Spiritualität
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Mohammed, der einst Jesus war ?

44 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mohammed ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Diese Diskussion wurde von oxayotel geschlossen.
Begründung: 1. Nur Copy & Paste 2. Keine eigene Meinung 3. Thema gibt es schon, Karl Hein Ohligs Theorien sind schon hier zu finden: Koran im wissenschaftlichen Visier
SoundTrack Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 00:17
Der "Urkoran" war christlich, mit dem Propheten-Namen war ursprünglich Jesus gemeint, behaupten Forscher.

Ein einziges Mal hat mich ein Muslim beschimpft, aber der sagte über haupt seltsame Sachen; etwa, dass Mohammed den Islam ruiniert hat." Karl-Heinz Ohlig glaubt, dass er bisher "Glück hatte". Noch ist es auch kaum über die akademische Welt hinausgedrungen, was er und seine Kollegen vor einem Jahr im Buch "Die dunklen Anfänge" versammelten. Seitdem haben sie ihre Thesen vertieft, nachzulesen ab Jänner unter dem schlichten Buchtitel: "Der frühe Islam". Nichts an der Aufmachung und dem Gelehrtenstubenstil verrät die Sprengkraft des Inhalts: Mit "muhammad" sei ursprünglich Jesus gemeint, der frühe Islam sei eine Variante des Christentums, der "Urkoran" ein christliches Buch in syrisch-aramäischer Sprache.


Karl-Heinz Ohlig lehrt Religionswissenschaft und Geschichte des Christentums an der Universität des Saarlandes, seine Mitstreiter sind in Europa lehrende und forschende Orientalisten, Sprachwissenschaftler, Historiker, Numismatiker, einige von ihnen arabischer Herkunft, drei von ihnen verwenden ein Pseudonym. Eines davon, Christoph Luxenberg, steht seit sechs Jahren für eine international aufsehenerregende islamwissenschaftliche Provokation. In seinem Buch "Die syro-aramäische Lesart des Koran" zeigte der aus Syrien gebürtige, in Deutschland lebende und lehrende Aramäisch-Experte, dass viele als "dunkel" geltende Koranstellen einen Sinn bekommen, wenn man sie aramäisch statt arabisch liest.


So sagt das Jesus-Kind der wegen der unehelichen Geburt betrübten Maria nicht mehr: "Dein Herr hat unter dir ein Bächlein gemacht", sondern: "Dein Herr hat deine Niederkunft legitim gemacht." Und die Jungfrauen im Paradies ("großäugige Huris") entpuppen sich als weiße Trauben.


Sein neuer Beitrag in "Der frühe Islam" werde "einige Aufregung" verursachen, meint Luxenberg im Gespräch mit der "Presse". "Weil er noch viel weiterführt. Es ist der empirische Nachweis, dass der Koran nicht nur syrische Sprachelemente enthält, sondern mindestens zum Großteil ursprünglich in syrischer Schrift verfasst war."


Einige Stellen würden nämlich nur deswegen unverständlich wirken, weil der Abschreiber beim Übertragen in das arabische Schriftsystem ähnlich aussehende syrisch-aramäische Buchstaben verwechselt habe. Setze man den anderen Buchstaben ein, ergebe sich plötzlich ein klarer Sinn. Ein erstes Beispiel hatte Luxenberg schon in "Die dunklen Anfänge" angeführt, in "Der frühe Islam" bringt er eine Fülle weiterer; für Herbst 2007 bereitet er ein Buch dazu vor.


Ein "Urkoran" in aramäisch-arabischer Mischsprache und syrischer Schrift also: Aber warum christlich? Hier setzen die Münzanalysen des Numismatikers und Orientalisten Volker Popp an - und das Studium einer Inschrift: jener im Felsendom in Jerusalem. "Abgesehen vom Koran", so Ohlig im "Presse"-Gespräch, seien das "die einzigen zweifellos aus den ersten zwei Jahrhunderten islamischer Zeitrechnung stammenden Quellen, in denen das Wort ,muhammad' vorkommt".


Bemerkenswerterweise aber nicht als Eigenname des Propheten, sondern als Hoheitstitel - für Jesus. Die ersten dieser Münzen kämen aus dem ostiranischen Raum, ihre Symbolik sei eindeutig christlich (Kreuz, christlicher Herrscher), argumentieren die Forscher. Und "muhammad" (beziehungsweise zunächst "MHMT") bedeute hier schlicht "Der Gepriesene, Gelobte".


Aus derselben Zeit (Ende 7. Jh.) stammt die Inschrift im Felsendom in Jerusalem, einem der berühmtesten Heiligtümer des Islam. Darin kommt das Wort "muhammad" genau einmal vor, in einem Satz, der Teil des islamischen Glaubensbekenntnisses wurde: "muhammad(un) 'abd(u) llah(i) wa-rasuluh(u)". Luxenberg liest das nicht als "Mohammed (ist) der Knecht und Gesandte Gottes", sondern als "Gelobt sei der Knecht und Gesandte Gottes". Und sieht diese ebenfalls mögliche Lesart durch eine weitere Stelle in der Inschrift bestätigt, wo noch einmal einer als "Knecht und Gesandter Gottes" bezeichnet wird, und zwar: "Messias, Jesus, Sohn der Maria".


Und der Koran? Dort komme "muhammad" genau vier Mal vor, sagt Ohlig. "Und drei Mal ist es mit großer Wahrscheinlichkeit auf Jesus bezogen." Der Koran erzähle auch so gut wie nichts über das Leben des Propheten. "Das findet man erst in den Hadithen, und die stammen aus dem 9. Jahrhundert. Immer hat es geheißen, im Christentum ist alles unklar, im Islam alles klar, dabei ist es umgekehrt. Zwischen dem Tod Jesu und der Entstehung des Neuen Testaments liegen wenige Jahrzehnte, im Islam sind es zwei Jahrhunderte!" Nach einer noch innerchristlichen Zwischenphase, in der schon ein arabischer Prophet als Gewährsmann auftrete, sei dieser ab der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts "historisiert" und mit biografischen Details geschmückt worden.


In Summe habe man "keinen Kontext" für den laut Überlieferung 632 verstorbenen Mohammed, ist auch die in Princeton lehrende Orienthistorikerin Patricia Crone überzeugt. Der Umzug von Mekka nach Medina sei eine Erfindung des 9. Jahrhunderts. An der Existenz eines Propheten Mohammed zweifelt sie aber nicht - weil er in christlichen Quellen erwähnt werde. "Die haben wir alle nur in späteren Handschriften", wendet Ohlig ein. "Es ist bekannt, dass Abschreiber oft die Texte ,interpolierten', eigenes Wissen hinzufügten. Das gilt auch für die Übersetzungen, wo aus Arabern oder Sarazenern Muslime werden."


Und warum wurden diese Thesen nicht früher diskutiert? "Der Islamwissenschaft fehle der christlich-theologische, sprachwissenschaftliche und historische Hintergrund", sagt Ohlig. "Es fehlen selbst die Anfänge einer wissenschaftlichen Diskussion. Bis heute gibt es keine textkritische Ausgabe. Offiziell würden die Thesen verschwiegen, meint auch Luxenberg, dem das Berliner Wissenschaftskolleg 2004 immerhin sogar ein eigenes Symposium widmete. "Die Devise scheint zu sein: Mal abwarten, was noch auf uns zukommt."


Und die islamische Welt? "Als die Zeitung ,Israel Today' über meine Forschungen zum Felsendom berichtete, kam im Internet sofort die Reaktion: Muslime haben keinen Anspruch auf Jerusalem." Solche Instrumentalisierung fürchtet Luxenberg. Vor einiger Zeit habe er auch vor arabischen Wissenschaftlern darüber gesprochen, erzählt er. "Sie waren begeistert und zugleich außer sich - sie sagten, ich dürfe das ja nicht vor großem Publikum sagen, denn das wäre die Revolution."


2x zitiertmelden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 00:22
Ich hab das nicht alles durchgelesen, aber: ja, insoferne jeder Prophet die göttlicheBotschaft wiedergibt, ist das für mich kein Problem in dem Sinn. Dennoch ist jeder fürsich einzigartig.


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 00:31
Jetzt hab ich doch mal was gelesen, ich finde es einfach nur niedlich, mit was die Leutesich so beschäftigen, anstatt an die wirklichen Inhalte heranzugehen.(Abgesehen davon,daß mir da so einige Zeilen sofort als abstrus erscheinen) Erstaunlich, daß diese Leuteauch noch Professoren sind und etliches Geld dafür kassieren. Ich könnte heute niemandenmehr raten, durch die Türe einer Uni zu gehen.


melden
SoundTrack Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 00:50
http://mitglied.lycos.de/muslimmm/tagebuch/00000092290c7c23b.htm

Und hier hab ich noch was Interessantes Entdeckt der Begriff ARIANER !
Taucht hier aufund diese Gruppe gab es Tatsächlich im Altertum...


Ich Denke damit komme ichauch Direkt zum Begriff "Arianischer Streit"

Der Arianische Streit, dieleidenschaftlich geführten Auseinandersetzungen zwischen Trinitariern und Arianern,dominierte die Kirchengeschichte im 4. Jahrhundert. Diese Spaltung entstand nur wenigeJahre nach Kaiser Konstantins Toleranzedikt von Mailand von 313, das den Christenerstmals freie Religionsausübungzusicherte.

Wikipedia: Arianischer Streit


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 01:00
Zitat von SoundTrackSoundTrack schrieb:Aus derselben Zeit (Ende 7. Jh.) stammt die Inschrift im Felsendom in Jerusalem,einem der berühmtesten Heiligtümer des Islam. Darin kommt das Wort "muhammad" genaueinmal vor, in einem Satz, der Teil des islamischen Glaubensbekenntnisses wurde:"muhammad(un) 'abd(u) llah(i) wa-rasuluh(u)". Luxenberg liest das nicht als "Mohammed(ist) der Knecht und Gesandte Gottes", sondern als "Gelobt sei der Knecht und GesandteGottes". Und sieht diese ebenfalls mögliche Lesart durch eine weitere Stelle in derInschrift bestätigt, wo noch einmal einer als "Knecht und Gesandter Gottes" bezeichnetwird, und zwar: "Messias, Jesus, Sohn der Maria"
Was Luxembergals syrischer Christ sagt - gut dass das mal gesagt wird, ich habe das schon immervermutet ;) - ist nicht relevant - Fakt ist dass da "Muhammad sein Diener und Gesandtersteht"
Wo da ein Beweis für Jesus stehen soll, will sich mir nicht erschließen...

Natürlich ist auch Jesus ein Diener Allahs

Es ist logisch, dass geradein Jerusalem im Sinne der islamischen Theologie betont wird, dass Jesus ein geehrterDiener Allahs ist, und Muhammad der letzte Diener Allahs als Prophet - s.a.s. für beideehrenwerten Gesandten und Propheten
Zitat von SoundTrackSoundTrack schrieb:Und der Koran? Dort komme"muhammad" genau vier Mal vor, sagt Ohlig. "Und drei Mal ist es mit großerWahrscheinlichkeit auf Jesus bezogen."
Aha warum sagt der "Forscher"aber nicht ...
Zitat von SoundTrackSoundTrack schrieb:Der Koran erzähle auch so gut wie nichts über das Lebendes Propheten
"


Auch das stimmt nicht, auch wenn der Koran ohne Zeit-und (fast ohne) Ortsangaben spricht - Aber es gibt zahlreiche Aussagen über den Prophetens.a.s.

Wie oft wird er (formal) alleine angesprochen?

Wer behauptet dassdie Anrede (Du, Dir, Dich) Jesus gelte, argumentiert rein theologisch, er hat nichtsHistorisches in der Hand!



Dass der Koran Wörter enthält, die entweder mitden Wörtern anderer semitischer Sprachen verwandt sind, oder auch ursprünglich aus diesemSprachen stammen, haben viele muslimische Gelehrte selbst bestätigt.
Der berühmteSunna- Gelehrte Al- Suyuti zählte in seinem Buch über die Koranwissenschaften DutzendeWörter auf, welche nach diversen Überlieferungen und Interpretationen persischen,syrischen, nabatäischen, hebräischen und äthiopischen Ursprungs sein könnten.

Damals waren Muslime noch stolz, dass der Koran verschiedene Sprache enthält -als Symbol für seine Universalität.
Heute haben die Muslime Angst, so etwas zu sagen,da sie sich ständig bedroht und angegriffen fühlen - Ich finde das sehr schade

Was ist schon dabei, dass der Koran Wörter enthält, welche nicht arabischenUrsprungs sind?

Die Nachbarsprachen waren semitischen Ursprungs und damitsprachliche Brüder, das Persische beeinflusste die arabische Dichtung und Handelssprache.

Fakt ist dass die Araber die meisten dieser Wörter selbst längst in ihrer Spracheintegriert hatten, teilweise auch von der Sprachmorphologie her arabisiert hatten. Beieinigen wenigen Wörtern nahmen die Islam-Forscher der Umma an, dass es sich um Wörterhandeln könnte, die der Koran zum ersten Mal nennt, als Herausforderung für die Araber,welche sich als Meister der Dichtung verstanden.


Wäre der arabische Koran nureine verhunzte Version eines arabisch- aramäischen Mischmaschs, zur Hälfte derchristlichen Liturgie entnommen etc. wie es der gute Christoph Luxemberg behauptet, dannwäre seine Sprache wohl kaum von derart beeindruckender Harmonie und Schönheit, wasSatzbau, Reim und Sprachrhthmus betrifft!


Herr Ohlig hat die Sanakorane,welche bis wenige Jahrzehnte nach der Herausgabe des Uthmankorans datiert werden,erforscht. Das einzige was er bisher bieten konnte ist die Tatsache, dass sich daruntermöglicherweise heute nicht mehr bekannte Lesarten befinden ohne dass irgendwelchePassagen fehlen würden oder hinzugefügt würden, ohne dass es nennenswerte Abweichungen inder Bedeutung gäbe - das hat er selbst eingestanden in einem der von ihm konzipiertenForschungstexte disesbezüglich

Zur Behauptung mit den abweichendenLesarten:

Er behauptet das, ich wäre mir da aber auch nicht so sicher; Es istohnehin nicht umstritten, dass es über die 7 verbindlichen und 10 bekannten Lesarten auchabweichende Lesarten gab, von denen einige ganz oder teilweise bekannt sind und welchedeswegen als abweichend erklärt wurden, weil sie keine starke Überlieferungskette inAnspruch nehmen können, bzw. nicht von einer großen Anzahl von Menschen in jedemKettenglied übermittelt und weiterüberliefert wurden.

Er gründet das vor allemdarauf, dass man den reinen Konsonatentext auch anders lesen könnte, denn der Sana- Koranenthält nur wenig Schriftzeichen für die kurzen Vokale und Verdopplungen.

Was ermacht ist aber reines Rätesraten - Denn der Konsonantentext unterscheidet sich eben NICHTvon den anerkannten Lesarten!

Dass er sich dann über die Konsonantenschriftkoranische Begriffer ähnliche oder gleiche Konsonantenwurzeln aramäischer christlicherBegriffe hindeichseln kann, versteht sich von selbst - Denn es handelt sich um engverwandte Sprachen, welche ursprünglich nur in Konsonantenschrift verfasstsind.

-> In beiden Sprachen gibt es die Wurzel

H - M - D

In beidenSprachen kann das "Der Gepriesene/Der Gelobte" heißen

Und das soll ein Beweissein, dass mit Muhammad im Koran Jesus und auf der Felseninschrift in Jerusalem Jeusgemeint sei?

Das gilt für viele andere Wörter, denn es handelt sich um verwandtesemitische Sprachen. Die semitischen Sprachen haben nun einmal das Merkmal, dass dieKonsonanten geschrieben werden, die verschiedenen Ableitungen werden über verschiedeneHinzufügungen gemacht

-> Die Wurzeln vieler Wörter sind im Arabischen identischmit dem Hebräischen und Aramäischen, was aber noch lange nicht heißt, dass auch dieBedeutung bzw. die Ableitungsformen identisch sind


Letztlich ist das bei dengermansichen Sprachen ja auch so, nur dass dort nicht die Konsonanten die Wurzel bilden,sondern der Wortstamm.


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 01:05
Ich entschuldige einige Tippfehler


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 01:14
Außerdem heißt es im Koran mehrfach

"Wir gaben VOR DIR Musa die Thora und Jesusden Sohn der Maria das Evangelium"

Und dergleichen

Wenn der Koraneigentlich Jesus als Empfänger der Botschaft anspricht - warum sind ihm dann wenigerVerse gewidmet als Musa und Ibrahim ???


Es ist wie Bismillah es sagte: Wassich heute alles Professor schimpfen darf ... wenn


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 06:53
Der Professor mag ja denken was er will, aber ich halte seine These, und mehr ist esnicht, für etwas weit hergeholt. Vor allem ist Jesus nicht Mohammed und Mohammed istnicht Jesus. Das kommt davon, wenn man sich mit zuviel östlicher Wiedergeburtsesotherikbefasst. Dann leben etliche Gestalten doppelt und dreifach und plötzlich ist Jesus auchnoch Adam und Moses usw... Jeder Mensch ist ein Individuum und man lebt nur einmal.Lediglich bei Jesus wissen wir als Glaubende, dass er nochmal wiederkommt. Aber als der,der er war, als Jesus und nicht als jemand anderer.

Bleibt bei den Wurzeln, soexotisch und interessant so manche spekulative Interpretation in die eine oder andereRichtung auch sein mag, man kann sich auch irgendwann in seinem neu erfundenen Geäst ganzschön verlieren.


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 09:38
Weiter oben: Habe leider nichts von arianisch gefunden! Vielleicht wurde aber auchostiranisch hier ungenau gelesen? Oder hab ich?
Nun stellt sich die Problematik, daßder Iran zunächst eine zarathustrische Religion hatte, aus der auch Mithrashervorgeggangen ist, dessen Siegeszug ja zunächst unvergleichlich gewesen ist und derdann sozusagen dem Christentum den Vortritt ließ.
Mithras war ein kämpferischer reinmännlicher Gott! Wenn überhaupt könnte ich nur hier irgendwelche, wie auch immer zustandegekommenen Zusammenhänge vermuten. Es gab ja auch im frühen Islam mehr esoterischeStrömungen und von der Seite des Römertums war vorher vieles in die Regioneneingedrungen, was im Nachhinein durchaus noch prägend gewirkt haben könnte.
EineNeuauflage des Jesus von Nazareth in Mohammed halte ich für, wenn auch nur innerhalbvergeichender Historik, abstrus.


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 10:17
Mithras, Jesus, Mohammed. Der selbe Hype um mehrere Personen die vermutlich nichts vondem was ihnen zugeschrieben wird, getan haben.


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 10:59
"Dein Herr hat unter dir ein Bächlein gemacht"

Was ist daran unklar oder dunkel?


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 11:07
Link: www.youtube.com (extern)

Ich kenn mich da nicht sonderlich mit Lesearten aus, drum frage ich:

Bleibt dieCodeirung des Koran (Primzahl 19) dabei erhalten? Wenn nicht, dann kann man diese Theoriemit Sicherheit verwerfen.

Im speziellen würde mich interesiren wie sich dann Sure13 Vers 3 liest (Komentare im Link)


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 11:16
Die Codierung funktioniert doch sowieso nur, wenn 2 Suren als verfälscht gelten.


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 12:21
@SoundTrack
Zitat von SoundTrackSoundTrack schrieb:Aus derselben Zeit (Ende 7. Jh.) stammt die Inschrift imFelsendom in Jerusalem, einem der berühmtesten Heiligtümer des Islam. Darin kommt dasWort "muhammad" genau einmal vor, in einem Satz, der Teil des islamischenGlaubensbekenntnisses wurde: "muhammad(un) 'abd(u) llah(i) wa-rasuluh(u)". Luxenbergliest das nicht als "Mohammed (ist) der Knecht und Gesandte Gottes", sondern als "Gelobtsei der Knecht und Gesandte Gottes". Und sieht diese ebenfalls mögliche Lesart durch eineweitere Stelle in der Inschrift bestätigt, wo noch einmal einer als "Knecht und GesandterGottes" bezeichnet wird, und zwar: "Messias, Jesus, Sohn der Maria".
TheArabic Islamic Inscriptions On The Dome Of The Rock In Jerusalem, 72 AH / 692 CE

The Arabic Islamic inscriptions on the Dome of the Rock in Jerusalem are perhapsamong the most well-known and well-studied inscriptions in the Western literature. Inthis short article, we will present the inscriptions on the Dome of the Rock and theirtranslation.

INSCRIPTIONS ON THE INNER OCTAGONAL ARCADE

1. S In the name ofGod, the Merciful the Compassionate. There is no god but God. He is One. He has
2. noassociate. Unto Him belongeth sovereignity and unto Him belongeth praise. He quickenethand He giveth death; and He has
3. Power over all things. Muhammad is the servant ofGod and His Messenger.
4. SE Lo! God and His angels shower blessings on the Prophet.
5. O ye who believe! Ask blessings on him and salute him with a worthy salutation.The blessing of God be on him and peace be
6. on him, and may God have mercy. OPeople of the Book! Do not exaggerate in your religion
7. E nor utter aughtconcerning God save the truth. The Messiah, Jesus son of
8. Mary, was only aMessenger of God, and His Word which He conveyed unto Mary, and a spirit
9. from Him.So believe in God and His messengers, and say not 'Three' - Cease! (it is)
10. NEbetter for you! - God is only One God. Far be it removed from His transcendent majestythat He should have a son. His is all that is
11. in the heavens and all that is inthe earth. And God is
sufficient as Defender. The Messiah will never scorn to be a
13. N servant unto God, nor will the favoured angels. Whoso scorneth
14. Hisservice and is proud, all such will He assemble unto Him.
15. Oh God, bless YourMessenger and Your servant Jesus
16. NW son of Mary. Peace be on him the day he wasborn, and the day he dies,
17. and the day he shall be raised alive! Such was Jesus,son of Mary, (this is) a statement of
18. the truth concerning which they doubt. Itbefitteth not (the Majesty of) God that He should take unto Himself a son. Glory be toHim!
19. W When He decreeth a thing, He saith unto it only: Be! and it is.
20.Lo! God is my Lord and your Lord. So serve Him. That is the right path. God (Himself) iswitness that there is no God
21. save Him. And the angels and the men of learning(too are witness). Maintaining His creation in justice, there is no God save Him,
22.SW the Almighty, the Wise. Lo! religion with God (is) Islam. Those who (formerly)received the Book
23. differed only after knowledge came unto them, throughtransgression among themselves. Whoso
24. disbelieveth the revelations of God (willfind that) lo! God is swift at reckoning!

INSCRIPTIONS ON THE OUTER OCTAGONALARCADE

1. S In the name of God, the Merciful the Compassionate. There is no godbut God. He is One. He has no
2. associate. Say: He is God, the One! God, theeternally Besought of all! He begetteth not nor was begotten. And there
3. is nonecomparable unto Him. Muhammad is the Messenger of God, the blessing of God be on him.
4. SW In the name of God, the Merciful the Compassionate. There is no god but God.
5. He is One. He has no associate. Muhammad is the Messenger of God.
6. Lo! Godand His angels shower blessings on the Prophet.
7. W O ye who believe! Ask blessingson him and salute him with a
8. worthy salutation. In the name of God, the Merciful
9. the Compassionate. There is no god but God. He is One. Praise be to
10. NWGod, Who hath not taken unto Himself a son, and Who hath
11. no partner in theSovereignty, nor hath He any protecting friend
12. through dependence. And magnifyHim with all magnificence. Muhammad is the Messenger of
13. N God, the blessing ofGod be on him and the angels and His prophets, and peace be
14. on him, and may Godhave mercy. In the name of God, the Merciful
15. the Compassionate. There is no godbut God. He is One. He has no associate.
16. NE Unto Him belongeth sovereignty andunto Him belongeth praise. He quickeneth. And He giveth death; and He has
17. Powerover all things. Muhammad is the Messenger of God, the blessing of God be
18. on him.May He accept his intercession on the Day of Judgment on behalf of his people.
19. EIn the name of God, the Merciful the Compassionate. There is no god but God. He is One.
20. He has no associate. Muhammad is the Messenger of God, the blessing of God be
21. on him. The dome was built by servant of God ‘Abd
22. SE [Allah the Imamal-Ma'mun, Commander] of the Faithful, in the year two and seventy. May God accept fromhim and be content
23. with him. Amen, Lord of the worlds, praise be toGod.


Date

72 AH / 692 CE.

Script

MonumentalKufic.

Comments

The inscriptions on the Dome of the Rock can be rightlycalled as the "big-daddy" of all the first century Islamic inscriptions. Theseinscriptions are in the mosaics as shown in the figure below.

These inscriptionshave copious amount of Qur'anic verses.

The Dome of the Rock was built by Umayyadcaliph ‘Abd al-Malik but the later Caliph al-Ma'mun inserted his name as is evident fromthe inscription.

References

[1] C. Kessler, "‘Abd al-Malik's InscriptionIn The Dome Of The Rock: A Reconsideration", 1970, Journal Of The Royal Asiatic Society,pp. 2-14.

[2] M. van Berchem, Matériaux Pour Un Corpus Inscriptionum Arabicarum,1927, Tome 2 / 2, Mémoires publiés par les membres de l'Institut Français d'archéologieorientale du Caire, Imprimerie de l'Institut français d'archéologie orientale: Le Caire,No. 215, pp. 228-246.

[3] K. A. C. Creswell, Early Muslim Architecture: Part 1Umayyads, A.D. 622-750 With A Contribution On The Mosaics Of The Dome Of The Rock InJerusalem And Of The Great Mosque In Damascus By Marguerite van Berchem, 1932, Oxford atthe Clarendon Press, Plates 6-9, 13-22.

[4] S. Nuseibah & O. Grabar, The Dome OfThe Rock, 1996, Thames and Hudson: London (UK).



Die Bilder gibt es auf derSeite zu sehen, für denjenigen der sich davon selbst überzeugenmöchte:

http://www.islamic-awareness.org/History/Islam/Inscriptions/DoTR.html


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 12:33
http://www.bismikaallahuma.org/wp-content/upload/luxenberg_review.pdf

Hier noch eine Sichtweise von Prof. Simon Hopkins zum Thema "die syroaramäische Lesartdes Quran".

Diese Vorwürfe sind in keinster Weise haltbar und wurden schon zigfachwiderlegt


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 12:38
Für jene die Interesse daran haben, können gerne diese Seitebesuchen:

http://www.islamic-awareness.org

Besonders empfehlenswert fürMuslime, die von Christen mit solchen, dem Verstand widersprechenden Sichtweisenkonfrontiert werden. Sehr gut recherchiert!!!


melden
SoundTrack Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 13:18
@kore

Was ich mit dem Begriff "Arianer" Gemeint habe hat nichts mit demIranischen oder den Ariern zu tun, die Arianer und der Arianismus Vertraten eineChristliche Theologische These die eine andere Auffassung der Bibel Beanspruchte diewiederum Gegenüber der Trinitätslehre stand..

Das habe ich mit dem Begriffgemeint, könnte es nicht sein ( Vorsichtig )
ausgedrückt das die Arianer bessergesagt Ihre Anhänger mit dem Später auftauchenden Islam was zu tun haben könnten?

Ob sie Vielleicht den Islam Beinflusst haben und das der Beweis der Koran ansich sein könnte ?

Das habe ich mit meinem oben genannten "Arianischen Streit"gemeint
und hier noch was über den Arianismus


Wikipedia: Arianismus


1x zitiertmelden
SoundTrack Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 13:27
Denn es ist doch so der Hauptunterschied zwischen der Bibel und dem Koran
ist dasin der Bibel "Jesus" einen anderen Status geniesst als im Koran

ist Jesus GottesSohn oder nicht ?

Und Interessant ist das sich die Christlichen Theologen schon im4. Jahrhundert sich damit auseinander Gesetzt haben um diesen Streit zu Beenden, da gabes aber noch keinen Islam ....


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 13:32
interessantes thema

ich würde es gut für möglich halten, vllt war jesus/muhammedja ein betrüger der es ausgenutzt hat (will nicht sagen das jesus/muhammed kein gutermensch war) aber er war auf jedenfall ein mensch meiner meinung nach und vllt wurde er zumuhammed wie auch ein anderer mensch wie zB ribery zum islam konvertiert (blödervergleich ich weiß)


melden

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 13:43
@SoundTrack
Zitat von SoundTrackSoundTrack schrieb:Was ich mit dem Begriff "Arianer" Gemeint habe hat nichts mitdem Iranischen oder den Ariern zu tun, die Arianer und der Arianismus Vertraten eineChristliche Theologische These die eine andere Auffassung der Bibel Beanspruchte diewiederum Gegenüber der Trinitätslehre stand..

Das habe ich mit dem Begriffgemeint, könnte es nicht sein ( Vorsichtig )
ausgedrückt das die Arianer bessergesagt Ihre Anhänger mit dem Später auftauchenden Islam was zu tun haben könnten?

Ob sie Vielleicht den Islam Beinflusst haben und das der Beweis der Koran ansich sein könnte ?

Das habe ich mit meinem oben genannten "Arianischen Streit"gemeint
und hier noch was über den Arianismus
Der Arianismus hatden Islam nicht beeinflusst! Diese Bewegung verstand sich ihrer Art als das reineChristentum und war glaube ich nicht durch den Zusatz geprägt, dass Jesus der Sohn Gotteswäre...Das ist ein heiden Unterschied.
Der Islam baut auf dem Tauhid (Einheit Gottes)auf und behauptet für sich nicht eine neue Religion, ein neues Gottesbild eingeführt zuhaben! Das zeigen genauso auch kleinere Beispiele im vorislamischen Arabien. Dort gab esauch Menschen, die beanspruchten der Religion Abrahams zu folgen, die frei vonGötzenkulten war.
Der Eingangspost ist lächerlich. Das muss jetzt mal so gesagtwerden.
Die Ansichten dieser beiden Theologen, die vornehmlich Christen sind, stammenursprünglich von Johannes v. Damaskus.
Außerdem stehen sie unter der Mehrheit derOrientalisten mit ihrer Meinung alleine da. Siehe Schreiben von Simon Hopkins.


1x zitiertmelden
SoundTrack Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Mohammed, der einst Jesus war ?

30.07.2007 um 13:52
Zitat von freestylerfreestyler schrieb:Der Islam baut auf dem Tauhid (Einheit Gottes) auf und behauptet für sich nichteine neue Religion, ein neues Gottesbild eingeführt zu haben
Wenn es eineneue Religion Darstellt warum sehen wir keinen Grossen Unterschied ( InhaltlichenElemente ) zwischen der Bibel Auffassung und dem Koran ?


melden