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Zusammenlegung der Schulen?

104 Beiträge, Schlüsselwörter: Schule, Schulsystem, Zusammenlegung

Zusammenlegung der Schulen?

18.06.2012 um 17:26
Bin ja sowas von dagegen..
Die Lehrer bleiben nur bei den Leistungsschwachen hängen, sodass alle anderen unterfordert sind und nicht weiter gefördert werden.
Und die, die keinen Bock auf Schule haben, ziehen nur alle anderen runter und stören den Unterricht..


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Zusammenlegung der Schulen?

18.06.2012 um 17:27
Rhaenys schrieb:Mit Faulheit besteht man nicht auf Real oder Gmnasium.
Kann ich nicht bestätigen.
Rhaenys schrieb:zig Stunden am Tag lernen
Übertrieben, oder?

Ich glaube, mit beidem hat es, wenn überhaupt, nur am Rande zu tun.


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Zusammenlegung der Schulen?

18.06.2012 um 17:28
Als ich noch in die Hauptschule ging vor über 30 Jahren, gab es in der Schule kaum Migranten, hie und da ein Italiener.
In meiner Klasse waren alles Einheimische.
In der Klasse/Schule von meinem Neffe sind der grösste Teil Migranten vom Balkan.
Aber die gehen fast alle in die Realschule. In der Hauptschule sind kaum Migranten anwesend.
Auch wenn sie schlecht deutsch sprechen.
Weil sie genau wissen, dass sie in den Berufen, nicht viele Möglichkeiten haben.
Dann liegt es nicht unbedingt an der Sprache, weil mein Neffe in Deutsch sehr schlecht ist und trotzdem in die Realschule konnte.


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Zusammenlegung der Schulen?

18.06.2012 um 17:30
-ripper- schrieb:Fakt ist das Lehrer, die von Schülern wissen das diese Schlau genug wären auf das Gymnasium zu gehen aber keine Unterstützung aus dem Elternhaus erfahren, diese Schüler auf die Hauptschulen schicken.
Die meisten sind schlau genug fürs Gymnasium! Hat ja nichts mit Intellekt zu tun!
Und das sage ich als ( faule xD ) Gymnasiastin!
Hat eher was mit Fleiß zu tun. Hauptschule MUSS man auch gar nicht besuchen, da man wenn man ein wenig lernt und vom Elternhaus unabhängiger wird und auch mal ein bisschen Ehrgeiz zeigt, mindestens auf die Real gehen kann!

Und von wegen keine Unterstützung: Ich kenne einige die keine bekommen, aber gerafft haben das die ohne guten Schulabschluss keine CHance im Leben haben und somit seit der Grundschule alleine ackern und seit Jahren erfolgreich auf dem Gymnasium sind!

Man darf halt nicht erst in der fünften auf die Idee kommen "lernen könnt ich ja auch mal", sondern muss schon in der Grundschule dem Lehrer zeigen " hey, ich pack das auch alleine ! "

Denn da haben die Lehrer meiner Erfahrung nach extremen Respekt vor!


Und dass das Schulsystem auf dem Elternhaus aufbaut ist auch nicht dramatisch. Schule ist für Bildung da. Und die ersten Bildungsanstze müssen schon vorher aufgebaut werden. Zuhause und im Kindergarten ( Sprache lernt man in dem Alter ja auch automatisch durch Umgang mit Gleichaltrigen ). Da hat man schon 2 Anlaufstellen.


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18.06.2012 um 17:30
@mostellaria
wenn ein Türkisch sprachiges Kind mit 6 Jahren in eine Klasse kommt wo zu 90% türkisch sprachige Kinder sind, dann wird es wohl nicht sehen das es ein Kommunikations Problem hat, das Problem haben die Lehrer und die 2-3 Schüler die aus einem Elternhaus mit anderen Wurzeln kommen


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18.06.2012 um 17:31
mostellaria schrieb:Aber man versteht doch wohl in dem Alter, dass man ein Kommunikationsproblem hat. Und dass man schlechte Noten bekommt, weil man die Sprache nicht spricht. Wer ehrgeizig ist, wird diese erlernen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das mit 6 Jahren schon erfasst.

Es erfassen ja sogar Erwachsene nicht, die jahrelang in einem fremden Land leben und dessen Sprache nicht beherrschen.


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18.06.2012 um 17:34
@missesfee

Ja, aber es bekommt dann schlechte Noten. Wer ehrgeizig ist, wird das Problem verstehen und was dagegen machen.

@Plan_B

Ich konnte, bis ich 9 war, kein einziges Wort Deutsch. Hab dann aber die Sprache gelernt (als wir eben ausgewandert sind) und bin dann aufs Gymnasium. Dass es da einen Zusammenhang gibt, wusste ich.


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18.06.2012 um 17:41
@Rhaenys

Bildung darf gerne zuhause stattfinden, aber Bildung zuhause darf auf keinen Fall eine Qualifikation bzw. Disqualifikation dafür sein ob ein Schüler auf eine höhere Schule gehen darf oder nicht. Für frühkindliche Bildung ist in der Regel sowieso eher der Kindergarten da auf den ab 2013 ja ohnehin jedes Kind Anspruch hat.

Zum Thema mit der Unabhängigkeit. Es ist in der Regel ja so das vor allem Jugendliche nicht mehr gerne abhängig von ihren Eltern sind und es allgemein als uncool gilt wenn man das zugibt. Ich denke nicht das Schüler die im Gymnasium gute Noten erzielen das alleine und mit eigenen Antrieb schaffen. Das ist utopisch. Vor allem für einen Jugendlichen. Regelmäßige Arschtritte der Eltern halten das Pferd am Galoppieren sozusagen. Und genau da greift das System nicht mehr, weil man weiß das Schüler aus Bildungsfernen Schichten, zu denen nun mal hauptsächlich Migranten gehören, das Gymnasium so wie es momentan besteht, nämlich als Elternabhängiges Bildungszentrum nicht bestehen würden. Selbst wenn die Kinder das Potential dafür hätten.

Grundsätzlich muss man noch sagen das, wenn man soziale Schichten der Hauptschulen vergleicht, Migranten die besseren Schüler sind als Deutsche.


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18.06.2012 um 17:42
@mostellaria
wenn es so Funktionieren würde das tut es aber nicht
ich habe vor 15 Jahren eine Azubine mit ausgebildet die ihr erstes Schuljahr in Berlin-Kreuzberg verbracht hat unter den von mir beschriebenen Voraussetzungen 90% türkisch sprachige Kinder und sie die einzige Deutsche. Sie war Klassenbeste. Dann sind die Eltern an den Stadtrand gezogen und sie wurde nach wenigen Wochen aus der zweiten in die erste Klasse zurück gestufft wegen zu großer Defizite.
Also das Problem gibt es schon lange und es kann sich so nicht von alleine beheben

Ich bin Befürworter eines Kindergarten Pflichtjahres damit die Sprachlichen Voraussetzungen schon beim Eintritt in die Schule besser sind


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18.06.2012 um 17:51
mostellaria schrieb:Ich konnte, bis ich 9 war, kein einziges Wort Deutsch. Hab dann aber die Sprache gelernt (als wir eben ausgewandert sind) und bin dann aufs Gymnasium. Dass es da einen Zusammenhang gibt, wusste ich.
Dann warst du ausgesprochen sensibel für das Thema, was ich bewundere.

Den Zusammenhang zwischen Sprache und Chancen im späteren Leben erfasst man in so jungen Jahren wahrscheinlich nicht, aber den Zusammenhang, dass ich mich aktuell in der Gegenwart nicht verständigen kann, wenn ich die Sprache nicht kann schon. Dass man die dann lernt, besonders effektiv und leicht in jungen Jahren im Ausland, wenn man mit der Sprache umgeben ist, ist klar.

Ich dachte, du meinst, ein 6-jähriger wägt bereits berufliche Chancen im Zusammenhang mit dem Lernen der Sprache ab.


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Lillc
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18.06.2012 um 17:53
Fördern, wie schön ... In diesem Punkt kann man nicht pauschalisieren! Das hängt vom Lehrer selbst ab und die starken Schüler werden heute viel mehr gefördert, als noch vor wenigen Jahren. Es kommt darauf an, wie fortschrittlich die Schule ist und wie engagiert die Lehrer. Aber eins ist klar, wenn Haupt Real und Gym zusammen gelegt sind kann man den Schülern bei weitem nicht so gerecht werden und unter Umständen differenziert man hier als Lehrer bis man in die Klapse kommt, die sozialen Unterscheide noch ganz ausser Acht gelassen. Wenn man alles so schwarz weiß sehen könnte wäre schnell eine Lösung gefunden, aber es gibt eben nicht nur dumme und schlaue Schüler sowie faule und fleissige. Jeder Schüler hat unterschiedliche Starken und Schwachen, aber die einen benoetigen mehr Aufmerksamkeit und die anderen sind eben selbständiger. Ein Kind in ein dreigliedriges System zu quetschen und ihm bis zum Abschluss einen Stempel aufdrücken ist nicht richtig, aber alle Schüler in eine Klasse zu stopfen (auch I-Kinder) ist nicht die Lösung. Warum muss das 'Kind' denn überhaupt einen Namen bekommen. Warum werden hier Schüler als dumm bezeichnet, nur weil sie etwas langsamer sind oder einfach nicht das leisten können, was andere können. Disziplinprobleme, Schüler die nicht wollen, sollten einfach früher praktisch arbeiten und aktiv an das Berufsleben herangeführt werden. Aber wir können hier erörtern was das Zeug hält, das Problem liegt vor der Schule.


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18.06.2012 um 17:54
allmotley schrieb:Ich dachte, du meinst, ein 6-jähriger wägt bereits berufliche Chancen im Zusammenhang mit dem Lernen der Sprache ab.
So weit würde ich nicht gehen... aber man merkt halt, dass man im Alltag Probleme hat... und kann sich denken, dass man in der Schule besser wäre, wenn man die Textaufgaben erstmal versteht, z.B.


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18.06.2012 um 17:55
@-ripper-
-ripper- schrieb:Bildung darf gerne zuhause stattfinden, aber Bildung zuhause darf auf keinen Fall eine Qualifikation bzw. Disqualifikation dafür sein ob ein Schüler auf eine höhere Schule gehen darf oder nicht
Du kannst ( ! ) aber kein Kind auf ein Gymnasium schicken, das die Sprache nicht beherrscht! Und ein Kind das zwar eine Grundschule besucht, aber Zuhause keine Hilfe im Deutschen hat, und auch nicht außerhalb der Schule paukt, hat es nun mal scheiße schwer!
Da kann man abr nicht das Schulsystem für verantwortlih machen, sondern das Elternhaus in dem nicht genug Deutsch gesprochen wird!

Das schöne ist ja: Leute die in Deutschland leben und ne Aufenthaltserlaubnis haben, müssen nicht unbedingt Deutsch können!
Und dadurch können sie dem Kind nicht helfen, das Kind kann nur die Heimatsprache fließend, und versemmelt dann in der grundschule arbeiten, weßhalb die Lehrer denken es wäre in der Hauptschule am besten aufgehoben...

Teufelskreis halt. Und es ist ja wohl nicht so dass in Deutschland lebende Ausländer nicht die MÖglichkeit hätten die SPrache zu lernen ( -> abendschule! )

Da ist nicht das Schulsystem dran Schuld, sondern die Einstellung der Eltern gegenüber guter Bildung und Sprachkenntnis! ( mal davon abgesehen das einige Eltern den Verlust kultureller Identität fürchten wenn die Kinder eine andere als die Muttersprache sprechen )

Für die Kinder ist es dann halt auch leichter auf der Hauptschule. Solange die Probleme nicht an der Wurzel gepackt wurden, kann man nicht über eine Zusammenlegung der Schulen nachdenken.
-ripper- schrieb: Für frühkindliche Bildung ist in der Regel sowieso eher der Kindergarten da auf den ab 2013 ja ohnehin jedes Kind Anspruch hat.
Hab ich doch gesagt...? :D


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18.06.2012 um 17:58
mostellaria schrieb:und kann sich denken, dass man in der Schule besser wäre, wenn man die Textaufgaben erstmal versteht, z.B.
Das ist klar. Das Kind erkennt die Not und hat keine Alternative. Das ist in dem Fall auch gut so.
Nie wieder lernt man so leicht, wie als Kind.


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18.06.2012 um 17:59
allmotley schrieb:Nie wieder lernt man so leicht, wie als Kind.
Kann ich nur unterstreichen


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18.06.2012 um 18:04
Rhaenys schrieb:Du kannst ( ! ) aber kein Kind auf ein Gymnasium schicken, das die Sprache nicht beherrscht!
Natürlich nicht, und deswegen kann Schule nicht auf das Elternhaus bauen sondern muss selbst Initiativen ergreifen. Solange die Bundesrepublik nicht in der Lage ist Ausländer zu integrieren wird es das Schulsystem auch nicht sein.

Abgesehen davon kann man das nicht nur auf die Sprache pauschalisieren. Es kann nicht jeder Migrant auf dem Gymnasium landen. Ich hab ja bereist deutlich gemacht das dies nur von Schülern erwartet wird wenn sie entsprechende Leistungen erbringen. Dazu gehört nunmal auch ein ausgebildetes Sprachvermögen. Aber selbst wenn Sprache und Leistung stimmen, ist das noch lange keine Voraussetzung für das Gymnasium wenn das Kind aus einem Bildungsfernen Elternhaus stammt. Und das kann nicht sein!


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Zusammenlegung der Schulen?

18.06.2012 um 18:09
@-ripper-

Vorraussetzungen fürs Gymi sind Sprachkenntnisse, ein Minimum an Allgemeinbildung, und ganz wichtig FLEIß ( und dadurch bedingt halbwegs gute Noten zu Grundschulzeiten ). Und das schafft im Prinzip jeder. Und selbst wenn man dann nicht aufs Gymi kommt, reicht das für Realschule. Von daher ist die Hauptschule unnötig / für Leute die den Stoff langsamer lernen müssen. Meiner Meinung nach hat das nichts mit der Herkunft zu tun ( HÖCHSTENS mit dem von mir schon genannten Problem Sprache. Oder halt falsche Lerneinstellung ) . Nicht meinen Erfahrungen nach ;)


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18.06.2012 um 22:04
ich sehe den Schlüssel zum Erfolg nicht unbedingt in Gemeinschafts- sondern mehr in Ganztagsschulen.

Die Hauptschulen sind, wie hier auch schon erwähnt, in der jüngeren Vergangenheit immer mehr zu Migrantenschulen geworden, in den Städten mehr, auf dem Land weniger, aber auch da ist dieser Trend zu beobachten.
Wenn nun eine Gesamtschule etabliert werden soll, macht dies, so lange die deutsche Sprache nicht von allen Schülern beherrscht wird, keinen wirklichen Sinn. Man kann man die Verhältnisse in Deutschland, wo wir einen recht hohe Migrantenanteil haben, nicht richtig mit "besseren PISA-Ländern", die einen niedrigeren Migrantenanteil vorweisen, vergleichen, weshalb eine Gesmtschule kein Allheilmittel sein kann.

Will man nun aber unbedingt eine Gemeinschaftsschule etablieren, müssen zuallererst einheitliche Voraussetzungen für alle Kinder, also auch die, die von ihren Eltern nicht besonders stark "gefördert" werden, geschaffen werden.
Von daher muss in der Grundschule vermehrt, gerade für Migrantenkinder, deren Eltern selbst nicht gut deutsch sprechen, eine intensivere Betreuung stattfinden, was mMn für eine Ganztags-Grundschule spricht. Über längeres gemeinsames Lernen lässt sich streiten, ob die Grundschule nun aber vier, fünf oder sechs Jahre dauern soll, müsste man aus Erfahrungen ableiten.

Erst wenn man gewährleisten kann, dass die Niveaus der Schüler nicht zu stark voneinander abweichen, sollte man über Gemeinschaftsschulen nachdenken.

Da ich selbst zuerst auf einer Realschule war und erst danach die gymnasiale Oberstufe besuchte, kann ich aus meinen eigenen, subjektiven Erfahrungen heraus durchaus einer Gemeinschaftsschule viele positive Aspekte abringen. So sehe ich die Realschüler als nicht wirklich "schwächer" an als die Gymnasiasten, was auch belegt, dass in meiner Oberstufe nach der elften "Eingangsklasse" ein einigermaßen einheitliches Niveau zwischen Gymnasiasten/Realschülern herrschte und einige ehemalige Realschüler letztendlich auch ein besseres Abitur als ehemalige Gymnasiasten schrieben.
Allerdings komme ich auch ursprünglich vom Land und der Migrantenanteil war bei uns sehr gering. Als ich jüngst mit einem ehemaligen Lehrer sprach, beklagte der auch schon sprachliche Defizite und unangenehme Umgangsformen bei der jüngeren Schülergeneration. Auch hier denke ich, ließen sich durch eine Ganztags-Grundschule besagte Probleme lösen/abmildern.

Daher mein Fazit:
eine gute, ganztägige und eventuell auch fünf- oder sechsjährige Grundschule sollte etabliert werden, vorerst sollte das geteilte Schulsystem allerdings beibehalten werden. Merkt man dann, dass man das Niveau angleichen kann, kann man eventuell den Schritt zur Gesamtschule wagen.
Hier in BaWü wurde den Schulen nun erlaubt, Modellversuche mit Gesamtschulen durchzuführen. Ich bin auf die Ergebnisse gespannt.


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18.06.2012 um 23:09
Hier in Rheinland-Pfalz wurde das dreigliedrige Schulsystem abgeschaft und Hauptschule mit Realschule zusammengelegt. In der Landeshauptstadt Mainz haben die Eltern das dreigliedrige System wieder eingeführt.

Statt Hauptschule - Realschule - Gymnasium heißt es jetzt Realschule PLUS - Gesamtschule - Gymnasium.

Im restlichen Land sind Gesamtschulen eher rar. Wenn sie da sind heißt es bei den Eltern nur: Hauptsache mein Kind kommt nicht zu den Assos auf die Realschule Plus. Die Eltern stimmen also ganz klar für die Separierung.

Das Problem des Schulsystems ist m.E. nicht die Frage ob gemeinsam Lernen oder nicht, das Problem ist die Kultur des Durchfütterns ohne Leistung für die bildungsferne Schicht. Die Kinder haben kein Vorbild und sehen nicht, dass man durch Leistung was erreichen kann. Waren zu meiner Schulzeit die bildungsfernen Kinder noch häufig die Sportskanonen, so ist auch das heute anders. Zuviel Fernsehen, Trägheit und falsche Ernährung macht die Kinder schon von Anfang an müde und leistungsschwach.
Das ändert nur eine Kultur, die auf die Menschen wieder zugeht, sie wichtig nimmt und gleichzeitig leistungsorierntiert ist. Finanziell schlecht ausgestattete Ganztagsschulen helfen hier auch nicht weiter.


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25h.nox
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18.06.2012 um 23:36
@menma gibts doch schon, heißt gesamtschule...


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