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Warum gibt es die Welt?

49 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Leben, Gott, Welt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Warum gibt es die Welt?

06.02.2026 um 21:24
Was wäre in einer Welt wo alle Gewinner wären ?
Wären wir alle nicht einfach nur glücklich dort zu sein ?

Wer hatte die grausame Idee dieser Welt ?
Wo manche Gewinner sind aber eine Mehrheit als Verlierer ihr armseliges, sinnloses, elendiges Leben führen muss ?

Die wenigsten haben diese Welt gewollt !
Außgenommen sind nur die Gewinner !

Ist die Idee eines liebenden Gottes nicht einfach nur ein schlechter Witz ?
Ist die Platonische Idee des Guten nicht einfach nur eine wohlwollende Sichtweise ?

Wenn nur eine Minderheit diese Welt gewollt haben kann, warum existiert und entwickelt sie sich dann überhaupt ?


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Warum gibt es die Welt?

06.02.2026 um 22:02
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:warum existiert und entwickelt sie sich dann überhaupt ?
Weil es sich so ergeben hat. Sie ist der Effekt des Umstands, dass ca. 8 Milliarden Individuen danach streben, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Da die Startchancen unterschiedlich verteilt sind, ergeben sich unterschiedliche Lebensläufe, wobei es in der Natur der Sache liegt, dass sich eine zahlenmäßige Minderheit als Gewinner begreift, während der zahlenmäßig größere Rest sich entweder selbst als Verlierer begreift oder seitens der sich selbst so begreifenden Gewinner begriffen werden. Die Einschätzung, Verlierer zu sein, obliegt nicht nur objektiven Bewertungskriterien - es ist auch eine subjektiv vorgenommene Wertung gemäß individueller Wertsetzungen, die hier mit einfließt.


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Warum gibt es die Welt?

06.02.2026 um 22:46
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Was wäre in einer Welt wo alle Gewinner wären ?
@kaktuss
Ohne Verlierer gibt es keine Gewinner.


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Warum gibt es die Welt?

06.02.2026 um 22:50
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Ohne Verlierer gibt es keine Gewinner.
Schwachsinn.


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Warum gibt es die Welt?

07.02.2026 um 09:16
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Wo manche Gewinner sind aber eine Mehrheit als Verlierer ihr armseliges, sinnloses, elendiges Leben führen muss ?
Ist das so ausgedrückt deine Meinung oder ist das nur ein Beispiel für eine unsoziale Perspektive die jemand dazu einnehmen könnte?


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Warum gibt es die Welt?

07.02.2026 um 11:45
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Was wäre in einer Welt wo alle Gewinner wären ?
Was wäre den ein Gewinner? Was für ein Gewinn würde denn einen Menschen zum Gewinner machen?
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Wären wir alle nicht einfach nur glücklich dort zu sein ?
Wo sollen wir denn alles sein um uns glücklich zu fühlen?
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Wer hatte die grausame Idee dieser Welt ?
Da mir zwar Grausamkeit ein Begriff ist aber die Idee einer grausamen Welt nicht ganz verstehe, müsstest du mir diese, deine grausame Welt beschreiben.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Wo manche Gewinner sind aber eine Mehrheit als Verlierer ihr armseliges, sinnloses, elendiges Leben führen muss ?
Dazu bräuchte ich die Antwort auf die erste Frage.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Die wenigsten haben diese Welt gewollt !
Wer sind denn die Wenigen, in wie weit stehst du mit den Wenigen in Verbindung?
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Außgenommen sind nur die Gewinner !
Gewinner ernten als Preis auf ihr Leben ,wie alle Menschen, den Tod. Auch hier bin ich mir nicht sicher was du unter Gewinner verstehst.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Ist die Idee eines liebenden Gottes nicht einfach nur ein schlechter Witz ?
Da mein Weltbild nicht religiös geprägt wurde, bin ich hier raus. Meine Welt funktioniert ganz ohne die Gottesidee und die daraus resultierende Mythologie. Das ermöglicht mir ein noch breiteres Erkenntnisspektrum und dementsprechend ist mein Bild auf diese Welt von anderen Dingen geprägt.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Ist die Platonische Idee des Guten nicht einfach nur eine wohlwollende Sichtweise ?
Natürlich ist sie das, daneben existieren Milliarden andere Sichtweisen.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Wenn nur eine Minderheit diese Welt gewollt haben kann, warum existiert und entwickelt sie sich dann überhaupt ?
Dieser Satz impliziert, dass es irgendwo auf diesem Planeten eine Minderheit gibt, die sich einbildet, die Gesetze des Universums und die des Planeten, bzw. dieser Welt gemacht haben müssen.

Diese Welt existiert auch ohne den Menschen, also unabhängig von den Gedanken eines Individuums. Sie ist einfach vorhanden und regt sich vor sich hin, solange bis sich ihr Schicksal in einen neuen Wandel ergibt.


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Warum gibt es die Welt?

07.02.2026 um 13:03
Um der polaren Erdgebundenheit einen Spielplatz zu verschaffen...


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Warum gibt es die Welt?

07.02.2026 um 16:26
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Ohne Verlierer gibt es keine Gewinner.
Schwachsinn.
Nein, das ist eine Tatsache, auch wenn Du es nicht verstehen kannst. Wenn alle auf gleicher Höhe stehen, steht keiner höher. Dualität, und wenn jeder schon alles hätte, was er wollte, würde sich keiner mehr groß bewegen.

Deine Fragen sind mal wieder seltsam.


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Warum gibt es die Welt?

07.02.2026 um 17:18
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Was wäre in einer Welt wo alle Gewinner wären ?
Wären wir alle nicht einfach nur glücklich dort zu sein ?
Nein, denn es kann nicht nur Gewinner geben. Das ist nicht möglich. Stell dir vor, alle hätten exakt das Gleiche zur Verfügung und die genau gleichen Möglichkeiten. Ich will oder brauche aber sicherlich nicht genau das Gleiche, was du willst. Einer von uns würde also verlieren. Das ist immer so.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Wo manche Gewinner sind aber eine Mehrheit als Verlierer ihr armseliges, sinnloses, elendiges Leben führen muss ?
Wie definierst du denn, wer aktuell gewinnt? Und könnten in mancher Hinsicht vielleicht auch die Leute, die vermeintlich gewinnen, Verlierer sein? Das Leben ist ja nicht eindimensional.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Wenn nur eine Minderheit diese Welt gewollt haben kann, warum existiert und entwickelt sie sich dann überhaupt ?
Ich glaube nicht, dass irgendwer diese Welt herbeigewollt hat. Sie entsteht so auf Basis vieler verschiedener Faktoren und Aktionen.


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Warum gibt es die Welt?

07.02.2026 um 21:57
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Nein, das ist eine Tatsache, auch wenn Du es nicht verstehen kannst. Wenn alle auf gleicher Höhe stehen, steht keiner höher. Dualität, und wenn jeder schon alles hätte, was er wollte, würde sich keiner mehr groß bewegen.

Deine Fragen sind mal wieder seltsam.
Du glaubst du verstehst es besser als ich ? Vielleicht irrst du dich aber auch... ich kann mir ein Welt in der es nur Gewinner gibt schon vorstellen.
Warum findest du meine Fragen seltsam ?


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Warum gibt es die Welt?

08.02.2026 um 00:39
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Was wäre in einer Welt wo alle Gewinner wären?
Gewinn setzt Verlustmöglichkeit voraus.
Wären wir alle nicht einfach nur glücklich dort zu sein ?
Da Glück und Erfolg/Wohlstand nicht zwangsläufig Hand in Hand gehen, offensichtlich nicht.
Wer hatte die grausame Idee dieser Welt ?
Fragestellung setzt ohne Begründung voraus, dass jemand die Idee hatte.
Wo manche Gewinner sind aber eine Mehrheit als Verlierer ihr armseliges, sinnloses, elendiges Leben führen muss ?
Grobe Vereinfachung, sehr emotional und entsprechend wenig durchdacht.
Die wenigsten haben diese Welt gewollt ! Außgenommen sind nur die Gewinner !
Drei völlig unbegründete, absurde Behauptungen. (Es wurde abgestimmt. Die Mehrheit war dagegen. Die "Gewinner" waren dafür.)
Ist die Idee eines liebenden Gottes nicht einfach nur ein schlechter Witz ?
Theodizee, zum gefühlt millionsten Mal aufgekocht, das Perspektivproblem (Mensch nimmt sich als verletztlich und sterblich wahr, definiert Böses entsprechend; hypothetischer Christengott wäre unsterblich und wüsste um die potenzielle Unsterblichkeit des Menschen.) wird wie üblich nicht erkannt.
Ist die Platonische Idee des Guten nicht einfach nur eine wohlwollende Sichtweise ?
Absurd erscheinende Fragestellung: "Ist eine Idee nicht eine Sichtweise?"
Wenn nur eine Minderheit diese Welt gewollt haben kann, warum existiert und entwickelt sie sich dann überhaupt ?
Annahmen: Die Welt wurde von ihren Geschöpfen erschaffen, aber die Schöpfung nicht demokratisch beschlossen. Daher sollte die Welt nicht existieren oder wenigstens nicht funktionieren. Begründungen lieferst du nicht.

Was also soll man dazu sagen? Das ist kein philosophischer Thread. Du wolltest ziemlich eindeutig nur Dampf ablassen.


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Warum gibt es die Welt?

08.02.2026 um 08:25
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:ich kann mir ein Welt in der es nur Gewinner gibt schon vorstellen.
Was bedeutet das denn für dich? Was hat denn jeder einzelne Mensch in einer Welt, in der es nur Gewinner gibt?

Edit: Ich sehe grade, du hast dieses Thema sogar schon an anderer Stelle bearbeitet mit ähnlichen Ergebnissen: Gewinner und Verlierer (Beitrag von kaktuss)


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Warum gibt es die Welt?

08.02.2026 um 09:16
Zitat von AiolodAiolod schrieb:Was also soll man dazu sagen? Das ist kein philosophischer Thread. Du wolltest ziemlich eindeutig nur Dampf ablassen.
Das denke ich inzwischen auch. Hier ist nichts mit Substanz und der TE liefert auch nichts an Substanz, wie man hier und in dem anderen Thread, der hier verlinkt worden ist, nachvollziehen kann.


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Warum gibt es die Welt?

08.02.2026 um 11:50
Ich meine eine Welt in der fühlende Lebewesen existieren sollte nicht einfach so wie ein blindes Experiment entstehen.
Denn dann kann es natürlich gut sein, das die eigene Existenz nicht als etwas positives, ein Gewinn wahrgenommen wird.
So scheint es aber zu sein. Das heißt irgendwas blindes, völlig irrationales liegt dieser Welt zugrunde dessen Existenz gar nicht begreiflich ist.


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Warum gibt es die Welt?

08.02.2026 um 12:10
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Das heißt irgendwas blindes, völlig irrationales liegt dieser Welt zugrunde dessen Existenz gar nicht begreiflich ist.
Zufall?


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Warum gibt es die Welt?

08.02.2026 um 20:38
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Nein, das ist eine Tatsache, auch wenn Du es nicht verstehen kannst. Wenn alle auf gleicher Höhe stehen, steht keiner höher. Dualität, und wenn jeder schon alles hätte, was er wollte, würde sich keiner mehr groß bewegen. Deine Fragen sind mal wieder seltsam.
Du glaubst du verstehst es besser als ich?
Glaube ich nicht, ich weiß es, ich kenne ja auch einige Beiträge von Dir. Und schau Dir mal die Resonanz hier im Thread an, rosig manifestiert sich diametral.


Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Vielleicht irrst du dich aber auch, ich kann mir ein Welt in der es nur Gewinner gibt schon vorstellen.
Du kannst Dir von mir aus vieles vorstellen, gibt auch welche, die stellen sich vor, die Erde ist eine Scheibe. Und nein, dass ist keine Beleidigung, das ist nur ehrlich meine Meinung, denn nicht nur ich haben es Dir hier ja schon erklärt. Und es beschäftigt Dich ja, wie @Luminita gezeigt hat, schon länger.

Es zwingt sich wo einem schon auf, dass Du Dich wohl nicht wirklich als Gewinner betrachtest, wer sich als Gewinner sieht, würde nicht solche Beiträge schreiben. Es plagt Dich also, da gibt es diese "Gewinner", und Du fragst, womit haben die das verdient, warum bin ich nicht einer von ihnen?

Ich führe das erstmal hier nicht weiter aus ... ;)


Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Warum findest du meine Fragen seltsam?
Wikipedia: Antinatalismus

Ja, es klingt sehr destruktiv, hier mal was mit Bildern und in bunt:
Youtube: 3 Ideas That Horrify Philosophers
3 Ideas That Horrify Philosophers
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Schau mal, es geht ja gar nicht darum, dass man "Leid" und "Schmerz" nicht weiter hinterfragen soll, doch kann man und sollte man wohl auch, meiner Meinung nach. Aber es muss nicht in Misanthropie gipfeln.

Ja, Leben ist auch immer Leid, ergibt sich schon alleine zwingend aus der eigenen Vergänglichkeit, und der Weg, übers altern, ist hart und leidvoll. Wenn Du das also mal Dir klarmachst, dann gibt es demnach nur Verlierer, es gibt keinen einzigen Gewinner, auch Musk ist - bisher - noch sterblich, und Trump wird es wohl keine 15 Jahre mehr machen.

Was Du also als "Gewinner" verstanden wissen willst, ist dann nur ein temporärer Part, aus dem Leben eines unweigerlichen Verlierers. Alle verlieren ihr Leben, das ist zwingend.

Also, warum ich Deine Fragen seltsam finde? Weil sie es sind, es sind recht einfache Fragen und sie sind nicht durchdacht, oder zu Ende gedacht. Schau mal weiter, normal erwartet der, der Fragen stellt ja Antworten, und was hast Du hier so bekommen? Eben, ... in der Form ist das schwer nur etwas für Philosophie. Aber ich habe den Thread mit dem Video und dem Begriff Antinatalismus nun gewürzt und eventuell substanzieller gemacht.

Schauen wir mal ...


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Warum gibt es die Welt?

08.02.2026 um 20:45
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Ich meine eine Welt in der fühlende Lebewesen existieren, sollte nicht einfach so wie ein blindes Experiment entstehen. Denn dann kann es natürlich gut sein, das die eigene Existenz nicht als etwas positives, ein Gewinn wahrgenommen wird. So scheint es aber zu sein. Das heißt irgendwas blindes, völlig irrationales liegt dieser Welt zugrunde dessen Existenz gar nicht begreiflich ist.
Du wohnst parterre?

Selbst der Buddhismus ist lebensbejahend, auch wenn er sagt, Leben ist Leiden. Eventuell schaust Du Dir das ja mal etwas näher an, schaden kann das ja wohl ganz sicher nicht. ;)

Und mal zur Logik, wenn alles was lebt einen ständigen Vollkörperorgasmus hat, wäre das für Dich die Welt, die Du willst?

Du setzt eine Qualität, "Gewinn", verkennst dabei aber, dass sie ein Berg nur zeigen kann, wenn es um ihn herum flacher ist. Du willst aber alles auf einer Höhe haben, das widerspricht sich einfach von alleine.


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Warum gibt es die Welt?

09.02.2026 um 14:14
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Glaube ich nicht, ich weiß es,
du weißt es sogar... nun Sokrates würde dir klar machen, dass du es keineswegs weißt...
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Aber es muss nicht in Misanthropie gipfeln.
ich hasse doch nicht die menschen, wenn dann doch wohl Die Welt und was sie mit den menschen macht...

ich denke du gehst insgeheim davon aus, das schon alles irgendwie stimmig ist...
frei nach Platon, dass die Welt schon gut so ist wie sie ist...
oder das sie frei nach Leibniz sogar die bestmögliche ist...


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Warum gibt es die Welt?

09.02.2026 um 14:39
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:ich hasse doch nicht die menschen, wenn dann doch wohl Die Welt und was sie mit den menschen macht...
@kaktuss
Kannst du hier mal in diesem Kontext definieren, was du unter "Welt" verstehst?


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Warum gibt es die Welt?

09.02.2026 um 15:47
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Du glaubst du verstehst es besser als ich?
Glaube ich nicht, ich weiß es, ich kenne ja auch einige Beiträge von Dir. Und schau Dir mal die Resonanz hier im Thread an, rosig manifestiert sich diametral.
Du weißt es sogar, nun Sokrates würde dir klar machen, dass du es keineswegs weißt ...
Nein, Dein Problem ist, ich würde sagen, hier mal wieder, Du verstehst einfache Aussagenlogik nicht, es geht hier nicht um die Frage ob Gott existiert und wenn dann wie, sondern nur darum, ob es nur Gewinner geben kann, ohne Verlierer. Und das ist logisch nicht möglich.

Natürlich kann man sich nun über den ganz genauen Kontext "streiten" und Wortklauberei betreiben. Kannst ja mal Dich daran versuchen, was aber so Dein Kontext hier hergibt, passt meine Antwort.

Ich konkretisiere es für Dich dennoch etwas, dann kannst Du es nutzen, und darauf aufbauen und versuchen mich dann damit zu widerlegen, eventuell wird es ja doch noch etwas philosophisch hier.

Peter findet ein Goldnugget im Wert von 20.000 € in der Wüste von Australien, so dass er es behalten darf. Da es keiner verloren hat, gibt es hier nur Peter als Gewinner.

Nun das große aber, es gibt aber viele Menschen, die nicht so ein "Glück" hatten, Karl, der neben Peter lief, hat es nicht gefunden, Pech, er fühlt sich als, ... genau als Verlierer. Und neben Karl haben ein paar weitere Milliarden Menschen nicht das Glück von Peter gehabt.

Was nun? Gut, lassen wir alle Menschen so ein Goldnugget finden, alle gleich groß, alle sind nun Gewinner oder?

Nicht wirklich, da es keinen Unterschied macht, es gibt keine Relation. Denn mit so einer "Logik" kann man auch sagen, jeder Mensch, der heute nicht überfahren wurde, ist ein Gewinner. Oder alle, die Luft bekommen.

Man mag sich nun über die Definition streiten können, für mich ist das aber schon recht klar eine Relation und genau so geht es ja auch für Dich aus dem ersten Beitrag hervor.


Zitat von kaktusskaktuss schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Aber es muss nicht in Misanthropie gipfeln.
Ich hasse doch nicht die Menschen, wenn dann doch wohl die Welt und was sie mit den Menschen macht. Ich denke du gehst insgeheim davon aus, das schon alles irgendwie stimmig ist, frei nach Platon, dass die Welt schon gut so ist wie sie ist, oder das sie frei nach Leibniz sogar die Bestmögliche ist.
Nein, ich gehe schon davon aus, dass die Welt aktuell echt recht scheiße ist, und es viele "Verlierer" gibt und ein paar Gewinner, solche Menschen wie Musk, aber auch das ist nur temporär. Die Welt könnte so viel besser und gerechter sein, sie ist ganz sicher nicht gut so wie sie ist. Dennoch stelle ich die Fragen nicht in der Form wie Du sie stellst und wohin das führt, kannst Du ja an vielen Antworten hier im Thread lesen.


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