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Wege zur exponentiellen Steigerung der Kreativität

61 Beiträge, Schlüsselwörter: Kontakt, Meditation, Kreativität

Wege zur exponentiellen Steigerung der Kreativität

24.01.2019 um 20:16
DerChef schrieb:Dein Leben ist gewissermaßen nicht Rx und wird nicht von der Rx/R-diff. bestimmt, dein Leben, bzw. das Ergebnis deines Lebens, ist eine Kombination aus
von R gegebenen Potenzial, von
Rx gegebenen Potenzial, bestehend aus dem
Potenzial das Potenzial von R zu Nutzen, und dem Potenzial das Potenzial von Rx zu nutzen.
Das kenne ich irgendwo aus meiner sozialwissenschaftlichen, pädagogischen und psychologischen Ausbildung. Man ist das Ergebnis aus eigenen Anlagen, Resilienz, Ressourcen in Wechselwirlung zu familiären Background die da gibt es zich Theorien, die im Grunde das selbe sagen. Ich finde deine Art das Thema zu transportieren gut...
John_Gotti schrieb:Ich bin mir recht sicher, dass du dieses umfangreiche Wissen nicht von Natur aus hast, sondern diese Einsichten in einer Zeremonie oder etwas ähnlichem erlangt hast.
Aber das finde ich nun doch etwas schwer nachzuvollziehen.
Ich bin vermutlich ähnlicher Überzeugung wie @Der Chef. Ich habe letzte Nacht 10 Std am Stück programmiert und diese Leistungsfähigkeit bringe ich dann auf, wenn ich zuvor wenig denke. Das ist für mich der Schlüssel zu Effizienz und Kreativität und das habe ich mir rein durch lesen und eigene Erfahrungen erschlossen. Eine gewisse Offenheit für jegliche Varianten von R, Rx (oder auch nur x) mit Empathie, Ausdauer und Reflexionsvermögen reichen da auch aus, um weit zu kommen.


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Wege zur exponentiellen Steigerung der Kreativität

25.01.2019 um 05:42
@benihispeed


Nein du siehst es nicht richtig, denn du siehst nicht alles.
Zuerst soll gesagt sein, wenn du glaubst es könnte schief gehen sich in diesen Prozess zu begeben, wird es eventuell auch schiefgehen, deshalb würde ich davon Abstand halten.
Wenn man derart mit seiner Persönlichkeit spielt, sollte man vor allem emotional sehr stabil sein, denn man spielt unter Umständen sehr stark mit seinen Gefühlen, und umso weniger stabil man ist, umso höher die Chance dass Schäden entstehen, die groß genug sein können um jemanden ein Leben lang durchknallen zu lassen.

Diese von mir propagierte Methode ist allseits bekannt. Man erschafft sich eine Traumvorstellung, um besser mit der Realität umgehen zu können.
Jeder macht das, und meißtens wissen wir es noch nicht einmal.
Und meißtens, haben sie einen negativen Effekt auf das Leben da sie unbewusst und unkontrollierbar sind.
In jeder Psychiatrie gibt es Menschen, die glauben von Gott geschickt zu sein oder Stimmen hören, oder irgendwelche Crazy Sachen.

Wenn du den von mir beschriebenen Weg gehst, dann entscheidest du dich willentlich dazu an etwas zu glauben, was in die Kategorie “Fall für die Psychiatrie” fällt.
Die meißten Psychologen würden sagen, dass allein das, ein Fall für die Psychiatrie ist.

Wenn du dir nicht wirklich ganz sicher bist was du tust, solltest du dir es mindestens zweimal überlegen, denn in die Anstalt zu kommen ist ein Risiko welches es nicht wert ist.

Was die Sache mit den Gefühlen angeht, dass ist ein kompliziertes Thema welches ich jetzt ungern erörtere, jedoch kann ich mit großer Sicherheit sagen, dass emotionale Unzufriedenheit durch Rx/R-Differenzen entstehen.
Du sagst, du hast bereits einen Objektiven Blick auf die Welt, und das glaube ich gern. Jedoch musst du es in Relation sehen: Du magst vielleicht sehr Objektiv sein, verglichen mit anderen Menschen. Jedoch haben die meißten Menschen ohnehin keine sehr objektive Realitätsvorstellung, daher ist es schwierig den Grad der Objektivität zu messen, indem man sich mit anderen Menschen vergleicht.

Ich glaube, ich sollte kurz darauf eingehen, was die Rx/R-Differenz noch ist.
Sie besteht aus zwei Teilen: Wissen über die Welt, und Wissen über dich selbst!
Deine Gefühlsmäßige Unausgeglichenheit, ist Resultat einer Rx/R-Differenz, in Form von mangelnden Wissen über dich selbst!
Du verstehst deine Gefühle nicht!
Wenn du sie verstehst, werden sie sich auflösen, wenn sie das nicht tun, hast du sie noch nicht verstanden.
Natürlich steckt da noch viel mehr dahinter, aber aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, es stimmt!

Ich glaube, was dir hilft, ist eine objektivere Vorstellung von dir selbst zu bekommen.
Versuche über deine Gefühle so lange nachzudenken, bis du sie verstehst. Manche Gedanken können unangenehm sein, aber scheue gerade diese nicht, denn oft können sie dir am meißten sagen!



Aber sei unbesorgt, der Intellektuelle weg den du ja bereits gehst, ist vollkommen ausreichend!!
Auf dem Intellektuellen Weg können 100% die gleichen Ergebnisse erzielt werden wie auf dem Spirituellen!


Die Idee des Spirituellen ist, eine gezielte Traumvorstellung/Illusion zu erzeugen, mit dem Ziel, einen positiven Effekt auf den Grad der Rx/R-diff.-Reduzierung zu haben.


Du gehst den Intellektuellen Weg.
Die Frage ist, gehst du ihn richtig, und wie schnell gehst du ihn?
Du muss dich fragen, wie kannst du die Effizienz deiner Rx/R-diff.-Verringerung erhöhen.

Meiner Meinung nach, gibt es in dieser Effizientssteigerung ein maximales Level.
Dieser Level ist erreicht, wenn alles was du erlebst, vollständig in deine Rx einfügst.

Deine Rx in diesem Moment ist unvollständig und teils falsch, du hast sozusagen ein verzerrtes Bild der Welt in deinem Kopf.
Jetzt in diesem Moment, kannst du nichts daran ändern.
Was du jetzt aber tun kannst, und das würde bedeuten das maximale was du tun könntest, zu tun, also das beste was du in einer solchen Situation tun kannst, ist:
Versuche, jeden folgenden Moment aufs neue zu Abstrahieren/Konkretisieren, unabhängig von den Einflüssen deiner Rx. Wenn jemand etwas zu dir sagt, wenn du etwas siehst, immer musst du kritisch darüber nachdenken, und versuchen so viele Fehler wie möglich zu finden, versuche alles logisch zu beleuchten und höre nicht auf darüber nachzudenken, bis du es richtig eingebaut hast.

Also die Idee ist, dass du drauf scheisst wie verkommen deine Rx bereits ist, und dich nur darauf fokussierst, alles was NEU in deine Rx eingebaut wird, RICHTIG eingebaut wird.
Wenn du es schaffst alles was du neu lernst, richtig zu lernen, abstrakt und konkret objektiv zu verstehen, ist es vollkommen irrelevant, welche Fehler du bereits hast.

Beispiel:
Deine Rx hat Fehler zum Thema Autos.
Du erlebst etwas im Zusammenhang mit Autos, durch deine Fehlerhafte Vorstellung wird dieses Erlebnis Realitäts-verzerrt in Rx eingebaut. Deine Rx/R-diff. steigt.

Wenn du aber mit diesem Erlebnis ganz aufs neue, objektiv und neu auseinandergesetzt hättest, und es mit ein wenig Nachforschung und Reflektion OBJEKTIV RICHTIG in Rx eingebaut hättest, hätte das im Laufe des Prozess unweigerlich zu logischen Konflikten mit der bereits bestehenden Rx (welche Fehlerhaft war) geführt, welche im Laufe des Prozess beseitigt werden mussten!
Somit ist die Rx/R Differenz einen Potenziell Unendlich großen Teil geschrumpft, gegeben der Annahme dass angenommen alles in der Welt ist kausal miteinander verknüpft, eine Richtige Information in einer falschen Rx zu einem logischen Konflikt führen würde, der eine Richtigstellung in Rx erfordert, welche wiederum einen weiteren Konflikt in Rx auslöst, welcher richtig gestellt wird und wieder einen auslöst, und so weiter, bis irgendwann alle Konflikte die der Unterschied zwischen der eigenen Realität und der echten Realität, auslöst, durch eine logische Kettenreaktion beseitig wurden.

Natürlich ist das übertrieben, aber annähernd machbar.
Der beste Weg die Rx/R Differenz zu verringern, ist zu jedem Zeitpunkt im Leben zu versuchen, eine Rx <-> R Differenz zu finden und zu beseitigen.
Es ist vollkommen egal worüber man nachdenkt, solange es dazu führt einen Fehler in der eigenen Vorstellung zu erkennen, ist man auf dem richtigen Weg, denn früher oder später muss man alle Fehler auflösen, die Frage wie lange es dauern wird, hängt lediglich davon ab wie viel Zeit in deinem Leben du damit verbringst diese Fehler zu suchen und zu finden.
Viele Menschen, verbringen kaum Zeit damit, und sind dann blöder als ihre Kinder.
Ich habe mich Vollzeit damit beschäftigt, und es hat 4 Jahre gebraucht um zu dem Punkt zu gelangen den ich angestrebt habe. Jeder kann es schaffen.
Der Spirituelle Weg kann jedoch dabei helfen, Fehler zu finden. Es muss jedoch gezielt geplant sein. Wenn du dir zum Beispiel vorstellst, alles was letzte Woche in deinem Leben geschehen ist, ist von Gott minutiös geplant gewesen, um dir etwas mitzuteilen, um dir eine Lektion zu geben deine Rx/R-diff. zu verringern, dann kann dir das eventuell das bisschen extra Motivation geben die du brauchst, um über augenscheinlich belanglose Dinge so lange Nachzudenken, bis du es geschafft hast eine Wertvolle Information daraus zu ziehen.

Es klingt vielleicht unglaubhaft, aber wenn du lange genug über einen Haufen scheiße auf der Straße nachdenkst, dann kannst du daraus eine Information ziehen, welche dich in deinem Leben weiterbringt! Indem du den Haufen irgendwie benutzt, um deine Rx/R-Differenz zu verringern.
Und das ist der Punkt, ein Haufen ist vergleichsweise Wertlos, in deinem Leben geschehen Dinge die sind weitaus Komplexer. Und umso Komplexer Dinge sind, umso größer ist ihr Potential durch Nachdenken auf Unstimmigkeiten zwischen R und Rx zu stoßen, welche ausgebessert (richtiggestellt) werden können, um somit die Rx/R Differenz zu verringern.

Das Verringern der Rx/R Differenz ist wie eine Sportart, man muss es oft tun um gut darin zu sein, und selbst wenn man ein Profi ist, muss man es jeden Tag tun, denn die Welt ist voll mit Lüge und um zu verhindern dass der Kopf weiter zugemüllt wird, muss man ihn konstant aufräumen!
Alles was du siehst und hörst, ist nicht Real, es ist ein Bild welches du siehst, ein Ausschnitt, verzerrt durch deine Wahrnehmung, verzerrt durch fremde verzerrte Wahrnehmung.

Wenn du die Wahrheit finden willst, musst du versuchen jeden Gedanken den du hast, zu entzerren.
Jedesmal aufs neue.
Es ist eine Aufgabe fürs Leben, doch wenn du es nicht tust, wirst du den Preis bezahlen.
Es ist auch nicht zu viel Arbeit. Wenn man erstmal über den Berg ist, fällt es ganz leicht von der Hand.

Im Leben geht es um verstehen. Umso mehr du richtig verstehst, umso geringer wird dein Leid sein.


Außerdem soll gesagt sein, dass ich in meinem Beitrag bei weitem nicht auf alles eingegangen bin, und das meißte was ich geschrieben habe von vielen anderen Faktoren abhängt die eine Rolle spielen.
Außerdem handelt es sich um meine Meinung deren Wahrheitsgehalt jeder selbst evaluieren sollte.


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25.01.2019 um 05:52
John_Gotti schrieb am 02.01.2019:WAHRE Realität.
Beispielsweise ist es unzähligen, aus armen Familien stammenden Menschen gelungen, durch Glauben an sich selbst eine Realität von Reichtum und Ausuferung zu erschaffen - siehe 50% der Rapper-Karrieren.
Hast du auch nur die leiseste Ahnung davon, wie viele Rapper es da draußen gibt und wie wenige davon tatsächlich den großen Reibach machen? Ich schätze, du bist dem Survivorship Bias verfallen, was das anbelangt.
Wikipedia: Survivorship_Bias

Und nein, Gedanken verändern die Realität nicht, nur die Wahrnehmung davon. Das Einzige, dass die Realität ansatzweise verändert, ist das Handeln.


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25.01.2019 um 06:14
@woertermord

Ja das ist richtig, sehr wahrscheinlich sogar, dass du bei einem solchen Studium mit Elemten von dem was ich sage vertraut bist. Das was ich sage, wurde bereits von vielen Menschen vorher gesagt, jedoch in anderen Worten und Kontext.

Die Theorien die du beschreibst, mit der Familie und dem Umfeld usw., das ist schon alles richtig.
Jedoch sind diese Theorien nur ein konkreter Ausschnitt, beleuchten jedoch nicht den Grundsätlichen zusammenhang. Natürlich spielt die Famile eine Rolle als RMx (Einfluss der Realität auf die Person) und in der Entwicklung von Rx.
Jedoch ist es naiv anzunehmen, es wäre der einzige Einfluss.
So verhält es sich mit vielen Theorien, und so ist es oft schwer das größere Bild zu sehen.
Ich versuche Dinge in einem abstrakteren Zusammenhang zu sehen, um genau zu sein, versuche ich den abstraktesten Zusammenhang zu erkennen der mir möglich ist.

@John_Gotti

Ich muss dich leider enttäuschen, ich habe mein Wissen nicht aus einer Zeremonie erhalten.
Um genau zu sein, habe ich mir das alles selbst ausgedacht. Als ich 16 war, habe ich für mich erkannt, dass keiner auf dieser Welt recht hat, und ich kam zu dem Schluss, dass ich die Wahrheit nur in mir selbst finden kann. Ich habe mich auf die Suche begeben und so weit bin ich gekommen.

Ich glaube auch nicht, dass Halluzinogene den erwarteten Effekt erzielen.
Ich kenne viele, die haben die angesprochen Sachen genommen, und positiv davon berichtet.
Jedoch glaube ich, dass so viel man lernt in einer solchen Erfahrung, so viel kann man verlernen.

Wenn du sowas nimmst, dann verändert sich dein Realitätsempfinden teils sehr stark.
Dies bedeutet NICHT, dass es dann richtig ist! Es ist anders!
Die meißten Leute glauben nach solchen Erfahrungen, dass das was sie erlebt haben, die WAHRHEIT ist, FALSCH!
Es ist eine andere Form von verzerrter Realität, sie mag sogar objektiver sein als die ursprüngliche, aber wie überall gilt, sie kann unmöglich komplett sein!

Daraus kann man wertvolle Erfahrungen ziehen, es ist ein Blick in eine andere Welt! Jedoch, um zu einem richtigen und Objektiven Schluss zu kommen, muss man verstehen, dass die Halluzination lediglich ein Blick in eine andere Welt war, welche mit Realität nur bedingt etwas zu tun hat, jedoch gute Impressionen geben, um mit den richtigen Schlüssen wertvolle Erfahrungen zu erhalten.

Ich glaube jedoch, Halluzinogene sind ein Spiel mit dem Feuer. Ich kenne genug Menschen, und nach allem was ich gesehen habe, kann ich grundsätzlich im Durchschnitt keine positiven Auswirkungen feststellen.
Ich selbst habe Erfahrung mit Drogen, jedoch habe ich aus diesem Grund meine Finger von Halluzinogenen gelassen.
Ich habe viele Menschen gesehen, welche dachten sie hätten sich dadurch positiv verändert, ich dachte jedoch, sie sind einfach anders geworden - aber nicht besser.

Das bedeutet jedoch nicht, dass sie keinen positiven Effekt haben können. Letzendlich werden sie auf 8 Milliarden Menschen 8 Milliarden mal verschieden wirken, ich glaube man kann sowas nur selbst entscheiden.


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25.01.2019 um 11:02
@DerChef
Wirklich tolle Worte hast du da gefunden( ich nehme hier bezug auf den ersten Post ), ich habe sie nicht auf Anhieb verstanden bzw. sehe es teilweise etwas anders.
DerChef schrieb am 01.01.2019:Doch die echte Realität ist so komplex, dass höchstens ein Gott sie verstehen könnte, jedoch nie und nimmer ein Mensch.
Es kann sein dass das stimmt würde es aber für mich nicht so stehen lassen, denn daran fest zu Glauben würde im grunde schon das Denken beschränken ab einem gewissem Punkt.
Auch wenn man die echte Realität vielleicht wirklich nicht verstehen kann, kann man sie auf jeden Fall erahnen oder kann zumindest glauben dies zu können.
So liegt doch in uns jedem ein Funke Gottes, ob man ihn jetzt Geist, Seele, Gedankenwelt oder wie auch immer nennen mag, welcher das möglich machen könnte.

Das was du als wissenschaftlichen Weg beschreibst vermute ich als einen Grund für meine Visionen, deswegen finde ich diese Erkenntniss ganz interessant.
DerChef schrieb am 01.01.2019:Umso besser dein Verständnis von R, umso besser wirst du darin die Zukunft vorherzusagen, da die Informationen mit denen du arbeitest besser sind!
Der spirituelle Weg ist auch sehr interessant und aus eigener Erfahrung muss ich sagen die Warnungen davor sind berechtigt.
Man sollte wirklich psychisch stabil sein um solche Wege zu gehen, man muss seine Grenzen kennen, Wege zurück finden, auch ich habe mich schon am Rande des Wahnsinns wieder gefunden, so schien es zumindest wenn ich mich selbst reflektiert habe.

Wenn man es schafft es nur als ein simples Gedankenspiel anzusehen, welches man aber trotzdem ausreichend ernst nimmt, ist man denke ich auf einem recht gutem Weg.
Jeder hat aber seinen eigenen Weg den er beschreiten muss ( oder eher will ).

Das waren nur einige Sachen die ich jetzt gerade als wichtig ansah zu sagen, meine Meinung ist aber nur eine von vielen und auch nie ganz fest, für mich gibt es keine 100% Sicherheit.

Deswegen finde ich das hier auch ganz toll formuliert.
DerChef schrieb am 01.01.2019:Aus diesem Grund ein letzter Rat. Vertraue niemandem außer dir selbst wenn es um deine Rx geht. Du bist der einzige der den Salat in deinem Kopf wieder in Ordnung bringen kann, du musst alle Antworten selber finden um in Echtzeit zu kommen.
Die Meinungen von anderen Menschen sind meistens falsch, begehen sie NIEMALS den Fehler eine Meinung unreflektiert zu übernehmen!!!
Kleine Anmerkung vertraue auch nicht dir selbst, reflektiere immer wieder neu solltest du zu neuen Erkenntnissen/Ansichten kommen und auch so von Zeit zu Zeit.


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25.01.2019 um 11:59
@Materianer
Danke für deinen Beitrag, ich kann all deinen Punkten recht geben, und es ist gut dass du sie angesprochen hast.
Wenn ich schreibe lasse ich oft Dinge außer acht, manchmal übertreibe ich auch.
Außerdem, erfinde ich einfach irgendwelche Worte um Gedanken zu beschreiben, die nicht in ein Wort zu fassen sind.
Deshalb fordere ich auch dazu auf, selbst darüber nachzudenken, um zu erkennen was außer Acht gelassen wurde, und welche Dinge unerwähnt blieben.
Du hast das getan und das ist sehr gut.
Gewissermaßen ist das genau was ich wollte, denn ich glaube, jeder muss die Antworten selbst suchen, niemand hätte die Zeit sie einem alle zu nennen.

Deine Anmerkung zum Spirituellen Weg ist sehr
zutreffend, und natürlich ist er nur einer von vielen. Ich glaube es ist der Wirkungsvollste, deshalb habe ihn erwähnt.
Für viele Menschen ist auch der Glaube in einer Religion eine Form des Spirituellen Weg, aus dem sie Kraft schöpfen und profitieren können.
Es ist wichtig die Balance zu halten, um einen möglichst großen Gewinn zu erzielen.


Ich glaube, letztendlich kann man alles was ich gesagt habe sehr einfach zusammenfassen:
Es geht ums lernen.
Es geht darum, so viel zu lernen wie man kann.
Das lernen kann in drei Kategorien aufgeteilt werdenn, man muss über die Welt lernen (wo man ist), über sich selbst lernen (wer man ist) und lernen was das richtige zu tun ist (wie man ist).
Und da jeder Mensch verschieden ist, sollte das jeder für sich selbst tun, denn welche Antworten du brauchst, kannst nur du selber wissen.
Wann immer es sich anbietet, sollte man sich jedoch helfen lassen und auch anderen dabei helfen, ihr Leben zu verbessern.
Die Antworten werden dann ganz von alleine kommen.


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25.01.2019 um 13:05
DerChef schrieb:Wenn ich schreibe lasse ich oft Dinge außer acht, manchmal übertreibe ich auch.
Außerdem, erfinde ich einfach irgendwelche Worte um Gedanken zu beschreiben, die nicht in ein Wort zu fassen sind.
Deshalb fordere ich auch dazu auf, selbst darüber nachzudenken, um zu erkennen was außer Acht gelassen wurde, und welche Dinge unerwähnt blieben.
Das geht mir auch manchmal so, manchmal schreibe ich auch Dinge nicht weil ich schon absehen kann dass sie wahrscheinlich falsch verstanden werden, oder mir die Zeit und Konzentration fehlt. Es gibt viele Gründe etwas manchmal auch wichtiges nicht zu schreiben, zum glück kann man es in solchen Kategorien/threads eher unbedacht/locker tun.
DerChef schrieb:Es geht ums lernen.
Es geht darum, so viel zu lernen wie man kann.
Das ist wichtig ja genauso wie das Lernen irgendwann auch mal sein zu lassen um Verarbeiten oder sacken lassen zu können.
DerChef schrieb:Wann immer es sich anbietet, sollte man sich jedoch helfen lassen und auch anderen dabei helfen, ihr Leben zu verbessern.
Damit haben glaube ich sehr viele Menschen die größten Probleme, ich denke es ist wichtig Inspiration aus allem zu ziehen, auch und vor allem aus Erkenntnissen anderer.

Tolle Worte wie gesagt es gibt nicht viele Texte die mich so inspirieren Sachen neu zu bedenken.


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29.01.2019 um 13:40
@John_Gotti
Eine Komplett sinnlose Aktivität ist z.B. mit Lego spielen :)

Dachte ich mir das du Abends arbeitest. Die produktivsten Menschen die ich kenne, arbeiten Nachts. Bei mir geht das aber überhaupt nicht auf und darum hat mir die Humoralmedizinische EInteilung geholfen.
Könnte dir evtl. weiterhelfen:
Element: Luft
Eigenschaften: Bewegendes und Nährendes.
Jahreszeit: Frühling
Ladnschaften: Auen mit Bluemenwiesen.

Ich setze mit heute noch intensiv mit dem Thema auseinander und versuche immer mehr Komponente in meinen Alltag einzubauen.

Zu den Lichtwesen das wichtigste in kürze (Meine eigene Meinung!). Stell es dir vor, als würdest du auf der Bank einen Kredit beantragen. Du kannst fordern was auch immer du willst (nicht das, was du dir wünschst!). Du musst aber auch bereit sein dich zu deinem Ziel hin so zu verändern, das du es erreichen kannst. Sei dir im klaren was du machen wirst wenn dieser Erfolg eintritt, auch wenn es "nur" der zweite Teil deines Buches wird.

Als Büchertipp (jetzt während der Sperre hast du ja Zeit ;) ) empfehle ich dir die Bücherreihe von Anastasia Bücherreihe von Wladimir Merge!!

Wenn du willst, starte eine Bitter Kur! Passt zu deiner momentanen Lage und kostest um die 30 Euro! :)


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07.11.2019 um 13:34
satansschuh schrieb am 25.01.2019:Und nein, Gedanken verändern die Realität nicht, nur die Wahrnehmung davon. Das Einzige, dass die Realität ansatzweise verändert, ist das Handeln.
Ich sehe da mehrere Unstimmigkeiten. Zum Einen sind bewusste wie unbewusste Gedanken die Vorreiter des Handels. Zum anderen streich das "ansatzweise". Aus Handeln/Aktion erfolgt immer eine unmittelbare Manipulation/Re-aktion in der Realität. Daraus ergibt sich folgendes Dreierfolge aus Ursache und Wirkung:
Gedanken - Handeln - Realitätsauswirkung
Ursache - Wirkung/Ursache - Wirkung
DerChef schrieb am 25.01.2019:Ich glaube auch nicht, dass Halluzinogene den erwarteten Effekt erzielen.
Ich kenne viele, die haben die angesprochen Sachen genommen, und positiv davon berichtet.
Jedoch glaube ich, dass so viel man lernt in einer solchen Erfahrung, so viel kann man verlernen.
DerChef schrieb am 25.01.2019:Ich habe viele Menschen gesehen, welche dachten sie hätten sich dadurch positiv verändert, ich dachte jedoch, sie sind einfach anders geworden - aber nicht besser.
Set und Setting sind die wesentlichen Faktoren über den Erfolg und Misserfolg bei Einnahme von psychedelischen Substanzen, deswegen würde ich dazu weder pauschal raten noch abraten, denn es kommt immer auf den Einzelfall an.

Wer Netflix hat kann ich die 5-teilige Serie a 20 Minuten von "The Mind, Explained" empfehlen. Da geht es um das menschliche Gedächtnis, Träume, Ängste, Achtsamkeit & Medidation sowie die im letzten Teil um die Auswirkungen von Psychedelika und mögliche Therapiebereiche.


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10.11.2019 um 11:11
@Mot
Dem widerspreche ich, ich glaube das Setting spielt eine Rolle wird jedoch von anderen Faktoren überschattet wenn es um die objektive Beurteilung geht, ob der substanzgebrauch sich positiv auf das Leben ausgewirkt hat oder nicht.
Zum Beispiel kann es sein, dass jemand nach einem sehr positiven Trip zum überhippie mutiert, und nichts mehr auf die Reihe kriegt. Oder ein anderer nach einem sehr negativen Trip plötzlich sein Leben in den Griff kriegt und seinen Traum erfüllt. Das wären zwei Extreme, ein Horror trip ist natürlich nie gut aber das entscheidende ist, wie die Person den positiven/negativen Trip verarbeitet.

Denn wenn man trippt dann verändert sich die Realitätswahrnehmung. Und dann muss man halt schauen, ob es Veränderungen gab welche „gut“ sind im Sinne von, sie helfen einen die Realität besser zu verstehen, oder nicht.
Also, man übernimmt quasi das gesehene, oder teile dessen dauerhaft in die eigene realitätsvorstellung.
Aber das macht ja jeder nach eigenem Ermessen, und du kannst ja davon ausgehen, dass wenn du high bist du auch Dinge siehst/denkst, die nicht gerade realitätsfördernd sind, und die realitätsvorstellung dauerhaft verzerren können.
Folgendes also:
Wir stellen uns einfach vor, dass wenn du Trippst 50% der Dinge die du siehst realitätsfördernd sind, oder realitätsverzerrend. Und eine Auswahl dieser Dinge, nimmst du nach dem Trip mit in deine dauerhafte realitätsvorstellung.
Und jetzt kommt’s darauf an, wie gut du bist zu unterscheiden, was gut ist und was nicht. Und die meissten menschen, sind nicht in der Lage, diese Auswahl zuverlässig zu treffen.
Es braucht jemanden mit viel Lebenserfahrung um zu wissen, wie man das gesehene am besten verarbeiten, bewerten sollte.
Es gibt noch einige andere Faktoren, auf die ich jetzt nicht eingehe.

Schlussendlich jedoch, ob es gut ist Drogen zu nehmen oder nicht, das ist keine Frage des settings.
Es kommt darauf an, wie viel Lebenserfahrung, und bzw. auf die Qualität der Lebenserfahrung an.
Je erfahrener eine Person im Umgang mit dem selbst, der Gedankenwelt, dem Unterbewussten, dem Leben und was noch ist, desto besser kann die Erfahrung grundsätzlich verarbeitet werden.
Deshalb sollten gerade junge, ungefestigte oder fragile Persönlichkeiten so etwas nicht nehmen, weil die Wahrscheinlichkeit dass es sich langfristig objektiv negativ auswirkt höher ist als positiv.

Bei den Indianern, da hatte des nen guten Grund wieso der Shamane, der weiseste und erfahrenste, der einzige war dem es erlaubt war Stoff zu haben.
Er war erfahren genug, um selbst nicht auf Irrwege zu kommen, und andere sicher zu positiven Erfahrungen zu bringen.
Ich bin mir sicher, das hatte einen verdammt guten Grund, wieso sie die Halluzinogene dem schlausten von allen überlassen haben.
Die haben 100% schlechte Erfahrung damit gemacht, wenn das jedem frei zugänglich ist.
Und wenn die da mit hunderten oder tausenden Jahren an Drogenerfahrung herkommen und die der Meinung waren das war so am besten, dann gehe ich mal davon aus dass das so stimmt.

Ich persönlich glaube jedoch, dass man alles was man mit Drogen lernen kann, auch ohne lernen kann.
Drogen sind ein Weg von vielen, aber auch einer der gefährlich ist. Sagen wir, 90% schaffen es nicht.
Da muss man sich schon zweimal überlegen, ob man Chuck Norris ist oder sich nicht lieber einen anderen Weg sucht, um sein Ziel zu erreichen.


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11.11.2019 um 13:26
DerChef schrieb:Dem widerspreche ich
Tust du eigentlich nicht. Du spekulierst aber viel aus dem blauen heraus. ^^ Du führst ja auch aus was es mit (Mind)Set und Setting (Außeneinflüsse/Umgebung) auf sich hat.

Set:
DerChef schrieb:Es kommt darauf an, wie viel Lebenserfahrung, und bzw. auf die Qualität der Lebenserfahrung an.
Je erfahrener eine Person im Umgang mit dem selbst, der Gedankenwelt, dem Unterbewussten, dem Leben und was noch ist, desto besser kann die Erfahrung grundsätzlich verarbeitet werden.
Deshalb sollten gerade junge, ungefestigte oder fragile Persönlichkeiten so etwas nicht nehmen, weil die Wahrscheinlichkeit dass es sich langfristig objektiv negativ auswirkt höher ist als positiv.
Setting:
DerChef schrieb:Bei den Indianern, da hatte des nen guten Grund wieso der Shamane, der weiseste und erfahrenste, der einzige war dem es erlaubt war Stoff zu haben.
Er war erfahren genug, um selbst nicht auf Irrwege zu kommen, und andere sicher zu positiven Erfahrungen zu bringen.
Ich bin mir sicher, das hatte einen verdammt guten Grund, wieso sie die Halluzinogene dem schlausten von allen überlassen haben.
DerChef schrieb:Ich persönlich glaube jedoch, dass man alles was man mit Drogen lernen kann, auch ohne lernen kann.
Drogen sind ein Weg von vielen, aber auch einer der gefährlich ist. Sagen wir, 90% schaffen es nicht.
Hast du denn persönliche Erfahrungen mit psychedelischen Substanzen gemacht oder kennst du einen praktizierenden Schamanen? Also ich kann aus persönlicher Erfahrung beides bejahen. Es ist für eine bestimmte Minderheit nicht ungefährlich, weswegen solche Substanzen auch berechtigt verboten sind oder nur unter professioneller Aufsicht z.B. in Rahmen einer Forschungsstudie erlaubt sind. Nehmen wir mal direkt das krasseste Psychedelikum mal als Beispiel: DMT.
Eine Studie (N=25) zeigte, dass Menschen 24 Stunden nachdem sie Ayahuasca getrunken haben, achtsamer über sich und ihre Umgebung nachdachten als vor der Einnahme.
...
Insgesamt haben rund sechs Prozent der Menschen, die schon einmal DMT konsumierten haben, eine schwierige oder negative Erfahrung mit der Droge gemacht.
https://www.spektrum.de/wissen/dmt-das-staerkste-halluzinogen-der-welt/1604558

Das ist so ziemlich genau der Kehrwert von deinen angenommen 90%. 94% berichten von positiven Erfahrungen/Wirkungen. Nur 6% von schlechten.


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12.11.2019 um 04:46
Da hast du recht, ich glaube wir reden von unterschiedlichen Dingen. Ich beziehe mich auf die langfristigen Folgen, gesundheitlich und psychisch.
Kurzfristig, hat man wahrscheinlich einen Heiden Spaß gehabt und findet das super, vielleicht verbessert es sogar bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften.
Und meiner Meinung nach, sind Drogen auch gut - optimal eingesetzt im Idealfall.
Doch ich glaube es ist so, eine Droge erzielt in der Regel die positivste Wirkung bei der aller ersten Einnahme. Umso öfter man sie nimmt, umso geringer wird der positive Effekt.
Denn am Anfang, da taucht man noch ein in eine ganz neue Welt, die das Potential bietet viele Erfahrungen zu sammeln. Doch wenn man es zum fünfundzwanzigsten mal nimmt, dann kennt man das alles schon, und es bietet keine neuen Erfahrungswerte. Und nicht vergessen, alle Menschen interpretieren in verschiedenen Maße diese Erfahrungen falsch.
Und wenn man die Droge dann dauernd nimmt, dann ist das meisstens nichts als verschwendete Zeit. Bzw. Jeder Rausch/Drogenerfahrung kommt mit einem positiven impact auf das Leben. Nennen wir es die Positivität. Und natürlich kommt jeder Rausch, auch mit einer Negativität einher.
Und am Anfang, da ist die Positivität noch am größten, sie überschattet meisstens die Negativität. Doch wenn man regelmäßig konsumiert, dann ist die Negativität meisstens größer.
Und wo ziehen wir jetzt die Linie, ob ein Rausch/Drogenerfahrung gut war?
Ich würde einfach mal sagen, wenn die Positivität größer ist, dann war er gut - und wenn die Negativität größer ist, hätte man sich’s sparen können.

D.h. wenn man sagen wir mal eine Substanz 2, 3 mal nimmt und dann nie wieder, dann ist das meisstens gut, angenommen die Person ist psychisch stabil genug um die Sache fachgerecht zu verarbeiten.
Aber wenn man sagen wir mal, die Substanz immer wieder nimmt, über einen längeren Zeitraum, dann ist die Droge an sich für die betreffende Person grundsätzlich schlecht, denn auf Dauer übersteigt die gesamte negativität alles positive was vielleicht im Anfangsstadium gesammelt wurde.

Und 90% deshalb, denn ich lebe in den USA und hier haben die missten die diese Substanzen nehmen grundsätzlich ihr Leben nicht im Griff, das ist ein echtes Problem.
Das Problem ist, die meisten Menschen sind nicht reif genug, sie verfügen nicht über die nötige Disziplin und Verantwortung, insbesondere das Wissen um diese Substanzen nicht ständig, sondern nur eben 2, 3 oder bis halt der Drops gelutscht ist mal nehmen und es dann gut sein lassen.
Und dann halt natürlich alle anderen tausend Gründe wieso Menschen drogenabhängig werden.
Und deshalb finde ich, Drogen sind grundsätzlich nicht gut, beziehungsweise, dem größeren Teil tun sie nicht gut. Wenn einer das kann, dann bitte zu aber die meissten können’s halt nicht.

Und ob ich Erfahrung mit Drogen hab, also sagen wir mal ich habe weniger Erfahrung damit als der Typ der letzte Nacht an einer Überdosis gestorben ist, da weiß ich jetzt nicht genau worauf du hinaus willst.
Wie viele Drogen man genommen hat, das hat nichts damit zu tun wie richtig oder falsch die Meinung ist, die man dazu hat.


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12.11.2019 um 08:56
Exponentielle Steigerung der Kreativität.... Hmpf.
Kreativität. Das Kind der Phantasie. Phantasie läuft am besten mit wenigen Grenzen. Wenigen Bindungen. Besteht genug Freiraum in der Phantasie, können kreative Wege leichter gesehen werden. Eine eingeworfene Substanz, ja selbst eine körpereigene welche äußerlich getriggert wird, ist eine Bindung. Eine Bindung die auf Dauer schadet und demnach weitreichend gesehen, nicht exponenziell zur Kreativität beitragen kann.

Schwer zu beschreiben wie man Kreativität fördert... Jemand sagte mal treffend, das Rezept für kreative Ideen steckt in drei Köpfen. Der wissende Fachidiot, der verrückte Draufgänger und derjenige, mit der richtigen Nase für duftende Ideen um sie zu erfassen. Jeder einzelne für sich, bringt selten etwas. Aber zusammen, ergibt es ein gutes Team welches selten in der Langeweile bohrt.

Kreativität entfaltet sich meist am besten, wenn man bereit ist Altes los zu lassen und gleichzeitig Wissen über die gewählte Sparte besitzt. Sich damit auf ein Meer der Phantasie zu begeben welches selbst keiner Kontrolle bedarf. Nur ausgerüstet mit einem inneren Kompass, um seine Segel in die ungefähre, nicht absolute, Richtung zu manövrieren. Umso besser man seinen intuitiven Kompass zu lesen bereit ist, umso besser man seine losgelassenen Segel nach dem Wind der Formen richten kann, umso mehr Fahrt nimmt man in neue Gewässer auf. Alle weiteren äußerlichen Hilfsmittel können natürlich kurzzeitig helfen. Aber nutzen sich meist sehr schnell ab und nehmen nicht selten das Schiff in Mitleidenschaft.


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Wege zur exponentiellen Steigerung der Kreativität

12.11.2019 um 12:00
DerChef schrieb:Aber wenn man sagen wir mal, die Substanz immer wieder nimmt, über einen längeren Zeitraum, dann ist die Droge an sich für die betreffende Person grundsätzlich schlecht, denn auf Dauer übersteigt die gesamte negativität alles positive was vielleicht im Anfangsstadium gesammelt wurde.
Kommt auf die Substanz an. Ich konsumiere seit knapp 20 Jahren regelmäßig Cannabis und wenn ich jetzt mal Bilanz ziehe, dann kann überwiegt das Positive auch hinsichtlich Kreativität in Hinsicht auf Ideenfindung oder Problemlösungsansätze.
DerChef schrieb:Und 90% deshalb, denn ich lebe in den USA und hier haben die missten die diese Substanzen nehmen grundsätzlich ihr Leben nicht im Griff, das ist ein echtes Problem.
Im welchen Bundesstaat und von welchen Substanzen ist die Rede, dass du auf 90% kommst?
DerChef schrieb:Und ob ich Erfahrung mit Drogen hab, also sagen wir mal ich habe weniger Erfahrung damit als der Typ der letzte Nacht an einer Überdosis gestorben ist, da weiß ich jetzt nicht genau worauf du hinaus willst.
DerChef schrieb:Wie viele Drogen man genommen hat, das hat nichts damit zu tun wie richtig oder falsch die Meinung ist, die man dazu hat.
Worauf ich hinaus will, ist dass die eigene Meinung wesentlich an Qualität gewinnt, wenn man über das was man spricht auch selbst Erfahren hat, sonst bewegt man sich lediglich in spekulativen Gefilden, die zwar in sich geschlossen nachvollziehbar und plausibel sind aber eben nicht wirklich Hand und Fuß haben. :)


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Wege zur exponentiellen Steigerung der Kreativität

13.11.2019 um 06:42
@Mot ne versteh ich aber ich will nicht über etwaige Drogenerfahrungen reden. Aber sagen wir mal so, mit Christian Rätsch können wir beide nicht mithalten, trotzdem könnte man sagen seine Meinung sei zweifelhaft.

Mit dem Gras, nicht zu vielen Pilzen, Alkohol in Maßen und paar Zigaretten damit lässts sich’s schon leben wenn man das so will. Da könnte man jetzt noch ein paar mehr Aufzählen wenn man möchte, aber bei manchen ist die dauerhafte Versuchung für viele zu stark.
Und ich mache mir sorgen um Menschen, die in Abhängigkeit geraten und an den Drogen zu Grunde gehen. Nicht jeder, manche schaffen es sogar den Spieß umzudrehen, aber für die meissten endets halt nicht so gut.

Und ich sehe Halluzinogene als gefährlicher an als Gras zB, denn die “Gras-Szene” da kannst du jahrelang klar kommen ohne dass du ein einziges Mal mit anderen Drogen in groß in Kontakt kommst. Viele die Kiffen und die denken garnicht darüber nach was anderes zu nehmen.
Denn bei Pilzen, da ist noch eine höhere Hemmschwelle vorhanden, und das ‘gewisse’ Milieu muss vorhanden sein.
Doch ist diese überschritten, dann macht man oft auch nicht vor anderen Drogen und größerer Dosis halt.
Ich denke, es gibt unter Kiffern einen größeren Teil der nur kifft, als dass es bei Pilz-nehmenden Menschen welche gibt die nur Pilze nehmen (und kiffen). Mischkonsum, sich verringernde Hemmschwelle zu neuen und mehr Drogen und so weiter.

Letztendlich kann man nicht davon reden Pilze seien besser schlechter als das und das, es sind auch nur Pflanzen.
Aber sie sind gesellschaftlich als gefährlicher einzustufen als Gras zum Beispiel.
Das gilt zumindest für teile D und US.
Die holländer die haben das glaub ich ganz gut im Griff, da scheint das ok zu sein.
Das liegt aber auch daran, dass du da einfach in Laden gehst und die kaufst, und nicht zum Dealer rennen musst der dir dann kokain und heroin zum Freundschaftspreis andrehen will oder die komischen Freunde die sich auch alles und immer was reinpfeifen.

Aber solange sich gesellschaftlich und politisch nichts ändert, sehe ich die Sache mit den Halluzinogenen kritisch.
Kritisch im Gesamtbild, was nicht bedeutet dass ich sage es ist schlecht, es kann sogar sehr gut sein.

Aber diejenigen denen das wirklicb gut tut, die wissen das schon selber, denen braucht’s man nicht sagen. Aber allen anderen sollte man lieber sagen sie solltens lassen, und das ist dann auch besser so. Wer’s wirklich will der macht’s eh.
Besonders gefährdet sind Personen, die sich nicht aktiv in den Kopf setzen sie wollen diese Droge nehmen, sondern dort reinrutschen durch Zufall und dann überfordert sind und sowieso keinen Plan B haben.

Deshalb bin ich der Meinung, man sollte Drogen grundsätzlich kritisch gegenüber stehen und von Ihnen abraten, selbst wenn man sie selber nimmt.
Aber man sollte grundsätzlich Drogen nicht encouragieren denn das wäre unfair denjenigen gegenüber die sich nicht wehren können.
Es gibt eine Sache, die habe ich nie gemacht. Ich habe nie jemanden eine Droge gegeben, die dieser noch nicht kannte, und den betreffenden Personen unbekannte Drogen immer verschwiegen. Nie über sie geredet.
Denn gäbs nicht deppen die anderen ihre Drogen andrehen, dann gäbs auch keine die von Ihnen abhängig werden.
Man muss das Thema Drogen grundsätzlich so behandeln, als würde es um die Kinder gehen.
Klar, du dübelst dir einen des Nachts - aber erst wenn die Kinder schlafen!
Und du weißt leider nicht wer Kind ist und wer nicht, manche Kinder heutzutage haben Bart und sind 2 Meter groß..


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Wege zur exponentiellen Steigerung der Kreativität

13.11.2019 um 10:45
DerChef schrieb:Aber solange sich gesellschaftlich und politisch nichts ändert, sehe ich die Sache mit den Halluzinogenen kritisch.
Kritisch im Gesamtbild, was nicht bedeutet dass ich sage es ist schlecht, es kann sogar sehr gut sein.
Klar. Volle Zustimmung auch der ganzen Argumentationskette. :)
Der verantwortungsbewusste Umgang muss gegeben sein und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen müssten erst geschaffen werden, wie in Holland, um der kritischen Aspekten den Wind aus den Segeln zu nehmen.


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Wege zur exponentiellen Steigerung der Kreativität

13.11.2019 um 19:21
den einzigen Tipp den ich mal gelesen/gehört habe ist, dass man wenn man sich mit etwas beschäftigt oder so, sich versucht das Gegenteil vorzustellen.. das soll das Gehirn daran gewöhnen kreativ zu werden..


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Wege zur exponentiellen Steigerung der Kreativität

17.11.2019 um 17:54
@Mot
@DerChef

Ich danke euch beiden für den interessanten Gedankenaustausch, welcher mich jetzt ebenfalls dazu veranlasst hat, mich hier anzumelden. Es ist sehr nett, macht eine regelrechte Freude sich diese Denke(n), die ihr hier aufführt, vorzustellen. Gerade heute in Zeiten grassierender Unvernunft, ist es schön zu sehen, wie manche davon unbeeindruckt ihre Ideen in Worte fassen und mit anderen teilen.
Das hat mich sehr beeindruckt. Vielen Dank und weiter so!


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Wege zur exponentiellen Steigerung der Kreativität

18.11.2019 um 04:53
@DerChef

Wow ...!
Großartiger Beitrag von dir...
Selten so sprachlos hier gewesen.

Danke ♡


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Wege zur exponentiellen Steigerung der Kreativität

18.11.2019 um 22:19
heute abend 22:30 auf 3Sat "Why are we creative"

https://www.3sat.de/film/dokumentarfilmzeit/why-are-we-creative-100.html


und vielleicht, hoffentlich ab morgen dann in der Mediathek...


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