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Werden Mörder nach ihrem Tod für ihre Sünde bestraft?

63 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Gerechtigkeit, Sünde, Bestrafung

Werden Mörder nach ihrem Tod für ihre Sünde bestraft?

26.08.2014 um 01:17
@katjes
Nein, es müsste ja eine Instanz geben die sie bestraft. Tut es das Gesetz nicht kann es seine Umwelt tun, oder das Gewissen, aber wenn ein Mörder mit seiner Tat gut leben kann und nie jemand ihn als Mörder erkennt hat er meines Erachtens hoch gepokert aber "gewonnen"


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235
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Werden Mörder nach ihrem Tod für ihre Sünde bestraft?

26.08.2014 um 01:24
@KaiserKrypton
KaiserKrypton schrieb:Nein, es müsste ja eine Instanz geben die sie bestraft.
Und warum bist du dir so sicher das es keine höhere Instanz gibt? Dein Text beinhaltet einen Absolutheitsanspruch.

Ich mach es dann auch mal einfach wie Du es gemacht hast und antworte wie folgt:

Ja @katjes, sie werden bestraft werden, denn es gibt eine Instanz (nämlich Gott), welcher aber erst am jüngsten Tag wahrhafte Gerechtigkeit walten lassen wird und jeden einzelnen Menschen das geben wird was er/sie auch verdient, ihren Taten entsprechend.


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Werden Mörder nach ihrem Tod für ihre Sünde bestraft?

26.08.2014 um 01:34
@235
Ich gebe doch nur meine Meinung zum Besten, da kann ich doch kurz und knapp Schreiben und muss nicht in jedem Satz ein "falls es denn so ist" einfügen, dann muss ich aber auch in Frage stellen ob das Gewissen einen strafen kann, ob es das Gesetz tun kann und ob es überhaupt verwerflich ist jemanden umzubringen. Bloß da wir uns beim meisten wohl einig sind will das da wohl keiner...


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Werden Mörder nach ihrem Tod für ihre Sünde bestraft?

26.08.2014 um 01:36
@KaiserKrypton
KaiserKrypton schrieb:und ob es überhaupt verwerflich ist jemanden umzubringen.
Das hab ich jetzt nicht ganz verstanden, wie ist das gemeint?


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keenan
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Werden Mörder nach ihrem Tod für ihre Sünde bestraft?

26.08.2014 um 01:36
@katjes


Ja, jeder wird für seine Sünden bestraft. Daraus gibt es kein entkommen. Jemand der, wie in diesem Beispiel, tötet, wird getötet.


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26.08.2014 um 01:38
@235
Auch für das Statement "Es ist verwerflich jemanden umzubringen (sprich es erfordert eine Strafe)" erhebe ich ja sonst einen Absolutsheitsanspruch der mir ja laut deines Posts nicht zusteht ;)


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fabricius
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Werden Mörder nach ihrem Tod für ihre Sünde bestraft?

26.08.2014 um 01:46
Nicht nur Mörder. Wir alle werden im Fegefeuer bestraft. Es sei denn, wir bereuen, dann werden wir nur kurz gereinigt im Fegefeuer.


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235
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Werden Mörder nach ihrem Tod für ihre Sünde bestraft?

26.08.2014 um 02:17
@KaiserKrypton
KaiserKrypton schrieb:Auch für das Statement "Es ist verwerflich jemanden umzubringen (sprich es erfordert eine Strafe)" erhebe ich ja sonst einen Absolutsheitsanspruch der mir ja laut deines Posts nicht zusteht ;)
Ach darauf bezog sich das :)

Ich wollte eigentlich nur auf folgendes aufmerksam machen:

Diese absoluten Aussagen (überwiegend von seitens Atheisten und religiösen Fundamentalisten) fallen halt ziemlich auf. Der Atheist ist es doch, der des Öfteren sofort aufspringt und sich aufbraust (so als ob jemand seine Mutter beleidigt hätte) wenn jemand etwas von Gott und dem Gericht erzählt aber gleichzeitig von anderen erwartet das die eigene Meinung von anderen zur kenntnis genommen wird, und dann fangen sie mit ihrer Indoktrinations-Session, sinngemäß: (die der Atheist aber auch gleichzeitig an anderen kritisiert, welch Heuchelei!): „es gibt keinen Gott“, „das würde ja voraussetzen das es nach dem Tod etwas gibt, das einen Strafen kann“, „nachdem Tod wird niemand bestraft, dafür müsste es sowas wie Gott geben, gibt es aber nicht“

oder eben in deinem Fall:

„es müsse ja eine Instanz geben damit einer bestraft werden kann (die es ja aber nicht gibt)“ usw. usf.

Woher diese Sicherheit? Wart ihr alle etwas schon tot und seid dann wieder zum Leben erweckt worden, so das ihr mit aller aller Sicherheit sagen könnt, das nachdem Tod nichts mehr folgt?

Jedenfalls, bei all sowas handelt es sich um Absolutheitsansprüche und bei alledem handelt es sich um ad ignorantiam.


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26.08.2014 um 02:35
@235
Also ich darf also nicht absolut sagen: "Gott gibts nicht!" weil da geht das gegen Religionen und DAS ist ja nicht ok. Aber bei allen andern Statements ist es ok und nicht ignorant? Also wenn ich sage: "Osama Bin Laden war kein guter Mensch" ist das ok?
In beiden Fällen stütze ich mich auf dem was ich aus den Medien gezeigt bekomme, mir die Wissenschaft erklärt hat etc. Du sagst aber wenn ich sage Gott gibts nicht ist das ignorant weil ich es ja nich 100% ausschließen kann dass es ihn gibt... Kann ich 100% ausschließen dass Osama Bin Laden ein guter Mensch war? Nein, aber bei dieser Aussage würde wohl keiner meckern...
Warum genießt Gott so ein Sonderrecht? Die Wissenschaft hat doch recht eindeutig ausgeschlossen dass zumindest die Schöpfungstheorie Schwachsinn ist. Auch dass es einen Gott da oben gibt der über alles entscheidet kann nahezu ausgeschlossen werden, es passt einfach nicht in die Evolutionstheorie. Lebewesen passen sich an um zu überleben und nicht weil irgendwer mal ne neue Art in die Welt setzten wollte. Bei keiner andern Sache die so beinahe zweifelsfrei bewiesen ist würde sich irgendjemand so aufhängen. Nur weil in der Bibel steht dass es Gott gibt, ist sie jetzt Ignorant gegen mir als Atheist? Ist jeder der mit Überzeugung sagt dass es Gott gibt Ignorant gegenüber mir weil es nicht bewiesen ist? Behauptet er dass mein "Glauben" (falls man ihn so nennen kann) Schwachsinn ist? Ist das nicht genauso ignorant wie ich wenn ich sage dass es Gott nicht gibt?


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235
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Werden Mörder nach ihrem Tod für ihre Sünde bestraft?

26.08.2014 um 03:17
@KaiserKrypton
KaiserKrypton schrieb:Also ich darf also nicht absolut sagen: "Gott gibts nicht!"
Klar kannst Du es sagen, wenn du unbedingt meinst missionieren zu müssen und andere zu indoktrinieren (was dich dann de facto zum Fundamentalisten macht), dann steht es dir frei das zutun, solltest dir aber im Klaren darüber sein, das dies nichts anderes als Fundemantalismus ist und es sich dabei um Absolutheitsansprüche sowie um logische Fehlschlüsse handelt:

Wikipedia: Argumentum_ad_ignorantiam
KaiserKrypton schrieb:„weil da geht das gegen Religionen und DAS ist ja nicht ok.“
Schon dass du den Glauben an Gott sofort mit einer Religion in Verbindung bringst, zeigt deutlich dass du dir nicht im Klaren darüber bist, was du da von dir gibst. Von einer Religion war hier nie die Rede.
KaiserKrypton schrieb:„"Osama Bin Laden war kein guter Mensch" ist das ok?“
Dein Vergleich hinkt. Das Bin Laden ein schlechter Mensch war, ist eine bewiesene und eindeutige Sache aufgrund seiner Taten (oder bist du etwa der Meinung das gute Menschen Anschläge auf irgendwelche Gebäude planen und ausführen in denen sich Zivilisten befanden?), das aber nachdem Tod nichts mehr folgen soll, oder das es Gott NICHT gibt, nicht.
KaiserKrypton schrieb:„Wissenschaft erklärt hat etc.“
Du solltest die Wissenschaft für deine ganz persönliche Agenda nicht missbrauchen.
Wo erklärt denn die Wissenschaft dass es keinen Gott bzw. einen Schöpfer des Universums gäbe? Einige (!) fundamentalistische Atheisten wie es z.B Dawkins ist behaupten lediglich so etwas, mit "Wissenschaft" hat das aber nicht im geringsten zutun.

Die Wissenschaft befasst sich nicht mit solcherlei Fragen und sie gibt auch keine Antworten darüber, also was soll dieses dauernde Gerede von wegen Wissenschaft? Du scheinst da etwas zu verwechseln. Sie befasst sich nicht mit den ersten und letzten Fragen, das tut die Philosophie.
KaiserKrypton schrieb:„Die Wissenschaft hat doch recht eindeutig ausgeschlossen dass zumindest die Schöpfungstheorie Schwachsinn ist.“
Die Wissenschaft hat dies und das...Schon wieder missbrauchst du die Wissenschaft um deine eigene Sicht der Dinge anderen eintrichtern zu können. Wie hat sie denn das ausgeschlossen? Und von welcher Schöpfungstheorie sprichst du? Etwa der, das Gott den Menschen in Etappen schuf und alles leben aus der Erde heraus hervorkommen ließ? Also das, das deckt sich Prima mit dem was die Naturwissenschaft lehrt.
KaiserKrypton schrieb:„Auch dass es einen Gott da oben gibt der über alles entscheidet kann nahezu ausgeschlossen werden“
Wie denn? Kannst du etwa auch "Hinter" das Kosmos gucken? Oder hast du etwa das gesamte Kosmos und jeden einzelnen Winkel des Kosmos nach Gott durchsucht? Oder Warst du schon tot und bist zum Leben erweckt um ausschließen zu können das es Gott gibt?
KaiserKrypton schrieb:„es passt einfach nicht in die Evolutionstheorie“
Und da bist du dir ganz sicher? Dann ließ mal folgenden Link, es mag dir persönlich nicht passen, in Wahrheit aber ist der glaube an Gott und die Evolutionstheorie nicht im Widerspruch zueinander:

Wikipedia: Theistische_Evolution
KaiserKrypton schrieb:„Lebewesen passen sich an um zu überleben und nicht weil irgendwer mal ne neue Art in die Welt setzten wollte.“
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
KaiserKrypton schrieb:„Nur weil in der Bibel steht dass es Gott gibt, ist sie jetzt Ignorant gegen mir als Atheist?“
Damit hat das nicht im Geringsten zutun. Du bist ignorant weil du dich absoluten Aussagen bedienst und aus persönlichem Unglauben heraus dinge ausschließt von denen du nicht wissen kannst ob sie tatsächlich existieren oder nicht.
KaiserKrypton schrieb:„Ist jeder der mit Überzeugung sagt dass es Gott gibt Ignorant gegenüber mir weil es nicht bewiesen ist?“
Ignorant ist beides.
KaiserKrypton schrieb:„ (falls man ihn so nennen kann)“
Ach wie sollte man es denn deiner Meinung nach nennen? Etwa Faktum?^^
Du glaubst eben das es keinen Gott gibt = Glaube, oder meinst du etwas anderes?


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26.08.2014 um 07:06
Woher sollte man das Wissen . Also ein klares NEIN...


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26.08.2014 um 10:20
Ich denke das Karma wird es schon richten, aber was ist wenn man drauf scheißt?
Eine Bestrafung ist nur dann eine Bestrafung, wenn man sie als Bestrafung wahrnimmt.
Manche Menschen sagen, sie kämen gerne in die Hölle, weil es dort heiß hergeht :D

Jaja die Welt ist relativ und schlecht und gut und alles zusammen

Darüber hinaus kann man es nicht wissen, aber man darf ja philosophieren ;)


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26.08.2014 um 10:32
@kavinsky
kavinsky schrieb: kommt früher oder später ganz genau
so wieder auf einen zurück.
Deshalb müssen "auch" die Gebote quasi aus eigener egoistischer Perpektive betrachtet werden.


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Werden Mörder nach ihrem Tod für ihre Sünde bestraft?

26.08.2014 um 10:58
Nächstenliebe hat dann vielmehr ihre Wurzeln in der Eigenliebe und existiert quasi nur weil man sich mit ihr gutes tun will.

Ein Mathematiker namens George R. Price hat sich aus diesem Grund sein Leben genommen. Es ging da um die Evolution und die Weitergabe der Gene durch Fortpflanzung wenn ich mich recht entsinne. Er wollte belegen, dass es Nächstenliebe im Prinzip nur gibt, weil man dadurch einen Eigennutzen zieht. Fortpflanzung. Verwandtenselektion.. Weitergabe von Genen..

Er hat eine Formel erstellt und anschließend bemerkt, dass sie anscheinend tatsächlich immer zutrifft. Und da ihm im Laufe der Zeit dieser Umstand ein schlechtes Gefühl bescherte und er seine eigene Formel selber nie widerlegen konnte, obwohl er es durch gute Taten versuchte, kam er auf den Gedanken, dass das Leben - sein Leben - keinen Sinn macht, da er gerne aufrichtig geliebt hätte, ohne jeglichen Hintergedanken.

Er lud Obdachlose in sein Haus ein, sie konnten dort schlafen und essen und es war für ihn auch OK, wenn sie sein letztes Geld nahmen. Er wollte beweisen, dass es diese pure Nächstenliebe doch gibt und bemerkte dann, dass er dies wahrscheinlich nur tat, um seine Formel zu wiederlegen, die ihm ein sehr schlechtes Gefühl gab. Also auch nur, um sich selber einen Gefallen zu tun.

Später nahm er sich das Leben, er konnte nicht damit leben.


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Werden Mörder nach ihrem Tod für ihre Sünde bestraft?

26.08.2014 um 11:39
@235
Vllt wurden wir ja alle falsch informiert, vllt steckte Osama Bin Laden nicht dahinter? Vllt lebte er einfach nur vor sich hin und irgendjemand missbrauchte seinen Namen für schlimme Zwecke, vllt wurde er total zu Unrecht erschossen? Zeige mir doch dass es 100% bewiesen ist das Osama Bin Laden hinter all dem steckte?
Gut dann schauen wir doch mal in die Schöpfunglehre...
Die Schöpfung: Sechstagewerk

1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. (Johannes 1.1-3) (Apostelgeschichte 17.24) (Hebräer 11.3) (Offenbarung 4.11) 2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. (Psalm 33.9) (2. Korinther 4.6) 4 Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
6 Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. 7 Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. (Psalm 19.2) 8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag.
9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also. (Hiob 38.8-11) (2. Petrus 3.5) 10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. 11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. 12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.
14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre (Psalm 74.16) 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. 16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. (Psalm 136.7-9) 17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war. 19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.
20 Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. 21 Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. 23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.
24 Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. 25 Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.
Gott schuf Himmel und Erde...Also in meinem Weltbild ist der Himmel eigentlich sowas wie die Atmosphäre sprich eigentlich nichts gefüllt mit Gasen, das will er gesondert erschaffen haben?
Aha, Gott sprach es werde Licht und es wurde Licht...nicht vllt weil da schon seit etwas länger ein Stern existierte?
Gott schied das Licht von der Finsternis...Liegt nicht daran dass sich die Erde dreht?
Wasser unter der Feste, Wasser über der Feste, Feste = Himmel, Wasser hinter dem was wir als Himmel sehen? Das heißt wir haben noch nen Wassermantel um uns rum? Wusst ich ja noch gar nicht. Achja, wurden Himmel und Erde nicht schon an Tag 1 erschaffen?
Lichter an der Feste des Himmels? Mond und Sterne hängen alle an dieser mysteriösen Feste, wusste gar nicht dass unsere Atmosphäre so stark ist... Also ich dachte bisher wir haben einen Mond der um uns kreist sowie eine Sonne um die wir kreisen und noch viele andere von uns unabhängige Sterne im Weltall... Aber anscheinend kreist das ja alles um uns...
Aha, Gott schuf Walfische? Und Gefieder? Und das so schnell, also ich dachte dass dazwischen noch ein paar Jahre der Prokaryoten gegeben hätte. Und alles in 6 Tagen? Ich dachte es gab mehrere Millionen Jahre ohne uns Menschen auf der Erde. Und die 6 Tage sind ja eindeutig beschrieben mit Morgen und Abend, also hatte er wohl genau 6 Tage, auch nach unserer Zeitrechnung oder hat er die Erde am Anfang langsamer gedreht?
Also ich erkenne da "kleine" Widersprüche, aber sicher kannst du mich aufklären und mir sagen dass das alles Metaphern sind und ich die bloß nicht verstehe...Ich gehe aber bis jetzt davon aus dass die Bibel so gemeint ist wie sie geschrieben ist. Damals wussten es die Leute nicht besser und jeder glaubte es, heut wissen die Leute es besser, plötzlich sind das alles Metaphern...

Und dein Link erklärt mir ja nur dass diese Glaubensrichtung oder was auch immer es ist, schonmal davon ausgeht dass die Bibel wohl durchaus nicht selten irrt. Und ich kann mir, wenn ich mich denn an ein paar Metaphern bediene so ziemlich alles so hindrehen wie es mir passt. Ich glaube ich fände auch keine Widersprüche wenn ich sage "Wir wurden von dem großen Fussball erschaffen", ich glaube ich lege mir da jetzt auch einfach irgendwas zurecht und erkläre dann einfach: "ist nicht wörtlich zu nehmen, sind metaphern, passt alles". Und ich bleibe dabei, das wenigste ist 100% bewiesen aber bei dem meisten beschwert sich keiner wenn man da mit Absolutsheitsanspruch diskutiert. Bloß wenn irgendjemand was gegen Gott sagt springt sofort wer auf die Barrikaden... Selbst wenn ich sage: "Die Menschen die 9/11 zu verantworten haben sind Verbrecher." Kann ich 100% beweisen dass sie nicht etwas schlimmeres verhindert haben, weil dort jemand was noch viel schlimmeres geplant hat. Z.B eine Atombombe grundlos irgendwo abzuwerfen. Nein, es liegt zwar absolut fern (tut Gott halt in meinen Augen ebenso), aber beweisen kann ich es wohl nicht. Würdest du bei diesem Satz meckern?


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26.08.2014 um 12:58
@davros
Du kannst in deinem Leben selbst den Test machen, ob es stimmt. Wenn du dein Leben genau prüfst, kannst du feststellen, dass nichts auf Zufall beruht und sich alles aus Wirkungen von anderen Ursachen ableitet. Fasst man die Fäden des Lebens an, indem man aus gewohnten Denkmustern ausbricht, kann man sehr genau den Erfolg im Leben bestimmen, denn Gedanken sind nicht einfach so da und schon gar nicht für die Ewigkeit.

Jeder Mensch der nicht so vorgeht, verliert die Kontrolle über seine Gedanken, er fängt an sich immer wieder die gleichen Geschichten zu denken, sich im Kreis seiner Gedankenwelt zu drehen, und baut sich so über viele Jahre ein Gedankenkraftfeld auf, das ihn dann in bestimmten Bahnen fest hält, manchmal so lange, bis Krankheiten oder andere unvorgesehen Umstände seine Realität erschüttern.

Die Art wie wir über Menschen denken und wie wir auf sie reagieren prägt unsere Beziehungswelt und unseren Charakter. Das ergibt auch unsere soziale Realität, also, wie andere auf uns reagieren und wie sie über uns denken, die Folge kann Erfüllung oder Vereinsamung im Alter sein und vieles mehr.

Es gibt nur eine Dummheit, diese heisst Selbstbegrenzung.


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27.08.2014 um 16:54
235 schrieb:Ignorant ist beides.
Du lehnst Dich ganz schön weit aus dem Fenster, finde ich.

Die Aussagen:" Gott gibt es" oder "Gott gibt es nicht" sind beide gleichwertig und zeugen von keinem Fundamentalismus. Es ist eine Glaubensfrage und zwar in beiden Fällen.
Noch weniger ist eine solche Aussage der Versuch einer Missionierung. Du wirst ja nicht genötigt, diese Überzeugung anzunehmen.

Warum Du so auf diese Frage anspringst, ist mir schleierhaft. Du kannst an Gott glauben oder auch an rosa Einhörner oder an keine höhere Instanz - je nach Belieben. Alles davon kann möglich sein.


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28.08.2014 um 18:34
Wer soll denn festlegen was eine gute Tat, und was eine böse Tat war? Wenn ich einen Menschen umbringe der 100 Menschen umgebracht hat und vor hatte weiterzutöten, werde ich nun bestraft oder nicht?

Ich glaube nicht an eine Bestrafung nach dem Tod. Die Welt ist ungerecht.


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Werden Mörder nach ihrem Tod für ihre Sünde bestraft?

28.08.2014 um 18:53
In dem Zusammenhang würde mich interessieren, ob nach dem Tod Menschen, die andere Menschen gekillt haben, für ihr Herumkillen gestraft werden, wenn sie der festen Überzeugung waren, damit etwas Gutes zu tun.
Man kann dann sicherlich sagen "kranke Arschlöcher", "Psychopaten", aber ist es nicht eigentlich am Ende "nur" ein riesengroßer Fehler? Fehler werden aber immer gemacht und man sagt ja auch so schön "Der Wille zählt". Wenn dieser Wille, der zum Mord von Menschen führte, aber auf etwas (und wenn auch nur aus der subjektiven Sicht dieser Person) Gutes ausgerichtet war (nehmen wir mal an, es war nicht irgendwas selbstsüchtiges, wie ein neuer Swimmingpool oder ein sehr leckeres Rezept für Kartoffelauflauf), dann werden nachfolgende Generationen mit einem anderen Verständnis von Moral, Ethik und was weiß ich diese Taten verurteilen, aber der Täter bzw. die Täter taten in ihrem Kontext und von ihrem Standpunkt ja möglicherweise auf eine falsche Art etwas, von dem sie dachten, dass es richtig, gut und ehrenwert wäre.
Beispiele dafür kann man sicher schnell in der Geschichte finden.
Nicht zu vergessen ist dann auch, dass einem selber so ein Ziel, für das getötet wurde, albern, unwichtig, etc. erscheinen kann, für die Menschen, die gemördert haben, kann es aber durchaus sehr wichtig gewesen sein.


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saba_key
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28.08.2014 um 19:32
Gibt keinen Tod!
Außerdem kennt Gott diese alttestamentarische Prozedur nicht.
=>Ich habe allerdings auch schon anders geschrieben.


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