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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

419 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Probleme, Regierung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

25.08.2011 um 09:33
nachtrag:
man vergleiche deine sprachlichen engleißungen:
der deutsche "darf andere länder nicht kacke finden",
der ausländer darf "in deutschland alles in den dreck ziehen (...), ohne konsequenzen zu befürchten. "

damit leugnest du zum einen den von dir angeführten paragraph zur volksverhetzung, halluzinierst ein besonderes, natürlich ächtenswertes, verhalten "nicthdeutscher" und bist damit, voila:
ein klarer fall für den §130 StGB.


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

25.08.2011 um 10:46
@stahl

Welcher Absatz des §130 ziehst du hier heran?

LG


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

25.08.2011 um 10:56
Wieso, ist dieses unfassbar umfangreiche Gesetz einfach zu lang, um es eben komplett zu lesen und mal zwei Minuten mitzudenken.


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

25.08.2011 um 10:59
@stahl

Mich interessiert deine Auslegung...

Meinst du das läuft vor Gerichten so? Mal den Vorsitzenden Richter darauf hinweisen das er es mal lesen und mitdenken soll? Du schiebst hier einen User in den §130 StGB. Jetzt begründe dies gefälligst wenn du auch nur ein bisschen ernst genommen werden willst!

LG


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

25.08.2011 um 11:06
@def
"Meinst du das läuft vor Gericht so?"

Nein, aber hier ist ja schließlich nicht das Gericht, sondern nur der Volksgerichtshof.

Und ich stelle mich einfach seelisch darauf ein, dass du mich nicht ernst nehmen kannst. Aber wer bitte will denn schon ernst genommen werden von Leuten, die Volker Pispers, den rheinischen Mario-Barth abfeiern?


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

25.08.2011 um 11:07
@stahl

Thesen ohne Begründung in den Raum werfen... du bist knuffig... naja, dann spiel mal mit dir selbst...

LG


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

25.08.2011 um 11:48
Was mir nicht gefällt, ist diese zweischneidige Dreistigkeit.

Einerseits sagen:,,Deutschland ist Scheiße" und andererseits sagen:,,Staat, gib mir gefälligst Geld! Und zwar ordentlich!"

Ich finde, da schwingt schon ein Maß Undankbarkeit, zusammen mit Anspruchsdenken mit.

Klar habe ich gerne möglichst viel Geld. Weil es eben meine Möglichkeiten, was ich mir so kaufen kann, erhöht.
Aber ich wäre allein schon deshalb froh, dass ich in Deutschland nicht gezwungen bin, unter der berühmten Brücke zu wohnen und mein Essen aus Mülltonnen zu holen, wie das in anderen Ländern, ohne solche Sozialeinrichtungen, wie in Deutschland, Gang und Gäbe ist.

Wenn ich hier arbeitslos bin, dann habe ich ein Recht darauf, dass meine Wohnung bezahlt wird, genauso auch Strom, Wasser, Heizung, mindestens anteilig.
Ich hab ein Recht darauf, trotzdem bei Krankheiten und Verletzungen behandelt zu werden.

Und ich bekomme Geld dafür, mir Essen zu kaufen. Wenn ich Klamotten brauche, dann kann ich mir dafür auch Zuschüsse/ganze Bezahlung holen.


Was wird dafür verlangt?
Dass ich mir eben NICHT einfach teure Fertiggerichte hole. Ich habe es selbst aus Interesse ausprobiert und für absolut leckere, gesunde und nahrhafte Gerichte aus frischen Zutaten, selbst gekocht, WENIGER bezahlt, als für die Fertigversionen.
Ich musste mich lediglich hinstellen und selbst kochen. Was übrigens durchaus Spaß macht.

Auch Klamotten muss man sich nicht jeden Monat neu kaufen bzw. nicht unbedingt die teuren Artikel nehmen.
Wenn man dann noch nicht raucht oder viel feiert und Alkohol trinkt, dann kann man auch unter dem Standardsatz Hartz4 bleiben, der einem Erwachsenen zusteht.
Und es gibt nun wahrlich kein Recht darauf, dass die Gemeinschaft anderen Leuten beispielsweise Tabak bezahlen muss.


Man muss aber auch bereit sein, sich dann als Arbeitsloser entsprechend um- und weiterzubilden.
Man kann nicht erwarten, dass man mal Elektriker gelernt hat und dann NUR Elektrikerjobs anzunehmen braucht.
Ich denke, hier spielen sowohl sinnlose/schlechte Angebote der Arge, aber ebenso auch fehlende Bereitschaft von Arbeitslosen eine Rolle, sich anzustrengen und eine andere Richtung zu nehmen.

Ich weiß, es gibt die Beispiele von wegen ,,hundert Bewerbungen geschrieben, hundert Absagen".

Jedoch bezweifle ich stark, dass die Situationen wirklich so einfach waren.
Es ist mit Sicherheit auch sehr entscheidend eine Frage, was man für einen Schulabschluss hat, was man für eine Ausbildung oder für ein Studium wie abgeschlossen hat, was man sonst noch für Qualifikationen aufweist, wie man sich gibt, wie gerade die Auftragslage in der Branche und beim konkreten Unternehmen ist...

Da spielen viele Faktoren rein, ob man angenommen oder abgelehnt wird.
Wenn die schulischen Vorraussetzungen nicht reichen, muss man bereit sein, sich auch weiterzubilden und einen Abschluss nachzumachen.

Wäre ich Personalchef, würde mich das sehr beeindrucken, wenn jemand in seiner Bewerbung schriebe, dass er später nochmal einen besseren Abschluss nachgemacht hat und er würde eher auf meine Liste kommen, als jemand, der immer nur stagniert.

Wenn man mit der abgeleisteten Ausbildung keinen Job bekommt, weil gerade einfach die entsprechende Tätigkeit nicht gefragt ist, dann muss man auch bereit sein, sich in einer anderen Richtung zu versuchen.
Maurer gelernt, doch es werden keine Maurer gesucht? Dann muss auch die Bereitschaft vorhanden sein, stattdessen vielleicht im Einzelhandel zu arbeiten.


Das ist bei vielen Arbeitslosen auch der Fall, dass sie sich derartig bemühen. Davor habe ich größten Respekt und das unterstütze ich auch persönlich und tatkräftig!


Auf der anderen Seite sehe ich aber auch ein Anspruchsdenken, einerseits Geld vom Staat kassieren, aber wenig bis gar nichts dafür tun zu wollen. Eben zusammen mit der Behauptung, in Deutschland sei alles mies.


Aber vor dem Hintergrund, was hier an sozialer Unterstützung und an Möglichkeiten geboten wird, wieder was aus sich zu machen, finde ich das einfach nicht in Ordnung.

Es gibt genügend Länder - und diese sind keinesfalls 3.Welt-Länder oder Diktaturen - in denen du als Arbeitsloser ganz einfach Pech gehabt hast. Wo es keine oder nur geringe Arbeitslosenhilfe gibt. Keine bezahlte Wohnung. Keine oder nur wenige bezahlten Fortbildungskurse. Wo es weder die breite Masse der Gesellschaft noch die staatlichen Vertreter groß kümmert, was aus dir wird.

Vor diesem Hintergrund finde ich es unseriös und unanständig, in Deutschland alles Scheiße zu finden, aber gleichzeitig Geldforderungen zu erheben.


Und trotzdem:
Trotzdem fällt genau diese Haltung für mich auch unter Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung! Diese Haltung gefällt mir zwar nicht, aber ich würde sie auf jeden Fall als absolut konform mit den Grundgesetzen verteidigen.
Denn ich bekenne mich zum Inhalt des Grundgesetzes!


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

25.08.2011 um 11:55
oh, welch kurzsichtige empörung.

dass da aber was im ganzen system nicht stimmt übersiehst du geflissentlich.
du machst dir die meinung der habenden zu eigen, die ihr haben aber nur der masse der ausgebeuteten verdanken.
meine antwort : BGE

buddel


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

25.08.2011 um 11:57
Zitat von buddelbuddel schrieb:meine antwort : BGE
Das dann aber bitte für alle, vom armen Schlucker bis zum Multimilliardär.....


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

25.08.2011 um 12:19
@buddel
Wenn ich BGE richtig verstehe, meinst du: Bedingungsloses Grundeinkommen!
Ist das richtig?

Es wäre interessant, zu wissen, wieviele Arbeitslose willig wären, ihre
Untätigkeit aufzugeben, wenn das BGE in Kraft treten würde -
vorausgesetzt, ihnen würde eine entsprechende Arbeitsstelle nachgewiesen,
die ihrer Qualifikation oder ihren physischen Möglichkeiten entspricht.
Intellektuell unterfordert zu werden, sollte kein Hemmnis sein!
Arbeit schändet nicht! (Ist das nazistisch - man muss ja so vorsichtig sein!)

Daran, dass im ganzen System was nicht stimmt, darin gehen wir durchaus konform!


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

25.08.2011 um 22:35
Zitat von stahlstahl schrieb:Doch habe ich. Nur hat der §130 StGB nicht dein Geschwafel zum Inhalt.
ich glaub eher du blickst es nicht. naja vielleicht klingelts noch bei dir.


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

25.08.2011 um 22:45
@seven_of_nine
doch, ich blicke, dass du halt ne kartoffel bist.


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

26.08.2011 um 19:19
@holzfäller

Ja klar darf man Deutschland Kacke finden und trotzdem Stuetze kassieren. Ich meine, du begehst damit kein Verbrechen.


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

26.08.2011 um 19:42
Zitat von ramisharamisha schrieb:Es wäre interessant, zu wissen, wieviele Arbeitslose willig wären, ihre
Untätigkeit aufzugeben, wenn das BGE in Kraft treten würde -
Mir ist eigentlich völlig neu,
dass es bei einem wirklichen Inkrafttreten eines echten bGe (damit meine ich keine Mogelpackung a'la Althaus oä.)
überhaupt noch Arbeitslose gibt !!!
Dann gibts nur noch Bürger.
@ramisha
Ich meine, dann gibts keine Arbeitsämter, keine Argen, kein AlG, keine Stütze usw. mehr.
(Was kostet uns das eigentlich alles?)
Dafür gibts ja bGe, wenn es es gäbe ...
Und wenn jemand mehr zum Leben will, muss er sich eben ohne Hilfe eine Arbeit suchen. Oder er lässts. Es gibt ja ohnehin immer weniger bezahlte Arbeit.
Zitat von van_Ortenvan_Orten schrieb:Das dann aber bitte für alle, vom armen Schlucker bis zum Multimilliardär.....
Ja das hat ein bGe so an sich, weil es bedingungslos ist = bGe = bedingungsloses Grundeinkommen.

Aber das ist alles hier OT. Dafür gibts extra Diskussionen.


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

26.08.2011 um 21:02
Zitat von eckharteckhart schrieb:Dann gibts nur noch Bürger.
einer der schönsten sätze in diesem forum :)

weil hier schon öfter der vorschlag kam, stütze bzw. hartz zu streichen: menschen die nicht arbeiten wollen, werden es weder bei null geld, mehr geld, traumjob etc.trotzdem nicht machen. es ist ein irrglaube zu denken, wenn es kein geld gibt, dann ist es ein anreiz zu arbeiten. dann dürften ja überall auf der welt, wo es keine sozialhilfe wie hier gibt, die arbeitlosenquote gegen null gehen. das ist aber nicht der fall.
dann stellt sich eben die frage, was wären die konsequenzen?
die menschen verlieren als erstes ihre unterkunft und ziehen in zelte, hütten oder anderes...wahrscheinlich vorwiegend an öffentlichen parks, plätzen usw. privatgrund ist ja verboten...
es werden an den einkaufsstraßen wesentlich mehr bettler sitzen und auf ein paar euros hoffen...
die menschen, die hartz beziehen (sind alle in allem etwa 10 mio ?!) tätigen keine einkäufe, welche für die wirtschaft aber enorm wichtig sind. 10 mio menschen weniger kaufkraft, was wird passieren? noch mehr arbeitslose
was passiert mit den ganzen institutionen die zur zeit aufgrund dem nicht vorhandensein von arbeit ihr leben bezahlen? sprich die ganzen arge mitarbeiter, jobbörsen, internetplattformbetreiber usw...werden auch alle arbeitslos...
ganz zu schweigen davon, dass die kriminalität steigen wird

soll unser stadtbild wirklich so werden? traurigerweise sieht es in einigen ländern so aus :( zum glück gibt es einige idealistische menschen, die dort freiwillig unermüdlich helfen.

ich meine, das ist halt wieder so ne sache...mitleid mit den armen menschen in anderen ländern (was ich völlig positiv finde, da menschlich!), aber dann hier dem hartzer seine 300 euro nicht gönnt. ich bin dankbar dafür, dass ich einer oder mehreren personen mit meiner steuer helfen kann. ich bin aber nicht dankbar, wenn unsere steuergelder nicht für uns menschen ausgegeben werden, sondern richtig kriminelle handlungen durchgeführt werden in form von bestechung, korruption, usw.


@Kc
Zitat von KcKc schrieb:Man muss aber auch bereit sein, sich dann als Arbeitsloser entsprechend um- und weiterzubilden.
Man kann nicht erwarten, dass man mal Elektriker gelernt hat und dann NUR Elektrikerjobs anzunehmen braucht.
da hast du schon recht. das war vielleicht früher mal, wo man sich einen beruf aussuchte und diesen dann bis zu seiner rente auch durchführen durfte. vielleicht auch nicht nur in einem einzigen betrieb, aber immerhin in seinem gelernten beruf. heute wird flexibilität von allen arbeitnehmern in allen branchen erwartet. nur müssen da auch irgendwo die rahmenbedingungen stimmen.
heute sieht es doch oftmals so aus:
du beginnst deine ausbildung in einem betrieb, wirst oft nicht übernommen und suchst dann erst einmal eine anstellung. nach wochen/monaten bekommst du endlich eine chance. dann arbeitest du dort jahrelang. der betrieb schreibt auch immer schöne schwarze zahlen. dann beginnt die zeit wo er zwar schwarze zahlen schreibt, aber sein gewinn steigert sich nicht mehr groß. da wird er zunächst beginnen stellen abzubauen. du darfst deine noch behalten, musst aber eventuell kurzarbeit oder ähnliches in kauf nehmen. dich lässt es natürlich nicht kalt, da du rechnungen zu bezahlen hast und eine familie die ohne dein einkommen nicht über die runden kommt. nachdem auc nach weiteren jahren kein gewinnzuwach erfolgt, wandert der betrieb in ein anderes biligeres land ab, da gewinnoptimierung/maximierung dort möglich ist. du bist dann ende 40 oder über 50 und deinen job los.
so und nun such mal eine neue stelle oder fang nach erfolglosen monaten eine neue ausbildung an. wer bewilligt denn sowas in dem alter noch? bzw. wer stellt dich denn mit dann bereits mitte 50 und null erfahrung ein?
so sehen halt die wahren schicksale von arbeitslosigkeit aus, abseits vom privatfernsehen. ganz normal aber nicht weniger traurig.

was wäre denn deine/ eure idee(n)?


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

26.08.2011 um 22:07
Zitat von oOWendyOooOWendyOo schrieb:so und nun such mal eine neue stelle oder fang nach erfolglosen monaten eine neue ausbildung an. wer bewilligt denn sowas in dem alter noch? bzw. wer stellt dich denn mit dann bereits mitte 50 und null erfahrung ein?
so sehen halt die wahren schicksale von arbeitslosigkeit aus, abseits vom privatfernsehen. ganz normal aber nicht weniger traurig.
Na die Erfahrung wäre doch auf jeden Fall ein Pluspunkt, finde ich.

Insgesamt sollten entsprechend auch die Förderungen auch von Arbeitnehmern +40 verbessert werden. Auf jeden Fall.

Aber ich denke, hängen lassen braucht man sich trotzdem nicht.

Je nachdem, was man gelernt hat, dürfte es schwieriger oder einfacher sein, nochmal einen (anderen) Job zu erhalten.


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27.08.2011 um 21:08
Ich machs jeden Tag.


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

31.08.2011 um 18:05
Nana, findet Ihr nicht das dass ein wenig kurz Gedacht ist?

Also, es gibt in D nun mal zu wenig Lohnarbeit.
Wenn nun Jemand tatsächlich bereit ist, für die Almosen von den Wirtschaftsverbrechern, auf anständige Lohnarbeit zu verzichten, müssten wir uns doch bei Ihm bedanken.
Oder sehe ich da etwas Falsch?

Wenn Er nicht auf den Arbeitsmarkt drängt, wird das Verhältnis Angebot und Nachfrage doch für den Arbeitnehmer positiv verändert.
Und die feinabgestimmte Institution der Arge, braucht Ihre überwältigende Produktivität nicht an Ihn verschwenden.
Auch die Hochleistungsvermittler der Arge, die es doch tatsächlich auf 4 vermittelte Arbeitsplätze in nur einem Jahr bringen, werden entlastet.

Auch wenn Sie Praktikums und Umschulungen ablehnen, und 1€Job´s verweigern, bleibt doch mehr Arbeit für Uns willige Facharbeitnehmer.

Also, Danke Danke Danke an Euch Berufsarbeitslosen.
Leider wird Euer Beitrag zu Unserem Sozialstaat, nicht richtig Gewürdigt und Entlohnt.
Und die beiden letzten Sätze meine ich durchaus Ernst..

Topic.
Bedeutet das, dass man Deutschland lieben muss wenn man in Finanzielle Not gezwungen wird?

Gruß
Mailo


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

01.09.2011 um 03:25
Zitat von KcKc schrieb am 25.08.2011:Maurer gelernt, doch es werden keine Maurer gesucht? Dann muss auch die Bereitschaft vorhanden sein, stattdessen vielleicht im Einzelhandel zu arbeiten.
Das kann ich auch nur bedingt unterschreiben.
Es ist inzwischen so, dass einem ja keine Weiterbildung angeboten wird, sondern immer nur Jobs. Ich weiß es aus eigener Erfahrung.

Ich habe den Beruf des Kochs erlernt und wurde in den letzen Jahren -mit Fingerzeig auf die Flexibilität- in den Service verfrachtet. Weil ich ALLES besser finde als ALG I oder H4 zu beziehen, habe ich es gemacht. Und ich habe es gehasst! Man kann von einem Menschen, der Bsp. KFZ- Mechaniker ist, nicht erwarten, dass er sich bei Aldi an die Kasse setzt. Wozu quält man sich bitte 3 Jahre lange durch unser ach-so-tolles- duales Ausbildungssystem, macht Betrieb und Berufsschule (bei den Gastro- Arbeitszeiten eine Zumutung!), und ist 3 Jahre lang der A.rsch vom Dienst für einen Hungerlohn, wenn man anschließend nicht in seinem Job arbeiten kann?

Hinzu kommt, dass -egal ob in meinem Bereich, oder irgendwo sonst im Handwerk- niemand mehr anständig einstellt.
Und gerade bei Tätigkeiten die man ungelernt macht, wird dann genau dieser Joker gezogen: du bist ungelernt! Das heißt du schleppst dich von einem Job zum anderen, immer auf 400€- Basis, kannst nix bezahlen und bist nichtmal Krankenversichert. Und wenn einer gehen muss, dann du als erstes. Das gilt auch für z.B. einen Maurer, der dann Fliesen verlegen soll, was nicht fachfremd ist, aber dennoch in so kurzer Zeit keine 100%igen Ergebnisse bringen wird. Hier fällt auch das Stichwort: Saisonarbeit.


Nach ca. 6 Jahren kannst du alles, aber nix richtig, dein Lebenslauf sieht aus wie ein Schlachtfeld und du fragst dich, wie du damit jetzt ernst genommen werden kannst.

Und einen Schulabschluss nachmachen ist auch nicht einfach. Ich habe damals mit meinem Freund zusammen gewohnt, gearbeitet (Abends und Nachts) und Tagsüber habe ich die Handelsschule besucht. Es war eine schreckliche Zeit! Denn ein mittelmäßiger bis ausreichender nachgemachter Abschluss, ist ja auch nicht die Bombe. Ergo: Lernen! Nur wann?

Aber DANN, wenn man das alles durch hat, dann kann man sagen: "Deutschland ist kacke!" Aber wenn ich es denn echt nicht mehr aushalte, dann wandere ich aus.
Wer mit dieser Begründung allerdings Stütze kassiert, sollte auferlegt bekommen, dass er alles, was der Staat ihm gegeben hat, nach spätestens 20 Jahren zurückzahlen darf.


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Darf man Deutschland schlecht finden und trotzdem Stütze kassieren?

01.09.2011 um 03:39
@MishaLicious

Aber wohin würdest du denn auswandern...?


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