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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

Ist man das, was man vorgibt zu sein?

27.09.2012 um 10:05
Mir geht diese Frage schon seit ein paar Wochen im Kopf herum.

Ist mir bei einer Folge "Adventure Time" gekommen, in der der Hauptcharakter einem verschleierten Unbekannten zu essen gegeben hat, eben in der Hoffnung, dass es sich bei jenem um einer dieser klischeehaften "Typen" handelt, die dann diese gute Tat großzügig belohnen.

Wenn man für andere zum Beispiel geduldig wirkt, allerdings innerlich sich nur zum geduldig sein zwingt ist man es ja eigentlich nicht.

Das lässt sich auf so ziehmlich jedes dieser Werte anwenden...

Also kann man nur selbst wirklich wissen welche Eigenschaften man besitzt

Es gibt zwar auch viele Menschen die sich in manchen Charakterzügen nicht verstellen, aber das liegt wahrscheinlich auch wie sehr der jeweilige Charakterzug ausgeprägt ist.
Ich verändere viele meiner nach außen bemerkbaren Werte und zwing mich zB nicht nachtragend zu sein obwohl ich es eigentlich grundätzlich wäre. (das is ja zB ein Wert der in meinen Augen nichts positives hat, es gibt ja auch Eigenschaften die meiner Meinung nach nicht so Eindeutig zuzuordnen sind.)

Mich würde es interessieren wieviele sich noch so verhalten :?


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psycomind
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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

27.09.2012 um 10:18
Naja um herrauszufinden wie man wirklich ist, braucht es einen Prozess geleiter Selbstbeobachtung.
Einige Philosophen glauben auch dadurch bringt wird eine Seele wirklichtkeit. Ist aber ein anderes Thema. Also so wie ich das sehe ist es bei den meisten Menschen ziemlich abhängig davon mit wem sie sich gerade umgeben und sich dann so verhalten wie sie sich halt verhalten.

Also kann man auf deine Frage antworten: Man ist der mit dem man sich umgibt.

Es gibt zwar ausnahmen, aber die die sich selber treu bleiben müssen psychisch ziemlich stark sein, weil sie sonst deppressiv werden oder sich irgendwann umbringen. Individualität ist zwar was schönes und interessantes, aber praktisch angewand viel zu anstrengend wenn man sie in gänze erkennen will, also bezeichnet man die Individuen lieber als komisch oder sonstwas. Also im bestfall bist du immer derjenige der grad neben dir steht, dann bist du immer und überall beliebt^^


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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

27.09.2012 um 10:58
misterbaer schrieb:Ist mir bei einer Folge "Adventure Time" gekommen, in der der Hauptcharakter einem verschleierten Unbekannten zu essen gegeben hat, eben in der Hoffnung, dass es sich bei jenem um einer dieser klischeehaften "Typen" handelt, die dann diese gute Tat großzügig belohnen.
erwartungshaltungen sind der anfang vom ende .... etwas aus einer erwartung heraus zu tun ist eigentlich selbstbetrug und kann nur zu enttäuschungen führen weil meistens nicht die reaktion kommt die man sich erwartet hat und das führt zu negativen emotionen ectr.

"erwarte dir niemlas von denderen was du dir selbst nicht geben kannst"
misterbaer schrieb:Ich verändere viele meiner nach außen bemerkbaren Werte und zwing mich zB nicht nachtragend zu sein obwohl ich es eigentlich grundätzlich wäre.
damit betrügst du nicht nur dich selbst sondern auch ander und verursachst ein falsches bild von deiner person. vernünftiger wäre es so zu sein wie du bist und wenn dir diese persönliche bild nicht gefällt dann musst du an dir und deiner persönlichkeit arbeiten damit du so gesehen wirst wie du das möchtest und zwar aus deiner inneren überzeugung heraus.

sei also so wie du wirklich bist und nicht wie andere dich sehen sollen oder gerne haben möchten.
misterbaer schrieb:Mich würde es interessieren wieviele sich noch so verhalten :?
ich nicht ! ich möchte so anerkannt werden wie ich bin und sehe keinen grund warum ich mich verstellen sollte wie gesagt es wäre selbstbetrug.


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27.09.2012 um 11:07
@misterbaer
misterbaer schrieb:Wenn man für andere zum Beispiel geduldig wirkt, allerdings innerlich sich nur zum geduldig sein zwingt ist man es ja eigentlich nicht.
es kommt darauf an, wie du das ganze betrachtest...
man kann sich zu etwas zwingen, aber das ist meist nur eine notlösung...
dann haste das kurz mal durchgedrückt!

aber wenn du es gezielt machst, was man dann schon einen versuch der kontrolle,
nennen könnte. ist es wie beim lernen...

zb geduld:
entweder verstehst du den sinn der geduld, und eignest sie dir an.
um sie dann einzusetzen wie du es willst...
oder:
du lernst es nie:)

wobei der weise, immer die aneignung bevorzugt!
du bist und bleibst immer DU...
manche leute wollen NUR GESTELLTES sehen:)die interessiert garnicht,
wie du wirklich bist!
misterbaer schrieb:Also kann man nur selbst wirklich wissen welche Eigenschaften man besitzt
ja klar!wer sollte es den sonst wissen?

egal was jemand über dich denkt...
das bedeutet noch lange nicht, das es auch so IST!
misterbaer schrieb:Ich verändere viele meiner nach außen bemerkbaren Werte und zwing mich zB nicht nachtragend zu sein obwohl ich es eigentlich grundätzlich wäre.
dann bist du noch viel mehr du selbst, als du denkst:)
du weißt wer du bist, was dir sogar schon erlaubt, dich selbst den leuten so zu presentieren,
wie es für den zeitpunkt am günstigsten ist:)

nachtragend sein...jo das kenne ich!
war ich eigentlich auch...
allerdings habe ich eben, durch die zeit gelernt,das nachtragend sein nur müll ist.
entweder du akzeptierst jemanden, so wie er ist oder garnicht!
wenn du erkennst, das du niemanden ändern kannst dann verstehst du wie dein ICH funktioniert.
viel eher wollen leute etwas von dir, wenn du dich gut ausdrücken kannst.

und das geht eben nur, wenn man sich auch gut VERSTELLEN kann!:)


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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

27.09.2012 um 11:38
@psycomind
jap, ist allerdings manchmal schwer wenn deine Umgebung gegensätzlich ist^^
außerdem ist es auch oftmals psychisch anstrengend anders zu sein als man eben grundsätzlich ist.

@-Therion-
Das mit den Erwartungen stimmt wahrscheinlich, aber es ist schwer wenn man das automatisch macht. Auch wenn man nichts im Gegenzug verlangt kann man doch kurz hoffen das der Bettler dem man immer am Bahnhof sieht nen 10 Euro Schein gibt im Lotto gewinnt und dir beim nächsten mal wenn du zum Zug gehst im Anzug vor dir steht und dir einen Geldkoffer in die hand gibt (wäre ein moderneres Beispiel).
Auch wenn ich nicht wirklich die Erwartung hab könnte einem dennoch eine solche Situation einfallen.

ich kann auch verstehen dass du dich nicht verstelln willst, aber das ist eben meiner Meinung nach Ansichtssache.
Ich schaff es zB auch nicht wirklich zu verstellen wenn jemand vollkommen offensichtlich irrational handelt. Dann kann ich nicht anders, als ewig zu versuchen in mit den offensichtlichen Argumenten zu überzeugen. (und auf einem Standpunkt zu bleiben nur weil er gegensätzlich zu meinem ist, zähl ich als kein Argument^^)

@Koman
ich find die Idee gut, dass man seine Persönlichkeit in vielen Aspekten verändern kann wenn man will und lernfähig ist. :)


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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

27.09.2012 um 11:59
misterbaer schrieb:Auch wenn ich nicht wirklich die Erwartung hab könnte einem dennoch eine solche Situation einfallen.
also mir nicht den wenn ich bereit bin jemanden etwas zu geben oder etwas gutes zu tun dann tue ich es aus freien willen heraus den menschen ein freude zu machen oder aus der gewissheit ihm damit zu helfen und nicht weil ich mir von dem menschen etwas erwarte.

ich erwarte mir nicht mal ein danke, möchte es gar nicht haben denn wenn ich nicht bereit dazu wäre jemanden eine freude zu machen dann würde ich es sowieso nicht tun. also muss mir niemand danken, mir reicht die gewissheit etwas gutes getan zu haben, jemanden glücklich gemacht zu haben gänzlich aus . und der schönste dank ist es in den augen des anderen zu sehen wenn ich mit meinem geschenk seine seele berührt habe und ihm vielleicht einen seiner seehnlichsten wünsche erfüllen konnte.


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27.09.2012 um 12:17
@misterbaer

wenn er erwartet, daß er etwas dafür bekommt, dann bekommt er es nicht.


Die Gabe muss absichtslos sein.

wenn etwas dafür kommt, ist es schön.



mfg,


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tenet
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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

27.09.2012 um 12:31
@misterbaer
Wenn Du nur etwas vorgibst zu sein was Du nicht bist sendest Du dieses aus und wirst nur noch solche kennen lernen die vorgeben was sie nicht sind.

Finde heraus woran es liegt (nur vorgeben zu müssen) und vor allem woran es liegt warum diese
schlechte Eigenschaft an Dir auftritt. Warum wirst Du nachtragend?

Dafür kann es sehr viele Ursachen geben, die können bis in die Zeit wo Du noch Kind warst (Prägungszeit) zurückliegen, können aber auch erst jüngst aufgetreten sein.

Das alte Angewohnheiten schlechter zu bearbeiten sind als neue dürfte Dir wohl klar sein.


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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

27.09.2012 um 13:10
@-Therion-
geht mir eh genauso, gibt kaum was das einen so glücklich macht wie wenn sich jemand ehrlich über etwas freut =)

ich bin allerdinds ein sehr nachdenklicher Mensch und male mir bei jedem Ereignis verschiedene Wendungen aus, auch wenn ich nicht auf soetwas hoffe, ich mach das nunmal, so bin ich halt
und ich freu mich jedes mal wenn das Schicksal eine gänzlich mir unerwartete Wendung bei Ereignissen beschert... (wie zum Beispiel wenn dieses Jahr echt die Welt untergänge^^)

@tenet
ich hab mich ganz so schlimm is es gsd eh nicht mit dem nachtragend sein, es is eher so, dass wenn ich akut in so eine Situation bin weiß ich, das ich jetzt nachtragend sein könnte/müsste und bin es aber nicht, es ist nicht so, dass ich mich "zwing".
Ich wollte mit dem Wort vorher nur klarstellen, dass ich es ursprünglich als war.
Irgendwann hat es in meinem Kopf "klick" gemacht und da hab ich mir gedacht, dass es eigentlich nur Nachteile beschert.
Hatte echt eine Zeit in meinem Leben, bei der ich das frühere Ich, von vor (damals) einem halben Jahr, nicht leiden und verstehen konnte.
Ich weiß nicht ob man das versteht wenn man das nicht gehabt hat.


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tenet
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27.09.2012 um 13:37
@misterbaer
misterbaer schrieb:ich akut in so eine Situation bin weiß ich, das ich jetzt nachtragend sein könnte/müsste und bin es aber nicht, es ist nicht so, dass ich mich "zwing".
Es ist schön das es dir auffällt das es nicht mehr so ist sondern nur sein könnte.

Dadurch produzierst Du nur unnötig Gedanken die irgendwo rumschwirren und wieder Form annehmen könnten.
Ziel des ganzen sollte sein sich keine Gedanken mehr darum machen zu müssen.
Sowohl als auch als auch nicht. Aber der Weg dahin ist schon ganz gut.
:lv:


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DieSache
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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

27.09.2012 um 13:58
@misterbaer

ist dir der Spruch :

"Der Umgang formt den Menschen !" ein Begriff ?

Ich denke viele reflektieren sich selbst nicht ausreichend genug um wirklich zu wissen wer sie selbst im Inneren eigentlich tatsächlich sind. Wir Menschen sind soziale Wesen, die in einem sozialen Gefüge a - und reagieren. Wir passen uns im Alltag an sovieles an, damit wir keine Ablehnug erfahren und nicht selten verleugnet man dabei auch das eigene Gewissen im Wettkampf um Zugehörigkeit und Anerkennung unserer Mitmenschen.

Das wie wir uns selbst wahrnehmen und wie wir wahrgenommen werden ist teilweise wirklich sehr ambivalent, vorallem wenn es um das eigene Anerkennen von Schwächen und Macken/Fehlern geht, oft suchen wir im Aussen, wenn uns etwas nicht gelingt und merken garnicht, dass es unserer Natur widerspricht wenn wir uns zwanghaft versuchen anzupassen...


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SeelenStein
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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

27.09.2012 um 21:39
thomaszg2872 schrieb:wenn er erwartet, daß er etwas dafür bekommt, dann bekommt er es nicht.


Die Gabe muss absichtslos sein.

wenn etwas dafür kommt, ist es schön.
Das ist richtig.. man sollte immer selbstlos sein.. und etwas aus dem Herzen heraus gerne tun.. wenn dann ein kleiner Dank kommt.. ist es um so schöner ;)


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libertarian
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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

29.09.2012 um 07:53
Person heißt nicht zuletzt Maske. Die Frage lautet doch vielmehr, gibt es etwas, auf das man zeigen könnte, um zu sagen, ja, das da, das bin ich? Schaut in euch: Aus wie vielen heterogenen Teilen seid ihr tatsächlich zusammengesetzt? Angefangen hierbei: Wärst du heute der, der du bist, wenn du auch nur eine Erfahrung, die du machtest, nicht gemacht hättest? Wer wärst du, wenn du zwar mit deinen Genen, die dich ausmachen, geboren wärst, du hingegen aber in eine andere Familie geboren worden wärst?

Bist du heute der, der du gestern warst? Hast du dich denn nicht verändert? Und morgen, wirst du da noch der sein, der du heute bist? Wenn es keinen Wechsel gäbe, wie könnte es da Zeit geben; und wenn es das eine Ich gäbe, das immer gleich bleibe, in jeder Situation, wie könnte es da Wechsel und Zeit geben? Aber wenn es keine Zeit gäbe, wie könntest du da etwas, wie ein Ich, überhaupt bemerken?
Das Ich ist ein Fluss, ein Kontinuum. Es fließt dahin, unaufhörlich. Zeigt mir das, von dem ihr glaubt, dass es sich euer gesamtes Leben nie veränderte, unter der Voraussetzung, dass dieses Das nicht das ist, was all dies beobachtet - die Anwesenheit, das Ich Bin selbst. Zeigt mir die Persönlichkeit, zeigt das Ich bin Das, nicht das Ich Bin einfach - sondern das Objekt, das euch heraushebt und sich nie veränderte? Wer kann von sich sagen, er sei noch nie in seinem Leben ein Angsthase gewesen; und wer, er sei immer die Mut in Person? Zeigt mir den Punkt im Fluss, der immer gleich bleibt.

Was ist es also, was ihr da Außen zu finden glaubt, und von dem man sodann behaupten könnte, dass ihr es wärt? Wer muss was vorgeben? Und ist dieser Wer das, was er vorgibt zu sein? Kann er das überhaupt?


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Chefheizer
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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

29.09.2012 um 07:59
Das ist in der Tat eine sehr schwierige Frage. Zumal man nur ein Organismus in einem ganzen Ozean voller Organismen ist. Teil eines grösseren Ganzen in das man sich wohl oder Übel irgendwie auch eingliedert.

Mit der Zeit und je nach Lust und Laune legt man sich einen eigenen Stil zu. Da Menschen Gewohnheitstiere sind, macht das vieles leichter - also spielt man sicherlich oft eine Rolle da manche Dinge/Erlebnisse/Erfahrungen nicht zu dem gewählten Stil passen. Ich glaub es macht auch keinen wirklichen Sinn, alles diesbezüglich zu hinterfragen. Nicht umsonst heisst es: man kann den Menschen nur vor die Stirn gucken.


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libertarian
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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

29.09.2012 um 08:11
misterbaer schrieb:Es gibt zwar auch viele Menschen die sich in manchen Charakterzügen nicht verstellen, aber das liegt wahrscheinlich auch wie sehr der jeweilige Charakterzug ausgeprägt ist.
Wie willst du denn der werden, der du sein möchtest, wenn du nicht anfängst, dich zu verstellen? Wenn du heute schlecht gelaunt bist, wie kannst du dich da, sofern du das nicht sein willst, ändern, wenn du nicht änderst, verstellst, wandelst? Doch das wahre Wollen dazu, das muss natürlich da sein.

Wenn man traurig oder schlecht gelaunt ist, so wird jeder bestätigen können, dass diese Emotionen nicht einfach per Knopfdruck wieder verschwinden können. Doch wie möchte man ihrer Herr werden, wenn man gar nicht den Willen dazu aufbringt, sich den stürmisch näher kommenden Wellen zu stellen und sie zu bezwingen, um mit dem Surf-Brett auf ihnen elegant reiten zu können? Wie willst du den Berggipfel bezwingen, wenn du dich gar nicht an den langen, langen Aufstieg begibst?


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libertarian
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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

29.09.2012 um 08:21
Und warum sollte überhaupt jemand etwas vorgeben müssen, wenn nicht, um sich der Gesellschaft gediehen zu machen? Doch wie kann man sich weiter von sich entfernen, als stets es den anderen recht machen zu wollen? Zu müssen? Wenn du vorgibst, warum gibst du vor? Ist es nicht meistens so, dass die Menschen zu Personen werden, sich Masken aufsetzen, um an bessere Stellen in der Gesellschaft zu gelangen?

Eindrückliches Beispiel: Wer vorgibt, einen Doktortitel zu besitzen, ohne diesen tatsächlich zu besitzen, warum gibt er vor, diesen zu besitzen, obwohl er ihn tatsächlich nicht besitzt? Denn nicht etwa, um sich höher zu stellen und sich eine höhere Position in der Gesellschaft zu geben? Und warum tut er das, wenn nicht darum, weil er sich ein Überlegenheitsgefühl aufbauen möchte, seinem Ego frönen möchte?

Doch braucht er denn tatsächlich einen Doktortitel, um der zu sein, der er sein will? Will er denn tatsächlich jemand in dieser äußeren Gesellschaft sein? Muss er das? Ist es nicht das alte Spiel der Evolution vom Überleben des Stärkeren? Doch muss das so sein? Heute?


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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

29.09.2012 um 12:10
@libertarian
libertarian schrieb:Doch braucht er denn tatsächlich einen Doktortitel, um der zu sein, der er sein will? Will er denn tatsächlich jemand in dieser äußeren Gesellschaft sein? Muss er das? Ist es nicht das alte Spiel der Evolution vom Überleben des Stärkeren? Doch muss das so sein? Heute?
ich glaube, manche leute würden sich das leben nehmen....wenn sie beruflich nicht mehr aufsteigen können...
libertarian schrieb:Und warum sollte überhaupt jemand etwas vorgeben müssen, wenn nicht, um sich der Gesellschaft gediehen zu machen?
früher dachte ich mir auch immer...man muss sich anpassen...
aber das sollte man garnicht...
man sollte sich zu beherschen wissen..und auch ausdrücken können...
aber niemals, sich selbst vergessen.

also ich möchte nicht mehr so sein, wie es jemand anderes möchte...
hbae das schon hinter mir:)


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subraumkrone
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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

29.09.2012 um 14:52
wovon redet Ihr eigdl.¿¿¿ :D nut


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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

30.09.2012 um 21:49
Nein nicht immer es fängt schon bei der frage "wie geht es dir "los meistens beantwortet man diese frage mit gut.
Man gibt vor , dass es einem gut geht , obwohl man innerlich gerade am heulen ist.
Ich gebe auch oft vor , dass es mir gut geht , weil ich manchmal einfach keine Lust habe zu sagen was mich bedrückt ..
Manchmal gibt man auch Stärke vor obwohl man in dem Moment eher schwach ist.
Sobald man Schwäche zeigt gibt es Leute die das ausnutzen ..


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killimini
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Ist man das, was man vorgibt zu sein?

13.01.2013 um 12:46
ich bin immer ich selbst.
Menschen die sich verstellen müssen haben ein gröberes Problem welches behoben werden sollte.

Natürlich sind die Menschen welche eine andere Person vorzugeben versuchen noch immer die Person die sîe in Wahrheit sind und nicht die die sie sein wollen bzw. vorgeben zu sein.


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