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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

541 Beiträge, Schlüsselwörter: Hunger, Somalia, Hungersnot, Äthiopien, Kenia, Ostafrika

Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 00:24
@Neverland

Immer dasselbe mit dir - du sagst was, ich reagier drauf, und du kommst mit etwas komplett Anderem, was ÜBERHAUPT nichts mit deiner Aussage von vorher oder meiner Replik drauf zu tun hat. Dies ist KEINE Diskussion.


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Neverland
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 00:44
@Thawra
bin eben Teamunfähig, aber es liegt anscheinend im Blut, kann also nichts dafür, sorry


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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 00:45
@Neverland

Na immerhin siehst du es ein.... :/


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Neverland
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 00:46
@Thawra
ich sehe es aber ein eher als Vorteil, als Nachteil.

Ich gehöre keine Gruppe Menschen, bleibe immer ich, und es ist gut so.


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Neverland
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 01:04
Diese Teamfähigkeit wurde speziell von Lehrer ausgedacht, um das Leben von denjenigen noch schwieriger machen zu können, wer in der Klasse gemobbt wird.

Du bist so unbeliebt, niemand will dich in Team haben, .... also raus, setz Dich da in der Ecke allein und mach kein Pips.

Wir sind dagegen alle gut und beliebt auch, und es bringt uns so viel Freude, Dich zum Tode quellen.


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stopje
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 01:06
Thawra schrieb:Mal abgesehen davon verkaufen ihnen ja die reicheren Länder Waffen, beuten die reicheren Länder ihre Rohstoffe aus, mischen sich immer mal wieder ein wenn ihnen was nicht passt, etc.
In Bezug auf Somalia?
Bin jetzt nicht richtig informiert, könnte mir aber durchaus vorstellen, daß es da etwas weiter nördlich ein sehr reiches Land gibt, welches Geld für Waffenkäufe zur Verfügung stellt und ein geostrategisches an der Region hat. Die Waffen kommen aus einem eher mittelmäßig reichen Land noch weiter nördlich.
Das diese Länder Interessen demokratischer oder menschenrechtlicher Natur sind, bezweifele ich.

In Somalia mischen sich seit zwanzig Jahren verhältnismäßig wenige reiche Länder groß ein. Höchstens auf einigen Quadratmetern in Mogadischu. Gäbe es ausreichend lohnende Rohstoffe in Somalia könnte dies durchaus Anders aussehen. Aber dann gäbe es jetzt auch keine Hungerkatastrophe.


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Neverland
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 01:13
Wenn es nach mir wäre, hätte ich quasi jedem Mensch ein Schild auf Hals angehängt, mit einer Aufschrift

" Vorsicht, Mensch!"

Ich mag virtuelle Menschen, aber nur weil sie mir nichts schlimmeres antun können.


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Dude
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 07:03
@Neverland
Ich fasse mal zusammen:
Neverland schrieb:jeder Mensch trägt die Verantwortung für eigene Handlungen selbst.
Es ist durchaus möglich aus eigenem Leben was sinnvolles zu machen, dies geht aber nur dann in Erfüllung, wenn wir selbst was dafür tuen.
Neverland schrieb:bin eben Teamunfähig, aber es liegt anscheinend im Blut, kann also nichts dafür, sorry
Intressante Diskrepanz, nicht? ;-p


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Huey
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 11:23
@Dude @Keltenhain @Thawra

was der @Neverland fuer einen Scheiß schreibt!
Jetzt ist er gesperrt.


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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 11:32
Es geht hier ja nicht nur um Somalia.

Aber das, was in diesem Bericht hier beschrieben wird, kann man auch auf viele, andere, afrikanische Länder oder Regionen anwenden:

http://www.welt.de/politik/ausland/article13513975/Somalische-Extremisten-verteufeln-westliche-Hilfe.html

Eines der größten Probleme, unter denen man dort zu leiden hat, sind die zahlreichen Milizen, Privatarmeen und Killertruppen, die gegen einander, aber auh gegen die normale Bevölkerung kämpfen.

In dem Bericht wird beschrieben, wie schon Leute in Flüchtlingslagern umgebracht wurden mit der Begründung:,,Lieber sterben, als Hilfe vom Westen anzunehmen."
Diejenigen, die dies von sich geben, haben natürlich genug zur Versorgung.


Die bewaffneten Milizen machen es extrem schwer, Hilfslieferungen an Bedürftige ankommen zu lassen. Und sie verhindern Bemühungen, effektive (Land)Wirtschaft aufzubauen und halbwegs vernünftige, staatliche Strukturen mit allem drum und dran zu schaffen, was EIGENTLICH essentiell wäre, um wirklich Armut und Not zu bekämpfen. Denn auch Projekte wie die von Wasser- oder Ackerbau werden angegriffen.

Vermutlich kommt das unter anderem durch die Vielfältigkeit afrikanischer Stämme und deren Zerstrittenheit unter einander.
Teilweise sehen die sich ja nicht mal gegenseitig als Menschen an, meist interessieren sie sich vor allem für ihre eigene Gruppe, ihren eigenen Stamm.
Sie haben kein umfassendes Gemeinschaftsbewusstsein.


Ich fühle mich hier durchaus in meiner Meinung bestätigt, dass letztendlich wahrscheinlich eine Lösung wie in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg am sinnvollsten wäre.
Alle bewaffneten Truppen ausschalten, Menschen versorgen, so lange es nötig ist und sie dazu anleiten und pushen, mit zur Verfügung gestelltem Material und Know-how einen eigenen Staat aufzubauen, der wirklich selbstständig ist. Man muss ihnen klar machen, dass sie sich aus ihrer Abhängigkeit selbst befreien müssen. Man kann ihnen dabei nur unter die Arme greifen, aber diese Aufgabe nicht abnehmen.


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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 12:16
Und wenn Du das machst,schreit die halbe Welt und auch drei viertel der hiesigen Communty wieder:Einischung in die inneren Angelegenheiten-Kreuzzug -Krieg gegen was-weiß-ich- für-eine-Religion, usw.. Das ganze kennen wir ja aus Somalia 1,Afghanistan,usw..

Der überwiegende Teilder Katastrophe ist zweifellos hausgemacht- nicht nur in Somalia,auch im Norden Kenias, den die dortige Politik schlicht bei der Entwicklung von Infrastrukturmaßnahmen vergessen hat.
Stattdessen haben sich gewisse Kreise in Nairobi an den dafür vorgesehenen internationalen Fördergeldern bereichert.


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Huey
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 12:19
@kc

Das ist doch schon mal gewaltig schief gegangen, in Somalia militaerisch einzugreifen.


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stopje
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 12:19
@kc
Das wird nicht funktionieren. Das Beispiel Deutschlands taugt nicht als Vorlage für andere Länder.
Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg hatte völlig andere Voraussetzungen auf allen Gebieten.
Viele Strukturen (eigentlich fast alle) waren bereits vorhanden und das auf außerordentlich hohem Niveau.
Da mußte nicht viel aufgebaut werden, das meiste mußte nur etwas angepasst werden.

Nicht zu vergessen sind die geostrategische Lage als Frontland.


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stopje
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 12:22
@Huey
Das Ding ist nicht militärisch schief gelaufen. Der politische Wille war nicht ausgeprägt genug.

Ein militärischer Eingriff in Somalia wäre überhaupt kein Problem.


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Huey
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 12:25
@stopje

Damals 1993 in Mogadischu haben die Ranger aber richtig einen Korb kassiert, um es schoen auszudruecken.


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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 12:28
@stopje
stopje schrieb:Ein militärischer Eingriff in Somalia wäre überhaupt kein Problem.
Genau mit dieser Einstellung haben sich die USA in ein Schlamassel nach dem anderen geritten. Natürlich, kein Problem, ein paar Bomben rauf, ein paar Helicopter Gunships, dann rollen Panzer und die Marines marschieren auf.

....


Und dann plötzlich merken sie jeweils: "Oh Mist, jetzt sitzen wir schon wieder in etwas drin, aus dem wir nicht so leicht wieder rauskommen..."

Das Problem ist nicht das Einmarschieren und militärische 'Überzeugen' - das Problem ist danach - was dann? Wie löst man die Probleme langfristig?


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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 12:29
@stopje
@Huey

Deutschland war nach dem Zweiten Weltkrieg so kaputt, wie es kaum noch mehr geht, da absichtlich große Teile der Wirtschaft und Infrastruktur sowohl von den Nazis als auch von den Alliierten zerstört wurden.

Glaube nicht, dass es hier so viel besser aussah, als in Somalia. Und wenn die Alliierten nicht einen Wiederaufbau forciert hätten, dann hätte es bei uns wohl auch so enden können.


Guckt doch mal genauer hin:
Was hat denn dieses ganze Kram mildtätiger Hilfslieferungen gebracht? Hat es irgendwas langfristig positives bewirkt, dass seit Jahrzehnten immer wieder Essen und Medikamente in bedürftigen, afrikanischen Staaten verschenkt wird?

Nein, stattdessen geht es immer so weiter und weiter. Die Killertrupps ziehen weiter durch die Gegend, regelmäßig putscht sich ein neuer Diktator hoch, lebt dann in Saus und Braus und kümmert sich einen feuchten um die normale Bevölkerung, während seine Feinde und jeder, der nur dumm guckt, gefoltert und umgebracht wird.
Und die Bemühungen von Hilfsorganisationen werden unterminiert durch Bürokratie, Willkür, gegenseitigen Hass und Gier, unkontrollierbare Gewalt bewaffneter Truppen...


Dieses weiche Gehabe von wegen ,,schenken und verhandeln" bringt doch offensichtlich überhaupt nichts.

Wenn wir nicht wollen, dass es in hundert Jahren noch genau so aussieht, dann sollten wir uns endlich mal Gedanken drüber machen, wie wir diesen Kreislauf der Abhängigkeit und Gewalt beenden können, anstatt ihn zu festigen.

Was ist wohl besser? Ein ,,Ende mit Schrecken", wie man so sagt, bei welchem die ganzen Warlords und Milizen von gut ausgebildeten Soldaten platt gemacht und das Land komplett neu aufgebaut wird und am Ende selbstständig ist oder ein ,,Schrecken ohne Ende", bei dem sich Naturkatastrophen, Hungersnöte, Hilfslieferungen wie ein Tropfen auf dem heißen Stein und bewaffnete, kriminelle Armeen abwechseln?


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Huey
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 12:32
@kc
Ich gebe dir recht, aman muss diese Milizen neutralisieren, wenn man helfen will.

@Thawra

Meines Wissens waren es Ranger, nicht Marines.


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stopje
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 12:33
@Huey
Kann man sehen, wie man will. Schlachten werden manchmal verloren.
Ich würde eher sagen, für die Bevölkerung Somalias wars ein Eigentor.

Übrigens 1993 ist 18 Jahre her. Militärisch gesehen stehen heut ganz andere Waffen, und vor allem Strategien zur Verfügung. Mittlerweile verfügen amerikanische Militärs auch über Ethnologen.

@Thawra
Stimme dir zu, daß die USA die Probleme nach dem Einmarsch unterschätzten. Aber auch die USA lernen dazu.


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Huey
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Weltgrösste Hungersnot in Ostafrika

30.07.2011 um 12:34
@stopje

Ja, die amerikanische Kriegsfuehrung hat bestimmt aus dieser Sache gelernt u. reagiert.


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