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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

278 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Steinzeit, Neanderthaler ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

25.11.2017 um 00:21
Zitat von KybelaKybela schrieb:Und wer soll die verstehen?
Jeder der deutsch kann kann diese verstehen sofern er nicht krasse Textverständnisprobleme hat. Die Frage ist eher das Wollen, viele interessieren sich nicht genug für ein Thema um da Massen an Büchern zu verschlingen. Also wohlgemerkt reden wir hier von Kulturwissenschaft, nicht Physik, wo Lesen durchaus zum Problem werden kann, weil Mathematik eine große Rolle spielt.
Zitat von KybelaKybela schrieb:Heute kann jeder EvD auf seinem eigenem Youtube-Kanal sein.
Ja okay das schon aber keiner von denen bringt was brauchbares Wissenschaftliches. Die meisten Youtuber sind Selbstdarsteller und gehören eher dem Entertainmentbereich an als wissenschaftlicher Faktenvermittlung. Wenn man sehr Simplifiziertes will gibts vielleicht noch Channels wie Kurzgesagt - In a Nutshell (btw ein deutsches Team, auch wenn die Videos englisch sind), aber das ist halt Allgemeines, wie Bevölkerungswachstum, Widerlegung verbreiteter Irrtümer etc.
Zitat von TimlessTimless schrieb:Ja ich suche solche Quellen wo ich fachlich neue Dinge nachlesen kann etc.
Bist du zufällig Student? Wenn dann wäre Academia.edu jedenfall eine gute Quelle, da erscheinen so ziemlich alle Paper aus dem kulturwissenschaftlichem Bereich sofort und sind meist als pdf downloadbar.
@Timless
Kannst du mal genau die Quellen und Dokus nennen woher du das hast dass die Babylonier das Wissen von Steinzeitmenschen aus Frankreich übernommen haben sollen? Oder überhaupt mal diese 16 Dokus nennen die du gerade dauernd guckst.
Zitat von TimlessTimless schrieb:Die haben nicht einfach die Tiere nachgemalt weil sie es in der Höhle gesen haben. Sie kannte den Grund ja nicht. Aber sie taten es weil sie wusten das diese Tiere sternzeichen sind.
Das macht nicht den geringsten Sinn. Tierkreiszeichen sind Erfindungen und Interpretationen von Menschen. Vor den Menschen gabs sowas nicht, also woher sollen die Steinzeitler gewusst haben dass Sternzeichen Tiere sind? Was soll das überhaupt bedeuten? Es gibt technisch gesehen auch keine Sternzeichen, nur Sterne, die sich in einer gewissen Diszanz zueinander befinden, in denen Menschen dann irgendwann Formen reininterpretierten.


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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

25.11.2017 um 00:29
Zitat von Sixtus66Sixtus66 schrieb:sofern er nicht krasse Textverständnisprobleme hat.
SPON:
Auf Stufe 1 oder niedriger landen 17,5 Prozent der Menschen in Deutschland (OECD-Durchschnitt 15,5 Prozent). Diese Stufe entspricht laut OECD dem Niveau eines zehnjährigen Kindes: Die Befragten sind maximal in der Lage, kurze Texte mit einfachem Vokabular zu lesen und ihnen in stark begrenztem Maße Informationen zu entnehmen.



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25.11.2017 um 00:31
der Knaller ist das man Zeichnungen von lascoux mit dem damaligen sternenhimmel verglichen hat.  Und dann kam das raus.

 Diese sternen these ist keine Theorie weil die wisschenft das nicht enerkennt. Es gibt heftige Übereinstimmungen. Aber es wird von der Wissenschaft nicht anerkannt weil man nicht weiss wie steinzeitler die exakten massstäbe in die Höhle übertragen haben.


Screenshot 20171125001502Original anzeigen (0,2 MB)


Screenshot 20171125001454Original anzeigen (0,8 MB)

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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

25.11.2017 um 00:34
Nein, sternzeichen sind auf Tiere übertragen worden wegen der Form der Sternen kostelation.  Diese Sterne verändern niemals den Abstand zueinander. Diese Bedeutung des oksen mit diesem Sternen würde überliefert bis heute....


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25.11.2017 um 00:37
Wenn du die doku "die Astronomen von lascaux" nicht kennst dann kuck sie bitte die ist der Schlüssel für diese meisten Höhlen zeichnungen... 

Die meisten Höhlen sind auf die Wintersonnenwende ausgerichtet und wurden bewußt gewählt vor 35.000j bis zu der megaliten Kultur die auch auf die Wintersonnenwende ausgerichtet waren.  Der krieslauf der Himmelskörper wurde damals verstanden und das war der Kult an was sie glaubten...


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25.11.2017 um 01:15
Die Geschichte der Astronomie umfasst zeitlich die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit. Die Astronomie entstand schon in der Steinzeit aus der Einheit von Sonnen- und Gestirnsbeobachtung und kultischer Verehrung der Gestirne.[1] Aus freiäugigen Beobachtungen des Sternhimmels und seiner Zyklen entwickelte sich die klassisch-geometrische Astronomie, deren älteste Teilgebiete die Positionsastronomie und Ephemeriden.......

Wikipedia: Geschichte der Astronomie



Das ist der 35.000j alte Knochen den abri blanchard gefunden hat. Er zeigt die Mondphasen 1jahres..

Screenshot 20171125011147Original anzeigen (0,4 MB)

 Er ist 17.000j älter als die Zeichnungen in lasxoux.  Die haben also 17.000j davor schon mit dem Himmel beschäftigt.  Wie kann es sein das dieses wissen überliefert wurde. Und 17.000j später bei lascaux dieses wissen schon gehabt.  Das würde also 17.000j lang vererbt.  Das heist für michdas sie über die Höhlenzeichnungen das wissen an jüngere weiter gegeben haben. Also nix mit Tier Götter verehrungen oder scharmanismus etc. Die Tiere sind sternenbilder,

Das ist soooooo krass wenn man überlegt das unsere moderne Welt gerade mal 2000j alt ist.  Und die einen unglaublichen langen Zeitraum einen bestimmten Kult gefeiert haben ohne sich untereinader sprachlich zu verstehen.

Die haben also irgendwie ohne Schrift das wissen weiter gegeben.  Und deswegen glaube ich das es bis zu den babylonien ging was mich nicht wundern würde.

. Die babylonier haben das halt perfektioniert.


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25.11.2017 um 09:38
Liebe Teilnehmer,
es kann nicht sein, dass 7/8 der Diskussion aus "Ich hab mal gehört/eine Doku gesehen/Wissenschaftler sagen...." usw besteht.
Solche Aussagen sind zu belegen und für alle User nachvollziehbar zu machen. Ob mit Telefon online oder nicht ist mir dabei egal.
Und auch nochmal der Hinweis auf die Editierzeit: Man nutze diese, um nicht mehrere Beiträge hintereinander zu posten, sonst führt das zu Löschungen.


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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

25.11.2017 um 14:58
Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?
Ganz einfach - weil es da noch keine Staaten gab. Stadtstaaten und frühe Staaten bildeten sich erst mit dem Übergang vom Neolithikum zur Bronzezeit. Also gab es auch nicht das, was wir Kriege nennen.

Was nicht gleichbedeutend ist mit Friedfertigkeit. Es gab eben auch diverse und häufig tödliche Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Stämmen - meistens wohl um Jagdgründe, vielleicht auch um Frauen. Da die aber alle sehr weit auseinander lagen, waren diese Auseinandersetzungen wohl nicht an der Tagesordnung, so dass man insgesamt die Altsteinzeit wohl als friedlicher einstufen kann als die historische Zeit. Dass es Kannibalismus gab usw., klar, aber das sind nachgeordnete Dinge, die nichts aussagen über den Grad der Friedfertigkeit oder Aggressivität.


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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

25.11.2017 um 15:10
Zitat von AdipompöösAdipompöös schrieb:aber in der Steinzeit, in größter Hungersnot, kann ich es mir durchaus vorstellen, das sie auch Mitmenschen gegessen haben, um zu überleben.
Hungersnöte gibt es nur in Verbindung mit Landwirtschaft. Allerdings war die zeit um die Jüngere Dryas gegen Ende der Eiszeit (ca. 12800 - 11500 Jahre vor heute) kritisch, weil dort eine große Menge von Großwildtieren, die bis dahin den Hauptspeisezettel der Menschen ausmachten, verschwanden und/oder ausstarben, was quasi zum unfreiwilligen Beginn der Landwirtschaft und der neolithischen Revolution führte. Aber das betraf eben nur die Übergangszeit. davor gab es wohl grundsätzlich keine Hungersnöte.


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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

25.11.2017 um 15:18
@Realo , Quellen, bitte.
Es steht genau über deinem Beitrag, dass es hier nicht weiter erwünscht ist, dass alle einfach so vor sich hin postulieren.


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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

25.11.2017 um 16:37
Ich sehe da keine Diskussionsgrundlage um ehrlich zu sein.
Die Eingangspost ist mit vermengt noch gut beschrieben, eher ist es wirr. 
Man sollte, was man meint auch richtig ausformulieren. 


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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

25.11.2017 um 16:37
Zitat von RealoRealo schrieb:Hungersnöte gibt es nur in Verbindung mit Landwirtschaft. Allerdings war die zeit um die Jüngere Dryas gegen Ende der Eiszeit (ca. 12800 - 11500 Jahre vor heute) kritisch, weil dort eine große Menge von Großwildtieren, die bis dahin den Hauptspeisezettel der Menschen ausmachten, verschwanden und/oder ausstarben, was quasi zum unfreiwilligen Beginn der Landwirtschaft und der neolithischen Revolution führte. Aber das betraf eben nur die Übergangszeit. davor gab es wohl grundsätzlich keine Hungersnöte.
Ich habe so meine Zweifel an der Unfreiwilligkeit der Sesshaftigkeit. Ja als Wildtier ausstarben war es natürlich erheblich schwerer mit der Jagd.

N


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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

25.11.2017 um 19:36
@Fedaykin 
Würd ich auch sagen. Die Sesshaftigkeit kam stückchenweise. Erst wurden Menschen von Nomaden zu Halb-Nomaden, dann wurden sie komplett sesshaft. Also eher eine freiwillige langsame Entwicklung als ein Gezwungensein. Aber bin jetzt kein Ethnologe.

An Orten wie Jericho kann man Sesshaftwerdung gut beobachten. Zur Natufienzeit (um 10.000 BC) finden sich Ablagerungen runder Bauten aus biologischem-vergänglichem Material und relativ wenig Lebensspuren. Man hielt sich höchstwahrscheinlich nur zeitweise da auf, weil Jericho eine Quelle beherbergte. Später (vorkeramisches Neolithikum) finden sich die ersten runden Steinbauten. Man hat also die ursprünglichen zeitlichen nun zu dauerhaften, haltbaren Bauten umgewandelt und bliebt das ganze Jahr über dort, hat also auch dauerhaft Zugriff auf die Quelle. Kann nichts verlinken aber falls interessiert sollte man die Bücher der Archäologin Kathleen M. Kenyon lesen.

Sesshaftigkeit hat zu viele Vorteile als dass es gezwungen sein könnte. Zumal Nichtsesshafte ja auch schon Tiere hatten, also kanns nicht am Mangel von Fleisch allein gelegen haben. Es ist halt zu praktisch. Wenn man sesshaft ist, kann man die Landschaft zu seinen Gunsten manipulieren und man kann Güter ansammeln (Ernte, Tiere) sowie Spezialisierungen einführen, wodurch später quasi Berufe entstanden sind. Man ist halt nicht mehr Opfer des Zufalls und zwar wegen Anbau vom Wetter abhängig, aber es gibt halt schlechte und gute Jahre, und bei letzteren füllt man die Vorratskeller, um erstere zu überstehen. Selbst wenn es um die Fauna gut bestellt sein sollte, gibts für Menschen der Altsteinzeit bei Dürre oder großer Kälte Probleme, zudem können Tiere zu gewissen Zeiten selten werden. Wenn man sesshaft ist hat man dafür Vorräte angesammelt und kann auch Dürreperioden eine Zeit lang gut aushalten und zur Not kann man auch (besser) handeln, weil eine feste Siedlung immer andere Güter hervorbringt als eine Siedlung 50km weiter oder als Nomaden. Frühe Formen von Handel gabs schon im Neolithikum.
Auch hat man eine feste Kultstätte für die Toten. Vorher hatte man wohl oft Orte die man ein oder zwei mal im Jahr bei der Rundreise besuchte und dort kultische Handlungen vollzog, dann wieder weiterwanderte - wie bei Göbekli Tepe (heutige Türkei) zB. Es deutet auch manches drauf hin dass nomadische Völkerschaften die Schädel ihrer Toten mitnahmen, die Körper aber begraben haben (noch 1000 Jahre später findet sich sowas bei den nun sesshaft gewordenen Amoritern in der Königsgruft von Qatna zB) - oder man hatte Gemeinschaftsgräber, wie die Tumuli von Tell Banat, wo man später dann zu individuellen- und/oder Familiengräbern überging, wahrscheinlich weil die Menschen Syriens sesshaft wurden (Achtung längere Englisch-pdf). 
 
Sogesehen wäre es dann auch sinniger und einfacher, wenn man für die Toten eine Bleibe hat die man immer aufsuchen kann und die Schädel (falls entnommen) auch einen festen Platz haben - meistens sind diese (auch im neolithischen Jericho zB) dann unter dem Aufenthaltsraum des eigenen Hauses bestattet, damit die Ahnen immer "anwesend" sind. Sesshaftigkeit bedeutet halt Schutz und Beständigkeit, man kann Alte und Kranke einfacher versorgen, Krisen überleben und Kulte besser ausführen. Dass Tote zb Opfer benötigen ist fast allen Kulturen gemein und sowas geht besser wenn man einen festen Raum dafür hat, den man jeden Tag besuchen kann.

Also das Aussterben von Wildtieren ist da natürlich auch ein Faktor, aber ich denk nicht dass es der alleinige war und Gruppen deswegen unfreiwillig sesshaft wurden und das eigentlich nicht getan hätten, wenns weiterhin genug Wild gäbe. Weils wie gesagt zu viele Vorteile hat, wenn man erstmal so weit ist dass man die Idee des Sesshaftseins erfasst hat und eine Ahnung, wie das zu bewerkstelligen ist.


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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

25.11.2017 um 19:39
@Sixtus66

Schön geschriebe, ich hatte heute keine Lust das so detailliert aufzuschlüsseln. Aber passt eben.


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Timless Diskussionsleiter
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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

25.11.2017 um 20:26
Ich würde gern mehr schreiben und allen antworten aber ich schreibe mit dem Handy..😶😶

Mit Büchern im Eingang post meinte ich die standart Schulbücher....


Danke für eure Ideen und antworten.  Ich hab einiges gelernt und meine Meinung geändert.  Ich hab kein mit dem man über sowas reden kann und sich austauschen kann.  Deswegen hab ich mich wieder hier angemeldet.  War vor 15j schon hier und seit dem immer wieder.




Warum dauerte es 500.000j bis der Mensch sesshaft wurde??? Ich meine nicht wegen dem Klima. Ich mine weltweit. Es gab Klans denn ging es sicher super. Warmes Wetter, Fische fangen, Obst flücken etc...

Ok wir haben halt nicht die beweise und die ersten offiziellen Siedlungen im nahem Osten war der begimm des neolitikums Jungsteinzeit. Aber ich wette das gab es 20.000j vorher auch schon


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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

26.11.2017 um 00:55
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb: Ja als Wildtier ausstarben war es natürlich erheblich schwerer mit der Jagd.
Die Frage ist natürlich, welche Wildtiere zu der Zeit überhaupt ausgestorben sind in den Mengen, das es kaum noch Nahrung hätte geben können. Kleinwild wird es neben Wisentherden bestimmt genug gegeben haben.

Die Sesshaftigkeit hatte natürlich auch den Vorteil... das man Wildtiere domestizieren , rsp. Vieh halten sowie später auch Ackerbau kultivieren konnte ohne den Aufwand des permanenten Nomadentums, welches auch durchaus gefährlich sein konnte für Leib und Leben.
Unbekannte Gefilde zu bereisen war damals bestimmt nicht leicht.


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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

26.11.2017 um 01:28
Zitat von AniaraAniara schrieb:    Meine these ist das der Menschen einfach alles tötete und ausrottete was im über den weg lief

So wie das Mammut, Dodos und Einhörner...
Die Drachen,du hast die Drachen vergessen,die Wollnashörner,Riesenfaultiere,Moas und Säbelzahntiger


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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

26.11.2017 um 01:32
@Timless
Wusstest du das die durchschnittliche Lebenserwartung mit der Sesshaftwerdung und dem Ackerbau von 43 auf 24 Jahre sank??
Der Steinzeitmann arbeitete zwanzig Stunden die Woche,der Rest war Freizeit in der er sich quasi seiner Familie und der Höhlenmalerei widmen konnte


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Timless Diskussionsleiter
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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

26.11.2017 um 01:34
Den megalodon auch vieleicht aber auf jedenfall den phorusrhacidae terrorvogel vor 18.000bc


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Steinzeit - Warum stellt die Wissenschaft den Menschen als friedlich dar?

26.11.2017 um 01:52
Zitat von TimlessTimless schrieb:Ich Frage mich warum der Mensch homo sapiens als so friedlich dargestellt wird.
Vielleicht, um unsere friedlichen Züge (die sich zB durch Kunst und Humanismus zeigen) hervorzuheben oder auch zu idealisieren - mit dem Zweck, dass sich alle an ihre friedliche Ader erinnern und das Bewusstsein darum wachhalten. Erstmal ein lohnenswerter Zug, um den zerstörerischen Anteil in den Hintergrund zu rücken. Die Ausgeprägtheit des Neokortex hat sich erst mit der Zeit entwickelt. Bei unseren frühsten Vorfahren hatte der Hirnstamm (das "Reptiliengehirn") am meisten das Verhalten geprägt.

Andererseits ist diese mediale Idealisierung/Überhöhung (die zugleich eine Reduzierung des Sachverhalts ist) vielleicht eine Art von social engineering. Oder auch eine Art von innerer Selbstbeteuerung. Kann man sich eben schön aufs Haupt schreiben: ich bin automatisch friedlich, weil ich ein homo sapiens bin. Und schwupp: die Schuldgefühle und die Angst vor gesellschaftlicher Kritik (kritischer Vernunft) lassen nach. Hinter Friedlichkeitsbekundungen und Moral haben sich oft Barbaren versteckt.
Zitat von TimlessTimless schrieb:Ich glaube der Mensch ist von Natur aus böse
Wenn ich mir anschaue, zu was sich ein Großteil von uns im zweiten WK hinreißen lassen hat - ist vielleicht ein griffiges Beispiel - dann kann ich da auch nichts anderes meinen.


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