz, der den Azteken heilig war und den sie als Teonanácatl (>> Gottesfleisch <<) bezeichneten.

In den 30er-jahren stießen Ethno­biologen auf erste Hinweise, dass der Pilzkult bei einigen mexikanischen Indianerstämmen auch heute noch praktiziert wird. Dies wurde schließlich 1953 durch den ehemaligen Ban­ kier und Pilzexperten Gordon Wasson bestätigt.

Wasson und der Fotograf Allan Richardson sind bislang die einzigen bekannten Weißen, die jemals an einer Zauberpilzzeremonie teilnehmen durften. Nach dem Verzehr einiger Pilze hatte Wasson das Gefühl, als würde er aus seinem Körper hinausschweben. Richardson hatte die Vision von einem Zimmer in Mexico City das er erst Wochen später aufsuchte. Was er während der Vision sah, stimmte im kleinsten Detail mit der Wirklichkeit überein, wie er bei einem späteren Besuch in der Hauptstadt feststellte. Die Wirkung dieser magischen Pilze, die Bestandteile des DMT enthalten, tritt nur ganz langsam ein, hält dafür aber wesentlich länger an als bei reinem DMT, das oft schon Sekunden nach der Einnahme seine Wirkung entfaltet. Ein DMT-Rausch ist in der Regel nach etwa 15 Minuten vorüber, dafür sind die psychedelischen Wahrnehmungen intensiver als bei jeder anderen Droge.

Allein die Tatsache, dass DMT im Gehirngewebe von Menschen und Säugetieren produziert wird und möglicherweise zu außersinnlichen Wahrnehmungen führen kann, macht es zu einer besonderen Substanz. Faszinierend dabei ist auch, dass zahlreiche DMT-Konsumenten von Begegnungen mit Außerirdischen berichten.

In seinem Buch The Archaic Revival berichtet der Drogenexperte Terence McKenna, dass man in DMT-Trance >> Begegnungen mit seltsamen Wesen << hat. Er nennt sie >> Tryptamin-Munchkins << und beschreibt sie als >> Spiegelbilder eines verborgenen Teils der eigenen Psyche, der sich plötzlich verselbstständigt <<. Was McKenna (siehe Bild rechts) nach seinem ersten Test mit DMT besonders schockierte, war das Gefühl, dass >> im Hier und Jetzt, nur ein Quentchen von uns entfernt, ein tosendes Universum aktiver Intelligenzen existiert, das jenseits allem Menschlichen hyperdimensional und in allerhöchstem Grade fremdartig erscheint <<.





Neue Forschungen



Diese Halluzinationen sind jedoch nicht nur auf die subjektiven Erlebnisse einiger weniger moderner Wissenschaftler beschränkt, die mit DMT experimentierten. Die Bewohner von Hawaii beispielsweise haben schon früher DMT in Form von Piptadenia­peregrina-Samen eingenommen um mit ihren Göttern in Verbindung zu treten. DMT-Forscher Peter Meyer erachtet >> das Phänomen der Kontaktaufnahme mit Außerirdischen (unter DMT-Einfluss) für derart eindrucksvoll, dass es unbedingt gründlich erforscht werden sollte <<.

Aufgrund der strengen Betäubungsmittelgesetze konnte die Erforschung halluzinativer Drogen in den letzten zwei jahrzehnten nur unter starken Einschränkungen betrieben werden. In den 90er-jahren kam es jedoch zu einem Durchbruch, als die US-Regierung für einige Halluzinogene neue Forschungsprojekte bewilligte. Eines davon war ein Dreijahresprojekt zur Erforschung der Wirkung von DMT, das unter der Leitung des Psychiaters Dr. Rick Strassman an der Universität von New Mexico durchgeführt wurde. Strassman möchte vor allen Dingen herausfinden, warum der menschliche Körper DMT produziert. Auch er bestätigte, dass >> viele Versuchspersonen unter DMT-Einfluss die Anwesenheit anderer Intelligenzen verspürten <<.

Über diese Tryptamin-Wesen kursieren viele Theorien. Eine davon besagt, dass es sich dabei um interdimensionale Intelligenzen handelt, also Zeitreisende oder körperlose Geister, die nur auf einer bestimmten Bewusstseinsfrequenz --- die durch Tryptamin bereitgestellt wird --- mit Menschen kommunizieren können.





Mystische Visionen



Dr. Strassman verfolgt jedoch einen anderen Erklärungsansatz. Er sieht Parallelen zwischen den Tryptamin­Wesen und den Visionen gottähnlicher Geschöpfe, wie sie aus den >> Erleuchtungserfahrungen << vieler religiöser und mystischer Traditionen her bekannt sind. Er glaubt, dass dies einen weit reichenden Einfluss auf unser Verständnis von Bewusstein und nicht materiellen Bereichen hat. Strassman sieht sogar Möglichkeiten, wie man religiöse Praktiken und Halluzinogene so miteinander verbinden könnte, dass sie unser aller Leben bereichern, wenn wir uns einer derartigen Erfahrung öffnen.

Strassmans Theorie wird untermauert von Dr. Charles Grob von der University of California in Los Angeles. Anfang der 90er-jahre erforschte Dr. Grob die Praktiken der >> Union de Vegetal << und der >> Santo Daime << --- zweier ländlicher Kirchen in Brasilien, deren Lehren auf dem Christentum basieren. Die Mitglieder dieser kirchlichen Gemeinschaften empfangen als Sakrament wöchentlich eine Hostie, der Ayahuasca beigemengt wird. Die Droge beschwört Visionen ihrer Götter herauf --- der so genannten >> Waldgeister <<. Dr. Grob entdeckte, dass die Droge zu keinerlei Vergiftungen oder Hirnschäden führte und dass Langzeitbenutzer ihren Alltag insgesamt besser zu meistern schienen. Aufgrund der Ergebnisse dieser Untersuchung wurde der Genuss von Ayahuasca --- wenn auch nur im Zusammenhang mit zeremoniellen Anwendungen --- 1992 von der brasilianischen Regierung legalisiert.





Was ist Realität ?



Dank der Forschungsprogramme, die sich derzeit mit DMT und anderen bewusstseinsverändernden Substanzen befassen, sind wir vielleicht schon bald in der Lage die Bedeutung der mysteriösen Wesen, die paranormalen Erlebnisse und viele andere Geheimnisse des menschlichen Geistes zu enträtseln. Einige Wissenschaftler vermuten nach diesen Erkenntnissen, dass wir den Begriff >> Realität << von Grund auf überdenken und vollkommen neu definieren müssen. Was uns bislang als real und völlig unverrückbar erschien, kann sich bald als ein nur vorübergehender Zustand erweisen, als >> Maya <<, als Schattenbild im ewigen Werden und Vergehen. Auch die moderne Physik liefert uns für dieses Phänomen der veränderlichen Realität zahlreiche Beispiele.

Was die UFO-Entführungen angeht, so wird sich vielleicht herausstellen, dass die Außerirdischen in Wirklichkeit nicht von fernen Galaxien stammen, sondern aus den unerschöpflichen Tiefen unseres >> inneren Universums <<, das im Unterbewusstsein eines jeden von uns verborgen liegt.





Zeuge

Peter Gorman



Gorman ist Chefredakteur des US-Magazins High Times und nimmt seit langem Ayahuasca und künstliches DMT ein. Faktor X fragte ihn, ob seine psychedelischen Erlebnisse dauerhafte Nachwirkungen haben:

Das Beindruckendste ist, dass unsere Bewusstseinsbarrieren gesprengt werden und das Ich mich auf einer tiefen, emotionalen Ebene allmählich auflöse. Egal, woran sie glauben --- die Droge ermöglicht Ihnen den Zugang zu unserem kollektiven Bewusstsein und die Erkenntnis, dass die Welt nicht so fest gefügt ist, wie es scheint. Auch sieht man sich selbst so, wie man wirklich ist. Wichtig ist, dass man wieder zu seinem eigenen Selbst zurückfindet, sonst kann es gefährlich werden. Ich habe durch die Drogen Visionen gehabt, die ich niemals vergessen werde.





Analyse

Die Chemie von Visionen



Banisteriopsis blockiert die Übertragung von Umweltreizen durch selektive Hemmung der Wirkung chemischer Botenstoffe im Gehirn. Dies verhindert den Abbau bestimmter dem Körper von außen zugeführter Substanzen, z. B. DMT. Aufgrund dieser Eigenschaft der Banisteriopsis-Ranke wird das in einem Ayahuasca-Gemisches enthaltene DMT im Körper lange genug gespeichert um Trugbilder hervorzurufen. Drogenforscher Dr. Rick Strassman glaubt, dass bei physischen oder psychischen Zuständen von der Epiphyse ( Abb. rechts) auf natürlichem Wege DMT-Moleküle ( Abb. links ) freigsetzt werden. Seiner Ansicht nach können durch DMT verursachte Bewusstseinszustände z. B. auch in tiefer Meditation, bei einer Nahtoderfahrung, während der Geburt oder bei hohem Fieber auftreten.

















Standpunkt

Schwerelosigkeit



Dass Ayahuasca außerkörperliche Wahrnehmungen hervorrufen kann, beschrieb 1858 der ecuadorianische Geograf Manuel Villavicencio: >> Es scheint das Nervensystem zu stimulieren, die Sinneswahrnehmungen werden erhöht ... Schwindelgefühle und ein Schwirren im Kopf, dann das Gefühl vom Boden abzuheben <<. Ähnliche Wirkungen konstatierte der amerikanische Wissenschaftler Dr. Rick Strassmann ( Abb. links). In DMT-Experimenten hatten die Versuchspersonen häufig das Empfinden hoch oben in der Luft zu schweben --- und empfanden das als >> vollkommen real <<. Aufgrund dieser Versuche kam der deutsche Gelehrte Hans Peter Dürr zu dem Schluss, dass DMT >> eine Droge speziell zum fliegen << zu sein scheint.





Zusatzinfo

Gottesfleisch im Labor



Die magischen Pilze der südamerikanischen Indianerstämme wurden in den 50er-Jahren von Roger Heim botanisch bestimmt. Die meisten gehören der Gattung Psylocybe an. Heim sandte Pilzproben an Albert Hofmann ( Abb. rechts ), den Schweizer Chemiker, dem 1943 die Syntehese von LSD gelungen war. Hofmann erprobte die psychedelische Wirkung der Pilze im Selbstversuch und beschrieb sie als äußerst stark: >> Dreißig Minuten nach der Einnahme <<, erinnerte er sich später, >> nahm rings um mich alles einen mexikanischen Charakter an ... der Arzt, der das Experiment überwachte, verwandelte sich in einen aztekischen Priester <<. 1958 gelang es Hofmann schließlich aus den magischen Pilzen künstlich Psilocybin (4-Phosphoryloxy-DMT) herzustellen.





Archäologische Erkenntnisse



Einige >> Psychonauten << haben nach Abklingen einer DMT-Trance bis ins Detail riesige dreidimensionale Strukturen beschrieben. Angeblich sollen die Maya-Pyramiden nach Gebilden erbaut worden sein, die Menschen im Trancezustand >> gesehen << hatten. In Mittelamerika gefundene steinerne Pilzskulpturen --- die älteste ist fast 3000 Jahre alt --- bestätigen, dass die Maya halluzinative Pilze zu religiösen Zwecken verwendeten.








Quelle: Faktor X Heft-Nr.15



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Bewusstsein...

29.10.2005 um 00:15
Zuviel verdrängt, leider auch viel gutes, liegt alles wie in einem dichten Schleier, nur an die Gefühle kann ich mich noch erinnern und die waren meist nicht positiv...hab jede Menge Lücken ! Aber die früheste Erinnerung an meine Emotionen, Alter lässt sich schwer bestimmen, doch ich denke ich war noch Kleinkind da fühlte ich mich irgendwie schlecht, weil ich Angst hatte...

Gruss Sis

Gegensätze müssen sich nicht abstossen, vielmehr gewinnt man, wenn man andere Ansichten zulässt, sich selbst erkennt und wertfrei überlegt ob nicht beide Seiten ihre Berechtigung haben...

Sis



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Bewusstsein...

29.10.2005 um 00:51
Hallo
Man kann eigene Bewusstseinzustände auch überprüfen, währennd der Hypnose dort einzuzudringen und eine Analyse vorzunehmen, auch manipulieren und das ist vielleicht das leichteste ( meine Meinung).
Man kann auch unterbewusst eigen. Bewusstsein stimmulieren ( z.B. so aufwachen wie man sich am letzten Abend gewünscht hat.........ich meine jetzt,in besonderer Stimmungslage..........nicht neben ande.Freundin/Freund.)
Es gibt viele Bücher zu dem Thema, auf jeden Fall muss man selber üben und die Ergebnisse kommen auch, vielleicht nicht gl. am ersten Tag aber die kommen.

mfg

Non nobis Domine,non nobis,sed nomini tuo da gloriam


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Bewusstsein...

29.10.2005 um 01:03
@lola6666
>was ist daran anders ein erwachsener nimmt es
>auch nciht anders war als ein kind

???
bekanntermassen ist das nervensystem eines
erwachsen viel komlexer (anders verdrahtet als das
eines kleinkindes) abgesehen von den
"programmierungen die auf dieser "Basis"
aufsetzten

Denke metaphorisch, denke hypothetisch, aber falle nie einem Dogma zum Opfer.


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Bewusstsein...

29.10.2005 um 01:09
@katy
>Also meint ihr, es gibt einen Punkt im Leben, von
>dem man quasi ein Bewusstsein hat, bzw. sich an
>das Geschehen erinnern kann?

jein;)

es ist "zielfuehrender (meiner meinung nach) nicht
davon auszugehen dass man bewusstsein hat oder
bewusstsein bekommt, sonder das wir in DAS (EINE)
bewusstsein "eingebettet werden, daran
"angeschlossen" werden (ich meine damit NICHT
ICH-BewusstSEIN)

Denke metaphorisch, denke hypothetisch, aber falle nie einem Dogma zum Opfer.


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Bewusstsein...

31.10.2005 um 19:33
Hier hab ich noch was zu dem Bewusstsein gefunden....


Eines der Hauptforschungsobjekte der modernen Wissenschaft ist das Phänomen Bewusstsein. Dieser Text enthält eine logisch-erkenntnistheoretische Untersuchung über die Verteilung des Bewusstseins im Sein. Es zeigt sich einmal mehr, wie essenziell und fruchtbar die Untersuchung des Bewusstseins für das Verständnis unseres Daseins ist. Die hier gewonnenen Erkenntnisse berühren viele Zweige der Wissenschaft – u.a. Kosmologie, Physik, Biologie und Psychologie. Man erhält auf diese Weise sogar Einsicht in andere Welten, Dimensionen und Daseinsebenen, ebenso wie in virtuelle Erlebnisbereiche, Träume und außergewöhnliche Bewusstseinszustände.

Zunächst eine Bemerkung zur hier durchgeführten Begriffsbildung: Unser Bewusstsein können wir formal mit demselbem Recht als "Welt" bezeichnen und behandeln wie das physikalische Universum, das üblicherweise als Welt bezeichnet wird; ebenso kann formal als Welt mit Ereignissen behandelt werden: der Inhalt eines Traums, umgangssprachlich zu Recht Traumwelt genannt, ebenso der Inhalt eines subjektiv erlebten virtuellen Cyberspace, ebenso der Inhalt von Halluzinationen, selbstverständlich auch evtl. Schöpfungen unbekannter Götter, parallele Universen u.a.

Eine Annahme über das "Weltensystem" – also über die Verteilung der logisch möglichen Welten, einschließlich und vor allem der logisch möglichen Bewusstseine, im Sein – stellt zugleich eine voraussagende Theorie über den Ausgang von Experimenten dar. Deshalb sind Annahmen über das Weltensystem im Prinzip genauso experimentell überprüfbar wie jede andere Theorie! Und es gibt sowohl mögliche Weltensysteme, die in diesem Sinn sehr gut zu unseren Erfahrungen passen, als auch mögliche Weltensysteme, die sehr schlecht dazu passen; es ist vernünftig, erstere Weltensysteme eher für existent zu halten als letztere.

Beispiel:

Nehmen Sie bitte eine Münze in die Hand. Stellen Sie sich vor, Sie werden diese gleich loslassen, um zu sehen, was passiert. Stellen Sie sich weiter vor, diese Situation – so, wie Sie sie bewusst erleben – also ein subjektives Erleben wie Ihres, ein Bewusstsein wie Ihres (mit allen Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühlen, Erinnerungen usw.) käme über das gesamte Sein verteilt – also über alle Räume, Zeiten, Dimensionen, physikalischen Universen, alle Träume aller Wesen, alle Halluzinationen aller Wesen, alle virtuellen Welten, alle Schöpfungen aller Götter usw. verteilt – mindestens 10 Milliarden mal vor. Diese Milliarden Bewusstseine wären also, bis Sie die Münze loslassen, subjektiv absolut identisch. Stellen Sie sich schließlich vor, ab dem Loslassen der Münze würden sich all diese Milliarden Situationen bzw. Bewusstseine voneinander unterscheiden: In jeder Situation bzw. für jedes Bewusstsein von ihnen flöge die Münze in eine andere Richtung davon – darunter auch einmal so nach unten, wie Sie es gewohnt sind.

Das also ist die Annahme. Nun werden Sie gleich die Münze loslassen. Was wird passieren?

Die Münze wird (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) nicht wie gewohnt nach unten fallen!

Denn bis zum Loslassen der Münze haben Sie kein Kriterium dafür, welches der Milliarden Bewusstseine Sie sind bzw. in welcher der Milliarden Situationen Sie sich befinden. Denn voraussetzungsgemäß sind alle Bewusstseine bis dahin subjektiv identisch. Sie können daher nicht wissen, welches dieser Bewusstseine Sie sind bzw. in welcher dieser Situationen Sie sich befinden – folglich auch nicht, mit welchem Ergebnis das Experiment ausgehen wird. In jeder dieser Situationen könnten Sie gleich gut sein; jedes dieser Bewusstseine könnten Sie gleich gut sein. Jedoch nur in 1 von diesen Milliarden Situationen – bzw. nur für 1 von diesen Milliarden Bewusstseinen – fliegt die Münze nach unten. In allen anderen Fällen fliegt die Münze in eine andere Richtung. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Münze für Sie wie gewohnt nach unten fällt, ist somit maximal 1 zu 10 Milliarden. Das ist lächerlich gering. Kein vernünftiger Mensch wird damit rechnen, dass die Münze nach unten fliegt, und darauf auch nur das Geringste wetten!

Nun lassen Sie endlich die Münze wirklich los. Was passiert? Sie fällt wie gewohnt nach unten.

Was folgt daraus?

Dass die Annahme wohl falsch war! Also dass die angenommenen Bewusstseine höchstwahrscheinlich nicht zur Existenz kommen! In aller Unendlichkeit und in aller Ewigkeit nicht – weder real noch in Träumen noch virtuell noch "parallel" noch "auf höheren oder tieferen Daseinsebenen"...

Damit haben wir eine konkrete Information über das Sein als Ganzes und über alle Welten! Und das, obwohl wir nicht aus unserer eigenen Welt hinausschauen können!

Die gewonnene Information durchbricht sogar die erkenntnistheoretische "Descartessche Schranke", nach der man – von formalen Wahrheiten wie den logischen, mathematischen und ethischen abgesehen – keine sicheren, ja nicht einmal überzeugend zu begründende wahrscheinliche Erkenntnisse von Gegebenheiten haben kann, die außerhalb des eigenen Bewusstseins liegen. Damit meine ich: Bekanntlich kann mit der Methode des systematischen Zweifels fast alles in Frage gestellt werden, was außerhalb des eigenen Bewusstseins, außerhalb des eigenen subjektiven Erlebens liegen könnte. Aber die eben gewonnene Information kann auf diese Weise nicht angegriffen werden (jedenfalls nicht mit der gleichen Leichtigkeit) und ist sehr sicher!

Noch sicherer – nämlich mit einer Wahrscheinlichkeit, die sich nur infinitesimal (unendlich wenig) von 1 (= Gewissheit) unterscheidet – kann auf ganz ähnliche Weise folgender Schluss gezogen werden: Im Sein als Ganzes - egal, wie man es sich konkret vorstellt - gibt es nicht alle logisch möglichen Bewusstseine (in gleicher Anzahl)!

Diese und andere Erkenntnisse kann man gewinnen, ohne etwas von Astronomie, Physik, künstlicher Intelligenz, Biologie, Psychologie, Theologie, Esoterik usw. verstehen zu müssen.

Alle Welten bzw. Bewusstseine stehen auf faszinierende Weise miteinander in Zusammenhang – und zwar nicht in Zusammenhängen von Raum und Zeit, sondern von subjektivem Erleben (und vielleicht Information).

Quelle: Werner Spat


Bewusstseins erweiterung ist etwas über das jeder mal nachdenken sollte...

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(o.o)
(" ")Mein Psycho Bunny



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