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Weltwandel im Jahre 2050?

67 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Welt, Wirtschaft

Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 09:40
Hallo liebe Gemeinde,

ich würde hier gerne folgendes mit euch diskutieren.

Wie wird unsere Welt im Jahre 2050 aussehen? Welche Länder werden an der spitze der Weltwirtschaft sein und was hat das für Auswirkungen? In einigen Ländern explodiert die Geburtenrate und in anderen geht sie stark zurück. Europa dünnt aus, zeitgleich platzen Länder wie China oder Indien aus allen Nähten. In Deutschland sollen im Jahre 2050 nur noch 60 Millionen Menschen leben, von denen jeder 3. in Rente ist.

Was passiert, wenn in ca. 40 Jahren über 10 Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben und Europa dünn besiedelt ist? Die heutigen Schwellenländer werden uns nicht nur technologisch und wirtschaftlich, sondern auch von ihrer Bevölkerungszahl überflügeln.
Enden wir dann auf kurz über lang als Kolonie?

Ressourcen werden immer knapper und der bedarf an allem immer höher. Nicht nur der Platzmangel sondern auch die Rohstoffknappheit könnte zu großen Kriegen führen.

Wenn z. B. Deutschland nicht endlich Kinderfreundlicher wird und etwas für die Integration tut, könnten wir entweder in 40 Jahren kaum noch Menschen auf den Straßen sehen oder wir enden wie Dubai? und lassen billige Arbeiter aus Indien und Afrika in Massen bei uns arbeiten?

Was meint ihr?


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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 09:44
Dann bin ich längst nicht mehr hier. Kann mir also ziemlich egal sein.


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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 09:50
@Doors

Und deine Kinder, falls du welche hast oder bekommen solltest?


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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 09:51
@darcane

Meine Kinder sind ab 18 für sich selbst verantwortlich. Nicht mehr ich für sie.


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spinello
ehemaliges Mitglied

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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 09:52
2050 sind schon die ersten kolonien auf den Mars, und auf dem Mond sieht man kleine schwarzer Flecken, weil dort viele Forschungsstation oder Anliegerhafen existieten werden.

WELTMACHT 2050

1 EUROPA
2 AMERICA
3 ASIA


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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 09:56
@Doors

Deine Meinung^^

@spinello

Wie kommst du darauf, dass Europa da auf Platz 1 ist?


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spinello
ehemaliges Mitglied

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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 10:01
Ganz einfach , weil Europa die Wiege der neuen Welt ist.
Wir sind wohlhabend und haben viele Partnerländer und sind zudem sehr förderativ


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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 10:05
@spinello

Wie ich schon geschrieben habe werden wir in Europa immer weniger Menschen und immer mehr werden alt. Jeder 3. wird Rente beziehen, wie soll man so eine Wirtschaftsmacht bleiben? Zudem holen China und Indien so heftig auf, dass ich kaum glaube, das Europa es schafft auf Platz 3 zu kommen, geschweige denn auf Platz 1.


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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 10:05
@darcane
Im Jahr 2050 wird Deutschland in Türkisch-Arabistan umgetauft. Die letzten Deutschen wandern in die USA oder Australien aus. Aus den Wäldern werden Wüsten und das Klima steigt an auf 40°. Aus Häusern mit Ziegeldach werden Häuser mit orientalischer Bauweise. Statt Füchse, Häschen und Rehe wird es dort nur noch Kamele, Löwen und Zebras geben. Aber es gibt Hoffnung im Jahre 4050 werden die Nachfahren der deutschen Auswanderer ihr Land zurückholen.


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def
ehemaliges Mitglied

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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 10:27
@Doors

Wo willst du sein? Oder bist du echt schon so ein alter Knochen?

LG


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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 10:35
@def


Jahrgang 1954.


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def
ehemaliges Mitglied

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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 10:36
@Doors

Oha. Alter Sack! *knuff*

;)

LG


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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 10:45
@Doors
Die 96 schafst du auch noch.


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basbuga92
ehemaliges Mitglied

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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 23:28
I h würd sagen das es dann mit der eu nicht mehr so rosig ausehen wird weil wie schon erwähnt die alte stärke und masse in europa fehlen wird, der größte defizit. Asien überbevölkert meist arm und bereit bei der klei sten gelegenheit geld zu verdienen zu handel
Amerika macht weiterhin so weiter, baut das militär voll auf und richtet weiterhin staatsoberhäupter ab afrika. Leibt im gleichen dilemma weil die weltbanken ja ein kontinent mit hungernten braucht um ihre ziele durchsetzen zu können
Und die aufstellung der macht
Asien und usa ringen um den ersten platz und irgendwo bei 5 ist europa


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basbuga92
ehemaliges Mitglied

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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 23:46
da mal ein kleiner Ausschnitt über die lage von Deutschland
Überholt die Türkei 2050 Deutschland wirtschaftlich?
Laut Goldman Sachs ist die Türkei auf dem besten Weg, die Wirtschaftsmacht Deutschland im Jahre 2050 zu überholen. Ökonomisch ist die Türkei bereits auf der Überholspur und gibt zunehmend mehr Gas.

Die Börse in der Türkei erfreut sich am Allzeithoch. Die Inflation ging zurück, die Industrieproduktion des Landes hat im Februar, gegenüber Februar 2009, um 18 Prozent zugelegt. Die Schulden des Landes wurden kontinuierlich abgebaut. Viele EU-Länder reihen sich in dieser Hinsicht hinter die Türkei.

Dem IWF wurden die Gespräche abgesagt, die Zeiten der flatterhaften Wirtschaft der Türkei sind vorbei. Die derzeitigen Wirtschaftsdaten beruhen auf den Basiseffekten des Vorjahresmonats, der stark eingebrochen war.
http://www.shortnews.de/id/826679/Ueberholt-die-Tuerkei-2050-Deutschland-wirtschaftlich

oder
Professor Jack Goldstone, dessen Artikel „Die neue Populationsbombe“ im „Foreign Affairs Magazine“ erschienen ist, meint, dass die Türkei im Jahre 2050 eines der sechs weltwirtschaftlich ausschlaggebenden Länder sein wird. Der Lehrbeauftragte der George-Mason-Universität sprach einen Abstieg Europas und Amerikas und gleichzeitigen Aufstieg der Türkei, Chinas, Indiens und Brasiliens an. Er ist unter anderem ein Verteidiger des EU-Beitritts der Türkei.

Laut Professor Goldstone sollten sich UN, IWF und die Weltbank der wachsenden Mächte bewusster werden. In einigen Jahrzehnten würde der Westen ein großes Einwohnerzahlenproblem haben, und dieses wäre durch die junge muslimische Bevölkerung lösbar. In Brüssel sprach Professor Goldstone mit ZAMAN.

Sie behaupten, dass ein Ausgrenzen der Türkei nicht nur in der Türkei selbst, sondern auch im Mittelosten und den islamischen Ländern eine feindselige Haltung begünstigen würde, noch dazu sagen Sie dies zu einer Zeit, in der sich die EU einem möglichen Türkeibeitritt stark abgeneigt zeigt.
Zunächst müssen wir aus strategischer Hinsicht mitbedenken, dass die EU mit der islamischen Welt Brücken bauen und Bündnisse eingehen sollte. Es gibt wohl dazu keinen natürlicheren Partner als die Türkei. Die Türkei verstärkt ihre Demokratie jeden Tag aufs Weitere, wird zu einem viel offeneren Volk und ihre Wirtschaft wird noch dynamischer. Die meisten Europäer haben diese Situation der Türkei noch immer nicht realisiert. Sie haben es wohl auch noch nicht bemerkt, dass das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Türkei jetzt schon höher ist als in den ärmeren EU-Staaten. Noch dazu schaut das Bild anders aus, wenn man die Größe der türkischen Wirtschaft betrachtet. Mittlerweile hat sie Portugal überholt und ist fast so groß wie die Wirtschaft Hollands. Wirtschaftlich betrachtet, ist die Türkei mit den Großen der EU zu vergleichen. Abgesehen davon, wächst die türkische Wirtschaft viel schneller als die Wirtschaft aller EU-Länder.

Sie behaupten, dass im Jahre 2050 sechs Länder die Weltwirtschaft lenken werden. Diese seien China, Indien, Brasilien, Indonesien, Mexiko und die Türkei.
Wenn man sich fragt, wie es Europa im 18. und 19. Jahrhundert geschafft hat, der technologische, wirtschaftliche und militärische Führer der Welt zu werden, wird man sehen, dass gleichzeitig einige wichtige Entwicklungen verzeichnet worden sind. Ein rasches Bevölkerungswachstum war Fakt und die Masse der gebildeten Bevölkerung stieg an. Wenn sich ein starkes Bevölkerungswachstum mit Bildungsanstieg, Technologie und Kapital kombiniert, erreicht man eine sehr große wirtschaftliche Macht und Wohlstand. Das war in Europa genau so der Fall, und dieser Kontinent hat lange Jahre in allen Bereichen die Führungsposition eingenommen. All diese Eigenschaften finden sich nun in den vorhin aufgezählten sechs Ländern wieder. Die Bevölkerung Brasiliens, Mexikos und der Türkei ist im raschen Aufstieg. Die Bevölkerung der Türkei wird in einigen Jahrzehnten Russland überholen. Zusätzlich steigt in diesen Ländern auch der Anteil der Bildungsschicht. Während die Türkei zum Beispiel ihre Universitäten festigt, schickt sie auch sehr viele Studierende ins Ausland. Die Türkei verbreitert ihre industriellen Produktionskapazitäten und verstärkt den Export in den Mittelosten und Umgebung. Also, eine stark wachsende, während des Wachstums sich gut bildende Bevölkerung, plus eine Steigerung der Produktionskapazitäten führt zu einem raschen wirtschaftlichen Aufstieg.

Was wird mit den USA passieren?
Die USA und Europa werden nach wie vor große Mächte bleiben. Nur laufen wir immer stärker auf ein globales Weltsystem zu. Die Bevölkerung der USA, Europas, Japans und Südkoreas wird weiterhin wohlhabend bleiben. Aber man darf nicht vergessen, dass alle älter werden. Während diese Bevölkerungen immer älter werden, sinkt der Anteil an der Weltbevölkerung, daher auch der Anteil an der Weltwirtschaft. Sie werden ihre Macht mit den aufstrebenden Ländern teilen müssen.

Ihren Text betiteln Sie mit „Neue Populationsbombe“. Geht es hauptsächlich um das Bevölkerungswachstum?
Ich habe das Wort „Bombe“ nicht verwendet, weil ich eine große Explosion erwarte, aber ich fand es passend, da es wirklich einige potentielle Probleme gibt, die definitiv gelöst werden müssen. Also es besteht das potentielle Risiko einer Explosion. Ich finde, man sollte sich genau diesen Problemen stellen und die Bombe entschärfen. Warum das Bevölkerungswachstum im Moment solch eine große Bedeutung hat, liegt nur in den in der Menschheitsgeschichte noch nie dagewesenen demographischen Veränderungen. Zum Beispiel stieg die arbeitende Bevölkerung Europas von 1950 bis 2000 jährlich um zirka 1 Prozent stetig an. Im Jahre 2005 stoppte dieser Anstieg. Erstmals seit den Römern geht die arbeitende Bevölkerung Europas zurück. Das passiert genau jetzt und natürlich ist dies ein Wendepunkt.

Das passiert seit dem Römischen Reich zum ersten Mal.
Ja. Seit den Römern ist die europäische Bevölkerung ständig angestiegen. Wenn wir nun einmal die großen Kriege wegdenken, dann hat kein Kontinent der Erde jemals das Problem eines Bevölkerungsrückgangs gehabt. In Europa geht das erste Mal die Zahl der Erwachsenen zurück. Also haben wir es hier mit einer ganz neuen Situation zu tun. Ein Drittel der Bevölkerung der meisten EU-Länder wird 2050 über 60 sein. Ich kann mir auch kein so starkes Ansteigen der Geburtenrate vorstellen. Die Rolle der Frauen hat sich geändert. Sie müssen sich zwischen einer professionellen Karriere und ihren besten Geburtsjahren entscheiden. Im Iran wird auch viel in die Bildung und Berufe für Frauen investiert und die Geburtenrate ist genauso niedrig wie in Europa.

Das Iranbeispiel ist sehr interessant!
Der Iran ist im Moment das Land mit der weltweit am stärksten fallenden Geburtenrate.

Sie behaupten ja unter anderem auch, dass China im Jahre 2030 seine Ein-Kind-Politik zu spüren bekommen wird. Was bedeutet das für die chinesische Wirtschaft?
Manche behaupten, dass China als die größte Weltmacht die USA ersetzen wird. Ich bezweifle dies. Der Grund ist folgender: Bald wird in China die Zahl der zu arbeiten beginnenden Bevölkerung sinken, dadurch wird China vor allem um 2030 herum mit Hindernissen konfrontiert werden, um größere wirtschaftliche Schritte zu machen. China hat jetzt schon begonnen, Arbeitskraftprobleme zu haben.

Also meinen Sie, dass internationale Einrichtungen ihre Legitimität verlieren werden, wenn sie stark wachsende und wirtschaftlich dynamische Länder ausgrenzen?
Viele Europäer und Amerikaner haben es noch nicht verstanden, dass in den kommenden Jahrzehnten 75 Prozent der weltwirtschaftlichen Produktion von außerhalb der USA und Europas kommen wird. Das ganze wirtschaftliche Wachstum während der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr verzeichneten hauptsächlich aufstrebende Länder wie China, die Türkei und Brasilien, während sich andere Länder um die Schuldenfrage kümmerten.

Was sollte man denn tun, um die Legitimität der internationalen Einrichtungen weiterhin zu gewähren?
Ich gebe Ihnen ein paar Beispiele. In den 70er und 80er Jahren, als die europäische Wirtschaft im raschen Aufstieg war, machte die französische Wirtschaft das Doppelte der chinesischen aus. Man wird es kaum glauben, aber das ist Tatsache. Im Vergleich mit anderen Ländern der Welt hatte bei solch einem Wohlstand Europas eine Einrichtung wie die G-7 eine starke Bedeutung. G-7 bestimmte die Weltpolitik und alle anderen Länder mussten sich anpassen. Aus der G-7 wurde später die G-8. Aber jetzt ist die achte Wirtschaft Brasilien. Die weltweit zweitgrößte Wirtschaft ist China. Südafrika, die Türkei und Mexiko nehmen nun sehr rasch ihre Plätze unter den Top 20 ein.

Die Türkei besitzt nun weltweit die sechzehntgrößte Wirtschaft.
Die Tatsache, dass im Moment sieben bis acht Staaten, die nur 50 Prozent des Weltwirtschaftswachstums ausmachen und bald auf wahrscheinlich 25 Prozent zurückfallen werden, zusammenkommen und globale Entscheidungen fällen und von der Welt konsequente Folgeleistung verlangen, bringt eine äußerst komische Situation hervor. Kein einziges entwickeltes Land wird so etwas akzeptieren können. Diese Länder brauchen auf alle Fälle mehr Mitspracherecht. Ich meine die Weltbank, die WTO und den Weltsicherheitsrat. Das nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene und nur gewisse Staaten begünstigende System muss sich ändern. Man muss sich endlich eingestehen, dass diese vor 60 Jahren gegründeten Organisationen aktualisiert werden müssen und Europa nicht mehr die Macht von vor 60 Jahren besitzt. Neue Einrichtungen und Partnerschaften werden gebraucht. Natürlich werden Europa und die USA weiterhin starke Akteure bleiben. Ich will damit nur aussagen, dass sie ihre alten Kräfte nicht mehr bewahren können werden.

Historische und geografische Voraussetzungen verlangen von der Türkei eine Nähe zum Osten. Sie weisen unter anderem darauf hin, dass das starke Bevölkerungswachstum hauptsächlich in den muslimischen Ländern stattfinden wird und für diese Probleme mit sich bringen kann. Sie behaupten, dass diese Probleme mit einem Bildungsdefizit und der Ausgrenzung durch den Westen zu tun haben. Kann also eine Explosion der muslimischen Bevölkerung ernsthafte Probleme auslösen?

Zunächst will ich bemerken, dass keine Bevölkerung explodiert. Bis 2050 steigt die Weltbevölkerung um 2 Milliarden an. Die Beschaffenheit der Bevölkerung, die gebraucht wird, wird man in den muslimischen Ländern finden, deshalb ist eine gute Beziehung zur islamischen Welt wichtig. Daher hat der EU-Beitritt der Türkei, unter den gleichen Bedingungen wie jeder andere auch, eine immense strategische Bedeutung. Europa muss Brücken bauen. Der EU-Beitritt der Türkei würde der ganzen Welt die Bereitschaft des Westens für ein gemeinsames Miteinander unter gleichen Bedingungen zeigen. Wir brauchen diese Botschaft.
Wir dürfen die geografische Lage der Türkei nicht vergessen. Die Türkei war immer schon eine Kreuzung und ein Treffpunkt der Zivilisationen. Die Türkei besitzt das Potenzial, zwischen Ost und West, dem Christentum und dem Islam eine Brücke zu sein. Das Osmanische Reich zeigte auch schon einer sehr großen christlichen Bevölkerung gegenüber ihre Gastfreundschaft. Viele im Westen wissen noch immer nicht, dass die Römisch-orthodoxe Kirche ihre Zentrale in Istanbul hat. Die Türkei wird immer einen guten Draht zum Osten haben, das verlangt die Geschichte, die Frage ist nur: Was für einen Nachbarn will Euro?
http://www.zamanavusturya.at/details.php?title=Prof.+Goldstone:+-Tuerkei+wird+fuehrendes+Land+2050%93&haberid=2127


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Weltwandel im Jahre 2050?

08.11.2011 um 23:54
Viel zu früh für irgendwelche Prognosen, vorallem weil auch bei vielen die Weitsichtigkeit nicht gegeben ist. China, Indien, Türkei und Co. mögen jetzt wachsen, aber irgendwann steigen auch dort die Löhne und die Arbeitsbedingungen werden besser, dann sind sie auf dem Niveau der westlichen Ländern, können aber eben auch nicht mehr 9% pro Jahr wachsen, bei China zB. wird es in 10-20 Jahren soweit sein, also keine Panik vor der "gelben Gefahr" oder sonst einem Land, der Wohlstand der westlichen Welt wird in den nächsten Jahrzehnten wohl unangetastet bleiben, auch wenn es auf den Weltmärkten mehr "Player" gibt als bisher.

Zum Thema Bevölkerungsschwund: Sowas pendelt immer hin und her, irgendwann werden die Geburten auch wieder ansteigen,


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libertarian
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Weltwandel im Jahre 2050?

09.11.2011 um 00:11
Chinas Bevölkerungswachstum ist stark rückläufig. Gleichzeitig stehen sie vor dem Problem, dass auf ein Dutzend Männer nur ein paar Frauen kommen, was auch der Ein-Kind Politik zu Schulden ist. China wird es in Zukunft mit einer veralterten Bevölkerung sondergleichen zu tun bekommen, hat jedoch noch keine adäquaten sozialpolitischen Konzepte für diese katastrophale Welle. Man weiss nur, dass man sein Sozial-Netz nicht so wie in Europa installieren möchte, das war es dann aber auch schon.

Nur das Bevölkerungswachstums Indiens steigt ins Unermessliche. Genauso wie dasjenige mancher afrikanischer und anderer Staaten.


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libertarian
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Weltwandel im Jahre 2050?

09.11.2011 um 00:15
In der Türkei und auch China bahnen sich desweiteren Blasen an. Auch muss man sehen, was geschieht, wenn die Weltbank in einen anderen Staat zieht. Wenn ich mich nicht täusche, ist Vietnam derzeit einer der Kandidaten dafür.


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libertarian
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Weltwandel im Jahre 2050?

09.11.2011 um 00:48
Wer sagt und, dass China bis 2050 bereit ist, seine dann schrumpfende Bevölkerung aufzufangen?
tDZa1Zx BevPyrProzCN2000 2050 sm
Bis dahin müssen sie sich komplett umgebaut haben, da ihr derzeitiger Aufstieg unter anderem auf der arbeitsfähigen Bevölkerungsschicht aufbaut. Und teurer dürfte es dann auch werden, in China produzieren zu lassen.

Bleibt also spannend.

http://www.youtube.com/watch?v=xaaW0xDVt8Q


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Weltwandel im Jahre 2050?

09.11.2011 um 01:21
@darcane

Die Welt nach 2050 - dass kann niemand sagen.

Ich bin Transhumanist und wenn ich an etwas glaube, dann an die Technologische Singularität. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Singularität der Menschheit nur Gutes bringen wird. Wenn du mich also fragst, wie die Welt in 39 Jahre aussehen wird: Es gibt keinen Hunger mehr, alle Krankheiten sind besiegt, es gibt keine Behinderungen mehr, der Tod ist besiegt, es gibt unendlich Rohstoffe, keine Gewalt, kein Leid usw.


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