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Die Verheissung der Vollkommenheit

129 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vollkommenheit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Verheissung der Vollkommenheit

09.10.2006 um 18:17
Drogen versetzen einen ins Ego, laßt das sein.


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Die Verheissung der Vollkommenheit

09.10.2006 um 18:18
Nichts ist so schön wie nichts zu sein .

Ja, für dich vielleicht! Aberich habe da schon etwas höhre Ansprüche!


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Die Verheissung der Vollkommenheit

09.10.2006 um 18:19
unnötig. dessen ist er sich bewusst, jedoch genießt er gern jegliche freuden. scheiße istes nicht, jediglich schädigend für den körper. das maß macht den unterschied zwischendestruktiv und konstruktiv.


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Die Verheissung der Vollkommenheit

09.10.2006 um 18:22
unnötig. dessen ist er sich bewusst, jedoch genießt er gern jegliche freuden.

Aha! Etwas, dass zum Genuss dient, ist also auf einmal unnötig? ;)


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Die Verheissung der Vollkommenheit

09.10.2006 um 18:23
"Ja, für dich vielleicht! Aber ich habe da schon etwas höhre Ansprüche!"

Immerran, du bist noch jung und hast viel Energie, die muss sich ja irgendwie verschwendenlassen, doch wunder dich nicht, wenn du ankommst wo du gestartet bist.


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Die Verheissung der Vollkommenheit

09.10.2006 um 18:26
Wenn dein Ziel das "Nichts" ist, wieso springst du dann nicht einfach aus dem Fenster? ;)


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Die Verheissung der Vollkommenheit

09.10.2006 um 18:27
@Arikado
er haftet nicht an den dingen, an den freuden.
außerdem meinte ich, dasses unnötig war ihm zu sagen.


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Die Verheissung der Vollkommenheit

09.10.2006 um 18:28
er haftet nicht an den dingen, an den freuden.

Er haftet nich an ihnen -er ist an sie gefesselt - er ist süchtig. ;)


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Die Verheissung der Vollkommenheit

09.10.2006 um 18:29
das spricht jemand, der an seine gedankenkonstrukte gefesselt ist. ;)


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Die Verheissung der Vollkommenheit

09.10.2006 um 18:33
Vollkommenheit ansich ist nicht relativ, sondern klar definiert. Perfektion muss zweiBedingungen erfüllen, von denen die erste lautet:
Alle Optionen zur Verbesserungmüssen ausgeschöpft sein, es müssen folglich absolut alle Verbesserungsmöglichkeitenausgereizt sein. Alle Fehler müssen korrigiert, alle Unzulänglichkeiten beseitigt undalle Anpassungsprobleme behoben sein. Das Perfekte ist makellos.
Die zweite Bedingungist die, dass es aufgrund der Makellosigkeit keinen Bedarf für eine weitere Verbesserunggeben darf.

Subjektiv wird die Perfektion erst dann, wenn wir sie in die Praxisübertragen und zum Beispiel anfangen nach einem perfekten Objekt zu suchen. Hierbeispielt nämlich die Verwendung eine entscheidende Rolle. Man kann durch einAnforderungsprofil der Perfektion Grenzen vorlegen, so ist es möglich einen perfektenStift zu besitzen, wenn die Anforderungen an jenen in erfüllbarem Rahmen liegen. "Ichsuche einen Stift, der blau schreibt und darüber hinaus eine weiße Kappe hat". "Hier,bitte sehr." "Ah, danke, der ist perfekt."
Er erfüllt alle Anforderungen, daher sindkeine Verbesserungen notwendig. Ferner sind keine Verbesserungen möglich, umPassgenauigkeit zu erzielen: perfekt.

Perfektion bedeutet für uns Menschenerstmal folgendes: Stillstand.
Ebenso wie Ausgeglichenheit Stillstand bedeutet, istauch die Vollendung ein Nullpunkt. Klar, denn es besteht weder ein Grund noch dieMöglichkeit für eine weitere Verbesserung, eine Weiterentwicklung. Zugegebenermaßen wäredas wohl tatsächlich der Zustand der völligen Eudaimonie, doch ihn zu erreichen ist fürunsere Wesen nicht möglich, alleine schon aufgrund der unzähligen Faktoren unsererUmwelt, die uns zwingen fortlaufend neue Aufgaben zu erfüllen, an denen wir selbstwachsen.


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enigma38 Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Die Verheissung der Vollkommenheit

10.10.2006 um 10:45
@midnightman:
"Wer einmal im Leben, warum auch immer, bereit war sein Ego fallen zulassen, möchte nie wieder zurück"

Meine Frage: wie erreicht man das, ohne zusuchen bzw. ohne Absicht, ohne den ewigen Gedankenstrom, wenngleich auch die Bereitschaftda ist?

@Patient:
Bezüglich Perfektionismus: ich denke, es ist eben Absicht,dass nichts perfekt ist, eben wegen den von Dir angesprochenen Stillstand! Weitersvermute ich, dass alle Existenz und auch die reine Energie hervorgegangen ist, umherauszufinden, was alles noch an Weiterentwicklung möglich ist!
Meine Frage dazu:wird es dadurch niemals zu einem "Ende von allem" kommen?

Zum Thema Drogen: sieversetzen einem ja auch in andere Bewusstseinszustände, ich denke das ist ja die Absicht,einfach der Realität zu entfliehen um "Besseres" zu erfahren..die Folgen der Abhängigkeitsind da natürlich meistens unabseh- und meistens auch unabschätzbar!


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enigma38 Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Die Verheissung der Vollkommenheit

10.10.2006 um 11:43
@lesslow:
zu Deinen Zeilen:" freiheit ist jedoch ein seinszustand, der in unsereminnern beginnt. freiheit ist ein uns eigener wesenszug. sprich:"ich bin freiheit" wahrefreiheit erlang man im innen und nicht durch autos und gesetze, etc. ja, selbst in einemkäfig ist wahre freiheit immer da. sie ist ewig. alles was vergänglich ist, kann alsokeine freiheit sein oder hervorbringen."

Meine Gedanken dazu: Freiheit heisstfür mich: keine Zwänge rund um mich und in mir.., doch der ganze Alltag besteht ja nuraus "Zwängen und Pflichten" (auferlegt von der Gesellschaft..) sonst könnten wir ja nicht(über-)leben..Freiheit also in einem Käfig? Wie soll man da Freiheit fühlen wenn mannicht das tun und lassen kann, was man möchte, wonach einem ist?

Weiters vonDir: "wir sollten also nur solche wahren, ewige aspekte begehren, also uns zu eigenmachen wollen. sie suchen. doch wer ewig nur sucht wird nicht finden. es ist wichtig sieauch zu finden.."

Heisst das soviel wie absichtslos diese bestimmten Aspektesuchen? Widerspricht sich irgendwie das ganze - ist für mich etwas schwer nachvollziehbarund darum komm ich da persönlich nicht weiter..;o)

Danke jedenfalls für DeinenBuchtip..!


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Die Verheissung der Vollkommenheit

10.10.2006 um 11:55
@Patient

Dennoch ist und bleibt "perfekt" ein relativer Begriff.
Ob nunsubjektiv oder objektiv betrachtet.

Denn wer legt die Grundregeln, das Ziel bzwdas Ideal fest, woran gemessen etwas perfekt oder nicht perfekt ist ?

Was kanndauerhaft perfekt sein, in einer nicht "statischen" sondern dynamischen Welt in der sichdie Umstände und damit auch die Grundlage für die Beurteilung von Perfektion ständigändern ?

Man müßte sich schon an übergeordneten allgemein anerkannten geistigenWerten orientieren, wenn der Begriff der Perfektion tatsächlich zum Tragen kommen soll.
Und in dieser Hinsicht ist wohl das Anstreben der Perfektion wohl das einzigMögliche, da wie Du selbst erkannt hast, die Perfektion eines Menschen nur darin bestehenkann, daß sie sich ständig ändert um den sich ständig ändernden Herausforderungen - auseiner unperfekten Welt - gewachsen zu sein.


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Die Verheissung der Vollkommenheit

10.10.2006 um 12:42
Bezüglich "Vollkommenheit" kann ich nur das Buch "Die Vollkommenheitslehre" von ErnestHolmes, seines Zeichens ein Schüler Ralph Waldo Emersons, empfehlen. Im Original "ScienceOf Mind". Weiß gar nicht, ob es das Buch hier in Deutschland noch zu kaufen gibt, hatmich jedoch vor rund 30 Jahren einen entscheidenden Sprung weitergebracht.


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Die Verheissung der Vollkommenheit

31.07.2011 um 14:33
Dieser Thread ist es meiner Meinung nach wert, fortgeführt zu werden, denn er beinhaltet die grundlegenden Fragen nach Sinn und Zweck des Lebens.
Zitat von enigma38enigma38 schrieb am 07.10.2006:Ich denke, je näher Mensch sich selbst kommt,umso weniger begehrt er, und umsomehr möchte er aus sich heraus geben!
Genau das ist der Punkt! Besser kann man es nicht formulieren. Die Wahrheit kommt immer schlicht und ergreifend daher. Danke, @enigma38 , wo auch immer Du jetzt bist! :)


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Die Verheissung der Vollkommenheit

31.07.2011 um 14:55
@PartOfAll
finde es auch schade so ein Thema brach liegen zu lassen.

Denn wollen wir nicht alle dieses Gefühl der vollkommenen Zufriedenheit ?
Wir streben danach und suchen diese Harmonie zwischen uns und dem Rest der Welt.

Ein Leben in Balance ...


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Die Verheissung der Vollkommenheit

31.07.2011 um 16:34
Einen Leben im inneren Gleichgewicht. Genau. Ich glaube, dass man nur aus dieser inneren Haltung heraus, die Position haben kann, wirklich freudvoll zu geben und andere zu bereichern.
Denn Glück und Zufriedenheit kann man nur ausstrahlen, wenn man sie in sich gefunden hat. Dann fällt das Geben leicht und wird auch nicht als Zwang oder Verlust angesehen, @crime . :)


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Die Verheissung der Vollkommenheit

31.07.2011 um 16:39
@PartOfAll
ich glaube generell ist es in einer solchen Balance einfacher zu leben ...
Der Mensch der in einer solchen Ausgeglichenheit mit sich und seiner Umwelt lebt, gibt es an sein Umfeld ab.
Du kennst das bestimmt auch. Diese Menschen strahlen so eine Ruhe aus und man fühlt sich sofort wohl in deren Anwesenheit.
Ich finde das ist ein erstrebenswerter Zustand.

Dieses nichts wollen und erwarten und soviel erhalten aus seinem Umfeld ist so einfach, das es einen schon wieder erschrickt...


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Die Verheissung der Vollkommenheit

31.07.2011 um 16:43
Da stimme ich vollkommen mit Dir überein, @crime . Wobei es in unserer von Statussymbolen und künstlichen Werten geprägten westlichen Welt, sehr schwer ist, sich von diesen Denkmustern zu lösen. Viele sindnoch völlig gefesselt von der Idee, je mehr desto besser und glücklicher.

Glück liegt immer in der eigenen Betrachtung der Dinge, in der Wertigkeit und Bedeutung, die man den Dingen beimisst.
Es gibt ein Naturvolk im brasilianischen Urwald, das bestimmte Vorstellungen, die die 'zivilisierte' Bevölkerung geprägt hat, gar nicht kennt.
Als Daniel Everett 1977 mit Frau und Kindern in den brasilianischen Urwald reiste, wollte er als Missionar den Stamm der Pirahã, der ohne Errungenschaften der modernen Zivilisation an einem Nebenfluss des Amazonas lebt, zum christlichen Glauben bekehren. Er begann die Sprache zu lernen und stellte schnell fest, dass sie allen Erwartungen zuwiderläuft. Die Pirahã kennen weder Farbbezeichnungen wie rot und gelb noch Zahlen, und folglich können sie auch nicht rechnen. Sie sprechen nicht über Dinge, die sie nicht selbst erlebt haben – die ferne Vergangenheit also, Fantasieereignisse oder die Zukunft. Persönlicher Besitz bedeutet ihnen nichts. Everett verbrachte insgesamt sieben Jahre bei den Pirahã, fasziniert von ihrer Sprache, ihrer Sicht auf die Welt und ihrer Lebensweise. Sein Buch ist eine gelungene Mischung aus Abenteuererzählung und der Schilderung spannender anthropologischer und linguistischer Erkenntnisse. Und das Zeugnis einer Erfahrung, die das Leben Everetts gründlich veränderte.
(Quelle: Amazon, Kurzbeschreibung, Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas', D. Everett)


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Die Verheissung der Vollkommenheit

31.07.2011 um 16:50
Zitat von PartOfAllPartOfAll schrieb:Wobei es in unserer von Statussymbolen und künstlichen Werten geprägten westlichen Welt, sehr schwer ist, sich von diesen Denkmustern zu lösen. Viele sindnoch völlig gefesselt von der Idee, je mehr desto besser und glücklicher.
Absolut korrekt ... und leider sehr schade, da uns dadurch eine Menge verborgen bleibt.
Es ist traurig, da Menschen nur noch dadurch beurteilt und klassifiziert werden, was sie haben, was sie tragen und was sie für einen Beruf haben. Und nicht mehr dadurch was sie zu erzählen haben.

Menschen die nicht der westlichen Ansicht von zivilisiert entsprechen wird keine große Bedeutung beigemessen. Obwohl diese evtl weit mehr zu erzählen und berichten haben als irgend so ein oberflächiger Möchtegern.


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