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Ich ?

55 Beiträge, Schlüsselwörter: Bewusstsein, Ich

Ich ?

27.01.2015 um 01:29
@Draiiipunkt0

Welche Leistung ist schon toll?
Erstaunlich ist es trotzdem innerhalb einer Realität eine Illusion leben zu können :)

Wahrscheinlich macht es die gesunde Mischung aus selbst erlebter Erfahrung und die Umsetzung dieser in Folgenden Situationen.

Macht schon Sinn das wir gewisse Situationen und Folgen vermeiden können wenn wir bewusst bei der Sache sind z. B. ergonomische Arbeitshaltung etc...


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keenan
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Ich ?

27.01.2015 um 01:38
@nowhereman
nowhereman schrieb am 23.01.2015:Wo sollte das ganze Potential ja auch hin wenn es zum Leben an sich nur in einem gewissen Maß gebraucht wird ?
Welches Potential? :D

Das Potential eines Wesens kann aus seiner Gleichheit oder durch seiner Ungleichheit erfolgen. Je gleicher das Wesen ist, desto mehr Potential hat es. Je ungleicher dieses Wesen ist, umso weniger Potential hat es. Sehe den Menschen an. Er ist ungleich dessen, was er ist. Deshalb benutzt er auch nur gerade mal 10% seines Potentials.

Aus diesen 10% entsteht die Illusion des Ich´s, im und damit auch aus eigenem Sinne. Wenn man 100% seines Potentials entfalten könnte, würde es dennoch ein Ich geben. Dieses Ich wäre dann aber wirklich das Eine, Ich. Und nicht das Ich, das unter tausenden, Millionen, Milliarden aus seiner Ungleichheit existieren will bzw zu existieren versucht.
nowhereman schrieb am 23.01.2015:„Warum gibt es ein Wesen das mehr kann als es muss?“
Um sich zu Entwickeln. Deshlab gibt es ein Wesen, das mehr kann, als es muss. :)


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Buhmann0815
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Ich ?

27.01.2015 um 01:48
Viele Eingeborenenstämme haben in ihrerer Sprache gar kein "ich" sondern benutzen nur die dritte Person.
Wenn sie also von sich selbst reden oder von mir oder Dir gibt es da keinen Unterschied.

Diesen Unterschied haben wir kreiert, es ist so wie die perfekten Geometrischen Formen (in der Natur nicht vorkommend) oder das Konzept der Zeit. Alles nur Krücken.

Wär ich also ein Eingeborener mit Namen Akataku, würde ich sagen.
"Akataku gehen zu Dorf um zu besuchen kranken Bruder."

Damit stellt man sich selbst auf dieselbe Stufe, man ist Teil seiner Umwelt, des Ganzen, und es gibt kein abgrenzendes "Ich" .

Ist also nicht unbedingt nötig ein Ich zu haben, selbst als Mensch . . .

das Schlimmste war ja als auch die Völker und Staaten anfingen ein kollektives Über-"Ich" zu entwickeln, das war die Geburt vom Nationalsozialismus in Europa und Andernorts.


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Ich ?

27.01.2015 um 12:34
@keenan

Wie meinst du das mit der Gleichheit, warum ergibt sich aus dieser Potential? Und warum aus der Ungleichheit keines?

Du sprichst von der Nutzung unseres Gehirns oder wie kommst du auf 10%?

In Unserer entwickelt sich alles irgendwohin und dennoch bleibt eine Pflanze oder ein Insekt im Rahmen seiner Fähigkeiten...also braucht es kein Wesen das mehr kann als es muss, Entwicklung ist Teil der Bewegung Leben.

@Buhmann0815

Also perfekt geometrische Formen kommen in der Natur durchaus vor. Schon mal was vom goldenen Schnitt gehört?

Wenn Akataku einen Namen hat ist er schon mal vom Rest abgegrenzt, nur weil er kein ich benutzt heißt das nicht das er sich nicht selbst meint.
Ein Ich zu verwenden bedeutet nicht zugleich sich über etwas zu stellen... Aber das es nicht nötig ist sehe ich auch so.


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keenan
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Ich ?

28.01.2015 um 01:31
@nowhereman
nowhereman schrieb:Wie meinst du das mit der Gleichheit, warum ergibt sich aus dieser Potential? Und warum aus der Ungleichheit keines?
Weil das Gleiche nicht mehr rechnen muss, um ein Ergebnis zu erzielen. Während das ungleiche dauernd rechnen muss, etwas zu sein, was es sein will. :)
nowhereman schrieb:Du sprichst von der Nutzung unseres Gehirns oder wie kommst du auf 10%?
JA, wobei die Nutzung des Gehirnes dabei nur das Endresümee dessen ist,was da wirkt.
nowhereman schrieb:In Unserer entwickelt sich alles irgendwohin und dennoch bleibt eine Pflanze oder ein Insekt im Rahmen seiner Fähigkeiten...also braucht es kein Wesen das mehr kann als es muss, Entwicklung ist Teil der Bewegung Leben
Eine Pflanze hat die Fähigkeiten die es braucht um zu Überleben. Das gilt auch für Tiere. Während Instinkte bei Tieren eine große Rolle spielen, spielt bei Pflanzen etwas ganz anderes eine Rolle, um zu überleben. Menschen hingegen können durch ihren freien Willen sich weiter als das Überleben, an sich, entwickeln.

Du gehst von Pflanzen oder von einem Tier aus und vergisst dabei, das du bei dieser Überlegung selbst nur 10% deines Potentials benutzt. Wie zutreffend kann dann deine scheinbare Aussage sein? :)


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Ich ?

28.01.2015 um 09:41
@keenan
keenan schrieb:Eine Pflanze hat die Fähigkeiten die es braucht um zu Überleben. Das gilt auch für Tiere. Während Instinkte bei Tieren eine große Rolle spielen, spielt bei Pflanzen etwas ganz anderes eine Rolle, um zu überleben. Menschen hingegen können durch ihren freien Willen sich weiter als das Überleben, an sich, entwickeln.
@nowhereman


ÜBERLEBEN ist solange wichtig für uns menschen
wie wir noch nicht wirklicher, lebendiger mensch geworden sind
solange tragen wir das zeichen des tieres auf der Stirn

solange der MATERIALISMUS unser Weltbild beherrscht
werden wir sterblich sein


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Ich ?

28.01.2015 um 12:36
@MickyM.
MickyM. schrieb:solange der MATERIALISMUS unser Weltbild beherrscht
werden wir sterblich sein
ja...
hier gehe ich sogar mit...


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keenan
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Ich ?

28.01.2015 um 12:53
@MickyM.



Das Zeichen des Tieres auf der Stirn hat nicht nur mit dem Materialismus zu tun, sondern mit der Rechnung, im, aus dem Verstand.

1 + 1 = 2

So funktionieren Tiere und/oder Pflanzen. :)


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Ich ?

28.01.2015 um 14:23
@keenan

Das Gleiche hat Potential weil es nicht mehr rechnen muss ?
Warum sollte das Gleiche, wenn also alles das Gleiche ist ein Potential nutzen ?

Wenn alles zum Gleichen wird dann endet die Bewegung und weder Potential noch Notwendigkeit haben ein Grund zu existieren.
Für mich folgt Potential gerade aus der Ungleichheit, weil diese ein Potential überhaupt erst entstehen lässt.
keenan schrieb:Du gehst von Pflanzen oder von einem Tier aus und vergisst dabei, das du bei dieser Überlegung selbst nur 10% deines Potentials benutzt. Wie zutreffend kann dann deine scheinbare Aussage sein? :)
Das mit den 10% ist vage, denn ist es so wie du sagst treffen wir alle scheinbare Aussagen die nicht zutreffen müssen. Sogar die Aussage mit dem nur 10% genutzten Potential ist eine scheinbare Aussage...das endet darin das nichts so sein muss wie wir es behaupten.
Auch ich gehe davon aus das wir zu großen Teil in einer Scheinwelt leben die zum Schein wird weil wir sie benennen, das mache ich aber nicht vom Potential abhängig...

@MickyM.

von mir gemeint ist nicht das überleben allein. Zum Leben an sich bedarf es keinem so ausgeprägten Vorstellungsvermögen wie wir es entwickelt haben.


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greenkeeper
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Ich ?

28.01.2015 um 20:57
nowhereman schrieb am 23.01.2015:Warum gibt es ein Wesen das mehr kann als es muss?“
Welches Wesen soll das sein? Der Mensch kann jedenfalls viel weniger als er jetzt eigentlich schon können müsste. Dieser Planet wird in absehbarer Zeit für ihn unbewohnbar. Er müsste ihn also bald verlassen und sich einen neuen suchen. Das kann er aber nich. :(

Gruß greenkeeper


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keenan
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Ich ?

29.01.2015 um 01:31
@nowhereman
nowhereman schrieb:Das Gleiche hat Potential weil es nicht mehr rechnen muss ?
Warum sollte das Gleiche, wenn also alles das Gleiche ist ein Potential nutzen ?
Ist alles das gleiche? :)

Wenn alles das gleiche ist, dann nutzt es sein Potential auf die gleiche weise. Ist doch selbstverständlich. Warum es dieses Potential nutzt? Weil es kann. :)
nowhereman schrieb:Wenn alles zum Gleichen wird dann endet die Bewegung und weder Potential noch Notwendigkeit haben ein Grund zu existieren.
Warum sollte die Bewegung enden, wenn alles gleich ist?

Alles = Alles

Was hier in Wort steht kann man auch überall in der Existenz anwenden. Siehe in den Spiegel.

Du bist gleich Mensch. Welches Potential steckt in dir? :)
nowhereman schrieb:Für mich folgt Potential gerade aus der Ungleichheit, weil diese ein Potential überhaupt erst entstehen lässt.
Potential (von lat. potentia „Stärke, Macht“),

Potential bedeutet Macht. Und welche Macht hat schon etwas ungleiches?

Ungleiches kann keine vollkommene Macht haben bzw bewirken, weil es durch die Teilung erst Rechnen muss, was es ist.


Nehmen wir dieses Gedankenkonstrukt beim Menschen:

Wie lange sucht sich der Mensch? Welche Kraft investiert er, für die Suche nach dem Sinn, seines Lebens? Und was resultiert, welche Macht resultiert daraus? :)


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TangMi
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Ich ?

29.01.2015 um 02:04
So genau weiß das ja keiner....

Ich denke dass das "Ich" durch Sprache - und dadurch das die Menschen sich zu Gruppen, Stämmen,..., Gesellschaftsformen zusammen geschlossen haben - entstanden ist. Hat der Mensch vorher noch in Bildern gedacht, kam nun ein Wir, Du und Ich hinzu. Und dann wurde man noch in der Gruppe bewertet, z.B. wie gut man jagen kann.
nowhereman schrieb am 23.01.2015:„Warum gibt es ein Wesen das mehr kann als es muss?“
Ich glaube das hat die Gesellschaft aus den Menschen gemacht. Eine Elite hat in den letzten tausenden Jahren Wertigkeiten geschaffen. Sehr einfach ausgedrückt: Herrschende, Politiker, Verwaltende, Arbeiter (weites Feld, von der Putzfrau bis zum Top Manager). Sie drücken den Massen ihren Stempel auf.


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Ich ?

29.01.2015 um 22:06
@keenan
keenan schrieb:Ist alles das gleiche? :)

Wenn alles das gleiche ist, dann nutzt es sein Potential auf die gleiche weise. Ist doch selbstverständlich. Warum es dieses Potential nutzt? Weil es kann. :)
Zunächst glaub ich mal wir reden ein wenig aneinander vorbei...

Aus der Sicht eines Ich ist alles ungleich, es muss unterscheiden sonst kann es selbst nicht sein.
Die Erfahrung das Alles Eins ist, ist eine die gemacht werden muss um überhaupt davon schreiben zu können.
Zu schildern das alles eins ist, ist für einen Schildernden der sich ja unterscheiden muss um etwas von sich äußern zu können, unmöglich.

Wenn alles das Gleiche geworden ist dann gibt es keine Macht und keine Stärke mehr, denn beides gibt es nur wenn man es von Schwäche und Ohnmacht unterscheiden kann und unterscheiden kann man nur etwas das nicht Gleich also Ungleich ist.
keenan schrieb:Warum sollte die Bewegung enden, wenn alles gleich ist?

Alles = Alles

Was hier in Wort steht kann man auch überall in der Existenz anwenden. Siehe in den Spiegel.

Du bist gleich Mensch. Welches Potential steckt in dir? :)
Nimm das Gleichgewicht...wenn alles im Gleichgewicht wäre gäbe es keine Bewegung mehr weil der optimal Zustand errreicht ist. Bewegung entsteht aus dem Ungleichgewicht zum Streben nach Gleichgewicht.

Alles=Alles und Nichts=Nichts

Das zu sehen und zu sagen bedeutet doch zu unterscheiden. Nur du oder wir als Beobachter die eben nicht alles sind können sagen das Alles=Alles ist. Liegt das Potential also in Allem oder im Beobachter der das Alles sieht?


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keenan
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Ich ?

30.01.2015 um 02:21
@nowhereman
nowhereman schrieb:Aus der Sicht eines Ich ist alles ungleich, es muss unterscheiden sonst kann es selbst nicht sein.
Wenn das Ich ungleich besteht, dann ist für das Ich auch alles ungleich, denn es sieht aus sIch selbst, alles ungleich, weil es auch dementsprechend lebt. Das bedeutet jedoch nicht, das dass Ich wirklich ungleich bestehen und damit unterscheiden muss.

Wie kommst du darauf, das man unterscheiden muss um zu leben?

Ein Tier muss unterscheiden, denn es kennt nichts anderes als Feind oder Freund. Bei Tieren geht es ums Überleben. Und über dem Leben steht der Tod. Da muss man tatsächlich unterscheiden, ob man leben will oder sterben will. Die Gefahr, das man stirbt, vom Feind gefressen wird, ist unmittelbar. Dementsprechend entwickeln sich auch all die Fähigkeiten dieses Wesens in die jeweilige Richtung........Überleben und damit auch der, in der Unterschiede anwesend sein müssen, um sich zu entwickeln. Freund oder Feind. Leben oder Tod.

Der Mensch jedoch ist in der Lage, zu erkennen, das der Unterschied nur durch den Trieb zum Überleben zustande kommt. Wie du erkennen kannst, dümpelt der Mensch seit Jahrtausenden im selben Verhaltensmuster. Was meinst du wohl warum?

Weil er sICH selbst erkannt hat? :)
nowhereman schrieb:Die Erfahrung das Alles Eins ist, ist eine die gemacht werden muss um überhaupt davon schreiben zu können.
Wenn das Ich, Ich ist, dann ist das Ich mit sich Selbst eins.

Alles kann nur dann mit sich selbst eins sein, wenn es durch sich selbst besteht.

Das Ich jedoch, das nicht durch sich Selbst bestehen kann, weil es Vorstellungen von sich Selbst unterliegt, kann nicht aus sich Selbst bestehen. Selbstkenntnis ist dann nicht mehr vorhanden. Man muss dann dementsprechend "mehr" Informationen einholen. Nach dem Sinn, des Lebens, des
Ich´s, suchen. So programmiert man. Und das, was dabei raus kommt ist dann, zum Beispiel, das hier:

Ich bin Deutscher.

Ich bin reich.

Ich bin arm.

Ich bin ein Teil Gottes.

Ich bin Gott.

Ich bin ein Teil der Evolution.

Es gibt unendliche Varianten dieses Ichs, das sich selbst nicht (er)kennt, weil es Vorstellungen von sich selbst unterliegt. Es ist jedoch keine Erfahrung von Nöten, um zu erkennen, das man Ich und damit eins mit sich Selbst und damit mit allem ist.

Ich = Ich

Alles = Alles

Denn das Ich ist MIT allem schon gleich. :)

Die Menschen wollen aber nicht Eins sein. Sie wollen nicht gemeinsam sein. Und das hat seine Gründe. Dementsprechend ist jedes Ich auch scheinbar unterschiedlich. Deshalb gibt es die Teilung. Und wenn ich hierbei von Teilung schreibe, dann meine ich die Teile des Ichs, das sich ersucht bzw ersuchen muss.
nowhereman schrieb:Wenn alles das Gleiche geworden ist dann gibt es keine Macht und keine Stärke mehr, denn beides gibt es nur wenn man es von Schwäche und Ohnmacht unterscheiden kann und unterscheiden kann man nur etwas das nicht Gleich also Ungleich ist.
Ohen Alles, wärst du wohl nicht in der Lage Macht auszuüben. Wenn alles nicht gleich wäre und somit, alles = alles, dann gebe es dich wohl nicht. Was du bzw der Mensch aus diesem, allem macht, ist wiederum sein Werk.


Du erahnst nicht mal, welche Macht im Gleichem, steckt. Du denkst Ohnmacht ist der Unterschied zu Macht. Du vergisst das Ohnmacht auch eine Art, der Macht ist. :)
nowhereman schrieb:Alles=Alles und Nichts=Nichts
nowhereman schrieb:Das zu sehen und zu sagen bedeutet doch zu unterscheiden.
Alles besteht genau so aus sich Selbst, wie das Nichts. Wo siehst du da einen Unterschied? Wenn beide aus sich Selbst bestehen, dann haben sie wohl etwas gemEINSam. Der Unterschied zwischen diesen beiden Zuständen oder Beschreibungen besteht nur dann, wenn das Ich dementsprechend auch unterschiedlich zu dem besteht, was gleich ist.


Denke ich, ich bin ein Deutscher, dann besteht der Unterschied. So wohl in meiner Menschlichkeit, als auch in der Menschlichkeit aller Menschen.

Denke ich, ich bin, komme aus der Evolution, dann besteht auch der Unterschied. So wohl in meiner Menschlichkeit, als auch in der Menschlichkeit und sogar hier, in der Wesentlichkeit aller.


Bin ich aber ich und lebe auch dementsprechend, dann kann ein Mensch, in Wirklichkeit, nicht unterschiedlicher sein, als der Mensch an sich. Das gleich kannst du bei allem anwenden udn di wirst auch das gleich dabei herausbekommen. :)
nowhereman schrieb:Nur du oder wir als Beobachter die eben nicht alles sind können sagen das Alles=Alles ist. Liegt das Potential also in Allem oder im Beobachter der das Alles sieht?
Das Problem liegt darin, das du dir Alles vorstellst und nun meinst, nicht alles sein zu können. Das Universum, all die Planeten, all das was es da noch so geben kann, könnte, ist, sein will. Dementsprechend denkst du auch, das du nicht alles sein kannst, denn du bist nicht das Universum, nicht die Planeten, nicht all das, was es da noch geben kann, könnte, ist, sein will.

Wenn dein Ich, Ich ist, dann versucht es sich nicht mehr mit allem oder nichts zu überschreiben. Das Ich weiß dann, das alles, alles ist. Das Ich weiß, das dass Universum, Universum ist. Das der Planet, der Planet ist. Das all das, was es da noch gibt, ist. Es weiß auch, das alles, was im Universum existiert und existieren will, der Teilung, dem Unterschied unterliegen will.
nowhereman schrieb: Liegt das Potential also in Allem oder im Beobachter der das Alles sieht?
So sowohl, als auch. Denn alles unterscheidet sich nicht von dem Beobachter, der alles sieht, außer, er versucht unterschiedlich zu bestehen.

Es geht um deine Entscheidung(en). Entscheidet sich das Ich, dann unterliegt es auch dem Unterschied. :)


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Ich ?

02.02.2015 um 10:19
@keenan

Das liest sich zu theoretisch und ausgedacht...Ein Gedankenspiel das prima zurechtgelegt scheint aber dennoch Logiklücken aufweist.

Alles ist aus sich selbst heraus? Naja wie soll es auch anders sein...

Du scheinst das Ich aber zu UNTERSCHEIDEN, so als könnte es nicht aus sich selbst heraus sein...
Findest du es nicht auch schwierig in einer Sprache die nur desshalb etwas zum Ausdruck bringt weil sie unterscheidet, vermitteln zu wollen das da eigentlich nichts ist das sich unterscheidet außer wir denken das es so ist?

Was bringt das Gedankengebilde das sagt das Alles Alles ist und desshalb das was sieht genauso alles ist wie das was gesehen wird?
Ist dadurch irgendetwas einfacher? Hörst du dadurch auf als Individuum zu existieren und kommunizierst nicht mehr als solches?

Wie bist du nicht du selbst?
Wie bin ich nicht ich selbst?

Ein Ich existiert nur weil es sich unterscheidet.
Die Behauptung Alles ist Ich ist genauso viel Vorstellung wie ich bin dies und ich bin das. Letztlich haben wir einfach keine Ahnung was wir sind, sind aber in der Lage das zu sein von dem wir überzeugt sind es zu sein.


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Ich ?

02.02.2015 um 11:12
@nowhereman
nowhereman schrieb:Was bringt das Gedankengebilde das sagt das Alles Alles ist und desshalb das was sieht genauso alles ist wie das was gesehen wird?
Ist dadurch irgendetwas einfacher? Hörst du dadurch auf als Individuum zu existieren und kommunizierst nicht mehr als solches?
-----------------------------------------------
ich will dir das mal als antwort geben:
"Jesus sprach zu ihm: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.» Das ist das erste und größte Gebot. Ein anderes aber ist ihm gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.»
so wie man s"ich" selbst sieht und s"ich" behandelt/respektiert,
so wirkt man auch auf seinen "ich"...

wen dein "ich" nicht nur du b"ist", sondern auch "alles"...
wie würdest du dann "alles" behandeln?

geteilte Behandlung durch geteilte sicht...
gleiche Behandlung durch gleiche sicht...
nowhereman schrieb:Du scheinst das Ich aber zu UNTERSCHEIDEN, so als könnte es nicht aus sich selbst heraus sein...
Findest du es nicht auch schwierig in einer Sprache die nur desshalb etwas zum Ausdruck bringt weil sie unterscheidet, vermitteln zu wollen das da eigentlich nichts ist das sich unterscheidet außer wir denken das es so ist?
wen es eine sprache gibt die unterscheidet,
dann gibt es auch eine sprache die nicht unterscheidet...
es ist ein unterschied, wen ich sage: "das ist ein baum"
denn das ist eine Feststellung...

wen ich aber sage: das ist ein guter baum...
dann unterscheide ich...

ganzes und geteiltes sehen...


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Ich ?

02.02.2015 um 17:30
@Koman

Kein schlechter Ansatz und ich möchte dir nicht in allem widersprechen, jedoch vollends zustimmen kann ich dir auch nicht ;)

Wenn ich zugleich alles andere wäre dann würde ich garnichts anders behandeln als wäre ich nur ich.
Mein Handeln hängt von meinem Erkenntnishorizont ab und der ist nunmal durch ein Bewusstsein erst möglich.
Ob ich nun alles bin oder nicht spielt im Augenblick der Entscheidung eine geringe Rolle, es sei denn ich würde mich ständig damit konfrontieren das ja alles bin und mich danach richten sollte...

Der Unterschied beginnt schon damit etwas als Baum zu benennen!
Denn das sagt aus das nur dies und das ein Baum ist und alles andere nicht.
Während ein guter oder ein schlechter Baum nicht existiert. Also eine nicht beobachtende bzw. eine rein fiktive Unterscheidung ist


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keenan
ehemaliges Mitglied

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Ich ?

02.02.2015 um 19:17
@nowhereman
nowhereman schrieb:Alles ist aus sich selbst heraus? Naja wie soll es auch anders sein...
Ganz einfach......in dem das, was in Wirklichkeit aus sich selbst besteht, aus etwas anderem bestehen will. Während ein Stein aus Stein besteht und keine Möglichkeit hat, dieses Sein umzuformen, weil es kein Willen hat, kann ein Mensch jedoch bzw ein Wesen mit Willen versuchen aus etwas anderem zu bestehen, als es ist.

Was meinst du wohl, warum es solche Gedankenformen wie, ich entspreche , stamme, komme von einer Nation, gibt?

Aus solchen Gedankenformen ist der Mensch nicht mehr Mensch, sondern hauptsächlich nur noch das, was die Gedankenform hergibt. In diesem Falle, eine Nationalität. Es ist so, als würde der Mensch, seine Menschlichkeit, seine menschliche Form mit einer anderen, scheinbar, gedachten Form überschreiben versuchen. Das kann er nur, weil er gewillt ist oder um es genauer zu schreiben, weil sein Willen gebrochen werden kann, um ihn zu überschreiben und dementsprechend zu formen.

Mit einem Stein kannst du das nicht machen. Den Stein kann man nicht willentlich brechen, damit er sich dementsprechend zu etwas anderem entwickelt bzw sich für etwas anderes hält und damit auch andere Auswirkungen auf seine Umwelt hat, als es ist. Der Stein bleibt Stein, egal was ich versuche ihm einzureden oder aus ihm zu machen.

Wie du sehen kannst, ist das in Wirklichkeit keine Theorie. Und weißt auch ganz bestimmt keine Logiklücken auf. Der Beweis ist hier. Der Mensch, das Verhalten des Menschen ist der Beweis, der unanfechtbar ist. Theorie wäre es, wenn dieses Verhalten nicht ausgeübt werden würde. :)
nowhereman schrieb:Du scheinst das Ich aber zu UNTERSCHEIDEN, so als könnte es nicht aus sich selbst heraus sein...
Unterschieden habe ich das Ich nicht. Unterscheiden tun das Ich diejenigen, die ihr Ich mit anderen Gedankenformen überschreiben wollen oder dazu gebracht wurden, durch Erziehung, ihr Ich umzuformen.

Dann heißt es auf einmal......

Ich bin Deutscher!

Ich bin ein teil Gottes!

Ich bin reich!

Ich bin arm!

Die Unterschiede dieses einen Ich´s kommen zustande, weil jemand versucht, dieses eine Ich, mit anderen Gedankenformen, zu überschreiben. Was daraus resultiert ist die Art von Chaos, wie wir es kennen. Das Resultat, das Ergebnis dieses Verhaltens, dieser Überschreibung ist die Beschneidung des gemeinsamen Willens. Die Beschneidung des gemeinsamen Potentials. Was wiederum zu dem aufgeführtem Chaos erst führt. :)
nowhereman schrieb:Findest du es nicht auch schwierig in einer Sprache die nur desshalb etwas zum Ausdruck bringt weil sie unterscheidet, vermitteln zu wollen das da eigentlich nichts ist das sich unterscheidet außer wir denken das es so ist?
Die Sprache spricht der Mensch. Der Mensch entscheidet ob er mit der Sprache Unterschiedliches zum Ausdruck bringen will oder gleiches.

Ich kann sagen, wenn mich jemand fragt, woher ich abstamme:

Aus einem Land.

spezifischer

Ich komme aus Deutschland

oder ich kann Antworten

Von meinen Eltern.


Welche Antwort zeigt gleiches auf und welche Antwort zeigt unterschiedliches auf? :)
nowhereman schrieb:Was bringt das Gedankengebilde das sagt das Alles Alles ist und desshalb das was sieht genauso alles ist wie das was gesehen wird?
Jemand, der etwas erwartet, wird dementsprechend auch alles erwarten. Alles ist gleich alles ist dementsprechend kein fortführendes, weiterführendes Gebilde mehr.

Alles = Alles

Mit diesem Gedanken kann man nicht mehr rechnen. Menschen jedoch die mit Gedanken rechnen und damit das Wort an sich, zu überschreiben versuchen, wie zum Beispiel ihr eigenes Ich, zu etwas anderem machen wollen, als es in Wirklichkeit ist, müssen dementsprechend auch die jeweiligen Konsequenzen aus dieser Umgestaltung, Überschreibung, Illusion, des Traumes ziehen.

Und die Konsequenzen sind nun mal genau die Art von Ohnmächtigkeit, die jeder einer, im Gesamten, in seinem Leben spürt. Das nutzen dann andere natürlich im größer angelegtem Stil aus. Aber das ist wiederum ein ganz anderes Thema. :)
nowhereman schrieb:Ist dadurch irgendetwas einfacher? Hörst du dadurch auf als Individuum zu existieren und kommunizierst nicht mehr als solches?
Einfacher ist es genau so wenig, wie es schwerer ist. Aber ja, du hörst auf, als Individuum zu existieren. DAs einzige was da noch bestand hat, ist der Schein nach außen. :)

nowhereman schrieb:Wie bist du nicht du selbst?
Wie bin ich nicht ich selbst?
Wenn das Ich nicht mehr Ich ist. Das Ich kann es zwar nur scheinbar nicht Ich sein, doch wenn man nun beigebracht bekommen hat, alles mögliche zu sein, von einer Nationalität bis hin zu irgendwelchen religiösen oder wissenschaftlichen Gedankenkonstrukten, dann lebt man eben genau scheinbar und hält diesen Schein dann auch für die Wirklichkeit. Wie schon mal geschrieben resultiert daraus Chaos. :)


nowhereman schrieb:Ein Ich existiert nur weil es sich unterscheidet.
Von wem? Wie kann das eine Ich sich von einem Ich unterscheiden? Wenn ich dieses Ich nehmen würde und teilen würde, es in viele Milliarden Stücke zerschneiden würde, dann hätte ich auch scheinbar, Milliarden unterschiedliche Ichs. Damit würde ich aber auch in dem Schein leben, denn in Wirklichkeit bleibt das ein Ich, immer das eine Ich, denn es wirkt als ein Ich. :)


Jemand der sICH für einen Deutschen hält, hat in seinem Sein, in der Wirklichkeit, keinen Unterschied zu einem, der sICH für einen Franzosen hält. Scheinbar tun sie es, denn die Kultur, die Sprache, die Verhaltensweisen ect.........es ist so, als würde ich den, einen Menschen nehmen und in zwei hälften schneiden und dann behaupten, die eine hälfte wäre unterschiedlicher als die andere. In der Tat wird die eine Hälfte auch unterschiedlicher als die andere sein, weil ich etwas ganzes geteilt habe.


Du machst den Unterschied. In Wirklichkeit existiert er nicht. :)
nowhereman schrieb:Die Behauptung Alles ist Ich ist genauso viel Vorstellung wie ich bin dies und ich bin das.
Alles kann aber nicht ich sein, denn ich bin schon ich. Alles bin ich ist eine Vorstellung. Vorstellungen sind dafür da, damit man das, was nicht wirklich sein kann, abzugrenzen. Greifen jedoch die Vorstellungen in die Wirklichkeit, dann kommt genau das dabei heraus, was wir, die Menschen seit Jahrtausenden (Jahrmillionen) erleben und erfahren müssen. :)


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Ich ?

02.02.2015 um 23:59
@keenan

Mir erschließt sich nicht ganz was du zum Ausdruck bringen möchtest.

Du scheinst davon auszugehen das es ein Ich gibt das bereits vor der Identifikation mit dem Wesen das man für sich selbst hält existiert.

Ob man irgendwelche Informationen zum Ich dazu packt um es irgendwie zu definieren ist doch kein überschreiben des Ichs. ?
Es spielt keine Rolle ob man einer Nation angehört; einer Religion nachgeht; materiellen Reichtum anhäuft oder nichts sein Eigen nennen kann.
Das Ich an sich bleibt davon unberührt, weil solche Informationen nur aus der menschlichen Vorstellungskraft konstruiert sind und nur solange wirken wie es der der daran glaubt zulässt.
Diese Vorstellungen entspringen nicht unbedingt einem Willen sondern sind oftmals einfach nur Reaktionen auf Erlebtes, Erfahrenes.

Es gibt kein Wesen das aufgrund seines eigenen Willens aus etwas anderem besteht als aus sich selbst.
keenan schrieb:Die Sprache spricht der Mensch. Der Mensch entscheidet ob er mit der Sprache Unterschiedliches zum Ausdruck bringen will oder gleiches.

Ich kann sagen, wenn mich jemand fragt, woher ich abstamme:

Aus einem Land.

spezifischer

Ich komme aus Deutschland

oder ich kann Antworten

Von meinen Eltern.


Welche Antwort zeigt gleiches auf und welche Antwort zeigt unterschiedliches auf? :)
Alle stammen zwar von Ihren Eltern ab aber das will derjenige der danach fragt woher du stammst wahrscheinlich nicht wissen. ;)
Abgesehen davon zeigt jede dieser Antworten unterschiedliches auf. Denn wenn du Antwortest von meinen Eltern gibst du damit an das du z.b. nicht von den Eltern des Fragenden abstammst.
Wenn die Sprache aus nur einem Wort bestehen würde dann würde sie immer das Gleiche ausdrücken, solange sie aus unterschiedlichen Worten besteht wird sie auch Unterschiedliches oder Gleiches ausdrücken....
keenan schrieb:Von wem? Wie kann das eine Ich sich von einem Ich unterscheiden? Wenn ich dieses Ich nehmen würde und teilen würde, es in viele Milliarden Stücke zerschneiden würde, dann hätte ich auch scheinbar, Milliarden unterschiedliche Ichs. Damit würde ich aber auch in dem Schein leben, denn in Wirklichkeit bleibt das ein Ich, immer das eine Ich, denn es wirkt als ein Ich. :)
Ein Ich gibt es nur wenn es eine Umgebung für dieses gibt von der es sich unterscheiden kann.
Natürlich unterscheidet das eine Ich sich nicht von einem Ich, aber dieses eine Ich gibt es nicht wenn Alles das Alles ist, dieses Ich mit einschließt.
Desshalb noch einmal: Aus dem Gleichen heraus gibt es kein Ich...warum auch...?

Dieses Spiel führt zu nichts :)

Letztlich ist es wie es ist, völlig egal wo von wir überzeugt sind oder nicht.


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Ich ?

03.02.2015 um 05:03
"Warum gibt es ein Wesen, was mehr kann als es muss?"

Weil die Natur, also das Universum, das ALLes, was natürlich auch das Leben ist - sich selbst erfahren möchte und ihr Potenzial soweit ausschöpfen will, wie die Umstände es zulassen. Wie außen so innen, wie oben so unten...

Alles ist eins, und wir als Menschen haben das Glück, über das Wesentliche - wie sich alles entwickelt hat Naturwisselnschaftlich etc. - also über uns selbst, nachzudenken und das Potenzial auf intelligente Weise in der Entwicklung weiter auszuschöpfen. (Erkenntnisse der Natur zu Nutze machen, Technik, Mathematik..)

Das bringt positives so wie negatives mit sich, aber das Objektive kennt weder Gut noch Böse.
Dafür haben wir die Vernunft und den Verstand bekommen...


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