Bevor ich mich für heute verabschiede, muss auch noch andere Dinge erledigen:
Die wichtigste Frage zuerst:
Maria78 schrieb:In welchen Moscheen toben welche Diskussionen?
In fast allen Moscheen.
Nun muss ich das auch belegen. Das kann ich natürlich nicht, ich bin nicht zeitgleich überall.
Aber ich kann Indizien geben:
Mein Beitrag.Die HuT distanziert sich von allen ihrer Ideologie nicht entsprechenden Organisationen und Grup- pierungen. Innerhalb der muslimischen Gemeinde wird die HuT in der Regel abgelehnt, weil sie nach deren Ansicht keine profunde religiöse Ausbildung vermittele, sondern in erster Linie nur das Kalifat propagiere.
Quelle:
https://www.hamburg.de/contentblob/17172712/b57b8ea1703ac68a9f78895f2a79443d/data/vsb-2022-online.pdf , S.36
Da gab es vorher Auseinandersetzungen, die mittlerweile fast überall stattfinden. Ich schreibe fast, weil es nicht in allen Moscheen stattfindet:
Maßnahmen der HuT zur Mitgliedergewinnung
Die HuT ist ständig bemüht, ihren Mitglieder- stamm zu erweitern. Als geeignete Plattformen haben sich hierzu Veranstaltungen in Moscheen, gezielte Ansprachen an Universitäten, politische Diskussionen mit Islambezug, aber auch eigene Veranstaltungen erwiesen.
Quelle:
https://www.hamburg.de/contentblob/17172712/b57b8ea1703ac68a9f78895f2a79443d/data/vsb-2022-online.pdf , S.36
Treffen tun sich die Jungs aber außerhalb von Moscheen:
In Hamburg konnten der HuT Ende 2022 etwa 360 Anhänger (2021: 340) unterschiedlichster Herkunftsländer zugerechnet werden, die sich in Privaträumen und zu geschlossenen Veranstal- tungen, in Restaurants oder anderen Lokalitäten treffen.
Quelle:
https://www.hamburg.de/contentblob/17172712/b57b8ea1703ac68a9f78895f2a79443d/data/vsb-2022-online.pdf , S.36
Warum? Nun, da müssen sie sich zum einen keine kritischen Fragen stellen, zum anderen umgehen sie so den Verfassungsschutz, denn viele Moslems machen mittlerweile davon gebrauch.
Fanatiker sind beim planen und agieren gerne unter sich.
Maria78 schrieb:Man könnte doch eine Frau Ates eine Ausbildung für liberale Imane konzipieren lassen.
Ich bin dafür, dass sie auch ein Dozent wird, z.B. für Rechtsfächer an der theologischen Fakultät Uni Münster. Aber Imame in den Hauptfächern ausbilden? Ich persönlich halte sie dafür, für die Falsche, sie macht nämlich eins nicht: Die Islamisten mit den eigenen Waffen schlagen (Suren und islamische Geschichte). Da halte ich
Kerem Adıgüzel für fähiger.
Maria78 schrieb:ZB einer, der anderen nicht ständig auf die Nerven geht mit seiner Religion, andere Meinungen ertragen kann, der nicht missioniert und der auch mal eine Mohammed-Karikatur verkraften kann.
Maria78 schrieb:Ich bin völlig genervt von dem Thema und würde mich am liebsten überhaupt nicht damit auseinandersetzen müssen.
Das tut mir natürlich Leid, aber ... darauf hoffen doch die Fanatiker von "Schwarz-Weiß": "Lasst uns nur machen, wir machen alles richtig! Das Kalifat ist die Lösung, wir stören euch nicht ihr stört uns nicht!"
Übrigens in einem bin ich mir sicher: Es ging denen nicht um den "Deutschen", es ging denen eher um die Fanatiker in Deutschland: "Hierher, hier sind eure Brüder!" Im Orient hat sich herumgesprochen, dass viele ISler aus Europa kamen (Sogar die brutalsten unter denen).
Das Leben ist nunmal kein Wunschkonzert und kämpfen ist nicht jedermanns Sache, verstehe ich schon.
Wenn wir schon agieren, dann sollten wir auch richtig agieren, denn die Islamisten bekommen wir nunmal nicht mehr los.
Die bekommen wir weltweit nicht mehr los, wir müssen uns denen stellen.
Überhaupt ist das eine neue Eigenschaft der Globalisierung: Ein Sack Reis fällt in China um, uns beeinflusst das mittlerweile auch.
Dazu gibt es auch keine historischen Vergleichsmöglichkeiten, denn so eine Situation gab es die ganze Menschheitsgeschichte vorher nicht.
Ansonsten: Auch wenn das manchmal sich so liest, ich persönlich habe absolut nichts gegen Dich
:).