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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

80 Beiträge, Schlüsselwörter: Wetter, Klima, Klimawandel, Hitze, Wüste, Dürre, Trockenheit, Steppe

Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

03.05.2020 um 20:08
@ all

Ich möchte mich bei euch allen für eure Beteiligung und eure Erfahrungsberichte bedanken.


Und auch möchte ich meine eigene Erfahrung hier mal schildern:

Die letzten Tage hat es bei mir ganz gut geregnet. Am Donnerstag viel über 4 Stunden hinweg ein nicht zu starker aber beständiger Regen. Am Freitag und Samstag gab es immer mal wieder kräftige Gewitterschauer mit pausen dazwischen, die über mich hinwegzogen. An sich also ein gutes Bild.

Hab heute mal auf der Wiese ein Spatenstich versucht, um zu sehen wie Tief das Wasser eingedrungen ist. Das waren so grob etwa 30 Zentimeter. Für die Wiese erst mal ausreichend aber für die meisten größeren Bäume unerreichbar. Die Trockenheit geht zumindest bei uns also erst einmal weiter :(

Was mir auch aufgefallen ist sind Junge Eichen deren Blätter frisch ausgetrieben sind und jetzt schon anfangen sich einzurollen. Zum Glück sehen nicht alle Eichen so aus.


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

03.05.2020 um 20:14
Hier hat es sehr wenig geregnet, nur ein paar kurze Schauer, nicht der Rede wert.


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

03.05.2020 um 22:41
_Mensch_
schrieb:
Nun sind Gewächshäuser auf anderen Planeten geplant.
_Mensch_
schrieb:
Hab keine Worte dafür.
Wieso nicht, was ist daran so schlimm?
_Mensch_
schrieb:
Ich finde diesen Weg nicht die beste Lösung. Ich finde sogar, dass die Art und Weise, also Genmanipulation, furchtbar ist.
Vielleicht hast du bereits schon irgendwas gegessen, was genetisch verändert wurde, von dem du gar nichts wusstest :)
Seit 2004 muss es in der EU auf Packungen kennzeichnungpflichtug sein, entweder mit
"Enthält genetisch veränderte Organismen" oder "Hergestellt aus genetisch verändertem......". Hast du, das was du isst und trinkst bereits mal vor der Einnahme alles durchgelesen? Meistens schauen wir doch alle beim Einkaufen auf dem Preis und nicht, was genau und wie genau alles zubereitet wurde. Hauptsache es schmeckt und ist nicht zu teuer.
Traurig, wenn zum Beispiel Nutztiere sterben müssen, damit sie als Steak zum Discounter Preis oder No Name Produkte verkauft werden. Was ist dann das Leben eines solchen Tieres überhaupt noch wert?


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

03.05.2020 um 22:47
_Mensch_
schrieb:
Und das ist wohl der Trend. In wenigen Jahren haben wir bestimmt zig solcher Meldungen. Immer extremere Unwetter, berichte über Hitze- und Kälteopfer und so weiter.
Das Schlimme ist ja, dass man nicht wirklich weiß, woran man ist.
Ist das jetzt das neue Normal oder ist das eine Anomalie und wird lange nicht mehr kommen?
Wenn das jetzt normal sein soll, dann Prost, wenn die Extreme kommen.
In Deutschland ist das immer noch meckern auf hohem Niveau, das darf man auch nicht vergessen. Am kacken werden wir wohl noch bleiben.^^


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

06.05.2020 um 18:35
MyVelorum
schrieb:
die Niederschläge auf natürliche Weise abregnen und es bleibt deshalb weniger übrig
Danke für die gute Erklärung.
Mit selbst erzeugtem Regen können wir unsere Natur nicht unterstützen. Das ist leider absolut keine Option.
MyVelorum
schrieb:
grob etwa 30 Zentimeter.
Bedeutet das, dass selbst nach den doch recht häufigen Schauern, kein Tropfen im Grundwasser gelandet ist?
Bei uns hat es auch, zwar kurze, aber ordentliche Schauer gegeben. Nun ist meine Hoffnung, dass die Pflanzen alle mal wieder Flüssigkeit aufnehmen konnten, direkt weg. Denn es bleibt
MyVelorum
schrieb:
für die meisten größeren Bäume unerreichbar
.
MyVelorum
schrieb:
Junge Eichen deren Blätter frisch ausgetrieben sind und jetzt schon anfangen sich einzurollen.
Das ist schrecklich. Es gibt hoffentlich schnell eine gute Lösung, um den Wassermangel zu bekämpfen. Vielleicht sogar, um die Erderwärmung drastisch zu reduzieren.
.akART.
schrieb:
Mensch_ schrieb:
Nun sind Gewächshäuser auf anderen Planeten geplant.
_Mensch_ schrieb:
Hab keine Worte dafür.
->
Wieso nicht, was ist daran so schlimm?
Ich finde es schlimm, dass für den ununterbrochenen Bedarf an Lebensmitteln, die zum Teil weggeworfen werden, immer mehr naturbelassene Bereiche zerstört werden. Diese planetarischen Nahrungsmittel werden wohl nicht genutzt werden, um hungernde Kinder zu retten. Der Konsum und die Leichtigkeit unserer Gesellschaft, haben jetzt bereits genug kaputt gemacht.

Ein Umdenken muss stattfinden. Schnell und global. Vielleicht ist es möglich, noch die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Unbedingt alle gemeinsam. Das wird aber nicht passieren, da die reicheren Länder auch weiterhin die Bevölkerung der ärmeren Länder ausbeutet und deren Bodenschätze und Nutzflächen gleich dazu.
.akART.
schrieb:
Hast du, das was du isst und trinkst bereits mal vor der Einnahme alles durchgelesen? ... bereits schon irgendwas gegessen, was genetisch verändert wurde
Gut das du mich aufklärst. Werde mich informieren, denn mein aktueller Stand war, das diese Nahrungsmittel in der EU nicht gehandelt werden dürfen. Es halt aber über Futtermittel, über unser Fleisch zu uns gelangt.
.akART.
schrieb:
Was ist dann das Leben eines solchen Tieres überhaupt noch wert?
Leider einfach überhaupt nichts. Legale Quälerei.
Dieses Thema macht mich echt traurig.
Yooo
schrieb:
Ist das jetzt das neue Normal oder ist das eine Anomalie und wird lange nicht mehr kommen?
Wenn wir so weiter machen befürchte ich, dass es nur stetig schlimmer werden wird. Immer extremere Unwetter, schlechte Ernten, unsere Fauna geht verloren und so weiter.



Ich bin froh, meine Gedanken und Sorgen hier teilen zu können und die Meinungen anderer zu erfahren.
Du bezeichnest das
Yooo
schrieb:
meckern auf hohem Niveau
, ich nenne es Aufzeigen von Veränderungen in meiner Umwelt und die Aufzählung, der damit einhergehenden Befürchtungen.


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

06.05.2020 um 22:50
_Mensch_
schrieb:
.akART. schrieb:
Mensch_ schrieb:
Nun sind Gewächshäuser auf anderen Planeten geplant.
_Mensch_ schrieb:
Hab keine Worte dafür.
->
Wieso nicht, was ist daran so schlimm?
Ich finde es schlimm, dass für den ununterbrochenen Bedarf an Lebensmitteln, die zum Teil weggeworfen werden, immer mehr naturbelassene Bereiche zerstört werden. Diese planetarischen Nahrungsmittel werden wohl nicht genutzt werden, um hungernde Kinder zu retten.
Der Gedanke, dass die Menschheit tatsächlich Gewächshäuser auf anderen Planeten bauen wird, gruselt mich zu tiefst.
Es erinnert mich an einen Science Fiction Film, von dem ich bitter enttäuscht war. Interstellar

Er beginnt damit, zu erklären, dass die Menschen ihren Planeten durch Monokulturen, Genveränderte Pflanzen und sonstige Ausbeuten unbewohnbar gemacht haben. (Sandstürme, Schädlinge, gegen die man sich nicht mehr zur Wehr setzen kann...) Von den dargestellten Bildern her, ähnlich wie man es von den Dust Bowls kennt, die in den 1930er in den USA bereits aufgrund der Monokulturen gewütet haben.
Aber dann fliegt irgendein Amerikaner durchs All, ab durchs Wurmloch, findet einen neuen Planeten und die ganze Menschheit haut ab und besiedelt den nächsten Planeten. "Egal, wie schlimm es aussieht, es geht immer weiter" sollte die Nachricht des Films werden. Ich hab da nur die menschliche Arroganz rausgelesen "Hey, mach dir keine Platte, wenn der Planet hier kaputt geht, suchen wir uns eben einen anderen."
Ich könnte heulen bei dem Gedanken, dass Menschen wirklich so denken können.
(Anm.: Ich habe nichts gegen die Besiedlung anderer Planeten oder derartige Forschung. Auch nichts generell gegen Gewächshäuser im All. Meinetwegen soll der Mensch seine Fahne hissen, wo er will. Forschen und Entdecken sorgt ja schließlich auch für Entwicklung und das soll er machen, so lange er atmet. Aber eben nicht unter Vernachlässigung seiner Heimat. Und nicht zum Nutzen Weniger, während andere Viele den Preis (mit ihrer Gesundheit) zu zahlen haben.)




Ich danke hier auch für die Erklärungen und Links zu dem Thema, auch wenn es einem den Magen verdreht, diesen Statistiken/Beobachtungen in die Augen zu sehen.
Unsere Wälder hier sind auch beinahe vertrocknet. Mittlerweile ist es sogar derart sichtbar, dass selbst Leute, die sich überhaupt nicht mit den Folgen des Klimawandels beschäftigen, das Thema Wald anbringen.
Eine Freundin hat letztes Jahr den ganzen Sommer über zusätzliches Futter kaufen müssen, weil es nicht ausreichend grüne Wiesen gab, auf dem ihr Pferd hätte satt werden können.

Ich weiß schon, warum ich nie aufhören wollte, im Regen zu tanzen, während alle sich schimpfend irgendwo untergestellt haben. :D
.akART.
schrieb am 03.05.2020:
Seit 2004 muss es in der EU auf Packungen kennzeichnungpflichtug sein, entweder mit
"Enthält genetisch veränderte Organismen" oder "Hergestellt aus genetisch verändertem......".
Das war zumindest ein Anfang, da bin ich sehr froh drüber. Wenn man globaler bzw. internationaler mehr umdenken würde, könnte man die Lobbys vielleicht zu noch mehr Kennzeichnungspflichten zwingen, aber da hab ich die Hoffnung schon fast aufgegeben.
Ich bin froh, dass man mittlerweile wenigstens bei einigen Bioprodukten halbwegs nachvollziehen kann, wo Zutaten ihren Ursprung haben. Wobei ich dieser beworbenen "Transparenz" auch eher skeptisch gegenüber stehe.
Trotzdem macht zumindest dieser "Trend" ein kleines bisschen Hoffnung.



Gruß


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

08.05.2020 um 11:23
_Mensch_
schrieb:
Bedeutet das, dass selbst nach den doch recht häufigen Schauern, kein Tropfen im Grundwasser gelandet ist
Zum Großteil ja. In einigen senken wird sich sicher mehr sammeln können aber das sind dann nur kleine Regionen.
Moire
schrieb:
Der Gedanke, dass die Menschheit tatsächlich Gewächshäuser auf anderen Planeten bauen wird, gruselt mich zu tiefst.Es erinnert mich an einen Science Fiction Film, von dem ich bitter enttäuscht war
Der Aufwand einen anderen Planeten zu bepflanzen steht in keinem Verhältnis zu dem Aufwand die Erde zu retten. Da wird es einfacher sein die Sahara grün zu bekommen als eine große Gewächshaus Kolonie auf den Mond oder Mars zu errichten.

Zwar fände ich das schon Interessant aber mehr wie ein Lokales Experiment wird das nicht sein und die Erde wird man mit Weltraumgewächshäusern auf keinen Fall, auch in naher Zukunft durchfüttern können.
Moire
schrieb:
ab durchs Wurmloch
Diesen Luxus ein Wurmloch zu finden werden wir nicht haben denn die Existieren vermutlich nicht. Da hat man es sich im Film sehr einfach gemacht. Uns bleibt da nur Mars und co. wobei wie ich schon schrieb der Aufwand es nicht wert ist immerhin ist der Mars ja schon eine Wüste. Die Energie den Mars zu begrünen kann man mit weniger Aufwand auch grad in die Erde stecken.




Hier mal eine Seite die ich mir immer gerne anschaue wenns um Wetterprognosen geht. Ist auch kostenfrei.

https://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/


Sollte das wirklich so eintreten hasse ich den Sommer jetzt schon. Die Omegalage war auch schuld an dem Hitzesommer 2003 und 2018.


Zitiert von der Seite:

Die Omegalage
Nimmt man einmal die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells und betrachtet die obenstehende Wetterkarte genauer, so erkennt man eine sog. Omegastruktur, die links und rechts von Tiefdrucksystemen gestützt wird. Wäre nun Sommer, so wäre das eine langlebige warme und trockene Wetterentwicklung - doch so weit ist es (noch) nicht und diese Überlegungen sind rein hypothetischer Natur. Trotzdem werden im der letzten Mai-Dekade wichtige Bausteine für den kommenden Sommer gelegt. Eine Omegalage könnte dabei wegweisend sein.


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

08.05.2020 um 16:15
Nereide
schrieb am 29.04.2020:
Schlimmer siehts jetzt schon in Südeuropa z.B. Spanien aus.
Kein falsches Mitleid. Das sind die Spanier selbst schuld.

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13514186.html

Zitat:
Zwischen 1945 und 1975 - für die letzten zehn Jahre existiert keine Statistik - starben in Spanien zwei Millionen Hektar Wald keines natürlichen Todes: Die Bäume wurden von Menschen umgelegt.


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

09.05.2020 um 07:43
MyVelorum
schrieb:
Der Aufwand einen anderen Planeten zu bepflanzen steht in keinem Verhältnis zu dem Aufwand die Erde zu retten. Da wird es einfacher sein die Sahara grün zu bekommen als eine große Gewächshaus Kolonie auf den Mond oder Mars zu errichten.
MyVelorum
schrieb:
Da hat man es sich im Film sehr einfach gemacht.
Ach herrje. Das war nicht als Perspektive gemeint, sondern als Bild für die Mentalität, die ich persönlich bei den meisten Menschen wahrnehme.


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

09.05.2020 um 11:21
Wobei es aber zb. in China auch groß angelegte Begrünungsbemühungen gibt.
Wenn man aber auch sagen muss, dass die eher aus der unmittelbaren Not entspringen als vom Traum ein grünes Paradies zu schaffen.
Der Mensch wird sich schon anpassen, kommt nur drauf an, wie hoch die Kollateralschäden sein werden.
Wenn der Mensch aber immer erst aus unmittelbarer Not heraus etwas macht, wird es die Menschheit zwar wohl überleben, dann läuft die aber Gefahr, dass es hätte viel besser sein können, hätte die nur frühzeitig etwas gemacht...

Ich glaube, das gibt nichts mehr mit den Klimazielen, die Kaskade kommt halt für künftige Generationen.
Dann wird man halt aus der unmittelbaren Not handeln und zb. anders Agrarwirtschaft betreiben, weil geht ja nicht mehr anders, Punkt.
Soviel zur Krone der Schöpfung.^^


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

09.05.2020 um 11:27
Moire
schrieb:
Ich könnte heulen bei dem Gedanken, dass Menschen wirklich so denken können.
(Anm.: Ich habe nichts gegen die Besiedlung anderer Planeten oder derartige Forschung. Auch nichts generell gegen Gewächshäuser im All. Meinetwegen soll der Mensch seine Fahne hissen, wo er will. Forschen und Entdecken sorgt ja schließlich auch für Entwicklung und das soll er machen, so lange er atmet. Aber eben nicht unter Vernachlässigung seiner Heimat. Und nicht zum Nutzen Weniger, während andere Viele den Preis (mit ihrer Gesundheit) zu zahlen haben.)
Danke für diesen sehr schönen Text!
MyVelorum
schrieb:
Sollte das wirklich so eintreten hasse ich den Sommer jetzt schon. Die Omegalage war auch schuld an dem Hitzesommer 2003 und 2018.
Jetzt haben wir erstmal wieder eine Kältewelle zu erwarten, ähnlich auch in Nordamerika.
Anscheinend wird das besonders im Frühjahr neuerdings seit einigen Jahren zur Gewohnheit. Anstatt mal 1-2 Tage pro Monat, wo es kalt ist, muß ich seit ein paar Jahren teilweise wochenlang im Gewächshaus heizen, damit mir die Jungpflanzen nicht eingehen oder starke Stockungen im Wachstum haben.


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

09.05.2020 um 16:03
@Moire

Ups Sorry dann hatte ich dich falsch verstanden. Ich teile allerdings deine Einstellung.

@Vomü62
Vomü62
schrieb:
Jetzt haben wir erstmal wieder eine Kältewelle zu erwarten, ähnlich auch in Nordamerika.Anscheinend wird das besonders im Frühjahr neuerdings seit einigen Jahren zur Gewohnheit. Anstatt mal 1-2 Tage pro Monat, wo es kalt ist, muß ich seit ein paar Jahren teilweise wochenlang im Gewächshaus heizen, damit mir die Jungpflanzen nicht eingehen oder starke Stockungen im Wachstum haben.
Allerdings wird uns die Kälte nicht von Nutzen sein und die Hitze ausgleichen eher im Gegenteil. Die beiden Extreme zusammen verschärfen die ohnehin angespannte Situation noch. Laut Wetterbericht können bei klarem Himmel ab Montag Abend bis - 5 Grad auftreten. Das wird wieder Ordentlich Frostschäden geben.

Allerdings soll laut Wetterbericht die kälte rasch wieder durch mildere Tage verdrängt werden können. Mal abwarten wie es sich entwickelt. Hab schon überlegt heiße Steine die vorher im Feuer aufgewärmt wurden unter meinen Wein zulegen. Eventuell reicht das um vor Frost zu schützten.


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

09.05.2020 um 16:13
Moire
schrieb:
nicht zum Nutzen Weniger, während andere Viele den Preis (mit ihrer Gesundheit) zu zahlen haben.)
Komplett richtig. Traurig und auch wütend macht mich das.

Nur so lässt sich ein hoher Gewinn für die Konzerne erzielen und deshalb wird das wohl nur immer so weiter gehen. Wenn nicht sogar noch schlimmer werden.
Moire
schrieb:
nicht ausreichend grüne Wiesen gab, auf dem ihr Pferd hätte satt werden können.
Einfach nur schrecklich. Der Trend ist furchtbar und wir werden nun mit den Folgen leben lernen müssen. Schnellstmöglich sollte eine Lösung her, die am besten niemanden und nichts beeinträchtigt. Wunschdenken lässt nicht nach. Wir brauchen Perspektiven, denn unsere Jugend und alle darauffolgenden Generationen, möchten auch noch in den Genuss kommen, Natur und Tierwelt kennen zu lernen.
Yooo
schrieb:
Ich glaube, das gibt nichts mehr mit den Klimazielen
Vielleicht erst dann, wenn unsere gut informierte Jugend die Machthaber stellt. Hoffentlich ist es dann nicht bereits zu spät.
Moire
schrieb:
wenigstens bei einigen Bioprodukten halbwegs nachvollziehen kann, wo Zutaten ihren Ursprung haben. Wobei ich dieser beworbenen "Transparenz" auch eher skeptisch gegenüber stehe.
Trotzdem macht zumindest dieser "Trend" ein kleines bisschen Hoffnung.
Mir gibt der Trend diesbezüglich auch Hoffnung. Vor allem beim Metzger, Biobauern und auch auf Wochenmärkten, sehe ich des öfteren junge Menschen, die bereits das Bewusstsein teilen, nicht billig sondern hochwertiger zu konsumieren. Die Fleischtheken in den Supermärkten sind aber auch weiterhin reichlich gefüllt. Das dauert, wenn es überhaupt stattfindet, noch eine Weile bis das Umdenken ganz geklappt hat.

Niedriglöhne und Arbeitslosigkeit verhindern auch die Möglichkeit dort oder ausschließlich dort Fleisch, Eier und Wurst zu kaufen.
MyVelorum
schrieb:
Die Energie den Mars zu begrünen kann man mit weniger Aufwand auch grad in die Erde stecken
Bin auf jeden Fall dafür, die Entwicklung hier auf unsere Erde insoweit voran zu bringen, dass der Boden wieder fruchtbar und gesund ist und es für alle Lebewesen angenehm ist, hier zu leben.
Ich finde zudem, es gibt schon ausreichend oder besser gesagt zu viel Schrott, den wir da hochschicken.
...haben sich rund 4.500 Satelliten angesammelt, wovon etwa 3.000 inzwischen nicht mehr funktionieren...
Quelle: https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/raumfahrt/weltraumschrott-unsere-hinterlassenschaften-im-orbit/

Und damit wird nicht nur weiter gemacht, es kommen verstärkt mehrere hinzu.
Moire
schrieb:
Mentalität, die ich persönlich bei den meisten Menschen wahrnehme.
Zumindest was den Tourismus angeht, hatte ich ein Umdenken erhofft. Habe allerdings einen Bericht gesehen, in dem verkündet wurde, dass die Buchungen für Reisen auf Kreuzfahrtschiffen nächstes Jahr um 9% gestiegen sind. Begreife das nicht. Wann kommt da endlich weitgreifend die Einsicht und der Wunsch nach Verbesserung?
Vomü62
schrieb:
Kältewelle ... im Frühjahr neuerdings seit einigen Jahren zur Gewohnheit
Ich habe das Gefühl, alles verschiebt sich nach hinten. Die warme Zeit beginnt später und dauert bis Ende September an. Sogar bis in den Oktober noch hohe Temperaturen.
An Heiligabend wird gegrillt und zu Ostern läuft die Heizung. Kann vollkommen falsch liegen. Aber falls das so sein sollte, vielleicht ließe sich das Saatgut dann dementsprechend vier bis acht Wochen später pflanzen? Nur eine Idee, ohne jegliches spezifisches Wissen.


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

09.05.2020 um 16:18
MyVelorum
schrieb:
vor Frost zu schützten.
Möchte eine Überlegung von mir äußern. Kann absoluter Unsinn sein, aber vielleicht ja auch nicht.
Solarpanel installieren, ein sehr langes Heizkabel dicht bei den Pflanzen verlegen und das ganze vielleicht mit einer Zeitschaltuhr programmiert laufen lassen.
Wäre natürlich mit Anschaffungskosten verbunden.

Was haltet ihr davon?


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

09.05.2020 um 16:39
MyVelorum
schrieb:
Der Aufwand einen anderen Planeten zu bepflanzen steht in keinem Verhältnis zu dem Aufwand die Erde zu retten. Da wird es einfacher sein die Sahara grün zu bekommen als eine große Gewächshaus Kolonie auf den Mond oder Mars zu errichten.

Zwar fände ich das schon Interessant aber mehr wie ein Lokales Experiment wird das nicht sein und die Erde wird man mit Weltraumgewächshäusern auf keinen Fall, auch in naher Zukunft durchfüttern können.
Der Aufwand ist gar nicht so hoch, es kommt halt auf die Ziele an und es gibt mehrere Faktoren und zwei wichtige sind Zeit und Aufwand. Man kann natürlich mit sehr viel Aufwand und wenig Zeit ein Ergebnis erreichen aber auch mit wenig Aufwand und viel Zeit. Wenn man ein Thema 100 - 200 Jahre verfolgt und sich dabei immer vorwärts entwickelt, dann erreicht man mit geringen Aufwand viel, jedenfalls deutlich mehr als wenn man es gar nicht versucht. Bis man auf den einen oderen anderen Moment bemerkt, dieser Aufwand den man früher eingesetzt hat der ist schon längst normal.


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

09.05.2020 um 18:12
Vomü62
schrieb:
etzt haben wir erstmal wieder eine Kältewelle zu erwarten,
Die "Kältewelle" welche nächste Woche zu erwarten ist sind die "Eisheiligen*" und die gibts schon eine kleine Ewigkeit...

Mamertus, Bischof von Vienne – 11. Mai
Pankratius, frühchristlicher Märtyrer – 12. Mai
Servatius, Bischof von Tongeren – 13. Mai
Bonifatius, frühchristlicher Märtyrer – 14. Mai
Sophia, frühchristliche Märtyrerin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen – 15. Mai
In der Meteorologie stellen die Eisheiligen eine sogenannte Singularität dar.

Ab Anfang Mai sind die Temperaturen in Mitteleuropa meistens bereits recht hoch. Diese hohen Temperaturen werden aber immer wieder durch Wetterlagen unterbrochen, bei denen kalte Polarluft nach Mitteleuropa strömt. Ist dann der Himmel klar, so kann die nächtliche Abstrahlung zu Bodenfrost führen. Laut der Bauernregel wird das milde Frühlingswetter erst mit Ablauf der „kalten Sophie“ stabil. Die Bauernregel war wichtig, da Bodenfrost eine Saat vernichten kann. Die Aussaat durfte also erst nach der kalten Sophie erfolgen.
*Wikipedia: Eisheilige

Die meisten Gärtnereien (zumindest bei uns in ländlicher Gegend) raten den Kunden generell erst ab Mitte Mai (nach dem 15.) mit den Pflanzungen (Geranien usw.) zu beginnen da danach zumeist kein Frost mehr zu erwarten sein dürfte...

Die Baumärkte interessiert das aber einen "Schei.." und freuen sich dann, wenn der Kunde zweimal kauft... ;)

Ich würde mir eher Gedanken machen wenn die ""Eisheiligen" ausblieben und wir bereits im Frühjahr hochsommerliche Temperaturen über längere Zeit haben OHNE Niederschläge... von daher find ich's jetzt nicht so dramatisch mit der "Kältewelle"...


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09.05.2020 um 19:00
KaMailLeon
schrieb:
Die "Kältewelle" welche nächste Woche zu erwarten ist sind die "Eisheiligen*" und die gibts schon eine kleine Ewigkeit...
Das weiß ich natürlich, da ich seit 30 Jahren gärtnere ;)
KaMailLeon
schrieb:
Ich würde mir eher Gedanken machen wenn die ""Eisheiligen" ausblieben und wir bereits im Frühjahr hochsommerliche Temperaturen über längere Zeit haben OHNE Niederschläge... von daher find ich's jetzt nicht so dramatisch mit der "Kältewelle"...
Oh, es gab in vielen Jahren bis ungefähr 15 etliche Jahre, in denen die Eisheiligen ausgefallen sind.
Allerdings hatten wir letztes Jahr am 5. Mai 3cm Schnee, dieses Jahr soll es am 11. schneien. Und davor hatten wir 1990 das letzte mal am 1.5. Schnee hier. Also das ist schon eine merkwürdige Sache.
Allerdings finde ich es noch bedenklicher, das solche Wetterlagen gehäuft im Frühjahr auftreten, was bei mir zu erhöhtem Aufwand führt, wenn ich Pflanzen ziehe.
Wetterextreme sind ja nicht einfach nur irgendwie "Wetter", sondern haben Auswirkungen auf ganz anderen Ebenen.
Und wenn es weltweit zu solchen Extremen kommt, dann hat das auch weltweite Auswirkungen.
_Mensch_
schrieb:
Kann vollkommen falsch liegen. Aber falls das so sein sollte, vielleicht ließe sich das Saatgut dann dementsprechend vier bis acht Wochen später pflanzen? Nur eine Idee, ohne jegliches spezifisches Wissen.
Das problem liegt darin, das im Frühjahr die Sonnenlichtmenge schnell und stark ansteigt (normalerweise), wenn aber die Temp.vor allem Nachts oft sehr niedrig ist, die Pflanzen nicht weiter wachsen (Bodentemp. ist ja auch ein wichtiger Faktor).
Die verlängerte Sommerwärme nutzt wiederum wenig, weil dann die Tageslänge wieder stark zurückgeht, worauf die Pflanzen mit Wintervorbereitung reagieren, anstatt den verzögerten Wachstums- und Reifeprozeß einfach zu verlängern.
Ich bin deswegen auch dazu übergegangen, schnell wachsende und früh reifende Arten an zu bauen. Für die langsam wachsenden, vor allem aus südlichen Gegenden, die ich aber grade gern esse, muß ich halt mehr Aufwand betreiben (Gewächshaus heizen, öfter mit Folie abdecken o.ä.). Für den Hobbygärtner ist das verschmerzbar, wer damit Geld verdienen muß, dem ist das nicht egal.
_Mensch_
schrieb:
Möchte eine Überlegung von mir äußern. Kann absoluter Unsinn sein, aber vielleicht ja auch nicht.
Solarpanel installieren, ein sehr langes Heizkabel dicht bei den Pflanzen verlegen und das ganze vielleicht mit einer Zeitschaltuhr programmiert laufen lassen.
Wäre natürlich mit Anschaffungskosten verbunden.

Was haltet ihr davon?
Ich habe schwarze, mit Wasser gefüllte Schläuche, die heben die bodennahen Temperaturen durchaus etwas an, wenn tagsüber die Sonne scheint. Die Lufttemp, darüber beeinflußt das nur wenig, ich decke dann noch nachts eine Folie drüber.
Das hilft. Heizkabel mit Solarbetrieb wird sicher auch was bringen. Man muß halt vorher ausrechnen, ob sich der Aufwand/Investition für einen lohnt. Kommt ja auch drauf an, welche Pflanzen man anbauen will. Bei Radieschen und Salat macht es schon Sinn, bei Gurken, die sehr "sauer" reagieren, wenn sie blühen und es wird mehrmals nachts unter 9°, bringt eine Fußbodenheizung alleine nichts, die brauchen auch noch Luftraumtemp. über 10°.


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

09.05.2020 um 19:09
MyVelorum
schrieb:
Hab schon überlegt heiße Steine die vorher im Feuer aufgewärmt wurden unter meinen Wein zulegen. Eventuell reicht das um vor Frost zu schützten.
Ich würde da eher versuchen, irgendwie ab zu decken. Zum Glück blüht meiner noch nicht, weil wir hier sowieso hinterher hängen (hier blühen immer noch die Apfelbäume, Birne ect), der Wein hat erst in den letzten Tage sichtbar ausgetrieben, sodaß ich hoffe, das nur Blätter geschädigt werden, wenn überhaupt. Letzte Woche hatte ich ja auch schon -3°, da hat er anscheinend nichts abgekriegt.
Aber es ist wirklich jedes Jahr mehr eine Zitterpartie geworden, die Extreme sind sichtbar mehr geworden gegenüber vor 30 oder 20 Jahren.


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

09.05.2020 um 19:19
_Mensch_
schrieb:
An Heiligabend wird gegrillt und zu Ostern läuft die Heizung. Kann vollkommen falsch liegen. Aber falls das so sein sollte, vielleicht ließe sich das Saatgut dann dementsprechend vier bis acht Wochen später pflanzen? Nur eine Idee, ohne jegliches spezifisches Wissen.
Wenn die Pflanzen das mit machen...
Wenn man das mal zuende spinnt, werden robuste super Pflanzen (ob mit Genmanipulation oder ohne) wohl die Weltherrschaft erlangen.

Am besten welche, die erst gar keine Insekten brauchen und so ziemlich mit allem klar kommt, was passieren kann.
Die perfekten Pflanzen für eine kaputte Welt eben.
Freut man sich schon richtig drauf.^^


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Die große Dürre: Wird Deutschland bald zur Steppe werden?

09.05.2020 um 19:37
Yooo
schrieb:
Die perfekten Pflanzen für eine kaputte Welt eben.
Gibts schon... nennt sich "Unkraut" ... ;)

"Löwenzahn und Co."

Der "Schei.." wächst egal ob es trocken, nass, warm, kalt ist und zudem noch egal auf welchen Boden... zwischen Pflastersteinen, auf der fast vertrockneten Wiese... egal ... Unkraut ist die "Arschlochpflanze" bzw. der "Kevin" des Gartens... ;)


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