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Für welche Reptilien interessiert ihr euch am Meisten?
um 17:15Es gibt weltweit über 12.440 verschiedene Reptilienarten, die biologisch in vier Hauptgruppen oder Ordnungen unterteilt werden:
sowie die seltenen
Die Ozeane des Erdmittelalters (Mesozoikum) dominierten ausgestorbene Meeresreptilien. Die vier wichtigsten Gruppen waren die fisch oder delfinähnlichen Fischsaurier (Ichthyosaurier) die langhalsigen Plesiosaurier, die riesigen Mosasaurier,die mit den heutigen Waranen und Schlangen eng verwandt waren und die gepanzerten Placodontier. Sie atmeten Luft wie Wale und Delfine, waren genauso wie diese perfekt an das Leben im Wasser angepasst.
Ich habe die Meeresreptilien hier nicht dazu gemacht.
Krokodile gehören zwar zur Klasse der Reptilien, sie sind aber aus evolutionärer Sicht viel enger mit Vögeln und Dinosaurier als mit anderen Reptilien wie Schlangen oder Eidechsen verwandt. Krokodile, Dinosaurier und Vögel stammen alle von gemeinsamen Vorfahren, den Archosauriern ab, während andere Reptilien wie Schlangen,Eidechsen,...zu den Lepidosauriern gehören. Somit haben Krokodile als Archosauriern ein vogelähnliches, vierkammeriges Herz.
Die fossilen Vorfahren der heutigen Krokodile waren aktive Landtiere. Die Wissenschaft geht davon aus, dass diese Vorfahren warmblütig (endotherm) waren.Für einen schnellen, warmblütigen Stoffwechsel ist eine vollständige Trennung von sauerstoffreichem und sauerstoffarmem Blut zwingend erforderlich. Als Krokodile im Laufe der Evolution zu einer lauernden, wechselwarmen Lebensweise im Wasser übergingen, behielten sie diese hochentwickelte Herzstruktur einfach bei. Allerdings verfügt es über eine einzigartige "reptilienartige" Modifikation, die Vögeln fehlt. Krokodile besitzen im Gegensatz zu Vögeln zwei Hauptschlagadern (eine linke und eine rechte Aorta),eine kleine Öffnung (Foramen Panizzae) verbindet diese beiden Aorten direkt außerhalb des Außerdem kann ein Krokodil den Blutfluss,im Gegensatz zu Vögel, umleiten.Beim normalen Atmen an Land arbeitet das Herz exakt wie ein Vogelherz – Lungen- und Körperkreislauf sind komplett getrennt. Wenn das Krokodil jedoch lange taucht oder verdaut, kann es über ein spezielles Ventil den Blutfluss steuern. Es leitet das sauerstoffarme Blut an der Lunge vorbei direkt zurück in den Körperkreislauf (das Rechts-links-Shunt). Dies spart beim Tauchen extrem viel Sauerstoff.
Dies sind die größten Unterschiede zwischen Archosauriern und Lepidosauriern. Vor Millionen Jahren gab es da noch die Synapsiden, die früher auch als "säugetierähnliche Reptilien" bezeichnet wurden,aber biologisch nicht zu den Reptilien gehören.
Alle Reptilien verbinden eines: Sie sind wechselwarme Wirbeltiere, besitzen trockenen Hornschuppenhaut und atmen über Lungen. Einige Reptilien sind
eierlegende (oviparen) und andere sind lebendgebärende (viviparen) Arten. Die Waldeidechsen (Zootoca vivipara) können (je nach Verbreitung und Lebensraum) beides. Tierpopulationen, die im kühleren,lichtärmeren Wäldern leben, würde Eier legen, die Sonne und Wärme brauchen,wenig Sinn ergeben,diese bringen Lebengebärende zur Welt, während andere, die sonnigere Lebensräume besitzen, wiederrum Eier legen, genau wie Zaun und Mauereidechsen.
Dieser Überblick zeigt die Vielfalt der Reptilien und man könnte noch viel mehr in die Thematik eintauchen, doch das möchte ich hiermit nicht eingehen.
Darum wird das alles wieder vereinfacht und meine Frage wäre, für welche Reptilien ihr euch am meisten interessiert.
- Echsen und Schlangen (Schuppenkriechtiere)
- Schildkröten
- Krokodile
sowie die seltenen
- Brückenechsen
Die Ozeane des Erdmittelalters (Mesozoikum) dominierten ausgestorbene Meeresreptilien. Die vier wichtigsten Gruppen waren die fisch oder delfinähnlichen Fischsaurier (Ichthyosaurier) die langhalsigen Plesiosaurier, die riesigen Mosasaurier,die mit den heutigen Waranen und Schlangen eng verwandt waren und die gepanzerten Placodontier. Sie atmeten Luft wie Wale und Delfine, waren genauso wie diese perfekt an das Leben im Wasser angepasst.
Ich habe die Meeresreptilien hier nicht dazu gemacht.
Krokodile gehören zwar zur Klasse der Reptilien, sie sind aber aus evolutionärer Sicht viel enger mit Vögeln und Dinosaurier als mit anderen Reptilien wie Schlangen oder Eidechsen verwandt. Krokodile, Dinosaurier und Vögel stammen alle von gemeinsamen Vorfahren, den Archosauriern ab, während andere Reptilien wie Schlangen,Eidechsen,...zu den Lepidosauriern gehören. Somit haben Krokodile als Archosauriern ein vogelähnliches, vierkammeriges Herz.
Die fossilen Vorfahren der heutigen Krokodile waren aktive Landtiere. Die Wissenschaft geht davon aus, dass diese Vorfahren warmblütig (endotherm) waren.Für einen schnellen, warmblütigen Stoffwechsel ist eine vollständige Trennung von sauerstoffreichem und sauerstoffarmem Blut zwingend erforderlich. Als Krokodile im Laufe der Evolution zu einer lauernden, wechselwarmen Lebensweise im Wasser übergingen, behielten sie diese hochentwickelte Herzstruktur einfach bei. Allerdings verfügt es über eine einzigartige "reptilienartige" Modifikation, die Vögeln fehlt. Krokodile besitzen im Gegensatz zu Vögeln zwei Hauptschlagadern (eine linke und eine rechte Aorta),eine kleine Öffnung (Foramen Panizzae) verbindet diese beiden Aorten direkt außerhalb des Außerdem kann ein Krokodil den Blutfluss,im Gegensatz zu Vögel, umleiten.Beim normalen Atmen an Land arbeitet das Herz exakt wie ein Vogelherz – Lungen- und Körperkreislauf sind komplett getrennt. Wenn das Krokodil jedoch lange taucht oder verdaut, kann es über ein spezielles Ventil den Blutfluss steuern. Es leitet das sauerstoffarme Blut an der Lunge vorbei direkt zurück in den Körperkreislauf (das Rechts-links-Shunt). Dies spart beim Tauchen extrem viel Sauerstoff.
Dies sind die größten Unterschiede zwischen Archosauriern und Lepidosauriern. Vor Millionen Jahren gab es da noch die Synapsiden, die früher auch als "säugetierähnliche Reptilien" bezeichnet wurden,aber biologisch nicht zu den Reptilien gehören.
Alle Reptilien verbinden eines: Sie sind wechselwarme Wirbeltiere, besitzen trockenen Hornschuppenhaut und atmen über Lungen. Einige Reptilien sind
eierlegende (oviparen) und andere sind lebendgebärende (viviparen) Arten. Die Waldeidechsen (Zootoca vivipara) können (je nach Verbreitung und Lebensraum) beides. Tierpopulationen, die im kühleren,lichtärmeren Wäldern leben, würde Eier legen, die Sonne und Wärme brauchen,wenig Sinn ergeben,diese bringen Lebengebärende zur Welt, während andere, die sonnigere Lebensräume besitzen, wiederrum Eier legen, genau wie Zaun und Mauereidechsen.
Dieser Überblick zeigt die Vielfalt der Reptilien und man könnte noch viel mehr in die Thematik eintauchen, doch das möchte ich hiermit nicht eingehen.
Darum wird das alles wieder vereinfacht und meine Frage wäre, für welche Reptilien ihr euch am meisten interessiert.
