umma schrieb am 22.09.2026:Na, das fehlte ja noch…😳🤣!!
Ich kann mir das auch nicht vorstellen, aber der Bedarf ist wohl vorhanden:
https://chatreal.ai/de/ai-boyfriendhttps://www.nastia.ai/de/ai-boyfriendhttps://candy.ai/de/ai-boyfriendIrgendwie finde ich das traurig, wenn ich mir ansehe, was angepriesen wird: "ohne Urteil".
Sind wir Menschen mittlerweile so unsympathisch, wertend und verurteilend geworden, dass Mädchen und Frauen (wird wohl hier die vorrangige Zielgruppe sein) eine künstliche Intelligenz bevorzugen, die sie nicht be- und verurteilen? Was sagt das über Menschen und vor allem über Männer aus?
Ich hätte als Mann wirklich Angst, bald nicht mehr gebraucht zu werden, abgesehen zum Spenden von Samen. Schwere körperliche Arbeit kann in absehbarer Zeit durch Roboter erledigt werden. Da werden sich die Männer wohl stark verändern müssen, damit sie für Frauen noch attraktiv sind.

nairobi schrieb am 22.09.2026:Das hat es früher aber auch schon gegeben. Der Vater meines Mannes war 1935 geboren und hat den Beruf des Wagners erlernt. Er hat dann aber nicht mehr in dem Beruf gearbeitet, der Beruf lief quasi aus.
Man fährt kaum noch mit Kutschen und pflügt auch nicht mehr mit Ochsen oder Ackergäulen.
Oder Tankwart. Als ich ein Kind war, war es üblich, dass ein Tankwart die Autos betankte. Heute ist fast überall Selbstbedienung üblich.
Ja natürlich, das gab es immer, aber nicht in einem solchen Ausmaß. Es waren einzelne Berufe, die nach und nach verschwanden, aber es kamen neue nach - statt Kutschen zu bauen und zu reparieren, machte man das nun eben mit motorisierten Fahrzeugen.
Der ehemalige Tankwart befüllt die Regale im angeschlossenen Job und kassiert.
KI ersetzt viele Berufe auf einmal, weil sie vielseitig eingesetzt werden kann und wird. Die ganzen langweiligen Schreibarbeiten, Auswertungen von Daten, Berechnungen, Grafiken erstellen usw. macht eine KI schneller und effizienter als ein Mensch, auch wenn jemand die Ergebnisse kontrollieren muss. Selbst damit ist die KI schneller als ein Mensch mit Software am PC.
Meine Freundin hat in den 1990ern Druckformenherstellung gelernt. Dann kam der digitale Druck und ihr Beruf ist obsolet geworden. Sie hat dann ihr gesamtes Arbeitsleben lang bis jetzt immer irgendwas anderes ungelernt gemacht und mit Sicherheit nicht viel damit verdient. Das geht auch nur, weil ihr Mann einen technischen Ingenieurberuf hat und sehr gut verdient. Bleibt nur zu hoffen, dass sie sich nie scheiden lassen, denn sonst wird es in der Pension sehr eng für sie.
Ein Mann als Altersvorsorge ist grundsätzlich eine ziemlich schlechte Idee.
Wir haben in Österreich ja das Pensionskonto, da stehen Informationen drinnen wie Anzahl der Versicherungsmonate, alle Arbeitsverhältnisse, Beitragsgrundlage, Regelantrittsdatum der Pension, Höhe der Pension zum aktuellen Zeitpunkt. Ich bin froh, dass ich, selbst wenn ich ab sofort keinen einzigen Cent mehr einzahlen würde, eine Pension bekomme, von der ich leben kann. Sicher nicht im Luxus, das geht sich nicht aus, aber so, dass meine Fixkosten gedeckt sind.
Nebenbei habe ich noch privat vorgesorgt und zahle auch weiterhin ein, also wird es ein bisschen mehr sein als die reine staatliche Pension. Das ist schon sehr beruhigend!
nairobi schrieb am 22.09.2026:Ich finde, dass KIen derzeit noch öfters Fehler haben. Ich sehe diesen Entwicklung auch mit gewissen Bedenken entgegen.
Ja, das ist wahr, die Ergebnisse muss man überprüfen und das sind die Jobs der Zukunft. Drum lasse ich mich auch ausbilden in diese Richtung.
So lange KI wirklich nur ein Werkzeug bleibt, ist alles gut. Vor Suchmaschinen wie Google muss man sich ja auch nicht fürchten.
Ich kann aber wirklich nur allen raten, sich mit KI auseinanderzusetzen und den Umgang mit ihnen zu erlernen, vor allem auch das richtige Prompten. Auch ältere Leute, die das vielleicht beruflich nicht mehr brauchen werden. KI wird im Alltag allgegenwärtig sein und ich gehe davon aus, dass man nicht mal mehr einkaufen oder Bankgeschäfte erledigen können wird, ohne sich mit einer KI zu unterhalten.
Das ist ganz ähnlich wie mit Banken, die die Filialen geschlossen haben und nur mehr Selbstbedienungsfoyers oder Online-Banking zur Verfügung stellen. Da war diese Entwicklung auch schon seit gut 20 Jahren vorauszusehen, aber die Menschen haben sich nicht angepasst und nun gibt's ältere Menschen, die ohne Hilfe keine Bankgeschäfte mehr erledigen können, weil sie sich weigerten, das zu erlernen.
In Zukunft wird das noch viel mehr Bereiche betreffen. In Graz am LKH (Landeskrankenhaus) muss man sich schon an einem Automaten anmelden, indem man die Versicherungskarte dort einsteckt. Da gibt's keinen Anmeldeschalter mehr und wenn man nicht weiß, wie der Automat funktioniert, hat man Pech gehabt oder muss jemanden suchen, der hilft.
Kürzlich habe ich gesehen, dass das auch beim AMS so ist, auch da muss man sich anmelden, indem man die Versicherungskarte einsteckt und dann wird offenbar der zuständige Berater davon automatisiert informiert, dass man da ist und man bekommt eine Info, in welchem Stockwerk/Wartebereich man sich einfinden soll.
Für mich war das ziemlich selbsterklärend, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass das für manche Menschen eine Herausforderung ist.
nairobi schrieb:Gestern Nachmittag sind wir wieder gut zu Hause eingetroffen. Leider mit beschädigtem Wohnwagen.
Oje, was ist passiert?
nairobi schrieb:Also ich habe nachgefragt und sie haben alles selbst bezahlt. Das Mieten des Parks, wo die Zeremonie stattfand, hat 4000 Euro gekostet(!)
Die Fotografin nochmal extra. Dann noch das Essen in dem Restaurant.
Alles in allem hat sie die Chose 13000 Euro gekostet. Allerdings haben sie einiges mehr geschenkt bekommen.
Ganz schön teuer, unsere Hochzeit hat alles in allem etwa 3000 Euro gekostet. Wir haben aber auch mehr geschenkt bekommen.
Man muss aber auch sagen, dass das vor fast 20 Jahren war, da waren die Preises noch ganz andere. Unsere Hochzeit war außerdem auch ganz einfach, weil wir beide nicht auf großes Trara stehen. Einfach nur ein schöner Ort und ein Buffet mit verschiedenen Speisen und Getränken.
nairobi schrieb:Die Oma meines Schwiegersohns war sehr glücklich, dass sie das noch miterleben konnte. Sie ist 92 Jahre alt. Sie kam auch mit dem Flugzeug.
Sie hat sogar beim Yoga mitgemacht. Ich finde das total klasse. Geistig ist sie noch fit. Sie fährt noch Auto (allerdings nur kleinere Strecken) und kocht noch selbst.
Beim Gehen nutzt sie allerdings einen Stock.
Ich habe mich gerne mit ihr unterhalten.
Wie schön! Super, dass sie noch so fit ist. Das findet man selten.
Die meisten älteren Menschen haben diverse Erkrankungen und/oder Einschränkungen, oft auch berufsbedingt: Bewegungsapparat, Psyche, Zivilisationserkrankungen wie Adipositas, Diabetes oder Atherosklerose durch Stress, falsche (zu fleisch-/fettreiche, zuckerhaltige) Ernährung und Bewegungsmangel...
Ich kenne eigentlich keinen Menschen, der nichts hat, die meisten sind chronisch krank, sogar schon in meinem Alter. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele, auch noch jüngere Menschen Diabetes mellitus 2 haben, also den erworbenen Diabetes. Da bin ich wieder dankbar, dass ich nicht so gerne Süßes mag.