PrivateEye schrieb:Hat denn der Sondengänger auch etwas von seinem Fund?
Aus dem Artikel geht für diesen konkreten Fall nix hervor.
Wie Kalle Lappinen den Schatz fand
Kalle Lappinen, der den Schatz fand, durchstreift seit 1998 mit seinem Metalldetektor die finnische Landschaft. Er hatte das betreffende Waldstück bereits mehrfach ohne Erfolg abgesucht, bevor er Anfang September dorthin zurückkehrte.
Als sein Pinpointer – eine kleine Handsonde zur Präzisionsortung – laut "aufheulte", begann er fieberhaft zu graben, schilderte er der "New York Times". In einer Tiefe von etwa einem halben Meter habe er "einen Haufen Münzen" gefunden. Den Fund meldete er den Behörden – nachdem er sich "von dem Adrenalinstoß erholt hatte".
Für Lappinen war es nicht die erste bedeutende Entdeckung. Bereits zuvor hatte er einen kleineren wikingerzeitlichen Silberschatz sowie schwedisches Kupferplattengeld aufgespürt. "Es war unglaublich schön, mit diesem Hort zu beweisen, dass meine Heimatstadt Sysmä in der Wikingerzeit etwas wirklich Besonderes gewesen ist", sagte er.
Der Archäologe Eljas Oksanen von der Universität Helsinki würdigte Lappinens Vorgehen als vorbildlich. Im vergangenen Jahrzehnt hätten Sondengänger eine beträchtliche Menge neuer Erkenntnisse geliefert und das Verständnis der späten Eisenzeit "transformiert", erklärte Oksanen der "New York Times". Besonders wertvoll seien in diesem Fall die Überreste der Birkenrindenbehälter: In Finnlands stark sauren Böden blieben organische Materialien nur selten erhalten. Oksanen sprach deshalb von einem "doppelt seltenen Fund".
https://web.de/magazine/wissen/geschichte/hobbyschatzsucher-graebt-finnlands-groessten-silberschatz-wikingerzeit-42726704Hab' noch eben Google KI befragt. Dort heißt es (auf Finnland bezogen): bei alten Münzen mind. 25% deren Wertes aber auch mehr.