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Schwarze Löcher

346 Beiträge, Schlüsselwörter: Universum, Schwarze Löcher
nigthmare
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Schwarze Löcher

21.06.2003 um 00:24
Ich habe eine Frage:
Kann ein schwarzes Loch durch jeden Planten entstehen, der explodiert?
Wie zum Beispiel unsere Erde?
Was glaubt ihr für was eventuel schwarze Löcher zu gebrauchen sind?
Ich bitte um eine Antwort via E-Mail.


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Schwarze Löcher

21.06.2003 um 00:28
da du keine mail hinterlassen hat, poste ich jetzt hier;
nein, es kann nicht aus jedem planeten( benutzte lieber die bezeichnung stern, denn aus planeten enstehen eigentlich keine sl) erst wenn die masse ein bestimmtens limit überschritten hat, dann kann es zu einem sl kommen. wenn du willst, kann ich es dir auch noch genauer erklären, aber sonst mache ich mir heute abend nemme die mühe ;)

|Sie haben soeben einen Palladiumgedanken gelesen|


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sky
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Schwarze Löcher

21.06.2003 um 00:28
wo soll bitte deine e-mail adresse stehen. Du bist ein gast und nicht registriert.

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sky
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Schwarze Löcher

21.06.2003 um 01:14
Sobald ein kollabierender stern über seinen ereignishorizont hinaus geschrumpft ist, kann ihn nichts daran hindern, so lange weiter zu kollabieren, bis seine gesammte masse auf einen punkt zusammengepreßt ist. Dies nennt man eine singularität.
Diese ist der mittelpunkt eines schwarzen lochs und der ereignishorizont ist seine oberfläche
Eine singularität ist der ort, wo die materie unendlich dicht und der raum unendlich gekrümmt ist und wo die zeit endet.

Verwendung:
bau einer zeitmaschine
man nimmt nen schwarzes loch drückt dies zusammen und rollt es zu einem langen zylinder. Diesen zylinder versetzt man in rotation mit nen par milliarden umdrehungen pro minute. Ein raumschiff das sich in einem spiraljurs um den zylinder herum befindet würde in eine geschlossene zeitartige kurve gelangen und sich xmillionen jahre von seinem ausgangspunkt weg bewegen.

Oder zwei schwarze löcher die in verbindung miteinander stehen so das ein wurmloch daraus wird.

Der Wissende hat Macht.
Der Unwissende gehorcht.


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moki
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Schwarze Löcher

21.06.2003 um 01:52
Hi @nigthmare,
habe Dir hier eine kleine Information aus dem Internet..

Künstlerische Darstellung der Spiralgalaxie MCG-6-30-15
Energie-Rätsel Schwarzes Loch

31 Oktober 2001
Einem Astronomen-Team unter der Leitung des Tübinger Astrophysikers Dr. Jörn Wilms gelang erstmals der Nachweis, dass die geheimnisvollen Schwarzen Löcher nicht nur Energie und Materie verschlingen, sondern auch Energie abgeben können. Die Entdeckung basiert auf den Beobachtungsergebnissen des am 10. Dezember 1999 gestarteten größten Wissenschaftssatelliten der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA, dem Röntgenobservatorium XMM-Newton. Das Hochleistungsteleskop wird vom europäischen Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt sowie von den ESTRACK-Bodenstationen in Villafranca (Spanien), Perth (Australien) und Kourou (Französisch-Guyana) gesteuert und überwacht.

Schwerkraft-Monster
Schwarze Löcher sind gigantische Materieansammlungen auf extrem kleinsten Raum. Schwerkraftmonster, die wegen ihrer ungeheuerlichen Masse nicht einmal Lichtstrahlen entweichen lassen. Man erkennt sie nur indirekt, da sie wie ein superstarker Staubsauger agieren, Materie anziehen und diese dann gnadenlos wie eine fleischfressende Pflanze ein für allemal im tiefen Schlot verspeisen. Selbst Sterne teilen dieses Schicksal, wenn sie in den Anziehungsbereich eines derartigen Schwarzen Lochs kommen. Es entstehen massivste Gravitationsfelder mit starker Röntgenstrahlung. Ihnen wird eine Schlüsselfunktion bei der Entstehung des Universums zugeschrieben. Soweit die bisherigen Erkenntnisse.


Materie-Nachschub von der Akkretionsscheibe

Mittlerweile sind etliche Schwarze Löcher bekannt. Es gibt unter ihnen "Leicht"- und Schwergewichte. Selbst im Zentrum unserer Milchstraße wurde ein Schwarzes Loch entdeckt.
Bevor die Materie im Schlot verschwindet, sammelt sie sich auf einer so genannten Akkretionsscheibe. Das ist ein spiralförmiges Diskusgebilde, das die Materie langsam von außen nach innen führt und sie dann nach und nach in das Zentrum des Schwarzen Lochs abgibt.
Um diese Prozesse besser verstehen zu können, untersuchte das Team um Jörn Wilms vom Institut für Astronomie und Astrophysik der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen mit dem Röntgenteleskop XMM-Newton das 100 Mill. Lichtjahre entfernte, extrem massereiche Schwarze Loch in der Spiralgalaxie MCG-6-30-15. Besonders interessierten sich die Wissenschaftler für die Röntgen-Emissionslinie des ionisierten Eisens in der Akkretionsscheibe um jenes Schwarzes Loch.


Sehen, wo die Energie blubbert

Das Ergebnis überraschte die Forscher. Die Intensität der Röntgenemission des Eisens war deutlich höher, als aus Modellrechnungen zu erwarten gewesen wäre. Ein euphorischer Jörn Wilms erläutert die Situation: "Mit XMM-Newton haben wir etwas entdeckt, was niemand zuvor in einem Schwarzen Loch beobachtet hat. Für unser Schwarzes Loch bedeutet das, dass etwas Anderes dem Eisen zusätzliche Energie gibt, die in der Röntgenstrahlung sichtbar wird."
Wilms Teamkollege von der University of Maryland, der US-Astronom Dr. Christopher Reynolds, bringt es auf den Punkt: "Bisher konnten wir niemals beobachten, dass Energie von einem Schwarzen Loch abgestrahlt wird. Wir haben Energie immer nur hinein gehen sehen, niemals aber hinaus."





Modell des Materieaustauschs
Sensationelle Entdeckung

Was könnte die Ursache für dieses rätselhafte Phänomen sein? Wilms, Reynolds sowie andere Team-Mitentdecker, wie der Brite James Reeves (Leicester University) und der Italiener Silvano Molendi (Instituto di Fisica Cosmica Milano) verweisen auf eine 25 Jahre alte Theorie der Astronomen Roger Blandford und Roman Znajek (beide Cambridge University). Diese auf den Gesetzen der Thermodynamik beruhende Theorie besagt, dass ein rotierendes Schwarzes Loch in einem sehr starken Magnetfeld durchaus abgebremst werden könnte. Die dabei frei werdende Rotationsenergie würde sich auf den inneren Bereich der Akkretionsscheibe übertragen. Und genau in diesen Bereich hat das Forscher-Team die ungewöhnlich heiße Eisen-Emissionslinie entdeckt.
Das Puzzle scheint aufzugehen. Jörn Wilms und seine Kollegen sehen hierin einen kausalen Zusammenhang zwischen der theoretisch vorhergesagten Erscheinung und ihrer Beobachtung. Weitere Spektral-Beobachtungen mit XMM-Newton sowohl im Bereich MCG-6-30-15 als auch bei anderen Schwarzen Löchern sollen die sensationelle Entdeckung untermauern.





Der Satellit XMM-Newton
XMM-Newton: Das Hochleistungsteleskop der ESA

XMM-Newton soll die von der Erde aus nicht beobachtbare Röntgenstrahlung aus den Tiefen des Raums erfassen und den Himmel mindestens zehn Jahre nach neuen Röntgen-Exoten durchmustern. Röntgenstrahlen entstehen zumeist bei dramatischen Ereignissen, beispielsweise bei Sternexplosionen, Supernovae, oder beim Zusammenstoß von Galaxien. Dann wird Materie von mehreren Millionen Grad frei, deren Röntgenstrahlung noch Jahrtausende danach von der Katastrophe kündet.
Auf der Fahndungsliste von XMM-Newton stehen explodierende Sterne, Pulsare, Quasare, Neutronensterne, Schwarze Löcher und Dunkle Materie. Man hofft, an die Grenzen von Zeit und Raum zu gelangen. Ein Hochleistungsteleskop der Sternen-Archäologie also.



Grüße Moki


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moki
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Schwarze Löcher

21.06.2003 um 09:48
Hier hast Du noch ein Link.......

http://www.yourbestman.de/000/bnice/wurml/sl.htm


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tshingis
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Schwarze Löcher

21.06.2003 um 22:58
ich hab das zeug hier nicht durchgelesen, dafür war mir das zu viel
ich schreib aber trotzdem meine meinung auf die gefahr, dass ich irgendwen wiederhole

ich glaube zu wissen, dass die mindestmasse eines sterns, der ein schwarzes loch werden soll, was natürlich nicht immer durch eine supernova entsteht, die grenze von 8 sol-massen überschreiten muss...

ich glaub kaum, das black holes aus planeten entstehen können.

L'alurl gol zhah elghinyrr gol


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sky
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Schwarze Löcher

22.06.2003 um 00:15
@tshingins
aus planeten entstehen auch keine schwarzen löcher. Zunächst einmal reicht ihre masse nicht dazu aus und des weiteren können sie nicht kollabieren wie ein stern.

Der Wissende hat Macht.
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cowboyjoe
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Schwarze Löcher

22.06.2003 um 15:26
8-10 Sonnenmassen müssen schon vorhanden sein.

Hierei hanelt es sich um grosse Sterne,so das diese schon in kürzester Zeit (100-300 Mio. Jahre) ihren Brennstoffvorrat aufgebraucht haben und kollabieren.

Grosse Sterne sind übrigens eher selten,grössenteils im Inneren der Galaxie anzutreffen.Darüber können wir froh sein, denn sonst wäre unser Sonnensystem schon längst von einer Supernovae oder einem schwarzen Loch ausgelöscht worden.

Selbst unsere Sonne gehört zu den Exoten.Das All ist überwiegend mit Sonnenzwergen übersäht.
Unsere Sonne, deren Verwandte wiegesagt nur sehr selten anzutreffen sind liegt genau zwischen diesen beiden Extremen, und sie ist die einzigste die von ihrer Grösse her passend ist um eine lebensfähige Umgebung zu bieten.

Nach ihrem Ableben endet sie wie auch die kleineren Sonnen in einem Neutronenstern.Ein superschwerer Stern mit einer Grösse von nur wenigen Metern (etwa 14 m), da die Masse nicht ausreichend war um zu einem schwarzen Loch zu kollabieren.
Dieser Neutronenstern bleibt an seinem Platz, und auch die Planeten bewegen sich zukünftig um das winzige Zentrum da die Schwerkraft grössenteils noch vorhanden ist,konzentriert auf eine 14 m Kugelform.

Natürlich sind die Planeten durch die vorangegangene Explosion in Mitleidenschaft gezogen worden.
Durch das aufblähen des Sterns verglühen die inneren Planeten,und die anderen verlieren bei der Explosion ihre Atmosphäre.Sie sind also tot, was aber nichts macht da der Neutronenstern sowieso nicht mehr in der Lage ist Leben zu spenden.
In direkter Nachbarschaft können solche Supernovaes Sonnensysteme in Mitleidenschaft ziehen, bei Sternenriesen wie Eta Carinae sogar über einen Radius von 50 Lichtjahren.

Ein schwarzes Loch welches bei einer Sternenexplosion im Bereich von 8- 10 Sonnenmassen liegt,wäre hingegen auch für alle anderen Sonnensysteme mehr als gefährlich.

Es hätte eine Grösse von nur etwa 2 Zentimetern.
Dieses würde durch das alte Sternensystem wandern,und zu allererst die umgebenden Planeten anziehen,eventuell sogar verschlucken.

Im Anschluss reisst es weiter durch das All.Hierbei ist der Weg unbestimmt.

Jedes Sonnensystem,welches sich dann dem winzigen schwarzen Loch nähert hat ein grosses Problem. Zumindest Sonnensysteme mit lebensfähigen Planeten hätten ein Problem, wenn sich dieses schnurstracks seinen Weg ins Zentrum, in die Nähe unserer Erde sucht.

Zum einen würde es die gigantischen Felsbrocken der ortschen Wolke auf Kurs Erde bringen,und unser Leben schon vorher auslöschen.
Durch die Gravitation ausgelöste Beben (dafür reicht es aus wenn sich das Loch in der Nähe von Uranus befindet) würden riesige kilometerhohe Flutwellen und gigantische Vulkanausbrüche hervorrufen.

Das wäre für uns ein recht turbulenter Abgang!
Das schwarze Loch würde dann evtl. einfach durch unser System reisen,nebenbei Jupiter und Saturn ein wenig Materie abzweigen,vielleicht den ein oder anderen Kleinstplaneten komplett zerstören um dann wieder weiter zu reisen.

Man geht davon aus,das sich in unserer Nachbarschaft einige dieser schwarzen Löcher befinden. Da sie so klein sind, und man sie erst sehen kann wenn sie grössere Mengen Materie oder Energie aufnehmen kann man nicht sagen wo sich diese Winzlöcher zur Zeit befinden.
Neueste Schätzungen gehen von cirka 1000 solcher Löcher im mittleren Lebensbereich unserer Galaxie, das ist der Bereich in dem wir existieren aus.

Das bedeutet, das die wenn auch geringe Wahrscheinlichkeit durchaus gegeben ist das ein solches schwarzes Miniloch eines Tages unser aller Untergang wird.


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jedi
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Schwarze Löcher

22.06.2003 um 16:44
Cowboy:
> Dieses würde durch das alte Sternensystem wandern,und zu allererst die
> umgebenden Planeten anziehen,eventuell sogar verschlucken.
> Im Anschluss reisst es weiter durch das All.Hierbei ist der Weg unbestimmt.

Tatsächlich? Schwarze Löcher "reisen" durch das All? Ich dachte, ein SL bewegt sich auf derselben Bahn, wie der Stern, aus dem es entstand - auf derselben Ellipsenbahn um den Milchstraßenschwerpunkt ohne anderen Sternen in die Quere zu kommen.

Muss ich mal drüber nachdenken, wie das sein kann.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. -- Der kleine Prinz


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Schwarze Löcher

22.06.2003 um 17:18
dass ein sl die gleiche bahn wie der frühere stern hat, halte ich für absurd; die gravitation verändert sich doch total, und damit zwangsläufig doch auch die flugbahn.

|Sie haben soeben einen Palladiumgedanken gelesen|


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cowboyjoe
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Schwarze Löcher

22.06.2003 um 18:27
@ palladium: Richtig erkannt!


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mr.rabbit
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Schwarze Löcher

22.06.2003 um 21:25
In einem schwarzem Loch herrschen doch so viele verschiedene kräfte, dass man einfach zerfetzt wird, oder?
und weiß vieleicht jemand, wie lang es dauern könnt bis irgendwann in unsere nähe(so das wir auch "verschlungen" werden)?

Mr.Rabbit


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sky
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Schwarze Löcher

22.06.2003 um 21:40
@mr_rabbit
im grunde genommen ist deine aussage ein wenig falsch. In einem schwarzen loch herrschen nicht viele verschiedene kräfte. In einem schw. loch ist eine singularität vorhanden und dies ist der ort wo die materie unendlich dicht und der raum unendlich gekrümmt ist und wo die zeit endet. Das heißt du würdest in einem schwarzen loch zerquetscht werden.

zu deiner frage: Das kann man nicht berechnen weil man schwarze löcher nicht sehen kann. Mann kann nur durch bestimmte phänomene in der umgebung vermuten wo sich eines befinden könnte und deshalb kann man auch nicht genau vorhersagen wann wir verschluckt werden würden.

Der Wissende hat Macht.
Der Unwissende gehorcht.


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cowboyjoe
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Schwarze Löcher

23.06.2003 um 12:03
Das mit dem verschluckt ist so eine Sache.
Die kleineren schwarzen Löcher,die sich unbemerkt nähern können sind kaum in der Lage grosse Planeten einfach so zu verschlucken.

Sie verändern aber extrem stark die Gravitations/Gezeitenkräfte zwischen Planeten und Gesteinsbrocken,und entziehen Planeten in deren Nähe sie sich bewegen einen Teil ihrer Materie (Beim Jupiter wären das z.B. die Gaswolken,die dann in kreisrunder Bahn in das Loch stürzen).

Unsere Kleinstplaneten könnten aus der Bahn geraten, oder durch das Loch bei entsprechender Annäherung innerlich zerrissen und auch in Brocken und letztendlich als Energie verschluckt werden.

Die Zerstörungskräfte sind enorm.
Obwohl dieses schwarze Loch nur etwa 2 Zentimeter gross ist,würden wir eine solche Durchquerung oder schon eine leichte Annäherung von cirka 14 Milliarden Kilometer an die Erde (das ist am Rande unseres Sonnensystems) wohl nicht überleben.

Alleine eine solche kurzfristige Annäherung würde hunderte der größeren Asteroiden am äusseren Rand auf den Weg ins Sonneninnere schicken.Das wäre unser Todesurteil.

Die Vorreiter einer solchen Katastrophe sind wahrscheinlich die Erdbeben.
Man geht von einem weltumspannenden Beben der Stärke 6-9 auf der Richterskala aus.

Aber nicht für einige Sekunden,sondern wahrscheinlich für mehrere Minuten.
Danach wieder für einen kurzen moment Ruhe.

Und dann bricht das Chaos aus:
Die Beben könnten nach heutigen Skalenwerten gar nicht mehr gemessen werden.Alleine sie würden gigantische Flutwellen auslösen,Vulkane explodieren,die Erdkruste bricht auf.

Stellt euch mal vor,wie man ein 2 Zentimeter grosses Objekt beobachten will das auch noch jegliche Materie sofort verschluckt oder verzerrt und somit schwarz wie der Weltenraum ist.

Das ist unmöglich.Diese Objekte kann man nur dann beobachten,wenn sie gerade dabei sind Materie zu verschlucken/verzerren.

Unser nächster Nachbar Alpha Centauri ist aber 4,5 Lichtjahre von der Erde entfernt.Dazwischen ist nichts,gar nichts.Wir wissen nicht,ob und wie viele schware Löcher sich dort gerade befinden oder befinden können.

Vorsichtige Schätzungen gehen von 1000 dieser Objekte im mittleren Lebensbereich unserer Galaxie aus.Das ist ein schmales Band,etwa 1500 Lichtjahre dick und 200.000 Lichtjahre im Umfang.

Dort geht man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus,das intelligentes Leben existieren kann.Man kann es wie gesagt nicht genau sagen,es könnten auch 10.000 schwarze Löcher sein.
Man weiss nicht genau wie viele grosse Sonnen in der Vergangenheit in diesem Band oder in der nähe des Bandes kollabiert sind,und wo diese ganzen Löcher jetzt herumschwirren.

Damit möchte ich jetzt aber keine Ängste verbreiten.Die Wahrscheinlichkeit das so etwas irgendwann in den nächsten 2 Milliarden Jahren passiert ist aufgrund der riesigen Entfernungen im All sehr gering.


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Schwarze Löcher

23.06.2003 um 15:42
cowboyjoe hat das richtig erkannt; man kann die sl nur dann direkt bveobachten, wenn sie gerade materie verschlingen, denn dann, viele von euch werden das bild im kopf haben, stößt das sl gewaltige jets aus, bestehend aus atreie aber hauptsächlich aus röntgenstrahlen. annsonsten kann man sl nur indirekt scihtbat machen, durch ihre gravitationwirkung auf andere objekte.

man geht mittlerweile aber davon aus, dass das sl strahlung, bzw teilchen ständig emittieren muss. zugrunde liegt die annahme des schwarzen satrhlers. dieser schwarze strahlen isr dadurch definier, dass er strahlung sämtlicher wellenlänge absorbiert, und selber strahlung emittiert. diese strahlendosis liegt allein an der temperatur. man geht davon aus, dass ein sl eine temperatur besitzt die geringfügig über dem nullpunkt liegt, und damit müsste es strahlung emittieren. bisweilen ist man aber noch nicht in der lage, diese strahlenmenge zu messen.

es gibt eine weitere interessante these zum indirekten nachweiß von sl; wie ihr sicherlich wisst, enstehen dauernd virtuelle teilchenpaare, die unschärferelation lässt das zu. sky und ich und sichewrlich noch andere haben dieses phänomen schon oft erklärt, wesshalb ich jetzt nicht häher darauf eingehe. der springende ounkt ist, dass wenn ein solches teilchenpaar direkt auf dem ereignisshorizont eines sl ensteht, dann fällt das eine virtuelle teilchen ins sl, das andere entkommt ins all, wodurch es ein reales teilchen wird. diesen teilchensturm kann man messen, wodurch man auf ein sl schließen kann.
mit dieser methode kann man auch schlüsse auf das alter ziehen; je älter ein sl, desto größer ist. dadurch, das der ereignishorizont immer größer wird, werden auch mehr teilchenpaare auseindergerissen, und diese anzahl kann man direkt mit der gravitationwirkung vergleichen und erhält so einen aussagekräftigen wert über das alter des sl.
wer fragen hat, darf gerne fragen ;)

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sky
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Schwarze Löcher

23.06.2003 um 19:20
was palladium sagt ist korrekt. Ich habe erst kürzlich einen artikel darüber gelesen.

Wie ich bereits jedoch auch schon gesagt habe (und andere auch) verändert das schwarze loch auf grund seiner kräfte auch die äußere Umgebung. Aus diesem grunde kann man schwarze löcher wahrscheinlich über all dort vermuten wo diese veränderten "räume" aufzufinden sind.

Der Wissende hat Macht.
Der Unwissende gehorcht.


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sky
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Schwarze Löcher

23.06.2003 um 19:23
@Palladium
mir ist da gerade eine idee gekommen und ich wollte dich mal frage ob diese stimmen könnte. Wenn bei einem schwarzen loch sich so eine wolke dieser Teilchen ansammelt wäre es dann nicht möglich diese teilchen mit einer art "Suchgerät" aufzuspüren? Ich meine damit das diese vielleicht spezielle charakteristika haben womit man praktisch ein gerät bauen könnte das diese teile aufspürt und wenn man größere mengen davon im weltraum finden würde dann könnte man doch daraus schließen das in der nähe ein schwarzes loch ist?!

Der Wissende hat Macht.
Der Unwissende gehorcht.


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Schwarze Löcher

23.06.2003 um 19:57
ich wüsste nicht, warum sich diese teilchen ansammeln sollten? das paulische ausschliesungsprinzip lässt eine wolke eigentlich auch nicht zu, jedenfalls ist die wahrscheinlichkeit viel zu gering. bei den teilchenpaaren handelt es sich um photonen; also haben alle teilchen schonmal dieselbe geschwindigkeit; da der raum um eine sl, meiner meinung nach, von der elektrischen felddichte relativ gleich sein muss, ist auch anzunehmen, dass die teilchen vornehmlich die gleiche frequenz haben. nach dem paulische ausschliesungsprinzip sind aber teilchen in unmittelbarer reichweite von denselben eigenschaften verboten.

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sky
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Schwarze Löcher

23.06.2003 um 20:49
@Palladium
Ich beziehe mich auf deinen sogenannten Teilchenstrom. Du hast selber gesagt das man diesen messen kann. Mein gerät würde diese nur erst mal bei forschungsmissionen aufspüren.

Der Wissende hat Macht.
Der Unwissende gehorcht.


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Schwarze Löcher

23.06.2003 um 20:59
ja, man kann diesen teilchenstrom bei uns (eigentlich) messen. aber eigentlich müsste die konzentration der teilchen überall gleich sein.

»Ich beziehe mich auf deinen sogenannten Teilchenstrom. Du hast selber gesagt das man diesen messen kann«br>
habe damit die jets gemeint, wenn ich mich recht erinnere.

»Mein gerät «br>
aha, wir haben einen eigenen sateliten...*g*

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