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Gott oder/und Evolution

326 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Evolution
threadkiller
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Gott oder/und Evolution

18.03.2013 um 18:12
@so-ist-es
so-ist-es schrieb:hast du schön formuliert,
Danke
leider war ich das nicht, So viel ich weiss hat er, der unter meinem Nick abgebildet ist :)


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Malthael
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Gott oder/und Evolution

18.03.2013 um 18:13
Nerok schrieb:das hier und jetzt ist der Sinn!
hier und jetzt ist überall und jederzeit.


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18.03.2013 um 19:49
@SagopaKajmer

Interessanter Thread!

Hmm werde dir jetzt bestimmt nicht sagen können was die richtige Entscheidung für dich wäre, ob Glauben oder nicht.
Kannst nur du für dich entscheiden, und für dich selbst definieren was du draus machst.

Aber meine Ansicht zum Glauben wäre, dass der glaube, egal zu welcher Religion, ja Hoffnung geben soll. Was auch für denjenigen der sich entschieden hat zu Glauben gut sein mag.
Und wie du in deinem Eingangspost schon selbst geschrieben hast, dass wenn man die Welt und so sich mal betrachtet, vieles da ist, was einem dem Glauben nehmen kann, oder zumindest einen in ne Glaubenskrise reißen kann. Stimm ich dir zu!
Da sollte man sich, (wie ich pers. Finde) auch vor Augen halten, dass die Hoffnung die einem der glaube gibt, keine Krisen oder Probleme lösen kann! Also Hoffnung allein ist nicht alles, handeln sollte man schon usw. (Meine jemand hier schrieb schon ähnliches) Die Hoffnung kann lediglich dabei helfen, Krisen durchzustehen, einen motivieren, oder kraft geben.
Und wie ich schon meinte, wie du deinen Glauben für dich definierst, welche Glaubensrichtung, oder deren Dogmen, ist vollkommen dir überlassen. Ist ja schließlich "dein" glaube, der auch nur für "dich" da sein soll.
Aus dieser Sicht her find ich Religionen und deren Glauben nicht verkehrt. Solange man sich bewusst ist, dass diese nur für einen selbst sein soll.
Was mich nur "stört" ist es sobald der eine Gläubige versucht seinen Glauben auf andere zu übertragen, die Ansichten von anderen als schlecht oder falsch darstellt.
Oder überhaupt irgendwie meint über andere und deren vielleicht "Andersdenken" auch nur irgendwie urteilen zu dürfen.

Und, ob du nun glaubst, oder vom Glauben abfällst, die Welt wird genauso sein wie vorher, ob mit oder ohne deinen Glauben. Wird sich nix dran ändern ;-)


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Gott oder/und Evolution

18.03.2013 um 20:05
@SagopaKajmer
Es ist überhaupt schon toll, dass du anfängst, über das alles nachzudenken :D Ja, sobald man anfängt, die Welt verstehen zu versuchen, gerät alles aus den Fugen. Man weiß nicht mehr, was wahr ist und was nicht.
Aber keine Sorge, die Angst, dass Gott wegen sowas zornig auf dich ist, ist vollkommen unberechtigt. Falls es wirklich sowas wie einen Gott gibt, der allwissend ist, dann wird er es schon verstehen. Ich meine es ist vollkommen normal, an etwas zu zweifeln.
Ich denke nicht, dass es notwendig ist, sein Leben nach Gott auszurichten. Ich meine, es kann ihn geben, oder auch nicht, na und? Sollte es ihn jetzt nicht geben,darf ich dann morden und nur noch an mich denken? Wohl eher nicht. So oder so, versuch nett und hilfsbereit zu sein, dann wird dir Gott auch schon verzeihen, wenn du nicht zu ihn betest.
Mal ganz ehrlich, denkt man etwas darüber nach, dann kann es die Hölle gar nicht geben, denn damit wäre Gott rachsüchtig, da er das Böse bestrafen will, statt sie mit nem Fingerschnips zum Guten zu bekehren.
Verstehe wer du bist, lerne dich selbst kennen. Reise um die Welt, lerne die Welt kennen und verstehe sie. Mach das Beste aus deinem Leben. Vielleicht verstehst du die Welt dann irgendwann. Aber so oder so, wenn du das alles tust, und nie was Schlimmes getan hast, worauf du stolz bist, dann kann dir Gott wohl kaum Böse sein, oder?


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hawaii
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19.03.2013 um 01:04
SagopaKajmer schrieb:Ich will wieder einen Sinn haben weiterzuleben. Das heisst jetzt nicht,dass ich mein Leben beenden will, aber das Leben ist einfach Sinnlos für mich. Und wäre froh,wenn mich einer von dem Gegenteil überzeugen könnte.
Es ist schwer für mich, sich in dich hinein zu versetzen, da ich nicht gottgläubig aufgewachsen bin. Auch bist Du der erste Gläubige, den ich kenne, der seinen Gott und den darauf beruhende Glauben in Frage stellt.
Und genau das ist der Punkt.
Die Findung nach der/deiner persönlichen Wahrheit, kann einen Sinn machen.
Ich benutze ungern gängige Sprichwörter, aber der Spruch: »Der Weg ist das Ziel« hat mir oft wieder die nötige Kraft zum Leben gegeben.

Deine Umstände, dein Glaube, dein Wissen hat sich geändert und somit auch der Weg.

Finde Spaß am philosophieren, am Fehler machen, am erweitern deines geistigen Horizonts, am hinfallen und wieder aufstehen, am entdecken usw. Das ist das Leben.

Ob es einen Gott oder gleich mehrere oder gar keinen gibt, wird wohl das größte Rätsel der Menschen bleiben. (Vermute ich mal.)

Niemand, kein Mensch, ob gläubig oder ungläubig, hat bisher einen tatsächlichen Stichhaltigen Beweis für die Existenz Gottes geliefert.

Also mach dich nicht verrückt, indem Du über etwas nachdenkst, was nicht definiert werden kann und sich vielleicht auch nie definieren lässt. Selbst der klügste Mensch kann es nicht.
Keine Maschine, kein Mensch, kein Tier kann es.


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19.03.2013 um 06:42
@SagopaKajmer
Wenn sich jemand diese Fragen die Du Dir stellst nicht stellt, dann benutzt er entweder sein Hirn nicht oder ist ein Meister der Ignoranz.
Galileo Gallilei sagte einmal " Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet , dass der Gott der uns mit Verstand und Sinnen ausgestattet hat von uns verlangt selbige nicht zu benutzen."
Habt ihr Salamon im Koran? Weil er hat sich in der Bibel die selben Frage gestellt wie Du..
2. Es kann dem Gerechten dasselbe begegnen wie dem Gottlosen, dem Guten und Reinen wie dem Unreinen, dem, der opfert, wie dem, der nicht opfert; dem Guten wie dem Sünder, dem, welcher schwört, wie dem, welcher sich vor dem Eide fürchtet.
3. Das ist das Schlimme bei allem, was unter der Sonne geschieht, daß allen dasselbe begegnet; daher wird auch das Herz der Menschen voll Bosheit, und Übermut ist in ihren Herzen ihr Leben lang, und darnach müssen sie sterben!
4. Denn für jeden Lebendigen, wer er auch sei, ist noch Hoffnung (denn ein lebendiger Hund ist besser als ein toter Löwe);
5. denn die Lebendigen wissen, daß sie sterben müssen; aber die Toten wissen gar nichts, und es wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil; denn man denkt nicht mehr an sie.
6. Ihre Liebe und ihr Haß wie auch ihr Eifer sind längst vergangen, und sie haben auf ewig keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht.
7. So gehe nun hin, iß mit Freuden dein Brot und trinke deinen Wein mit gutem Gewissen; denn Gott hat dein Tun längst gebilligt!
8. Deine Kleider seien jederzeit weiß, und laß auf deinem Haupte das Öl nie fehlen.
9. Genieße das Leben mit dem Weibe, das du liebst, alle Tage des eitlen Lebens, welches er dir unter der Sonne gibt in dieser vergänglichen Zeit; denn das ist dein Teil am Leben und an der Mühe, womit du dich abmühst unter der Sonne.
10. Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tue mit deiner ganzen Kraft; denn im Totenreich, dahin du gehst, ist kein Wirken mehr und kein Planen, keine Wissenschaft und keine Weisheit!
11. Und wiederum sah ich unter der Sonne, daß nicht die Schnellen den Wettlauf gewinnen, noch die Starken die Schlacht, daß nicht die Weisen das Brot, auch nicht die Verständigen den Reichtum, noch die Erfahrenen Gunst erlangen, sondern daß alles auf Zeit und Umstände ankommt.
....
17. Da sprach ich in meinem Herzen: Gott wird den Gerechten wie den Gottlosen richten; denn er hat für jegliches Vorhaben und für jegliches Werk eine Zeit festgesetzt!
18. Ich sprach in meinem Herzen: Es ist wegen der Menschenkinder, daß Gott sie prüft und damit sie einsehen, daß sie in sich selbst dem Vieh gleichen .
19. Denn das Schicksal der Menschenkinder und das Schicksal des Viehs ist ein und dasselbe: die einen sterben so gut wie die andern, und sie haben alle einerlei Odem, und der Mensch hat nichts vor dem Vieh voraus; denn es ist alles eitel.
20. Alle gehen an einen Ort: alles ist aus dem Staube geworden, und alles kehrt auch wieder zum Staub zurück.
21. Wer weiß, ob der Geist des Menschen aufwärts steigt, der Geist des Tieres aber abwärts zur Erde fährt?
22. So sah ich denn, daß es nichts Besseres gibt, als daß der Mensch sich freue an seinen Werken; denn das ist sein Teil!
...
14. Es ist eine Eitelkeit, die auf Erden geschieht, daß es Gerechte gibt, welche gleichsam das Schicksal der Gottlosen trifft, und Gottlose, denen es ergeht nach dem Werk der Gerechten. Ich habe gesagt, daß auch das eitel sei.
15. Darum habe ich die Freude gepriesen, da es nichts Besseres gibt für den Menschen unter der Sonne, als zu essen und zu trinken und fröhlich zu sein, daß ihn das begleiten soll bei seiner Mühe alle Tage seines Lebens, welche Gott ihm gibt unter der Sonne.
16. Als ich mein Herz darauf richtete, die Weisheit zu erkennen und die Mühe zu betrachten, die man sich auf Erden gibt, daß man auch Tag und Nacht keinen Schlaf in ihren Augen sieht,
17. da sah ich bezüglich des ganzen Werkes Gottes, daß der Mensch das Werk nicht ergründen kann, welches unter der Sonne getan wird. Wiewohl der Mensch sich Mühe gibt, es zu erforschen, so kann er es nicht ergründen; und wenn auch der Weise behauptet, er verstehe es, so kann er es nicht finden.
Du siehst selbst der Tempelbauer Salamon... auch genannt der "Weise", hat sich diese Fragen gestellt ohne dabei wirklich auf eine klare Antwort zu stossen.
Er ist zu dem Schluss gekommen, dass es das Beste für den Menschen ist, wenn er das Leben mit Freuden geniesst das ihm geschenkt wurde .
Vielleicht ist es Dir ein kleiner Trost...


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19.03.2013 um 06:52
@SagopaKajmer
SagopaKajmer schrieb:Ich will glauben weil ich denke wenn ein Mensch an nichts glaubt,dann ist das irgendwie furchtbar. Man hat keinen halt und fühlt sich verloren und hoffnungslos.
wieso kommts du darauf, wenn man an nichts glaubt, das es furchtbar ist,man verloren ist und hoffnungslos?

unterhalte dich mal mit einem atheisten, der erzählt dir das gegenteil.


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Gott oder/und Evolution

19.03.2013 um 07:39
@SagopaKajmer
SagopaKajmer schrieb:Sogar wenn ich diese Zeilen schreibe,fühle ich mich nicht wohl,weil ich denke Gott wäre zornig auf mich. Wie gesagt es ist ein Dilemma.
nach dem ich diesen Satz gelesen habe musste ich einfach gleich schreiben.

mach dir mal da keinen kopf Gott/Allah oder der Herr der Welt.
Egal wie du ihn nennst.

Freud sich ehr darüber wenn ein Menschengeist die Wahrheit sucht und sich Gedanken macht über die Schöpfung und ihn.

Er wird ehr zornig auf die Menschen die einfach blind alles glauben was ihm irgendwelche Priester und angebliche Vertreter Gottes erzählen.

also mache ruhig weiter so und suche nach der Wahrheit sie lässt sich finden ;-)


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Gott oder/und Evolution

19.03.2013 um 07:56
@SagopaKajmer

Was erhoffst du dir wenn sich Gott zeigen würde?

meinst du wirklich das die Menschheit sich dann mit einem schlag ändern würde?

Gott hat uns Menschen den Freien willen gegeben damit wir uns frei entwickeln können.
jeder Mensch hat so die Möglichkeit aus seinem inneren heraus sich für seinen weg zu entscheiden.

und da Gott das jedem Menschen freistellt wie er sich entwickelt, kann es passieren, dass ein Menschengeist falsch läuft.
Er bekommt genug Möglichkeiten seinen Fehler einzusehen und gut zu machen.

wenn er aber auf seiner reise durch die Schöpfung nicht noch den richtigen weg findet wird er die Konsequenzen dafür tragen müssen.


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dergeistlose
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19.03.2013 um 11:21
@SagopaKajmer
SagopaKajmer schrieb:Nun seit ca. 2 Jahren verliere ich langsam meinen Glauben.
Weiter so..... :)
SagopaKajmer schrieb:Ich meine Gott würde uns niemals so alleine lassen und vorallem mit so vielen offenen Fragen.
Das tut Gott auch nicht, das tut der Mensch von alleine.....es liegt in seiner Verantwortung...... :)
SagopaKajmer schrieb:Anderseits denke ich "Wow,was für ein Wunder..ein bisschen Flüssigkeit wird in einer Frau zu einem Kind,was später "frei" denken und handeln kann
Frei wie ein Tier?!Wie ein animalischer Mensch?! :)
SagopaKajmer schrieb:Ja,ich sehe die Erde als ein Gefängnis. Wir können nicht weg.
Du bist nicht um sonst hier. Und hier ist, in Wirklichkeit, alles andere als ein Gefängnis, außer man ist hier gefangen, in seinen Gedanken...... :)
SagopaKajmer schrieb:Verdanken wir jetzt unser Leben Gott oder Sonne? Oder den Gott,weil er uns die Sonne "geschenkt" hat?
Weder, noch...... :)
SagopaKajmer schrieb:Sogar wenn ich diese Zeilen schreibe,fühle ich mich nicht wohl,weil ich denke Gott wäre zornig auf mich. Wie gesagt es ist ein Dilemma.
Gott ist nicht das, was du denkst. Es ist schon naiv zu glauben, man könnte mit seinen Gedanken, Gott erfassen..... :)
SagopaKajmer schrieb:Ich will glauben weil ich denke wenn ein Mensch an nichts glaubt,dann ist das irgendwie furchtbar. Man hat keinen halt und fühlt sich verloren und hoffnungslos.
Der Glaube ist nicht dazu da, damit du halt hast, sondern dazu da, damit du Kraft hast dich nicht mehr halten zu müssen......wer glaubt ohne zu wissen, der hat halt und fällt dennoch, wer weiß und glaubt, der braucht nicht sich nicht mehr zu halten und kann auch nicht mehr fallen, dieser jemand, der steht mit beiden Füßen auf dem Boden und versucht nicht mit Gedanken sich in der Wirklichkeit fest zu halten..... :)
SagopaKajmer schrieb:Oder zb. warum gibt es die Polizei? Weil jeder weiß,dass einige Menschen aus der reihe tanzen können und keiner weiß,was in einem Menschen vorgeht.
Die Polizei gibt es, weil die Menschen angst haben. Angst vor Menschen, die keine Menschen zu sein scheinen, die animalisch zu sein, scheinen...... :)
SagopaKajmer schrieb:Wenn ich höre,wie ein Amokläufer dutzende unschuldige Menschen erschießt,ist das dann nicht sowas wie in der Wildnis??
Ein Amokläufer erschießt Menschen, weil er und die er, erschießt, keine Menschen sind. Ein Mensch, kann in Wirklichkeit keinem anderem Menschen etwas zu leide tun......das tun nur die, die nicht wissen, das sie in Wirklichkeit, Menschen sind......so wohl als Amokläufer, als Vater, Mutter, Freund, Familie, Fremder, Nachbar, Arbeitskollege usw...... :)
SagopaKajmer schrieb:Polizisten schützen Menschen vor anderen Menschen. Warum kann sich Gott nicht für eine Sekunde sich zeigen,damit jeder an ihn glaubt und keine Sünden mehr begeht (töten etc.)
Er ist die Ganze Zeit hier. Das Menschen ihn nicht erkennen können, ja....das liegt an ihrem Sinn, aus dem sie leben wollen. Ein islamischer Bruder oder eine islamische Schwester, die wollen aus dem Glauben leben, aus dem Sinn, in dem ein Gott herrscht. Ein wissenschaftlicher Bruder oder eine wissenschaftliche Schwester, die wollen aus dem Glauben leben, aus dem Sinn, in dem ein BigBang herrscht. Man könnte es in Ewigkeiten so weiter führen und dennoch in der selben Gleichgültigen Welt enden die dich nun fragend zurücklässt..... :)


Das Polizisten anwesend sind hat also seine Gründe. Genau wie all deine Fragen seine Gründe haben......
SagopaKajmer schrieb:Ist das zu viel verlangt?
Nein, eher viel zu wenig von dir Selbst.......
SagopaKajmer schrieb:Und warum sehen viele Menschen diese pure Wahrheit nicht? Ist das so schwer?
Sie sehen die Wahrheit nicht,weil sie nicht pur sein kann, weil sie nicht Gott, der allmächtige, sein kann, weil sie nicht der BigBang sein kann, weil sie nicht eine Lüge sein kann, weil sie nicht.......


Menschen sehen die Wahrheit nicht, weil sie nicht wissen das sie Menschen sind. Und wer nicht weiß wer er ist, was er ist, der kann auch nicht Ganz leben. Und wer nicht Ganz lebt, der versucht nur durch einen Sinn zu leben, der versucht durch diesen Sinn zu sehen und sieht damit nur ein Teil vom Ganzen...... :)


Z.B....

Das die Wahrheit, die Wahrheit ist.........
SagopaKajmer schrieb:Anderseits beneide ich diese Menschen. Ich würde gerne mit einer Lüge leben. Um nicht so hoffnungslos zu sein.
Wer lebt nicht mit einer Lüge, der die Wahrheit nicht wirklich erkennt?! Da lebt ein Islamist, ein Christ, ein Hindu, ein Buddhist, ein Wissenschaftler, ein Vater, eine Mutter, ein Kind, ein Erwachsener, ein Freund, ein Feind, ein Fremder, ein Mann, eine Frau, ein Fragender und Suchender, ein Religiöser, ein Atheist, viele oder wenige nicht anders als seine nächsten.......

so lange man mit einer Wahrheit etwas anfangen kann, wird sie irgendwann zu einer Lüge formieren. Wer jedoch die Wahrheit, die Wahrheit ist erkennt und akzeptiert, ja der lebt die Wahrheit und kann niemals eine Lüge leben oder sich zu einer formieren..... :)


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Gott oder/und Evolution

19.03.2013 um 14:45
Erstmal danke an euch alle.

@-Therion-
-Therion- schrieb:wenn das der einzige grund ist warum du an gott glauben möchtest dann ist das sowieso heuchlerisch !

ich denke dein grundproblem liegt darin, dass du im moment keinen sinn in deinem leben siehst vermutlich weil du noch sehr jung bist ..... den sinn im leben wirst du auch nicht finden durch die religion sondern DU SELBST musst deinen leben einen sinn geben indem du selbstverantwortung übernimmst, dir ziele setzt und diese auch versuchst zu erreichen.
Ja das wäre wahrscheinlich heuchlerisch. Aber eigentlich wenn man vom Herzen an Gott glaubt,dann ist der Rest doch irrelevant. Das kann ich leider nicht. Ich bin noch jung hast recht. Bin 23 Jahre alt. Fange auch im September mit meiner Ausbildung an. Habe so wie viele Ziele vor mir aber innerlich bin ich kaputt. Wenn man mit sich in reinen ist,dann ist vieles einfacher und leichter.

@threadkiller
threadkiller schrieb:Ich finde der Sinn des Leben ist der suche nach der Wahrheit.
Seit wie vielen Jahren gibt es den die Menschheit? Hat es je einer geschafft,die Wahrheit herauszufinden? Vll. ist ja der Weg zur Wahrheit der SInn? Jeder weiß aber,dass dieser Weg kein Ende hat. Kann das dann Sinnvoll sein diesen Weg zu gehen?

@boe
boe schrieb:Aber meine Ansicht zum Glauben wäre, dass der glaube, egal zu welcher Religion, ja Hoffnung geben soll. Was auch für denjenigen der sich entschieden hat zu Glauben gut sein mag.
Und wie du in deinem Eingangspost schon selbst geschrieben hast, dass wenn man die Welt und so sich mal betrachtet, vieles da ist, was einem dem Glauben nehmen kann, oder zumindest einen in ne Glaubenskrise reißen kann. Stimm ich dir zu!
Da sollte man sich, (wie ich pers. Finde) auch vor Augen halten, dass die Hoffnung die einem der glaube gibt, keine Krisen oder Probleme lösen kann! Also Hoffnung allein ist nicht alles, handeln sollte man schon usw. (Meine jemand hier schrieb schon ähnliches) Die Hoffnung kann lediglich dabei helfen, Krisen durchzustehen, einen motivieren, oder kraft geben.
Und wie ich schon meinte, wie du deinen Glauben für dich definierst, welche Glaubensrichtung, oder deren Dogmen, ist vollkommen dir überlassen. Ist ja schließlich "dein" glaube, der auch nur für "dich" da sein soll.
Aus dieser Sicht her find ich Religionen und deren Glauben nicht verkehrt. Solange man sich bewusst ist, dass diese nur für einen selbst sein soll.
Was mich nur "stört" ist es sobald der eine Gläubige versucht seinen Glauben auf andere zu übertragen, die Ansichten von anderen als schlecht oder falsch darstellt.
Oder überhaupt irgendwie meint über andere und deren vielleicht "Andersdenken" auch nur irgendwie urteilen zu dürfen.

Und, ob du nun glaubst, oder vom Glauben abfällst, die Welt wird genauso sein wie vorher, ob mit oder ohne deinen Glauben. Wird sich nix dran ändern ;-)
Das denke ich auch. Glauben ist ja gleichgesetzt mit hoffen. Und wenn man nicht glauben kann dann kann man auch nicht hoffen. Ich habe keine Probleme mit den Regeln einer Religion. Sowohl im Islam oder auch im Christentum sind die Regeln für mich verständlich. Wie du geschrieben hast,auf dieser Welt passieren Dinge,die einem das glauben an einem Schöpfer in frage stellen lässt.

Ich habe auch überhaupt nichts gegen Gläubige. Ich respektiere sie..vll. beneide ich sie sogar.

@Saigan
Saigan schrieb:Es ist überhaupt schon toll, dass du anfängst, über das alles nachzudenken :D Ja, sobald man anfängt, die Welt verstehen zu versuchen, gerät alles aus den Fugen. Man weiß nicht mehr, was wahr ist und was nicht.
Einerseits ist das schön. Aber anderseits ist das so wie ein Fluch. Ich denke schon mein Lebenlang. Versuche das unbegreifbare zu begreifen. Mich fasziniert so ziemlich alles. Die Atome aus denen wir bestehen. Oder das Universum wie groß und schön sie doch ist. Aber öfters finde ich das Universum schon ziemlich unheimlich.

Weisst du manchmal wenn ich mir die Menschen hier anschaue dann kann ich so richtig sehen,dass wir einfach nur Tiere mit Verstand sind. Wir leben mit den Tieren und sind so wie sie den Naturkatastrophen ausgesetzt.

Wir werden von kleinauf in ein System angepasst. Erst Schule dann Arbeit etc.

Ich finde das traurig. Wenn es abend wird und ich das Licht einschalte,denke ich manchmal was würden wir ohne Elektrizität tuen? Gott hat uns diese wundervolle Erfindung nicht beigebracht. Dann würden die Steinzeit Menschen nicht so leben,wie sie gelebt haben.

Warum hat uns Gott diesen Privileg gegeben? Uns und nicht den Steinzeit Menschen? Was haben die falsch gemacht,dass sie so hart leben mussten? Und vorallem wenn es einen Gott gibt (Himmel,Hölle) Was ist dann nmit den Steinzeit Menschen passiert? Der Bibel und der Koran wurden ja sehr viele Jahre später offenbart.

@Glünggi
Glünggi schrieb:Wenn sich jemand diese Fragen die Du Dir stellst nicht stellt, dann benutzt er entweder sein Hirn nicht oder ist ein Meister der Ignoranz.
Ich denke,dass viele vll. sogar jeder Mensch sich diese Fragen stellt. Aber mich beeinträchtigen diese Fragen meinen Alltag. Ich kann es einfach nicht lassen, darüber nachzudenken. Es reicht nur wenn ich mein Feuerzeug benutze. Dann guck ich in die Flamme und mir kommen sofort viele Gedanken darüber. Warum Feuer heiß ist und dass das jetzt mit Sauerstoff reagiert und dass wir seit den Steinzeit MEnschen immernoch Feuer benutzten müssen etc.

Ich weiß,Menschen haben sehr viel erschaffen auf dieser Welt. Sehr viel sogar. Was hat Gott für uns gemacht frag ich mich? Wieviele Menschen wurden schon vor Naturkatastrophen gerettet mit Gottes Hand? Klar, es müssen auch Naturkatastrophen geben. Aber das zeigt auch nur,dass wir auf uns gestellt sind.


Und warum lässt Gott zu,dass ich an seiner existenz zweifeln kann?! Ich stelle mir diese Fragen ja nicht bewusst sie kommen mir einfach in den Gedanken.

@dasewige
dasewige schrieb:wieso kommts du darauf, wenn man an nichts glaubt, das es furchtbar ist,man verloren ist und hoffnungslos?

unterhalte dich mal mit einem atheisten, der erzählt dir das gegenteil.
Weisst du,ich komme eigentlich nicht damit klar,dass ein Mensch der ein Verstand hat und einen Bewusstsein eines Tages für Ewig seinen Bewusstsein verliert. Und ohne an ein Jenseits zu glauben müsste man annehmen,dass man auch wirklich kein Bewusstsein mehr hat nach dem man tot ist.

Und wenn ich ans Paradies immernoch glauben könnte,dann würde ich mich nicht verloren und hoffnungslos fühlen,weil ich wissen würde,dass ich auch wenn ich tot bin mein Bewusstsein und Idendität noch erhalten werde. Ich glaube wirklich,dass wir ein Fehler sind. Denn wir haben uns zwar an diese Erde angepasst. Sehr gut sogar aber wir sollten eigentlich nicht Frei denken können. Denn es gibt zu viele Fragen,die man nicht beantworten kann. Oder den Ausmaß dieses Universums nicht vorstellen kann.

@Elmuno
Elmuno schrieb:mach dir mal da keinen kopf Gott/Allah oder der Herr der Welt.
Egal wie du ihn nennst.

Freud sich ehr darüber wenn ein Menschengeist die Wahrheit sucht und sich Gedanken macht über die Schöpfung und ihn.

Er wird ehr zornig auf die Menschen die einfach blind alles glauben was ihm irgendwelche Priester und angebliche Vertreter Gottes erzählen.

also mache ruhig weiter so und suche nach der Wahrheit sie lässt sich finden ;-)
Wenn das wirklich so wäre,dann wäre ich sowas von erleichtert und hätte würde mich so gut und wohl fühlen. Aber ich weiß nicht,ob das wirklich ein Segen ist. Wenn man zu viel über Sachen die man am ende doch nicht beantworten kann nachdenkt,dann kann es sein das man an seinem Leben vorbeilebt.

@dergeistlose
dergeistlose schrieb:Du bist nicht um sonst hier. Und hier ist, in Wirklichkeit, alles andere als ein Gefängnis, außer man ist hier gefangen, in seinen Gedanken...... :)
Ich und jeder auf dieser Welt sind eigentlich nur hier,weil unsere Vätter ihre Triebe nicht unter kontrolle hatten. Ist ja auch verständlich. Man ist eigentlich sogar in 2 Gefängnissen denke ich. Einmal hier auf Erden und einmal im Gehirn.


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19.03.2013 um 15:48
@SagopaKajmer
Du hast zwar sehr viele schöne Gedankenansätze, allerdings wirst du noch zu sehr von deinem Glauben beeinflusst. Wenn es Gott gibt, dann wirst du ihn nicht in Büchern wie Koran oder Bibel finden. Vielleicht stehen dort ein paar wahre Dinge drinne, allerdings ist auch vieles falsch. Egal was dir wer auch immer auftischen wird, am Ende sind diese Bücher doch von Menschen geschrieben worden und von Menschen beeinflusst worden. Wenn es einen Gott gebe, wird er wohl kaum eine Tierart den anderen vorziehen, das wäre irgendwie nicht göttlich.
Schon allein die Wissenschaft hat viele Dinge aus diesen Büchern widerlegt, aber auch andere bewiesen! Also muss man die Fakten akzeptieren, das heißt ja noch lange nicht, dass es Gott nicht gibt, sondern nur, dass diese Bücher fehlerhaft sind.
Du darfst nicht voreingenommen sein, wenn du etwas hinterfragst, dass ist der größte Fehler, denn am Ende kommt dabei nichts raus.
Du schreibst, dass du die anderen beneidest, die strikt an Gott glauben, und nicht hinterfragen. Ja, das ist normal, manchmal beneidet man das Leben der Unwissenden, aber auf der anderen Seite sollte man wissen, dass diese nicht wirklich glücklich werden können, wenn sie nur nach dem System leben, statt selbst Dinge zu hinterfragen. Auf der anderen Seite wird man vielleicht nie glücklich werden, wenn man nach der Wahrheit sucht, aber man ist näher dran. Dazu gibt es einen schönen Spruch, leider weiß ich nicht mehr von wem er war und wie genau er hieß, ich habe ihn so in Erinnerung: "Zu erkennen, dass man nichts weiß/ unvollkommen ist, ist der erste Schritt zur Vollkommenheit."


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Gott oder/und Evolution

19.03.2013 um 20:47
@SagopaKajmer
SagopaKajmer schrieb:Warum Feuer heiß ist und dass das jetzt mit Sauerstoff reagiert
Kannst den Gedanken noch weiter spinnen und zur Einsicht gelangen das Licht = Zerstörung ist. Dass Leben nur existieren kann indem es anderes Leben auslöscht... Aber dass das Gegenteil davon halt eben Kälte und Tod ist. Vermutlich der firedlichste Zustand..aber ziemlich langweilig.
Versuch Dich irgendwie abzulenken wenn die Gedanken zu intensiv werden.. nicht dass noch damit anfängst Dir den ganzen Tag Drogen reinzuziehn, damit der Tag erträglich wird.
Daraus kann sich eine ernsthafte Depression entwickeln... Es haben schon viele den Verstand verloren, weil sie zuviele Antworten wissen wollten.
Ich sag ja nicht dass Du Dir gar keine Gedanken machen sollst.. aber wenn Dumerkst dass es Dich runter reisst.. dann lenk dich ab mit TV oder Games oder geh mit Kumpels aus , die sich nie über solche Dinge Gedanken machen... einfach Abstand zu der Sache gewinnen, bevor sie Dich gänzlich eingesponnen hat.
Gott schaut auf Dein "Herz", nicht auf Deine Gedanken... denk ich mal.


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dergeistlose
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20.03.2013 um 00:07
@SagopaKajmer
SagopaKajmer schrieb:Ich und jeder auf dieser Welt sind eigentlich nur hier,weil unsere Vätter ihre Triebe nicht unter kontrolle hatten. Ist ja auch verständlich. Man ist eigentlich sogar in 2 Gefängnissen denke ich. Einmal hier auf Erden und einmal im Gehirn.
Das sie ihre Triebe nicht unter Kontrolle hatten, hatte wiederum einen Grund......du bist also nicht willkürlich hier...... :)


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Agnodike
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20.03.2013 um 01:15
@SagopaKajmer

„Gott hat schon an deine Tür geklopft, du hast ihn nur nicht ge/erhört“

Das du dir darüber Gedanken machst bedeutet, du bist auf der Suche, was sehr gut ist.
Vielleicht findest du auf deiner Suche Antworten auf deine Fragen, aber sei nicht enttäuscht wenn sie ausbleiben oder nicht deinen Erwartungen entsprechen.

Wenn du wirklich fündig werden möchtest, dann such nicht im Außen sonder in dir.


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20.03.2013 um 08:07
@SagopaKajmer
SagopaKajmer schrieb:Wenn das wirklich so wäre,dann wäre ich sowas von erleichtert und hätte würde mich so gut und wohl fühlen. Aber ich weiß nicht,ob das wirklich ein Segen ist. Wenn man zu viel über Sachen die man am ende doch nicht beantworten kann nachdenkt,dann kann es sein das man an seinem Leben vorbeilebt.
das ist so!
wenn du offenen Herzens suchst dann wird sich das alles lösen.

Vorbaileben tust du nur wenn du wiederum blind wirst bei der suche du musst immer offen sein und abwägen was richtig und was falsch ist.

ich weis, es ist nicht so einfach, da wir Menschen diese Gabe "verlernt" haben aber dein innerer Kompass kann es wieder lernen.


Wenn ich dir den Rat geben darf versuche erstmal in den ganzen Religionen das zu finden was gleich ist und dann überlege dir was davon logisch ist und was davon übertrieben sein könnte

z.B.: die Jungfrauengeburt der Maria, sie ist nicht logisch da in der Stofflichkeit eine stoffliche Befruchtung stattfinden muss.

Also ist es logischer das Maria Geschlechtsverkehr mit einem Mann hatte, als das sie vom Heiligengeist einfach so schwups schwanger wurde.

Gott würde nie seinen eigenen gesetzte ändern, denn das würde ja zeigen das Gottes gesetzte nicht vollkommen sind, sondern noch Änderungen nötig hätten.


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Malthael
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20.03.2013 um 09:23
@SagopaKajmer
fühle mit deinem verstand und denke mit deinem herzen und was du suchst wird dich finden.


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20.03.2013 um 09:50
Ich kann auch nicht so richtig glauben das es einen Gott gibt.
Ich kann nicht einfach fest an etwas glauben wovon ich keinen eindeutigen Beweis habe.
Da entgegnen die Gläubigen das man Vertrauen und eben den Glauben haben muss das es Gott gibt auch ohne direkte Beweise.
Wie schaffen die das?
Das Wort "Glauben" bedeutet ja man glaubt ohne zu wissen, aber in der Religion wird das gleichgestellt mit "Wissen".
Und auch die These dass das Universum so perfekt ist, wie auch wir und unser Planet so perfekt auf Leben abgestimmt sind das nur ein Schöpfer es erschaffen haben kann und es kein Zufall war, ist eine falsche Denkweise.
Denn wenn etwas so Perfektes nur ein Schöpfer erschaffen kann, wer hat dann den Schöpfer erschaffen der noch "perfekter" ist?
Da heißt es plötzlich der war schon immer, oder den hat keiner erschaffen.
Also geht das doch das etwas Perfektes von alleine ensteht.
Ich bewundere diejenigen die fest glauben ohne Zweifel zu haben, anderseits aber ist es falsch keine Zweifel zu haben.
Nur zu glauben um einen festen Halt im Leben zu haben, auch wenn man im Unterbewusstsein weiß das alles unsicher ist, ist für mich unakzeptabel.


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Gott oder/und Evolution

20.03.2013 um 10:57
@SagopaKajmer
Wir haben nur eine überschaubare Zeitspanne auf diesem abgefahrenen Planeten, der mit irrer Geschwindigkeit durch Weltall eiert. Die Zeit kann man natürlich damit verbringen sich Gedanken über imaginäre grosse Brüder und ihre Vorstellungen zu machen, oder man lebt sein Leben und versucht es so angenehm wie möglich zu gestalten.
Das heisst jetzt nicht "nach mir die Sintflut" und sein Leben und die Vorzüge auf Kosten der anderen Menschen zu geniessen (das geht über kurz oder lang eh in die Hose), sondern im harmonischen Miteinander sein Leben zu gestalten.
Der Humanismus bietet da jedem, der keine "Überleben nach dem Tod Fantasien" benötigt, eine ausreichende Basis.
Gott/Allh und Konsorten sind mit den Mitteln menschlicher Vernunft nicht erkenn- oder erfassbar, die Frage ob Gott et al. existieren ist schlicht und ergreifend nicht wahrheitfähig.
Warum sich also an solchen Fragen abarbeiten?
Lass dich von den Gläubigen der hier anwesenden unterschiedlichsten Religionen nicht verunsichern, wenn sie grosskotzig voraussetzen, dass ein Gott (ihr Gott natürlich :D ) existiert und der einzig wahre ist. Das ist lediglich ein Zeichen für unkritischem Umgang mit ihrem Glauben bzw. der deutschen Sprache.
Mach dir weiter deine Gedanken.
Für ein gutes Leben brauchst du keine Religionen. Benötigst du aber eine "Überleben nach dem Tod Fantasie" um deinem Leben einen Sinn zu geben, so such dir die Religion, die am besten zu dir passt, sie tun sich untereinander nicht allzu viel.
Was den Titel des Threads angeht.
Evolution ist nachweisbar, Gott nicht. Um hier keine falsche Dichotomie aufzubauen, der o. a. Fakt ist kein Beweis gegen einen Gott. Gläubige haben ja noch immer die Möglichkeit sich auf die Position zurückzuziehen Gott habe die Grundlagen geschaffen und dann der Natur das Feld überlassen.
Selbst die katholische Kirche, die im Lauf der Zeit wahrscheinlich Milliarden verpulvert hat um Gottes Existenz zu beweisen, musste sich letztendlich auf diesen letzten Zufluchtsort Gottes beschränken.
Schaut man sich die letzen Jahrhunderte und Jahrtausende an, so befinden sich Gott und Konsorten auf einem stetigen Rückzug. Zuerst noch für alles verantwortlich gemacht was der Mensch sich nicht erklären konnte, schrumpfte der Lebensraum der Götter mit jeder weiteren Erkenntniss ein Stückchen mehr.

Menschen stopfen mit Göttern die Löcher in ihren Herzen und Hirnen.
Sollte die letzte noch übrig gebiebene Bastion auch noch fallen, siehts für Götter düster aus.


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Gott oder/und Evolution

20.03.2013 um 20:39
@Tröti

Thumbsup. :D
Ansich den Kern der Diskussion genauestens getroffen.


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