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Politische Ideologie

225 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Kommunismus, Sozialismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Politische Ideologie

01.08.2012 um 23:13
Aber echt


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Politische Ideologie

03.08.2012 um 15:49
Gleicher Kommentar von mir wie auch im anderen Ideologiethread:

Ich bin ein liberaler Bauchkommunist mit nem grünen Daumen, die klassischen Ideologien und ihre politischen Spezialisierungen sind veraltet, es dreht sich immer im Kreis und führt nicht aus gesellschaftlichen Problemen. Ich finde es hier sehr bedenklich das der nationalistische Anteil überwiegt. Denn gerade die Nation als staatliche/politische Institution ist ein marodes Denkkonzept. Es ist kleingeistig, starr verwurzelt und ein völliger Mangel an Dynamik. Dynamik besteht aus Bewegung, sein es Völkerwanderungen oder globales Denken/Handeln. Wäre der Mensch nicht gewandert/ausgewandert würden wir sicherlich noch immer ums Feuer tanzen ;)

Natürlich braucht man eine gewisse kulturelle, nationale Prägung und einen sprachlich geschlossenen Raum doch seinen persönlichen Stolz an eine Nation zu koppeln ist traurig und rückschrittlich.

Ich betrachte die Welt als kleines Staubkorn in den Weiten des Alls, nationales Denken auf einem solchen Staubkorn ist die Verkörperung von Identitätslosigkeit, man sollte auf die eigenen Leistungen stolz sein und nicht auf die der „Nation“. Auf sprachliche und kulturelle Aspekte kann man im Sinn der schaffenden stolz sein, doch aber nicht auf die Tatsache das diese zufällig aus dem gleichen Land stammen wie man selbst! Ist mir zu altmodisch...


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03.08.2012 um 15:58
@cRAwler23
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Ich bin ein liberaler Bauchkommunist mit nem grünen Daumen, die klassischen Ideologien und ihre politischen Spezialisierungen sind veraltet, es dreht sich immer im Kreis und führt nicht aus gesellschaftlichen Problemen. Ich finde es hier sehr bedenklich das der nationalistische Anteil überwiegt
Besser hätte man es nicht ausdrücken können, Dankeschön :)

Wobei ich eine kleine Phrase ändern würde, undzwar "liberaler BauchKAPITALIST mit nem grünen Daumen"


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03.08.2012 um 17:38
@SkySonic
Nun für dich ändern oder auch für mich? Nein ich kann mit der kapitalistischen Weltsicht nicht harmonieren (auch wenn ich für ihn wirtschafte, arbeite und konsumiere), ich sehe den Kapitalismus nicht als etwas schlechtes, nur das Bereicherungsprinzip und das "für sich arbeiten lassen" um Profit zu machen für andere, halte ich für nicht mehr erstrebenswert, Kapitalismus ist eine wirtschaftliche Entwicklungsstufe die dieser Tage mit Sicherheit Grenzen überschritten hat, die scheinbar unumkehrbar sind. Auch der Feudalismus wurde überwunden. Darum ist es für mich ein veraltetes Konzept der Wirtschaft und Finanz.

Aber auch dir ein Dankeschön, doch verzeih mir ich bleib ein liberaler BauchKOMMUNIST :D
Btw. halte ich den staatlichen Kommunismus ebenso für falsch wie den staatlichen Sozialismus wie in der SU und DDR. Da gibt es eindeutig anstrebenswertere Konzepte und Wirtschaftssysteme. Nur stoßen diese immer bei denen auf Gegenwind, die sich weiterhin auf Kosten anderer bereichern wollen ;)


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03.08.2012 um 17:46
Schade füle mich im Grunde bei keiner der Ideologien zuhause, weils an allen Kritikpunkte gibt. Mir fehlt real wirklich mehr sozial humane Gerechtigkeit in allen bisherigen Systemen, die sich zwar alle gewandelt haben (manche mehr, manche weniger !), aber das gelbe vom Ei war ja wohl bis Dato nicht dabei...


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03.08.2012 um 17:57
@DieSache
Dann bist du eine staatsungebundene Sozialistin :)
Denn der Sozialismus (nicht wie in der DDR) ist wenn man so will die reine Verkörperung des sozialen und humanen Gedanken, miteinander nicht gegeneinander, das wurde sogar zum Teil in der DDR Realität, die Menschen waren da recht solidarisch, doch wäre da nicht der Staat gewesen. Darum falle ich auch ins linksliberale Weltbild. Aber du hast recht alle historischen und aktuellen Systeme sind gescheitert, noch ist der Kapitalismus mit ner Prise sozialer Marktwirtschaft am rumdümpeln und hat sich recht lange gehalten.


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03.08.2012 um 18:07
@cRAwler23
Darum geht es nicht. Ich finde dass faule Menschen in unserer Gesellschaft nicht ein gleichwertig luxuriösen status genießen sollten wie Fleißige Menschen.
Ich sehe im kapitalismus die Möglichkeit vom Tellerwäscher zum Millionär zu kommen bzw. eine Selbstständigkeit zu erreichen wie es in meiner Familie der Fall war.(Kein Millionär, aber Selbstständigkeit :D). Leute liegen falsch wenn sie sagen dass man selbst mit Fleiß hier nichts erreichen kann.


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03.08.2012 um 18:10
@cRAwler23
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:das wurde sogar zum Teil in der DDR Realität, die Menschen waren da recht solidarisch,
Da muss ich ganz kritisch wiedersprechen! In der DDR war die solidarität aufgezwungen und aus der Armut heraus entstanden um sich gegenseitig zu helfen. Die DDR ist aus meiner Sicht ein Musterbeispiel für Unterdrückung und Manipulation am Menschen.

Letztendlich kann man sowieso alles auf die Triebe reduzieren und sagen dass wir Herdentiere sind und deshalb auch zusammenarbeiten.


Allein wenn ich bedenke dass ich für so eine Aussage von meinen Nachbarn unter Umständen an den Staat verraten wurde, zeigt mir dass die Solidarität nur wie in Nordkorea auf Manipulation basiert.


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03.08.2012 um 18:32
Ich bin laut Test ein weltoffener Sozialdemokrat.

147034 deu


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03.08.2012 um 18:52
@SkySonic
Wer sagt denn das man im Sozialismus nicht arbeiten muss? Das ist eine völlig falsche Sicht auf eben diesen, jeder wird nach erbrachter Leistung gewertet, doch im Kapitalismus kannst du auch reich werden ohne Leistung gebracht zu haben, hier ist die Hochfinanz sicherlich ein passendes Beispiel. Oder der Manager und Chef der seine fleißigen Tellerwäscher ausbeutet.
Zitat von SkySonicSkySonic schrieb:Da muss ich ganz kritisch wiedersprechen! In der DDR war die solidarität aufgezwungen
Hast du da gelebt und es auch so erlebt? Die Solidarität war das einzige was eben NICHT aufgezwungen war und auch nicht jeder war solidarisch, doch die überwiegende Mehrheit war es durchaus, man hat sich gegenseitig geholfen wo man nur konnte, denn man hat gemerkt das diese freiwillige Arbeitsteilung sehr viel effektiver war als das Ellenbogensystem. Wenn die BRD keinen Marschallplan gehabt hätte gäb’s da auch kein Wirtschaftswunder, in der DDR musste man trotz akuter Knappheit an allen Rohstoffen, Reparationen an die SU zahlen (die auch verständlich waren da die SU die größten Kriegsschäden zu tragen hatten), doch trotz dieser Bedingungen konnte die DDR eine Stabilität aufrecht erhalten und sogar international verglichen recht gut produzieren. Leider gab es eben einen Bonzenstaat wie überall auf der Welt der doch heimlich kapitalistisch gedacht hat und die Bevölkerung wenn man so will ausgebeutet hat, der Entzug von Freiheiten war das Produkt völliger Angst der Obrigkeit vor seinem Volk! Die DDR war vielleicht eines der wenigen Länder in der Geschichte das tatsächlich freiwillig solidarisch war, es war sogar so solidarisch das es sich vereint hat um gegen die Obrigkeit zu rebellieren ;)

Btw. sehe ich das unmenschliche in der SU und DDR als Produkt der Kriege und Kriegsschäden, Länder mit offenen Wunden die traumatisiert waren und durch ihre Paranoia erst zu so unmenschlichen Systemen wurden die gegen ihre Prinzipien verstoßen haben. Der Westen (speziell die USA) hatten noch nie solche Kriegsschäden zu tragen und konnten sich überall in der Welt an Rohstoffen bereichern und wurden erst dadurch zu einem globalen "Erfolg".

Nordkorea ist in Folge seiner Isolationistischen Haltung erst zu so einem "Monster" geworden, die haben mit dem Sozialismus genauso viel zu tun wie die Chinesen, nur haben die Chinesen offene Märkte und billige Produktionskosten und isolieren sich nicht, das sind inzwischen richtige Raubtierkapitalisten ;)

Nordkorea ist faschistisch und isolationistisch, doch nix mit kommunistisch oder sozialistisch, das hätten die gern mal gehabt als die "Juche" Ideologie noch frisch war!


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03.08.2012 um 19:10
Btw. zu diesem ideologischen Thema in Sachen DDR (was sicherlich hier auch sein eigenes Thema hat) ein passendes Lied, das man inzwischen sehr gut auch auf die BRD übertragen kann. Die Band ist übrigens kommunistisch doch sie verabscheuen die pseudo- "rote" Obrigkeit, wie eben Honecker und co.

Herbst in Peking - Bakschischrepublik

Youtube: Herbst in Peking - Bakschischrepublik
Herbst in Peking - Bakschischrepublik


Herbst in Peking im Fernsehen der DDR, 28.04.1990

Passender Kommentar unter dem Video:

Naja, du musst wissen:

- erst gab es die DDR
- dann gab es mit/nach der "Wende" ein paar Monate eine ziemlich freie Gesellschaft - fast ohne Staat, sozusagen positive Anarchie
- danach kam mit der Wiedervereinigung der hinlänglich bekannte Mief der BRD

Der Fernsehausschnitt und die Begeisterung der Leute kommen immer aus dieser fantastischen Zwischenzeit.


Die BRD ist inzwischen auch ein recht rostiger Haufen ohne Innovation, die soziale Marktwirtschaft ist eine Hartz IV Marktwirtschaft, der soziale Aspekt wird immer mehr demontiert. Darum bin ich "ideologisch" ein staatsungebundener, liberaler Kommunist der einfach Marx so verstanden hat das jede gesellschaftliche und wirtschaftliche Struktur ein Verfallsdatum hat und sich weiterentwickeln muss, wer rastet, rostet, die Kette sieht wie folgt aus: Feudalismus -> Industrialisierung + Kapitalismus -> Sozialismus -> Kommunismus oder Anarchosyndikalismus, wenn man sich nicht weiterentwickelt könnte das System sich irgendwann selbst demontieren und dafür braucht es nicht mal eine Revolution, denn dann wird der Karren gegen die Wand gefahren ;)


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03.08.2012 um 19:23
Das Ergebnis ist echt Traurig.

Was soll man da noch schreiben, da kann man nur
ungläubig den Kopf schütteln. Die Germanen können
einfach nicht aus ihrer haut....


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03.08.2012 um 19:28
Was solls, machen wir eben alles wieder kaputt...

Youtube: Hot Shots 2 - Oh man Krieg echt wahnsinnig
Hot Shots 2 - Oh man Krieg echt wahnsinnig


vielleicht ist ja nach dem Atomkrieg endlich a Ruh.


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03.08.2012 um 19:36
ps.

https://www.youtube.com/watch?v=8sWbEIeSHYk


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03.08.2012 um 19:39
@Drakon
Ich glaube das wird dank Bild und einiger anderer Medien jeden Tag aufs neue bestärkt. Ich glaube die Aufsplittung des Volkes dient dem "Teile und herrsche" Prinzip, auch einer der Gründe warum die USA bisher so gut funktioniert haben, gründe zwei recht gegensätzliche Lager und umspanne diese Pole stark, doch hinter den Kulissen geben die sich die Hände und trinken teureren Champus. Deutschland ist ideologisch/politisch jedoch eine Mischung aus massiver Gleichgültigkeit/Verdrossenheit und politischen Extremen die sich um die Mitte kloppen. Durch politische Verdrossenheit bekommen Extreme natürlich großen Zulauf. Btw. ist der Nationalismus die Folge der Verdrossenheit gegenüber der politischen Mitte es ist auch die Folge von selbstverschuldeter Unmündigkeit. Nationalismus erscheint dann wenn man eine Gruppe von Menschen hat die die Schuld bei anderen suchen, statt bei der eigenen Passivität. Besonders wenn es um mangelnde Arbeitsplätze geht gibt es einen deutlichen Trend dahin das man bei anderen die Schuld sucht und völlig vergisst das das System vielleicht nicht mehr Arbeiter nötig hat als aktuell vorhanden sind, ideale Vorraussetzungen für einen Wandel in eine sozialistische Gesellschaft die Weltoffenheit statt nationalem Isolationismus auf die Flaggen schreiben sollte, aus nationalistischen Isolationismus wachsen Staaten wie Weißrussland und co.

Auch noch ein Punkt, Nationalismus und übertriebener Patriotismus ersetzen den persönlichen, verdienten Stolz durch einen nationalen und dem herdischen Unterordnungsprinzip bei dem man denkt das die gemeinsame Herkunft die Basis bildet. Eine ziemlich trostlose Weltsicht.


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03.08.2012 um 20:03
@cRAwler23
wo gibt es eigendlich mehr rechte
auf dem land oder in der stadt?


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03.08.2012 um 20:21
ja, wie auch immer...

Auf die Israeliten wird man sich nicht draufhauen trauen,
die waren so klug sich mit A-Bomben einzudecken.

Die Türken sollten sich so --schnell wie möglich-- ein Atomwaffenarsenal zulegen,
sonst sehe ich schwarz für die.


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03.08.2012 um 20:25
@Drakon
am besten Deutschland auch
aber da werden die Grünen maulen :D


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03.08.2012 um 20:27
@Ferraristo
Das kommt darauf an wie das soziale Umfeld geprägt ist. Auf dem Land wohnen sicherlich mehr Patrioten, die ihren Stolz mit der umgebenden Landschaft und ihrer familiären Herkunft verknüpfen, in der Stadt hat man meist multikulturelle Verhältnisse, man ist es gewohnt Menschen anderer Herkunft zu sehen, die meisten sind da sicherlich weltoffen. Doch gerade in Städten kommt es meist zu radikaleren Gedanken, das urbane prägt intensiver als das ländliche. Besonders wenn man in Städten wohnt wo sich einheimische und Ausländer kaum vermischen (wohntechnisch) sondern Ballungszentren von Ausländern entstehen die eine art Subnationalität leben, das verursacht bei einigen dann eine Abneigung. In der Stadt kann man sehr schnell erkennen wer kosmopolitisch eingestellt ist und wer nationalistisch. Besonders wenn es mal zu Konflikten kommt.

Auf dem Land denke ich mal herrscht mehr so eine (natürlich nicht allgemeingültige) Abneigung gegen alles was befremdlich wirkt. Man fühlt sich mit seiner Gemeinde mehr verbunden und da kann man schnell intolerant gegenüber fremden werden, man lebt hat etwas isolierter.


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03.08.2012 um 20:30
@krijgsdans
Ideologien, egal welche, sind was für Idioten, Ideologie und Idiotismus klingen wahrscheinlich nicht umsonst so ähnlich. Ideologien sind schon aus ihrer dogmatischen Beschaffenheit heraus ungeeignet, um komplexe Problemstellungen effektiv zu lösen.
Deshalb sollte man seinen Kopf lieber selber zum Denken einsetzen, statt ideologisch verbrämte Standpunkte nachzuplappern, daher Ratio statt Ideologie.


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