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Wenn Helden nach Antworten suchen...

69.658 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Plaudern ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Wenn Helden nach Antworten suchen...

gestern um 23:51
Zitat von nairobinairobi schrieb:Was hat dann eine "Füllung" konkret gekostet und wie weit kommt man damit?
Naja ist halt wie beim Benziner auch eine Frage davon, wie groß der "Tank" ist und wie man fährt.
Unser Akku ist mit 48kWh jetzt ganz so groß, der Verbrauch mit 18kWh/100km bei 120-130km/h dafür aber auch vergleichsweise niedrig (wenn mal nur 100km/h erlaubt war oder in den Mittelgebirgen war der Verbrauch noch etwas niedriger).

Geplant hatte ich die Stops immer so etwa bei ca. 30% Rest-Akku (+-5%) und geladen auf ca. 90% (darüber hinaus wird das Laden einfach ziemlich träge).
Also immer so ca. 200km zwischen den Stops und so 30-35kWh für 21-25€ geladen.
Durchschnittspreis direkt an der Autobahn bisschen unter 70ct/kWh. (Und das ohne Ladetarife direkt beim Anbieter, sonst wäre es noch etwas günstiger gewesen).
Macht auf die 100km in etwa 12-13€ Ladekosten. Das gehen die meisten Benziner bei der gleichen Reisegeschwindigkeit und den heutigen Preisen drüber, wenn sie an Autobahnraststätten tanken sogar sehr deutlich.


Genutzt habe ich für die meisten Ladevorgänge keine App vom Anbieter selbst, da mein üblicher Anbieter nicht dabei war und sich extra Abos für die Reise nicht gelohnt hätten. Stattdessen habe ich mir einen Anbieter installiert, mit dem ich quasi europaweit überall AdHoc-laden kann und das zu echt vernünftigen Preisen. Auch mit Blick darauf, dass ein möglicher Tagesausflug nach Straßbourg im Raum stand.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Er sagte, dass das Schnellladen auf Dauer nicht besonders gut für den Akku sei. Stimmt das?
Jein.
Ist theoretisch auch mein Stand und ich nutze ja auch fast ausschließlich AC weil schonender. Abgesehen von der Reise in die Pfalz habe ich bisher nur einmal DC geladen.
Inzwischen habe ich aber durch viele Berichte gesehen und gelesen, laut denen Schnellladen dem Akku gar nicht so sehr schadet wie es immer heißt.
Mit AC und wenn möglich immer in einem Bereich von 30-80% halten ist für den Akku wenn möglich natürlich trotzdem schonender.

Ich habe mir auch viele Tests angeschaut, bei denen E-Gebrauchtwagen mit mehreren Jährchen (also auch nicht gerade die modernsten Akkus) und 100.000-150.000km auf den Buckel trotz regelmäßigem Schnellladen noch über 90% des Akku-Potentials hatten. Da kannste echt nicht meckern.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Hallo, schön, von Dir zu hören! Wie geht es Euch denn so?
Aktuell sehr viel Stress, kommt vieles zusammen. Beruflich, privat... immerhin Uni hat sich nun erledigt.

Bei Mrs. Wölkchen fällt hoffentlich im August auch wieder einiges weg, wenn sie die Schulleitung wieder abgeben kann. Dieses Schuljahr war in Sachen Workload echt enorm für sie: Großteil der Schulleitungs-Aufgaben, 100% ihrer eigentlichen Aufgaben als Stellv. Schulleiterin und nebenbei auch noch mehr eigener Unterricht (13h) als alle anderen Schulleiter aus dem Netzwerk (die sind alle so bei 5-8h, der Rest zu den 28h ist dann Bürozeit für Schulleiteraufgaben). Sie füllt also aktuell quasi relativ genau zwei volle Stellen auf einmal aus, natürlich ohne mehr Geld oder auch nur Vergütung ihrer zahlreichen Überstunden...

Ich nehm ihr privat ab so viel ich kann (ihre Tage sind ja auch entsprechend lang), war nun bis 30.4. aber auch Vollzeit mit einer schwierigen Klasse mit besonders viel Erziehungsarbeit, Invest in Klassenführung, Elternarbeit etc. eingenommen. Habe mich auch sonst um viel zu viel Sachen gekümmert, die eigentlich gar nicht meine Aufgabe gewesen wären, da ich mich einfach schwer damit tue nicht jeden Missstand sofort anzugehen, mich jedem Schülerproblem anzunehmen (statt z.T. einfach an die Klassenlehrer abzugeben) und vielleicht auch sonst noch einerseits etwas zu sehr Idealist und zugleich andererseits ein etwas zu undiplomatisches Großmaul gegenüber ätzenden Eltern bin😅

Die Klassenleitung bin ich nun zum Glück wieder los, die Kollegin ist von ihrer dreimonatigen Reise zurück. Bin nun auch wieder ein paar Stunden runter, wenn auch nicht so viel wie ursprünglich geplant, da ich noch eine Mathe-Klasse der Kollegin behalten habe, die ich eigentlich auch wieder abgeben wollte.
Aber ich wollte mit der Klasse gerne das Schuljahr beenden (Brüche, mein Lieblingsthema), die Kinder wollten mich gerne behalten, die Eltern haben ebenfalls mehrfach bei der Schulleitungen dafür plädiert und die Kollegin hatte letztendlich auch nichts dagegen, mir diese ihr unliebsame Klasse abzugeben. Also Win für alle und ein schönes Feedback für mich, nachdem ich mich die letzten Monate so reingehauen habe.
Auch sonst habe ich jetzt den Rest des Schuljahres fast überall angenehme Themen in Klassen, mit denen ich eingespielt bin. Macht aktuell also besonders Spaß.
Die berühmte Ruhe vor dem Sturm. (Ref im kommenden Schuljahr)


Jetzt aber genug Gelaber meinerseits. Eigentlich schon viel zu viel😅

Wie geht es dir denn so?😊
Hin und wieder habe ich mal ein paar Fetzen mitgelesen, aber allgemein war ich in den letzten Monaten kaum online.


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um 11:48
Zitat von Mr.WölkchenMr.Wölkchen schrieb:Ich sag ja, der noch nicht so breite Gebrauchtwagenmarkt kann natürlich auch ein Grund sein.
Nicht nur, sondern auch, dass die Neuwagen erheblich teurer sind in der Anschaffung. Einen günstigen Verbrenner bekommst du neu schon ab 10.000 Euro.
Zitat von Mr.WölkchenMr.Wölkchen schrieb:Gibt aber auch schon sehr gute gebrauchte E-Autos mit einem Akku, der noch top in Schuss ist, für unter 10.000.
Das Problem hier ist eher die Bauart, die wir suchen. Wir wollen weder einen SUV noch einen Kleinwagen. Wir suchen ein Fahrzeug, das sowohl 4 bis 5 Personen als auch zusätzlich noch viel anderes Zeug transportieren kann. Aber Kombis werden anscheinend nicht mehr oder nur noch selten gebaut. Bleibt also ein Nutzfahrzeug, denn anscheinend werden wir Abstriche machen müssen, was das betrifft. Da schauen wir auch schon, irgendwann wird es schon passen. Eventuell als Zweitfahrzeug, da wir ja nicht ständig viel transportieren müssen. Das tun wir ja nur im Rahmen der Tierschutzarbeit.
Zitat von Mr.WölkchenMr.Wölkchen schrieb:Es gibt ja aber noch ganz viel Spielraum zwischen Kurzstrecken im Wohnumfeld und der 600km Urlaubsfahrt😅
Ja, natürlich - nur fahren wir diese Strecken für gewöhnlich nicht. Es ist sinnvoll, das Auto für die eigenen Bedürfnisse auszusuchen. Dass es noch viele weitere Nutzungsmöglichkeiten gibt, ist zwar wahr, für uns aber irrelevant.
Zitat von Mr.WölkchenMr.Wölkchen schrieb:Aber wenn man regelmäßig Fahrten fährt, die eine Akkuladung nicht schafft, ist das natürlich nervig.
Genau das ist eben das Problem. Wenn wir 800 bis 1000 km fahren, legen wir natürlich immer wieder Pausen ein oder übernachten sogar einmal auf der Strecke. Wir machen aber nicht 4 bis 5 Pausen und es ist auch nicht jede 30 min. lang oder länger. Meistens sind es nur kurze Toilettenpausen und eine längere Pause, um etwas zu essen und zu trinken und sich die Beine zu vertreten.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Gestern Abend bemerkte ich, dass im Fußraum ein Kabel herunter hing.
Wie kam das denn?
Zumindest schaut es nicht beschädigt aus.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Für mich ist es schon Erholung, dass ich viel Zeit zu meiner freien Verfügung habe.
Ja, geht mir genauso. Keine Termine, an die ich mich halten muss. Es ist ganz schön, auch einmal mal in den Tag hineinzuleben und nichts zu planen. Zu tun hat man eh so auch noch genug.

Bei uns stehen in nächster Zeit wieder weitere Renovierungsarbeiten am Haus an. Die machen wir zwar nicht selbst, aber man muss halt doch zu Hause sein und man hat den Lärm und den Dreck.
Zitat von Mr.WölkchenMr.Wölkchen schrieb:App vom Anbieter
Kann man eigentlich ohne Smartphone und App auch laden oder geht das gar nicht?

Treibstoff kann man ja auch an der Zapfsäule tanken und wenn man möchte, auch bar bezahlen. Das ist halt ein viel niederschwelligerer Zugang.

Ich könnte mir vorstellen, dass das für einige Menschen, die nicht sehr technikaffin sind und weder ein Smartphone noch eine Kreditkarte besitzen und beides auch gar nicht wollen, eine Hürde darstellt.
Zitat von Mr.WölkchenMr.Wölkchen schrieb:Sie füllt also aktuell quasi relativ genau zwei volle Stellen auf einmal aus, natürlich ohne mehr Geld oder auch nur Vergütung ihrer zahlreichen Überstunden...
Das ist eigentlich schon eine Frechheit. Ich kenne das aber von einem Kollegen. Der hat jahrelang die Aufgabe des Teamleiters erfüllt, ohne jedoch jemals offiziell diese Position erhalten zu haben oder dafür bezahlt zu werden.

Da könnte man jetzt natürlich sagen: Selbst schuld. Es war aber für uns als Team schon auch angenehm und bequem, dass er sich um Dienstpläne, Zeiterfassung usw. gekümmert hat.

Als er dann das Unternehmen verlassen hatte, haben wir diese Dinge alle selbst machen müssen. Wir haben echt viel Zeit in das Erstellen von Dienstplänen investiert, dass dann am Ende alle auf ihre Stunden kamen, alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt und alle zufrieden waren.

Die Erstellung der Dateien für die Zeiterfassung, sodass auch alle Zuschläge richtig berechnet wurden, war auch ziemlich aufwendig.

Warum das nicht alles vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wurde wie sonst auch in anderen Unternehmen: Frag mich was Leichteres. 🤷

Dafür hatten wir aber so zumindest die Möglichkeit der Mitgestaltung, was ja auch nicht übel ist. Unsere Vorgesetzten ließen uns viele Freiheiten und uns machen, was wir wollten, solange die Rahmenbedingungen erfüllt wurden. Das ist auch was Schönes!
Zitat von Mr.WölkchenMr.Wölkchen schrieb:Habe mich auch sonst um viel zu viel Sachen gekümmert, die eigentlich gar nicht meine Aufgabe gewesen wären, da ich mich einfach schwer damit tue nicht jeden Missstand sofort anzugehen, mich jedem Schülerproblem anzunehmen (statt z.T. einfach an die Klassenlehrer abzugeben) und vielleicht auch sonst noch einerseits etwas zu sehr Idealist und zugleich andererseits ein etwas zu undiplomatisches Großmaul gegenüber ätzenden Eltern bin😅
Haha, das kenne ich 🫣. Ich bin da genauso. Wenn es Missstände gibt und keiner macht was dagegen, dann werde ich ganz unrund und muss das angehen - manchmal stoße ich dabei auch auf Widerstand oder steige Menschen auf die Füße. Menschen mögen im Allgemeinen keine Veränderungen. Manche empfinden es dann auch so, als würde ich Kompetenzen überschreiten. Aber was soll ich tun, wenn etwas schlecht läuft? Einfach wegsehen? Tut mir leid, das kann ich nicht. 🤷
Zitat von Mr.WölkchenMr.Wölkchen schrieb:Aber ich wollte mit der Klasse gerne das Schuljahr beenden (Brüche, mein Lieblingsthema), die Kinder wollten mich gerne behalten, die Eltern haben ebenfalls mehrfach bei der Schulleitungen dafür plädiert und die Kollegin hatte letztendlich auch nichts dagegen, mir diese ihr unliebsame Klasse abzugeben. Also Win für alle und ein schönes Feedback für mich, nachdem ich mich die letzten Monate so reingehauen habe.
Ich finde auch, dass das ein gutes Feedback ist uns zeigt, dass dich Eltern und Schüler: innen wertschätzen.


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