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Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

72 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Sinn, Realität, Wahrnehmung

Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

14.09.2015 um 22:47
Ich denke, jeder oder fast jeder kennt den Film "Matrix", somit ich die Handlung des gelungen Films nicht erneut erläutern muss... Ausser ne Menge an Actionkrachern und science fiction bietet der Film auch noch einen Hintergrund... Ich selbst halte es für sehr unwahrscheinlich dass es so in der Realität aussieht, aber könnte es sein, dass wir wirklich dass was wir hier erleben als non-Realität erleben ? Ich meine nehmen wir die Unendlichkeit des Universums: Mann kann es mit zahlen ausdrücken, aber nicht mit verstand... Daran knüpfen ne Menge anderer fragen an, der Sinn weshalb es leben gibt, der Sinn weshalb überhaupt etwas existieren muss... Wer sind wir, was ist wenn wir sterben, was nehmen wir wahr...usw...und bei all den rätzeln uns vermeintlichen wundern von microkosmus und macrokosmus kamen mir Zählen in den Kopf: unendliche 1 den und 0 en verknüpft zu dem, was wir wahrnehmen... Durchaus könnten hochentwickelte Energieströme die zählen ersetzen... Ich spekulier mal drauf an...auf was es mir bei dieser Diskussion ankommt, ist, dass ich sehe, wie andere das empfinden und ob ihr auch der meinung seid, dass wir weit abseits von Realität leben. Natürlich lese ich auch gerne Kritik, ich bin offen für alles, meine Wahrnehmung kann man dennoch nicht ändern:-) wünsche euch viel Spass beim diskutieren


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Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

15.09.2015 um 09:09
@Elmsfeuer
Hallo,

durchaus habe ich schonmal darüber nachgedacht, ob wir in der Realität leben und nicht vielleicht sogar in der Virtualität eines großen programms.

Wir haben Computer und das Internet erfunden, eine virtuelle Ebene erstellt und können in der unter anderem "leben", als Beispiel mal WoW (World of Warcraft), ein Charakter erstellt, der in dem Spiel "lebt".
Man hat unendlich Leben.

Nun mein Gedanke war mal, das wir vielleicht auch nur Teil eines Survival Games sind, das durch neue Updates, neue Funktionen erhält.

Krieg, ist zum Beipiel eine Funktion, die jemand an diesem großen Programm aktiviert hat.
Ich töte in PvP jemanden, so derjenige vielleicht auch andere, in der für uns realen Welt.

Hört sich alles ziemlich schwachsinnig an, aber wer weiß, wir wissen so vieles nicht, warum sollte es nicht so sein können, das wir ganz anderes existieren, als wir es vielleicht wissen.


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Nemoro
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Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

15.09.2015 um 12:17
@Elmsfeuer

Ich bin Voll drinne in der Realtität

Abseits wenn man zviel getrunken hat oder so^^


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

15.09.2015 um 13:29
@Nemoro
Nemoro schrieb:Ich bin Voll drinne in der Realtität
Ja, aber nur in Deiner.:)


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Nemoro
ehemaliges Mitglied

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Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

15.09.2015 um 13:30
@Kayla

wieso nur :) ?


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

15.09.2015 um 13:36
@Nemoro
Nemoro schrieb:wieso nur
Weil Alles solange zerlegbar ist, bis nur noch der leere Raum dazwischen da ist und dort bist immer nur Du, also Jener, der den leeren Raum wahrnimmt.:)


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Nemoro
ehemaliges Mitglied

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Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

15.09.2015 um 15:06
@Kayla

Also ich würde es nicht als Nur bezeichnen


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Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

15.09.2015 um 18:15
Was in den "Matrix"-Filmen dargestellt wird, ist ein fiktives Konstrukt. Wild daherspekulieren kann man natürlich, nur was das Ganze mit der Wirklichkeit zu tun hat, ist eine andere Frage und hat auch mit Philosophie nichts zu tun.


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Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

18.09.2015 um 21:15
Es ist die alte Frage, war zuerst Gedanke und dann Materie, oder umgekehrt.
Materialismus oder Idealismus vereinfacht gesagt. (Monoismus und ähnliches mal nicht berücksichtigt.)


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TangMi
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19.09.2015 um 07:20
OrdoXeno schrieb:Es ist die alte Frage, war zuerst Gedanke und dann Materie, oder umgekehrt.
...im Anfang war das Potential...


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Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

19.09.2015 um 12:48
Die Wirklichkeit ist das als was du sie empfindest. Jeder hat seine eigene Wirklichkeit und die eigene Vorstellung davon.

Es ist nichts unvorstellbar. Denn alles was ich mir vorstelle, existiert in meiner Vorstellung. Die Vorstellungen einzelner Menschen beeinflussen nicht einander und machen sich nicht unvorstellbar.


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llarye
ehemaliges Mitglied

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19.09.2015 um 18:08
Ich empfehle hier, sich über folgende Themen zu belesen:
Gehirn-Im-Tank, Erkenntnistheorie und das Qualiadilemma.
Es ist eine uralte Frage, die schon vor über 2000 Jahren gestellt wurde. (Vielleicht auch darüber hinaus) Niemand weiß wirklich, ob dies hier real ist oder ob jeder seine eigene Realität wahrnimmt. Ich persönlich tendiere dazu, dass Wahrnehmung (respektive Übersetzung von Sinnesreiz zu Verständnis/Erkenntnis) bei jedem Wesen, das wahrnehmen kann, unterschiedlich abläuft. Schon allein die Struktur des Gehirnes weist bei jedem gewisse Unterschiede auf. Es ist mittlerweile auch nachgeprüft worden, dass verschiedene Kulturen Farben unterschiedlich wahrnehmen. Warum dann nicht auch im größeren Umfang? Konturen, ganze Objekte oder gar Zusammenhänge? Warum nicht auch von Person zu Person unterscheidbar?
Das Problem ist hierbei: Wir können nicht in die Köpfe der anderen Menschen hineinschauen, um nachzuprüfen, ob sie die Realität so wahrnehmen, wie wir. Wenn wir sagen, dass dies hier eine Tasse ist, dann wird jeder begreifen, dass eine Tasse Kaffee auffängt und man daraus trinken kann. Der Kern des Dinges (Tasse) ist zu einem Verständnis geworden. Jetzt fragt sich aber, ob die Realität schon gegeben ist oder ob es so ist, wie der Neuropsychologe Wolf Singer sagte: "Weil das Gehirn schon so viel durch genetische Informationen weiß, rät es seine Realität voraus. Das Wahrnehmen ist das Bestätigen vorausgeträumter Hypothesen."
Soll heißen: Das was wir sehen, fühlen, hören, riechen, schmecken, auch im größeren Umfang, ist nur eine Vermutung und durch die Reize, die im Gehirn umgewandelt werden zur Wahrnehmung, bestätigt sich eben jene Vermutung. Wir verstehen zwar, was die Tasse ist, können jedoch alle etwas anderes darunter vorstellen. Bei dem einen wird die Tasse für MEIN Verständnis 3 Meter lang sein. Nur sehe ich diese 3 Meter Länge nicht, weil mein Gehirn es nicht als so extrem lange Tasse definiert.

Es ist so unverstellbar schwierig. Und wie es oben genannter W. Singer ebenfalls beschrieb: Man wisse es schon seit C. G. Jung von dieser Realität infrage stellenden Theorie und sie könne wohl das Verständnis des Menschen auf seine Welt - seinen Körper und sein Gehirn inbegriffen - von Grund auf verändern. Denn das, was wir Realität nennen könnte sich durchaus auf einer vollkommen Ebene abspielen, als wir es uns jetzt vorstellen. Und da greift die Gehirn-im-Tank-Theorie oder - was ich eher vermute - eine Art Traumtheorie. Dass es gar keine übergestellte Ebene gibt, sondern wir uns hier in einer Art Traumzustand befinden. Und in jeden Traumzustand nehmen wir anders wahr. Da kommt noch mehr hinzu, aber würde den Rahmen hier sprengen. Da wäre ich morgen nicht mit Schreiben fertig. :D Worauf ich hinaus will: In der Wissenschaft vermutet man schon sehr, sehr lange, dass das hier nur eine gespielte oder geträumte Realität ist. Die Frage ist eher: Wollen wir wirklich aufwachen um zu sehen, was sich "dahinter" verbirgt oder ist es hier nicht gar sicherer? :P


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Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

19.09.2015 um 18:47
llarye schrieb:Ich persönlich tendiere dazu, dass Wahrnehmung (respektive Übersetzung von Sinnesreiz zu Verständnis/Erkenntnis) bei jedem Wesen, das wahrnehmen kann, unterschiedlich abläuft. Schon allein die Struktur des Gehirnes weist bei jedem gewisse Unterschiede auf.
Da gibt es in der Philosophie des Geistes unterschiedlichste Ansätze. Empirisch gesehen, ist es jedoch nicht zwingend notwendig einen bestimmten Zustand im Gehirn eindeutig mit einem bestimmten Zustand auf der Qualia Ebene zu identifizieren. Selbst wenn dieses so wäre (und jeder Zustand im Gehirn wie auf der Qualia Ebene einmalig ist) weisen diese auf Grund der Struktur doch Ähnlichkeiten auf. Das muss man schon aus der Tatsache schlussfolgern, das wir uns über emotionale Zustände und Gedankengänge intersubjektiv verständigen können.

@all
Die Diskussion über die Spielarten des cartesianischen Dämon (Matrix, Brain in a Vat, etc.) haben meines Erachtens nach alle ein Grundlegendes Problem. Denn hier wird nicht die Realität in Frage gestellt (Realität bedarf keiner Rechtfertigung, da sie erlebt wird), sondern die Frage nach einer metaphysischen Wahrheit gestellt. IN Bezug auf Realität haben wir es hier eigentlich also mit einem Kategoriefehler zu tun. Ein Gehirn braucht sich nicht die Frage zu stellen ob es eine Realität gibt, in der es in einem Behälter schwimmt, denn diese Realität ist unzugänglich und existiert de facto nicht. Dazu gibt es in der Literatur auch einen ähnlich formulierten und ausführlicheren Einwand, den ich bei Gelegenheit mal heraussuchen werde.


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MRLuminous
ehemaliges Mitglied

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20.09.2015 um 19:53
@Elmsfeuer



Der Film "Matrix" ist nicht einmalig, wegen seinen Effekten oder den Informationen darinnen, sonder, weil es den Kampf des Geistes, bis ins kleinste Detail, aufzeigt.
Elmsfeuer schrieb am 14.09.2015:auf was es mir bei dieser Diskussion ankommt, ist, dass ich sehe, wie andere das empfinden und ob ihr auch der meinung seid, dass wir weit abseits von Realität leben
Jeder lebt in der Realität, die er mit anderen teilt. Wer in der Wirklichkeit verweilt hat weder etwas, noch nichts mehr zu teilen.


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Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

21.09.2015 um 14:04
Ich vermute, dass ein Gehirn und ein Computer sozusagen Rekursionen des Universums sind und dass es nicht so ist, dass das Universum "nur eine Matrix" ist, sondern dass jede Matrix "nur ein kleines Universum" ist, um es mal ganz bekloppt auszudrücken.


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Gedanken über die Wirklichkeit und Unvorstellbarkeit

21.09.2015 um 14:50
Hat jemand mal den Film "The 13th Floor" gesehen? (The 13th Floor @ Wikipedia) Spricht genau dieses Thema an und ist in der Grundidee vergleichbar mit der "Matrix".
Sprich, ist unsere "Realität" real oder virtuell? Und würden wir es überhaupt merken, wenn wir nur virtuell in einem Spiel im Spiel im Spiel für andere existieren...in unzähligen Ebenen...?
Oder wer sagt denn, dass wir nicht eine K.I.-Konstruktion einer ausgelöschten Zivilisation sind, die sich von einem Robot zu dem was wir jetzt sind, entwickelt hat. (z. B. "Der 100-Jahre-Mann", "I Robot", "Ex_Machina")

Das ganze mag zwar unwahrscheinlich sein und Wissenschaftler und Verfechter von Fakten und Beweisen mögen zwar dagegen shitstormen - aber ist es tatsächlich gänzlich 'unmöglich'? ;D


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petronius
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22.09.2015 um 01:36
Die Wirklichkeit ist unvorstellbar, deshalb ist sie real!


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5okrates
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23.09.2015 um 19:15
Erst einmal ist der Begriff "Realität" zu definieren, damit verstanden werden kann was abseits davon wäre.

Zweitens wäre, falls es eine Realität wie die Matrix gäbe, diese für uns transzendent, mithin hinter möglicher Erfahrung.

Nun können wir über diesen Bereich nichts sagen, mithin ist jeglicher Gedanke vergeudet, denn er bringt die Erkenntnis nicht weiter.


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MRLuminous
ehemaliges Mitglied

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23.09.2015 um 19:41
@petronius
petronius schrieb:Die Wirklichkeit ist unvorstellbar, deshalb ist sie real!
Das unterschreibe ich :)


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petronius
ehemaliges Mitglied

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24.09.2015 um 02:02
@MRLuminous
Youtube: Cats and dogs chasing tails - Funny and cute animal compilation
Nicht wahr...?
:)


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