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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

71 Beiträge, Schlüsselwörter: Moral, Strafe, Verantwortung, Schuld, Justiz, Gesetzgebung
BigScreen
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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

23.03.2016 um 12:39
Übrigens, die Todesstrafe war mein Trollköder.
Das mal nur am Rande.
Jetzt weiss ich genau, wen ich nicht mehr füttern werde.


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datrueffel
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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

23.03.2016 um 12:42
Sorry, aber mir fällt da direkt jemand ein, der kläglich verhungern wird.

Trollköder, ich fass es nicht :palm:

Du stellst hier eine steile These auf, verteidigst sie und als du merkst das dein geschriebenes falsch ist, meinst du, dass es ein Trollköder gewesen wäre :D

Meiomei...


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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

23.03.2016 um 13:13
@BigScreen
BigScreen schrieb:och, das ist sie, auch wenn es augenscheinlich eine gehbare Lösung zu sein scheint, so habe ich diese subjektive Empfindung.
Genau deshalb hatte ich Dich ja gefragt, wie Du das Problem zu lösen gedenkst. Du sagst nur, es gefällt Dir subjektiv nicht, aber Du bietest selbst keinen objektiven Vorschlag. Objektiv in dem Sinne, dass Du die Bedürfnisse aller einbringst, Und nicht einfach, eine Gruppe von Leuten von vornherein ausklammerst.

Gesetze sind nicht für den Einzelnen da. Egal, welche Gesetze es gibt, es wird immer wer dagegen sein. Und das aus subjektiven Gründen. Diese müssen aber moralisch nicht richtig sein. Auch subjektive Gründe können unfair sein. Man denke nur mal an die, die sich aufregen, weil auf Straßen geblitzt wird! Schweinerei! Sie wurden erwischt! Aber die eigentliche Schweinerei besteht darin, dass sie zu schnell gefahren sind. etwas, das sie aber gar nicht sehen.
Es gibt nämlich objektive Gründe, es subjektiv nicht zu tun. Sozial kompatible Menschen verstehen diese Gründe und halten sich daran, weniger sozial positiv veranlagte eben nicht. Und das sind dann genau die, die meinen, das Gesetz sei so gemein, weil sie eben nicht rücksichtslos sein dürfen.

Wenn Du Gesetze machen willst, die zB rücksichtslosen Autofahrern gefallen, dann denkst Du aber null an andere.

Und im Grunde genommen gibt es nur wenige Dinge, die man nicht mit dem Verstand oder mit Empathie erfassen könnte. Ich gestehe da einigen Vertragsklausel den Ausnahmezustand zu. :D
BigScreen schrieb:Eine weitere Alternative wäre eben, die Gesetzgebung auf das Nötigste zu beschränken, und Wirtschaftliche Regelungen nicht als Gesetze zu definieren, sondern als Ordnungsregulierung oder Ähnliches.
Sie ist auf das Nötigste beschränkt. Erweiterungen entstehen, weil eben das Nötigste nicht immer ausreicht. Paragraphenleichen entstehen, weil sich die Gründe, die mal ein Gesetz bedingten, verflüchtig haben, und der Paragraph vergessen wurde.

Gesetze werden nur sehr selten gemacht, um die Bevölkerung zu schikanieren, sondern weil sich aufgrund des Zusammenlebens Probleme ergeben, die geregelt gehören. Neue Probleme --> neue Gesetze.
BigScreen schrieb:Dadurch wäre übrigens auch der Einfluss der Wirtschaft auf unsere Gesetzgebung unmöglich gemacht.
Ich sehe da nur Vorteile.
In einer Demokratie hat jeder das Recht, Einfluss zu nehmen. Was Du willst, ist Diktatur - von Dir ausgehend.
BigScreen schrieb:Tobt euch mal schön aus hier
Ja, da ist es wieder: wenn dann eine Diskussion nicht so läuft, wie der TE will, dann werden pauschal mal alle anderen blöde angeredet, und der TE zieht sich, völlig lernresistent und undemokratisch uneinsichtig in die Tatsache, dass er nicht der alleinige Diktator dieser Welt ist, zurück.


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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

23.03.2016 um 13:17
@datrueffel
Tja, so sehen dann für manche seriöse Diskussionen aus.


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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

23.03.2016 um 13:19
@BigScreen
BigScreen schrieb:Kein Wunder, dass die Menschen sich immer mehr von der Demokratie abwenden, sie wird ihnen ja nirgendwo nähergebracht.
„Die“ Menschen? Nein, nur die, die sie nicht verstehen wollen. Weil sie ihnen mit ihren eigenen undemokratischen Zielen im Wege steht.

Damit der persönliche Machtwahn nicht auffällt, versteckt man ihn unter pauschalen Floskeln und in einer frei erfundenen Menge von angeblich ebenfalls gleich denkenden Menschen. ;)
Irgendwann wird dann allen eingeredet, sie bräuchten den totalen Krieg, nur damit einer den Diktator spielen kann.


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BigScreen
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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

23.03.2016 um 13:25
@off-peak

Uiuiui, wie Du dem entnehmen kannst, war das nicht an Dich gerichtet.
Ich schätze Deine Meinung, und sehe ein, dass Du teilweise Recht hast.
Eine Patentlösung habe ich nicht, ich wollte auch keine vorgeben.
Ich denke wir haben beide die Essenz des Thread bereits erkannt und
die Luft ist raus. Es hat zum Nachdenken angeregt und gibt der Thematik
dadurch ein wenig Profil. Ich habe auch nicht mehr von diesem Thread
erwartet.

Dass für Dich Konzerne das Volk sind ist schräg.
Für mich ist Demos immer noch jedes Individuum.
Wieso sollte also ein Bürger sich als Individuum und als Konzern
vertreten dürfen ? Zumal sie auch das Geld als Hebel nutzen und
somit das Gewichtungsverhältnis der Stimmen des Volken aushebeln.

Die Stimme eines Hausmeisters sollte genau so oft gehört werden,
wie die Stimme des Konzernchefs, wird sie aber nicht. Deshalb ist das
Kräftegleichgewicht gestört. Deshalb nennt man es eine ausgehöhlte
Demokratie. Wie ist das mit hohlen Bäumen ?
Die faulen von innen bis man sie nicht mehr als solches bezeichnen
kann, ohne wirklich viel Fantasie zu brauchen.


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Brandubh
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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

23.03.2016 um 13:28
@BigScreen
BigScreen schrieb: Eine weitere Alternative wäre eben, die Gesetzgebung auf das Nötigste zu beschränken,
Putzig, hast du mal einen konkreten Vorschlag.
Guckst du Paragraph 1353 Abs.1 BGB
(1) Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen. Die Ehegatten
sind einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet, sie tragen füreinander Verantwortung.

Damit geht der Spaß dann los.
Was ist Lebensgemeinschaft. Trifft jeden Ehegatten die Pflicht zur Geschlechtsgemeinschaft, oder nur Tisch u. Bett?
Einfordern kann man die Geschlechtsgemeinschaft z.B.
nicht.Um etwas einzuklagen, muss die Sache notfalls auch
zwansvollstreckt werden.
Etc. es ist eben viel zu beachten bei Gesetzen :D


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BigScreen
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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

23.03.2016 um 13:31
@Brandubh

Ich habe nie behauptet, das System sein reformierbar.
Man könnte es versuchen, aber das ernsthaft in Betracht zu
ziehen ist wohl eher sinnlos, da es einem Selbstzweck unterliegt.

Man könnte aber etwas Neues, Besseres entwerfen.


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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

23.03.2016 um 13:47
BigScreen schrieb:Die Stimme eines Hausmeisters sollte genau so oft gehört werden,
wie die Stimme des Konzernchefs, wird sie aber nicht. Deshalb ist das
Kräftegleichgewicht gestört.
Ich finde auch, da muss man dem Hausmeister unbedingt ein gleichberechtigtes Mitspracherecht einräumen, wenn die Konzernleitung beispielsweise über einen Erweiterungsbau des Unternehmens nachdenkt. Schließlich hat so ein Hausmeister dann auch später Haus und Hof sauber zu halten. :troll:


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23.03.2016 um 14:33
Yep! Je weniger zuständig jemand für bestimmte Themen ist, umso bessere Eergebnisse erzielt man dann ja auch ... ;)


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BigScreen
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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

23.03.2016 um 14:35
@off-peak
Ich sehe schon, ein Demokrat bist Du nicht gerade.


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23.03.2016 um 14:42
@BigScreen

Demokratisch sein, heißt nicht, jede persönliche Meinung als fachlich korrekt und gleichwertig zu bewerten.

Es kommt auf das Thema an. Was soll diskutiert werden? Was soll wie geändert werden? Wem nützt es? Wer kann es? Vor allem, wer kann es, sollte nicht einfach nur demokratisch, sondern definitiv fachlich entschieden werden.

Übrigens, Demokratie: warum redest Du nur mich na, und nicht auch @emz? Mobbst Du mich etwa?


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23.03.2016 um 14:42
@off-peak
Und der Hausmeister von der Bank handelt dann mit dem Konzernchef den Kredit für den Neubau aus.


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23.03.2016 um 14:44
@emz

Und wir entscheiden demokratisch, wer heute operieren darf: Der Chrirurg? Der Hausmeister? Ein Wunderheiler? Oder jeden Tag ein anderer?


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BigScreen
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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

23.03.2016 um 14:47
@off-peak
Ist ja gut, hast Deine Ruhe.


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Brandubh
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23.03.2016 um 15:11
@BigScreen
BigScreen schrieb: Man könnte aber etwas Neues, Besseres entwerfen.
Neues und Besser klingt immer gut, aber wie soll sich das deiner Meinung nach gestalten?
Im Übrigen die “Verständlichkeit“ von Gesetzestexten ist problematisch. Die Verständlichkeit ist ja keine inhärente Eigenschaft eines Textes, sondern vom Textverständnisvermögen des Lesers abhängig.


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BigScreen
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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

23.03.2016 um 22:48
@Brandubh
Naja indem man Vorschläge macht es zu verbessern, wie sonst ?
Sich auf die Aussagen eines Einzelnen zu versteifen bringt in dem Fall nicht das gewünschte Ergebnis, fürchte ich.
Man müsste wohl erst mal forschen, was möglich ist.


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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

23.03.2016 um 23:26
@BigScreen
BigScreen schrieb:Man müsste wohl erst mal forschen, was möglich ist.
Du denkst dabei an ein Forschungsprojekt?


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Brandubh
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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

24.03.2016 um 07:06
@BigScreen
Jugend forscht gibt es bereits:D
Im ernst mir erschließt sich nicht was du Rechtsphilosophisch diskutieren möchtest.
Willst du vielleicht auf“Lex moneat, priusquam feriat“(Das Gesetz soll androhen bevor es zuschlägt) hinaus...
Also das Gebote und Verbote Einfluss auf unserer Verhalten nehmen...oder wie,oder was?


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Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

24.03.2016 um 08:47
@BigScreen
Noch nicht einmal die Aussage des Titels stimmt. Wenn du nichts von deiner strafbaren Handlung weisst, fehlt Dir das Unrechtsbewusstsein. Damit bist Du zwar noch nicht aus der Nummer raus, bestraft wirst Du aber nur, wenn du es "hättest wissen müssen". Sprich Du kannst nicht jemanden ermorden und hinterher sagen: Ich wusste nicht, dass das verboten ist. Anders sieht das aber beispielsweise bei einer syrischen Flüchtlingsfamilie aus, die nach Deutschland kommt, hier erst kurz lebt, und der Vater "züchtigt" seine Kinder. Sofern das in seinem bisherigen Kulturkreis normal war ( keine Ahnung, ob man das in Syrien darf ), hat der Vater gute Chancen, vor Gericht eben doch durch seine Unwissenheit an der Strafe vorbeizukommen.


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