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Schatzkarten, Kryptogramme und versunkene Schätze - Mythen oder echte Wegweiser?

79 Beiträge, Schlüsselwörter: Legenden, Gold, Karten, Piraten, Schatz, Kryptogramme, Seychellen

Schatzkarten, Kryptogramme und versunkene Schätze - Mythen oder echte Wegweiser?

16.11.2017 um 20:31
PrivateEye schrieb: Warum gibt jemand eine Schatzkarte weg, statt sie zu nutzen?
Ich kenne Schatzbriefe. Darin wurde anderen durch die Blume mitgeteilt, wo das wertvolle, und wo das sehr wertvolle Tafelsilber versteckt wurde. In Zeiten von Krieg und Plünderungen.
Wenn man gefoltert/bedroht wurde, konnte man das Versteck vom nicht so wertvollen preisgeben ...


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Schatzkarten, Kryptogramme und versunkene Schätze - Mythen oder echte Wegweiser?

17.11.2017 um 19:12
@Kybela
Waren das jetzt eher so Sachen für privat?

Nehmen wir die unzähligen Kleinkriege. Oder den 30jährigen Krieg. Da versteckten viele Privatleute auch ihre Wertsachen vor Plünderungen in Hof und Garten. Starben sie allerdings, nahmen sie das Geheimnis meist mit ins Grab. Karten oder so gab es da wohl eher selten. Solche Schmuck und Münzfunde gibt es noch heute. Sei es in der häuslichen Umgebung oder auch auf einem Acker. Selbst wenn das Gelände immer noch in Familienbesitz ist, wussten die meisten Erben schlichtweg nichts davon.

Bei uns gab es auch einmal so einen Fund. In den alten Bergkellern, die von den Bürgern ab dem Mittelalter als Lagerräume für Bier und Fleisch/Nahrungsmittel verwendet wurden. Wurde bei Restaurationsarbeiten in den 90ern in einem Seitengang verbuddelt gefunden. :D Ließ sich auch nicht mehr nachweisen wem er einst gehörte, nur wann er ca versteckt worden sein musste, den jüngsten Münzprägungen nach.

Piratenschätze hätten da einen ganz anderen Level vermute ich, alleine schon von Wert und Volumen her. Eine solche Karte irgendwem Fremden überantworten? Wer sollte dies tun? Einfach so. Ohne Gegenleistung. Einem potentiellen Geldgeber für eine Bergungsexpedition könnte ich ja verstehen, aber wildfremden? Wie es eben diese Mythen suggerieren?

Da glaube ich eher daran, das die Enkel eine verstaubte Karte in Ur-Ur-Uropas alter Kiste im Keller oder auf dem Dachboden finden. ;)

LG
Eye


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17.11.2017 um 20:31
PrivateEye schrieb:Da glaube ich eher daran, das die Enkel eine verstaubte Karte in Ur-Ur-Uropas alter Kiste im Keller oder auf dem Dachboden finden. ;)
Wohl wahr ...

Schön und spannend sind solche Geschichten trotzdem:
https://www.heise.de/tp/features/Die-Jaeger-des-verschluesselten-Schatzes-3416489.html


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Schatzkarten, Kryptogramme und versunkene Schätze - Mythen oder echte Wegweiser?

17.11.2017 um 20:40
@Kybela
Natürlich sind die Geschichten schön. ;) Und ein bisschen Träumerei (und Romantik...) wird ja wohl erlaubt sein.

Da gibts in der literarischen oder filmischen Ecke ja einiges.

Was aber auch spannend ist, wäre eine echte Schatzsuche. Auch solche gibt es. Sogar in Unternehmensform und ganz legal.
Allerdings stehen da harte Arbeit und lange Recherchen im Vordergrund. Und das manchmal jahrelang.

Wikipedia: Nikolaus_von_und_zu_Sandizell

http://www.wiwo.de/unternehmen/millionenfund-man-aussteiger-auf-schatzsuche/5299132.html

https://www.welt.de/print-wams/article133832/Graf-Sandizell-und-die-Schaetze-aus-der-Tiefe.html

LG
Eye


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Schatzkarten, Kryptogramme und versunkene Schätze - Mythen oder echte Wegweiser?

17.11.2017 um 20:54
Ist gibt auch bei uns in Mitteleuropa noch viele Schätze im Verborgenen:
http://www.alte-salzstrasse.de/index.php?id=461&L=2 "
"...Als Beispiel soll dafür der weltberühmte "Duchcover Schatz" gelten, einige tausend Stücke 
von Bronzeschmuck unschätzbaren Werts, gefunden bei der sogenannten
 Riesenquelle (Obří pramen) in Lahošť bei Duchcov..." 


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26.11.2017 um 11:36
sehr interessanter Bericht über Bassas da India:

vor allem zum Schluss mit Ernst Klaar

https://www.youtube.com/watch?v=uzDtDuUsfWs


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27.11.2017 um 14:25
@bkr786
@Zeitmaschine78


Aber gibt es zu euren Post eben auch Namensgebende Karten etc des Threads?

LG
Eye


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02.12.2017 um 20:38
@Kybela
@Dogmatix
@Apoplexia
@HollyRoxx


Hier das ganze mal anders rum:

Wikipedia: Miscovich_emeralds_hoax

Jay Miscovich kaufte normale Smaragde. Dann streute er Gerüchte aus, er habe diese aus einem Schiffswrack, dass er mit einer Karte gefunden habe, die ihm ein anderer Taucher verkauft habe.

Die Echtheit und auch der Wert der Smaragde wurde offiziell bestätigt, ebenso, das der Wert steigen würde, wenn der Nachweis der Echtheit des Schatzfundes erbracht werden könnte. Auch gab es schon Versuche der spanischen Regierung Ansprüche zu stellen, da vermutet wurde die Smaragde stammten aus dem Achterschiff / Aufbauten der "Nuestra Senora de Atocha".

Es wurde eine Reportage gedreht, aber kein Schiffswrack gefunden. Später stellte sich heraus, das die Smaragde wohl teils mit Epoxydharz bedeckt waren, was es damals noch nicht gab.

Das ganze flog dann auf.

LG
Eye


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11.12.2017 um 00:25
@PrivateEye

das ist auch ne spannende geschichte:
Ausstellung in Darmstadt
Rätsel um den Schatz der Kaiserin
08.12.2017
Von Claudia Kabel

http://www.fr.de/rhein-main/ausstellung-in-darmstadt-raetsel-um-den-schatz-der-kaiserin-a-1403984
Wer in Mainz gräbt, weiß, dass historische Funde nicht lange auf sich warten lassen. Aber manchmal stammen angeblich antike Stücke gar nicht aus jahrhundertealten Erdschichten geschweige denn aus früheren Jahrtausenden. So wurde 1886/87 auch der Darmstädter Millionär Baron Maximilian von Heyl Opfer einer Täuschung. Und mit ihm die gesamte Öffentlichkeit – bis heute.
ein spannender kunstkrimi :)


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11.12.2017 um 00:33
... und das auch:
GESCHICHTE CLUNY IN BURGUND
Aufsehen erregender Schatzfund im Kloster der Asketen
Von Alexander Brüggemann
https://www.welt.de/geschichte/article170691303/Aufsehen-erregender-Schatzfund-im-Kloster-der-Asketen.html

900 jahre versteckt, gefunden bei routinegrabungen, in einer merkwürdigen absenkung ...
Die Abtei von Cluny war im hohen Mittelalter die größte Westeuropas – und außerordentlich reich, paradoxerweise. Gegründet im Jahr 910 von glühenden Asketen, die das radikale Armutsideal des benediktinischen Mönchtums erneuern wollten, zogen sie mit ihrer Strahlkraft in ganz Europa Tausende junger Männer an, die ein anderes Leben suchten – und dann Tausende frommer Stiftungen, mit denen die Reichen der Zeit ihr ewiges Seelenheil zu befördern wünschten. So entstand ein mächtiges, hierarchisch organisiertes Klosterimperium, das sich über ganz Europa erstreckte.
doch wer vergrub es?
Nie zuvor, teilt die Hochschule mit, seien arabische und christliche Münzen dieser Menge zusammen gefunden worden.
wird man wohl nicht mehr rausfinden ...

@PrivateEye


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11.12.2017 um 14:14
Dogmatix schrieb:Nie zuvor, teilt die Hochschule mit, seien arabische und christliche Münzen dieser Menge zusammen gefunden worden.
Möglicherweise ein Relikt der Kreuzzüge? Wäre ja nicht unwahrscheinlich, oder? Währungen gab es damals ohnehin viele, nahezu jeder Fürst etc prägte eigene Münzen. Auch hierzulande war es ein weiter Weg bis zur ersten Reichsmark!

Danke für die Links!

LG
Eye


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11.12.2017 um 15:00
@PrivateEye

ich weiß es nicht :) die silberdenare waren ja alltagswährung und waren dann auch für alltagskäufe bestimmt?

sie werden sich schon gedanken machen, wie die in spanien und marokko geprägten goldmünzen nach cluny kamen :)


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11.12.2017 um 16:34
@Dogmatix
So wie ich es gelesen und verstanden habe, wurden die Denare doch selbst in dem Kloster geprägt, oder?

Händler, Kreuzritter kamen viel rum um diese Zeit. ;)


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11.12.2017 um 16:45
@PrivateEye

ja, die silberdenare aber nicht goldmünzen, so hatte ichs verstanden, also sammlung von beidem.


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11.12.2017 um 16:54
@Dogmatix
Genau. Und die Goldmünzen vermute ich eben von Händlern oder Kreuzrittern. Die dürften eher in einer solchen Gegend unterwegs gewesen sein.


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Schatzkarten, Kryptogramme und versunkene Schätze - Mythen oder echte Wegweiser?

11.12.2017 um 16:54
@PrivateEye

hm, hier wirds im detail noch mal genauer aufgelistet :)

Das Team um Anne Baud und Anne Flammin, darunter die Studenten der Université Lumière Lyon 2, entdeckte auf der Baustelle einen Schatz bestehend aus:
mehr als 2.200 Silber- Leugner und -Obolen - meist geprägt von der Abtei von Cluny und wahrscheinlich aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts - in einem Stoffbeutel, von dem Spuren einiger Münzen erhalten sind.

ein gegerbtes Fellbündel, gefunden unter den Silbermünzen, mit einem Knoten befestigt und umschließend

21 Islamische Gold- Dinar entstanden (struck) zwischen 1121 und 1131 in Spanien und Marokko unter der Herrschaft von Ali ibn Yusuf (1106-1143), der der Berber-Almoraviden-Dynastie angehörte.

ein goldener Siegelring mit einem roten Intaglio, der die Büste eines Gottes darstellt, und eine Inschrift, die möglicherweise aus dem Ring stammt und aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts stammt

ein gefaltetes Blatt Goldfolie mit einem Gewicht von 24 g und in einem Etui aufbewahrt

ein kleines rundes Objekt aus Gold
https://phys.org/news/2017-11-medieval-treasure-unearthed-abbey-cluny.html

(auch mit fotos)
PrivateEye schrieb:Händler, Kreuzritter kamen viel rum um diese Zeit. ;)
was den fundort evtl. noch interessanter macht ;) weiß aber auch nicht, warum der welt-bericht von der "krankenstation" redet.

da im link fragen sie ja auch,
Warum wurde der Schatz vergraben?

Welches Gebäude lag über dem Schatz, als es versteckt war? War es ein Gebäude, jetzt in Ruinen, von dem wir wenig wissen?


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Schatzkarten, Kryptogramme und versunkene Schätze - Mythen oder echte Wegweiser?

11.12.2017 um 18:52
@Dogmatix
Nun, in vielen Klostern gab es ja Kräutergärten. Und die Mönche waren ja nicht nur belesen sondern oft auch fachkundig. Zudem auch, aufgrund ihres Glaubens und so, der Nächstenliebe und Hilfe verpflichtet. Daher macht so eine Art "Krankenstation" durchaus Sinn. Arme konnten sich so helfen lassen und gut betuchte mussten vielleicht einen Bonus abgeben? So kam Kloster vielleicht auch zur baren Münze! :Y:


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Schatzkarten, Kryptogramme und versunkene Schätze - Mythen oder echte Wegweiser?

06.06.2018 um 00:57
@PrivateEye

schon gehört?
Entdeckung vor Kolumbien
Der Schatz der Karibik
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.entdeckung-vor-kolumbien-der-schatz-der-karibik.980b78a7-5e5f-4ccf-8bf0-51182c...
„An der Identität des archäologischen Funds gibt es keinen Zweifel.“ Präsident Santos sagte: „Es ist einer der größten, wenn nicht der größte Fund von gesunkenen Kulturgütern in der Menschheitsgeschichte.“

Ob die Wissenschaftler den vermeintlichen Millionenschatz jedoch wirklich heben können, ist noch unklar. Bislang haben sie nur Kanonen, Waffen und Gefäße aus Keramik entdeckt. Es könne noch Jahre dauern, bis die Artefakte an Tageslicht gebracht werden, kündigte das Präsidialamt an. Solange dürfte über den Schatz und seinen Wert weiter spekuliert werden: Die Schätzungen reichen von 3 bis 17 Milliarden US-Dollar.
focus berichtet :)

Galeone San José344 Tonnen Gold- und Silbermünzen: Forscher jagen größten See-Schatz aller Zeiten

https://www.focus.de/wissen/mensch/archaeologie/vor-kolumbiens-kueste-forscher-jagen-groessten-see-schatz-aller-zeiten_i...

was ist neu?

es gibt neue fotos :)
New Details on Discovery of San Jose Shipwreck
http://www.whoi.edu/news-release/new-details-on-discovery-of-the-san-jose-shipwreck


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10.07.2018 um 17:59
@Dogmatix
Sorry, war eine Weile off.

Danke für die Links. 600 Meter Tiefe... Ist schon eine ordentliche Hausnummer! O_O
Auch wenn der Schatz eine Menge wert ist, werden die Bergungskosten, sollte es denn zu einer kommen, ebenso teuer werden...

Ist halt nicht das klassische Abenteuerfilmklischee "Tauchen wir ein paar Meter runter und laden unser Schiff mit Goldbarren voll". ;)

LG
Eye


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