Muss Euch allen wirklich ein Kompliment machen, so viele interessante Konstruktionen, ist einfach wunderbar dies zu erfahren! :-))
Ich habe mir auch Gedanken zum Grundprinzipiellen Ablauf oder besser gesagt Vorgehen gemacht. Daher versuche ich mal einen pragmatischen Weg einzuschlagen.
Ich habe mich zum Beispiel gefragt, welcher Boden müsste zuerst bereitet werden, auf dem die Früchte gedeihen können. Was für Grundsätze können das sein, die als
Basis und damit Ausgangslage dienen können, wovon zukünftige Entscheide davon abhängen, respektive mit den Grundsätzen überprüft werden können. Zum veranschaulichen möchte ich mal ein Beispiel nennen, um es besser zu verdeutlichen:
Wenn ein Grundsatz heissen würde, dass die Menschen sich
gesund und umweltschonend ernähren sollen, könnte man zum Beispiel nicht einem Projekt zustimmen, dass eine Fabrik in konzentrierter Form künstliche Ernährung produziert und dessen Zulieferung der „Rohstoffe“ oder Ausgangsstoffe von weit her mit umweltbelastenden Fahrzeugen transportiert wird, einen enormen Energieverbrauch zu Tage legt und dann ein ebenso umweltbelastendes Verteilnetz verlangen würde.
Grundsätzlich fände ich es sehr sinnvoll, die Energie am Anfang, für eben solche
elementar wichtigen Grundsätze, einzusetzen. Ich sehe es wirklich einfach bildlich und auch mit einem praktischen,
realen Bezug zu unserer Natur, dass eben auf einem gesunden Boden auch die schönsten Dinge heranwachsen können mit hohem Energiegehalt, die wiederum dem Menschen die
beste Nahrung und damit dem Menschen seine maximale Grundlage, seitens der Ernährung liefert. Die beste Voraussetzung um fit, gesund und klar im Geiste zu sein und zu bleiben. Und dies ist doch eine wichtige Grundvoraussetzung für unser Unterfangen, die apropos ihrem Namen wirklich gerecht wird, einer echten Hochkultur.
Was mir auch bis heute geblieben ist, stammt von einem meiner Lehrer, er war Mathematiker und ein sehr eigenwilliger, wie man es sich vorstellen kann, der hatte mal gesagt;
„Jegliche Anhäufung oder Konzentration sei uneffizient und im höchsten Masse gefährlich!“ Diese Aussage ist bei mir bis heute hängen geblieben und denke sehr viel daran. Dieses Prinzip käme eigentlich auch ganz gut mit dem von
@offenundfrei erwähnten Aufteilungen in kleinere „Kommunen“ oder Parzellen entgegen.
Auch wenn wir überlegen wie die Natur aufgebaut ist, da haben wir ja auch lauter kleinen Zellen, die fleissig ihren Auftrag verrichten, um es einem Ganzen zuzuführen. (siehe z.B. unser eigener Organismus) Dieses Prinzip finden wir, von dem was wir wissen in der Natur (z.B. Bionik), Universum (Physik) und sogar im spirituellen Bereich (Atmung, Haltung, Bewegung). Auch zur Frage wer hat den die Technik erfunden? So lautet die Antwort:
die Natur.
So könnte doch auch ein Grundsatz lauten:
unser Lehrmeister ist die Natur. Thema Energie: Die Sonne ist die Ursache aller Lebens auf unserer Erde. Die grünen Pflanzen nutzen mittels einer raffinierten Technologie- Photosynthese – die Sonne als exklusiven Energielieferanten. Unsere Nahrung, unsere Wirtschaft, unsere gesamte „Kultur“ verdanken wir diesem Zusammenspiel von Sonnenlicht und Grün. Im Moment schauen wir mit einer Gelassenheit zu, wie unvorstellbare Energiemengen aus dem Sonnenreaktor ungenutzt vergeudet werden. Immerhin lässt der Lichtgigant soviel Energie auf die Erde einstrahlen, dass die Gesamtenergie bereits nach zwei Monaten den Brennwert aller Ölvorräte der Welt übertreffen würde. Wie lange können wir uns den Luxus noch leisten, kostbares Erdöl zu verheizen, statt völlig kostenlose Sonnenenergie zu verwenden? Was daher dringend not tut, ist die detaillierte Erforschung der ausgeklügelten Techniken der Solarnutzung durch biologische Systeme.
Wir könnten somit in einem Grundsatz festlegen, dass unsere „Forschertypen“ alle Unterstützung bekommen den Energie-Code der Pflanzen zu erforschen und nutzbar zu machen, ohne dass sie für irgendwelche Lobby’s wie Militär, Pharmas oder anderen unnützen, zerstörerischen Unterfangen dienen müssten! Glaubt mir, diese Leute wüssten es zu schätzen für eine Sache zu forschen, die unserem friedlichen Zusammenleben dienen sollen, und bin mir sicher, dass die Motivation exponential ansteigen würde… )
Für fast alle erdenklichen Aufgaben, könnten wir aus der Natur aus dem vollen Schöpfen. Neuartige Architektur mit Materialien wie elastischer „Biostahl“ aus Protein geschmiedet. Architektur und Design aus einer fernen Welt? Es klingt in der Tat etwas verrückt: Tiere und Pflanzen als Designer, die dem Maschinenbauer und Architekten etwas zeigen können! Und dennoch: Kein Konstrukteur ist bis heute in der Lage, auf herkömmliche Weise ein Kriterienpaar biologischen Designs – ultraleicht und zugleich hochfest – ähnlich gut in den Griff zu bekommen. Könnt ihr euch vorstellen wie herrlich die Welt aussehen würde, mit all diesen Farben und Formen, die den wunderschönen Schneckenwindungen oder filigranen Skeletten von im Meer lebenden Strahlentierchen?!
High Tech PUR, kann ich da nur noch sagen…Ich bin der Meinung, viele Grundsätze könnten wir aus der Natur schöpfen, wenn wir uns entscheiden uns die Zeit zu nehmen und das mal genauer unter die Lupe zu nehmen, was eigentlich schon die ganze Zeit vor uns liegt, und heute mehrfach einfach ignoriert, zerstört und nicht geschätzt wird.
Viele von Euch
@mountainstream,
@offenundfrei, haben ja bereits die Natur schon erwähnt und würde auch da entgegenkommen.
Ich hab jetzt ein bisschen ausgeholt, zurück zu den Themen von
@herrschmitz,
@seyda,
@Obrien,
@toth,
@jafrael…
Entschuldigt bitte, wenn ich meistens von Grundprinzipien spreche, aber ich hab halt die Erfahrung gemacht, dass so Grundprinzipien wirklich sehr ökonomisch sind und das macht halt für mich schon Sinn. Weil man sich somit Ressourcen frei hält, man kann sich „nur“ auf einfache Grundprinzipien berufen und muss nicht bei allem Neuen, alles schon parat haben. Man kann’s dann einfach nur ableiten. Ist einfach praktischer find ich.
Das Zins- Geldsystem hat endgültig ausgedient, so schön wie es @offenundfrei auszudrücken pflegt: Das System ist bankrott! Game over. Ich kann mir auch durchaus vorstellen, wenn wir viele dieser autonomen Zellen, die wiederum vielerlei Aufgaben erledigen, Kinder, Ernährung, Forschung, Energie, so sind dies alles Ergebnisse, die allen zugute kommen.
Es soll kein dualistisches System gefördert werden,
der Egoismus ist OUT, keine Beängstigung der Existenzen, die Verbindlichkeit und Verbundenheit, wie es zur Zeit des Tauschhandels herrschte, wäre Grund des Friedens. Es wäre kein Drang zu immer mehr, keine Sucht, die nie mehr befriedigt werden muss, keine Wettbewerbe mehr, wer ist die Schönste, der Beste, der Reichste usf. und dessen Glorifizierung. Wir hätten alles was wir brauchen. Keine Schutzgelder mehr zu entrichten, wir haben gelernt unsere eigene Verantwortung zu übernehmen und dies wird unseren Kindern schon von Anfang an gelernt!
Wir sind alles so vielfältige Menschen mit ungeheuren verschiedenen Fähigkeiten, so viele Sterne wie es im Universum gibt, eine unaufhörliche Fülle. In unserem System hätten alle einen Platz und deren Fähigkeiten werden dort eingesetzt wo sie selbst Freude und Sinn erleben können. Ein optimaleres System gibt’s nicht, nicht einmal in der Natur, denn die Natur funktioniert nur so nach diesem Prinzip.
Und nur so nebenbei, wir können hier miteinander diskutieren, dies weil die Natur uns hervorgebracht hat und nicht umgekehrt! Ich weiss, dass ich nichts weiss (sokrates)