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Hat das Forum schon jemandes Glauben verändert?

275 Beiträge, Schlüsselwörter: Religion, Allmystery, Glauben, Kommunikation, Toleranz
matraze106
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Hat das Forum schon jemandes Glauben verändert?

29.11.2012 um 02:56
ich denke, dass sich "mein glaube" stetig verändert. insbesondere durch die reflexion, wenn ich ihn in worte fasse und auf die perspektiven anderer eingehe.
für mich war und ist "mein glaube" nie schublade oder kathegorie gewesen, den beinahe jedes thema hier auf allmy und sonstwo zielt auf meine betrachtungsweise, meinen willen zur sinnfindung, urteilskraft, kritik, wertschätzung und schätzung ansich ab. meine antwort ist also ganz klar "ja", denn ich habe hier viel über mich, meine ansichten und darüber, wie andere sie wahrnehmen, gelernt. manche meiner ansichten, gerade bezüglich meiner frühen postings habe ich überdenken gelernt, aber insgesamt ich bin doch zu keinem wirklichen schluss gelangt und das werde ich wohl auch nicht, denn für mich ist allein der weg das ziel.
glauben heisst für mich keinesfalls partizipation an einer ideologie, sondern schlichtweg bereitschaft, aus wagen empfindungen schlussfolgerungen zu ziehen, denn was ist der fakt ohne den wert, den man ihm beimißt.
viele derartiger erkenntnisse hätten mich in dieser zeitspanne wohlmöglich nicht beschlichen, hätte ich mich nicht auf allmy damit befasst und textuell auseinandergesetzt.
insbesondere der eindruck der personentypen, die stets stereotypische ansichten runterleiern, hat mir vieles an illusionen - an glauben - zerstreut, nicht zerstört, denn zerstören lasse ich mir nichts, allerhöchstens vorurteile. doch diese haben sich leider anhand betreffender fronten eher genährt. aber ich habe nicht meinen glauben an die menschheit verloren, falls das jemand aus meinen posts gerne herauslesen möchte.
wenn es eine art impetus gab, eine art grundansatz, was glaubenssachen angeht, mit der ich das forum dereinst betrat, dann war es sicherlich die unbedingte vereinbarkeit und das tolerante verständnis zwischen wissenschaft und glaube, zwischen fakt und fiktion. dieser ist beständig geblieben, obgleich er gelitten hat. aber sein leiden ist dank der steten begeisterung für das forum insgesamt auch eher abgeklungen, denn anfangs, noch vor allmy, sah ich mich erschlagen von konfrontation und missionarischen versuchen.
Kummer sucht Gesellschaft.


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LibanonGirl
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Hat das Forum schon jemandes Glauben verändert?

29.11.2012 um 14:33
Also ich bin meinem Glauben noch treu:-)


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Oman
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Hat das Forum schon jemandes Glauben verändert?

29.11.2012 um 15:23
@Freakazoid

Du sagst
Freakazoid schrieb:Es gibt viele Menschen die blind glauben und nichts von Beweisen halten.
Ich habe das gelesen und möchte mich da doch mal einmischen. Wenn man an etwas glaubt, dann braucht man keine Beweise. Im Grunde heißt glauben das man vertraut. Sei es auf einen Gott oder an eine Theorie oder was auch immer. Ich habe jetzt nur einen groben Überblick über das was du sonst noch geschrieben hast, daher verzeih wenn ich etwas falsches annehme, aber so wie ich das mitbekommen bzw. herauslesen konnte, möchtes du einen Beweis dafür das es einen Gott gibt.

Ich frage mich was würdest du machen, wenn du einen Beweis gefunden hättest? An Gott glauben sicher nicht, denn in diesem Moment würdest du es ja wissen.

Im Grunde empfinde ich das so: Religionen und Glauben gehören zur Menschheit dazu wie das Einatmen zum Ausatmen. Es geht darum für etwas zu Leben, darauf zu vertrauen das es für alles einen Grund gibt und daran festzuhalten das da jemand oder etwas ist, das auf uns aufpasst. Der Mensch sollte nicht herausfinden wie jedes noch so winzige Detail auf der Erde funktioniert, weil ein gewisser "Zauber" wichtig ist zum Leben. So können wir mal kurz aus der Realität entfliehen und unsere Sorgen für einen kleinen Augenblick vergessen.

Natürlich gibt es hin und wieder einige Leute die sehr extrem in die falsche Richtung schlagen und das mit dem Glauben etwas falsch verstehen, doch wir sollten lernen die Menschen so zu akzeptieren wie sie sind, mit ihrem Glauben. Nur weil jemand Muslime ist oder Jude, ist er noch lange kein böser Mensch bzw. verrückt weil er an einen Gott glaubt. Wir sollten einen Menschen ersteinmal kennenlernen und ohne Vorurteile in diese Kennlernphase reingehen. Ich habe zum Beispiel so meine beste Freundin kennengelernt. Wenn ich mich nur auf meinen ersten Eindruck verlassen hätte, hätte ich niemals erfahren was für ein toller Mensch sie ist. Damit wollte ich sagen, das es garnicht so schwer ist wie man denkt, die Vorurteile abzulegen :).

Übrigens, um die Frage dieser Disskusion zu beantworten, ich bin erst seit kurzem hier und habe aber schon einiges über Religionen und Toleranz gelesen. Meinen Glauben beeinflusst das aber nicht. Ich glaube nunmal an das was ich glaube und bin so meinem Herzen treu. Ein Glaube ist etwas, das einen Mensch zu dem macht was er ist und das kann niemand einfach ablegen. Doch ich muss auch sagen, das ich schon einiges dazu gelernt habe, über andere Religionen bzw auch über den Atheismus und so gelernt habe die Dinge besser zu verstehen.


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Freakazoid
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29.11.2012 um 18:40
@Oman
Oman schrieb:Wenn man an etwas glaubt, dann braucht man keine Beweise.
Das wäre an sich gar kein Problem, nur sollte man dann nicht damit rumlaufen und sagen, dass man Recht hat oder?

Wer etwas nicht beweisen kann, kann es auch nicht als Argument benutzen.
Oman schrieb: Sei es auf einen Gott oder an eine Theorie oder was auch immer.
Du weißt nicht wirklich was eine Theorie ist oder?

An eine Theorie kann man nicht glauben. Glaubst du an die Gravitationstheorie? Ich kann dir recht Problemlos zeigen, warum sie stimmt.

Bitte erst Informieren, was etwas bedeutet, danke schön.


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Oman
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Hat das Forum schon jemandes Glauben verändert?

30.11.2012 um 09:26
@Freakazoid

So ich bin deinem Wunsch nachgekommen und habe hier die Definition für den Begriff "Theorie":

"Je nach wissenschaftstheoretischem Standpunkt wird der Begriff Theorie verschieden erklärt. Im Allgemeinen entwirft eine Theorie ein Bild (Modell) der Realität. In der Regel bezieht sie sich dabei auf einen spezifischen Ausschnitt der Realität. Eine Theorie enthält in der Regel beschreibende (deskriptive) und erklärende (kausale) Aussagen über diesen Teil der Realität. Auf dieser Grundlage werden Vorhersagen getroffen. " (Quelle Wikipedia)

Also eine Theorie enwirft ein Bild der Realität, genauso wie die Religion ein Bild über die Entstehung unserer Welt entwirft.

Übrigens ja ich glaube an die Gravitationstheorie und ich denke nicht das du mir problemlos zeigen kannst warum sie stimmt. Wir können die Gravitation nicht sehen und auch nicht anfassen genauso wenig wie Gott.
Freakazoid schrieb:Das wäre an sich gar kein Problem, nur sollte man dann nicht damit rumlaufen und sagen, dass man Recht hat oder?
Na ja schauen wir uns mal die Realität an. Die Leute die nach deinen Worten rumlaufen und behaupten nur sie haben recht, sind radikale Leute. Mit einem wahrem Gläubigen hat das nichts zu tun. Es ist schade das Terrorgruppen immer mit der Religion in Verbindung gebracht werden, weil sie garnichts damit zu tun haben. Jemand der einer Religion angehört, würde niemals rumlaufen und jeden von seinem Glauben überzeugen wollen. So eine Person teilt gerne sein Anschauung mit anderen, aber es ist ihm völlig egal was andere glauben. Egal ob Christ, Jude oder Moslem, alles was sie wollen ist Frieden und Toleranz.

Vielleicht solltest du dich erstmal informieren was Glauben bedeutet und was die einzelnen Weltreligionen überhaupt beinhalten und nicht mit Vorurteilen um dich werfen.


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Freakazoid
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30.11.2012 um 10:26
@Oman
Oman schrieb:Also eine Theorie enwirft ein Bild der Realität, genauso wie die Religion ein Bild über die Entstehung unserer Welt entwirft.
Lesen heißt halt eben nicht auch verstehen.

Der Weg zu einer Theorie ist lang und sehr steinig.
Zuerst stellt jemand eine These auf, diese These ist noch ziemlich bedeutungslos.
Derjenige der diese These nun aufgestellt hat, ist in der Beweispflicht, warum sie stimmt.

Dies wird mit drei sehr effektiven und Objektiven Methoden erreicht.

1. Die Vorhersage

Wenn die These A beschreibt, ergibt sich daraus, dass B passieren muss, wenn C eintritt.
Dank Newton's Schwerkrafttheorie (Gravitationstheorie) können wir Vorhersagen treffen, wie Schnell ein Objekt ist, wenn wir seine Masse(Gewicht) kennen und wissen aus welcher Höhe wir es abwerfen.

Die Vorhersagen müssen immer stimmen, sonst ist die Theorie nichts wert.

2. Experimente entwerfen um die These als falsch zu beweisen.

Falsifikation ist ein sehr mächtiges Mittel, weil es zeigt wie Wissenschaft funktioniert.
Es wird immer und immer wieder geprüft, ob die These falsch ist, ähnlich der Vorhersage prüft man, wann und ob etwas nicht stimmt.
Je nach These muss man eine gehörige Anzahl an Experimenten vorzeigen, die jedes mal die These bestätigen.
Es ist für Wissenschaftler, da sie nur Menschen sind, nicht immer leicht raus zu finden, ob ihre These nun falsch ist. Daher kommt Methode drei ins Spiel.

3. Andere Wissenschaftler prüfen unabhängig die veröffentliche These.

Durch einen neuen Blickwinkel werden neue Experimente und neue Vorhersagen entworfen.
Sollte auch nur ein einziger der Wissenschaftler, damit die These widerlegen können, ist die These falsch oder muss massiv erweitert werden.

Und dann bekommt eine These de Stempel, dass sie eine Theorie ist und nur dann.
Damit ist sie dann ein Model der Wirklichkeit, da eine Theorie immer nur einen ganz bestimmten Bereich abdecken soll. Es wäre ja auch Sinnlos eine Karte im Maßstab 1:1 zu haben.

Bei Religion wird sowas offensichtlich nicht genutzt.
Jemand Behauptet etwas, sagt es ist so, niemand kann es überprüfen und das war es dann auch schon. Entweder man glaubt es oder nicht.
Keine These, keine Theorie, nur Behauptungen.
Das heißt nicht, dass diese Behauptungen damit falsch sein müssen, sie sind lediglich nicht als wahr anzusehen, da sie nicht bestätigt sind.
Das schöne an wissenschaftlichen Theorien ist ja auch, dass sie offen zugänglich sind und sie jeder nachprüfen kann, wenn er denn die Zeit mitbringt.
In den Wissenschaftlichenabhandlungen, sind alle Experimente aufgeführt, ebenso alle Vorhersagen und die Mathematik, die es ermöglicht, damit auch zu rechnen.
Was gerade bei der Gravitationstheorie sehr praktisch in unserem Alltag ist.
Der Bremsweg eines Autos, die Leistung eines Autos, die Geschwindigkeit usw. all das haben wir Newton zu verdanken und seinen Theorien von Kräften und im Bezug auf Gravitation.
Natürlich kannst du auch beten, das Gott dein Auto schiebt, aber na ja viel erfolg damit.
Oman schrieb: Mit einem wahrem Gläubigen hat das nichts zu tun.
Das sagt wer? Irgendjemand der behauptet er wüsste was wahre Gläubige sind? Die Radikalen würden das selbe von sich behaupten und nun kommt der Witz. Ich habe keine Möglichkeit zu sagen wer recht hat. Da ihre Annahme eben nur Glaube ist und mehr nicht. Er ist unprüfbar und kann so oder so sein.
Das sieht man sehr schön an den verschiedenen Auslegungen des Christentums. Ohne das sie sich das Buch und die Geschichten mal angeschaut haben.
Nichts, aber auch gar nichts im NT ist belegt.
Die Arche? Es ist unmöglich ein Schiff zu bauen, auf dem soo viele Tiere platz haben, plus dem Futter. Besonders wenn man nur Holz hat, um es zubauen. Ein Schiff kann schlicht auch zu schwer sein.
Es gab keinen Exodus der Juden aus Ägypten. Weder ist das bei den Ägyptern festgehalten, noch haben wir einen Fund von ihnen in der Wüste, dabei haben andere Völker sehr wohl welche hinterlassen.


Es gibt keine Zeitgenössische Literatur über Jesus. Keiner der Schreiber zu seiner Lebzeit haben über ihn geschrieben.
Warum haben sie das nicht? Immerhin hat er soviel ärger gemacht, womit auch immer, und seine gebildeteren Anhänger haben auch nichts geschrieben.
Dann aber deutlich nach seinem angeblichen Tot, wurden plötzlich Geschichten aufgeschrieben.
Sehr unwahrscheinlich, dass die Geschichten im NT auch nur im Ansatz so gewesen sind.
Oman schrieb:Vielleicht solltest du dich erstmal informieren was Glauben bedeutet und was die einzelnen Weltreligionen überhaupt beinhalten und nicht mit Vorurteilen um dich werfen.
Das weiß ich sehr gut und ich weiß das sie immer über nicht überprüfbare Behauptungen gehen.

Aber wenn du mir das alles Belegen kannst immer her damit.

Ach ja, dein PC läuft nicht, weil jemand dran glaubt, sondern weil da sehr viele Wissenschaftliche Theorien zusammen laufen.


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interrobang
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30.11.2012 um 16:53
@LibanonGirl
alles gute zum allmygeburtstag.

@Topic
ich habe meinen glauben verloren.
und zwar den an den menschlichen verstand.


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LibanonGirl
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30.11.2012 um 17:11
@interrobang

Oh Dankeschön:-) bin jetzt ein Jahr länger dabei;-)


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1923
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30.11.2012 um 22:04
@interrobang
Möge Allah dich rechtleiten..


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Freakazoid
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30.11.2012 um 22:06
@1923

Mögest du deinen Verstand finden.


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30.11.2012 um 22:56
@Oman
Oman schrieb:Also eine Theorie enwirft ein Bild der Realität, genauso wie die Religion ein Bild über die Entstehung unserer Welt entwirft.
Eine Religion ist ganz sicher keine Theorie.. -.-

@Freakazoid
@Oman

Die Wiki-Definition ist Irreführend.
Eine Theorie kann nie bewiesen werden und doch, baut unsere ganze Zivilisation auf Theorien auf.
"Eine gute Theorie zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine Reihe von Vorhersagen macht, die sich im Prinzip jederzeit durch Beobachtungsergebnisse widerlegen, falsifizieren lassen. Immer wenn die Beobachtungen aus neuen Experimenten mit den Vorhersagen übereinstimmen, überlebt die Theorie, und man fasst ein bisschen mehr Vertrauen zu ihr; doch sobald man auch nur auf eine Beobachtung stößt, die von den Vorhersagen abweicht, muss man die Theorie aufgeben oder modifizieren."
Karl Popper, Stephen Hawking & Leonard Mlodinow, "Die kürzeste Geschichte der Zeit" Kapitel 3


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Freakazoid
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30.11.2012 um 23:00
@Rumpelstil

Ja ich weiß.
Aber schön, dass du es oman geschrieben hast :)


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30.11.2012 um 23:02
@Oman
Wären Religionen Theorien, wären sie längst aufgegeben werden müssen aufgrund widersprechende Beobachtungen.

@Topic
Mein Glauben würde hier nicht verändert. Bin als Atheist her gekommen und verweile als Atheist.


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25h.nox
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01.12.2012 um 21:25
ich verliere hier ständig meinen glauben an die menschheit...


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Oman
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03.12.2012 um 09:20
@Rumpelstil
@Freakazoid
Oman schrieb am 29.11.2012:Im Grunde heißt glauben das man vertraut. Sei es auf einen Gott oder an eine Theorie oder was auch immer.
Das war der Satz den ich geschrieben habe und mir scheint er ist nicht ganz verstanden wurden. Lassen wir das Wort "Theorie" jetzt einfach mal hinter uns und hacken nicht weiter darauf rum.

Im Grunde wollte ich mit diesem Satz nur sagen das jeder Mensch an etwas glaubt. Die einen glauben das es einen Gott gibt und die anderen glauben das es keinen gibt. Diese Tatsache kann niemand abstreiten und noch viel wichtiger keiner der beiden Parteien kann beweisen welche Aussage stimmt. Ich denke das ist auch gut so. Die Wissenschaft hat uns viele schöne Dinge beschert die das Leben einfacher machen, durch die Forscher und Wissenschaftler konnten viele neue Erkenntinisse erworben werden und so viel mehr. Der Glaube an etwas jenseits unserer Vorstellungskraft gibt den Menschen Hoffnung und auch Stärke.

Leider wird der Terror und die Religion immer in einen Topf gesteckt, oder eben sehr häufig. Das ist schade und recht unfair gegenüber den Gläubigern, denn ich weiß das ganz egal welche Religion es ist, es immer um Frieden geht und nicht um Krieg und Gewalt. Fremde Religion heißt natürlich auch fremde Kultur und ich denke das ist genau das ,was viele Menschen erschreckt bzw war hin und wieder unverständlich erscheint. Wir fragen uns wie können sie so leben, aber für sie wiederum ist es völlig normal.

Ich finde einfach jeder sollte an das Glauben, an das er möchte uns wir sollten lernen Dinge wie Religionen, Kulturen und Lebensweisen zu tolerieren.


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interrobang
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03.12.2012 um 16:55
@Oman
allerdings sind die theisten in der beweispflicht da sie behaupten das etwas exestiert.


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Korg
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03.12.2012 um 21:02
@interrobang

Die Theisten können nicht beweisen, das etwas existiert was sie glauben wollen dass es sxistiert.

Der Mensch neigt gerne dazu sich selber gut zu gefallen. Als Katalysator dafür eignet sich ein geistiges Konstrukt, dass allwissend, allmächtig und allbarmherzig ist, immer besonders gut. Und wenn dieses geistige Konstrukt, sich nicht selbst real und gehässig auf den Unglauben stürzt, dann müssen es halt die selber tun, die sich dieses Konstrukt ausdenken.


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Freakazoid
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03.12.2012 um 22:28
@Oman

Das Problem ist nicht der Glaube, sondern sein Umgang damit.

Richtig, der Glaube an solche Dinge ist unbeweisbar, deswegen sollte man auch so handeln, dass es eben kein Argument für oder gegen etwas ist.

Es ist offensichtlich kein Fakt, egal wie gerne man dran glauben möchte.

Das ist es, worauf ich Theisten immer und immer wieder hinweise.

Und solange der persönliche lieblings/anerzogener Glaube als Argument für irgendwas genommen wird, wird es schwer mit Toleranz.

Ach ja, wie weit soll deine Toleranz gehen?
Der Islam hat eine ganz klare Missionierungsaufgabe in seinem "heiligen" Buch.
Allah will, dass alle Moslems sind, alle nicht Moslems sind weniger wert.
Das gehört zu ihrem Glauben dazu. Wenn ich Toleranz da übe, wird der Islam das ausnutzen. Ich rede hier nicht mal von Terror, Terroristen in egal welcher Ideologie oder Religion sind eine absolute Minderheit.

In der aktuellen Auslegung des Christentums und im Islam, ist Homosexualität verboten und na ja die Gleichberechtigung der Frau praktisch nicht vorhanden.
Ich kann niemanden Tolerieren, der gegen Gleichberechtigung und Alternativen Lebensstile ist.

Intolerante Gruppierungen nutzen Toleranz immer aus.

Und an etwas Glauben ist kein Argument. Nur für die persönlichen Entscheidungen, niemals für andere.
Ich setze einem Moslem und einem Vegetarier auch kein Schweinefleisch vor die Nase. Nicht weil, es sie beleidigen würde, sondern weil sie es nicht essen würden. Das Problem ist nun, dass ich vom Vegetarier als Mörder und vom Moslem als Gottlos bezeichnet werde, weil ich gerne Schweinefleisch esse. Toleranz wäre es, wenn es ihnen egal ist, was ich mache.


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03.12.2012 um 22:44
@1923
1923 schrieb am 30.11.2012:@interrobang
Möge Allah dich rechtleiten..
Ah... so ähnlich rechtgeleitet wie die Muslimbruderschaft momentan in Ägypten? Mit Männern die Frauen von ihren Familien auf dem Tahir-Platz trennen und sie dann begrapschen und gar der Kleidung berauben?

Wer Verstand hat, braucht keinen Gott der ihn... leitet.


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Johncom
ehemaliges Mitglied

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08.12.2012 um 00:16
Freakazoid schrieb am 03.12.2012:Ich kann niemanden Tolerieren, der gegen Gleichberechtigung und Alternativen Lebensstile ist.
@Freakazoid
Als friedliebender Mensch Mensch muss ich jeden tolerieren ob er Zeuge Jehovas, Jude, Muslim oder was auch immer ist.
Und ich kann das auch. Ich find die Leute persönlich interessanter als die vielen normalen von Schule und TV gleichgemachten Zeitgenossen.
Mit so Leuten reden anstelle aburteilen, das wär meine Haltung. Wenn sie nerven, ich sag mal Missionierung .. kann ich immer noch die Tür zumachen.
Religion leben IST schon alternativen Lebensstil hier in dieser Zeit.

Wie sagte der alte Fritz ?
Soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden.
Freakazoid schrieb am 03.12.2012:Das Problem ist nun, dass ich vom Vegetarier als Mörder und vom Moslem als Gottlos bezeichnet werde, weil ich gerne Schweinefleisch esse.
Also vom medizinischen Standpunkt soll Schweinefleisch schon umstritten sein.
Die Juden und Muslime lehnen es ab, ich esse auch keins. Wenn Vegetarier Dich als Mörder bezeichnen .. na ja ist Schwachsinn aber wirst Du wohl aushalten.
Freakazoid schrieb am 03.12.2012:Toleranz wäre es, wenn es ihnen egal ist, was ich mache.
Toleranz wäre es, wenn Du obengenannte Gruppen leben lässt akzeptieren kannst:
Solche die gegen Gleichberechtigung und Alternativen Lebensstile sind oder seien.


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