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Satan - tatsächlich existent?

76 Beiträge, Schlüsselwörter: Satan, Exorzismus

Satan - tatsächlich existent?

27.07.2009 um 11:40
@kastanislaus

Ich persönlich teile defintiv nicht deine Ansicht.

Der Reiz am wissenschaftliches Verfahren der Beweisführung ist eben, dass man selbst alles nachvollziehen kann (wobei man natürlich entsprechendes Fachwissen benötigt). Der große Nachteil an Glauben ist, dass er Beweise ignoriert und Texte, die zu Zeiten geschrieben wurde, in denen man die Erde für den Mittelpunkt des Universums und Gewitter für göttliche Stimmungen interpretierte, nicht nur als Fakten, sondern als einzige große Wahrheit auslegt, an der keine Kritik geäusserst werden darf. Was den Glauben natürlich für Menschen mit einem Hang zur Logik ziemlich unattraktiv macht.
kastanislaus schrieb:Das die Zahl der Leute die zu Sterndeutern, Wunderheilern, Kartenlegern und Esotherikern aller Art pilgert exorbitat wächst wird natürlich sorgsam verschwiegen.
Eben weil ich zumindest dem Großteil davon zutraue, aus reiner Profitgier zu handeln, da sich bei keiner dieser Esotherischen Methoden irgendwas wissenschaftlich nachweisen lässt.

@Blödmann11
Blödmann11 schrieb: Wenn er ein einigermaßen guter Schreiber ist und nur auf Absatz auswäre hätte er insgesamt alles spannend und gruselig schreiben können...
Ich glaube eben dass gerade diese aufgeschlossene, liberale Schreibweise der Reiz dieses Themas ist. Zum Beispiel den Film: Blair-Witch-Projekt. Natürlich hätte man an jeder Ecke eine montröse Waldhexe zeigen können, allerdings wäre dadruch der Dokumentations-Stil verlorengegangen und es wäre nur ein weiterer Horrorfilm in einer langen Liste von Horrorfilmen. Dadurch, das nur die Wirkung und nicht die Ursache gezeigt wurde, stellt dieser Film in dem Genre eben was besonderes dar.


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Satan - tatsächlich existent?

27.07.2009 um 11:42
@Blödmann11

Und die Sache mit dem Anwalt, damit wollte ich lediglich hervorheben, dass Der-Teufel-ist-ein-Anwalt ein ziemlich abgedroschenes Thema ist, Hollywood hat schon einige Filme mit dem Thema rausgebracht. Daher bezweifle ich auch, dass das willkürlich gewählt ist.


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27.07.2009 um 11:44
@Nachtloewe: Erscheint mir absurd, dass er dies quasi als literarische Vorlage zu einem Sachbuch genommen hat.


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Satan - tatsächlich existent?

27.07.2009 um 11:54
@Blödmann11
Warum absurd?

Die Hollywoodfilme vielleicht, aber wie gesagt, das Thema an sich ist uralt, ich würde spontan auf die Hiob-Geschichte tippen. Ausserdem ist der lateinische Begriff advocatus diaboli in der Kirche auch schon seit einiger Zeit in Gebrauch.


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27.07.2009 um 11:56
@Nachtloewe: Die Tätigkeit als Anwalt spielte absolut keine Rolle. DAs wurde einmal flüchtig erwähnt. Genausogut hätte dieser Mann Metzgermeister, Schuster oder Bestatter sein können. Oder HartzIV-ler


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27.07.2009 um 12:17
@Nachtloewe
Nachtloewe schrieb:Ich persönlich teile defintiv nicht deine Ansicht.
Ja das ist dein gutes Recht und soll auch so sein, aus Zwang sollte man nie an etwas glauben.
Nachtloewe schrieb:Der Reiz am wissenschaftliches Verfahren der Beweisführung ist eben, dass man selbst alles nachvollziehen kann (wobei man natürlich entsprechendes Fachwissen benötigt). Der große Nachteil an Glauben ist, dass er Beweise ignoriert und Texte, die zu Zeiten geschrieben wurde, in denen man die Erde für den Mittelpunkt des Universums und Gewitter für göttliche Stimmungen interpretierte, nicht nur als Fakten, sondern als einzige große Wahrheit auslegt, an der keine Kritik geäusserst werden darf. Was den Glauben natürlich für Menschen mit einem Hang zur Logik ziemlich unattraktiv macht.
Nein Glauben beweist sich im persönlichen Leben. Nur weil man kein allgültiges Naturgesetz mit immer wiederkehrenden (langweiligen) Ergebnissen formulieren kann ist es noch lange nicht existent.
Wo ist denn das Ende des Universums? Wie kannst du ohne Ende den Mittelpunkt definieren?


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Satan - tatsächlich existent?

27.07.2009 um 12:19
@Blödmann11
Ich versuche das nochmal klar ausdrücken ^^

Du räumst ja der Geschichte ein, mindestens eventuell glaubhaft zu sein. Ich gehe davon aus, das sie konstruiert und erfunden wurde.

Wäre besagter Mensch, der freitag dämonische/teuflische Züge bekommt, Metzgermeister, Schuster, Bestatter oder HarzIVler gewesen, hätte ich wirklich absolut nichts dadran auszusetzen.
Da er aber Anwalt ist, auch wenns nur nebenbei kurz als Randinfo mit einfließt, würde ich eher auf eine konstruierte Geschichte schließen, weil nunmal die Geschichte vom teuflischen Anwalt ein so beliebtes und historisches Thema ist.
Wobei, dass seine teuflischen/dämonischen Züge nur Freitags auftreten, halte ich für das nächste Indiz, da Jesus an Karfreitag starb. Keine sonderliche lange Assoziationskette.


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Satan - tatsächlich existent?

27.07.2009 um 12:20
@Nachtloewe: NUn ja, man kann immer alles mögliche in jedes geschriebene Wort hineininterpretieren. Man kann alles nach seiner Meinung auslegen (s. Verschwörungstheorien=) Ob es stimmt kann man halt nicht beweisen.


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Satan - tatsächlich existent?

27.07.2009 um 12:24
@kastanislaus
@Nachtloewe versucht gar nicht den Mittelpunkt des Universums zu definieren.
Er merkt lediglich an, das Schriften aus der Zeit in der man die Erde für den Mittelpunkt des Universums hielt, ich denke er zielt auf das geozentrische Weltbild, kritiklos übernommen un dfür wahr gehalten werden.


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Satan - tatsächlich existent?

27.07.2009 um 12:27
OK, es könnte sein, dass die Geschichte sozusagen ein Märchen und gelogen ist. Akzeptierte Meinung. Wenn wir einmal davon ausgehen, dass sie nicht gelogen ist, was könnte einen an und für sich kritischen Menschen so beeindrucken, das nicht der Satan/Dämon o.ä. ist?


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Satan - tatsächlich existent?

27.07.2009 um 12:31
@Blödmann11
Geldscheine?
Geltungsbedürfniss?
Lies dir mal ein Interview mit Shea oder Wilson durch. Danach wirst du kaum glauben können, dass diese beiden die Illuminatustrilogie geschrieben haben.
Noch besser ist allerdings, dass immer noch genug durch die Gegend laufen, die den Roman für bahre Münze nehmen. :D


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27.07.2009 um 12:39
@kastanislaus
kastanislaus schrieb: Ja das ist dein gutes Recht und soll auch so sein, aus Zwang sollte man nie an etwas glauben.
Das stimmt. Aber eben das ist auch der Grund, warum wir mit einer Diskussion nie mehr als Meinungsaustausch erzielen können. Ich wollte es nur nochmal ausdrücklich hinzufügen, weil ich dich persönlich keineswegs angreifen wollte, sondern lediglich dein Argument ^^
kastanislaus schrieb: Nein Glauben beweist sich im persönlichen Leben. Nur weil man kein allgültiges Naturgesetz mit immer wiederkehrenden (langweiligen) Ergebnissen formulieren kann ist es noch lange nicht existent.
Wo ist denn das Ende des Universums? Wie kannst du ohne Ende den Mittelpunkt definieren?
Ich gebe ja zu, ich mag eine gewisse Ordnung. Eine göttlicher Ordnung zB. nach der Bibel wäre mir dann aber zu simpel, deswegen finde ich wissenschaftliche Ansätze natürlich entsprechend attraktiv. Naturgesetze sind bis zu einem gewissen Punkt bewiesen und funktionieren soweit auch (Man kann vielleicht die Schwerkraft wegargumentieren, aber ein Stein den man hochwirft, fällt trotzdem zu Boden). Ich sehe damit aber auch durchaus ein, das man damit nicht das All-Wissen gepachtet hat. Soweit ich infomiert bin, gibt es derzeit einige Theorien über die Entstehung des Universums und jede ist irgendwie irgendwo nachvollziehbar. Hinzu kommen plötzlich Quanten, schwarze Löcher, in sich selbst eingewickelte Dimensionen und noch vieles mehr und ich als Laie blick auch nur durch, wenn mans mir otto-nomal-gerecht in kleinen Häppchen serviert. Eine Theorie besagt, dass sich zB. alles auf der Ebene der kleinsten Teile im Weltall abspielt (wenn ich mich recht entsinne, heißt es die G-String-Theorie) und das dort irgendwann etwas gegeben hat, das den Urknall verursachte und damit alles angetrieben hat, erkenne ich auch. Von mir aus kann man dieses etwas auch gerne Gott nennen.
Mein Problem beginnt erst dort, wenn Leute beginnen, sich von Sternkonstallationen beeinflussen zu lassen. Ich meine, Sterne, das sind große, leuchtende Gasbälle die so weit entfernt sind, das ma nicht mal sicher sein kann, das die noch existieren, weil das Licht einen so langen Weg bis zu uns zurücklegen muss. Und die sollen mit Hilfe von Horoskopen unsere Zukunft vorraussagen? Oder irgendwelche Symbole sollen Heilkräfte haben, einige willkürliche Linien? Oder was wissen bedruckte Stücke Papier von der Zukunft? Da liegt der Pudelskern für mich.
Glauben ist doch eine zutiefst intime Sache und ich gönne es wirklich jedem Menschen, im Glauben seine ganz persönliche Wahrheit zu finden. Mich betrübts dann nur, wie sowas vor allem zur Scharlatanerie genutzt wird um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.


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27.07.2009 um 12:40
@emanon: Ich denke jetzt mal nicht an Geldscheine, sondern meine Frage war, was es sein könnte, wenn das Erlebte realistisch geschildert wurde.


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27.07.2009 um 12:44
@emanon

ja, danke, das meinte ich wirklich. Das Sachen als Fakten hingestellt werden, die keine sind.

@Blödmann11

Das Problem an der Sache ist eben, dass, was immer nun auch vorgefallen ist, viele Menschen ohne eine wissenschaftliche Beweisführung einfach nicht glauben, egal was vorgefallen ist. Ohne Videoaufzeichnung und Untersuchungen von 3 unabhängigen Forschungsinstituen, kann der gute Mann so kritisch sein, wie er möchte, aber letztendlich ist es so eine Glaubensfrage.


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27.07.2009 um 12:45
Naja, und da kann doch mal jeder darüber diskutieren, was er eben glaubt@Nachtloewe


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27.07.2009 um 13:01
Interessant ist in diesem Zusammenhang der Fall von Anneliese Michel. Ist schon eine Weile her das ganze und zwar war das 1976. Aber wer sich mal für einen mitgeschnittenen Exorzismus interessiert der sollte danach mal suchen. Der Fall Klingenberg war Vorlage für "Der Exorzismus der Emily Rose" und angeblich auch Vorlage für "der Exorzist". Zumindest in der Recherche sollen einige fakten wie die Treppenszene darauf zurückgehen.


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Satan - tatsächlich existent?

27.07.2009 um 13:22
@emanon
emanon schrieb:Er merkt lediglich an, das Schriften aus der Zeit in der man die Erde für den
Mittelpunkt des Universums hielt, ich denke er zielt auf das geozentrische Weltbild, kritiklos übernommen un dfür wahr gehalten werden.
Es ist genauso unsinnig die Aussagen von Pythagoras, Archimedes und Co zu glauben welche nicht mal wussten das Pflanzen CO2 in Sauerstoff umwandeln.
Die Sonne mittels Kernfusion Wärme und Licht produziert, etc. etc.
Dennoch werden ihre Formeln und Theorien anerkannt und genutzt.

@Nachtloewe
Nachtloewe schrieb:Ich wollte es nur nochmal ausdrücklich hinzufügen, weil ich dich persönlich keineswegs angreifen wollte, sondern lediglich dein Argument ^^
Ja kein Problem, hab ich schon so aufgefasst. Du hast ja ganz diplomatisch und nicht herablassend geschrieben. Keine Angst so dumm bin ich nicht, das habe ich schon überrissen ;)
Nachtloewe schrieb:Eine göttlicher Ordnung zB. nach der Bibel wäre mir dann aber zu simpel, deswegen finde ich wissenschaftliche Ansätze natürlich entsprechend attraktiv. Naturgesetze sind bis zu einem gewissen Punkt bewiesen und funktionieren soweit auch
Ich verstehe hald nie warum Wissenschaflter meinen die Bibel wäre ein Physikbuch.
Sie ist eine Bibliothek mit Schriften über Gott und sein wirken.
Das das manchmal in physikalisch Vorgänge hineingreift ist natürlich klar, aber eigentlich geht es doch überhaupt nicht um das.
Ein herzschmerzroman über eine unglückliche Liebe der damit beginnt: Es war 8 Uhr abends am 12. März als...
behandelt auch nicht das Thema, Zeit, die 4. Dimension und die Relativitätstheorie.

DAss die Naturgesetze funktionieren schließt ja noch lange nicht aus dass Gott sie so aufrecht erhält und eingesetzt hat.
Ein Programmierer der diese Seite programmiert hat ist auch weder sichtbar noch greifbar noch hab ich jemals irgendetwas mit ihm zu tun gehabt.
Trotzdem hat er mit seinen Codes (Gesetzen) dafür gesorgt dass ich hier schreiben kann und was er noch so alles im Hintergrund ändert, ausmerzt und eingreift bekomme ich hald nicht mit. Hab mich aber auch noch nie damit beschäftigt. (aber viell. ist ja genau das der Grund das er für mich nicht präsent und greifbar ist)
Nachtloewe schrieb:Eine Theorie besagt, dass sich zB. alles auf der Ebene der kleinsten Teile im Weltall abspielt (wenn ich mich recht entsinne, heißt es die G-String-Theorie) und das dort irgendwann etwas gegeben hat, das den Urknall verursachte und damit alles angetrieben hat, erkenne ich auch. Von mir aus kann man dieses etwas auch gerne Gott nennen.
Nein weil selbst wenn die Theorie stimmt, ist das nicht des Rätels Lösung. Vielleicht findet man in 20,30,50 Jahren nochmal kleinere Teilchen heraus. Und nochmal später noch kleinere usw. usw.
Was wenn die Kette unendlich ist?
Bis jetzt ist weder das Makroskopisch Größte noch mikroskopisch kleinste Teil gefunden worden. Ich denke es ist gut möglich das die Kette unendlich ist.
Spätestens da setzt der Verstand aus.
Nachtloewe schrieb:Mein Problem beginnt erst dort, wenn Leute beginnen, sich von Sternkonstallationen beeinflussen zu lassen.
Naja ich als Christ kann mit diesem Zeug auch nichts anfangen.
Lese höchstens mal zur Belustigung das Horoskop (meist besser als die Witze auf der selben Seite ;) )
Nachtloewe schrieb:Mich betrübts dann nur, wie sowas vor allem zur Scharlatanerie genutzt wird um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Ja klar, aber das gibts leider überall, ob nun in der Wissenschaft, Politik, Banken, Firmen, privat personen, Nachbarn und Freunde
Betrogen, gelogen und gestohlen wird leider überall.
Das hängt aber vom Menschen ab, nicht von Gott oder der Bibel oder sonst einem Sündenbock.


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Nichtmensch
ehemaliges Mitglied

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Satan - tatsächlich existent?

27.07.2009 um 13:35
sunny5 schrieb:Gefilmt oder fotografiert hat das natürlich wieder niemand. Und ein Arzt war auch nicht mit dahin, oder?
Wenn ich für ein Buch recherchiere, dann nehm ich doch zu sowas so viele Zeugen wie möglich mit.
Eben.

Wenn Satan wirklich existieren würde, was hätte er davon sich andauernd geheim zu halten, und einem Journalisten Angst einzujagen.


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Satan - tatsächlich existent?

27.07.2009 um 14:10
@kastanislaus
kastanislaus schrieb:Natürlich gibt es Satan, nur weil niemand mehr an ihn glaubt schafft das ihn nicht aus der Welt.
Du weißt aber das "Satan" eine Erfindung der Kirche ist?


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27.07.2009 um 14:13
@kastanislaus
kastanislaus schrieb: Es ist genauso unsinnig die Aussagen von Pythagoras, Archimedes und Co zu glauben welche nicht mal wussten das Pflanzen CO2 in Sauerstoff umwandeln.
Die Sonne mittels Kernfusion Wärme und Licht produziert, etc. etc.
Dennoch werden ihre Formeln und Theorien anerkannt und genutzt.
Für Archimedes kann ich gerade nicht sprechen und von Pythagoras kenne ich primär die berühtem Formeln die sich mit Dreiecken beschäftigen. Ich glaube gerne das er von Biologie, höhrer Physik und Quantentechnik absolut keine Ahnung hatte, allerdings kannte er sich wohl wunderbar mit Dreiecken aus, und wie man ihre Seiten berechnet. Hätte er sich geirrt, wären bestimmt viele Häuser mittlerweile eingestürzt.
kastanislaus schrieb: Ich verstehe hald nie warum Wissenschaflter meinen die Bibel wäre ein Physikbuch.
Stimme ich dir zu, die Bibel ist eine Interessante Ansammelung von antiken Mythen. Aber Mythen haben die Angwohnheit ziemlich mysthisch zu sein, daher haben sie in meinen Augen auch keinen Anspruch auf Wahrheit, denn sie verkörpern ja auch nur eine damalige Vorstellung.

Das Beispiel mit dem Programmierer der Seite ist übrigens vortrefflich gewählt, höchstes Kompliment ^^
Nun können wir uns aber streiten, ob, kosmisch gesehn, eine höhere Macht dahinter steht, oder sich diese Gesetze einfach aus einer Ursache-Wirkung-Kette ergeben. Mal rein philosophisch spekuliert: Ist Gott selbst der Kausalität unterworfen? Denn würde er darin eingreifen, müsste er doch theoretisch die Kausalität damit kaputt machen, oder? Ich persönlich finde es ja etwas unprofessionell wenn man nicht nach seinen eigenen Spielregeln spielt, aber das nur mal so am Rande.

Was die Theorien zum Thema Entstehung des Universums angehen - ob die G-String-Theorie nun wahr ist oder nicht kann ich dir mit Sicherheit natürlich nicht sagen, aber in einer Dokumentation (ich glaube "Einsteins Erben" hieß die) wurde das wunderbar verständlich dargestellt und erschien mir auch sehr plausibel. Allerdings mangelts mit ehrlichgesagt am nöten Fachverstand, das korrekt kurz wiederzugeben. Es gibt glaube ich auch eine Theorie in der das Universum die Form eine Laib Toastbrots hats, wobei jede Scheibe eine andere Dimension ist, und wenn sich mal 2 Scheiben berühren, es zu einem Urknall kommt. Was ich eigentlich damit sagen wollte: Es gibt da noch so wunderbar viel zu erforschen, warum die Sache einfach aufgeben und sich mit der Antwort "Gott wars" begnügen? Wenns so wäre, fänd ichs sehr nett von ihm, mal eben am Himmel zu erscheinen "Hey leute, bin noch da, alles ist gut" zu sagen. Aber solange Gott nur eine Vorstellung vieler Menschen ist, ist eine Schöpfung auch nur eine Theorie von vielen.
kastanislaus schrieb: Naja ich als Christ kann mit diesem Zeug auch nichts anfangen.
Mit ein paar dahingeschleuderten Allgemeinplätzen sollte eigentlich niemand was anfangen können. Trotzdem scheints abnehmer davon zu geben. Aber okay, du als Christ glaubst ja dann auch zwangsläufig an die Bibel, oder? Mit der Bibel hatte ich schon immer so meine Probleme. Zum Beispiel ist es doch kaum zu glauben, dass das AT und NT wirklich den gleichen Gott meinen. Das NT gefällt mir ja wirklich mit seiner Love-and-Peace-Message (wenn man mal von Paulus absieht), aber das AT ist damit doch absolut nicht zu vereinbaren. Gott zieht ab dem Sündenfall eine ziemliche Blutspur hinter sich her und im Allgemeinen werden gerne entweder ältere Mythen anderer Kulturen übernommen (und gerne auch umgeschrieben - zB. gibts einen älteren Schöpfungsmythos, in dem eine gewisse Schlange (Tiamat?) einen tollen Garten schafft, da auch paar Menschen drin wohnen usw, nur das eben die Schlange die nette Gottheit ist) und eben auch so umgeschrieben, das die "heidnischen" Götter alle im wahrsten Sinne des Wortes verteufelt wurden. Dem armen römischen Gott des Morgensterns, Lucifer, gings da nich besser, der Pan musste nur seine Satyrngestalt hergeben, was man nicht mehr zum Teufel machen konnte, wurde zum Dämon, wie Baal, Belial, Lilith, Asmodeus usw. Ist das ein Fundament, auf dem man einen Glauben aufbauen sollte?
kastanislaus schrieb: Betrogen, gelogen und gestohlen wird leider überall.
Passt so schön zum vorherigen Absatz ^^
Aber was ich damit eigentlich sagen wollte, bevor wir es mit der Glaube-Wissenschaft-Grundfight hatten: ich glaube eher, das die vermehrt auftretenden Berufe wie Astrologe, Wunderheiler, Kartenlege, Hellseher usw. mehr damit zu tun haben, Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und nicht unbedingt damit, dass es zwischen Himmel und Erde mehr als nur Wissenschaft gibt. Und das es überhaupt soweit kommt, das viele Leute sich vor allem in Sachen glauben umorientieren und aus Sinnsuche sind, liegt eben dadran, dass die alten Religionen einfach überhaupt nicht mehr mit unserer Zeit, unserer Gesellschaft, unserem Denken und Empfinden zu vereinen sind.

Auf den Grundgedanken von Jesus, der ja im Prinzip sagt "Leute, liebt euch, schätzt alles Leben und verhaltet euch nicht wie totale .. äh... Rektalmuskeln", ist das selbst heute noch eine wunderbare Lebensphilosophie. Nur der ganze Ballast der letzten Jahrtausende dahinter ist zwar eine nette Tradition, aber mehr für mich auch nicht.


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