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Warum gibt es die Welt?

49 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Leben, Gott, Welt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Warum gibt es die Welt?

10.02.2026 um 21:16
Zitat von KWithoutPathKWithoutPath schrieb:Im Grunde ist eine bessere Welt klar möglich. Genauso wie es möglich ist, dass eine Gruppe von Menschen harmonischer miteinander umgeht, als eine Gruppe die Krieg mit sich führt. Die Natur selbst, ist wie ein Spielplatz in dem Potential für beides steckt. Es ist nur der Mensch der diese "Welt" so geschaffen hat, wie sie heute ist. Aus Unwissenheit darüber, wer sie tatsächlich sind und wer sie zu sein glauben. Wer Einsicht hat, verspürt meist kein Bedürfnis zu lenken. Wer glaubt, etwas zu sein, sucht dagegen nach Einfluss. Entlang dieser Dynamik organisieren sich unsere menschliche Systeme ... Was aber nicht bedeutet, dass diese Systeme für die Unendlichkeit geschaffen wären.
Ja, ich meine auch, die Fantasiewelt von @kaktuss ist nicht zu Ende gedacht, sind wir mal froh, dass wir nicht in so einer Dystopie leben müssen.


Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Blöd das es überhaupt Krankheiten gibt oder? Blöd das alles nur vom Geld abhängt oder? In meiner Welt sähe das anders aus.
Nein, auch Krankheiten haben ihren Sinn, auch Geld hat einen Sinn. Natürlich kann man das hinterfragen und ja, weniger Krankheiten wären auch gut. Was kommt denn aber in Deiner Welt danach, wenn Du keine Krankheiten mehr hast? Unsterblichkeit?

Alleine das Altern ist schon hart und leidvoll und einige werden über 100 Jahre alt, andere - die Verlierer - sterben schon mit weniger als 80 Jahren. Wie machst Du das, alle werden ganz gesund genau 120 Jahre alt? Und dann klack und tot?

Auch das mit dem Geld, Geld hat nur eine Funktion, solange eben nicht alle gleich viel haben. Und ja, Geld ist cool, wenn man es reichlich hat und es ist scheiße, wenn man nur sehr wenig hat.

Natürlich kann man die Gewichte verschieben, aber Du willst eine ganz hartes Extrem und das ist Dystopie.


Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Bei allem was ich hier herauslese scheint, wenn ihr richtig liegt, diese Welt tatsächlich so etwas wie die bestmögliche zu sein. In dem Sinne, dass alles eben seine Richtigkeit hat und auch gar nicht anders sein könnte.
Nein, Du liest dann falsch heraus, neben anderen hab auch ich gesagt, es ist nicht die bestmögliche Welt.


Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Und das deucht mir doch interessant zu sein. Warum es die Welt gibt beantwortet das zwar nicht, aber es sagt doch, dass sie nicht einfach irgendwas ist. Und dann macht Platons Annahme, das es Die Welt gibt, weil sie gut ist, irgendwie wieder Sinn.
Keine Ahnung, aber Du klingst einfach so was von depressiv und "verloren", ...


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Warum gibt es die Welt?

11.02.2026 um 13:27
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Nein, Du liest dann falsch heraus, neben anderen hab auch ich gesagt, es ist nicht die bestmögliche Welt.
Trotzdem versuchst du allem einen sinn zu geben der es gerade so und nicht anders sein lassen hat.
Zum Beispiel bei den Krankheiten.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Keine Ahnung, aber Du klingst einfach so was von depressiv und "verloren", ...
Ich bin nicht depressiv und war es noch nie...


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Warum gibt es die Welt?

11.02.2026 um 14:28
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Nein, Du liest dann falsch heraus, neben anderen hab auch ich gesagt, es ist nicht die bestmögliche Welt.
Trotzdem versuchst du allem einen Sinn zu geben, der es gerade so und nicht anders sein lassen hat.
Nein, ich sehe nur die Zusammenhänge, Du hingegen so negativ wie eben nur möglich.


Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Zum Beispiel bei den Krankheiten.
Ist wie es ist, Viren und Bakterien haben eine Funktion, in uns und in der Natur. Du siehst wohl auch das nur negativ.


Zitat von kaktusskaktuss schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Keine Ahnung, aber Du klingst einfach so was von depressiv und "verloren", ...
Ich bin nicht depressiv und war es noch nie ...
Gut zu hören, wünscht man ja keinen, dann sehe Dich doch mal als Gewinner. ;)


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Warum gibt es die Welt?

14.02.2026 um 19:13
Zitat von kaktusskaktuss schrieb am 07.02.2026:ich kann mir ein Welt in der es nur Gewinner gibt schon vorstellen.
Dann müsste das, was jeder einzelne Mensch als "Gewinnen" betrachtet gleichgeschaltet werden weil die Betrachtung was denn nun ein Gewinner ist, völlig auseinandergehen. Gibt genug Menschen die als Gewinner gesehen werden, die ich aber als Verlierer sehe und andersrum. Selbst ich bin für einige Menschen ein gewinnender Mensch, für andere ein verlierender, für einige bin ich schlecht, für andere gut.
Wie kann es nur Gewinner geben wenn man das berücksichtigt?


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Warum gibt es die Welt?

15.02.2026 um 09:47
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wie kann es nur Gewinner geben wenn man das berücksichtigt?
Es ist eigentlich ganz einfach festzustellen ob man gewinnt oder verliert indem man sein Leben auf einer Skala von 1 - 10 bewertet...
oder meinetwegen auch mit Schulnoten...

Meiner Kindheit z.B. obwohl ich problematische Eltern hatte, würde ich 8 von 10 Punkten geben.. also so von 3 Jahren bis 13 Jahren...
Jetzt gerade (mit 37 Jahren) würde ich meinem Leben nur noch 5 von 10 Punkten geben... ich gewinne also nicht, verliere aber auch nicht wirklich...
Naja das ganze kann natürlich auch wieder besser werden...

Menschen die 7 von 10 Punkten haben gewinnen schon auf solider Basis würde ich sagen...
Menschen die 10 von 10 Punkten haben sind wohl vollkommen erfüllt...


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Warum gibt es die Welt?

15.02.2026 um 10:03
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Menschen die 7 von 10 Punkten haben gewinnen schon auf solider Basis würde ich sagen...
Und wer bestimmt was eine 7 ist?
Du? Ich?
Wer setzt den Maßstab was "Gewinnen" ist und wie sorgt man dafür das alle Menschen diesen Maßstab übernehmen?


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Warum gibt es die Welt?

15.02.2026 um 12:08
Zitat von kaktusskaktuss schrieb am 10.02.2026:Bei allem was ich hier herauslese scheint, wenn ihr richtig liegt, diese Welt tatsächlich so etwas wie die bestmögliche zu sein.
In dem Sinne, dass alles eben seine Richtigkeit hat und auch gar nicht anders sein könnte.

Und das deucht mir doch interessant zu sein.

Warum es die Welt gibt beantwortet das zwar nicht... aber es sagt doch, dass sie nicht einfach irgendwas ist.
Und dann macht Platons Annahme, das es Die Welt gibt, weil sie gut ist, irgendwie wieder Sinn.
Schau: Diese Welt hat sich vollautomatisch und ganz von selbst entwickelt, kein Eingreifen nötig, kein "Bluescreen", kein Crash, nichts Dergleichen. Diese Welt ist absolut stabil und erzeugt gleichzeitig enorm komplexe und emergente Strukturen - von einfachen Molekülen bis hin zu komplexen Lebewesen mit Bewusstsein. Auch das alles vollautomatisch entstanden - und quasi "zwangsläufig" (im statistischen Sinne).

Und das beste, es braucht für all das eigentlich verdammt wenig: Drei Raumdimensionen, eine Zeitdimension, ein Dutzend Quarks, ein Dutzend Leptonen, dazu noch eine handvoll Eichbosonen und gerade mal vier Grundkräfte. Wie soll das noch effizienter gehen? Ich weiß es nicht, erklär' es uns.

Du - und eigentlich jeder, der Leibniz' Hypothese infrage stellt - musst zeigen:

Es gibt eine bessere (komplexere, konsistentere, stabilere) Welt mit noch einfacheren Gesetzen, welche gleichzeitig Leben hervorbringt (und dann auch noch mehr "Gewinner"....).


Leibniz meint mit der "besten aller möglichen Welten" eben nicht eine komplett leidfreie oder für jedes Lebewesen "perfekte" Welt (perfekt in welcher Hinsicht überhaupt?), sondern eine Welt, in der sich unter möglichst einfachen Bedingungen und Gesetzmäßigkeiten maximale Freiheit, Vielfalt und Komplexität ergibt (inkl. Leben). Und außerdem - hier zitiere ich mal direkt aus Wiki - ist die "besten aller möglichen Welten" bei Leibniz dynamisch gedacht: "Nicht der derzeitige Zustand der Welt ist der bestmögliche, sondern die Welt mit ihrem Entwicklungspotential ist die beste aller möglichen Welten. Gerade dieses Entwicklungspotential ermöglicht es, den derzeitigen Zustand zu verbessern, nicht hin auf einen utopischen Endpunkt, sondern immer weiter, in einem nicht endenden Prozess der ständigen sich überbietenden Entwicklung." Also ja, es gibt bspw. auch echt fiese Krankheiten und noch vieles mehr, gleichzeitig aber auch das Potential, unzählige Formen und Varianten von Leid zu überwinden - mit Hilfe des medizinisch-technischen oder allgemein gesellschaftlichen Fortschritts. Liegt halt an uns selbst - wer sonst sollte auch entscheiden, was "gut" oder "schlecht" für uns ist? Du?

Ja, und das sind dann halt alles so Sachen... also gefühlt jeder Zweite glaubt, ohne großes Nachdenken einen der größten Denker der Menschheitsgeschichte widerlegt haben zu können, während sie aber eigentlich nur demonstrieren, wie wenig sie vom Gedankengang Leibniz' verstanden haben. Wer hätte gedacht, dass Philosophie nicht auch lustig sein kann? :D
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Du? Ich?
Ich. :P:


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Warum gibt es die Welt?

15.02.2026 um 13:35
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Ja, und das sind dann halt alles so Sachen... also gefühlt jeder Zweite glaubt, ohne großes Nachdenken einen der größten Denker der Menschheitsgeschichte widerlegt haben zu können, während sie aber eigentlich nur demonstrieren, wie wenig sie vom Gedankengang Leibniz' verstanden haben. Wer hätte gedacht, dass Philosophie nicht auch lustig sein kann? :D
Ich habe Leibniz schon verstanden... er meint es auch einfach logisch... das A sich mit B verknüpft aber A und B nicht mit C bestehen können, sodass dann D ins Spiel kommt und wie A, B und D haben und so setzt sich die bestmögliche Menge miteinander gemeinsam bestehbarer Dinge zusammen...

Ich habe einfach nur mal seinen Optimismus in Frage gestellt...

Schopenhauer sagte bekanntermaßen folgendes dazu :
«Die schlechteste Welt»: Schopenhauer begründete dies radikal: Wäre die Welt nur ein wenig schlechter, könnte sie nicht mehr existieren, was sie zum Schlechtesten des Denkbaren macht.
Quelle: Google


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Warum gibt es die Welt?

15.02.2026 um 17:16
@kaktuss
Okay, aber was genau soll uns das jetzt sagen? Dass Schopenhauer Leibniz nicht verstanden hat? :ask:


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