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Was heißt es Mensch zu sein?

74 Beiträge, Schlüsselwörter: Mensch, Sinn, Frage, Sein

Was heißt es Mensch zu sein?

01.12.2013 um 02:54
ein gewissen zu haben


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matraze106
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Was heißt es Mensch zu sein?

01.12.2013 um 03:49
Vielleicht muss das Jeder für sich selbst herausfinden.


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Jesussah
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Was heißt es Mensch zu sein?

02.12.2013 um 19:35
@nowhereman


Kommt ganz drauf an, wie der Mensch heißt. Gibt er sich mit dem Menschen zufrieden, der er ist, so wird er nichts weiter als das heißen, was er ist, nämlich, Mensch. Gibt er sich damit jedoch nicht zufrieden, so wird der Mensch sich einen anderen Namen geben oder sich mit Vorstellungen in Verbindungen bringen, die in Wirklichkeit nichts mehr mit ihm gemein haben. :)

Wenn du jedoch wissen willst, wie sich ein Mensch verhält, dann entspricht die Antwort darauf der Selbstverständlichkeit:

Wirklich.


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Was heißt es Mensch zu sein?

03.12.2013 um 09:05
@Primpfmümpf

Bewusstsein ist nicht nötig um zu sein!

Wenn du das aber sagen wolltest dann geht der Gehalt der Aussage "jedes Wesen braucht Bewusstsein um nicht bewusstlos zu sein" gen Null. :)

@Jesussah

Ein Mensch verhält sich wirklich?

Ich stellte die Frage "was heißt es Mensch zu sein?" weil ich glaube das der Versuch diese zu beantworten zu einem bewussteren Handeln führen könnte.
Das Infrage-stellen der eigenen Existenz bzw. der als Mensch gehört meiner Meinung nach dazu.

Wenn man in der Lage ist sich selbst und seine Umwelt zu reflektieren und zu definieren sollte man dies auch verabtwortungsbewusst tun.

Das wir das selten schaffen und eine Gegenwart passieren lassen die so einfach nicht sein müsste wenn man mal genauer hinsehen würde macht mich das irgendwie traurig!


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Primpfmümpf
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Was heißt es Mensch zu sein?

03.12.2013 um 13:32
@nowhereman

Ja der Teppich in meinem Zimmer wird auch immer sein, bis er zerstört wird.

Nur ist der Teppich kein Wesen und falls du meinst ein Wesen brauch kein Bewusstsein dann ist dieser Gehalt der Aussage null


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Was heißt es Mensch zu sein?

03.12.2013 um 14:51
@Primpfmümpf

Vielleicht sollten wir ersteinmal klären was wir unter Bewusstsein verstehen.
Für mich ist Bewusstsein die Fähigkeit bewusst zu sein...einem Blümchen oder einer Maus ist es nicht möglich bewusst zu sein weil sie sich z.b. nicht im Spiegel betrachten können und ausdrücken können das sie das sind was sie da sehen oder sehe ich das falsch?
Trotzdem sind sie existierende Wesen...


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Jesussah
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Was heißt es Mensch zu sein?

03.12.2013 um 15:03
@nowhereman
nowhereman schrieb:Ein Mensch verhält sich wirklich?
Ja. Welcher wirkliche Mensch würde schon versuchen, durch seine Vorstellungskraft, eine Welt aufzubauen, die in Wirklichkeit schon aufgebaut ist? Das können nur die, die sich nicht wirklich als Mensch ansehen, sondern etwas anderes seien wollen, als das, was sie sind.

Daraus resultiert eine Welt in der nichts so ist wie sie ist, was natürlich seine Gründe hat.
nowhereman schrieb:Wenn man in der Lage ist sich selbst und seine Umwelt zu reflektieren und zu definieren sollte man dies auch verabtwortungsbewusst tun.
Wenn ein Mensch nach seiner Geburt und seiner Kindheit, aus bestimmten Gründen, nicht weiß, das er ein Mensch ist, sich nicht im klaren ist, was es bedeutet, Mensch zu sein, dann hat es wohl keine andere Möglichkeit mehr, als das nachzuahmen, was andere nachgeahmt haben.

Man meint wohl, es ist den Menschen klar, das sie Menschen sind, doch ihre Verhaltensweise zeigt genau auf, das sie es nicht wirklich wissen, sondern durch ihren Drang nach Erfüllung, ersuchen müssen. Wie viele gibt es, die sich für ein weiterentwickeltes Tier halten? Wie viele gibt es, die sich für ein Teil eines mächtigen Gottes halten?

Mensch zu sein, muss gelernt sein. Was meinst du, warum der Mensch seit Anbeginn der Zeit, im Konflikt mit sich Selbst ist? :)


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Was heißt es Mensch zu sein?

03.12.2013 um 15:57
@nowhereman
nowhereman schrieb:Für mich ist Bewusstsein die Fähigkeit bewusst zu sein
Mir stellt sich dabei die Frage, ob es überhaupt ein Bewusstsein gibt. Sind wir alle wirklich bewusste Lebewesen oder meinen wir nicht nur bewusst zu sein? Ist all unser Handeln und Denken eventuell nur eine Reaktion auf unser Unterbewusstsein, dass durch die Gesamtheit des Universums beeinflusst wird?

Aber, um auf die Frage zurückzukommen:
Mensch zu sein bedeutet für mich sich moralisch, nachdenklich und friedliebend zu sein. Doch diese Werte sind leider durch naturfremde Werte (bspw. durch Geld) ins Abseits gerückt und entmenschlichen den Menschen. Der Mensch ist heutzutage in der westlichen Welt nur noch auf das konsumieren reduziert/konditioniert.


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Was heißt es Mensch zu sein?

03.12.2013 um 16:58
@Jesussah

Du scheinst also zu wissen was es heißt Mensch zu sein. Na dann werde doch mal genauer und schildere was es heißt.

Meiner Ansicht nach spielt die Benennung des Wesens für das ich mich halte keine Rolle.
Weshalb ich vielleicht auch die Frage gestellt habe...

Bedeutung existiert nur in der Welt auf die wir uns einigen...

Konflikte entstehen nur im bzw. mit dem "Ich".


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Was heißt es Mensch zu sein?

03.12.2013 um 17:09
@dotd

Die Frage stellt sich mir manchmal auch noch...vielleicht ist dieses Bewusstsein tatsächlich nur eine Projektion des Verstandes.
Dagegen sprechen für mich jedoch Momente in denen man einfach nur beobachtet und dann z.b. eben diese Steuerung durch verschiedene Einflüsse bemerken kann.

Allein diese Möglichkeit sagt mir das letztlich immer die Möglichkeit geben ist bewusst zu sein.

Ist deine wie ich finde sehr positive Meinung über das menschsein nicht etwas zu optimistisch?
Ist nicht z.b. Geld ein Produkt und Kapitalismus nicht ein System das von Menschen etabliert wurde!?


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Was heißt es Mensch zu sein?

03.12.2013 um 18:10
nowhereman schrieb:Allein diese Möglichkeit sagt mir das letztlich immer die Möglichkeit geben ist bewusst zu sein.
Ich stelle mich da auf den deterministischen Standpunkt, der sich durch Experimente mit dem Gehirn und durch Physik und Chemie bestärken lässt. Aber die Diskussion wird schon in anderen Beiträgen eifrig geführt, weswegen wir sie hier vllt. nicht allzu großartig ausarten lassen sollten. Letztendlich können wir keine Antwort auf diese Frage geben, da das Für und das Wider in dieser Thematik ziemlich paradox für den menschlichen Verstand klingt.
nowhereman schrieb:Ist deine wie ich finde sehr positive Meinung über das menschsein nicht etwas zu optimistisch?
Ist nicht z.b. Geld ein Produkt und Kapitalismus nicht ein System das von Menschen etabliert wurde!?
Ja, meine Meinung über den Menschen, wie er sein sollte, ist positiv. Meine Meinung über den Menschen bzw. hier Konsumenten, wie er ist, ist allerdings sehr negativ. Natürlich ist das Geld und das kapitalistische System durch den Menschen in die Welt getragen, doch wurde der natürliche Mensch von seinen Wurzeln getrennt und er lebt in einer Welt, die man nur noch ignorieren oder hassen kann, da das Geld und die Wirtschaft nicht den Menschen dient, sondern einzig und allein wenigen Menschen und sich selbst, wobei das Geld und die Wirtschaft eher allen Menschen dienlich sein sollte und nicht umgekehrt. Deswegen müssen wir weg von diesen naturfremden Werten (Profit), sodass wir nicht nur noch als Konsumenten/Arbeitskraft der Wirtschaft dienen, sondern die Wirtschaft uns als Menschen dient und wir uns wirklich wichtigen Fragen widmen können, um als Menschheit geeint den Planeten zu bewohnen - ohne Nationen und spaltende Religionen, die auch alle nur den Menschen eine gewisse Meinung aufoktroyieren... das ist aber wieder ein anderes Thema, was ich aber auch schon hier in diesem Thread angesprochen habe (kurze Meinung: Gott eventuell - Religionen nein):

Diskussion: Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben! (Beitrag von dotd)

Ich bin einfach ein sozialistischer Träumer, der das - durch das kapitalistische und andere Systeme verursachte - Leid nicht mehr ertragen kann. Ich persönlich kann auch nur für mich sprechen, was es bedeutet, Mensch zu sein. Und für mich bedeutet es sich der Moral und der Gerechtigkeit verpflichtet zu fühlen. Mehr Menschen könnten so sein, wenn sie sich mal wirklich Gedanken über alles machen würden und nicht diesen naturfremden Werten hinterherlaufen würden. Man sollte sich auf das wirklich Wichtige konzentrieren. Dabei muss man nicht mal unsere ganze Technik aufgeben... Es kann funktionieren, doch fehlt der Wille in der Wirtschaft, um eine Veränderung herbeizuführen.

--------------------------------

Hier noch etwas, was ich woanders schrieb, was auch in etwa zur Diskussion passt:

Wir befinden uns demnach also generell in einer unfreien Position und in geistiger Gefangenschaft durch die Konditionierung unserer naturfremden Gesellschaft. Mit Naturfremd meine ich jetzt das soziale Gefüge, welches durch das Geld bestimmt wird und alles davon Abhängig macht. Wir werden dadurch sehr stark beschränkt - auch in unserem Denken.

Wenn ich mir nun etwa die frühzeitliche Geschichte des Homo Sapiens anschaue, dann stelle ich fest, dass sich unsere komplette Kultur erst entwickeln konnte, als wir die Probleme der Nahrungsmittelbeschaffung einigermaßen in den Griff bekommen hatten. Dies war vor etwa 50.000 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt entstanden auch nach heutigem Wissen die ersten Höhlenmalereien, die unter anderem den Grundstein aller unserer heutigen Errungenschaften bildeten.

Und jetzt legen wir uns durch das Geld diese Ketten der geistigen Gefangenschaft wieder selbst an und haben wieder Nahrungsmittelbeschaffungsprobleme, was uns praktisch wieder in die Situation der Knappheit und Angst von früher versetzt. Ein Mensch der frei von solchen Problemen ist, ist wirklich frei und kann sich Dingen wie der Kultur widmen. Natürlich forschen wir heute auch und entwickeln viele neue Dinge, aber wenn der beschränkende Faktor Geld wegfallen würde, dann würde der Mensch wesentlich freier sein und demnach weiter voran kommen, als er es mit Geld je könnte.

Und da unsere Gesellschaft vom Geld abhängig gemacht wurde, ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Charakterzüge wie Egoismus oder Faulheit entwickeln. Jedenfalls ist der Mensch nicht von Natur aus faul oder egoistisch. Dies sind gesellschaftlich hervorgerufene Symptome, die anzeigen, dass etwas nicht stimmt (Faulheit) oder dass man anders nicht zurechtkommt (Egoismus)!

Für Faulheit gibt es viele verschiedene Ursachen, die immer auf die Psyche eines Individuums zurückzuführen sind, welche häufig auch erst durch die Gesellschaft verursacht werden. Eine Resignation kann bspw. einsetzen, wenn man häufig scheitert oder schon früh erkennt, dass man keine berufliche Perspektive hat, da man es so vorgelebt bekommt. Deswegen sollte man eigentlich auch niemanden Faulheit zum Vorwurf machen! Aber natürlich darf man jetzt nicht, nur weil man die Ursachen dafür kennt, in eben diese Faulheit verfallen, was aber auch nicht passieren wird, da der Mensch generell ein soziales Lebewesen ist und sich in die Gesellschaft integrieren möchte.


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Jesussah
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Was heißt es Mensch zu sein?

03.12.2013 um 18:15
@nowhereman
nowhereman schrieb:Du scheinst also zu wissen was es heißt Mensch zu sein. Na dann werde doch mal genauer und schildere was es heißt.
Natürlich weiß ich, was es heißt, Mensch zu sein. So wie es jeder in Wirklichkeit weiß. Es ist nicht eine Frage des Wissens, sondern eine Frage des Willens. Was will ich sein? Das ist die Frage, die sich jeder von Geburt an stellt, statt mit der Wirklichkeit zufrieden zu sein, in der man sich nicht fragen muss, wer man ist und damit, was man sein will. :)
nowhereman schrieb:Meiner Ansicht nach spielt die Benennung des Wesens für das ich mich halte keine Rolle.
Weshalb ich vielleicht auch die Frage gestellt habe...
Die Benennung des Wesens entspricht genau so der Bedeutsamkeit wie deine Frage, denn beides kommt aus deinem Wesen. :)
nowhereman schrieb:Bedeutung existiert nur in der Welt auf die wir uns einigen...
Warum muss man sich auf eine Welt einigen , wenn die wirkliche Welt schon existiert? :)
nowhereman schrieb:Konflikte entstehen nur im bzw. mit dem "Ich".
Dem Ich, das mit sich nicht zufrieden sein kann? So wie bei dem Menschen, der mit dem Menschen, der er ist, nicht zufrieden sein kann? :)


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Was heißt es Mensch zu sein?

03.12.2013 um 23:56
@Jesussah

Ein Wille liegt jedem Leben zu Grunde. Der Wille zum Leben.

Wille in unserer "menschlichen" Form ist die selbe treibende Kraft welche sich aber in Details unserer Vorstellungen verliert und zu, dem Leben immer ferner werdenden, Wirklichkeiten manifestiert.
Es ist nicht einfach nur menschlich zu wollen...Wille ist wie ein Trieb.

Was ist die wirkliche Welt? Etwa nicht die die auch ohne unsere Vorstellung, Benennung und Beurteilung existiert?
Da für uns nur in seltensten Fällen etwas ohne unsere Interpretation dazu wirklich ist, ist eine Einigung innerhalb des Raumes dieser verschiedenen Interpretationen notwendig um von einer für alle gültigen Wirklichkeit sprechen zu können.

Tatsächlich scheint es für mich so zu sein das zwar eine wirkliche von mir dem ich-interpreten unabhängige Welt existiert aber diese wirklich zu betreten hieße sich als ich aufzugeben...

Nicht dass das was schlechtes wäre oder so, viel mehr wäre jedes Leid und jedes kurzweilige oder langweilige Glück mit einem mal verschwunden und dennoch geht das Leben weiter :)


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Jesussah
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Was heißt es Mensch zu sein?

04.12.2013 um 04:20
@nowhereman
nowhereman schrieb:Ein Wille liegt jedem Leben zu Grunde. Der Wille zum Leben.
Ja, das tut der Wille.
nowhereman schrieb:Wille in unserer "menschlichen" Form ist die selbe treibende Kraft welche sich aber in Details unserer Vorstellungen verliert und zu, dem Leben immer ferner werdenden, Wirklichkeiten manifestiert.
Es ist nicht einfach nur menschlich zu wollen...Wille ist wie ein Trieb.
Kommt drauf an was man will. Will man wirklich leben oder will man so leben wie man will. :)
nowhereman schrieb:Was ist die wirkliche Welt?
In der die Ursache, Wirkung erzielt. :)
nowhereman schrieb:Etwa nicht die die auch ohne unsere Vorstellung, Benennung und Beurteilung existiert?
Erzielen Vorstellungen etwas wirkliches? Was resultiert aus einer Vorstellung? Stelle ich mir ein Baum vor, so resultiert diese Sicht wirklich? Liegt man da in seiner Ursache, wirklich? :)
nowhereman schrieb:Tatsächlich scheint es für mich so zu sein das zwar eine wirkliche von mir dem ich-interpreten unabhängige Welt existiert aber diese wirklich zu betreten hieße sich als ich aufzugeben...
Aus was besteht dein Ich?
nowhereman schrieb:Nicht dass das was schlechtes wäre oder so, viel mehr wäre jedes Leid und jedes kurzweilige oder langweilige Glück mit einem mal verschwunden und dennoch geht das Leben weiter :)
Ja, das Leben geht wohl immer weiter. So lange, bis es wirklich stirbt. :)


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Was heißt es Mensch zu sein?

04.12.2013 um 11:43
@dotd

Deine Gedanken und Ideen zum Menschen und zu dessen Systemen (Bsp. Kapitalismus) sind durchaus nachvollziehbar und auf gutem Grund stehend.

Interesant finde jedoch das du dich was das Bewusstsein angeht auf die Wissenschaft stützen möchtest die eine Existenz des Bewusstseins nicht beweisen kann bzw. eher auf eine Scheinexistenz trifft.
Wie lässt sich dieser Fakt für dich mit Idealen die du für erstrebenswert hälst vereinbaren?
Wenn wir nie eine echte Wahl hatten dann hatten wir nie Einfluss auf das Geschehen und werden auch keinen Einfluss auf kommendes haben!

@Jesussah

Was heißt es denn deiner Ansicht nach wirklich zu leben?

Wer nimmt denn Ursache und Wirkung wahr? Niemand anderer als der Mensch würde ich jetzt einfach mal behaupten, also spielt dieses Prinzip auch nur für den Menschen eine Rolle.
Die Welt in der wir leben und agieren/reagieren ist eine Mischung aus dem Beobachtbaren und aus dem was wir daraus interpretieren.
Ein Baum ist nur Baum weil wir ihn so nennen, er kann genauso gut mit anderen Lauten die Wörter darstellen könnten benannt werden.

Jeder Zusammenhang den wir erschließen ist nur für uns von Bedeutung! Und diese Bedeutungen sind oftmals Grundlage unseres Handelns. Können also durchaus Ursache für Wirkungen sein...

"Mein" ich besteht nicht aus Fleisch und Blut. Aber das ist es was "mir" weiß machen möchte. Ein ich möchte sich identifizieren und das ist auch alles was es kann...


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Jesussah
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Was heißt es Mensch zu sein?

04.12.2013 um 14:14
@nowhereman
nowhereman schrieb:Was heißt es denn deiner Ansicht nach wirklich zu leben?
Es ist nicht meine Ansicht, denn da wo Ursachen, wirklich enden, da gibt es keine Sicht mehr, die (m)eins sein kann. :)
nowhereman schrieb:Wer nimmt denn Ursache und Wirkung wahr? Niemand anderer als der Mensch würde ich jetzt einfach mal behaupten, also spielt dieses Prinzip auch nur für den Menschen eine Rolle.
Die Welt in der wir leben und agieren/reagieren ist eine Mischung aus dem Beobachtbaren und aus dem was wir daraus interpretieren.
Nehmen wir die Ursache und Wirkung, wirklich wahr oder nehmen wir sie so wahr, wie wir wollen? :)
nowhereman schrieb:Ein Baum ist nur Baum weil wir ihn so nennen, er kann genauso gut mit anderen Lauten die Wörter darstellen könnten benannt werden.
Jeder kennt den Baum als Baum, da spielt die Sprache keine Rolle. Seine Funktion ist überall gleich. Die Funktion des Menschen scheint nicht gleich zu sein, weshalb viele, nicht mit sich Selbst, im klaren sind. Was der Baum ist, ist überall auf der Welt klar. Was der Mensch ist, anscheinend nicht. :)
nowhereman schrieb:Jeder Zusammenhang den wir erschließen ist nur für uns von Bedeutung! Und diese Bedeutungen sind oftmals Grundlage unseres Handelns. Können also durchaus Ursache für Wirkungen sein...
Wie kann ein Zusammenhang grundverschieden sein? Wo Baum ist, ist Baum. Die Ursache des Baumes ist nicht die Natur, sondern der Baum an sich, woraus die Wirkung erzielt wird, die für die Gesamtheit erforderlich ist, um Leben zu ermöglichen. Die Erde, die der Baum braucht, ist der Grund, auf dem es wächst um wirklich, zu wirken.

Welchen Grund wollen wir immer haben, um zu leben und was resultiert daraus? :)
nowhereman schrieb:"Mein" ich besteht nicht aus Fleisch und Blut. Aber das ist es was "mir" weiß machen möchte. Ein ich möchte sich identifizieren und das ist auch alles was es kann...
Dein Ich kann genau so aus der Summe deiner Erfahrungen bestehen, wie aus sich Selbst. :)


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Was heißt es Mensch zu sein?

04.12.2013 um 15:30
@Jesussah

Du kommst aber nicht aus der Welt raus die sich in deinem Blickfeld befindet also kann das was du als Ursache und Wirkung benennst nur für dich tatsächlich wirklich sein.

Selbst wenn wir nicht wollen nehmen wir Ursache und Wirkung nur so wahr wie es uns als Individuum möglich ist und das heißt das keiner von uns in der Lage ist die absolute Ursache und Wirkung wahrzunehmen...

Es ging mir nicht um die Funktion des Baumes die im übrigen nicht immer überall die gleiche ist!
Wenn du anscheinend schreibst gibt das irgendwie zu verstehen das dir klar was der Mensch ist...also erzähl doch mal was er ist.

Wo habe ich erwähnt das Zusammenhänge grundverschieden sein können?

Wir brauchen keinen urgrund um zu leben.
Jedoch ist der lebensgeist immer in Bewegung und stößt an Grenzen die er überwinden will. In "menschlicher" Form äußert sich dies durch andauerndes fragen nach dem Sinn usw...


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Jesussah
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Was heißt es Mensch zu sein?

04.12.2013 um 16:27
@nowhereman
nowhereman schrieb:Du kommst aber nicht aus der Welt raus die sich in deinem Blickfeld befindet also kann das was du als Ursache und Wirkung benennst nur für dich tatsächlich wirklich sein.
Du musst doch auch gar nicht in Wirklichkeit, irgendwo heraus,hinaus, denn wie soll man aus einer Illusion, in die Wirklichkeit hinein, wenn man schon in Wirklichkeit ist? Das bedeutet, man muss nicht etwas zusätzliches tun um wirklich zu sein, sondern alles so sein lassen wie es ist. Die Illusion der Menschen versucht durch den Willen zu bestehen,in der man so sein will, wie man will. Die Wirklichkeit besteht aus dem Willen, der wirklich ist.

Schmeiße einen Stein auf einen Menschen und du wirst erkennen, das dabei jeder, der gleichen Ursache und der gleichen Wirkung unterliegt. :)
nowhereman schrieb:Selbst wenn wir nicht wollen nehmen wir Ursache und Wirkung nur so wahr wie es uns als Individuum möglich ist und das heißt das keiner von uns in der Lage ist die absolute Ursache und Wirkung wahrzunehmen...
Der Wille eines Menschen begründet sich entweder durch Unwissen oder durch Wissen. Der unwissend fragt sich, was will ich sein. Der Wissende, ist. Einen Unterschied zwischen dem beiden besteht nur durch die Sicht des unwissenden, denn der sieht nur das, was er sehen will, kann.


Wollen oder nicht wollen kann sich also genau so von der Ursache, des Wissens, wie von der Ursache, des Unwissens begründen. Absolute Ursache und Absolute Wirkung kann man also wissen, wenn man will, außer man will etwas sein, was man nicht sein kann. :)
nowhereman schrieb:Es ging mir nicht um die Funktion des Baumes die im übrigen nicht immer überall die gleiche ist!
Wenn du anscheinend schreibst gibt das irgendwie zu verstehen das dir klar was der Mensch ist...also erzähl doch mal was er ist.
Na klar ist die Funktion des Baumes überall gleich. Was man im nach hinein mit dem Baum machen will, ja das ist nicht gleich. Der eine will daraus Geld drucken, der andere ein Haus bauen, der andere betet es als Gottheit an und ein ganz anderer kann den Baum noch nicht mal teilweise sehen.

Was soll ich dir erzählen? Das du ein Mensch bist? Das weißt du doch schon, wie jeder einer. Ober man nun tief im Dschungel lebt oder in einer Großstadt. Jeder weiß, was er ist, nur nicht jeder ist mit dem was er ist, zufrieden. Was daraus resultiert ist Entwicklung. Und die ist nicht für jeden anders, sondern gleich. :)
nowhereman schrieb:Wo habe ich erwähnt das Zusammenhänge grundverschieden sein können?
Zusammenhänge die nur für uns von Bedeutung sind, haben nur den Anschein, das sie es nur für uns sind. In Wirklichkeit hängen diese Zusammenhänge mit allem zusammen. Wären sie nur für uns, dann wären sie auch verschieden im Vergleich zu allen anderen Zusammenhängen. :)


nowhereman schrieb:Wir brauchen keinen urgrund um zu leben.
Jedoch ist der lebensgeist immer in Bewegung und stößt an Grenzen die er überwinden will. In "menschlicher" Form äußert sich dies durch andauerndes fragen nach dem Sinn usw...
Ein unzufriedener Geist kann sich ja auch nur an etwas stoßen um schmerzen zu spüren. Denn ein unzufriedener Geist weiß nicht, wer er in Wirklichkeit ist. :)


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Was heißt es Mensch zu sein?

04.12.2013 um 16:41
@Jesussah

Du scheinst gern das zu verstehen was du möchtest...in diesem Fall ist es aber leider nicht das was ich vermitteln wollte, dazu kommt auch noch das wir aneinander vorbei reden.

Das wir bereits sind was wir sind ist klar und das die Wirklichkeit in der wir uns befinden nunmal wirklich ist ist auch klar...worauf willst du also hinaus?
Das wir nicht akzeptieren können wie es ist und uns deshalb entwickeln? Hmm klingt nicht ganz richtig finde ich...


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Jesussah
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Was heißt es Mensch zu sein?

04.12.2013 um 17:05
@nowhereman
nowhereman schrieb:Das wir bereits sind was wir sind ist klar und das die Wirklichkeit in der wir uns befinden nunmal wirklich ist ist auch klar...worauf willst du also hinaus?
Ist es denn wirklich klar? Ist die Wirklichkeit klar? Ist der Mensch, sich bei dem, was er ist, klar?


Warum fragst du dann, was es heißt, Mensch zu sein?


Menschen ist nicht klar, was sie sind. Religiöse denken nicht umsonst, das sie ein Teil Gottes sind. Atheisten denken nicht umsonst, das sie ein Teil der Natur, einer Urkraft sind. Menschen denken nicht umsonst, ein Teil einer Nation zu sein. Denken nicht umsonst, Teil eines Systems zu sein. Fragen nicht um sonst, um antworten zu finden.

Sie denken und fragen und probieren, weil sie es nicht wissen. Der Mensch ist sich also nicht klar, das er wirklich lebt. Der Mensch ist sich also nicht klar, das er Mensch ist. Weshalb er genau das erlebt, was er erlebt. Seine ganze Entwicklung beruht darauf. Deshalb:
nowhereman schrieb:Das wir nicht akzeptieren können wie es ist und uns deshalb entwickeln? Hmm klingt nicht ganz richtig finde ich...
Entwickeln wir uns. Weil wir es nicht akzeptieren. Würde ein Mensch sich selbst als Mensch akzeptieren, würde er sich dann noch den Gedanken hingeben, die wissen wollen, wer er ist? Würde daraus dann die Entwicklung, die daraus entspringende Erfahrung, resultieren? Würde er dann noch Religiös oder ein Atheist sein? Oder würde er sich als Menschen akzeptieren und sich im klaren sein, was er ist? :)


Wenn du weißt, das an der nächsten Straßenecke eine Gefahr lauert die dich umbringt, würdest du trotz dessen abbiegen um das zu erfahren, was du da erfährst? Was ist wenn du links, statt rechts abbiegst, wo du weißt, das keine Gefahr lauert, sondern wo du eine alte Bekanntschaft triffst die du lange nicht gesehen hast? Würdest du trotz dessen nicht das erfahren, was dieser Weg bereithält?

Die Entwicklung der Menschen resultiert aus ihren Entscheidungen. Jemand der nicht weiß, muss fragen und daraus erfahren. Der, der weiß, braucht nicht mehr fragen und damit auch nicht das erfahren, was der fragende erfahren muss. :)
nowhereman schrieb:Du scheinst gern das zu verstehen was du möchtest
Was kann ich als Mensch da noch verstehen, wenn nicht das, was nicht Mensch ist? :)


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