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We feed the world

35 Beiträge, Schlüsselwörter: Konzerne, Welthunger, Nestle
chaoshell
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We feed the world

06.06.2008 um 14:11
Link: video.google.com (extern)

Oder wie sich der reiche Westen zu tote frisst.

Bevor hier hier etwas reinpostet bitte ich euch diese Film anzusehen er dauert genau 90 min von euer Lebenszeit und ist es wert sie damit zu vergeuden.

http://video.google.com/videoplay?docid=326592805457636375&hl=de

Unser Konsum und fresssucht reist die ganze erde nieder, das klingt jetzt ein bisschen hart und es trift jetzt vielleicht nicht auf jeden User hier auf Allmy zu aber die Augen sollte man deswegen auch nicht verschließen.

Ich hab mir beim ansehen von dem Film gedacht das wird der gleiche blödsinn sein wie Meet your Meat aber weit gefällt der Film ist wirklich mal gut rechachiert und zeigt das Handel unser westlichen Wirtschaft und Agrasupewensionspolitik auf.

Beim ansehen keimte in mir immer wieder eine frage hoch kann man die welt überhaupt noch mit kleinen lokalen erzeugenern und bauernhöfe ernähren.

Ja bei verzicht schon ist meine anwort darauf bei verzicht auf jeden Tag Schnitzel und Burger sowei exotischen und außersaisonalen Obst und Gemüse müsste es gehen.

Doch halt so einfach ist das nicht Hybridsaatgut und vieles mehr machen einen Autonomenerzuegerbauernhof unmöglich. Wir haben uns auf kurz oder lang in die abhängigkeit von Konzernen und Genlaboren getrieben aus der es keine möglichkeit von flucht entkommen mehr gibt.

Auf gut Deutsch wie sind im Arsch, wir brauch diese Konzerne und Fabriken schon ohne sie ist eine Gesellschaft wie wir sie heute kennen unmöglich, wir sind energiefresser wir verheizen unseren Mais und weizen zu strom und wämre während wie Soja aus brasilien zu tumpingpreisen einkaufen um unsere Tiere zu mästen.

500 Konzerne regieren die Welt dazwischen einer der Weltgrößten Nahrungshersteller Nestle zuerst hab ich mir gedacht ja Nestle hab ich sicher nichts in meinen Küchenschrank denkste Zucker Gewürze Müsli etc.

und nun schöne diskusion wünsch ich wir sind im Arsch die konzerne habe seit 30 Jahren denn Krieg um unsere Leben gewonnen.


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We feed the world

06.06.2008 um 14:42
Nun ja - derzeit gibt es auf einigen Kanälen durchaus gute Dokumentationen zu diesem Thema schliesslich sind nicht nur Umwelttoxikologen alarmiert was den von keiner demokratischen Legitimation gedeckte Gen-Manipulation der "Lebensmittel" angeht.

Aber was Wunder - - wenn 95% aller Gen-Forschen im Auftrag der Konzerne tätig sind und nur etwa 5% der Wissenschaftler als wirklich unabhängig bezeichnet werden können!

WER soll dann die Flut der in die Mitwelt "entlassenen" Maipulationen untersuchen - zumal solche Untersuchungen viele Jahre dauern und in nur unzureichender Weise finanziell unterstützt werden.


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snoogans
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We feed the world

06.06.2008 um 14:58
@ Jafrael

Es wäre halt eine Überlegung, daß der Staat eine Art Forschungsmonopol an die Universitäten vergibt. Auf jeden Fall hatte ich mal den Gedanken. Aber so insgesammt erscheint mir das auch nicht unbedingt als die optimale Lösung.

Auf der anderen Seite könnte ich mir auch eine strikte Trennung von wirtschaftlichem Unternehmen und Forschung in Form von Stiftungen vorstellen. Dies vor allen Dingen in Bereichen der sozialen, medizinischen und humanitären (z.B. Lebensmittel) Versorgung der Bevölkerung. Damit könnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden:

1. Würden dann bestimmte Bereiche auch wirklich der Allgemeinheit zur Verfügung stehen (Das müsste über den Stifftungszweck begründet werden können)

2. Könnten diese Stiftungen wirtschaftlich relativ erfolgreich arbeiten, da sie durch ihre Forschungen auch über bestimmte Rechte verfügen, die sie Wirtschaftsunternehmen zur Nutzung als Lizens überlassen könnten.

Um das aber zu erreichen und gleichzeitig abzusichern, daß die dortigen Ergebnisse der Bevölkerung zugute kämen, wäre eine ziemlich große und aufwendige Umstrukturierung der Volkswirtschaft notwendig. Außerdem wohl auch eine Unmenge an Widerständen zu brechen.


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Obrien
ehemaliges Mitglied

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06.06.2008 um 19:56
"Es wäre halt eine Überlegung, daß der Staat eine Art Forschungsmonopol an die Universitäten vergibt. Auf jeden Fall hatte ich mal den Gedanken"

Dann hat der Staat de facto die Fäden alleine in der Hand. Dann wäre zum Beispiel Gen-Forshcung wirklich nur noch nach politischem Kalkül ausgerichtet.

Allerdings erzeugt die Vortsellung,das Monsanto, Syngenta und Co. die Lebensmittelherstellung nach und nach monopolisieren einen kalten Schauer auf meinem Rücken.


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snoogans
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06.06.2008 um 20:54
"Dann hat der Staat de facto die Fäden alleine in der Hand. Dann wäre zum Beispiel Gen-Forshcung wirklich nur noch nach politischem Kalkül ausgerichtet."


Das würde ich eigentlich so weit wie möglich ausschließen durch die Möglichkeit der Festsetzung einer Forschungsfreiheit per Gesetz. Sprich, die Politiker der Landes- und Bundesregierungen dürfe sich nicht in Forschungsinhalte einmischen, nur maximal das Bundesverfassungsgericht, wenn die Grundrechte anderer angetastet werden.

Auch sollten die Forschungseinrichtungen durch die Möglichkeit der Vergabe von Lizensen und Rechten eine weitestgehende wirtschaftliche Unabhängigkeit erhalten.


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Hansi
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07.06.2008 um 00:10
@jafrael
Aber was Wunder - - wenn 95% aller Gen-Forscher im Auftrag der Konzerne tätig sind und nur etwa 5% der Wissenschaftler als wirklich unabhängig bezeichnet werden können!
Die Konzentration von Besitzrechten an Pflanzensorten in den Händen relativ weniger Firmen ist in der Tat besorgniserregend.
Wir brauchen deswegen mehr gemeinnützige Forschung.
Die wird jedoch von den sattsam bekannten Untergangspropheten und Kulturpessimisten verhindert, die schon die Versuchsfelder niedertrampeln, damit man die Ungefährlichkeit der Gentechnik gar nicht erst beweisen kann.


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aw
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07.06.2008 um 00:24
Hansi meint den erhöhten Einsatz von Pestiziden, die vermehrte Selektion resistenter Schädlinge etc.


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al-chidr
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07.06.2008 um 00:56
"""Es wäre halt eine Überlegung, daß der Staat eine Art Forschungsmonopol an die Universitäten vergibt"""


Die Universitäten sind auch im Würgegriff der großen Forschungslobbies ...

Warum wird immer noch völlig unkritisch die Pillenmedizin gelehrt, wo sind Akupunktur, Homöopathie oder Naturheilkunde im Curriculum zu finden?

Und dieses Phänomen nimmt zu, je mehr der Staat Finanzierung und Ausstattung des Hochschulwesens privaten Sponsoren überlässt ...


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Hansi
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We feed the world

07.06.2008 um 08:03
@al-chidr
al-chidr schrieb:Warum wird immer noch völlig unkritisch die Pillenmedizin gelehrt, wo sind Akupunktur, Homöopathie oder Naturheilkunde im Curriculum zu finden?
Hört doch auf mit diesem Hokuspokus!
Mit dieser Art Medizin hat man im 19. Jht. immerhin ein durchschnittliches Lebensalter von 37 Jahren erreicht.
Aber für Menschenhasser wie AW, die die Menschheit als Grundübel des Planeten sehen, ist das durchaus willkommen.


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snoogans
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07.06.2008 um 14:07
"Warum wird immer noch völlig unkritisch die Pillenmedizin gelehrt, wo sind Akupunktur, Homöopathie oder Naturheilkunde im Curriculum zu finden?

Und dieses Phänomen nimmt zu, je mehr der Staat Finanzierung und Ausstattung des Hochschulwesens privaten Sponsoren überlässt ..."

Das stimmt so nicht. Naturheilkunde, Homöopathie und andere ganzheitliche Verfahren werden sehr wohl in der modernen Medizin, wie auch in der universitätren Forschung untersucht und analysiert, z.B. im Klinikum in Göttingen. Sicher sind alternative Heilmehtoden erst sehr spät in den Blickpunkt der Forschung geraten, aber das sie komplett ausgegrenzt werden, ist ein Märchen.


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We feed the world

07.06.2008 um 22:08
"Beim ansehen keimte in mir immer wieder eine frage hoch kann man die welt überhaupt noch mit kleinen lokalen erzeugenern und bauernhöfe ernähren."

du weist aber schon das wir essen für 12 milliarden menschen herstellen ?


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07.06.2008 um 22:09
"Aber für Menschenhasser wie AW, die die Menschheit als Grundübel des Planeten sehen"

was wenn nicht die, ist es dann ?


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buddel
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07.06.2008 um 22:17
für den planeten sicher nicht der popelige mensch,
der mensch ist nur das grundübel des menschen

buddel


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buddel
ehemaliges Mitglied

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We feed the world

07.06.2008 um 22:28
das problem ist ,
dass "feed the world" mittlerweile bedeutet : "feed the cities"

wie soll es kleinbauerntum noch geben,
wenn sie alle in die stadt ziehen ?

es ist doch ein schöner gedanke,
wenn die landbevölkerung in die städte zieht
übernehmen die zurückgebliebenen die landnutzung
(oder die zugezogenen)

buddel


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buddel
ehemaliges Mitglied

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We feed the world

07.06.2008 um 22:57
nur, weil hier jemand ne entschuldigung erwartet,
braucht hier niemand off-topic zu gehen.
dafür gibt es die pn oder die post an die verwaltung

buddel


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Hansi
ehemaliges Mitglied

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We feed the world

07.06.2008 um 23:19
@aw

Und weil ich die Gentechnik nicht vorbehaltlos ablehne, bin ich deiner Meinung nach für inflationären Einsatz von Antibiotika?
Komische Logik!


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aw
ehemaliges Mitglied

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We feed the world

07.06.2008 um 23:24
Ich bin hier ontopic und auf den Kontext eingegangen.

Weil ich Gentechnik kritisch sehe bin ich also Menschenhasser?

Auf das Wahlfreiheit Koexistenzparadoxon hast du auch die perfekte Antwort?

Abgesehen von der Überzeugung dass deine Ideologie recht hat?


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aw
ehemaliges Mitglied

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We feed the world

07.06.2008 um 23:29
Zum ersten Satz im 23:24 Posting:

Weil's um die Medizin ging.


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Hansi
ehemaliges Mitglied

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We feed the world

07.06.2008 um 23:46
@ AW

Das mit dem Menschenhasser nehme ich (zähneknirschend) zurück :(


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