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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

241 Beiträge, Schlüsselwörter: Antirassismus, Unteilbar, Demo Gegen Rechts

#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 00:10
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/mit-deutschlandflagge-bei--unteilbar--wir-haben-ziemlich-viel-hass-erlebt--314713...
Als Reaktion auf Ihre Aktion wurden Sie von einigen Mitdemonstranten angepöbelt. Man entriss Ihnen die Flagge. Hatten Sie damit gerechnet?

Nein. Wir waren ja eine Gruppe von fünf Erwachsenen mit Kindern. Kritische Bemerkungen, komische Blicke und Fragen hatten wir schon erwartet. Das wäre auch kein Problem gewesen. Die tätliche Gewalt und Entwendung der Flagge und all die Beleidigungen sind aber inakzeptabel. Wir haben leider ziemlich viel Hass auf einer Anti-Hass-Demonstration erlebt.
Ähm..damit ich das richtig verstehe, auf eienr Anti - Hass demo zerrt man den leuten im Hass die flaggen weg und pöbelt sie an, die gegen rechts sind? Waru mwunder mich es nicht das solche demos irgend wenig substanz mit sich bringen ,wenn untereinander sich schon zerfleischt wird.

Interesssant finde ich ja diesen Absatz hier, der schon Wahrheit mit sich bringt.
Worin besteht denn das Problem? Darin, dass Rechtspopulisten und Rechtsextremisten die nationalen Symbole fast 70 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik schon wieder in ihrem Sinne umgewertet haben? Oder darin, dass die, die sich den Rechten eigentlich entgegenstellen wollen, diese Umwertung letztlich mitvollziehen, indem Sie beim Anblick einer deutschen Flagge Rot sehen?
Der letzte Absatz ist denke ich der, der ein Hauptproblem ist, waru mes momentan so bescheiden auf der nicht rechten Seite läuft, wenn so viele Strömungen sich gegenseitig auffressen, während die rechten im gemähclichen gang ihre dinge weiter vollziehen.

Im übrigen ,was da so rumgelaufen ist, schien wohl von Geschichte nicht sonderlich viel mitbekommen zu haben:
Übrigens offenbarten viele Rückfragen, dass Schwarz-Rot-Gold historisch völlig falsch eingeordnet wurde, etwa als Symbol des „Dritten Reichs“. Eine Demonstrantin schrie, das sei die „Flagge des Holocaust“.


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 08:24
@Mech
ja, verstehst Du richtig, nicht jeder, der bei einer Demo dabei ist, ist deshalb mit Intelligenz gesegnet.
Aber das hast Du wohl vergessen zu zitieren:
Umso beruhigender war dafür das Eingreifen vieler umstehender Demonstranten, die die Angreifer isoliert haben und im Chor riefen: „Keine Hetze, keine Gewalt, gegen den Hass!“. Zum Glück gab es ja auch viele positive Erfahrungen und Zeichen der Unterstützung.


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 10:27
@Tussinelda

Macht aber das ,was die anderen dort gemacht haben nicht besser @Tussinelda und da liegt halt ein nennenswertes Problem bei solchen Veranstaltungen. Wer und Was dort sich dann versammelt und wie die jeweiligen Ansichten sind, sind dann öfters kontra zu dme was sie halt versuchen zu vermitteln.

Wie ich ja schon sagt, solche Veranstaltungen mögen schön anzusehen sein, sind aber wie der tropfen auf dme heißen stein. Im kurzen Moment toll anzusehen wie da ein wölkchen entsteht und danach ist es shco nwieder vergessen und verschwunden.

Während sich halt die rechten feucht fröhlich weiter Organisieren und wachsen, wird wie ja oben aus dme Aertikel zitiert sich gegenseitig da lieber dan nzerfleischt, statt zusammen zu halten oder sogar noch zusätzlich die Umwertung bzw. die Zahlsteigerung von rechts durch Unhumanes verhalten noch gefördert.


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 10:37
@Mech
Und was schlägst Du vor, daraus zu schlussfolgern?
Mech schrieb:Wie ich ja schon sagt, solche Veranstaltungen mögen schön anzusehen sein, sind aber wie der tropfen auf dme heißen stein. Im kurzen Moment toll anzusehen wie da ein wölkchen entsteht und danach ist es shco nwieder vergessen und verschwunden.
Was wäre besser?


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 12:06
@eckhart

Ich denke der erste Standpunkt wäre es, einmal darauf sich auszulegen WER der gegenüber ist, gegen den man angeht, das scheint ja z.b. be ider Demo nicht abgelaufne zu sein, wenn sich shcon welche daran gestört fühlen leute mit einer deutshcland fahne anzupöbeln oder die zu entreißen.

Im Grunde gesehen hat es manchmal den nachgeschmack das zwar am Anfang gegen Rechts demonstriert wird, jedoch nachhaltig noch ein und noch ein "feindmusster" hinzu kommt was, wie im falle der flagge ziemlich unrelevant zu dem eigentlichen Problem erscheint. Auf der anderen seite, also der rechtsextremen ist es einfach, die brauchen nur zu sagen wir sind gegen alles was uns nicht aufgrund des geschichtlichem narrativs passt.

Zum nächsten, sicherlich so eine demo ist toll anzusehen und sie zeigt EINMALIG nach dem motto"hey wir sind dagegen", erreicht aber jene nicht die nichts damit zu tuen haben und die noch nicht ganz im ideologischen rechtsextremismus richtig fussgefasst haben und sozusagen davon noch den weg zurück finden könnten.

Ich meine es hat manchmal nur das gefühl als ob diese demos das eigentlich nicht hervorhebt und nur dazu dient das EIGENE bild hochzu pushen, während die rechtsextremen weiter mit der Angst und der Unzufriedenheit der Menschen arbeiten,also im Grunde gesehen auch das tuen was sie zu ihren anfängen ebenfalls vollzogen hatten.

Ebenfalls sollte man rechtsextremen nicht jedesmal kampflos etwas überreichen ,wenn sie es für sich versuchen zu beanspruchen. es hat da scho nden beigeschmack des kindgarten prinzips " Ih, der hat das angepackt das will ich nicht mehr". Wenn schon deutschland flaggen dadurch stigmatisiert sind oder man doch darum bittet die bei internationalen veranstaltungen zu zeigen, hat man schon eher danach mit einer schlechten reputation zu kämpfen als z.b. die rechten.

Während die Leute, damals die rechten als grobklötzige, Haudraufs und gewaltbereite im Auge hatten, habe nsie es heutzutage gemanaget diesen verruf zwar nicht ganz aber schon zu einem großteil durch "Anzugträger" umzukrempeln, während die andere seite für den otto normal bürger eher radikaler und unvernünftiger von mal zu mal erscheint, entweder weil sie sich gegenseitig uneinig sind, zerfleischen und sogar mit leuten kooperieren ,die die selben tendenzen hegen wie die rechten, als auch jene die sozusagen den rechten mit falschen narrativen noch leuten zuspielen.

Wir haben nun in all den Jahren diverse demos gehabt, diese scheinen aber immer und immer wieder ihr ziel nicht weder richtig errreicht, noch irgendwas groß geändert zu haben außer einen kleinen, momentanen image push, der jedoch schnell verfliegt.


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 12:12
Wieso wundert mich nicht, dass hier und in einigen Medien jetzt scheinbar zum größten Skandal mutiert, dass man dort nicht ungestört mit Deutschlandflagge rumrennen kann?

Muslimbrüder, graue Wölfe etc sind als Aufhänger zwar ganz nett, um die ewig verhasste "Linke" anzugreifen, aber unser völkischer Quark ist uns doch immer noch am liebsten. Wenn jetzt auch noch jemand "Deutschland muss sterben, damit wir leben können" skandiert hätte, dann wäre Polen aber offen!
Der Rest schweigt weiter stoisch...

Wenn ich mir dann noch vor Augen führe, dass da Demonstranten schreien, das sei die Flagge des Holocaust, während man unter dem Banner von Leuten marschiert, die mit "Tod allen Juden" offenbar nicht so die Probleme haben und es von den Wagen schallt, dass gekämpft wird, bis Israel nicht mehr existiert, kann man nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen...

Ein Alptraum


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 12:23
Fierna schrieb:Wenn ich mir dann noch vor Augen führe, dass da Demonstranten schreien, das sei die Flagge des Holocaust, während man unter dem Banner von Leuten marschiert, die mit "Tod allen Juden" offenbar nicht so die Probleme haben und es von den Wagen schallt, dass gekämpft wird, bis Israel nicht mehr existiert, kann man nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen...
Das meine ich ja halt damit, dass das eigentliche Thema, also gegen Hass und Rassismus nichts bringt wenn in den eigenen reihen dann selbiges exerziert wird oder diverse defuse Sachen hinzukommen. Die gegenseite ist sich entweder nachher komplett uneinig was nun "gut" oder " böse" ist und zerfleischen sich dann dadurch selbst.

Eine demo soll halt iene Nachricht vermitteln, dies wird nicht vollzogen wen ndie falschen Leute diese vermitteln ,während sie das, gegen das sie sind, eigentlich selbst noch mit exerzieren.


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 12:29
@Mech

Und was ist da jetzt dein Fazit aus dieser vermeintlichen Situation?


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 12:51
@Mech
Ich nehme mal das hier als Fazit:
Mech schrieb:Wir haben nun in all den Jahren diverse Demos gehabt, diese scheinen aber immer und immer wieder ihr ziel nicht weder richtig errreicht, noch irgendwas groß geändert zu haben außer einen kleinen, momentanen image push, der jedoch schnell verfliegt.
und ergänze dazu meine Meinung:
Die im weitesten Sinne Liberalen sind uneins miteinander und scheuen die Selbstkritik (wovon dieser Thread handelt),

während Neue Rechte glauben. sie wären Eins und auf einen angeblich bald kommenden Kipppunkt setzen, an dem sich auch Vertreter aus dem Kulturbereich und anderen gesellschaftlich relevanten Gruppen zu der neuen rechten Denkart in Form einer illiberalen "Demokratie" bekennen werden.

Das ist meine Bestandsaufnahme,jedoch kein Fazit


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 13:06
@Fierna

Mein Fazit ist halt das eine demo zu einem gewissen Thema nichts bringt, wenn in der selbigen sich diejenigne befinden die eigentlich auch auch ein problem sind. Es bringt z.b. nichts gegen den rechtsextremen judenhass zu sein, wenn ich mit jenen kooperiere die ebenfalls judenhass ausüben. Es bringt nichts gegen Hass zu sein und Menschen dann anzupöbeln wegen irgendwelchen Hirngespinsten. Und vor allem bringt es nichts wenn ich mit Problemgruppen kooperiere, die ebenfalls das ausüben was ja eigentlich angeprangert wird.

Ich sagte ja es ist ein zerfleischen momentan IN der jeweiligen Seite und auch ein angehen gegen jene die evtl. sogar helfen würden, wären die Umstände nicht so ,wie sie jetzt sind.

Du kannst diese Probleme nicht auf der Straße auf einer demo lösen, das kannst du entweder nur in der Politik oder in dem du gewisse faktoren ein dämmst die zu den jeweiligen Problemen führen. Und wen ndu die probleme ignorist oder die Politik schläft bzw. mist baut , ist es doch logisch wenn sich dann nichts ändert, bzw. schlimmer wird.


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 13:39
Mech schrieb:Mein Fazit ist halt das eine demo zu einem gewissen Thema nichts bringt, wenn in der selbigen sich diejenigne befinden die eigentlich auch auch ein problem sind.
Das ist wohl richtig. Aber dafür müsste man mal das politische Verständis eines Großteils der Öffentlichkeit hinterfragen bzgl rechts/links.
Aber du reduzierst das hier ja auch:
Mech schrieb:Ich sagte ja es ist ein zerfleischen momentan IN der jeweiligen Seite und auch ein angehen gegen jene die evtl. sogar helfen würden, wären die Umstände nicht so ,wie sie jetzt sind.
Ich stehe weder auf der Seite von Islamisten noch von türkischen Nationalisten. Weder auf der Seite von wirren Anti-Imps noch auf der Seite irgendwelcher katholischen Antisemiten-Vereinen.
Und mir ist vollkommen egal, ob die sich hier in Deutschland als "links" definieren oder es sogar sind, das spielt für meine Identität doch überhaupt keine Rolle.
Aber aus diesem "die eine und die andere Seite"-Denken heraus, kommt es doch erst zu diesen völlig kruden Zweckgemeinschaften.
Und da geht es dann offenbar auch nur um "die eine und die andere Seite" und nicht etwa um Rassismus oder Antisemitismus.

Das politische Verständis mancher Leute ist nicht nur auf links und rechts reduziert...das wäre ja schon fast komplex.
Nein, man hat das sogar auf "Bist du für oder gegen 'Ausländer'?" reduziert.

Der graue Wolf ist dann in natürlich "für Ausländer"...also zumindest in Deutschland...zumindest für ein paar.
Der wirre Friedensorganisationskatholik ist auch für Ausländer...aber halt gegen Juden...und findet noch so ein paar andere Diktatoren und Terrororganisationen toll.
Man könnte noch weitermachen.

Das hinterfragt man alles überhaupt nicht, die allumfängliche Dichotomie.

Dazu kommt dann noch, dass die politische Rechte solche Kritikpunkte natürlich nur zu gerne für ihre Agitation nutzt...zumindest wenn das "Ausländer" betrifft.
In einer völligen schwarz/weiß-Welt fällt es dann natürlich schwer, selbst solche Kritik zu äußern.

Aber das tun ja nichtmal die Medien. Deshalb reden wir jetzt über so einen Flaggen-Blödsinn und "die Antifa"...und vllt hatte auch noch wer 'nen FeihneSahneFischfilet-Pulli an...
Oh mein Gott!

Internationale Antisemitenbündnisse sind dahingehend eher nicht zu erwähnen.


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 14:02
Mech schrieb:Du kannst diese Probleme nicht auf der Straße auf einer demo lösen, das kannst du entweder nur in der Politik oder in dem du gewisse faktoren ein dämmst die zu den jeweiligen Problemen führen. Und wen ndu die probleme ignorist oder die Politik schläft bzw. mist baut , ist es doch logisch wenn sich dann nichts ändert, bzw. schlimmer wird.
Unter "gewisse Faktoren" verstehe ich, dass Liberalität-Flanken-zur-Illiberaltät-offen lässt.
Unter "Problemen, die ignoriert werden, verstehe ich, das Liberalität-überhaupt-nicht-wachsam-gegen-Illibarale-Tendenzen ist.
Liberalität im weitesten Sinne distanziert sich viel zu wenig von Autoritarismus im weitesten Sinne.
Liberalität ist für mich viel zu wenig selbstkritisch.
Deshalb ist für mich Liberalität-in-der-Krise und ein Problem.
Ganz klar!
Ich vermute, dass Du etwas ganz anderes vermitteln willst?

Was sind denn ganz klar für Dich diese "gewissen Faktoren" und "ignorierten Probleme, die die Politik verschläft"? @Mech ?


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 16:36
@eckhart

Wie ich schon vorher schrieb, behelfen sich die rechtsextremen damit in dem sie vorhandene Angst und Frust halt nutzen bzw. ausbauen, weswegen sie auch so einen starken zu laufen haben.

Im Grudne gesehen sieht das vorgehen da momentan eher so aus.

1. Sie greifen die Problem themen auf, der jeweiligen Leuten und hören diesen zu.
2. Sie münzen die Probleme mit fakten und hervorgelogenen um, damit die Leute auf ihre Seite kommen.
3.Sie haben die Leute am wickel bzw. auf ihrer seite
4. Immer weiter werdender indoktrination in die rechtsextreme Szene.

Wir sehen z.b. eine erhöhte Präsenz im Rechtsextremismus in Ländern mit ,sagen wir diversen Problem gebieten seien es Arbeits, Struktur, Bevölkerungs etc. Problematiken. Ebenfalls in diesen Gebieten auch viele die politik verdrossen geworden sind, weil sie nichts mehr gutes von der politik erwarten.

Im grunde gesehen der beste nährboden wo rechtsextreme angeln können, den wenn ein Mensch am verzweifeln ist, nimmt er jede einfache lösung oder strohhalm auf, um wieder auf den trockenen zu kommen.

Zusätzlich hast du noch die anderen Parteien die, mit ihrem handeln zusätzlich schieben. Der Otto normal bürger mit jeweiligen Problemen wird sich schon eher die frage stellen, warum er mit zig Jahren Arbeit keine vernünftige rente bekommt, während es nachhaltig dann heißt Land xy bekommt x Milliarden von der jeweiligen regierung. Genauso jene die in gewissen Berufen arbeiten, wo angeblicher Arbeiter Mangel besteht, jedoch das eigentliche Problem(schlechte Arbeitsbedingungen, zu wenig personal, schlechte bezahlung etc.) eher mit mehr leuten aus dem Ausland behoben wird.

Zusätzlich hast du dann noch die Leute, die dann dir vermitteln wollen ,das deine LangzeitArbeitslosigkeit, dein geringes ein kommen etc. keine Probleme sind, während sie dir vermitteln wollen ,das du doch mehr dies und das finanziellen unterstützen MUSST ,weil es deine pflicht ist.

Es ist halt, das die eine seite nicht mehr zuhören will, während die andere (rechts) es tut um darauß ihren nutzen zu ziehen.

Ich bin mir zu 200% Sicher, wenn man die Arbeitslosen Probleme, die Ost ländischen probleme, die Chaotische Asylpolitik,Kriminalität, eine gute Rentenpolitik etc. hinbekommen hätte bzw. würde, wäre mit sicherheit der großteil der rechten , mit ihrem Hass udn Rassismus dort wo er hingehört, in der Versenkung.

das solche demos aber nichts groß erreich zeigt schon jedoch ,wenn wir einmal mal schauen wie viele bei dieser demo in berlin waren im kontrast zu der GESAMTEN Bevölkerung in deutschland.

Bei einem Stand von ung. 82 Millionen Menschen und ung.240.000 bei der demo kommen wir auf 0,3 % der Bevölkerung die damit ein "zeichen" setzen wollten. Wenn wir das mal ebenfalls mit der Antisemitismus und der Muslimisch bezogenen demo von ebenfalls mal aufschätzen würden ,zeigt das schon eine traurige realität das irgendwie die Botschaften nicht durch kommen, auch wenn Medien und Co. es groß publik machen.

Gegen Hass und Rassismus zu sein ist wichtig und verständlich, jedoch scheint die Botschaft nicht an jene zu kommen, die andere probleme haben oder von jenen gelockt werden die eine " Lösung" für ihre Probleme versprechen.


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 16:36
Mech schrieb:Wer und Was dort sich dann versammelt und wie die jeweiligen Ansichten sind, sind dann öfters kontra zu dme was sie halt versuchen zu vermitteln.
Irgendwelche Idioten werden sich immer an einer Demonstration beteiligen, egal welche Intention und Aussage sie hat ...
Man wird so etwas bei großen Demonstrationen nie vermeiden können.

Um so besser ist doch, dass sich viele Demonstranten gegen sie gewandt haben. Das ist etwas, was man bei Demonstrationen mit AfD-Beteiligung z.B. nicht sieht ...

Dass man dann den Angegriffenen nahelegt, nicht in der Nähe dieser Idioten zu marschieren, ist übrigens auch Meinung der Polizei, die dies immer wieder bei Demonstrationen kundtut ...


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

27.10.2018 um 18:41
@Mech
ich hatte gefragt:
eckhart schrieb:Was sind denn ganz klar für Dich diese "gewissen Faktoren" und "ignorierten Probleme, die die Politik verschläft"? @Mech ?
Mech schrieb:Wie ich schon vorher schrieb, behelfen sich die rechtsextremen damit in dem sie vorhandene Angst und Frust halt nutzen bzw. ausbauen, weswegen sie auch so einen starken zu laufen haben.
Das soll also die Politik verschlafen haben?
Das ließe sich leicht korrigieren,
sie bräuchte nur "Rechtspopulisten" als das benennen, was sie sind: Rechtsextremisten.
Und entsprechend zu handeln.


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

29.10.2018 um 00:36
Ich lebe nicht in Deutschland sondern in der Schweiz, also kann ich die Situation nicht so richtig beurteilene, aber gibt es in Deutschland wirklich ein derart akutes Rassismusproblem dass diese ständigen Grossdemos dagegen erklären würde? Die Schweizer sind mEn viel rassistischer als die Deutschen, aber hier gibt es praktisch keine Demos dagegen (und sind auch nicht nötig mMn, da auch die Schweiz mMn kein Rassismusproblem hat).
Das Problem das Deutschland viel eher zu haben scheint sind gewaltbereite, sich nicht integrierende Ausländer, das höre ich aus den Medien und diese Meinung teilen auch die meisten meiner in Deutschland lebenden Freunde. Und wenn ich deutsche Zeitungen lese bin ich verwundert wenn z.B etwas steht wie "Politiker X wird rechtes Gedankengut" Bei euch wird Rechts häufig als Synonym für Rechtsextrem verwendet. In der Schweiz wäre es kein Problem sich als rechts zu bezeichnen, niemand würde an rechtsextrem dabei denken. Die "rechteste" noch akzeptierte Partei in Deutschland scheint ja auch gleichzeitig die CDU/CSU, die aber vielmehr in der Mitte angesiedelt ist, wenn man sie mit den rechten Parteien in den den Parteilandschaften in den Nachbarländern vergleicht. Weiter rechts kommt dann sofort die AfD, aber dazwischen gibt es nichts (Kleinstparteien ausgelassen).

Was ich mit diesem Post sagen will, mir scheint es schon seit mehreren Jahren so, als ob in Deutschland eine grosse Lücke klafft, zwischen dem was die Leute wollen und was die Parteien anbieten, was wohl auch den Höhenflug der AfD in den letzten Jahren erklären würde. Wer in der Schweiz rechts wählen will wählt SVP oder BDP, rechte aber nicht rechtsextreme Parteien. Wer in Deutschland rechts wählen will hat die Wahl zwischen Mitte und rechtsextrem/-populitisch.
Ich denke diese Lücke lässt sich historisch natürlich durch das Trauma des Nationalsozialismus erklären, was auch diese ständigen Grossdemos gegen Rassimus/Nazis usw. erklären würde. Die Deutschen sind sehr empfindlich gegenüber jedem Funken von echten und vermeintlichen rechtsextremen Gedankengut, so dass sie ständig falschen Alarm schlagen und überreagieren.

Und wenn ich mich noch etwas weiter aus dem Fenster lehne, ist die deutsche Gesellschaft genau deswegen eine tickende Zeitbombe. Noch sit die Lage recht ruhig, da die wirtschaftliche Situation recht gut ist, sobald es aber wieder die nächste grosse Krise gibt (und die gibt es Kapitlismus immer irgendwann) und je weiter die Erinnerung an den zweiten Weltkrieg und die Nazizeit in die blasse Vergangenheit geraten wird, desto mehr wird diese Lücke zum klaffenden Loch. Wer rechts ist und ständig als rechtsextrem degradiert wird, wir auch irgendwann mal rechtsextrem, sozusagen aus Trotz und mangels Alternativen.
Sobald Arbeitsplätze richtig knapp werden und die Renten nicht mehr reichen, der Ausländeranteil weiter steigt werden die Bevölkerungsgruppen aneinandergeraten, wenn nicht eine rechte (nicht rechtsextreme!) Partei auftaucht und den stimmlosen eine Stimme gibt, sozusagen Dampf aus den Kessel nimmt, bevor dieser hochgeht.


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Venom
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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

29.10.2018 um 00:43
perceptionst. schrieb:sobald es aber wieder die nächste grosse Krise gibt (und die gibt es Kapitlismus immer irgendwann) und je weiter die Erinnerung an den zweiten Weltkrieg und die Nazizeit in die blasse Vergangenheit geraten wird, desto mehr wird diese Lücke zum klaffenden Loch. Wer rechts ist und ständig als rechtsextrem degradiert wird, wir auch irgendwann mal rechtsextrem, sozusagen aus Trotz und mangels Alternativen.
Sobald Arbeitsplätze richtig knapp werden und die Renten nicht mehr reichen, der Ausländeranteil weiter steigt werden die Bevölkerungsgruppen aneinandergeraten, wenn nicht eine rechte (nicht rechtsextreme!) Partei auftaucht und den stimmlosen eine Stimme gibt, sozusagen Dampf aus den Kessel nimmt, bevor dieser hochgeht.
So ein Szenario ist sehr unrealistisch, also dass wieder die Braunen an die Macht kommen. Alles spricht dagegen, dass Europa wieder die Zeit des NS zu spüren bekommen wird.


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

29.10.2018 um 00:45
perceptionst. schrieb:Die Schweizer sind mEn viel rassistischer als die Deutschen, aber hier gibt es praktisch keine Demos dagegen (und sind auch nicht nötig mMn, da auch die Schweiz mMn kein Rassismusproblem hat).
Du beschreibst die Schweizer selbst als rassistisch (rassistischer als die Deutschen), bist aber dennoch der Meinung, daß das kein Problem darstellt ?
perceptionst. schrieb:Die Deutschen sind sehr empfindlich gegenüber jedem Funken von echten und vermeintlichen rechtsextremen Gedankengut, so dass sie ständig falschen Alarm schlagen und überreagieren.
Es ist falscher Alarm und überreagiert, wenn man sich gegen Attacken auf ausländische Lokale, Angriffe auf ausländische Mitbürger, Nazi Aufmärsche, Sieg Heil Gebrülle, das zeigen des Hitler Grußes usw. stellt ?


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

29.10.2018 um 08:20
@perceptionst.
komischerweise sind die von Dir so benannten Stimmlosen die Stimmgewaltigsten. Sie brüllen am lautesten, kommentieren ständig alles und jeden, wie geht das zusammen?


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#Unteilbar - Großdemonstration gegen Rassismus und Hass in Berlin

29.10.2018 um 10:30
Tussinelda schrieb:komischerweise sind die von Dir so benannten Stimmlosen die Stimmgewaltigsten. Sie brüllen am lautesten, kommentieren ständig alles und jeden, wie geht das zusammen?
@perceptionst. redete von denen die sich zwischen der CDU und der AfD sehen.


Zum Flaggenproblem:
Ich warte irgendwie noch auf eine Demo gegen rechts auf der ausdrücklich Deutschlandflaggen erwünscht sind :Y:


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