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Macht glänzt durch Abwesenheit

4 Beiträge, Schlüsselwörter: Macht, Metaphysik, Semantik, Agonismus
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Zugzwang
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Macht glänzt durch Abwesenheit

11.10.2017 um 00:13
Das Verhältnis zwischen Freiheit und Macht ist nach dem Philosophen Michel Foucault „agonistisch".
Je freier die Leute in ihrer Beziehung zueinander sind, desto größer ist ihre Lust, das Verhalten der jeweils anderen zu bestimmen.
Erklärung: Agonismus, wird in der Verhaltensbiologie die Gesamtheit aller Verhaltensweisen bezeichnet, die mit Rivalität, Wettbewerb und Konkurrenz verbunden sind.

Die Macht erreicht eine hohe Stabilität, wenn sie als »Man« auftritt, wenn sie sich der »Alltäglichkeit« einschreibt. Nicht der Zwang, sondern die Automatik der Gewohnheit erhöht ihre Wirksamkeit. Eine absolute Macht wäre die, die vielmehr mit der Selbstverständlichkeit ganz verschmölze.
Macht glänzt durch Abwesenheit.
(Byung-Chul Han, Was ist Macht?, S.64, Reclam Verlag)

Byung-Chul Han verwendet diese Aussagen aufeinanderfolgend. Welche Schlussfolgerungen können sich ergeben?


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Macht glänzt durch Abwesenheit

11.10.2017 um 00:29
@Zugzwang

Wessen Abwesenheit? :)


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Macht glänzt durch Abwesenheit

11.10.2017 um 10:49
Was haltet ihr von dem Gedanke einen Verein ohne Macht aufzubauen und zu organisieren? Wenn man davon ausgeht dass liebe die macht ersetzen könnte und wir uns nicht machtbesessen verhalten sondern liebevoll. Wie würde sich dann die menschlichkeit entwickeln, würden wir das Machtkonstrukt durch liebevolle Werte ersetzen die der Wertschätzung des ich statt des man dienen ?


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Macht glänzt durch Abwesenheit

11.10.2017 um 11:11
Der machtlose Fussballverein


Was würde sich verändern wenn wir in den Vereinen die macht absetzen würden. Würde man durch Wertestrebsamkeit nicht ein viel wertvolleres Spiel zu stande bringen? Wenn die spieler nicht mehr nur nach Macht streben würden oder in konkurrenz sondern Einklang zu einander gehen würden.

1. Macht wird durch liebe ersetzt

Alles was man tut reicht liebe um es zu erledigen ging mal ein bekannter spruch. Was wenn wir die macht durch liebe ersetzen würden und nicht mehr durch macht ausübung und voran treiben sondern durch Wertestrebsamkeit. Jeder spieltag ein anderer Wert verfolgen. So kommt mehr Abwechslung in dem grauen ligaalltag.

2. Wertestrebsamkeit anstreben

Zweiter punkt wäre die wertestrebsamkeit. Wir streben nach positiven werten die unser spiel dynamischer machen. Wenn wir jedem Spieltag einem anderen Wert verfolgen dann kommt mehr abwechslung in das Erleben.

3. Liebe erreicht tieferes potential

Liebe erreicht in meinen Augen ein tiefgreifendes potential. Während macht nur das gewöhnliche in den vordergrund stellt stellt liebe das gesamte wesen in dem vordergrund. Wenn wir uns der liebe verschreiben- können wir allumfassendere leistungen bringen.

Zusammenfassend lässt sich bewerten dass der machtlose aber wertvolle Verein sich seines Selbstes sehr bewusst werden kann weil er nicht mehr statisch strebsam bloss nach machtausübung strebt.


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