Wenn Helden nach Antworten suchen...
13.01.2026 um 16:28Also falls es es noch jemanden interessiert:
Präsens versus Präsenz 😉
Ich sag ja - Nerdwitz. 🤷♀️
Präsens versus Präsenz 😉
Ich sag ja - Nerdwitz. 🤷♀️
Dann bin ich wohl auch einer😉.violetluna schrieb:Ich sag ja - Nerdwitz. 🤷♀️
Zwischen Johanna G. und ihm sei es zu Intimitäten in einem Auto gekommen.[...]
In Loch verscharrt – Leiche von Johanna G. gefunden
"Würgespiele"
Das habe, so der Polizist, zu "Würgespielen" geführt, die für die Frau schließlich tödlich geendet hätten. Eine Mord-Absicht streitet der Mann weiterhin ab, sprach von einem Unfall. In Panik habe der 30-Jährige dann den leblosen Körper der Frau in einem Loch verscharrt
Denn entgegen der Aussage des Verdächtigen soll es zwischen dem Mann und der Fitnesstrainerin in letzter Zeit nicht zu Liebeleien, sondern zu Streit gekommen sein. Laut Informationen aus ihrem Umfeld war die Frau von ihm schwanger. Allerdings lebte der Cobra-Beamte mit einer anderen zusammen.Ist jetzt jemand überrascht? Ich leider nicht.
Eine Bahn-Sprecherin verwies auf sinkendes Gefahrenbewusstsein, eine geringere Hemmschwelle für Regelverstöße und auf die zunehmende Bereitschaft, gefährlichen Trends zu folgen – etwa Selfies im Gleisbereich, insbesondere bei jüngeren Menschen.Quelle:
Verkehr - Mehr Betriebsstörungen bei der Bahn durch "Personen im Gleis" https://share.google/rdoIIqoIKqRc3T7zmFür mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Das ist so gefährlich.
Das ist für mich auch nicht nachvollziehbar.nairobi schrieb:Für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Das ist so gefährlich.
Die Züge fahren so schnell und jemand ist da schnell erfasst. Man nimmt die manchmal auch erst spät wahr.
Ja, da bleibt meist nicht viel übrig von dem Menschen. Kürzlich las ich einen Artikel, in dem ein Lokführer von seinen Erfahrungen berichtete.nairobi schrieb:Ich habe in meinem dienstlichen Leben nicht wenige Bahnleichen gesehen. Ich fand die eigentlich immer am Schlimmsten.
Doch, natürlich werden Polizeibewerber sicherheitsüberprüft.violetluna schrieb am 14.01.2026:Gibt es wirklich keinen Backgroundcheck für Bewerber:innen bei der Polizei?
Nun ja, man muss hier wohl Berufliches und Privates trennen.violetluna schrieb am 14.01.2026:Solche Charaktermerkmale entstehen ja nicht von heute auf morgen. Wie kann so ein Mann Polizist werden?
Über das Motorradfahren damals lernte ich einen Mann kennen, der Lokführer war. Er war Ende 50. Allerdings war er nicht mehr in der Lage zu arbeiten, nachdem ihm 7 Personen (nach und nach) vor die Lok gehüpft waren. Er erzählte z.B. von der "Oma", die ihn noch durch die Scheibe ansah und dann aufs Gleis ging. Man schafft es nicht mehr, den Zug zu stoppen. Der Anhalteweg ist einfach zu lang.violetluna schrieb:Kürzlich las ich einen Artikel, in dem ein Lokführer von seinen Erfahrungen berichtete
Nein, bei einem Mord nicht mehr. Jemand, der das Gesetz schützen soll, darf es selbst nicht brechen.nairobi schrieb:Nun ja, man muss hier wohl Berufliches und Privates trennen.
Ja, das mag schon sein, aber siehe oben. Man kann nicht einerseits sich beruflich verpflichtet haben, das Gesetz zu schützen und es dann selbst brechen. Ich nehme an, es gibt eine Art Ehrenkodex für Polizist:innen?nairobi schrieb:Er kann ja im Beruf gute Leistungen erbracht haben.
Allerdings wurden bei ihm auch unberechtigte Schusswaffen gefunden.
Es bringt auch nix, überhaupt im Internet irgendwo was zu schreiben. 😉 Sowas dient nur dem Zweck, sich zu unterhalten oder irgendwelche Themen in den Fokus zu rücken. Den Fall klären wird es natürlich nicht, aber das ist ja auch nicht unser Job, das muss die Polizei tun.nairobi schrieb:Ich habe in den verlinkten Artikeln gelesen, dass die Frau von ihm schwanger gewesen sein soll. Ansonsten bringt es meiner Meinung nach wenig, zu spekulieren, wenn nur sehr wenige Informationen vorliegen.
Das ist nachvollziehbar.nairobi schrieb:Allerdings war er nicht mehr in der Lage zu arbeiten, nachdem ihm 7 Personen (nach und nach) vor die Lok gehüpft waren.
Und die haben das Problem, nach einem längeren Krankenstand gekündigt zu werden und ohne Einkommen dazustehen. Krankengeld ist ja nicht unbedingt üppig. Wenn jemand dauerhaft arbeitsunfähig ist, wird er in Rente geschickt, aber das dauert und ist ein mühsamer und langwieriger Prozess. Zunächst wird nämlich wieder versucht, die Person mit Reha wieder arbeitsfähig zu machen und das über Jahre hinweg.nairobi schrieb:Er hatte den Beruf lange und auch gerne gemacht. Er hat auch versucht, die Arbeit wieder aufzunehmen. War lange in psychologischer Betreuung. Aber es ging nicht und letztendlich wurde er vorzeitig pensioniert, ohne Abzüge, da es als Dienstunfall eingestuft wurde. Er war noch Beamter. Heutzutage sind die meisten Lokführer Angestellte.
Natürlich "kann" man das. Es gibt Kindergärtner, Pfleger oder Pfarrer, die sich an ihren Schutzbefohlenen vergehen und sogar Präsidenten, die ihr eigenes Land - trotz Eid - ins Elend führen. Warum soll es keine Polizisten geben, die schwere Straftaten begehen.violetluna schrieb:Ja, das mag schon sein, aber siehe oben. Man kann nicht einerseits sich beruflich verpflichtet haben, das Gesetz zu schützen und es dann selbst brechen. Ich nehme an, es gibt eine Art Ehrenkodex für Polizist:innen?
Man weiß ja nicht, ob es ein Mord war.violetluna schrieb:bei einem Mord nicht mehr.
Es gibt Kaufleute, die betrügen, Handwerker, die pfuschen, Psychologen, die ihre Patienten negativ beeinflussen, Ärzte, die Kunstfehler begehen, Krankenpfleger, die wehrlose Kranke töten, Lehrer, die Schüler missbrauchen, Köche, die verdorbenes Essen ausgeben, Gefängniswärter, die Gefangene misshandeln. Es gab schon Piloten, die absichtlich ein Flugzeug zum Absturz brachten. Die also Dinge machen, die man von ihnen nicht erwartet und die sie nicht tun sollen. Es gibt nichts, das es nicht gibt...Trailblazer schrieb:Es gibt Kindergärtner, Pfleger oder Pfarrer, die sich an ihren Schutzbefohlenen vergehen und sogar Präsidenten, die ihr eigenes Land - trotz Eid - ins Elend führen.
Ja, natürlich "können" sie es. Sie werden aber in der öffentlichen Meinung noch negativer und strenger be- und verurteilt. Das ist immer so, wenn ein besonders krasser Gegensatz zwischen gewähltem Beruf und tatsächlichem Verhalten bekannt wird. Erst recht dann, wenn der Beruf Ethik, Fürsorge, Ehrenhaftigkeit, Selbstlosigkeit und dergleichen suggeriert, also Eigenschaften, die man gemeinhin mit einem "guten Menschen" assoziiert. Bei einem Mafioso fände man solche Verbrechen zwar genauso schlimm, aber wenig überraschend, weil man damit rechnet, dass ein Berufsverbrecher eben Verbrechen begeht. So funktioniert eben die menschliche Psyche, sie basiert auf einem erlernten Wertesystem.Trailblazer schrieb:Natürlich "kann" man das. Es gibt Kindergärtner, Pfleger oder Pfarrer, die sich an ihren Schutzbefohlenen vergehen und sogar Präsidenten, die ihr eigenes Land - trotz Eid - ins Elend führen. Warum soll es keine Polizisten geben, die schwere Straftaten begehen.
Ich hab mir meine Meinung dazu schon gebildet und ich denke, dass es einer war. Ich bin gespannt, ob ich Recht behalte.nairobi schrieb:Man weiß ja nicht, ob es ein Mord war.
Ja, aber Vertreter dieser Berufe haben ja nicht geschworen, das Gesetz zu vertreten.nairobi schrieb:Es gibt Kaufleute, die betrügen, Handwerker, die pfuschen, Psychologen, die ihre Patienten negativ beeinflussen, Ärzte, die Kunstfehler begehen, Krankenpfleger, die wehrlose Kranke töten, Lehrer, die Schüler missbrauchen, Köche, die verdorbenes Essen ausgeben, Gefängniswärter, die Gefangene misshandeln. Es gab schon Piloten, die absichtlich ein Flugzeug zum Absturz brachten. Die also Dinge machen, die man von ihnen nicht erwartet und die sie nicht tun sollen. Es gibt nichts, das es nicht gibt...
Doch, klar ist es ihre Aufgabe, der sie sich verschrieben haben, und sie handeln dagegen.violetluna schrieb:Ja, aber Vertreter dieser Berufe haben ja nicht geschworen, das Gesetz zu vertreten.
Den gilt es, festzustellen und herauszuarbeiten.violetluna schrieb:Vorsatz wird immer härter bestraft und das ist auch gut so.
Das stimmt. Man bringt bestimmten Berufsgruppen ein besonderes Vertrauen entgegen.violetluna schrieb:Sie werden aber in der öffentlichen Meinung noch negativer und strenger be- und verurteilt. Das ist immer so, wenn ein besonders krasser Gegensatz zwischen gewähltem Beruf und tatsächlichem Verhalten bekannt wird. Erst recht dann, wenn der Beruf Ethik, Fürsorge, Ehrenhaftigkeit, Selbstlosigkeit und dergleichen suggeriert, also Eigenschaften, die man gemeinhin mit einem "guten Menschen" assoziiert.
Glückwunsch! Das klingt toll.nairobi schrieb:Jedenfalls sah meine Tochter in jedem Kleid wunderschön aus. Sie hat ja auch ein schönes Gesicht, blaue Augen und tolle, lange und auch dicke blonde Haare.
Ein Kaufmann, Arzt... hat nicht beim Berufsantritt geschworen, das Gesetz zu vertreten bzw. zu exekutieren.nairobi schrieb:Doch, klar ist es ihre Aufgabe, der sie sich verschrieben haben, und sie handeln dagegen.
Ich bin gespannt, ob das gelingt. Andernfalls ist es dann Totschlag, damit muss man auch ins Gefängnis.nairobi schrieb:Den gilt es, festzustellen und herauszuarbeiten.
§ 76 StGB ist eine Privilegierung des Mordes.Quelle:
Folgende Aspekte sind beim Totschlag zu beachten:
allgemein begreiflich heftige Gemütsbewegung
sachlicher Zusammenhang
zeitlicher Zusammenhang
ad 1:
Der Totschlag unterscheidet sich vom Mord darin, dass der Täter zum Tatzeitpunkt eine allgemein begreiflich heftige Gemütsbewegung (sog Affektsturm) hatte. Dabei muss es sich um eine Art von Gemütsbewegung handeln, die auch ein mit den rechtlich geschützten Werten verbundener Mensch (eine rechtliche Maßfigur) hätte haben können. Wichtig ist, dass die Gemütsbewegung, nicht aber Tötungshandlung allgemein begreiflich sein muss.
Ad 2:
Die Tötungshandlung muss sich gegen denjenigen richten, der die Gemütsbewegung ausgelöst hat. Wer also im Zorn auf einen anderen, einen Dritten unbeteiligten tötet, der erhält die Privilegierung nicht.
Ad 3:
Die Tötungshandlung muss zeitnah zur ausgelösten Gemütsbewegung geschehen, also in einem zeitlichen Zusammenhang stehen. Planvolles Vorgehen schadet dabei nicht, allerdings sollte nicht zu viel Zeit zwischen dem Auslöser und der Tat verstreichen, andernfalls mangelt es an einer allgemeinen Begreiflichkeit.
Da der Totschlag häufig eine Eventualfrage im Prozess ist, klagt die StA oftmals § 75 StGB an und lässt dann die Geschworenen darüber entscheiden.
Eben! Allerdings würde ich nicht sagen, dass "gewöhnliche" Menschen andere Menschen töten. Das ist zum Glück eher "ungewöhnlich", man würde im Volksmund auch "nicht normal" sagen.nairobi schrieb:Das stimmt. Man bringt bestimmten Berufsgruppen ein besonderes Vertrauen entgegen.
Blickt vielleicht zu ihnen auf. Umso enttäuschender, wenn die Person sich dann wie ein "gewöhnlicher" Mensch verhält.
Sie wird bestimmt eine sehr hübsche Braut sein. Wichtig ist, dass sie sich in dem Kleid wohlfühlt, das strahlt sie dann auch aus.nairobi schrieb:Jedenfalls sah meine Tochter in jedem Kleid wunderschön aus. Sie hat ja auch ein schönes Gesicht, blaue Augen und tolle, lange und auch dicke blonde Haare.
Das klingt hübsch, das würde mir auch gefallen. Bei mir war es ähnlich, nur dass es ein mittelalterliches Kleid mit hoher Taille war (Empire).umma schrieb:Ich habe damals im Flower - Power - Stil geheiratet, vor mehr als 50! Jahren. Hatte Blumen im Haar & ein wunderschön besticktes Kleid.
Leinenschuhe, auch bestickt und offenes Haar, ohne Schleier.
Und doch erscheint es einem wie gestern. 🤷♀️ Zumindest geht es mir so, wenn ich an meine Hochzeit denke.umma schrieb:Alles längst vorbei…..
Kaufleute haben auch gewisse Sorgfaltspflichten. Ich habe selbst keine kaufmännische Ausbildung, weswegen ich dazu nicht viel sagen kann. Ich lese aber oft im Zusammenhang mit Delikten aus dem Bereich der Wirtschaftskriminalität, dass die beschuldigte Person diese Pflichten vernachlässigt habe usw.violetluna schrieb:Ein Kaufmann, Arzt... hat nicht beim Berufsantritt geschworen, das Gesetz zu vertreten bzw. zu exekutieren.
.violetluna schrieb:Allerdings würde ich nicht sagen, dass "gewöhnliche" Menschen andere Menschen töten. Das ist zum Glück eher "ungewöhnlich", man würde im Volksmund auch "nicht normal" sagen
Ja, genau, das ist sehr wichtig. Sie mag z.B. keinen Beinschlitz und da sie keine riesige Oberweite hat muss das Oberteil auch bestimmten Voraussetzungen entsprechen.violetluna schrieb:Sie wird bestimmt eine sehr hübsche Braut sein. Wichtig ist, dass sie sich in dem Kleid wohlfühlt, das strahlt sie dann auch aus.
violetluna schrieb:Bei mir war es ähnlich, nur dass es ein mittelalterliches Kleid mit hoher Taille war (Empire).
Ganz unterschiedliche Stile, aber sah bestimmt beides toll aus.umma schrieb:Ich habe damals im Flower - Power - Stil geheiratet, vor mehr als 50! Jahren. Hatte Blumen im Haar & ein wunderschön besticktes Kleid.
Leinenschuhe, auch bestickt und offenes Haar, ohne Schleier.