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Gott oder/und Evolution

326 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Evolution

Gott oder/und Evolution

25.03.2013 um 16:18
Sehr fruchtbare Diskussion.
Nachdem @Cricetus gestern, mehr oder weniger, mitteilte dass die Religionen auf Vermutungen beruhen (kein Widerspruch von meiner Seite) kam heute der coup de grâce von @so-ist-es der, mehr oder weniger, den Religionen die Fähigkeit absprach Aussagen über die Zeit vor dem Big Bang zu treffen (schon wieder kein Widerspruch meinerseits).
2 Gläubige haben ihren Glauben und seine Basis zutreffend eingeschätzt. Wäre das doch gelebter Standard, die Hälfte der Diskussionen bei Allmy wäre hinfällig.


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Cricetus
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Gott oder/und Evolution

25.03.2013 um 16:37
tröti schrieb:2 Gläubige haben ihren Glauben und seine Basis zutreffend eingeschätzt. Wäre das doch gelebter Standard, die Hälfte der Diskussionen bei Allmy wäre hinfällig.
Wieso 2? Ich bin kein Gläubiger^^. Das wird mir hier nur immer wieder unterstellt.


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Gott oder/und Evolution

25.03.2013 um 16:38
@Cricetus
Ein Ungläubiger und ein Gläubiger Schulter an Schulter im Kampf gegen die Religionen?
Das hat das Zeug zum Klassiker. ;)


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Sanguinius
ehemaliges Mitglied

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Gott oder/und Evolution

27.03.2013 um 01:31
nocheinPoet schrieb:Mich stört es nur, wenn Wissenschaft als Waffe gegen gläubige Menschen genutzt wird, und eben das hast Du getan.
Die stärkste Waffe war nicht die Wissenschaft, sondern ist die jahrlange Erfahrung mit Fiktion. Die einen verlieren sich in ihr, die anderen erlangen Erfahrung sie von der Wirklichkeit zu unterscheiden.
Wer nur wirkliches kennt, nur wissenschaftliche Erkenntnisse nur tatsächliche Ereignisse/Nachrichten und diese noch nicht hinterfragt, der lernt gar nicht zu unterscheiden und hält alles für wahr.
Du pauschalisierst, stellst Gläubige als naive Menschen hin, die wie Don Quijote Realität und Fiktion nicht auseinander halten können.
Ich halte sie für Kinder, manche Menschen werden eben nie erwachsen. Was du an dem Beispiel mit Don Quijote auszusetzen hast ist mir auch schleierhaft denn das trifft es wie die Faust aufs Auge. Wie schon geschrieben, wer da einen Unterschied sieht mißt gleiches mit zweierlei Maß.
nocheinPoet schrieb:Da steht nichts von dem, ich frage Dich lediglich, woher Du wissen kannst, dass es nicht möglich ist. Gibt es da nun noch eine Antwort von Dir?
Deine Antwort hast du längst bekommen, sie gefällt dir lediglich nicht.
nocheinPoet schrieb:Kann man dann Bewusstsein bauen?

Wenn ich nun ein Neuron durch ein elektrisches Bauteil ersetzte, das genau gleich reagiert, und das so weiter treibe, bekomme ich dann ein Bewusstsein in einer „Maschine“? Ich vermute mal, Du kennst den Hintergrund der Frage, ich kann es gerne noch konkretisieren.
Theoretisch kann man das. Praktisch ist das menschliche Gehirn jedoch so komplex das es auf dem heutigen technologischen Stand wohl nicht zu reproduzieren ist. Eines Tages wird es jedoch vielleicht möglich sein künstliche Intelligenzen, mit einem Bewusstsein zu schaffen. Auch wir sind in gewisser Weise nur Maschinen.
nocheinPoet schrieb:Die Analogie ist nun, kann man ausschließen, dass man zurzeit nur auf der Ebene eines Traumes existiert, das man Teil eines Größeren ist, dass alle Dinge Teil eines großen Bewusstseins sind? Dann passt das auch mit dem Gletscher.

Und Achtung, ich sage nicht, es ist so, sondern frage, könnte es so sein, kann man es ausschließen.
Stell dir die Frage mal selbst, wenn du nur träumst, dikutierst du dann hier gerade mit deinem eigenen Unterbewusstsein dargestellt durch mich? Bist du schon jemals aufgewacht oder hast jemand einfach so ohne Spuren zu hinterlassen verschwinden sehen, weil der aufgewacht ist? Und wie sieht es in der Welt aus? Wenn ich schlafen und mir im Traum meiner Bewusst bin, hab ich darüber vollkommene Kontrolle ich bin dort allmächtig. Kennst du Menschen die hier wie Superman um die Welt fliegen, davon ausgehend das du der einzig wirkliche bist und wir alle nur Teil deines Traumes, bist du dann dazu fähig?
Also alle Achtung, kann man Ausschließen, wenn es sich heiß und weich anfühlt das es sich um einen Eiswürfel handelt?
nocheinPoet schrieb:Bestreite ich auch alles nicht, nur wird er dadurch nicht zum Argument, die gute Jocelyne Lopez strapaziert genau diesen immer und immer wieder, denn deren „gesunder Menschenverstand“ sagt ihr ständig, die SRT ist falsch und ganz großer Mist und Unfug. Und nun?
Nun ist genau das ein Problem was ich schon erwähnte, das gesunder Menschenverstand Erfahrung/Wissen bedarf. Wir Menschen bewegen uns nicht mit knapp unter Lichtgeschwindigkeit, noch war je einer von uns in der Nähe eines Schwarzen Loches woher soll also die Erfahrung dazu kommen? In unserer Alltagswelt sind diese Effekte nunmal so klein, das wir sie nicht wahrnehmen können. Es ist so wie wenn wir einen Film ansehen. Wir nehmen sich bewegende Figuren auf einer Leinwand war, wo es sich in Wirklichkeit um eine Folge vieler einzelner Bilder handelt.
Das selbe Problem haben wir dabei auch wenn es ins ganz kleine in den von dir angesprochenen Quantenkosmos geht. Dort treffen wir auf Dinge wie bsp. den Tunneleffekt wo Teilchen einfach mal durch ein anderes durchfliegt so als würde man gegen eine Wand laufen und auf einmal auf der anderen Seite stehen ohne das die Wand beschädigt wäre. In unserer Alltagswelt können wir diesen Effekt nicht erfahren, jedoch ist er lebenswichtig, da er den Unterschied zwischen einem Stern der über Millionen und Milliarden Jahre leuchtet und einer unglaublich riesigen Wasserstoffbombe die in einem Augenzwinckern alles wegbläst ausmacht.
Es fehlt diesbezüglich also an der nötigen Erfahrung die wir da nicht machen können um aus unserem gesunden Menschenverstand darüber zu urteilen. Würden wir Menschen uns ständig mit 0,99c durchs Universum an Schwarzen Löchern vorbeibewegen und wären so klein wie ein Elektron sähe die Sache anders aus.


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Gott oder/und Evolution

01.04.2013 um 20:48
Widersprüche der Darwinschen Evolutionstheorie

Die neo-darwinistischen Evolutionstheorie besagt, dass sich unsere heutigen Arten durch zufällige Mutationen des Erbgutes und natürliche Auslese aus gemeinsamen Vorfahren entwickelt haben. Sieht man sich diese Behauptungen jedoch genauer an, stellt man fest, dass dabei der entscheidende Unterschied von Mikro- und Makroevolution übersehen wurde.

http://www.wahrheitssuche.org/evolution.html


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Freakazoid
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Gott oder/und Evolution

02.04.2013 um 09:34
@ufoevd61

Ich finde es immer toll, wenn dabei die Beispiele vergessen werden, bei den wir das sehr gut sehen können.

1. Fehlende Übergangsformen:

Fossilisierung ist nichts, was mal so nebenbei passiert. Wir haben sehr sehr wenige Fossilien, wenn man bedenkt, wie viele Tiere es so geben muss.
Nur bestimme Umstände ermöglichen es und man wird kein halbes Reptil finden, besonders weil wir eben nicht die Organe haben, sondern nur die Skelette bei einem Fossil.
Und dabei gibt es eben an sich genug die eine direkte Verwandschaft gewisser Arten zeigt.

Ein Tier mit halben Flügen findet man auch nicht. Nach allem was man heute vermutet, waren Federn oder Federähnliches schon bei den Dinosauriern vorhanden. Ihr Vorteil liegt in ihrer Wärmespeicherung, eine Eigenschaft, die Dinosaurier sehr gut gebrauchen konnten.

Die Eigenschaften, die die Federn mit gebracht haben, gingen nur darüber hinaus und sie haben eine Weiterentwicklung ermöglicht.
Die bis zum effektiven Fliegen führte.

2. Keine Beobachtbare Artenveränderung zu einer neuen Spezies:

Erstmal dauert sowas deutlich deutlich länger und Mikroevolution, ist eben Makroevolution in kleinen Schritten.
Alles was wir bei den Taufliegen raus gefunden haben ist, dass wir keine Evolution im Labor erzeugen können. Wir können die Schwangerschaft nicht im Labor komplett simulieren, was aber trotzdem bedeutet, dass es Schwangerschaft gibt.
Wir kennen sehr sicher nicht alle Variablen.

Wir haben aber sehr schöne Beispiele auf der Erde, von vorher sehr dicht verwandten Tieren, die nun neue Rassen ergeben.
Pferd und Esel, sind sich nicht nur Optisch sehr ähnlich, dass sie früher mal enger Verwandt waren, sieht man daran, dass beide Arten in der Lage sind, gemeinsame Nachkommen zu zeugen.
Die Kombination erzeugt nur keine zeugungsfähigen Nachkommen.
Ebenso bei Tiger und Löwe.

Auch ein schönes Beispiel sind die Bonobo Schimpansen.
Sie sind ganz klar Verwandt mit den gewöhnlichen Schimpansen.
Nur ist ihr Verhalten komplett anders. Was ihrer Isolation zu schulden gekommen ist. Sie haben sich angepasst, da unter normalen Umständen, die Schimpansen sich auf so kleinem Raum zerfleischen.
Sie sind eben sehr Aggressiv. Bonobos nicht mal im Ansatz. Sie haben auch anders als die Schimpansen eine weiblich Dominierte Sozialegruppe.
Bonobos und Schimpansen können Nachkommen bekommen, würden dies aber aufgrund ihres geänderten Verhaltens nicht freiwillig tun.
Bei weiter Mikroevolution, kann es passieren, dass sie sich soweit ändern, das sie auch physikalisch oder biologisch keine Nachkommen mehr bekommen können.

3.
Wir haben keine darwinsche Evolutionstheorie mehr, da sich die Evolutionsbiologie heute deutlich weiter entwickelt hat.
Diese ist auch nicht neo-darwinistisch. Jeder der sowas behauptet hat von Evolutionsbiologie und der Wissenschaft leider keinen Schimmer und lässt sich lieber auf Leute ein, die eine sehr sehr fragwürdige Ideologie verbreiten wollen.


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