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Invasion der Hoffnungslosen: Armutstouristen erobern den Westen

780 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, EU, Rumänien ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Invasion der Hoffnungslosen: Armutstouristen erobern den Westen

05.09.2011 um 09:22
ich bin mal gespannt,für was zu einen elefanten sich dieses momentan in vielen ecken deutschands brisante thema sich im laufe der nächste wochen entwickelt, klar ist jedenfalls, das es um viele leuten in deutschland wohnungsmäßig, beruflich, finanziell und weiß der fuchs wie auch immer ebenfalls nicht gut bestellt ist- interessant wird es sicher sein wie die politbonzen auf diese problematik reagieren, wenn die sichh der problematik annehmen

aber über kurz oder lang wird es wohl eine konferenz geben ob nun in deutschland oder gar auf europäischer ebene, da diese problematik bekannt ist und diese zu beheben gilt


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Invasion der Hoffnungslosen: Armutstouristen erobern den Westen

05.09.2011 um 09:33
Zitat von PakaPaka schrieb:Außerdem hab ich nie gesagt, dass Deutschland der Sozialstaat für alle werden soll, es kommt ja auch nicht die ganze Menschheit her. Aber wenn diese Leute in ihren eigenen Ländern mehr Chancen hätten, kämen weniger her.
Guck mal du kannst aber nicht verlangen, dass Deutschland überall hilft, wo es bedürftige Menschen gibt.

Deutschland hat seit Jahrzehnten Milliarden an Entwicklungshilfe in verschiedenste Länder bezahlt, um dort den finanziell Armen zu helfen.

Mach dir mal bewusst: Deutschland kann nicht Zahlmeister der ganzen Welt sein! Und Deutschland kann nicht überall einfach eine florierende Demokratie nach dem französischen Vorbild der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit erzeugen.

Dafür reicht der deutsche Einfluss LANGE nicht aus! Und dafür haben wir auch LANGE nicht genügend Geld, um jedem Armen, der es rein objektiv betrachtet, bräuchte, zu helfen.


In Afrika scheitert beispielsweise nicht einfach vieles, weil ausländische Firmen dort mitmischen und für sich selbst wirtschaften.
Dort scheitert auch sehr viel von den Bemühungen um mehr Wohlstand, weil Warlords, Diktatoren und Kriminelle vielerorts die Macht haben und es gar nicht anders wollen. Denn sie leben gut mit diesen Verhältnissen, sie können dabei ordentlich abkassieren. Nicht so in einer Demokratie oder auch nur in einem Staat mit mehr Wohlstand.
Denn da würden sich die Menschen nicht mehr einfach alles gefallen lassen. Sie wären nicht mehr abhängig davon, dass sie einen Job beim Diktator oder beim kriminellen Bandenchef bekommen, ergo weniger Truppen für diese.

Und man wird diese Leute nicht los, indem man nett mit ihnen redet.
In manchen, gescheiterten Staaten muss man im Prinzip per Armee alles platt machen und von Grund auf, wieder unter Armeeschutz, alles neu aufbauen.
Und das kann Deutschland, das kann Europa, das können auch die USA finanziell einfach nicht leisten.

Gerade eben habe ich wieder gelesen, man muss sich das mal klarmachen: ZUSÄTZLICH zu den aktuellen Schulden hätte Deutschland bis zu 253 MILLIARDEN Euro an weiteren Geldern aufzubringen, weil Merkel und Co. sich auf Teufel komm raus verpflichten, den Euro retten zu wollen.


Erzähl mir mal, wie du da noch mehr Hilfe von Deutscher Seite in andere Länder bringen willst?
Dadurch, dass alle materiell gleich mittellos sind?


Es ist nicht so, dass ich gemein und hartherzig bin. Oder das ich finde, uns geht das Schicksal armer Menschen in anderen Ländern nichts an.
Aber ich bin auch so realistisch, um zu sehen, dass wir nicht in der Lage sind, überall und jedem zu helfen. Und das Deutschland auch keine Verpflichtung dazu hat. Helfen ja. Aufreiben nein.


Deutschland gilt schon seit langem und auch heute noch als tolles Land für mittellose Leute.
Du kannst wohl glauben: Wenn wir jeden einfach so herkommen lassen und jedem finanzielle Mittel und Vorteile en masse geben - dann werden die das doch nicht für sich behalten.
Dann ist das doch kein Geheimtipp, der nur unter`m Tisch weitergegeben wird.

Sondern dann werden diese Verhältnisse unter Garantie in die ganze Welt hinausgetragen und viele Leute sich aufmachen, um sich auch ,,ihren Teil" zu holen.
Wer möchte schließlich nicht anstrengungslosen Unterhalt?
Zitat von PakaPaka schrieb:Das halte ich für ein Gerücht, dass jeder Reiche sein Vermögen selbst erschuftet hat. Viele gehören zur Generation der Erben. Andere kamen durch Beziehungen hoch.
Ich habe nie behauptet, dass jeder ,,Reiche" seinen Besitz selbst erarbeitet hätte.
Es trifft nicht auf alle zu, aber auf viele!
Die Leute hatten die bessere Idee. Sie haben härter gearbeitet. Sie hatten Glück. Sie haben lieber ordentlich gelernt, als Party zu machen.

Man sollte mal anerkennen, dass nicht jeder finanziell reiche Mensch ein fauler, ausbeuterischer Millionär oder Milliardär ist. So etwas ist purer Neid.

Und ICH finde es ehrlich gesagt nicht in Ordnung und ich sehe auch nicht, dass jetzt der Staat oder irgendwelche wildfremden Leute ein Recht hätten, zu demjenigen, der sich seine Million selbst hart erarbeitet hat, zu gehen und zu sagen:,,So, du hast ja genug. Du gibst jetzt einfach mal alles bis auf 100.000 ab. Hast du sehr schön gemacht, aber das bekommt jetzt jemand anders. Auch wenn du dafür gearbeitet hast und er nicht. Und du ihn nicht kennst. Und er dir wahrscheinlich nie dankbar sein wird. Und du gar keine andere Wahl hast."
Zitat von PakaPaka schrieb:Und ja, ich bin gegen die Leistungsgesellschaft, einfach weil diese auch Verlierer und damit letzendlich Kriminelle produziert.
Diese Haltung ist ausgesprochen fortschrittsfeindlich.

Die allermeisten Erfindungen, egal welcher Natur, wurden nicht aus reinem Spaß an der Freude gemacht. Die Suche nach ihnen wurde durch den Willen angetrieben, etwas zu leisten, etwas besseres zu schaffen, etwas aus sich zu machen, seine Träume zu verwirklichen, seine Überzeugungen zu realisieren...

Ohne Leistungswillen hätte es keinen Fortschritt gegeben und wir würden immer noch als Jäger und Sammler durch die Gegend ziehen.

Dass manche Leute weniger leisten können oder wollen und deshalb auch weniger Besitz und Möglichkeiten haben, mag ungerecht sein.
Aber es ist Realität.

Ich finde es nicht akzeptabel, zwangsweise Gleichheit zu erzeugen, indem man jeden Leistungsgedanken wegwirft und einfach so willkürlich einen Cut setzt, damit sich leistungsfähige Leute mit innovativen, guten Ideen nicht zu weit von jenen entfernen, die wenig Leistungswillen haben oder aufgrund äußerer Umstände wenig Möglichkeiten haben, ihren Leistungswillen umzusetzen.


Wir leben nicht in einer rosaroten Utopie, wo es anstrengungslosen Wohlstand für alle gibt.
Zitat von PakaPaka schrieb:Warts nur ab, bis du auch mal in diese Lage kommst. Ich wette dann schreist du aber.

Verwöhnte Wohlstandsmenschen.
Wir kommen vor allem dann in mittellose Lagen von staatlichem Ausmaß, WENN wir versuchen wollen, jedem finanziell armen Menschen finanzielle Mittel zu schenken, der sie benötigen würde.

Was ist so schwer daran, zu begreifen? Das kann sich der deutsche Staat, die deutsche Gesellschaft, einfach nicht leisten.
Das würde nicht nur ein paar Millionen beanspruchen. Auch nicht einfach ein paar Milliarden.

Ja ich behaupte, nicht einmal eine Billion Euro wäre genug für diesen Anspruch.


Mit den jetztigen, finanziell zur Verfügung stehenden Mitteln kann Deutschland jedenfalls nicht jedem finanziell armen Menschen helfen. Tatsache.

Und weil du das nicht einsehen willst, nennst du uns jetzt ,,verwöhnte Wohlstandsmenschen"?
Wenn wir was dagegen haben, den eigenen Staat vollkommen bankrott gehen zu lassen?
Weil wir was dagegen haben, dass Deutschland, jeder einzelne, der in diesem Land Steuern zahlt, zum Zahlmeister aller Armen der Welt werden soll?

Das hat nichts mit ,,verwöhnte Wohlstandsmenschen" zu tun, sondern mit purem Realismus und mit dem Wunsch, dass es hier nicht aussehen solle, wie in strukturschwächsten Gebieten des ehemaligen Ostblocks oder Somalia.


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Invasion der Hoffnungslosen: Armutstouristen erobern den Westen

05.09.2011 um 09:40
Zitat von seraphim82seraphim82 schrieb:Wäre noch anzumerken gewesen, das ein Grossteil oder zumindest nicht wenige der Millionäre sich bereitwillig zeigen mehr Abgaben zu leisten. Heissen halt nicht alles Schumacher oder Becker. ;)
Bitte sehr, das mögen sie doch tun.

Hält sie keiner von ab, gibt unzählige, gemeinnützige Organisationen mit guten Absichten, die deren Gelder gut gebrauchen könnten. Kann man sogar steuerlich geltend machen.
Ich wüsste nicht, dass denen jetzt jemand das Spenden verbieten würde.

Und es wäre sicherlich sinnvoller und direkter, als die Kohle in den unendlichen Schlund des Staates zu werfen.


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Invasion der Hoffnungslosen: Armutstouristen erobern den Westen

05.09.2011 um 09:56
Es sind immer die Steuerzahler, die andere Nationen durchfüttern müssen. Die Politiker haften ja nich mit Ihrem Vermögen. Die geben das Geld nur aus.


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05.09.2011 um 10:00
@derfremde

aber dir ist klar, das du mit deinen steuern auch die hungrigen politiker ebenfalls durchfütterst


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05.09.2011 um 10:02
@old_sparky

Diese Herrschaften sind ja auch äußerst bedürftig ;) Wie sollen die denn sonst diesen ganzen Lebensstandart halten können?


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Invasion der Hoffnungslosen: Armutstouristen erobern den Westen

05.09.2011 um 11:59
Zitat von PakaPaka schrieb:Das ist zuweit weg für die Roma.
DAS kannst du dir mal aus dem Kopf schlagen!

Außerdem, meinst du nicht, dass die "armen, armen Roma, die einen so weiten weg gemacht haben" in Amerika noch einen viel weiteren weg gehabt hätten und das alles noch mehr ziehen würde beim betteln?

Nein, würde es nicht! Die wissen nämlich genau, dass es dort und in vielen anderen Ländern nichts zu holen gibt.
Und das "arme Roma"- Denken gibt es in diesen Ländern nämlich nicht.

Und was meinst du eigentlich, warum sie nicht in ihrem eigenen Land betteln?
Frag mal einen Russen/Kasachen oder Rumänen nach Roma. Frag mal sogar einen Sinti(!) nach Roma. Die werden dir schon sagen, was sie von denen halten.

Meine Familie kam aus dem Baltikum hierher nach Deutschland. Man hat sich orientiert, sich umgeschaut. Klar haben alle erstmal Schwarzarbeit gemacht, auch weil keiner wusste, dass man einfach so nicht arbeiten kann. Alle sind in Wohnungen gezogen, haben gespart, haben nun Häuser. Sogar die Namen haben sich geändert. Warum? Weil man sich anpassen muss! So ist das eben!

Und was ist jetzt?
KEINER aus unserer Familie hat auch nur einen EINZIGEN Tag Sozialhilfe oder ALG-I
kassiert, niemand!
Mein Großvater hat sich während der der Jahre in der "alten Heimat" sein Bild über bettler gemacht, und als mein Vater das mit den Würstchen erzählt hat, meinte mein Opa nur: -"Mann, du bist selber schuld, ich habe dir doch gesagt, dass das Betrüger sind."

Und ach ja: Er hat es auf DEUTSCH gesagt. Weil wir in Deutschland sind. Es geht nämlich!


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05.09.2011 um 11:59
@Kc

Danke für deine Unterstützung nochmal! ;)


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05.09.2011 um 18:11
@Kc

Damit die Spenden dann wieder von den Steuern abgesetzt werden. Das wahre Gesicht des Gutmenschentums.


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05.09.2011 um 18:17
@seraphim82
Zitat von seraphim82seraphim82 schrieb:Damit die Spenden dann wieder von den Steuern abgesetzt werden. Das wahre Gesicht des Gutmenschentums.
Mit anderen Worten, etwas provokant formuliert:
,,Enteignet die reichen Schweine"?

:D


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05.09.2011 um 18:22
@seraphim82

Auch Spenden muss man attraktiv machen, sonst tut es keiner....


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05.09.2011 um 21:05
Zitat von MishaLiciousMishaLicious schrieb:Frag mal einen Russen/Kasachen oder Rumänen nach Roma. Frag mal sogar einen Sinti(!) nach Roma.
Heute früh wieder in der Taz gelesen. Proteste in Tschechien gegen Ortsansässige Roma mit Parolen wie Zigeuner zur Arbeit und Zigeuner ins Gas.


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05.09.2011 um 21:16
@Kc

Entwicklungshilfe alleine reicht nicht aus, zumal das Geld öfters mal in irgendwelchen Sümpfen versickert. Auch behaupte ich nicht, dass Deutschland Entwiclungshilfe an alle zahlen soll. Es sollten alle Länder an einem Strang ziehen, wir haben nur eine Erde.
Eher muss den Ländern geholfen werden, sich selbst zu helfen.

Aber Hand aufs Herz, das ist von den reichen Ländern nicht gewollt, denn deren Wirtschaft könnte ja Konkurrenz bekommen.

Und das der Wohlstand hierzulande sinkt, liegt keineswegs daran, dass die Sozialausgaben steigen. Das ist ein beliebtes Argument der Kapitalisten, aber auch der Rechten. Es liegt daran, dass immer neue Schulden gemacht werden, was aber auch nicht anders geht, der Kapitalismus baut auf Schuld. Dieses Verspekulieren der Banken und dann müssen sie wieder mit Steuergeldern gerettet werden, tut sein übrigstes. Auch Zinsen und das Rechnen mit virtuellem Geld, sowie das Horten der Reichen, dessen Geld dann einfach im Umlauf fehlt.

Schaut in die Geschichte, so lief das schon mehrfach ab. Der Kapitalismus ist zyklisch und der Zyklus endet bald wieder. Leider lernen die Menschen nicht dazu, sondern begehen die selben Fehler immer wieder. Sparen zuerst bei den Schwächsten, wundern sich dann über steigenden Zulauf zu den Extremisten, Sündenbock sind wie immer die Armen und Ausländer.

Wir können so weitermachen wie bisher, aber dann wird es irgendwann wieder zu Faschismus und Krieg kommen. Oder wir denken endlich um.


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Invasion der Hoffnungslosen: Armutstouristen erobern den Westen

05.09.2011 um 22:38
@Paka

Auch wenn grundlegender Konsens darüber besteht über unsere strukturellen Probleme und Rahmenbedingungen die uns alle angehen, ist die Solidarität im unmittelbaren sozialen Zwischenmenschlichen wiederum im Keller. Leider sind es zu viele die sich nur angesprochen fühlen wenn sie selbst unmittelbar betroffen sind. Eine traurige und frustierende Erkenntnis.

@Kc

Wenn du eine Besteuerung als Enteignung auffasst habe ich auch das recht Leiharbeit als modernes Sklaventum zu deklarieren.


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05.09.2011 um 23:01
Zitat von PakaPaka schrieb:Entwicklungshilfe alleine reicht nicht aus, zumal das Geld öfters mal in irgendwelchen Sümpfen versickert. Auch behaupte ich nicht, dass Deutschland Entwiclungshilfe an alle zahlen soll. Es sollten alle Länder an einem Strang ziehen, wir haben nur eine Erde.
Eher muss den Ländern geholfen werden, sich selbst zu helfen.
Da bin ich absolut deiner Meinung.

Ich bin sehr überzeugt davon, Menschen und Ländern zu helfen, sich selbst zu helfen.

Solche Sachen wie das Verschenken von Essen, Klamotten, Decken und Geld sollten niemals Dauerzustand werden, sondern nur kurzfristig, z.B. wenn gerade eine Naturkatastrophe passiert ist, geleistet werden.
Denn letztendlich muss es das Ziel sein, dass arme und bedürftige Menschen gar nicht erst auf solche Hilfen angewiesen sind!


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WilmHosenfeld Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Invasion der Hoffnungslosen: Armutstouristen erobern den Westen

08.09.2011 um 06:36
@Kc Ich glaube so denken viele hier.


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08.09.2011 um 07:56
In der Reportage wird sehr deutlich woran Gegenmaßnahmen scheitern: Ungeeignete ineffektive juristische Maßnahmen.

Im Falle der Bettler sagten die Beamten selber das es immer wieder der selbe Prozess ist, die immer wieder selben Leute werden erwischt, es gibt eine Strafe wegen Ordnungswidrigkeit und sie können weiter gehen. Und das soll vor was abschrecken? Soll das ein schlechtes Gewissen machen oder was ist der nutzbringende Effekt?


Sollten sich solche Zustände ausbreiten wird es politische Reaktionen geben und neue Gesetze für Einwanderer. Mit ein paar neuen Gesetzen kann man das ändern.

Es sollte ein Art Katalog erstellt werden wo alle Vergehen aufgelistet sind die ein Einwanderer (auch solche die angeblich als Tourist kommen) sich nicht zu schulden kommen lassen darf. Anderseits würde die Aufenthaltsgenehmigung sofort entzogen werden können. Vielleicht schafft man ein Limit von 2-3 Vergehen so das jeder auch genug verwarnt ist und wer dann nicht hört darf sich nun wirklich nicht wundern abgeschoben zu werden.


Das muss die erste Maßnahme sein und erst DANN stellt sich die Frage wie man solche Armut auf der Welt besser bekämpfen kann, weil ich finde auch man sollte das nicht ignorieren und die Menschen haben auch mein Mitleid.

Aber es ist auch verständlich das man zuerst an das eigene Wohl denkt.


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Invasion der Hoffnungslosen: Armutstouristen erobern den Westen

09.09.2011 um 11:36
Zitat von LightstormLightstorm schrieb:Es sollte ein Art Katalog erstellt werden wo alle Vergehen aufgelistet sind die ein Einwanderer (auch solche die angeblich als Tourist kommen) sich nicht zu schulden kommen lassen darf.
Sonderstraftatbestände ,die sich nur auf bestimmte Bevölkerungsgruppen beziehen widersprechen dem Dikriminierungsverbot und dem Grundsatz der Gleichheit vor dem Gesetz.
Sowas hatten wir zuletzt vom 30. Januar 1933 bis zum 8. Mai 1945. Geht also garnicht.
Im Übrigen haben wir genügend polizeirechtliche Maßnahmen und Gesetze, die regelungsgeeignet sind. Sie müssen nur konsequent und mit Nulltoleranz angewendet werden. Und das ist ,teilweise aus politisch-ideologischen Gründen leider nicht überall der Fall.


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09.09.2011 um 13:12
@zaphodB.

Ob es immer "politisch-ideologische Gründe" sind, sei mal dahin gestellt. Oftmals ist es auch Mangel an Zeit und MitarbeiterInnen bei den entsprechenden Behörden. Manchmal auch Bequemlichkeit. Macht ja Arbeit, so ein Aktenvorgang. Es gibt entsprechende Beispiele bei der Hamburger Polizei.


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09.09.2011 um 14:24
ausserdem gilt der sog opportunitätsgrundsatz

buddel


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