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Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht?

192 Beiträge, Schlüsselwörter: Winter, Schneeräumung
StUffz
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Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht?

29.12.2010 um 13:27
@kiki1962
Du weißt das ich mit dir keine Diskussionen führe, somit kannst du es dir sparen, mich anzuschreiben. ENDE


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Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht?

29.12.2010 um 13:39
Eins haben wir jetzt gelernt: Unser auf Effizienz zu geringen Kosten getrimmtes System verträgt keine Störungen. Soll es dafür gewappnet sein, müssen wir Redundanzen einbauen, Prozesse entschleunigen. Das ist teuer. Solange noch Schnee liegt, ist es die beste Zeit, sich darüber klar zu werden. Sonst ist es beim nächsten Mal wieder alles nicht recht.
doch mehr gelassenheit ;)

aus einem artikel der zeit: http://www.zeit.de/2011/01/Winter-Gejammer
ie erwarten, dass sie jederzeit spontan und preisgünstig den Ort wechseln können. Und auch die Industrie ist mehr denn je auf Mobilität angewiesen. Seit den neunziger Jahren hat sich unsere Wirtschaft der schlanken Produktion verschrieben. Viele Teile für die Produktion werden just zur Verarbeitung geliefert, Lagerhaltung gilt als Verschwendung. Diese Art von Effizienzgedanken hat auch halbstaatliche und staatliche Unternehmen wie die Bahn oder die Stadtreinigung erfasst. Die von uns gewählten Entscheider wollten es so.


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Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht?

29.12.2010 um 13:43
StUffz schrieb:Abhängig von der Räumkategorie ist der Anwohner verpflichtet das Stück Straße vor seinem Grundstück freizuräumen, das bezieht sich nicht nur auf den Fußweg.
Stellt sich mir nur die Frage, wohin den Schnee schaufeln? Die Schneehaufen sind bald 2-3m Hoch. Selbst eine Normale Straße wird da zu einem kleinen Schmalen weg.


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StUffz
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29.12.2010 um 13:45
@DerFremde
Bei uns wird der Kram mit LKWs abtransportiert^^


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29.12.2010 um 13:48
@StUffz

Eine gängige Methode ist auch, den Schnee einfach auf Parkplätze Schippen. Wenn möglich noch wenn da bereits ein Auto steht. :D


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StUffz
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29.12.2010 um 14:17
@DerFremde
Wir haben nen Fjord, da wird der Kram reingekippt. Oder eben raufgekippt, wie zur Zeit


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Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht?

29.12.2010 um 14:20
Der Winter zeigt uns, wie wenig wir mit der Natur umgehen können!
Ausserdem schwätzt ja alles seit Jahren von der Klimaerwärmung. Da spart so mancher Verantwortliche in den Städten doch gerne mal am Winterdienst! Wird schon nicht so schlimm!
Latif laberte noch vor 5 Jahrenm Schne werde in Deutschland praktisch nicht mehr vorkommen!
Tja, nu is er doch da, und alle wundern sich.

Andere Länder könnens besser.

Immer wieder spannend der Blick zum Airport Fairbanks Alaska:

Da konnte man zum Beispiel gestern lesen:

Temp -26 C
Wind 3 mph E
Partly cloudy
NO DELAYS REPORTED


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Fabiano
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Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht?

29.12.2010 um 14:29
@StUffz schrieb:

"Weil wir Germanen ja auch die einzigen Weltweit sind, die trotz Steuern keine geräumte, wenn nicht gar geheizte Straße vorfinden. Es kann doch nun wirklich nicht so schwer sein, tausend Hansel im Winter extra anzustellen, die uns den Schnee von der Fahrbahn schaufeln. Oder noch ein paar Räumfahrzeuge für nen Stückpreis von 120.000 Talern anzuschaffen. Bei manchen ist der Horizont der Abstand zwischen Kopf und Brett."


Von geheizten Straßen hab ich gar nicht gesprochen. Von mir aus brauchen sie auch nicht geräumt und gestreut werden, dann lassen wir eben alles zuschneien... Mal sehen wie lang das gut geht :D

Nö, wir haben ja auch keine Arbeitslosen, woher also all die Schneeräumer nehmen? Und wenn unsere Bundesregierung schon über 100 Milliarden für marode Banken übrig hat, dann ist für ein paar Räumfahrzeuge und Streusalz natürlich nix mehr da...

Ist schon klar, jeder der im Winter öffentliche Straßen nutzen will, soll sie sich selbst frei räumen und am besten einen Traktor kaufen :D

LOL


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StUffz
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29.12.2010 um 14:36
Fabiano schrieb:Nö, wir haben ja auch keine Arbeitslosen, woher also all die Schneeräumer nehmen?
Den Aufschrei kannste noch in Afrika hören...
Früh aufstehen? Arbeiten?? Um weihnachten und Neujahr rum? Und nur befristet... Juhu^^


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29.12.2010 um 15:48
Auskunft der Arbeitsagentur (in diesem Fall zum Beispiel Chemnitz):

Es ist nicht zulässig, Arbeitslose zum Schneeräumen einzusetzen.
Das Schneeräumen ist wie generell der Winterdienst eine Pflichtaufgabe der Kommunen,
die damit auch Unternehmen beauftragen kann.
Öffentlich geförderte Beschäftigung muss das Merkmal "zusätzlich" aufweisen,
darf also reguläre Arbeit nicht verdrängen.
Eine Pflichtaufgabe aber schließt dieses Merkmal "zusätzlich" generell aus.
Fabiano schrieb:Nö, wir haben ja auch keine Arbeitslosen, woher also all die Schneeräumer nehmen? Und wenn unsere Bundesregierung schon über 100 Milliarden für marode Banken übrig hat, dann ist für ein paar Räumfahrzeuge und Streusalz natürlich nix mehr da...
StUffz schrieb:Den Aufschrei kannste noch in Afrika hören...
Früh aufstehen? Arbeiten?? Um weihnachten und Neujahr rum? Und nur befristet... Juhu^^
Diese Parolen haben sich also erledigt und gehören an die Stammtische, wo sie herkommen !


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Fabiano
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Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht?

29.12.2010 um 15:57
Also woran liegt´s denn nun?

Gut, wenn Arbeitslose keinen Schnee wegräumen dürfen und durch solche Tätigkeiten dem regulären Winterdienst quasi der Schnee vor der Nase weggescheppt würde, dass dieser nix mehr zutun hätte, ist also der Winterdienst mit der Aufgabe nicht Überfordert. Denn wäre er es, dann kämen zusätzliche Arbeitskräfte ja nicht ungelegen...

@eckhart


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ramisha
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Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht?

29.12.2010 um 17:19
Will der Winterdienst in absehbarer Zeit nicht
wegen höherer Löhne streiken?

Üben wir uns doch schon mal in Weltuntergangsszenarien.
Bunkert Nahrung, Kerzen, schafft euch eine Feuerstelle,
ein Transistorradio - lassen wir uns schon mal einschneien
und proben den Ernstfall.

Es geht uns noch gar nicht schlecht genug, so lange arbeitslose
Ressourcen zu Hause sitzen, während Arbeitswillige auf Grund
widriger Umstände nicht zur Arbeit gelangen können, was sich
mit ein wenig Flexibilität und Durchsetzungsvermögen beheben
ließe.


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StUffz
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29.12.2010 um 17:39
ramisha schrieb:Üben wir uns doch schon mal in Weltuntergangsszenarien.
Bunkert Nahrung, Kerzen, schafft euch eine Feuerstelle,
ein Transistorradio - lassen wir uns schon mal einschneien
und proben den Ernstfall.
Lange nicht mehr so einen quatsch gehört...


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ramisha
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29.12.2010 um 17:41
Dass ein @StUffz
keine Ahnung von Ironie hat, hätte ich mir ja denken können.


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29.12.2010 um 19:10
Fabiano schrieb:Also woran liegt´s denn nun?
Also wenn man ganz auf den Grund geht ...
- Und anderes, als den Dingen auf den Grund zu gehen, ist sinnlos -
Also letztendlich der tiefste Grund ist:

Wir meinen ALLES, ABER AUCH ALLES MIT GELD AUFWIEGEN zu müssen.

Sogar, wenn man eine Schneeschippe in die Hand nehmen will.
Geld, Geld, Geld.
Falls es manche noch nicht mitgekommen haben:
Wir leben unter dem Terror der Ökonmie.
Jahreszeiten, speziell der Winter, sind generell unökonomisch.

Das soll nicht heißen, dass Schnee unentgeltlich geschippt werden soll.
Auch Alg2-Empfänger müssen für die schwere Arbeit des Schneeschippens Kleidung, Werkzeug, Verpflegung und Transportmittel zur Verfügung haben und man kann es nicht mit dem lapidaren Hinweis abtun, dafür bekämen sie doch Hartz4 ...
Aber das kostet auch ! Kosten, Kosten, Kosten ...

Und wenn das unökonomisch ist und angeblich zu viel kostet, dann ist nicht der Winter schuld, dann sind auch nicht irgentwelche angeblich faulen Hartzer schuld,
dann ist unser gesamtes ökonomisches Denken falsch !

(Falls das @StUffz mitliest, auch bei mir könnte Ironie versteckt sein.)


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omem
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Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht?

29.12.2010 um 20:57
@eckhart

Geld ist nur ein Tauschmittel für erbrachte Leistungen (sollte es zumindest sein, sieht in der Realität leider anders aus, ich weiß). Und von diesem Tauschmittel geben wir einen nicht unwesentlichen Teil dem Staat, damit dieser Leistungen für uns, für die Allgemeinheit erbringen kann. Das kann er aber zunehmend nicht mehr tun, weil er nicht effizient haushaltet und auch noch ganz andere Dinge damit macht, die anderen zu Gute kommen mögen, aber nicht den Leistungserbringern (Leistungserbringer bitte nicht mit selbsternannten "Leistungsträgern" verwechseln).

Ich erbringe somit Leistungen, führe einen Teil davon (in Form von Geld) an den Staat ab, dieses Geld kommt aber nicht der Allgemeinheit zu Gute, wie es gedacht ist, sondern es fließt in Kanäle ab, die oft sehr fragwürdig sind. Und am Ende bleibt für die Dinge, für die die erbrachten Leistungen dem Staat zur Verfügung gestellt wurden, kein Geld mehr übrig.


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Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht?

29.12.2010 um 21:01
@omem
Wem sagst Du Das :) ?


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omem
Diskussionsleiter
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Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht?

30.12.2010 um 03:16
Dir, lieber eckhart lol

Aber mal im Ernst. Heute mußte ich früh raus und höre gerade im Radio die Nachricht, dass von 52 Kreiswehrersatzämtern 42 geschlossen werden sollen und dadurch wieder 5000 Leute auf der Straße stehen. Über google finde ich da selbst im News-Bereich nichts. War ich noch nicht ganz wach? Dann verschiebe man diesen Beitrag bitte in den Bereich "Mystery".....


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Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht?

30.12.2010 um 04:12
Aber mal im Ernst. Heute mußte ich früh raus und höre gerade im Radio die Nachricht, dass von 52 Kreiswehrersatzämtern 42 geschlossen werden sollen und dadurch wieder 5000 Leute auf der Straße stehen. Über google finde ich da selbst im News-Bereich nichts. War ich noch nicht ganz wach?

t
Fast jede grössere Zeitung berichtete darüber bereits gestern Abend schon in den jeweiligen Onlineausgaben , hab das mit einmal googeln gefungden . Im übrigen hiess es im Bericht das 5000 Leute davon betroffen sind , nicht das 5000 Leute entlassen werden .

@omem


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Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht?

30.12.2010 um 14:50
Hier ein lesenswerter Beitrag des Deutschen Wetterdienstes DWD:
(gefunden im Wetterzentrale Forum)


"Winter 2010/2011, die Entdeckung der Langsamkeit

In unserer hochtechnisierten Welt hält sich der Glaube, dass
immer alles pünktlich und zuverlässig funktionieren müsse. Dass
dies ein Irrglaube ist, haben wir gerade wieder einmal in den
letzten Wochen erfahren müssen.
Der Winter hält uns fest im Griff und schon sind überall
Ausfälle zu beklagen. Ob im Transportwesen, in der
Bauwirtschaft oder auch im individuellen Bereich. Es läuft
einfach nicht mehr alles rund, es läuft alles langsamer.

Schaut man in die Medien, dann wird schnell nach Schuldigen
gesucht und diejenigen auch gefunden. Die Räumdienste, die
Flughafenbetreiber, die Verantwortlichen der Bahn und auch der
Wetterdienst, die sind es, die die Verantwortung dafür tragen.
Warum legen wir eigentlich die Verantwortung für uns selbst in
die Hand anderer und drücken uns vor der Eigenverantwortung?

Es ist bloß Winter, schlicht Winter!

Vielleicht sollten wir uns einmal daran erinnern, dass es auch
in der Vergangenheit schon strenge und schneereiche Winter gab.
Sicherlich sind wir durch die relativ schneearmen und milden
Winter um die Jahrtausendwende hin etwas verwöhnt worden.
Vielen wurde auch die Illusion vermittelt, dass es keine
richtigen Winter mehr gäbe.
Nun, in diesem und auch in dem letzten Jahr wurden wir wieder
einmal eines Besseren belehrt.

Aber alles Jammern nutzt nichts. Mit der Natur und den
Naturgewalten leben, das ist die einzige brauchbare Lösung.
Muss man denn eine Autofahrt antreten, wenn 20 bis 30 cm
Neuschnee vorhergesagt sind? Kann man eine evtl. geplante
Dienstreise nicht verschieben? Diese Fragen sollte sich jeder
einmal stellen, bevor er sich selbst in ein Verkehrschaos
stürzt.

Und wenn man im Winter mit dem Fahrzeug schon unterwegs sein
muss, wie wäre es, eine Decke ins Fahrzeug zu legen, vielleicht
auch noch einmal eine Stulle, Bemme oder auch ein belegtes
Brötchen einzupacken. Eine Thermoskanne mit Tee oder Kaffee ins
Auto. Füllt man dann auch noch rechtzeitig den Tank nach, dann
kann eigentlich nicht mehr viel passieren.

Schön, wenn mir die nette Stimme des Navigationssystems sagt,
dass ich in 3 Stunden und 18 Minuten mein Ziel erreichen werde.
Wenn es die Wetterlage nicht zulässt, dann kann die Fahrt auch
wesentlich länger dauern.
Gegen die Natur zu arbeiten erweist sich als sinnlos.

In zwei drei Monaten wird auch dieser Winter Geschichte sein
und die Erinnerung daran verblassen. Vielleicht erweist es sich
aber als sinnvoll, die Erkenntnis dieses Winters, dass alles
auch einen Schritt langsamer gehen kann, in den hektischen
Alltag zu übernehmen."


Dipl.-Met. Helmut Malewski
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale


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