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Warum sind so viele Menschen psychisch krank?

139 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Leben, Psyche, Krankheit

Warum sind so viele Menschen psychisch krank?

17.09.2019 um 11:43
emz schrieb:Ist denn ein psychisch Kranker überhaupt in der Lage, für sich selbst feststellen zu können, dass er erkrankt ist? Voraussetzung wäre doch erst mal, dass eine Krankheitseinsicht besteht, bevor er daran gehen kann, die Krankheit zu bekämpfen. Wer meint, Stimmen zu hören und verfolgt zu werden, der hält das für real.
Wenn einer Stimmen hört oder meint verfolgt zu werden, ist das schon eine böse Sache, die eventuell therapiert werden kann.
Ich bezog mich jetzt mehr auf mentale Belastungen des Lebens, die nicht bewältigt werden können und einen Dauerzustand auslösen können, wenn nicht die Bereitschaft zur Gesundheit vorhanden ist, weil eh alles als aussichtslos wahrgenommen wird.


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Rao
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17.09.2019 um 11:46
emz schrieb:Bei dem Holzzuber handelte es sich doch eher um eine Zinkbadewanne, und es mangelte auch bei vielen Wohnungen an einer Toilette, statt dessen gab es auf dem Hof ein Plumpsklo und erst nach und nach wurden an die Häuser Wasserklosetts angebaut, konnte sich nicht jeder Hauseigentümer gleich so leisten.
So ein Plumpsklo hab ich als Kind noch erlebt (das Haus lag etwas abgelegen und ein Kanalanschluß hätte ein halbes Vermögen gekostet, die Wasserleitung war schon teuer genug).

Zinkbadewanne hatte aber auch nicht jeder, weil teuer, der Holzzuber dagegen wurde auch für andere Zwecke verwendet, wenn nicht gerade Badetag war, insbesondere für die große Wäsche war er recht nützlich. Wenn diese Armenwohnungen etwas nämlich auch nicht hatten, dann war es zu viel Platz, jedes Ding sollte am besten für mehrere Funktionen gut sein, ganz besonders so große Gegenstände wie eine Badewanne.
off-peak schrieb:Was ebenfalls kein gesunder Zustand ist. Ein psychisch gesunder Mensch bildet sich keine Krankheit ein. Es sei denn, Du meinst damit, jemand würde ohne Problem jammern, damit es ihm besser gehe als anderen. Ansonsten darfst Du psychische Erkrankungen als solche durchaus ernst nehmen.
emz schrieb:Ist denn ein psychisch Kranker überhaupt in der Lage, für sich selbst feststellen zu können, dass er erkrankt ist? Voraussetzung wäre doch erst mal, dass eine Krankheitseinsicht besteht, bevor er daran gehen kann, die Krankheit zu bekämpfen. Wer meint, Stimmen zu hören und verfolgt zu werden, der hält das für real.
Dazu könnte man die sogenannten psychosomatischen Erkrankungen erwähnen, die noch nicht so dramatisch sind wie Psychosen oder Schizophrenie, sondern auch jeden "Gesunden" mal befallen können, ausgelöst durch äußere Einflüsse wie gesellschaftlicher und familiärer Druck, Beziehungsprobleme, Einsamkeit, Überlastung,

und das besondere Merkmal dieser Erkrankungen ist, daß sie sich oft von einer Minute auf die andere auflösen können, zusammen mit ihren Symptomen, sobald die Ursachen dem Betroffenen zur Kenntnis gebracht werden. Sprich Leute mit psychosomatischen Leiden wissen gar nicht, daß sie sich diese Leiden (die Symptome) unbewußt "selber gemacht" haben. Sobald sie es wissen und den Mechanismus durchschauen, hat das Leiden quasi seinen Zweck erfüllt und verschwindet von selber.
Was von religiös beleckten Leuten gerne für eine "Wunderheilung" gehalten wird, ist es nur nicht.

Harmlose psychosomatische Symptome hat garantiert jeder selber mal erlebt, zum Beispiel die "unerklärlichen" Bauchschmerzen, mit Durchfall oder ohne, vor unangenehmen Ereignissen wie einer wichtigen Prüfung oder einem Zahnarztbesuch.

Auch der Halsbereich (Engegefühl - ständig Frösche schlucken müssen, irgendwas nicht herausschreien dürfen), das Herz (z. B. Rhythmusstörungen und Infarktangst - Beziehungsprobleme oder Einsamkeit), sogar die Augen und Ohren ("unerklärliche" Anfälle von Blindheit und Taubheit, z. B. bei Soldaten im brutalen Stellungskriegen) und die Bewegungsorgane (genauso "unerklärliche" Lähmungen) können betroffen sein, ich hab z. B. mal von einem jungen Mann gehört, der vor lauter Eßstörungen beinahe verhungert hätte, obwohl er nicht magersüchtig war (!) - bei dem stellte sich heraus, daß er sich eingebildet hatte, unbedingt Pfarrer werden zu müssen, um seinen Eltern zu imponieren, aber sein Unterbewußtsein, und damit sein Körper, stellte sich systematisch quer, konnte diese Lebensentscheidung quasi "nicht verdauen",
erst nachdem ihm das klar wurde (sein Psychiater taugte leider nichts, es dauerte Jahre bis er dahinterkam was Sache war) und er Theologiestudium und Religion aufgab, zerbrach die Macht, die diese "Krankheit" über ihn hatte, aber selbst dann dauerte es noch viele Monate, bis sich sein Körper von dem jahrelangen unbewußten "psychischen Selbstmißbrauch", anders kann man das wohl nicht bezeichnen, erholt hatte.

Die berüchtigte "Resl von Konnersreuth" mit ihren Blindheits- und Lähmungsanfällen fällt ebenso unter die typischen psychosomatischen Leiden, bei ihr ebenso selbsterzeugt durch das chronische "Versenken in die Leiden Christi", wodurch sie sich ebenso in einen körperlichen Ausnahmezustand hineinmanövrierte wie die Soldaten in den realen Stellungskriegen des 1. Weltkriegs,
und ein gewisser Freud hat seinerzeit einiges über die (damals sogenannte) "Hysterie" geforscht, bekannt sind seine Studien zu "weiblicher Hysterie" in einer Zeit, in der die weibliche Sexualität gesellschaftlich schwer unterdrückt und weggeleugnet wurde und damit einiges an psychosomatischen Symptomen produziert hat.

Sogar Krebs kann - in einigen Fällen - psychosomatisch verursacht sein, auch da ist mir ein Fall bekannt, eine junge Frau, die mit der anstrengenden Pflege ihres Vaters von den Geschwistern "großzügig" alleingelassen wurde und als Reaktion an Schilddrüsenkrebs erkrankte - obwohl das eine Krebsart ist, die so gut wie nie in jungen Jahren auftritt. Bei ihr war es schlicht das Problem, daß sie ihre Überlastung nie "herauszuschreien" wagte, sie fraß alle Probleme in sich hinein, hatte "einen dicken Hals", wie man so schön sagt, traute sich nie ihren Geschwistern samt anstrengendem Vater die Meinung zu sagen, die Krebserkrankung war das Ergebnis. Daß ständige psychische und körperliche Überlastung das Immunsystem schwer schädigen kann ist kein Geheimnis mehr, unter Umständen mit dem Ergebnis von Autoimmun- oder sogar Krebserkrankungen. (Was nicht heißen soll, daß das immer der Fall ist, für Krebs gibt es auch jede Menge andere Ursachen. Nur manchmal, in extrem auffälligen Fällen wie dem genannten.)


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17.09.2019 um 12:58
Rao schrieb:Zinkbadewanne hatte aber auch nicht jeder, weil teuer, der Holzzuber dagegen wurde auch für andere Zwecke verwendet, wenn nicht gerade Badetag war, insbesondere für die große Wäsche war er recht nützlich. Wenn diese Armenwohnungen etwas nämlich auch nicht hatten, dann war es zu viel Platz, jedes Ding sollte am besten für mehrere Funktionen gut sein, ganz besonders so große Gegenstände wie eine Badewanne.
Was diese Armenwohnungen anbelangt, die hatten sogenannte Waschküchen. Da gab es einen großen Kessel, der war zu befeuern und dort wurde die große Wäsche erledigt und nicht im Wohnzimmer :troll:
Rao schrieb:Die berüchtigte "Resl von Konnersreuth" mit ihren Blindheits- und Lähmungsanfällen fällt ebenso unter die typischen psychosomatischen Leiden, bei ihr ebenso selbsterzeugt durch das chronische "Versenken in die Leiden Christi", wodurch sie sich ebenso in einen körperlichen Ausnahmezustand hineinmanövrierte
Da stürzt jemand nachweislich mehrfach, ist danach tagelang bewusstlos, ist gelähmt und blind, und das ist dann "selbsterzeugt" und psychosomatisch. Etwaige Hirnverletzungen wirst du sicher ausschließen wollen :D


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17.09.2019 um 13:07
AgathaChristo schrieb:Wenn einer Stimmen hört oder meint verfolgt zu werden, ist das schon eine böse Sache, die eventuell therapiert werden kann.
Ich bezog mich jetzt mehr auf mentale Belastungen des Lebens, die nicht bewältigt werden können und einen Dauerzustand auslösen können, wenn nicht die Bereitschaft zur Gesundheit vorhanden ist, weil eh alles als aussichtslos wahrgenommen wird.
Ob man das so trennen kann?
Bei der paranoiden Schizophrenie spielen viele Faktoren eine Rolle, eben auch mentale Belastungen. Da hilft aller Wille nicht, gesund werden zu wollen, da braucht es eine medikamentöse Unterstützung, um wenigstens ein normales Leben führen zu können.


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17.09.2019 um 13:14
emz schrieb:Was diese Armenwohnungen anbelangt, die hatten sogenannte Waschküchen. Da gab es einen großen Kessel, der war zu befeuern und dort wurde die große Wäsche erledigt und nicht im Wohnzimmer
Der große Kessel hat nur das heiße Wasser geliefert bzw. wurde die Weißwäsche drin gekocht, aber zum Schrubben und Stampfen des ganzen und Auswringen brauchte man den großen Zuber. Ich kenne diese Verhältnisse auch noch, obwohl wir damals schon eine Email-Badewanne samt Ölofen zum Heizen hatten. Entwässert wurde aber, mangels Kanalanschluß, in den Garten, zur Freude des Nußbaums der dort stand, denn Nußbäume wachsen gern auf "gut gewürzten" Böden.


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17.09.2019 um 13:25
emz schrieb:Da stürzt jemand nachweislich mehrfach, ist danach tagelang bewusstlos, ist gelähmt und blind, und das ist dann "selbsterzeugt" und psychosomatisch. Etwaige Hirnverletzungen wirst du sicher ausschließen wollen :D
Wikipedia: Therese_Neumann von unmittelbaren Zusammenhängen zwischen den Stürzen und den erst viel später auftretenden Störungen - Blindheit, Taubheit, Lähmungen, Schluckbeschwerden - steht da nichts, und das "spontane Verschwinden" der Symptome quasi von einem Tag auf den anderen ist ganz typisch für psychosomatische Erkrankungen. Damals wußte das nur noch niemand, weil die Forschung dazu erst viel später so richtig einsetzte. Bei ihr war die Ursache die schon seit Kinderzeiten eingepflanzte Religiosität (auf dem Land und gerade bei Frauen, armen Mägden in katholischen Gegenden ganz normal), die sich da in Verbindung mit dem harten Leben als Magd in dauerhafter Armut und vermutlich allerlei Demütigungen im Leben, über die wohl nichts überliefert wurde bei einer Quasiheiligen, in psychosomatischen Reaktionen ausdrückte.


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17.09.2019 um 13:41
emz schrieb:Bei der paranoiden Schizophrenie spielen viele Faktoren eine Rolle, eben auch mentale Belastungen. Da hilft aller Wille nicht, gesund werden zu wollen, da braucht es eine medikamentöse Unterstützung, um wenigstens ein normales Leben führen zu können.
Okay, da gebe ich dir recht! Da kann jeder froh sein, wenn er Medikamente nicht braucht.


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17.09.2019 um 14:08
Rao schrieb:von unmittelbaren Zusammenhängen zwischen den Stürzen und den erst viel später auftretenden Störungen - Blindheit, Taubheit, Lähmungen, Schluckbeschwerden - steht da nichts,
Ja wenn das nicht in Wikipedia steht, dann kann das natürlich nicht stimmen :troll:

Hier findest du ein bisschen was über ihre Krankheitsgeschichte
https://www.onetz.de/kreis-tirschenreuth/vermischtes/1918-veraenderte-das-leben-der-resl-einschneidende-erlebnisse-d1834...

Wenn du's ausführlicher haben willst, das sind die medizinischen Berichte.
https://archive.org/stream/diestigmatisiert02frit/diestigmatisiert02frit_djvu.txt


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Rao
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17.09.2019 um 14:57
Medizinische Berichte von 1929, als die Psychoanalyse insgesamt noch in den Kinderschuhen steckte und die Mechanismen psychosomatischer Vorgänge noch unbekannt waren.

Das "spontane Abheilen" der Symptome zu ganz bestimmten Zeitpunkten - Seligsprechung, Heiligsprechung ihrer Leib-und-Magen-Heiligen - ist absolut kein Zufall. Sondern sehr typisch für psychosomatische Erkrankungen, die bei stark religiösen Personen meistens an deren jeweiligem Glauben festgemacht sind.

Der Erstauslöser kann tatsächlich ein realer Schaden sein, hier eine angeknackste Bandscheibe ("pelzige Füße", kennt wahrscheinlich jeder der selber mal einen Bandscheibenvorfall hatte) mit folgender körperlicher Überlastung (... was hat ein junges Mädel mit Bandscheibenvorfall mit einem ganzen Sack Kartoffeln auf dem Rücken eine Treppe hochzusteigen??? würde man heute fragen - damals stellte sich eine solche Frage bei Bauernmägden gar nicht, die hatten gefälligst die Zähne zusammenzubeißen und zu arbeiten!!),

interessant wird es dann, wenn die Symptome dann nicht mehr abheilen, wie es normal wäre, sondern sich im Gegenteil stetig verschlimmern, auch weil die Person gar nicht daran denkt sich zu schonen, weil sie damit für den Bauern bzw. die eigene Familie nur ein arbeitsunfähiger und somit unnützer Fresser gewesen wäre, da war nicht nur von außen, sondern auch von ihr selber her massiver Druck im Spiel "zu funktionieren" um jeden Preis, auch den der eigenen Gesundheit.

Das waren nicht allein die folgenden Unfälle - die hätten alle wieder abheilen können und wären von vornherein wahrscheinlich gar nicht passiert, wenn sie sich vorher gründlich auskuriert hätte - sondern da hatte auch die Psyche ganz massiv Anteil dran. Sonst hätte es diese "programmgenauen" "Spontanheilungen" an ganz bestimmten Tagen nicht gegeben.

Religion bzw. "direkte Intervention der verehrten Heiligen" als einziger "erlaubter" Ausweg aus der Alltags-Streß-Misere für die chronisch überarbeitete und von Unfällen heimgesuchte arme Bauernmagd, könnte man die ganze Sache in Kurzform beschreiben. Als dann noch die "Stigmatisierungen" dazukamen, war es völlig aus mit dem Arbeitszwang für das arme, so schwer kranke Mädel, denn eine "Heilige" läßt man doch nicht mehr arbeiten, oder. Im Gegenzug stellte sie (angeblich) das Essen ein (wieder der sehr offensichtliche, nur ihr selbst unbewußte Wunsch, nicht als unerwünschter Schmarotzer zu gelten!), lebte (angeblich) nur noch von einer täglichen Hostie, sprich von ihrer Religion, bis zu ihrem Tod. (Wer sowas glauben will.)
Ein Trauerspiel der heroischen Selbstaufopferung. [Ironie/off]

Für was eigentlich? Für nix und wieder nix.


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17.09.2019 um 18:37
@Rao

Was du in Gänsefüßchen als Stigmatisierung bezeichnest heißt richtig Stigmatisation.
Rao schrieb:Für was eigentlich? Für nix und wieder nix.
Das würde ich absolut nicht sagen, gebracht hat es doch eine ganze Menge ;)


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Rao
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17.09.2019 um 18:43
Ja, was denn? Mehr Glauben an Hirngespinste?


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17.09.2019 um 19:18
emz schrieb:Ist denn ein psychisch Kranker überhaupt in der Lage, für sich selbst feststellen zu können, dass er erkrankt ist? Voraussetzung wäre doch erst mal, dass eine Krankheitseinsicht besteht, bevor er daran gehen kann, die Krankheit zu bekämpfen.
Wenn wir das Krankheitsbild der Depression her nehmen, dann denke ich schon, dass dem an Depression Erkrankten, sein Zustand "bewußt" ist.
emz schrieb:Wer meint, Stimmen zu hören und verfolgt zu werden, der hält das für real.
Das geht dann aber schon in den pschotischen und möglicherweise schizophrenen Bereich und da funktioniert die reale bewußte Wahrnehmung nicht mehr, weil dass dann eine psychiatrische und nicht mehr allein psychische Erkrankung ist.


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17.09.2019 um 19:41
@SophiaPetrillo

Da weiß ich jetzt nicht, wo man das abgrenzen müsste.
Sind wir nicht eigentlich immer dann im psychiatrischen Bereich, wenn es um Krankheiten geht? Was ist, wenn eine Depression einer medikamentösen Behandlung bedarf?

Bei meinen Überlegungen habe ich aktuell einen Nachbarn im Auge, der an einer paranoiden Schizophrenie leidet. Der weiß, dass er seine Medikamente nehmen muss, um ein normales Leben führen zu können, aber so wie es aussieht, hält er sich da gerade wieder nicht daran.


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Duhaa
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17.09.2019 um 19:57
emz schrieb:Was ist, wenn eine Depression einer medikamentösen Behandlung bedarf?
emz schrieb:aber so wie es aussieht, hält er sich da gerade wieder nicht daran.
Das muss aber nicht mit fehlendem Bewusstsein für seine Erkrankung zusammen hängen.
Antidepressiva ist nicht zu unterschätzen, manche können auf Dauer die Wirkung nicht ertragen, dieses Gefühl in Watte eingehült zu sein, als wäre die Welt um einen herum wie ausgestellt, die Emotionen so stumpf... Da gibt es Patienten die hin und wieder die Medikamente absetzen, um sich tatsächlich wieder mal "menschlich" zu fühlen, um überhaupt mal wieder etwas so richtig zu fühlen.

Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass einem psychisch Kranken sein gesundheitlicher Zustand in der Regel bewusst ist, oder irgendwann wird. Man spürt ja, wenn innerlich etwas nicht stimmt.

Wie das dann im psychatrischen Bereich ist ...da kann ich mich nur schwer hinein versetzen, mag ich nicht beurteilen.


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17.09.2019 um 20:10
Duhaa schrieb:Antidepressiva ist nicht zu unterschätzen, manche können auf Dauer die Wirkung nicht ertragen, dieses Gefühl in Watte eingehült zu sein,
Das macht mir verständlich, warum er nun, offensichtlich nicht zum ersten Mal, die Medikamente absetzt, obwohl er noch vor wenigen Wochen verkündete, er sei nun bestens eingestellt und würde eine Lehre beginnen.


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17.09.2019 um 20:29
ich frag mich echt , was ne psychische krankheit sein soll.

eben noch gesund ... zack ... schon ganz anders

das gibt mir tiefe demut vor dem grossen etwas.

man redet sich gern sonstwas ein.

aber da ist vielleicht nichts.

nur dieses gehirn inmitten einer grossen frage.

nur rasende geschwindigkeit ... und bewegung und veränderung

da freut man sich auf den tod ... das grosse schwarze nichts...


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17.09.2019 um 22:34
emz schrieb:Das macht mir verständlich, warum er nun, offensichtlich nicht zum ersten Mal, die Medikamente absetzt, obwohl er noch vor wenigen Wochen verkündete, er sei nun bestens eingestellt und würde eine Lehre beginnen.
Manche sagen dann, dass sie unter der Medikamentierung nicht mehr sie selbst wären und die Nebenwirkungen tun dann noch ihr übriges dazu...so dass viele Menschen dann einfach die Medikamente absetzen - was natürlich nicht wirklich hilfreich ist.


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17.09.2019 um 22:36
Dr.Manhattan schrieb:ich frag mich echt , was ne psychische krankheit sein soll.

eben noch gesund ... zack ... schon ganz anders
Es ist ein schleichende Prozess und der kann einem, wenn er dann ins Bewusstsein dringt, wie von heute auf morgen vorkommen.


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18.09.2019 um 05:39
Dr.Manhattan schrieb:ich frag mich echt , was ne psychische krankheit sein soll.
Ähm, einfach mal ein paar Krankheitsbilder im Netzt suchen und durchlesen, ganz einfach. 🤷‍♀️
Dr.Manhattan schrieb:eben noch gesund ... zack ... schon ganz anders
Ne. Ganz so simpel wie z.B. sich das Bein brechen ist es nicht.


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18.09.2019 um 15:57
Dr.Manhattan schrieb:ich frag mich echt , was ne psychische krankheit sein soll.

eben noch gesund ... zack ... schon ganz anders

das gibt mir tiefe demut vor dem grossen etwas.

man redet sich gern sonstwas ein.

aber da ist vielleicht nichts.

nur dieses gehirn inmitten einer grossen frage.

nur rasende geschwindigkeit ... und bewegung und veränderung

da freut man sich auf den tod ... das grosse schwarze nichts...
ich denke wenn man sich ständig mit extrem abstrakten ideen beschäftigt und irgendwann anfängt diese zu glauben

könnte dadurch eine geistige krankheit auftreten


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