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Bürgerkrieg in der Ukraine

91 Beiträge, Schlüsselwörter: USA, Russland, EU, Ukraine, Bürgerkrieg

Bürgerkrieg in der Ukraine

08.06.2014 um 22:31
@2320
2320 schrieb:Russland sollte damit anfangen die US-Schiffe aus dem schwarzen Meer zu bomben, außerdem Flugverbotszone über Donbass.
Flugverbotszone ja, aber der Rest ist hoffentlich ein Scherz.


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Bürgerkrieg in der Ukraine

08.06.2014 um 22:36
gut gehts hier weiter...hoffentlich in einen anständigen ton


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2320
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Bürgerkrieg in der Ukraine

08.06.2014 um 22:58
@sarasvati23
Wie stelltst Du Dir den weiteren Verlauf vor?
Wie war es in Kiew?


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Bürgerkrieg in der Ukraine

08.06.2014 um 23:00
Dazu noch eine Ergänzung:
sarasvati23 schrieb:Das Pentagon will eine Gruppe von Militärberatern in die Ukraine schicken, um die Bedürfnisse des Landes für eine Militärreform einzuschätzen, meldet ein Sprecher des US-Verteidigungsamtes.
Außerdem will Washington Kiew Militärausrüstungen bereitstellen.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass Kiew den US-Vizeverteidigungsminister Derek Chollet beauftragt habe, einen Säuberungsplan für den Südosten des Landes vor der Vereidigung von Pjotr Poroschenko zu entwickeln.
http://german.ruvr.ru/news/2014_06_06/Pentagon-schickt-Militarberater-in-Ukraine-4428/
„Es wurde vereinbart, dass die Grenztruppen auch Technik für die Einrichtung der Staatsgrenze, nämlich Dieselgeneratoren, einen Bagger, eine Planierraupe, einen 18-Tonnen-Kran, einen LKW sowie Warnsysteme, bekommen“, heißt es in der Mitteilung.

Zuvor am gleichen Tag hatte Chollet eine Verdoppelung der US-Finanzhilfe für den ukrainischen Verteidigungssektor auf 18 Millionen US-Dollar angekündigt. Von dem Geld werden Lebensmittel und andere Artikel, ausgenommen Waffen, gekauft.
http://www.02elf.net/europa/us-hilfe-fuer-ukrainische-grenztruppen-bagger-planierraupe-und-kran-562797

Für Lebensmittel, Planierrauben und Co. muss natürlich extra jemand vom Pentagon in die Ukraine reisen. Wer's glaubt, wird selig.


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2320
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Bürgerkrieg in der Ukraine

08.06.2014 um 23:03
Wer hatte gleich nochmal den Nordatlantikwall gebaut?


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08.06.2014 um 23:05
@2320
2320 schrieb:Wie stelltst Du Dir den weiteren Verlauf vor?
Ich denke, die Strafaktion wird weiterlaufen. Ich hoffe, dass viele Menschen nach Russland fliehen können. Es gab Meldungen, dass die Ukraine ihre Grenzposten an der russischen Grenze dichtgemacht hat. So hätten die Menschen die Möglichkeit ungehindert zu fliehen. Russland bereitet sich auf den Flüchtlingsstrom vor. Es ist wichtig, dass ein humanitärer Korridor eingerichtet wird. Ist die Resolution u.a. dazu eigentlich vom Tisch?

Wenn Russland anfängt us-amerikanische Kriegsschiffe zu bomben, halte ich das für die angespannte Lage nicht für förderlich. Ich schließe übrigens aus, dass Russland militärisch interveniert.


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Bürgerkrieg in der Ukraine

08.06.2014 um 23:06
@2320
2320 schrieb:Wie war es in Kiew?
Was meinst du genau?


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2320
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Bürgerkrieg in der Ukraine

08.06.2014 um 23:24
sarasvati23 schrieb:Was meinst du genau?
Sie haben sich von der Einigung nicht beeindrucken lassen, sondern führten einen gewaltsamen Putsch.
Ich denke, dass sie mehr wollen.
Was sollen die aufgestockten NATO-Kräfte an den russischen Grenzen/Grenzländern.
Außerdem ist doch das zulässige Kontingent an US-Militär im schwarzen Meer schon seit einer ganzen Weile deutlich überschritten, oder sind die etwa wieder abgezogen?
Und es gab schon mehrere Berichte über Panzertransporte aus dem Westen Europas in Richtung Osten, z.B. aus Deutschland Richtung Tschechien, aus Österreich Richtung Ungarn.

Wie gesagt, in Kiew das Szenario, mit Hinhaltetaktik, falschen Versprechen, hohlen Phrasen, immer schön am Grinsen und hinter dem Rücken war schon das gezückte Messer,
Obwohl bei anderen, den radikalen Elementen vom Maidan, aber auch teilweise bei Klitschko, immer was durchsickerte von wegen alles sei haarklein geplant, keine Gnade, bis Moskau, etc.

Von Russland kommt aber keine Ansage, von wegen, die NATO solle sich zurückziehen oder ähnliches...


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Bürgerkrieg in der Ukraine

08.06.2014 um 23:40
Auch wenn der User gesperrt ist.
@2320
2320 schrieb:Was sollen die aufgestockten NATO-Kräfte an den russischen Grenzen/Grenzländern.
Außerdem ist doch das zulässige Kontingent an US-Militär im schwarzen Meer schon seit einer ganzen Weile deutlich überschritten, oder sind die etwa wieder abgezogen?
Das wissen auch die Russen und sie kritisieren es ständig.
2320 schrieb:Und es gab schon mehrere Berichte über Panzertransporte aus dem Westen Europas in Richtung Osten, z.B. aus Deutschland Richtung Tschechien, aus Österreich Richtung Ungarn.
Ich habe da irgendwo gegenteiliges gelesen, dass Panzer aus der anderen Richtung kamen. Richtung Tschechien würde mich jetzt wundern, Tschechien hat es abgelehnt, an Natoübungen teilzunehmen.
2320 schrieb:Von Russland kommt aber keine Ansage, von wegen, die NATO solle sich zurückziehen oder ähnliches
Stimmt. Muss man mal sehen, was passiert. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Übungen rechtlich gedeckt sind.

Russland versucht auch die internationalen Instrumente zu nutzen. Die UNO z.B.. Über die Sinn- und Unsinnigkeit kann man sich streiten, ich finde das gut! Aber man merkt in den MSM, dass der "Westen" immer weniger Grundlagen hat, Russland irgendwas in die Schuhe zu schieben, die Sanktionen entbehren sowieso jeder rechtlichen Grundlage.
Das sollte irgendwann auch der letzte Depp merken. Und dann können die wahren Aggressoren nicht mehr so einfach agieren, wie sie wollen.

Was denkst du, warum die das Tempo beschleunigt haben?


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Egalite
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Bürgerkrieg in der Ukraine

11.06.2014 um 18:28
Da vielleicht das exzellente Interview mit Willy Wimmer untergegangen ist, hier noch einmal mit der Empfehlung es sich in Ruhe anzusehen.

Wiki:

Wikipedia: Willy_Wimmer



Teil 1 ist dann hier vom 22.03.2014:



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Egalite
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Bürgerkrieg in der Ukraine

11.06.2014 um 19:58
Vice News 10.06.2014

Surrounded by War In Sloviansk: Russian Roulette (Dispatch 48)



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Bürgerkrieg in der Ukraine

11.06.2014 um 20:14
Fluchtkorridore doch nur heiße Luft ?

Einwohner der von der Kiewer Armee belagerten ostukrainischen Stadt Slawjansk haben nichts von den von Präsident Pjotr Poroschenko angekündigten „Fluchtkorridoren“ gehört. Das teilte die Pressesprecherin des „Volksbürgermeisters“, Stela Choroschewa, Journalisten am Mittwoch mit.

Zuvor hatte Poroschenko die Streitkräfte angewiesen, Fluchtkorridore für friedliche Einwohner einzurichten, die die Stadt verlassen wollen. Medienberichten zufolge bleiben in Slawjansk derzeit nur noch sechs Prozent der Bevölkerung, größtenteils ältere Leute. Die Hälfte der Häuser sei zerstört.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte am Dienstag gesagt, Moskau rechne damit, dass Poroschenkos Pläne, Fluchtkorridore für Zivilisten einzurichten, mit konkreten Taten untermauert würden.

http://de.ria.ru/security_and_military/20140611/268739549.html


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Egalite
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Bürgerkrieg in der Ukraine

11.06.2014 um 20:37
Die Nachrichtenlage insbesondere in Deutschland ist äußerst dünn geworden. Komfortabel, denn dann muss man nicht mehr über die "Poroschenko-Politik" berichten.


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Bürgerkrieg in der Ukraine

11.06.2014 um 21:21
Und die WM hat nicht mal angefangen.
Wird mal wieder Zeit eine Beschwerde an die Rundfunkanstalt zu schreiben. Man bekommt nur leider keine Antwort. :\
Im Grunde muss man die täglich damit zumüllen.


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Bürgerkrieg in der Ukraine

14.06.2014 um 23:13
Wie wär's als weitere Schritte mit...

Keine Truppen aus D.
Dialog.
Abzug der UA-Truppen,
Dialog.
Eindämmung des rechten Blocks,
Dialog.
Abzug der Separatisten,
Dialog.

Poroschenko finanziert als Milliardär und Präsident den Wiederaufbau der gröbsten Schäden, vorallem derer, an denen er beteiligt war und dann wird sich um alles weitere gekümmert?
...und alle Karten auf den Tisch gelegt.


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Bürgerkrieg in der Ukraine

14.06.2014 um 23:18
@Interalia

dummerweise setzt Poroschenko die Agenda der CIA und des Pentagons um.

Aber er ist ein Oligarch, vom Schlage eines Janukowitschs. Die wehen ja bekanntlich, was ihre Meinungen betrifft, wie Fähnchen im Wind.


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Bürgerkrieg in der Ukraine

14.06.2014 um 23:22
http://www.heise.de/tp/artikel/41/41926/1.html


Westliche Geldgeber für "investorenfreundliches Klima"

Der Internationale Währungsfonds ist genauso beeindruckt von der vorauseilenden Reformfreude der Übergangsregierung wie auch international agierende Bankhäuser.[26] Noch bevor die Vor-Ort-Analyse des IWF im März in Kiew beendet war und weit bevor es Präsidentschaftswahlen gab, hatten Jazenjuk und Turtschinow entscheidende Verträge unterschreiben und richtungweisende Gesetze verabschieden lassen.

Es ist auffällig, dass Reformen so schnell wie möglich durchgesetzt wurden ohne auch nur auf demokratische Legitimation zu warten. Dies entspricht aber voll und ganz der Schock-Doktrin des IWF. Seit den 1970er Jahren zwang der Washingtoner Fonds immer wieder Ländern, die durch Krisen, Kriege oder andere Katastrophen geschwächt waren, ultra-liberale Wirtschaftsreformen auf. In der Regel folgte daraufhin ein Ausverkauf nationaler Ressourcen an westliche Konzerne und die Verelendung der Bevölkerung durch die Verlängerung der Wirtschaftskrisen und die Zerstörung von Sozialsystemen.[27]

Auch andere internationale Geldgeber wie die EU, Japan oder die USA hatten ihre Kreditzusagen an eine schnelle Umsetzung genau dieser IWF-Reformvorhaben geknüpft. So sprach etwa US-Präsident Obama von einem "attraktiven Investitionsklima", das in der Ukraine nun geschaffen werden müsse. Geldgeber, die auf antisoziale Reformaufforderungen verzichten, scheint es nicht mehr zu geben. Bilaterale Erpressung scheint "in" zu sein. Was Russland die Gaspreise, das sind dem Westen die IWF-Kredite: politische Waffen.
Macht-Eliten unter sich

Die jetzt umgesetzten Reformpläne wurden schon seit Jahren vorbereitet. Die milliardenschwere Finanzierung "freiheitsorientierter" NGOs etwa durch die USA und Deutschland[28] sind genauso Indizien hierfür wie die reibungslose Maidan-Logistik und die zügige Nach-Maidan-Gesetzgebung. Dabei arbeiten ukrainische und westliche Freunde von Deregulierung und Privatisierung eng zusammen.

Grundlage dieser Symbiose sind Elitenetzwerke. So treffen sich seit zehn Jahren etwa ukrainische Top-Politiker und Großindustrielle mit neoliberalen Reformern aus den USA und EU-Ländern jährlich an einem Wochenende auf der Krim.[29] Hinter diesem "ukrainischen Davos" steckt das "YES"-Netzwerk ("Yalta European Strategy")[30] des Milliardärs Viktor Pintschuk und des polnischen Ex-Präsidenten Aleksander Kwasniewski.[31] Bilder der Treffen - das letzte gab es zwei Monate vor Beginn des Maidan - deuten darauf hin, wie eng die die Kontakte zwischen ukrainischer Oberschicht und westlichen Macht-Eliten sind.[32]

Nicht ganz zufällig stehen permanente "YES"-Gäste wie Poroschenko, Jazenjuk oder Klitschko heute im Zentrum der Nach-Janukowitsch-Ukraine.
Den Gürtel enger schnallen

Oligarch Pintschuk gab in einem Zeitungsartikel[33] unmittelbar nach der Machtübernahme der heutigen Kiewer Regierung die künftige politische Richtung vor: "Vielleicht zum ersten Mal in der modernen Geschichte der Ukraine, kann das ehrliche Reden über die Notwendigkeit von schmerzhaften Reformen tatsächlich die persönliche Stellung eines Politikers steigern", schrieb er, ohne zu erklären, warum dies so sein sollte oder was das mit den Maidan-Forderungen zu tun haben soll. Pintschuk fährt in Anspielung auf die erschossenen Regierungsgegner fort: "Normale Bürger haben bereits gezeigt, welche großen Opfer, sie für eine bessere Zukunft zu bringen, bereit sind." Das er nun auch selbst finanzielle Opfer bringen wird, ist eher nicht anzunehmen.[34]

Zu ergänzen bleibt, dass auch die deutschen Medien mehrheitlich in den Kürzungs-Chor einstimmten: "Sparen, sparen, sparen" hieß es etwa bei Tagesschau.de oder mit kaum zu übertreffendem Zynismus bei Welt.de:
Die Ukraine lebt über ihre Verhältnisse.

Doch dass über die politische Neuordnung der Ukraine berichtet wird, ist sowieso eher selten. Sowohl in ukrainischen als auch in deutschen Medien ist seit vielen Wochen der Bürgerkrieg im Osten des Landes das absolut dominante Thema. Dies hat den nützlichen Effekt, dass Mediennutzer sich ihren Kopf nicht über die Reformen, deren Ergebnisse und tatsächliche Profiteure zerbrechen müssen.
Profiteur Poroschenko

Petro Poroschenko wird in deutschen Medien oft als "Schokoladenkönig" bezeichnet. Das hört sich harmlos, gemütlich, ja fast schon niedlich an. Tatsächlich könnten die Journalisten ihn auch "Rüstungs-Oligarch" nennen, denn mit seiner Firma "Leninska Kuznya" ist er eben auch Waffenproduzent.[35] Und so wird klar, dass er gar nicht der Friedensstifter sein möchte, den das Land nun bräuchte. Bezeichnend, dass der Militärhaushalt als einziges staatliches Budget nicht von Kürzungen betroffen ist. Im März und April wurde der Etat für Krieger und Kriegsgerät insgesamt sogar um 12 Milliarden Griwna aufgestockt. "Oberste Priorität als Präsident hat für mich jetzt die Armee", sagte Poroschenko denn auch direkt nach seiner Wahl.[36] "Wir müssen die Soldaten dringend besser ausstatten." Auch westliche Rüstungskonzerne wird das freuen.

Am Ende hat das ukrainische Volk diesen Mann demokratisch legitimiert, was auch mit der Medienmacht Poroschenkos und anderer Milliardäre zu tun hat. Gebraucht hätten die Menschen aber wirkliche Reformer, die den Konflikt im Osten sofort befriedet und den Wohlstand des Landes gerechter verteilt hätten. Stattdessen haben sie unter dem Beifall des Westens mit einem neoliberalen Kriegsgewinnler den Bock zum Gärtner gemacht.


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Bürgerkrieg in der Ukraine

14.06.2014 um 23:24
@unreal-live

Harter Tobak.


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unreal-live
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Bürgerkrieg in der Ukraine

14.06.2014 um 23:27
leider fakten die niemand hören möchte, das ukrainische volk hat was anderes verdient


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14.06.2014 um 23:28
Und es wäre immer noch nicht zu spät, da sinnvoll vorzugehen.


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